11
Mai 08

PicLens + DeviantArt = *LOVE*

Bisher bin ich über PicLens nur mit einem halben (oder gar nur viertel) Auge in meinen Newsfeeds gestolpert. Gelesen habe ich die Berichte nie wirklich, „Uninteressant, bzw. unnötig für mich“, dachte ich, ohne mich weiter damit zu beschäftigen. Dennoch ist in meinem Hinterkopf ein „nützliche Firefox-Erweiterung“ hängen geblieben, welches mich dazu bewegte, sie vor einigen Tagen dann doch einfach mal zu installieren.

Bild: PicLens im Einsatz auf DeviantArt (Einzelansicht)

Bei meinem üblichen „DeviantArt – was gibt es so Neues?“ Rundgang heute morgen fiel mir dann eine Pfeilbox auf, welche beim überfliegen eines Bildes in der Galerie mit der Maus auftauchte. Neugierig wie ich so bin, klickte ich also auf solch eine Pfeilbox und harrte der Dinge. Der Bildschirm wurde zuerst schwarz, anschließend bauten sich alle Bilder der Galerie in drei Reihen auf, das jeweils aktive ein wenig größer und mit einem Statusbalken, welcher verriet, dass da noch eine bessere Ansicht zu erwarten sei.

Natürlich musste ich gleich die offensichtlichen Funktionen testen. Und so kam ich über einen Klick auf das „Herauszoom“-Icon links unten in die Einzelansicht eines Bildes (siehe Bild). Dort kann man sich die Galerie als Slideshow (Play-Taste) ansehen oder aber gemütlich hindurch navigieren. Gerade für meinen etwas älteren Rechner sehr angenehm. Für andere mit solch einem „Handicap“ ein kleiner Hinweis: besser nicht Alt+Tab drücken, denn es dauert eine Weile, bis Firefox sich davon erholt hat und wieder ansprechbar wird – zumindest bei mir. Den Galerie-Modus beenden kann man dann z.B. mit einem Druck auf die ESC-Taste.

Wie vielleicht ersichtlich, ich bin begeistert und werde die Funktionalität von PicLens definitiv auch noch auf anderen Seiten (YouTube, Flickr & Co) testen.


10
Mai 08

Ein Stack für RocketDock

Screenshot Stacks Docklet
Das Stacks Docklet für RocketDock im Grid-Modus

Mein Dock-Clone der Wahl für Windows XP ist schon seit längerem RocketDock. Schnell, flexibel und mit guten Einstellungsmöglichkeiten. Der Hauptgrund allerdings: auf meinem System wesentlich stabiler als die Alternativen ObjectDock oder Yz’Dock. Vor kurzem bin ich, da ich noch mit einer alten Version unterwegs war und diese auf den aktuellen Stand bringen wollte, mal wieder auf der Projektseite gelandet und habe dort auch einen Ausflug in die Addons-Abteilung gemacht. Und was sahen meine Augen da? Das Stacks Docklet, ein Stack-Clone, der die unter Mac OsX 10.5 eingeführte neue Ordneraufklappansicht für das Dock simuliert. Grid und Stack, beides ist möglich! Da habe ich nicht lange überlegt und schnell heruntergeladen und ausprobiert.

Fan Modus
… und im Fächer-Modus

Die „Installation“ des Plugins ist sehr einfach: Stacks Docklet herunterladen und in das Verzeichnis Docklets im RocketDock Programmordner entpacken. Um das Docklet verwenden zu können muss RocketDock einmal neugestartet werden. Anschließend mit der rechten Maustaste auf das Dock klicken und über Element hinzufügen » Stack Docklet einen neuen auffächerbaren Ordner hinzufügen. Nachdem das neue Stack hinzugefügt wurde, erscheint im Dock ein nichtssagender Kasten, der scheinbar leblos sein dasein fristet. Keine Sorge, nur noch ein paar wenige Handgriffe müssen getätigt werden. Mit einem rechten Mausklick auf das Icon muss man sich nun die Symbol-Eigenschaften… anzeigen lassen. Dort werden nun Pfad, Icon, Sortierung der Ordner und gewünschtes Ausklapptverhalten eingestellt. Anschließend auf OK klicken und sich des neuen Stacks im Dock erfreuen ^-~

