22
Nov 09

“Verblendung”

Seit langem war gestern mal wieder Kino angesagt. Spontan haben wir uns für einen Film entschieden, der sich auf den ersten Blick interessant anhörte: “Verblendung” nach dem gleichnamigen Buch von Stieg Larssons. Nicht zuletzt, weil das, was ich darüber las mich sehr an Katherine NevillesDer magische Zirkel” erinnerte und ich wissen wollte, wie viel Ähnlichkeit sich dahinter letztendlich versteckt.

Bild 1 Die Filmwebseite von Verblendung ist einen Blick wert

In der schwedisch-dänisch-deutsch(ZDF)-norwegischen Koproduktion geht um einen Journalisten der links-kritischen Zeitschrift “Millennium”, welcher von einem 82-Jährigen Großkapitalisten gebeten wird im Falle dessen vor 40 Jahren verschwundenen bzw. ermordeten Nichte Hariett zu recherchieren. Diese Anfrage kommt Mikael Blomkvist nicht ungelegen, da er auf Grund einer verlorenen Verleumdungsklage gegen seine Person seiner Tätigkeit bei Millennium, um dem Ansehen seiner Zeitung nicht weiter zu schaden, vorerst nicht nachgehen kann. So begibt er sich auf die Insel der Familie Vanger und macht sich an die Sichtung der von seinem Auftraggeber angesammelten Daten.

Weil die Story so noch ziemlich unspektakulär ist, kommt noch eine weitere Person ins Spiel, die ihm hilfreich zur Seite steht. Lisbeth, eine 24 jährige “Hackerin”, die vor dessen Anheuerung, von Vanger beauftragt wurde, alles über Mikael Blomkvist herauszufinden verspürt einen gewissen Reiz an dessen Arbeit und beobachtet sie als unbemerkte Dritte.

Natürlich bleibt sie nicht in dieser Rolle. Interessiert an dem Rätsel und mit einem Hinweis in der Hand tritt Lisbeth nach einer Weile ins Geschehen. Von da an bildet sei ein Team mit Blomkvist in der Lösung des Rätsels um die verschwundene Nichte. Die Spurensuche schickt sie – wie eigentlich nicht anders zu erwarten – an die verschiedensten Orte und wird natürlich im Laufe der Geschichte gefährlicher. Welcher Mörder möchte nicht gerne unentdeckt bleiben?

Meine Meinung

Das der Krimi/Thriller erst um 23 Uhr gezeigt wurde, war definitiv gerechtfertigt. Ein FSK 16 finde ich eigentlich fast noch zu tief angesetzt! Der Film ist nichts für sanfte Gemüter. Ein großes Spektrum menschlicher Perversion wird ungeschönt auf den Zuschauer losgelassen. Keine verharmlosende Musik im Hintergrund, keine ablenkenden Schnitte. Der Betrachter sieht dem menschlichen Abgrund ins Auge, nicht nur für einen kurzen Moment; das Grauen wird in scheinbar endlos andauernden Szenen “ausgekostet”. Und hier möchte ich auch unbedingt eine Warnung aussprechen: Ob man sich die ungeschönte Darstellung von Vergewaltigungen ansehen kann und möchte sollte man sich vorher definitiv überlegt haben!!!

Trotz der Brutalität, die zeitweise durchaus zum raus Rennen animierte, war “Verblendung” sehr spannend. Anders als bei Brown oder Neville blieben die Verwicklungen im Rahmen und zogen die Gesamtgeschichte nicht ins Lächerliche. Die Charakterentwicklung, besonders im Falle von Lisbeth, fand ich glaubhaft. Etwas lächerlich war allerdings die Darstellung der “Hacker”-Aktionen, aber dies fällt dem normalen Kinogänger wahrscheinlich eh nicht auf. Dafür wurden die Äpfel dann auch immer schön ins Bild gehalten. ^.~

Den nächsten Teil der Millennium-Triologie, “Vergebung” (Juni 2010) werde ich mir, trotz zu erwartender Grausamkeiten, wahrscheinlich auch “antun” – allerdings wieder nur mit einer starken Schulter hinter der ich mich notfalls verstecken kann wenn es mir zu brutal wird ^-^’’.

