11
Apr 08

Zwei Wochen

Noch zwei Wochen bis zu meinem Diplomkolloquium. So langsam werde ich nervös und stelle fest, dass mir im Moment der Sinn fehlt, all die Ideen, die in der Draft-Sektion meines Adminbereichs liegen, umzusetzen. Eigentlich schade, denn die doch sehr angenehme Abwechselung zur Physik hat mich in den letzten Wochen gut bei Laune gehalten.

Wie dem auch sei, nun hat erst einmal die Arbeit und der Vortrag höchste Priorität. Keine Zeit für Flash-Games, WordPress-Erweiterungen oder Newsfeed-Orgien, so sehr ich mich danach sehen ^-^“.

Aber: Positiv ist, dass der Zeitrahmen, in dem ich mich vollkommen auf eine Sache konzentrieren muss, absehbar ist. Zwei Wochen, anschließend noch maximal 1 1/2 Wochen für Schönheitskorrekturen an der Arbeit und dann hoffentlich *toi toi toi* erst einmal ausschlafen, entspannen und zurück in die Gesellschaft. Wie ich mich darauf freue!!!


19
Feb 08

PhD Comics

Ein neues Webcomic hat mein Herz erobert: PhD Comics. Gerade das Richtige für den entnervten Doktoranden und Postdocs, vor allem jetzt, am Ende des Semesters in der Klausurzeit.

PhD Comics – Piled higher and Deeper

PhD steht übrigens für Piled higher and Deeper, womit eindeutig klar wäre, welch ungeliebte Tätigkeit häufiger auf die Schippe genommen wird. ^.~

Und noch eine kleine Information für Fastinfo Junkies: ^.~ der Comic wird auch als Newsfeed frei Haus geliefert, so dass man sich direkt, wenn ein neuer Strip heraus kommt, daran ergötzen kann.


19
Mrz 07

Ruhe-Raum

So etwas würde ich mir an unserem Institut wünschen. Einen Ruhe-Raum, in dem man nach dem Mittagessen eine halbe Stunde lang Stille genießen kann. Ohne Rechner-Rauschen oder Kommunikation. Einfach ein relativ karg eingerichteter Ort, nicht grell aber auch nicht düster. Vielleicht eins, zwei Pflanzen und ein kleiner Zimmerbrunnen. Kissen auf dem Boden zum Sitzen, ein paar Sessel oder Hocker. (Da muss ich ja glatt an den Meditations~/Ruheraum bei der Expo 2000 denken)

Ich freue mich auf den Sommer, denn dann kann ich mich nach dem Mittagessen unter einene Baum setzten und mich somit wenigstens den Rechner-Klängen entziehen, die mich mitlerweile richtig kirre machen können. Und vielleicht finde ich irgendwo bei uns (vielleicht hinter der Anatomie?) ein Plätzchen, welches nicht all zu sehr dem Stadt-Lärm ausgesetzt ist. Oder noch besser mich auf einen kleinen Spaziergang in den Botanischen Garten begeben.

Vielleicht sollte ich mir auch einfach für die Uni einen kleinen Zen-Garten basteln. Dazu vielleicht noch ein Bonsai und Wassergeräusche auf dem mp3-Player sowie ein kleines „Bitte nicht stören“-Schildchen auf dem Monitor… warum eigentlich nicht. Ein bißchen Ruhe für zwischendurch ist schließlich produktionssteigernd.


29
Jan 07

Lebenszeichen

Ich habe sie hinter mir! Endlich, endlich. Anstrengend war es und so richtig bekomme ich die Prüfungsangst nicht in den Griff – aber das soll für die nächsten Monate auch keine Rolle mehr spielen.

Ich freue mich auf das, was jetzt kommt. Das Arbeiten in der Gruppe an einem Thema, welches mich interessiert und auf das ich mich voll und ganz konzentrieren kann. Und die Möglichkeit, die Arbeit auf der Arbeit zu lassen und meine Freizeit zu Hause wirklich als Freizeit verwenden zu können. Lieber mal länger im Büro sein, dafür zu Hause entspannen können.