Ich bin von dieser neuen Möglichkeit, das Dock aufzuwerten, sehr begeistert, waren meine im Dock angesiedelten Ordner sowieso nur „Überordner“, welche nur weitere Unterordner enthielten. Stacks Docklet erspart mir somit einen kleinen Klick und sieht nebenbei schick aus. Wobei dafür auch ein kleines Tuning nötig war. Denn normalerweise werden die Ordner im Standard-Windows-Look angezeigt. Hier hilft mir das FileMenu-Tool, mit dem mit einem schnellen Klick im Kontextmenu Ordner-Icons verändert werden können.

Interessant für all jene, die nicht das RocketDock verwenden: Chris’n’Soft hat das Stacks Docklet genommen, und darauf aufgebaut den StandaloneStack kreiert. Dieser ermöglicht ein Stack-Verhalten für einen Ordner an beliebiger Stelle auf dem Desktops (oder der Schnellstarter-Leiste). Getestet habe ich es nicht – da es aber auf dem Stack Docklet aufbaut, nehme ich an, dass es ebenfalls keine Wünsche offen lässt.


09
Mai 08

Bonsai-Ausstellung in der Rheinaue

Es ist mal wieder so weit, das Bonsai-Team Bonn stellt vom 10.-12. Mai die kleine Bäume ganz groß aus. Wo? Natürlich im Japanischen Garten in der Bonner Rheinaue.

Bonsai-Ausstellung in der Bonner Rheinaue

Bei dem Wetter bestimmt großer Genuß, zumal der Japanische Garten schon ohne Sonderausstellung einen Besuch wert ist! Extra für die Bonsai-Ausstellung wird er noch zusätzlich herausgeputzt. Die Ausstellung, die für 2€ besucht werden kann, öffnet zwischen 9 und 18 Uhr. Nichts wie hin! ^-^“ [via Kultur in Bonn]


08
Mai 08

Um die Ecke gedacht

Fans der kniffligen „Kreuzworträtsel“ aus der Zeit aufgepasst: Um die Ecke gedacht gibt es auch online. Wahlweise lässt sich das Rätsel direkt auf der Homepage der Zeit lösen oder aber gemütlich ausgedruckt auf dem Balkon oder in der U-Bahn.

Screenshot 'Um die Ecke gedacht'
Um die Ecke denken kann manchmal ganz schön schwer sein

Die Onlineversion hat den Vorteil, dass eingegebene Lösungsvorschläge für eine der kniffligen Fragen direkt überprüft werden können, die offline Version dass man nicht vor dem Computer sitzen muss um Spaß an dem Rätsel zu haben. Um die Fragen im Onlinespiel zu erhalten, einfach auf das nummerierte Feld drücken. Eine kleine Box mit Frage und Eingabe- sowie Prüfmöglichkeit erscheint dann oberhalb des Rätsels.

Neue Rätsel gibt es übrigens immer wöchentlich. Wer den Zeit Leben Newsfeed abonniert hat, wird darüber aber ganz automatisch informiert.


22
Apr 08

Ausgegrabene Albträume

Wow. Ich blätterte auf der Suche nach einem Link durch alte Blogeinträge und fand dort folgende Beschreibungen doch sehr extremer Albträume – ich erinnere mich noch lebhaft an die Panik, die sie mir während des Erlebens verschafften. Was mich sehr erstaunt, ist das doch recht positive Gefühl der Erkenntnis, welche sie mir heute vermitteln. Kennt ihr dieses Gefühl?

Irgendwie muss ich in diesem Kontext an eine sehr bemerkenswerte Zeile denken,

Breakdowns are a Natural Part of Progress,

welche ich letztens in einem Blogeintrag von The Executive Assistant’s Toolbox gelesen habe. Manchmal kommt ein inneres Gefühl der Zufriedenheit wirklich aus den seltsamsten Quellen.