Achso und zu meiner Ursprungs-Idee: Eine Ähnlichkeit mit “Der Magische Zirkel” besteht quasi nicht. Die Gemeinsamkeiten beschränkt sich darauf, dass in beiden Handlungen eine Großfamilie, in der sich nicht alle Familienmitglieder wohlgesonnen und in welcher gefährliche Geheimnisse sowie eine Nazivergangenheit vorhanden sind, auftaucht.

Weitere Informationsquellen


23
Mai 08

Warten auf "The Fall"

Das, was ich bisher von „The Fall“ im Netz zu sehen bekommen habe, macht mich extrem neugierig. Eine Bildkomposition wie ich sie zuletzt in dem Film Hero gesehen und genossen  habe. Die Geschichte? In einem Krankenhaus trifft die kleine Hauptdarstellerin auf einen Mitpatienten, der ihr phantastische Geschichten erzählt um sie zu kleinen Aufträgen zu bewegen. Irgendwann vermischt die Realität und die Phantasiewelt.

Bild 1: Die offizielle Webseite von „The Fall“ verspricht viel

Der Regisseur von „The Fall“, Tarsem Singh, ist zuletzt mit „The Cell“ in Erscheinung getreten. Sein aktueller Film, „The Fall“ ist eigentlich schon 2 Jahre alt, und lief seither auf mehreren Festivals, unter anderem der Berlinale 2007. Vor wenigen Tagen hatte er seine Weltpremiere in Russland. Ob der Film in Deutschland in die Kinos kommt, wird zumindest in den Foren, auf die ich stieß, bezweifelt. Ich hoffe jedoch sehr, dass ich diesen Film irgendwann, am besten im Originalton, doch auf Leinwand zu sehen bekomme.

Bis dahin kann ich mich nur an dem ein oder anderen Teaser, oder der Gallerie auf der Webseite zum Film, erfreuen. Ein kleiner Ausschnitt der die Interaktion der beiden Hauptdarsteller in der realen Welt zeigt gibt es bei commingsoon.net. Bei Cinemablend können gleich sieben Filmschnipsel angesehen werden.


28
Feb 07

Upcoming Animes

Oh, this years anime season seems to become really cool. I’m looking forward to different series and movies I discovered in the anime calendar at AniDB.net. Take a look at some of my favorites.

Oshare Majo Love and Berry: Shiawase no Mahou
Terra e… – Remake of a 80er classic (Source: Animachi)
„5 Centimeters per Second“ – because of Anisearch.de I expect great images

For further information (japanese, but there are trailers to watch) click on the images to visit the homepages of the movies/series or visit AniDB oder AnimeNfo.


07
Aug 06

Bin ich sexy?

Wow – was für ein bewegender Film. Bin ich sexy?.

Ich mag diese Filme. Die mehr oder weniger still vor sich dahinplätschern. In denen eine Geschichte erzählt wird, die erst gewöhnlich ist und doch so tief geht. Und dafür brauchen sie so wenig, keine Effektheischerei, keine aufdringliche Musik. Eher das Gegenteil, so anders als bei „Blockbuster“ – dieser Film ist langsam, erzählend und gefühlvoll. Der Dialog, die Beziehungen zwischen den Menschen im Vordergrund. Manchmal schwer aber auch beschwingt.

Und gute Schauspieler. Marie-Luise Schramm, welche mir bisher aus eher komischen Rollen bekannt ist, da war mal so eine Jugendserie mit einer Mutter die Krimiautorin war. Keck und nicht auf den Mund gefallen. Obwohl diese Rolle eher ernst ist, lässt sie den Humor nicht vermissen. Gut gespielt allemal – passend auch zum Charakter. Und schön ist es, wenn es etwas auflockerndes gibt, nach dem tragischen. Oh, wie ich gerade bei der Filmbeschreibung lese hat die Schauspielerin 2004 für diese Rolle sogar den Förderpreis des Deutschen Filmes als „beste Hauptdarstellerin“ gewonnen.