Entspannen … *träum*


08
Jul 06

[UPDATED] Wilkommen in der Familienpackung

  1. Eine neue Logitech Cordless Pilot Optical Mouse, dafür, dass ich fleißig in der Klausur gesessen habe, mich nicht habe verrückt machen lassen und versucht habe, einen klaren Kopf zu bewaren ^-^“.
    So sieht sie aus, die neue Maus ^-^“.

    Bin sehr zufrieden damit. Und endlich endlich hört die Sache mit dem Kabelproblem auf. Leider hat sie keine Ladestation, dafür war sie auch günstiger.
    Nachtrag Nein, ich bin nicht mehr zufrieden damit. Nach etwa einem 3/4 Jahr ist bei dieser Maus das Problem Doppel- statt Einfachklick aufgetreten. Scheint häufiger vorzukommen, wenn ich diversen Foreneinträgen glauben darf. Mist – jetzt brauch ich ne neue Maus

  2. Ein ultimativer Theo-IV-Schein, was bedeutet: Ich bin Scheinfrei!!! *jubel-tanz* Das ist ja sooooo gut ^-^“. Ich kann mich für die Prüfungen anmelden ^-^, und danach endlich mit der Diplomarbeit anfangen!!! *jubilier* Ich glaube, ich kann nicht deutlich genug herüberbringen, , wie froh ich bin!!! Erst Recht, weil es mit jeder Klausur schwerer wurde!

Soviel zu den Neuigkeiten von heute. Beinahe hätte ich mir eine neue Webcam anstelle der Maus gekauft, habe dann aber bemerkt, dass ich mich entschieden häufiger über das Mauskabel ärgere. Wenn sie einen MP3-Player gehabt hätten, der Preis-Leistungs-mäßig ok gewesen wäre, hätte es auch das geben können. Ansonsten ist nur noch ein Doppelpack Druckerpatronen in mein Einkaufskorb gesprungen und eine Leinwand – ganz klein – zum Ausprobieren. So, und jetzt schmeiße ich mich in die kreative Arbeit ^-^…


17
Jul 05

Freie Zeiteinteilung

So, die Klausur ist geschrieben. Das was jetzt folgt, ist Planung. Wie lerne ich am besten in der freien Zeit und was mache ich als Ausgleich. Als erstes werde ich wohl mal die Dinge tun, die ich seid Wochen aufschiebe. Arztbesuche, mich um mein Fahrrad und den Chor kümmern, Zimmer aufräumen und putzen und die Jahresgebühr von der Bib zahlen, damit ich wieder Bücher ausleihen kann.

Und ansonsten zwei Dinge erforschen: 1. Wie nutz man die Zeit, die man hat sinnvoll. Dazu gehört 1.a) Wie schaffe ich es, zu verhindern, dass ich abdrifte, Zeit verschwende, in dem ich den ganzen Tag vorm Fernseher bzw. meinem Computer sitze. Und 2. Wie verhindert man, dass einen ganz kleine Probleme aus der Bahn werfen. *grübel* …

Da war es wieder, das Problem. Selbstsicherheit, Standfestigkeit usw. …


16
Mai 05

Der erste Tag in Warschau

Hierbei handelt es sich um einen abgetippten „Reisebericht“ – geschrieben am Montag dem 16. Mai 2005 in unserer Unterkunft in Warschau

Wir kamen pünktlich am Warschauer HBF an. Ziemlich düster da unten, und ausgestiegen sind wir auch nur, weil fast alle ausgestiegen sind. Irgendwie stand dort niergens ein Schild. Da waren wir also, in Warschau. Glücklicherweise hat uns unser Abholservice ;) erkannt, ohne dass wir ein rotes Desy-Preprint in die Höhe hielten. Irgendwie gab es da Missverständnisse ^-^“.

Dann erst einmal raus aus den Katakomben. Sehr düster der Bahnhof. Lukasch (??), welcher uns abholte, besorgt uns ein Wochenticket an einem Kiosk. 7 Tage Warschauer öffentlicher Nahverkehr für 24 Zloty (~6€), da kann man nicht meckern. Tickets für unser Gepäck sind auch schon drin. Und dann gleich weiter zum Busstop.

