23
Jan 05

2046

Vorgestern gesehen 2046 von Wong Kar-Wai. Programmkino sei Dank. Anders, als ich es erwartet hätte.

Ein chinesischer Journalist aus Singapur zieht in Zimmer 2047 eines Hotels in Hongkong ein. Beobachtet das Leben in Zimmer 2046. Es geht um Liebe, und zwar ganz anders, als man es gewohnt ist. Keine Verpflichtungen, Sex und doch Liebe. Der Film springt zwischen dem Hauptstrang und dem, was der Autor in seinem Buch 2046 schreibt. Dem Zug nach 2046, woher niemand wiederkehrte. In diesem Buch verarbeitet er mehr oder weniger seine Liebesgeschichten.

Ich erwartete eher einen poppigeren Film, mein Fehler. Da es mein erster dieses Genres war. Etwas langatmig kam der Film mir deswegen vor. Außerdem störte mich die Synchronisation und ich habe für mich beschlossen, dass ich es vermeiden sollte, weitere westlich synchronisierte asiatische Filme zu sehen. Nur noch mit Untertitel. Ansonsten war es sicherlich eine Erfahrung.

Mehr zum Nachlesen: Der letzte Tango in Hongkong: „2046“ (faz).


03
Okt 04

rhythm is it

Nein, nicht nur Rhytmus. Auch Anspannung, Konzentration. Die Fähigkeit, seinen Körper zu spüren in Stille und Musik. Stille zu spüren und den Rest sprechen zu lassen. Für sich selbst, sich selbst verstehen. Ja, manchmal schaffen es, kleine Kinofilme wie Rhythm is it, meine Hoffnung aufkeimen zu lassen oder einfach wieder an andere Dinge denken zu können oder sie zu sehen.

Ein bemerkenswerter Film. Ein Projekt, 250 Kinder und Jugendlichen unterschiedlicher Herstammung, unterschiedlichster Elternhäuser und sozialer Schichten zusammenzubringen. Jugendliche, die schon immer tanzten und Jugendliche, die nie etwas mit Tanz oder Kunst zu tun hatten. Gerade letzter werden portraitiert. Eine Anzahl an Schülern einer Berliner Hauptschule. Es wird gezeigt, wie schwer es ihnen fällt, sich zu konzentrieren, still zu sein, mitzuarbeiten, ihren Körper zu beherschen, wie es nach zwei, drei Wochen härter wird, weil sie es nicht gewohnt sind zu kämpfen, gefordert zu werden, ohne dass man sie aufgibt – zumindest scheint es so. Und wie sie am Schluss durch die Sache selbst belohnt werden und dann sehen, dass sie etwas geschafft haben, das so anders ist, als alles, was sie bis jetzt getan haben.

Wenn ich mich zurück erinnere, an meine sportliche Zeit, an die Zeit, in der ich tanzte und turnte, volleyball spielte und nebenbei noch mit Kindern arbeitete, im Chor sang, auf der Bühne stand mit vielen. Es ist ein überwältigendes Gefühl, dort oben zu stehen. Oder die Macht über den Körper zu haben, etwas auszudrücken. Traurigerweise ist mir dies alles verloren gegangen. Wirklich alles. Auf der Bühne stand ich zwar vor ein paar Wochen, Monaten, aber das war nicht das gleiche. Es war nicht das Gefühl ein Teil eines Ganzen zu sein, bei dem man etwas schaffte, nein, es war ganz anders, ich wollte es nicht, ich fühlte mich nicht wohl.

Aber wie kann man wieder zurück zu dem, nein besser, wie kann man neu beginnen? Ja, es ist die Angst, die mich davor zurückhält, wieder etwas neu zu beginnen, mich in Gruppen zu wagen, die schon lange bestehen, in der ich fremd bin. Dabei war es jeder mal, fremd …

Auf jeden Fall, wenn ihr Lust habt auf einen etwas anderen dokumentarischen Kunstfilm, Programmkino, deutsches Programmkino, wenn ihr dem entstehen etwas besonderes zusehen wollt, mit besonderen Menschen, wie wir alle besondere Menschen sind und ihr bereit seid, euch darauf einzulassen. Es zuzulassen und euch nicht, weil ihr denkt, dass irgendjemand euch deswegen auslachen könntet, darüber lustig zu machen, dann schaut euch diesen Film an. Es kommen ein paar wirklich wichtige Säzte vor. Von Freundschaft und von dem, was man im Leben erreichen kann, dass man Selbstvertrauen haben muss und wie man es bekommen kann – ein bißchen.