Hach ja .. ich mag es, wenn ich zufällig über Filme stolpere und diese mich so dermaßen überraschen und mitreißen..


24
Jun 06

Tv-Tipp: Tony Takitani

Für alle die es still mögen – sehr sehenswert der japanische Film „Tony Takitani“ – läuft am Mittwoch, den 28. Juni auf Bayern 3, 23:30. Es ist eine stille aber schöne Geschichte.

Eine Liebesgeschichte – eine Lebensgeschichte. Melancholisch, tragisch, beobachtend – ein Film über Einsamkeit. Man muss sich jedoch auf sie einlassen können, damit sie ihre Wirkung entfalltet. Ansonsten wird man den Film als sehr langweilig empfinden. Einfach mal einen Blick in den Trailer werfen ^.^“. Ich freu mich auf jeden Fall auf den Film ^-^“ und werde ihn auf jeden Fall aufnehmen *freu*.


23
Feb 06

Metropolis

Ein Filmklassiker goes Public Domain. ^-^“ Metropolis

Ich habe ihn nie gesehen – was sich bald ändern wird, denn er ist legal bei z.B. Publicdomaintorrents.com zu erhalten. Jetzt braucht man nur noch einen BitTorrent-Clienten, falls man noch nicht hat (z.B. Azureus *empfehl*). Tolle Sache *freu* [via Spreeblick]


15
Nov 05

Elizabethtown

Ein bezaubernder Film, sehr ungewöhnlich, manchmal ein bißchen holpernd aber sehr liebenswürdig. Ich mag Kirsten Dunst. Schon damals in „Betty und ihre Schwestern“ oder auch in „Mona Lisas Lächeln“. Und hier auch. Ein bißchen verrückt, stark und doch irgendwie anlehnungsbedürftig ^-^“. Empfehlenswerter Film über einen, der alles verloren hat und eine etwas übermotivierte Flugbegleiterin ;), schräge Familienbanden, Kleinstädte und eine ganz spezielle Reise. Mehr mag ich auch gar nicht verraten. Ich mag den Film ^-^“ und kann ihn nur weiterempfehlen…


23
Jun 05

Ich mag Programmkino

Gestern abend waren mein Schatz in Immortel (Ad Vitam). Nicht wundern, es ist eine französische Seite. Bei dem Film handelt es sich um eine französische, italienische und britische Koproduktion.

Der Film ist durchweg sehr computeranimiert und erinnerte mich zwischenzeitlich einfach vom Darstellungs-Feeling her an Shrek. Ansonsten ist es ein Science-Fiction-Film, welcher nicht gerade unblutig daher kommt ^-^“. *schüttel*

Etwas verwirrt hat mich zu Anfang, das der Hauptteil der vorkommenden Personen computeranimiert waren. Nur die Protagonisten waren menschlich, bzw. hatten auch noch ihre menschlichen Züge.

Der Film ist, hmm, ja, weiß gar nicht. Es war jetzt nicht der Film für mich, aber es war auch nicht langweilig, sich ihn anzusehen. Vielleicht mangelt es mir an Begeisterung, weil ich „kein Genre-Fan bin“, schlecht war er dennoch nicht. Also ein durchweg „ok“-Film. ;)

Wie auch immer, ich mag das kleine Rex – schönes knuffiges Programmkino mit Empore und Glitzervorhang ^-^“. Und ich freue mich schon auf den nächsten Film :).


05
Jun 05

Tony Takitani

Ein Film von Jun Ichikawa nach der gleichnamigen Erzählung von Haruki Muakami. Heute gesehen. Sehr beeindruckend. Nichts für Leute, die sich nicht auf einen Film einlassen können. Ohne Erwartungen daran gehen und Vorstellungen vollkommen loslassen.