Traum Nummer 1

Im ersten wollte mich jemand umbringen, ich bin gerannt und gerannt und gerannt. Schauplatz war die Straße in der ich aufgewachsen bin. Dort gibt es eine Stelle, an der keine Häuser stehen, dort ist der Fluss sehr nahe und eine relativ steile Böschung – auf der anderen Seite der Straße steht über die ganze Länge eine etwa 3-4 Meter hohe Mauer, die den Weinberg-Schlamm abhalten soll. Der, der mich umbringen wollte, lenkte die ganze Zeit mit einem Bus auf mich. Und dann war da ein Polizist, der jedoch ziemlich hilflos war.

Also bin ich gerannt, die Straße hoch bis in den nächsten Stadtteil, dort am Ende der Mauer wohnte meine Exbeste Freundin. Ich wusste, dass der Mensch wieder kommen würde. Direkt nebenan war plötzlich eine Polizeistation und ein leerstehendes Haus. Man sagt mir, dort sei ich sicher. Und dann beobachtete ich skeptisch das Treiben. Das Haus der ehemaligen Freundin. Dort schien eine Party gefeiert zu werden, Busse voller cooler Menschen strömten hinein. Und dann die Polizei und um die Ecke der Straße kam mein Verfolger.

Und die Polizei griff zu, und nahm den Falschen fest. So habe ich das Haus verlassen um ihnen verständlich zu machen, dass den Menschen, den sie dort in der Zange haben, ein Freund ist und nicht der Verfolger. Dieser kam dann allerdings um die Ecke, und wieder wollte ich rennen. Die Polizei war nutzlos… und ich begriff, dass es mir nicht helfen würde, wenn ich rannte. Also habe ich mich auf ihn drauf geschmissen und gewartet, dass irgendein Beamter kommt um ihm Handschellen anzulegen.

Traum Nummer 2

Wir wohnen im Dachgeschoss eines etwas älteren Hauses. Um dort hinzukommen muss man diverse Stockwerke in einem Treppenhaus hinter sich lassen. Allerdings handelt es sich nicht um ein normales Treppenhaus. Jedes Stockwerk birgt andere Schwieirigkeiten. Man ist arm, und so existieren keine Treppenstufen, sondern Konstruktionen aus Holz.

Immer muss man vorsichtig sein, dass man die richtige Latte betritt, damit nicht alles zusammenbricht. Manche Übergänge – Stufen kann man das nicht nennen – bestehen aus Pappe oder nur aus Stegen, die in Halb-Meter-Abständen im nichts schweben. Ich bin nicht schlank, nicht sportlich. Jedes Hinaufsteigen zu unserer Wohnung ist eine Tortur für mich. Die anderen können es nicht nachvollziehen.

Dann bekommen wir Besuch. Cousine und Cousin aus Leipzig und ihre Tochter. Ganz anders, als ich sie in Erinnerung habe. So blond und… Wir gehen die ersten Stockwerke zu unserer Wohnung, die plötzlich über einem Kaufhaus liegt. Allerdings ist dieses mehr oder weniger ausgestorben. Leerliegende Geschäfte. Dennoch gehe ich mit meiner Großcousine einkaufen. Sie steht in einem Geschäft und probiert wundervolle Klamotten an. Solche, von denen ich nur Träumen konnte, hineinzupassen.

Sie bleibt dort. Eine Freundin wartet nämlich schon auf sie, damit sie sich nicht mit uns abgegen muss. Ich mache mich auf den Weg nach oben, der noch beschwerlicher ist, als sonst. Ich nehme dann eine falsche Abzweigung und lande unter dem Dach einer Kirche. Ich rutsche aus und lande auf einer „Treppe“ aus Holzplatten, es ist mehr eine Schräge, die schuppenartig zusammengesetzt ist. Ich rutsche, lande auf einer Plattform hoch über dem Kirchenraum von dem kein Weg zurückführt, bis auf die Schuppentreppe, doch die kann ich nicht mehr hinaufklettern. Als ich sie betrete bricht sie unter mir zusammen und ich falle zurück auf die Plattform.

Danach beginne ich zu schreien, und schreie…

Und dann kommen zwei Leute eine steinerne Treppe hinauf, die draußen vorbei führt. Die Plattform ist offen. Ein Hubschrauber – Ich werde über den Stacheldraht gehoben, der die Treppe zur Plattform hin abgrenzt.