25
Jun 14

Gelesenes – 25. Juni 2014

  • Tofugu: „All About Hikikomori: Japan’s Missing Million„, Kaitlin Stainbrook (18.6.2014)
    Mehr zum Thema, hier eine andere Perspektive. Inklusive der Historie des Begriffes, der von Saito Tamaki geprägt wurde („Social withdrawal – Adolescence without End„, 1998).
  • The Observer : „Why have young people in Japan stopped having sex?„, Abigail Haworth (20.10.2013)
    Spannend zu vergleichen, wie unterschiedlich das Storytelling in diesem und dem in der Zeit erschienen Artikel, den ich zuvor las, ausgeführt wird. Wie der Thematik durch Erzählung von Einzelschicksalen ein Gesicht gegeben wird oder wie hier und dort noch ein weiteres, passend erscheindes Thema eingeflochten wird. Inhaltlich für mich eher ein Teaser.
    Bemerkenswert ist spontan auch die unterschiedliche Betrachtung der Rolle der Frau. Wo der Autor (Zeit) sich auf die „zurechtgemachten Frauen“ stürzt, die auf jagt nach dem Beamten fürs Leben sind und möglichst schnell heiraten wollen, betrachtet die Autorin (Observer) den Genderunterschied Japans und die Wahrnemung gut gebildeter Frauen.

    Japan’s Institute of Population and Social Security reports an astonishing 90% of young women believe that staying single is „preferable to what they imagine marriage to be like“.“

    Könnte man nun etwas hineininterpretieren… muss man aber auch nicht ;).

  • Telepolis : „Der Alleskönner„, ?? (19.6.2014)
    Neues zum Thema Oxytocin. Lässt alter Mäuse Muskelaufbau besser funktionieren. „Oxytocin is an age-specific circulating hormone that is necessary for muscle maintenance and regeneration“ C.Elabd, W.Cousin et. al. Nature Communications 5, Article number:4082 doi:10.1038/ncomms5082
  • Research Information : „Time to call time on the library catalogue?„, Sian Harris (Research Information: June/July 2014)
    Zusammenfassung des UKSG Mettings im April
    * University of Utrecht entschied bereits 2012 den Bibliothekskatalog abzuschaffen. Eingeschlagener Weg: Discovery verbessern :

    „This includes adding holding information to discovery tools, sharing SFX knowledge bases with Google Scholar and Scopus, opening the repository for harvesting, and supporting easy authentication for off campus access.“

    * Aufmerksamkeit auf die Übermacht Googles / Google Scholars. Sollen Bibliotheken sich wirklich darauf verlassen oder vllt. doch etwas eigenes schaffen?
    * LISU Studie zur Nutzung von Resource Discovery Systemen: „Wie Google sein“: Nutzer reagieren positiv. Interssant: Sichtbar- und Entdeckbackkeit durch RDS als Motivator für Publisher. Obwohl keine klaren Beweise existieren
    * Langzeitstudie von M. Levine-Clark (U.o. Denver), J.McDonald (U.o. Southern California), J.Price (SCELC Consortium) zur Nutzung von e-Medien (COUNTER JR1) mit und ohne RDS. 33 Bibliotheken, 6 pro RDS-System (Primo, Summon, EDS, WorldCat Local) + 9 Kontrollbibiotheken:

    „The study results showed that journal usage at Summon and Primo institutions increased more than with the other two services in the study and the control group.“

  • Phil Bradley’s weblog : „The destruction of digital data„, Phil Bradley (19.6.2014)
    Diskussion bzw. Diskussionsanregung zum Löschen von Webseiten aus Googles Suchindizes nach EuGH-Urteil („Löschung vergangen Fehlers eines Privatmenschs“ – Google „lokal“) und dem Supreme Court of British Columbia. („Löschung von Firmenkonkurrent der Betriebsgeheimnisse stahl“ – Google komplett). Fass geöffnet, wo geht es hin? Was bedeutet dies für den Informationsbezug? Wie sollten sich Bibliotheken diesbezüglich aufstellen? Eine schwierige Diskussion…
  • Harvard Business Review : „How to Spend the First 10 Minutes of Your Day„, Ron Friedman (19.6.2014)
    Nichts Neues und doch: Verknüpfung zur hohen Kochkunst („Mise-en-Place„). Bevor der Koch anfängt, muss alles (Werkzeuge, Lebensmittel) bereit stehen.
  • Alltagsforschung.de : „Gehirndoping – So stärken Sie Ihre Disziplin„, Daniel Rettig (24.Juni 2014)
    Führt man sich negative Konsequenzen in der Zukunft vor Augen, reagieren andere Gehirnregionen und können dafür sorgen, dass man disziplinierter ist. Zumindest existierte eine solche Tendenz bei 182 Freiwilligen.
  • Netzpolitik.org : „Entwurf für EU-White-Paper zur Urheberrechtsreform geleakt„, Leonhard Dobusch (23.6.2014)
    White Paper (PDF), Begeisterung liest sich anders. <überspitz>Wenigstens Browsen und Verlinken scheint erlaubt zu sein.</überspitz> ;)
  • Omnisophi : „DD218: Wie prüft man jemanden, ob er versteht„, Gunter Dueck (Juni 2014)
    Einblicke in Duecks Beisitzerzeiten; Wie er durch einen Blick in die Augen das Verständnis beurteilt; Gelernt ist leider nicht gleichzusetzen mit verstanden. Schöner Abschluss mit dem Rat dem Meister zuzuhören, der nicht erklärt, wie etwas geht, sondern wie man den Weg zum Verständnis findet.