Toll, dass er ohne Werbung gezeigt wurde. Am Anfang störten mich eingeblendete Fotos zur Verdeutlichung der Vergangenheit. Ansonsten ist der Film sehr schlicht, schlichte künstlerische Mitteln, alles in Szene zu setzten. Kleinigkeiten, die die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Viele Pausen. Die Musik im Hintergrund, Klavier – aber häufig ist Stille. Die Überblendungen sind ein Weiterwandern der Kamera. Die Zeit verfließt schnell. Aber das Ende wird stilistisch mit dem Anfang verbunden. Wenn man sich fallen lässt, kann man sie spüren, die Kälte, die Einsamkeit, die Tony Takitani umgibt. Verzweiflung – nein, einfach Stille.

Wie wenn man schreien mag und stattdessen ruhig steht und in die Leere starrt.

Ein bißchen unbefriedigend war das Ende. Naja, nicht wirklich – nur ein wenig. Es hört auf, einfach so, wie es angefangen hat. Genauso wie es unbefriedigend ist, ist es genial. Dahingehaucht, hingeworfene eineinhalb Stunden, die wie im Flug vergehen und fertig. Es ist eine Geschichte und es ist keine Geschichte, die erzählt wird. Ein bißchen wühlt sie auf, ein bißchen macht sie mich friedlich. Ein schöner Film. *sfz*


23
Feb 05

Ich bin unwürdig

*auf die Knie schmeißt*

Kennt ihr Waynes World?? Dort gibt es eine Szene, wo Wayne und Garth eine recht wichtigen und genialen Rockstar begegnen, auf die Knie fallen und „Ich bin unwürdig“ ausrufen. So fühle ich mich gerade. Mit einem kleinen Unterschied. Die beiden haben sich aufgerappelt.

Respekt ist eine tolle Sache und nicht immer größenwahnsinnig zu werden ist sicherlich auch gut, aber wenn es einem nur im Weg steht… Also ziehe ich mich zurück zu dem Script über Elementarteilchen und Blasenkammern und warte darauf, dass ich vielleicht in acht Tagen weiser werde und in sieben nicht aus dem Versuch fliege.

Und ganz nebenbei frage ich mich, was es wohl zu bedeuten hat, bzw. was man wohl über mich sagen kann, auf Grund der Tatsache, dass ich Szenen aus Waynes World zitieren kann???


23
Jan 05

2046

Vorgestern gesehen 2046 von Wong Kar-Wai. Programmkino sei Dank. Anders, als ich es erwartet hätte.

Ein chinesischer Journalist aus Singapur zieht in Zimmer 2047 eines Hotels in Hongkong ein. Beobachtet das Leben in Zimmer 2046. Es geht um Liebe, und zwar ganz anders, als man es gewohnt ist. Keine Verpflichtungen, Sex und doch Liebe. Der Film springt zwischen dem Hauptstrang und dem, was der Autor in seinem Buch 2046 schreibt. Dem Zug nach 2046, woher niemand wiederkehrte. In diesem Buch verarbeitet er mehr oder weniger seine Liebesgeschichten.

Ich erwartete eher einen poppigeren Film, mein Fehler. Da es mein erster dieses Genres war. Etwas langatmig kam der Film mir deswegen vor. Außerdem störte mich die Synchronisation und ich habe für mich beschlossen, dass ich es vermeiden sollte, weitere westlich synchronisierte asiatische Filme zu sehen. Nur noch mit Untertitel. Ansonsten war es sicherlich eine Erfahrung.

Mehr zum Nachlesen: Der letzte Tango in Hongkong: „2046“ (faz).


03
Okt 04

rhythm is it

Nein, nicht nur Rhytmus. Auch Anspannung, Konzentration. Die Fähigkeit, seinen Körper zu spüren in Stille und Musik. Stille zu spüren und den Rest sprechen zu lassen. Für sich selbst, sich selbst verstehen. Ja, manchmal schaffen es, kleine Kinofilme wie Rhythm is it, meine Hoffnung aufkeimen zu lassen oder einfach wieder an andere Dinge denken zu können oder sie zu sehen.