Und damit der erste Blick auf Warschau. Wow – groß, und extrem viel Verkehr. Der Palast der Kultur und Wissenschaft, welcher sich hinter dem Bahnhof in die Höhe streckt fällt als zweites ins Auge. Ein beeindruckendes Gebäude – aber das darf ich wohl nicht allzu laut sagen, wie ich später noch erfahren werde. Aber jetzt geht es erst einmal weiter – oder auch nicht, denn der Bus fährt uns natürlich erst einmal vor der Nase davon. Auch gut ^-^“. Also warten wir auf den nächsten.

Ein weiterer Blick auf Warschau. Noch einmal: Viel Verkehr und – jetzt zum ersten Mal aufgefallen – wahnsinnig viel Polizei. Wir haben uns den richtigen Zeitpunkt ausgesucht. Hier ist im Moment irgendeine Europa-Konferenz, wesewegen viele Straßen gesperrt sind und natürlich eine extra große Menge an Polizei in der Stadt rumhüpft.

Dann kommt ein Bus. Nach vielleicht tausend Metern steckt er jedoch schon im Verkehrschaos fest. Also folgen wir dem Beispiel der Warschauer und hüpfen wieder nach draußen. Ein kurzer Fußmarsch in eine Parallelstraße und wir wechseln auf Tram. Puh… schon nach wenigen Metern ÖPNV … sehr wackelig und ruckelig, wie die Busse und Bahnen hier unterwegs sind. ^-^

Irgendwann sind wir da Kino Ochta. Ein kleines Kino in dem Viertel (Ochata) in dem sich ein Teilcampus mit viel Naturwissenschaft befindet. Ein kleiner Fußmarsch und wir gelangen bei den Instituten an. Unsere Unterkunft befindet sich in einem „Gästebereich“ der dortigend Physik – über dem Zyklotron. Irgendwie schon seltsam, in einem Unigebäude „zu wohnen“. ^-^ Da unsere Zimmer eigentlich noch nicht fertig sind, wir aber freundlicherweise unser Gepäck schon mal abladen dürfen, geht es erst einmal weiter.


15
Mai 05

Nur noch ein paar Stunden

Und mir ist ja sooo schlecht *aufgeregt sei* … und bis zu letzt schreibe ich am Protokoll. Wie auch immer. Eigentlich wollte ich Links usw. sammeln, aber andererseits brauche ich das nicht. Wofür gibt es schließlich google, del.icio.us und den kleinen physikblog. ^-^“ *schüttel* Meine Latex-Vorlage-Datei muss ich allerdings trotzdem verlinken. *schlotter* Ich wünsche euch allen auf jeden Fall schöne Pfingsten!

Nachtrag: Mähh… die Aussicht auf Wetter sieht ja absolut bescheiden aus :((


13
Mai 05

Holographie

Ein schöner Versuch, als Abschluss. Holographie ist eine faszinierende Sache, gerade, wenn man so ein kleines lustiges 3d-Bild selbst erstellen kann.

Hologramme zeichnen sich gegenüber normalen Photographien dadurch aus, dass nicht nur die Hell-Dunkel-Informationen einer Lichtwelle, genauer die Amplituden, sondern auch die Phaseninformationen „gespeichert“ werden, was letztendlich zu der wundervollen 3d-Ansicht führt.

Es ist extrem cool, so etwas selbst zu erstellen. Natürlich sind unsere Aufzeichnungen nicht so toll wie jene, die man kaufen kann. Aber es ist einfach schön, ein Hologramm selbst belichtet und entwickelt zu haben :), das macht stolz.

Somit habe ich heute auch meinen allerletzten Praktikums-Versuch abgeschlossen, ein schönes Ende. Leider hört der Stress nicht auf und ich bin noch gar nicht bereit, übermorgen schon nach Warschau zu fahren. Wenn ich überlege, wass ich bis dahin alles zu erledigen habe, wird mir schlecht.

Ungefähr so schlecht, wie mir heute im Bus geworden ist. Bah *schüttel* ich mag es überhaupt nicht, wenn stark alkoholisierte Menschen in meiner Nähe sitzen *schüttel* – noch schlimmer, wenn sie mit einer Bierflasche herumrennen. Dieser muffige Alkoholgeruch – der – so kommt es mir manchmal vor – aus allen Poren ausdünstet. Das weckt traurige Erinnerungen. Leute, schüttet euch nicht das Hirn zu, bitte bitte. Die Probleme werden dadurch nicht geringer, das Leben nicht einfacher!

