26
Nov 14

Gelesenes – 26. November 2014


24
Nov 14

Gelesenes – 24. November 2014

  • Donald Clark Plan B : „10 counter-intuitive, researched tips on use of video in learning„, Donald Clark (28.7.2014)
    „Bildungsvideos“ und ich, das ist eine Geschichte für sich. Clark hat in seinem Artikel 10 Erkenntnisse um Video im Bildungseinsatz zusammengeschrieben. Frei übersetzte Überschriften:

    * Viel Multimedia ist nicht immer gut fürs Gehirn
    * Durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne: 6 Minuten
    * Es reicht nicht, eine einstündige Vorlesung in 6-Minuten-Stücke zu schneiden…
    * Informelle, enthusiastische Persönlichkeiten erreichen mehr…
    * Bildqualität ist nicht das wichtigste…
    * Tonqualität ist es!
    * Text oder Video – nicht beides
    * Durcharbeiten von Beispielen…
    * Größe ist relevant
    *Abwechslung zwischen Kopf und Bildern hilft…

  • LibraryJournal : „What I Want from Library Ebooks | Peer to Peer Review„, Wayne Bivens-Tatum (30.10.2014)
    Des Autorens Wünsche: Unlimited Access, DRM-Freiheit, Möglichkeit zur Fernleihe, Einzeltitelkauf, vernünftige Preise für beide Parteien…
  • Spiegel Online : „Kooperation mit Twitter: IBM-Supercomputer Watson wertet Tweets aus“, vet/dpa (30.10.2014)
    Ein Artikel ohne wirklich viel Informationsgehalt, und doch… Rechenpower auf Twitter schmeißen, ich bin gespannt, ob wir davon noch irgendwann mal etwas hören werden.
  • ZBW Mediatalk : „Bibliotheken in der Shareconomy: Zentraler Player oder Außenseiter?„, Birgit Fingerle (29.10.2014)
    Frau Fingerle stellt eine interessante Frage in den Raum. Auf der anderen Seite … Buch-Sharing ist kein neuer Trend…
  • Go to hellman : „GITenberg: Modern Maintenance Infrastructure for Our Literary Heritage„, Eric Hellman (29.10.2014)
    Ein sehr spannendes Projekt: GITenberg. Die Werke des Gutenberg-Projektes kollaborativ über GitHub mit Metadaten zu versorgen, auf dass Sie in Bibliotheken eingespielt werden können. Auch die Liste der Herausforderungen
  • Netzpolitik.org : „#machsgut – Kampagne zum digitalen Nachlass gestartet„, Anna Biselli (29.10.2014)
    Hinweis auf Netzpolitik.org auf die #machgut-Kampagne des Verbraucherzentrale Bundesverbandes.
  • Archivalia : „Zurück zur grauen Literatur – Dark deposits in Open-Access-Repositorien schaden der Wissenschaft„, Klaus Graf (26.10.2014)
    Enthält einige nützliche Quellen…
  • Telepolis : „Wie die graue Arbeitswelt moralisch-rosa wird„, Patrick Spät (31.10.2014)
    Über die moderne Wachturmgesellschaft… die Freiheit des höher, schneller, weiter, besser… und was es mit Menschen machen könnte.
  • Max-Planck-Gesellschaft : „Bloß kein Außenseiter sein!„, SJ/HR (31.10.2014)
    Über eine Studie, die herausfand, dass Menschenkinder konformer reagieren als Affen.
  • Mario Sixtus Blog : „Das Phantom namens eBook„, Mario Sixtus (10.11.2014)
    Ein lesenswerter Versuch, herauszufinden, was sich eigentlich hinter den ominösen „eBooks“ verbirgt, bzw. was der Börsenverein damit meint, wenn sie davon sprechen oder diesbezüglich lobbyieren.
  • LibFocus : „Developing an Academic Writing Blog„, Helen Fallon (10.11.2014)
    Persönlicher Einblick der Autorin auf seine „wissenschaftliche Bloggerkarriere“

24
Nov 14

Gelesenes – 23. November 2014


  1. Inspiration für ein eleganteres deutsches Wort nehme ich gerne entgegen []

06
Aug 14

Gelesenes – 6. August 2014

Und dann noch ein Tipp zu einer sehenswerten Reportage zum Thema Optimieren: „Ulrich protestiert: Selbstoptimierung“ – nachsehbar in der ZDF-Mediathek. Mindestens bis zum 9. August, vllt. auch länger?