Ein bemerkenswerter Film. Ein Projekt, 250 Kinder und Jugendlichen unterschiedlicher Herstammung, unterschiedlichster Elternhäuser und sozialer Schichten zusammenzubringen. Jugendliche, die schon immer tanzten und Jugendliche, die nie etwas mit Tanz oder Kunst zu tun hatten. Gerade letzter werden portraitiert. Eine Anzahl an Schülern einer Berliner Hauptschule. Es wird gezeigt, wie schwer es ihnen fällt, sich zu konzentrieren, still zu sein, mitzuarbeiten, ihren Körper zu beherschen, wie es nach zwei, drei Wochen härter wird, weil sie es nicht gewohnt sind zu kämpfen, gefordert zu werden, ohne dass man sie aufgibt – zumindest scheint es so. Und wie sie am Schluss durch die Sache selbst belohnt werden und dann sehen, dass sie etwas geschafft haben, das so anders ist, als alles, was sie bis jetzt getan haben.

Wenn ich mich zurück erinnere, an meine sportliche Zeit, an die Zeit, in der ich tanzte und turnte, volleyball spielte und nebenbei noch mit Kindern arbeitete, im Chor sang, auf der Bühne stand mit vielen. Es ist ein überwältigendes Gefühl, dort oben zu stehen. Oder die Macht über den Körper zu haben, etwas auszudrücken. Traurigerweise ist mir dies alles verloren gegangen. Wirklich alles. Auf der Bühne stand ich zwar vor ein paar Wochen, Monaten, aber das war nicht das gleiche. Es war nicht das Gefühl ein Teil eines Ganzen zu sein, bei dem man etwas schaffte, nein, es war ganz anders, ich wollte es nicht, ich fühlte mich nicht wohl.

Aber wie kann man wieder zurück zu dem, nein besser, wie kann man neu beginnen? Ja, es ist die Angst, die mich davor zurückhält, wieder etwas neu zu beginnen, mich in Gruppen zu wagen, die schon lange bestehen, in der ich fremd bin. Dabei war es jeder mal, fremd …

Auf jeden Fall, wenn ihr Lust habt auf einen etwas anderen dokumentarischen Kunstfilm, Programmkino, deutsches Programmkino, wenn ihr dem entstehen etwas besonderes zusehen wollt, mit besonderen Menschen, wie wir alle besondere Menschen sind und ihr bereit seid, euch darauf einzulassen. Es zuzulassen und euch nicht, weil ihr denkt, dass irgendjemand euch deswegen auslachen könntet, darüber lustig zu machen, dann schaut euch diesen Film an. Es kommen ein paar wirklich wichtige Säzte vor. Von Freundschaft und von dem, was man im Leben erreichen kann, dass man Selbstvertrauen haben muss und wie man es bekommen kann – ein bißchen.