Naja … ^-^“ jeder hat das Recht über sich und sein Leben selbst zu bestimmen! … also halte ich besser meinen kleinen Mund, oder eben die Finger still.


03
Mai 05

Frühlingsgewitter

Frühlingsgewitter sind schön. Hier grummelt es gerade und gleich fängt es wahrscheinlich zu plätschern an. Innerhalb der letzten Wochen ist es hier in meiner Wahlheimat wahnsinnig grün geworden. Die Natur ist regelrecht explodiert. Und nun, wenn es regnet, in dicken klärenden Tropfen, raschelt und plätschert es und ich fühle mich wie in einer Waldhütte.

Ich muss unbedingt Fliegengitter an meine Fenster anbringen, damit ich den Frühlings-Regen-Geruch und das Plätschern und Grummeln hereinlassen kann. Und dann, alles Licht ausmachen und die Natur, die mir trotz Stadt geschenkt wird, genießen. Oder mit einem Buch eingekuschelt in eine gemütliche Decke schmöckern. *träum*

Schade, dass mir dazu keine Zeit bleibt. Obwohl, wenn ich mich beeile kann ich heute abend noch in der Literatur zum Top-Quark stöbern. Alternativ kann ich mir etwas über Holographie oder Drift-Kammern anlesen. Oder ich werde einfach schlafen und morgen früh, früh anfangen ^-^“.

Ach ja *sfz**freu*. Mir geht’s gerade gut. Ich habe genug zu tun, ich habe heute das ein oder andere geschafft und werde alles andere auch irgendwie hinbekommen. Und dann freue ich mich auf eine Woche Warschau. Ehre und ein bißchen Abendteuer.

Und nun gewittert es richtig *freu*.


28
Apr 05

Viel zu tun

Ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht. So langsam merke ich, dass sich das Studium in eine „heiße“ Phase übergeht. Ich muss mich anstrengen, ich muss etwas tun und ich möchte es auch. Ein wenig ist sie wiedergekommen – die Lust „Das Wissen wie ein Schwamm aufsaugen zu wollen“. Die überraschende Fahrt nach Warschau – Ehre, aber auch Verpflichtung – und vor allem, ein bißchen das Gefühl, doch kein absoluter Versager zu sein.

Und bis dahin bleibt viel zu tun. Auch mit den anderen Versuchen, dem Seminarvortrag. Ich habe wirklich Angst, mich übernommen zu haben, wieder zu scheitern, wieder in das Loch zu fallen. Ich bewundere alle, die genügend Selbstvertrauen haben, mit Fehlern und Scheitern umzugehen, nicht daran zu zerbrechen, sondern daraus zu lernen.

Ich habe mir letztens, als ich am Bahnhof wartete eine Zeitschrift gekauft, weil sie mit „Burnout der 25er“ titelte. Neugierig bezüglich des Themas machte mich der Wikipedia-Artikel, welchen ich hier schon erwähnte.

Irgendwie schon seltsam, dies zu lesen. Überhaupt, manchmal habe ich das Gefühl psychische Probleme haben Konjunktur? Oder geht man nur inzwischen freier damit um und erkennt sie als jene an, versteckt sie nicht mehr sondern sieht sie quasi schon als „normal“ an? Ich habe keine Ahnung – und ich kann es auch nicht wirklich beurteilen. Über solche Theorien könnten höchstens Statistiken etwas aussagen – und wie mein Erdkundelehrer damals sagte „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“ Wahrscheinlich ein häufiger verwendetes Zitat, aber damals war es das erste Mal, dass ich es hörte. ^-^ Und überhaupt.

Ich komme vom einen zum nächsten, ungeordnet, ohne ordentlichen Zusammenhang. Ich bin müde und ich bin froh darüber. Ich komme nicht mehr zum denken. Und das freut mich. Das Denken, das Analysieren macht mich meistens zu einem Wrack. Denn wenn ich darüber nachdenke, was mich, was uns erwartet, *schüttel* kann ich nicht mehr daran glauben, dass alles gut wird. Und sind wir nicht sowieso schon viel zu pessimistisch? ….