06
Mai 11

OpenCourse 2011 – Zukunft des Lernens

Endlich Wochenende und endlich etwas Zeit in die Beiträge der ersten Woche des OpenCourses 2011 “Zukunft des Lernens” (#opco11) hineinzusehen, ~lesen und ~hören.

Ich weiß gar nicht wie ich darauf gestoßen bin, ob über Twitter oder einen der vielen Blogs oder Buzz/Google Reader Kontakte. Letztendlich ist es fast egal, denn die Information fließt und wichtig ist, dass im Fluss etwas meine Aufmerksamkeit geweckt hat.

Worum geht es? Im Willkommensschreiben steht geschrieben:

“Der OpenCourse richtet sich an alle, die an der Zukunft des Lernens in der Mediengesellschaft, an der Zukunft des mediengestützten Lernens und an der Zukunft des Lernens allgemein interessiert sind. Inhalte des Kurses sind aktuelle und zukünftige Trends im Bildungsbereich, die durch den Einsatz neuer Medien ermöglicht, unterstützt und vorangetrieben werden wie auch die Herausforderungen, die sich durch die Mediennutzung in unserer Gesellschaft ergeben.”

“Ein OpenCourse ist vernetztes Lernen. Die Infrastruktur des OpenCourses ist offen und dezentral.”

Quelle: http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/

Das machte und macht mich neugierig. Nachdem ich vor zwei Jahren bei dem Selbstlernkurs Bibliothek 2.009 auf der Seite der Tutoren helfen durfte, werde ich jetzt das für mich neue Land des Online-Lerners betreten.

Okay, vollkommen neu ist übertrieben, denn bin ich schließlich nicht automatisch ein Lernender sobald ich mich in das Netz begebe, mich mit neuen Techniken auseinander setze und Entwicklungen verfolge? Zumindest möchte ich dies sein. Und wie schön ist es, in dieser Zeit zu leben, in der es so einfach ist an Informationen, an Wissen und an motivierte und inspirierende Menschen und ihre Ideen zu kommen.

Nun denn, hinein in die Fluten und schauen, ob meine Phantasie der Realität standhält.

Die Vorträge zum Kurs finden übrigens in der Regel mittwochs um 17 Uhr statt (weitere Infos in und über die Agenda) und werden live via USTREAM übertragen und zum Nachsehen gespeichert (Link zu opco11 @USTREAM).

Gerade über den Newsletter (online im Kursblog: “Die erste Woche”) kam der aktuelle Stand bezüglich der Teilnehmer, sowie eine kurze Zusammenfassung der ersten Woche herein. Die Teilnehmerzahl kann sich sehen lassen und mir schlottern da schon ein bisschen meine virtuellen Knie ^.~.

“Wir sind jetzt bei 778 Teilnehmern, über 800 Tweets, Dutzenden Blogposts, einigen Audioboos …”

Quelle: http://blog.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/opco11/blog/2011/05/06/opencourse-2011-die-erste-woche/

Zumindest was das “Sichtbar-Machen”, mein “Sichtbar-Machen” angeht. Das Gute ist, ich muss ja nicht. Auch wenn ich dann “nur” zu jenen gehöre, die “lurken”, wie @mons7 in ihrem Eintrag “opco11 – Wer sind wir eigentlich” so schön den von hosi1709 in seinem Audiobeitrag “Welche Teilnehmer hat #opco11?” eingeworfenen Begriff für einen der teilnehmen “Mitmachtypen” beschreibt.

Also … los geht’s.


20
Jun 10

Stille der Konzentration

Hatte ich nicht schon vor mehren Monaten beschlossen, wieder einmal mehr zu bloggen? Wie ihr lesen – bzw. nicht lesen konntet, wurde daraus eher weniger. Die Gründe sind einfach.