25
Jun 14

Gelesenes – 25. Juni 2014

  • Tofugu: „All About Hikikomori: Japan’s Missing Million„, Kaitlin Stainbrook (18.6.2014)
    Mehr zum Thema, hier eine andere Perspektive. Inklusive der Historie des Begriffes, der von Saito Tamaki geprägt wurde („Social withdrawal – Adolescence without End„, 1998).
  • The Observer : „Why have young people in Japan stopped having sex?„, Abigail Haworth (20.10.2013)
    Spannend zu vergleichen, wie unterschiedlich das Storytelling in diesem und dem in der Zeit erschienen Artikel, den ich zuvor las, ausgeführt wird. Wie der Thematik durch Erzählung von Einzelschicksalen ein Gesicht gegeben wird oder wie hier und dort noch ein weiteres, passend erscheindes Thema eingeflochten wird. Inhaltlich für mich eher ein Teaser.
    Bemerkenswert ist spontan auch die unterschiedliche Betrachtung der Rolle der Frau. Wo der Autor (Zeit) sich auf die „zurechtgemachten Frauen“ stürzt, die auf jagt nach dem Beamten fürs Leben sind und möglichst schnell heiraten wollen, betrachtet die Autorin (Observer) den Genderunterschied Japans und die Wahrnemung gut gebildeter Frauen.

    Japan’s Institute of Population and Social Security reports an astonishing 90% of young women believe that staying single is „preferable to what they imagine marriage to be like“.“

    Könnte man nun etwas hineininterpretieren… muss man aber auch nicht ;).

  • Telepolis : „Der Alleskönner„, ?? (19.6.2014)
    Neues zum Thema Oxytocin. Lässt alter Mäuse Muskelaufbau besser funktionieren. „Oxytocin is an age-specific circulating hormone that is necessary for muscle maintenance and regeneration“ C.Elabd, W.Cousin et. al. Nature Communications 5, Article number:4082 doi:10.1038/ncomms5082
  • Research Information : „Time to call time on the library catalogue?„, Sian Harris (Research Information: June/July 2014)
    Zusammenfassung des UKSG Mettings im April
    * University of Utrecht entschied bereits 2012 den Bibliothekskatalog abzuschaffen. Eingeschlagener Weg: Discovery verbessern :

    „This includes adding holding information to discovery tools, sharing SFX knowledge bases with Google Scholar and Scopus, opening the repository for harvesting, and supporting easy authentication for off campus access.“

    * Aufmerksamkeit auf die Übermacht Googles / Google Scholars. Sollen Bibliotheken sich wirklich darauf verlassen oder vllt. doch etwas eigenes schaffen?
    * LISU Studie zur Nutzung von Resource Discovery Systemen: „Wie Google sein“: Nutzer reagieren positiv. Interssant: Sichtbar- und Entdeckbackkeit durch RDS als Motivator für Publisher. Obwohl keine klaren Beweise existieren
    * Langzeitstudie von M. Levine-Clark (U.o. Denver), J.McDonald (U.o. Southern California), J.Price (SCELC Consortium) zur Nutzung von e-Medien (COUNTER JR1) mit und ohne RDS. 33 Bibliotheken, 6 pro RDS-System (Primo, Summon, EDS, WorldCat Local) + 9 Kontrollbibiotheken:

    „The study results showed that journal usage at Summon and Primo institutions increased more than with the other two services in the study and the control group.“

  • Phil Bradley’s weblog : „The destruction of digital data„, Phil Bradley (19.6.2014)
    Diskussion bzw. Diskussionsanregung zum Löschen von Webseiten aus Googles Suchindizes nach EuGH-Urteil („Löschung vergangen Fehlers eines Privatmenschs“ – Google „lokal“) und dem Supreme Court of British Columbia. („Löschung von Firmenkonkurrent der Betriebsgeheimnisse stahl“ – Google komplett). Fass geöffnet, wo geht es hin? Was bedeutet dies für den Informationsbezug? Wie sollten sich Bibliotheken diesbezüglich aufstellen? Eine schwierige Diskussion…
  • Harvard Business Review : „How to Spend the First 10 Minutes of Your Day„, Ron Friedman (19.6.2014)
    Nichts Neues und doch: Verknüpfung zur hohen Kochkunst („Mise-en-Place„). Bevor der Koch anfängt, muss alles (Werkzeuge, Lebensmittel) bereit stehen.
  • Alltagsforschung.de : „Gehirndoping – So stärken Sie Ihre Disziplin„, Daniel Rettig (24.Juni 2014)
    Führt man sich negative Konsequenzen in der Zukunft vor Augen, reagieren andere Gehirnregionen und können dafür sorgen, dass man disziplinierter ist. Zumindest existierte eine solche Tendenz bei 182 Freiwilligen.
  • Netzpolitik.org : „Entwurf für EU-White-Paper zur Urheberrechtsreform geleakt„, Leonhard Dobusch (23.6.2014)
    White Paper (PDF), Begeisterung liest sich anders. <überspitz>Wenigstens Browsen und Verlinken scheint erlaubt zu sein.</überspitz> ;)
  • Omnisophi : „DD218: Wie prüft man jemanden, ob er versteht„, Gunter Dueck (Juni 2014)
    Einblicke in Duecks Beisitzerzeiten; Wie er durch einen Blick in die Augen das Verständnis beurteilt; Gelernt ist leider nicht gleichzusetzen mit verstanden. Schöner Abschluss mit dem Rat dem Meister zuzuhören, der nicht erklärt, wie etwas geht, sondern wie man den Weg zum Verständnis findet.