Erinnert mich irgendwie an ein Interview – ich glaube bei Arte – mit einem britischen? amerikanischen?? Wirtschaftsjournalisten – der die Aussage tätigte, dass die Deutschen ein extrem pessimistisches Volk seinen und dies mit dazu führen würde, dass das Wirtschaftswachstum zu wünschen übrig ließe. Ich kann diese Aussage jetzt nicht belegen, denn dafür müsste ich wissen, wer sie gesagt hätte – aber irgendwie stimmt es zumindest in dem Punkt, in dem der verunsicherte Mensch nicht mehr konsumiert, sondern lieber spart…

Aber da verfransele ich mich jetzt lieber nicht – denn ich habe keine Ahnung von Wirtschaft und überhaupt ist meine Gehirnkapazität nicht in der Lage, sämtliche Umgebungsvariablen zu erfassen ;). Alles viel zu komplex. Also widme ich mich lieber der Physik, in der alles – mehr oder weniger – erfasst wird durch klare Strutkuren. Und wer weiß, vielleicht erlebe ich es noch, dass eine „Allumfassende Theorie“, eine Vereinheitlichung der Fundamentalkräfte gefunden wird. Ich fände es toll. Und solange lasse ich mich von unserer Welt im kleinen und im großen faszinieren, freue mich auf den Holographie-Versuch und die Erzeugung und Analyse von Top-Quarks. Ich will Wissen sammeln – und jetzt werde ich mir das nicht mehr ausreden lassen, auch nicht von mir selbst. ;)


02
Feb 05

den Spaß wiederfinden

Irgendwie hatte ich den Spaß an der Physik verloren. Woran lag das? Viele Misserfolge, persönliche Probleme, ständiger Druck von mir selbst, fehlender Ausgleich, „falsche“ Einstellung? Von jedem ein bißchen. Aber am schlimmsten war der Druck, es schaffen zu müssen, der mir den Spaß an der Sache genommen hat.

Seit langem lese ich wieder ein physikalisches Buch aus Interesse. Und als kleiner Lichtpunkt am Horizont: Ich kann dem Inhalt folgen, obwohl es sich um eine theoretische Angelegenheit handelt.

Ich finde es schade, dass ich in meinem Studium so wenig auswählen kann, was ich mir anhöre. Das ist in anderen Fachbereichen besser möglich. Als Physiker muss man nun einmal die Grundlagen abarbeiten. Damit verbringt man dann auch den größten Teil seines Studiums. Auf Grund meiner „Bummelleien“ habe ich mir die Chancen verspielt mir viel Zeit zu lassen bei den Vorlesungen, die mir gefallen. Dummerweise laufen nächstes Semester auch nicht so viele, die mich interessieren und die einen Schein bringen.

Auf jeden Fall möchte ich mir den jetzt wieder aufkeimenden Spaß nicht kaputt machen. Ich will die Dinge wissen, sie interessieren mich. Und ein wenig Leidenschaft gehört nun mal – für mich – zum Studium dazu. Ansonsten endet es so katastrophal, wie es in den letzten Semester war.


31
Jan 05

Motivation

Ich bin müde, aber wenigstens auch begründet. Unser Plan, alles anders zu machen, läuft – ein wenig. Und wenn in dem einen Moment nicht, dann im nächsten, denn es ist nie zu spät und es ist nie der falsche Zeitpunkt. ^-^“ Am nächsten Mittwoch haben wir unseren ersten FP II Versuch. Ich freue mich darauf, auch wenn es bedeutet, dass nun wieder eine Phase des absoluten Stresses eingeläutet wird.

Ein kleines Resume auf den ersten Monat. Ich habe es versucht, schien zu scheitern und habe dieses Mal nicht aufgegeben. Zwar bei der Klausur, aber nicht in meinem Leben. Es ist Zeit, das Leben wieder in die eigene Hand zu nehmen und mich nicht nur von Zufall zu Zufall und Faulheit zu Faulheit fallen zu lassen. Für mich versuche ich etwas zu ändern, denn so wie es jetzt ist, habe ich keine Zukunftschancen.