Das, was mein Blog früher war, eine Art Linkdump, Erinnerungs-Schatzkiste für meine Fundstücke im Web, ist heute überholt. Links landen bei Twitter, Delicious, Google Buzz oder Facebook, je nachdem mit wem ich die Informationsfetzen und Inspirationsquellen teilen möchte.

Zwar könnte ich, wie es der ein oder andere Blogger macht, den Verlust des originären Inhaltes mit Tages- oder Wochenzusammenfassungen meines Netztreibens (z.B. auf Twitter) ausgleichen. Für mich würde dies jedoch eine unnötige Redundanz bedeuten. Damit ist nach all den Jahren (sieben an der Zahl) mein Blog nicht mehr der Mittelpunkt meines Schaffens.

Zen
Worauf konzentrierst du dich?

Und so passiert es, dass die Zeit vergeht und die Aufmerksamkeit auf ein anderes Medium, auf viele andere Medien gerichtet ist und der fast schon überflüssige Blog hinten über fällt. Ich nehme an, dass dies ein ganz normaler Prozess ist. Jedes Kind kennt es schließlich, dass die neuesten Spielzeuge die interessantesten sind ^.~.

Glücklicherweise gehörte ich auch früher schon zu den Kindern, die ihre alten Spielzeuge nie vollends vergessen haben und so hatte ich auch immer Ideen für mein kleines Weblog im Hinterkopf. Immerhin ändert sich mit jeder neuen Kommunikationsplattform, mit jedem neuen Online-Tool ein klein wenig meine Sichtweise auf das Medium Blog.

Ich mag diese Perspektivenwechsel. Doch um diese sehen und erfahren zu können, muss und möchte ich hinsehen, lesen, zuhören, lernen. Dies braucht Aufmerksamkeit und Zeit. Rare Güter in der heutigen Zeit. Ich gönnte und gönne mir diesen Luxus.

Bei all dem Input brauche ich zudem die Zeit, dass Erfahrene zu verarbeiten und meine Schlüsse daraus zu ziehen, Informationen zu vernetzen und (hoffentlich) Wissen zu generieren. Nicht jeder dieser Schritte oder der Endprodukte ist für die Öffentlichkeit reif, bestimmt und/oder von Nutzen. Darum die Stille, eine Stille der Konzentration – nicht die der Aufgabe ^.~


29
Sep 08

Japanisch Üben mit Kanji Box

Um Gelerntes abzufragen gibt es viele Möglichkeite, gerade im Internet. Zum Lernen und Überprüfen gelernter Kana oder Kanji hatte ich u.a. bereits Kanji.Koohii, das Kana Memory, diverse Onlineangebote und die offline „zu Fuß“-Kartenversion vorgestellt. Für ein zusätzliches Training möchte ich Facebook-Benutzern heute allerdings gerne die Facebook-Applikation Kanji Box empfehlen. Schließlich prägen sich die Zeichen besser ein, je häufiger man sich mit ihnen beschäftigt ^.~

Screenshot Kanji Box in Action
Bild 1 Teste dein japanisch in Facebook

Getrennt können in der Kanji Box Kana, Kanji oder Vokabeln abgefragt werden. Die Abfrage erfolgt über Multiple-Choise, wie du in Bild 1 sehen kannst. Zu einem Begriff werden vier mögliche Kanji (oder entsprechend Kana) angegeben und du musst das korrekte Schriftzeichen auswählen. Anschließend wird nach dem nächsten Begriff gefragt und das Ergebnis – entweder eine grüne Box, wenn du richtig geantwortet oder eine rote, wenn du falsch gelegen hast – ober- oder unterhalb der Abfrage (einstellbar) eingeblendet.

Sehr schön ist, dass die Ergebnisbox zusätzliche Informationen enthält. Im Falle einer Falschantwort sowohl die Erläuterung für die richtige als auch die falsch gegebene Antwort. So stehen sich diese direkt gegenüber und eine weitere Verknüpfung im Gehirn kann geschaffen werden, auf dass die Verwechslung nicht nochmals auftritt.

Screenshot Kanji Box Stats
Bild 2 Übersicht über deine Ergebnisse in den ‚Stats‘

Möchtest du deinen Fortschritt begutachten, bietet Kanji Box in den Stats eine hilfreiche Übersicht. Sehr praktisch finde ich, dass die Informationen sowohl in den Schwierigkeitsstufen des Japanese Language Proficiency Tests (JLPT) als auch nach Lernstufe in der Schule (Grade 1-9) angezeigt werden.