23
Jul 04

Spiderman 2 und Zeit zum lesen

Dieser Sommer bietet es ja an. Gemütlich ins Bett gekuschelt, oder einen Sessel, draußen prasselt der Regen und vor einem steht ein schöner Eiskaffe ^-^“ und dann ein schönes Buch, und überhaupt Bücher. Oder eben Kino.
Da ich ja inzwischen keinen Fernseher mehr habe (Wahres zum Thema fernsehen ;o)) komme ich, wenn ich nicht gerade vorm Computer hänge und Civilisation spiele doch recht viel zum lesen. Habe jetzt in der letzte Woche zwei neue Bücher fertiggelesen: ‚danny yates must die‚ von Stephen Walker und ‚Die geheime Mission des Nostradamus‚ von Judith Merkle Riley. Ersteres war richtig lustig, total durchgeknallt und erfrischend anders. Ein Comic, nur ohne bildliche Bilder ^-^“ aber genauso durchgeknallt. Zweiteres war recht einfach zu lesen – mal eben dahin. Nicht ganz so toll. Ich kann mich nicht wirklich für die Sprachwahl der Autorin begeistern, auch nicht wirklich für ihre zwischenzeitlichen Orts- und Zeitwechsel, aber die Story war ganz ok.
Im Moment habe ich wieder mal angefangen einen Dialog zwischen Umberto Eco und einem Kardinal zu lesen, der um die Frage geht „Woran glaubt, wer nicht glaubt“ Ich bin noch nicht weit gekommen, aber ich habe ja einen Fable für etwas religiös angehauchte Dinge, auch wenn ich nicht – im Sinne der christlischen Kirchen – gläubig bin würde ich jetzt selbst mal so sagen. Naja, auf jeden ist es recht angenehm, mal wieder richtig zu lesen ^-^“ . .. und wenn man nix besseres zu tun hat – ich kann ja schließlich nicht die ganze Zeit lernen *sz* …
Gestern waren wir im Kino: Spiderman 2. Oh je, fand ich den Film schrecklich. Hätte ich mal auf die Warnung von Jacky gehört ;). Ich glaube ich werde immer weniger Fan von den so klischeehaft übertriebenen Filmen aus Hollywood. Da lobe ich mir die kleinen Perlen aus irgendwelchen kleinen Produktionen, die mit viel Herz und bemerkenswerten Geschichten und bemerkenswerter Umsetzung kommen ^-^“ … freue mich schon auf die Filme, die ich mir demnächst unbedingt mal ansehen mag. Wenn ich es in sie geschafft habe, werde ich wohl berichten.
Bis dahin werde ich mir wohl meine Zeit weiter mit QM, lesen und im Moment Trauerkartenschreiben verbringen. *traurigschaut* …
Habt ein schönes Wochenende!


04
Jun 04

Echte Frauen haben Kurven, Freimaurer und der Begin des Universums

Vorgestern waren wir doch im Kino, quasi als Entspannungstat nach meiner Vordiplomsprüfung. Wir haben uns Echte Frauen haben Kurven angesehen. Schöner Film, wenn ich auch behaupten würde, ich hätte gerne mehr von der Story gesehen. Irgendwie hat man eine Menge von den Protagonisten erfahren, bzw. es ging eben meistens um Mutter und Tochter und die ganzen anderen Charaktäre standen eher im Hintergrund, obwohl man über sie bestimmt auch etwas interessantes erzählen hätte können. Und ich hätte gerne die weitere Entwicklung der Geschichte erfahren. ^.^ Haben auch die anderen gesagt. Übrigens, waren die beiden männlichen Begleiter extrem begeistert von dem Film ;) – also wenn euer Freund nicht gerade der Proll-Fussball-Action-Party-Sauf-und sonst nichts-Typ ist, könnte ihm der Film vielleicht auch gefallen – vielleicht … ;) ich übernehme für nicht Garantie.

Wenn ihr mehr über den Film wissen wollt: Leider gibt es keine ordentliche Deutsche Filmhomepage – dort sind nur Pressestimmen aufgelistet könnt ihr ja mal bei Filmstarts vorbeischauen. Sie haben eine recht umfangreiche Kritik – könnte aber eventuell Spoiler enthalten. Ich fand den Film auch auf jeden Fall gut und schön zu sehen ;).
Soo, ansonsten habe ich noch ein paar kleine Links für euch. WIe wäre es heute mal mit so etwas wie iSuck ^.~ oder wollt ihr lieber etwas für eure Bildung tun und euch mal etwas über den Begin des Universums durchlesen? Aber vorsicht, dafür braucht ihr eine Weile ;) oder mal lieber etwas mystisches? Also auf zur Internetloge – dem Portal zur Welt der Freimaurerei – auch sehr interessant. ^-^ Oder lieber etwas paradoxes? Letzte Hoffnung der (britischen) Grünen: Atomenergie @~@


19
Mrz 04

Geschützt: allein sein

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:


01
Mrz 04

Kino

Eigentlich habe ich mir nur noch mal die Seite zu Mona Lisas Lächeln angesehen – kam darüber zu der englischen Seite und darüber zu dem Film Tokyo Godfathers. Ich hoffe, er kommt bei uns in der Nähe in ein Kino und nicht irgendwann drei Jahre später als Special im Programmkino. Nun ja. Seid 14. Januar läuft er im englischsprachigen Raum. Ohh, mein Gott.