Ich habe auf meinen Wegen im Web eins, zwei Seiten gefunden, die vielleicht helfen könnten. Vielleicht beinhalten sie auch nur das, was ich bereits weiß, nichts desto trotz ist es eine kleine Unterstützung und ein wenig puschen: So bekommen sie ihre „Aufschieberitis“ in den Griff bei Zeit zu Leben, Hilfe bei Prüfungsangst und ein Artikel Yoga gegen den Unistress. Letzeres ist wohl weniger mein Ding. Ich würde gerne Sport treiben, traue mich aber nicht, da ich mich aus Frust und Verzweiflung auf fast 100kg hochgefressen habe. Da stellt sich mir die Frage, wie kann ich wieder anfangen, ohne mich direkt zu überlasten. Hierzu ein kleiner Artikel des SWR. Gerade gefunden: Sportunterricht.de – interessante Informationen.

Nachtrag Gerade gelesen Weblog-Impuls #3: Die Methode der Micro-Schritte im Weblogeinfach-persoenlich – einfach mal lesen ;).


28
Jan 05

Klausur und Pläne

Diese Klausur werde ich nicht bestehen heute, weil ich nicht gelernt habe.

Der Lernplan steh jedoch schon. 6 Stunden pro Tag, davon 4 Stunden in der Bibliothek, ohne Ablenkung. Mittagspause und zwischendrin eine Pause, bei der ich ein wenig durch das Uni-Gelände laufe um frische Luft zu schnappen.

Es geht nicht an, dass ich mir meine Chancen immer alle selbst vermassele, in dem ich alles aufschiebe und aus Angst davor, zu versagen es gar nicht versuche und dafür Ausreden finde.

*in den Hintern tret*

Was macht ihr gegen die „Fauleritis“, die „Aufschieberitis“?


26
Jan 05

Studiengebühren

Dass Studiengebühren jetzt Rechtens sind, kann man ja überall lesen. Interessant finde ich die Aufzählung bei Pro-Physik, in der die Länderplanungen (Gleichlautende DPA-Meldung im Kölner Stadt-Anzeiger) angeschnitten werden.

Zwei Punkte haben meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen:

„Erwogen wird die Beschränkung auf Landeskinder, weil ein nicht zu finanzierender Studentenansturm aus Gebührenländern befürchtet wird.“

Wird über die Planung in Rheinland-Pfalz geschrieben. Das Problem ist offensichtlich, der Lösungsansatz ist irgendwie – er macht mich ein wenig sprachlos. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll – ist das mit irgendwelchen Rechten vereinbar, von wegen „alle Menschen sind gleich“?? – aber ich habe zu wenig Ahnung von solchen Dingen.

Der zweite Abschnitt, der mir ins Auge fiel:

„HAMBURG will Studiengebühren für alle einführen und strebt zugleich eine Darlehensregelung an, bei der auch Bafög nur noch als zu verzinsender und vollständig zurückzuzahlender Kredit gewährt wird.“

Wow. Auf der einen Seite kann ich es verstehen, wenn man sagt, Bafög soll komplett zurückgezahlt werden, schließlich ist es ja nicht fair, dass die einen nichts bekommen und die anderen Teile der Ausbildung geschenkt.

Wenn ich jetzt einfach mal von mir selbst ausgehe. Im Moment ist mir extrem unwohl dabei, wie viele Schulden ich haben werde, wenn ich fertig bin. Ok, dagegen kann man anbringen, dass dies in anderen Ländern nichts Ungewöhnliches ist, mit den Schulden. Nach dem Studium ist man zumal einen niedrigen Lebensstandart gewöhnt. Wenn man dann also einen Job hat, kann man die Schulden relativ schnell zurückzahlen. Ja, wenn man denn einen Job bekommt. Und jetzt meldet sich meine „optimistische Weltanschauung“. Ich gehe nicht davon aus, dass ich direkt nach Abschluss meines Studiums einen Job bekommen werde, dabei studiere ich noch nicht mal eines der überfüllten geisteswissenschaftlichen Fächern. Vielleicht bin ich geblendet durch die Medien, durch pessimistische Berichte (denn im schwarz-malen sind wir gut – habe ich in mehreren Berichten gelesen und gehört #), aber das Bild, dass ich vom deutschen Arbeitsmarkt habe ist … niederschmetternd? Ich habe das Gefühl, nur wenn ich Superwoman bin, habe ich die Chance, einen Job zu bekommen. Da ich das nun leider nicht bin, stehe ich blöd da und habe eine Menge Schulden.