23
Jul 04

Spiderman 2 und Zeit zum lesen

Dieser Sommer bietet es ja an. Gemütlich ins Bett gekuschelt, oder einen Sessel, draußen prasselt der Regen und vor einem steht ein schöner Eiskaffe ^-^“ und dann ein schönes Buch, und überhaupt Bücher. Oder eben Kino.
Da ich ja inzwischen keinen Fernseher mehr habe (Wahres zum Thema fernsehen ;o)) komme ich, wenn ich nicht gerade vorm Computer hänge und Civilisation spiele doch recht viel zum lesen. Habe jetzt in der letzte Woche zwei neue Bücher fertiggelesen: ‚danny yates must die‚ von Stephen Walker und ‚Die geheime Mission des Nostradamus‚ von Judith Merkle Riley. Ersteres war richtig lustig, total durchgeknallt und erfrischend anders. Ein Comic, nur ohne bildliche Bilder ^-^“ aber genauso durchgeknallt. Zweiteres war recht einfach zu lesen – mal eben dahin. Nicht ganz so toll. Ich kann mich nicht wirklich für die Sprachwahl der Autorin begeistern, auch nicht wirklich für ihre zwischenzeitlichen Orts- und Zeitwechsel, aber die Story war ganz ok.
Im Moment habe ich wieder mal angefangen einen Dialog zwischen Umberto Eco und einem Kardinal zu lesen, der um die Frage geht „Woran glaubt, wer nicht glaubt“ Ich bin noch nicht weit gekommen, aber ich habe ja einen Fable für etwas religiös angehauchte Dinge, auch wenn ich nicht – im Sinne der christlischen Kirchen – gläubig bin würde ich jetzt selbst mal so sagen. Naja, auf jeden ist es recht angenehm, mal wieder richtig zu lesen ^-^“ . .. und wenn man nix besseres zu tun hat – ich kann ja schließlich nicht die ganze Zeit lernen *sz* …
Gestern waren wir im Kino: Spiderman 2. Oh je, fand ich den Film schrecklich. Hätte ich mal auf die Warnung von Jacky gehört ;). Ich glaube ich werde immer weniger Fan von den so klischeehaft übertriebenen Filmen aus Hollywood. Da lobe ich mir die kleinen Perlen aus irgendwelchen kleinen Produktionen, die mit viel Herz und bemerkenswerten Geschichten und bemerkenswerter Umsetzung kommen ^-^“ … freue mich schon auf die Filme, die ich mir demnächst unbedingt mal ansehen mag. Wenn ich es in sie geschafft habe, werde ich wohl berichten.
Bis dahin werde ich mir wohl meine Zeit weiter mit QM, lesen und im Moment Trauerkartenschreiben verbringen. *traurigschaut* …
Habt ein schönes Wochenende!


04
Jun 04

Echte Frauen haben Kurven, Freimaurer und der Begin des Universums

Vorgestern waren wir doch im Kino, quasi als Entspannungstat nach meiner Vordiplomsprüfung. Wir haben uns Echte Frauen haben Kurven angesehen. Schöner Film, wenn ich auch behaupten würde, ich hätte gerne mehr von der Story gesehen. Irgendwie hat man eine Menge von den Protagonisten erfahren, bzw. es ging eben meistens um Mutter und Tochter und die ganzen anderen Charaktäre standen eher im Hintergrund, obwohl man über sie bestimmt auch etwas interessantes erzählen hätte können. Und ich hätte gerne die weitere Entwicklung der Geschichte erfahren. ^.^ Haben auch die anderen gesagt. Übrigens, waren die beiden männlichen Begleiter extrem begeistert von dem Film ;) – also wenn euer Freund nicht gerade der Proll-Fussball-Action-Party-Sauf-und sonst nichts-Typ ist, könnte ihm der Film vielleicht auch gefallen – vielleicht … ;) ich übernehme für nicht Garantie.

Wenn ihr mehr über den Film wissen wollt: Leider gibt es keine ordentliche Deutsche Filmhomepage – dort sind nur Pressestimmen aufgelistet könnt ihr ja mal bei Filmstarts vorbeischauen. Sie haben eine recht umfangreiche Kritik – könnte aber eventuell Spoiler enthalten. Ich fand den Film auch auf jeden Fall gut und schön zu sehen ;).
Soo, ansonsten habe ich noch ein paar kleine Links für euch. WIe wäre es heute mal mit so etwas wie iSuck ^.~ oder wollt ihr lieber etwas für eure Bildung tun und euch mal etwas über den Begin des Universums durchlesen? Aber vorsicht, dafür braucht ihr eine Weile ;) oder mal lieber etwas mystisches? Also auf zur Internetloge – dem Portal zur Welt der Freimaurerei – auch sehr interessant. ^-^ Oder lieber etwas paradoxes? Letzte Hoffnung der (britischen) Grünen: Atomenergie @~@


19
Mrz 04

Geschützt: allein sein

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