Ich bin gerade bei kino.de am nachschauen, wann Tokyo Godfathers in Deutschland in die Kinos kommt und da sehe ich, dass es eine Zeichentrickversion von Derrick gibt. o_O und Info’s zu Derick die Pflicht ruft. Die Seite scheint zwar noch im Aufbau – aber sie planen dort sogar ein Adventure. Ansonsten ist sie nett gestaltet, vorbeischauen lohnt sich also.
Bis jetzt weiß ich noch nicht, ob Tokyo Godfathers im Kino läuft, dafür habe ich noch eine Übersicht der Kinoneustarts gefunden. Praktisch mit Links zu den jeweiligen Verleihern und sehr einfach gehalten. In graphisch ansprechender Form bekommt man Infos und Trailer bei Filmstarts.de, eine Übersicht der neuen Filme sehe ich auf Anhieb aber nicht. Und irgendwie sieht es schlecht aus. Der Termin ist für dieses Jahr noch nicht bekannt gegeben. Also heißt es Öhrchen spitzen und aufmerksam sein ;). Und bloß nicht noch mal auf diese ganzen Übersichtsseiten gehen. Wie viele schöne Filme es gibt. *sfz* :o)
UIuiuiui .. und ein neuer Ghost in the Shell Kino-film: Innocent: Ghost in the shell ^-^“ lese ich gerade auf anime.de. OOOOOHhh, der Trailer (kleinste version) sieht verdammt vielversprechend aus. *sabber* und die Musik – mal wieder genial *gänsehautbekommt* – *sfz* Ich müsste japanisch können. Vielleicht würde mir da ja Japanisch mit Manga weiterhelfen ;). Naja, wohl eher ein Japanischkurs Aber da gibt es auch nur Japanisch II. Anfang eines neune Kurses wahrscheinlich erst wieder im Wintersemester. Mal schauen, vielleicht bekomme ich ja meinen Schatz überredet mitzumachen. Zu zweit Vokabeln pauken macht bestimmt mehr Spaß.
Oh, eine sehr schöne GitS-Seite: whispers in the ghost – nur so nebenbei ;). Ui und noch mehr gute Seiten Neomythos beschäftigt sich mit den neuen Mythologien. Interessant, gerade für Verschwörungstheorien-Fans. Mehr Infos für deutsche Anime und Comic-Fans gibt es bei Splashcomics auch wenn sich die News ziemlich wiederholen ;). Oh, und dort gibt es einige Online-Comics. Und das erinnert mich an MegaTokyo Sehr bekanntes und großes Web-Manga. *zwinker* *sfz* Und malen können mag ich auch. *schnüff* Naja, gut. Ich mach dann jetzt mal lieber noch was produktives!


19
Feb 04

Tokyo Eyes vs. Newsletterauslese

Ich sage nur krit.de. Der Garant dafür, dass man wirklich schöne und interessante Links bekommt. Der Newsletter ist klasse und bei dem aktuellen Newsletter ist wieder eine Menge Interessantes dabei. Wer sich z.B. inspirieren lassen möchte, was das Design von Blogs angeht, der sollte mal bei Mono – well created weblogs vorbeischauen. Wirklich empfehlenswert. Ich will auch so was haben *heul*. Ein anderer Linktip: Polyblog – das ist blogging total. Arg, kann mir mal jemand sagen, wieso meine Tastatur nicht mehr richtig funktioniert *schmoll* Naja. Auch via Krit: Lodger hat eine sehr genial gestalltete Band-Seite – Navigationstip: schießen ;) und treffen. Schaut euch mal die Videos an *empfehl* wenn auch ein bißchen trauriges lustiges Leben eines Otto-Normal-Versagers *hüstel* Und die Musik ist eigentlich auch gar nicht sooo schlecht.