Um wieder auf das eigentliche Thema zurückzukommen *hüstel*: Wenn ich unter diesen Gesichtspunkten nur hätte studieren können; wenn ich alles zuzüglich Zinsen hätte zurückzahlen müssen, dann hätte ich nicht studiert. Selbst so wie es jetzt ist, finde ich es nicht gut. Ich versuche die Sache mit den Schulden zu verdrängen. Und nicht selten frage ich mich, wieso ich nicht einfach eine Ausbildung gemacht habe, wie es meine Eltern wollten, schließlich hätte ich ja auch in meiner Freizeit „das Wissen in mich aufsaugen“ können. Ach ja… war ich mal idealistisch, früher, als ich noch klein und naiv war.

Ich mag im Lotto gewinnen und dann mag ich studieren, so wie man früher studiert hat. Wissen sammeln, seinen Horizont erweitern, im eigenen Tempo und vor allem in den Gebieten, die einen interessieren und nicht die notwendigen Scheine abarbeiten, weil man sonst ein Zeitproblem bekommt und am Schluss ohne finanzielle Unterstützung, abgeschlossene Ausbildung und Selbstvertrauen dasteht. Aber vielleicht war ich von Anfang an nicht für’s Studium geeignet – fehlende Grundlagen, weil Eltern keine Akademiker und in der Schule lernt man sowas ja auch nicht – nein, das meine ich nicht ernst – glaube ich.

Mehr zum Thema Studiengebühren z.B. Pro und Contra Studiengebühren (tagesschau.de), Kopf oder Zahl (Zeit) oder beim Spiegel.

# Nachtrag Weil ich es gerade gelesen habe: Deutsche sind Pessimimus-Weltmeister (tagesschau).


21
Jan 05

Geschützt: Universager – Versager?

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01
Okt 04

was ich mich gerade Frage

Warum m“ussen alle Vorlesungen, die mich interessieren entweder auf die FP-Termine fallen oder Dienstags von 10-12 Uhr stattfinden? *grummelheul* Total bescheuert. Wie soll ich es schaffen, bis zum 10. Semester alle meine Diplomprüfungen zu machen *sfz*.
Soll ich mir irgendwann einen gebrauchten Laptop kaufen? Und wieso kommen in allen Hörspielen ab und zu mal die gleiche Hintergrundmusik vor? Es ist seltsam bei den drei Fragezeichen die Hintergrundmusik von Regina Regenbogen zu hören. :(
Und sonst? Was sollte es sonst schon noch geben, oder interessiert ihr euch für unsere tollen Aufnahmen der Graphitoberfläche? Aber keine Angst, die werde ich euch auch noch irgendwann präsentieren. Habe ja nichts besseres zu tun, als eine Menge Schwachsinn zu schreiben … für mich und meinen Computer.


28
Jul 04

Quantenübersicht

Samstag rückt näher und mit diesem Tag die Klausur. Meine getexte Quantenübersicht hat langsam Form angenommen. Sie ist zwar noch nicht ganz fertig, so fehlt z.B. die explizite Darstellung der Wasserstoffwellenfunktionen – also einmal ausgeschrieben – und es sind auch noch ein paar kleine Fehler vorhanden, aber naja, es reicht schon um damit das Wichtigste zu lernen. – Hoffe ich.
Falls ihr euch das Übel antun wollt, könnt ihr euch die pdf-Datei gerne runterladen oder ansehen: quantenuebersicht.pdf. Die Datei ist 314kb groß und umfasst ungefähr 25 Seiten (keine Angst, sie sind nicht dicht beschrieben) mit sämtlichen wichtigeren Dingen, die wir dieses Semester in Quantenmechanik 1 gemacht haben.


13
Feb 04

Entscheidung

So langsam muss ich mich entscheiden, was ich später mal machen will um meine Vorlesungen danach auszusuchen. So eine große Auswahl habe ich ja nicht. Nun ja. Ein Seminar würde ich gerne besuchen, traue es mir aber nicht zu. Vielleicht werde ich mich einfach reinsetzten und mir die Vorträge anhören. ;) Erst einmal heißt es sowieso Quantenmechanik II schaffen. Ich ärgere mich. Die Klausur war schaffbar, aber ich war so doof und konnte mich nicht zum lernen aufraffen *sfz* Es wäre gut für mich gewesen, den Schein auf Anhieb zu bekommen, so bleibe ich der Versager. Nun ja. Waren gestern bei IKEA. Also muss ich jetzt erst einmal einräumen und umräumen und aufräumen.

Was lustig ist, meine Seite hat durch Yetisports ja richtig viele Zugriffe bekommen. Naja. Übrigens gibt es seit gestern Yetisports Part 2. Jetzt wird es schwerer, die Pinguine müssen mit Hilfe eines Schneeballes auf eine Zielscheibe gebracht werden. Ich habe keinen einzigen Treffer gelandet ^.^“ Und dann hatte ich keine Geduld mehr. *rotwerd* Da heute Freitag ist, gibt es mal wieder die Friday Five

  1. Are you superstitious?
    Ne, bin ich nicht.
  2. What extremes have you heard of someone going to in the name of superstition?
    Boah, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Mir fällt im Moment niemand aus meinem Bekanntenkreis ein, der besonders abergläubisch wäre, alles andere habe ich höchstens aus dem Fernsehn und das wäre nicht so wichtig, als das ich es mir merken würde. ^.^“
  3. Believer or not, what’s your favorite superstition?
    Freitag der 13. ist ein Glückstag ;). Ne – im Ernst. Vielleicht das mit dem in die Augen schauen, beim Anstoßen. Auch wenn ich nicht an die drohende Gefahr der 7. Jahre nur schlechten Sex glaube ist es doch schön, dass sich die Menschen dadurch in die Augen sehen ;).
  4. Do you believe in luck? If yes, do you have a lucky number/article of clothing/ritual?
    Och schon, ein bißchen Glück gehört immer dazu. Ich habe mein kleines Schaf, dass mich immer begleitet, ansonsten mein höchstpersönliches Knuffeltierchen ^-^ das bringt auch Glück.
  5. Do you believe in astrology? Why or why not?
    Nein, ich glaube nicht an irgendwelche Vorhersagen, zumindestens nicht an gewöhnliche, weil sie immer so gemacht werden, dass sie auf alles passen könnten. Ein wirklich auf meinen Geburtsmoment erstelltes und somit wirklich persönliches Horoskop habe ich noch nicht gelesen, weiß also nicht, ob es vielleicht Wahrheit beinhalten könnte. Aber auch dem stehe ich eher skeptisch gegenüber.

Sooo ;) Einmal Friday Five. *streck* Hier ist es kalt, aber die doofen Öl-Malfarben sind auch nach drei Tagen noch nicht trocken und miefen mein Zimmer zu. Ich habe Lust auf Schokolade und mag aber eigentlich nicht nochmal einkaufen gehen. Muss doch sparen. Hmm .. also lass ich es lieber. Ich könnte mir ja Kakao mit Sahne machen. Aber wen interessiert das.


29
Jul 03

nach der Prüfung ist vor der Prüfung

Heute gönne ich mir aber ein wenig auszeit. Habe auch schon ein bißchen was erledigt. Gleich geh ich essen und danach mal schnell zur Post, Briefmarken kaufen.
Solange die Mensa noch nicht aufhat, sitze ich in meinem verdunkelten Zimmer und surfe ein bißchen.
Eigentlich wollte ich nach schweigen suchen, kam auf eine Seite über Borderline und SVV. Hmm …
Bin auch auf eine sogenannte Exometa-Theorie gestoßen. Ist ein Theorie über die lebendigkeit eines Möglichen Metauniversums, also eines „Raumes“ in dem neben unserem Universum noch viele andere Universen existieren in denen sich auch Leben gebildet hat. Überhaupt beschäftigt sich diese Seite viel mit der Grenzwissenschaft, vielleicht Metaphysik. Ich weiß es nicht genau zu betiteln. Man erkennt dort aber schon ein bißchen die Idee der „Matrix“ die auch diese Seite aufgreift.
Hierbei handelt es sich um eine „Zusammenstellung aus Philosophie und Wissenschaft“ hört sich interessant an. Schade, dass ich keine Geduld zum lesen habe. Soooo, jetzt ist es allerdings Essenszeit. Also mache ich mich in die Mensa um mich für den Fraß anzustellen und ihn hinunterzuwürgen. Hoffentlich alleine.