Über eine irgendwas-such-Session, bin ich bei einem Portfolio gelandet, bei dem man nach Tell’s Art, einen Apfel schießen muss. Das ganze heißt dann MAC Tell ;) Ansonsten ist die Seite grafisch Ansprechend. Wenn auch schlicht. Apropo Grafik. Mal wieder in den alten Links gekramt. Allen, die sich mit einer eigenen Homepage rumschlagen und manchmal nicht wissen, welche Farbkombinationen sie haben wollen, sei Color Match 5k empfohlen. Zwar bleibt das Problem mit den Websicheren Farben. Aber hmm … Apropos hmm ;) … Mal lustt, irgendetwas essbares selberzumachen? Zwar nicht grafisch ansprechend, aber lecker hören sich die Rezepte dennoch an :).

Die CSS-faq ist zwar noch im Entstehen, sieht aber vielversprechend aus ;). Und zu guter letzt, wenn man Zeichen braucht, die der Standartsatz nicht hergibt, braucht man eben Unicode. Naja.

Arg. Überall dieser doofe Pachelbel-Kanon. Kann mir mal jemand sagen, wieso der so gerne in Pop-lieder eingebunden wird? Naja, auch egal. Habe gestern Nacht noch einen wirklich interessanten Film gesehen: Tokyo-Eyes. Japanischer Liebesfilm? Teeniefilm? Actionfilm? Weiß nicht, war auf jeden Fall gut gemacht und die Story war nicht schlecht und die Schauspieler haben mir gut gefallen. Und die Synchronisation war ertragbar ^.^“

Oh, hier hat jemand ein Album angelegt über seinen Japanaufenthalt, heißt genauso wie der Film und sieht recht interessant aus :). Oh, hier gibt es eine schöne Seite zu Tokyo Eyes. Sogar in Deutsch und mit einigen Screenshots ;). Und ich glaube, ich mag den Soundtrack haben ^.^ UIui ui.. und die Suche bringt mich tatsächlich auf die Seite der Bonner Kinemathek und das sagt mir, ich sollte mal wieder ins Kino gehen ^.^;; vor allem, wo da doch der ein oder andere gute Film läuft. *sabber* Nun gut, dann sollte ich mich mal mit lernen ranhalten, auch wenn ich ewig weitersuchen könnte und immer wieder etwas interessantes finden würde. Und doch noch was Schnitt – das Filmmagazin.


07
Feb 04

hmm – Dreizehn

war gestern mit Betti im Kino. Haben uns dreizehn angesehen. Ich weiß nicht, wie ich zu diesem Film stehen soll. Auf der einen Seite war er sehr fesselnd und gut gemacht, auf der anderen Seite macht genau das mir Schwierigkeiten. Irgendwie triggerte er. :( *traurigschaut* Naja.

Eine Seite über onlinesucht – mag man ja nicht so wahrhaben. Die Seite von Konstantin Wecker – irgendwie kommt es mir überholt vor, wo es das doch gar nicht ist, irgendwie ein Griff aus der Vergangenheit, den 80er Jahren. Aber vielleicht liegt das daran, weil ich ihn mit Reiterhof Dreililien verknüpfe. Hmm.. egal. Mir gefällt meine Seite nicht. Irgendwie sieht sie doof aus :( Zu freundlich, zu lebendig.


28
Jan 04

supersize me und legomac

ein fastfoodexperiment – 30 Tage nur von McDonalds-Zeugs leben. Bääh, für mich wiederlich, für andere Realität. Und, es hat erschreckende Auswirkungen o_O. Und um diverse Wege im Internet zu verfolgen ^.~ einmal die Heimseite von super size me.

Was schönes kann man dafür bei www.vladstudio.com/wallpapers begutachten. Richtig schöne und angenehme Wallpaper und andere goodies. Auf die Seite bin ich gekommen über die Seite des Macher meines Slimbrowser-Skins. ^-^;; So sieht mein Comp im Moment nicht mehr ganz so nach PC aus :o). Apropos MAC ^-^“ – diese schnittigen Dinger *kicher* Wie wär’s mal mit einem Mac aus Legosteinen, wer mehr von solchen lustigen Bauarten will, sollte mal bei applefritter.com vorbeischauen. :o)
Was ganz anderes: MoppoFunPages, wenn’s einem mal wieder langweilig ist. Ebenso: Free-web-games