Ein wirklich praktisches Tool von dem ich definitiv noch länger Gebrauch machen werden. Stellt sich mir gerade nur die Frage, ob es diese Anwendung auch unabhängig von Facebook gibt? Bei einem kurzen Googlen bin ich jedoch leider auf keine positive Antwort gestoßen. Falls du mehr weißt, würde ich mich über einen Hinweis freuen! ^-^


06
Jun 08

Nihongo o Manabou

Nihongo o Manabou ist ein wirklich schön gemachter „Kurs“, laut Japanisch.org, für Grundschüler. Wer noch kein Japanisch kann, versteht am Anfang, wenn die Seite zum ersten Mal betreten wird, zwar nicht viel, klickt man aber auf die Bilder, erwarten einen einfache Sequenzen, an Hand derer man die ersten Wörter Japanisch lernen kann.

Bild1: Nihongo o Manabou – Lass uns japanisch lernen!

In den Flashanimationen werden alltägliche Situationen gezeigt, in denen wichtige Schlagwörter des alltäglichen Lebens gebraucht und Situationen beschrieben werden. Neben Romaji, welche in Sprechblasen gezeigt wird, ist jede Sequenz auch vertont. So kann direkt auch die  Aussprache geübt werden.

Sobald eine Sequenz ausgewählt ist, erscheint auf der linken Seite ein kleiner Kopf (Bild2) der einen Link zur Vertiefung des gehörten Dialoges verbirgt. Ganz so wie man es von Sprachkursen gewöhnt ist, können die einzelnen Dialogfragmente nachgehört und mit dem richtigen Plugin (application/x-CalatRecordSound), nehme ich an, auch mit einer eigenen Soundaufnahme verglichen werden??

Bild2: Den Dialog näher betrachten.

Von jeder Dialogseite kommt man zusätzlich auf die sehr praktische Kana-Tabelle. Klicke auf ein Hiragana (oder Katakana – die Tabellen können mit  dem blauen Button unter dem großen Mund umgestellt werden – und das Mädchen spricht die betreffende Silbe aus. Zusätzlich wird die Lippenformung mit dem großen Mund schematisch dargestellt.  Desweiteren erscheinen mehrere „Karten“ mit Begriffen, in denen die betreffende Silbe vorkommt. Nach einem Klick auf die Romaji können diese ebenfalls angehört werden.

Insgesamt umfasst der Kurs 17 Lektionen mit unterschiedlicher Anzahl an Unterlektionen. Sehr gut gemacht und für jeden Anfänger definitiv einen (und noch ein paar mehr ^.~ ) Besuch(e) wert!


13
Mai 08

Tippen, tippen, schneller tippen

Den Typeracer, ein wirklich süßes Tool zum Testen und Verbessern der eigenen Tippgeschwindigkeit ist in den letzten Wochen in dem ein oder anderen Blog vorgestellt worden.

Screenshot Typeracer
Wie schnell kannst Du tippen?

Schon etwas länger ist es her, dass eine andere Seite, der Speetest von 10-fast-fingers, eine ähnliche Aufmerksamkeit bekam. MakeUseOf stellte nun in einem Artikel weitere Offline und Web2.0 Anwendungen vor, die die Tippfähigkeiten des gemeinen Computernutzers verbessern können. Dabei ist z.B. Keybr.com, welche neben der Möglichkeit den abzutippenden Text frei zu wählen – ob zufällig, selbst eingegeben oder aus einem RSS-Feed – auch den Verlauf der Leistung speichert. So kann man sich die Entwicklung der Fehler und auch der Geschwindigkeit anzeigen lassen. Und schon etwas mehr als einem Jahr hatte MakeUseOf schon auf die Verbesserung des Tippvermögens auf spielerische Art und Weise hingewiesen und mehrere Spiele vorgestellt.

Ich persönlich habe die 10 Finger Technik ganz klassisch an Hand eines Heftchens zum Erlernen des Schreibmaschinen-Schreibens erlernt. Trainiert und verbessert habe ich meine Geschwindigkeit anschließend allerdings durch das Chatten. Dort habe ich nicht selten mit mehreren Menschen gleichzeitig via IM geredet und mich mit ihnen über Gott und die Welt ausgetauscht – und damit sich niemand vernachlässigt fühlte, blieb mir nur eines übrig: Schnelleres Tippen. Etwas, was sich heute noch häufig auszahlt, erst recht, wenn man auf der englischen Taste nicht überlegen muss, wo sich nun die Umlaute befinden sollten, wenn man das Tastaturlayout ändert. Daher kann ich nur empfehlen, die vielen tollen Möglichkeiten, die es gibt um das 10-Finger-Schreiben zu erlernen, auch zu nutzen! ^-~


29
Feb 08

[Updated] Sprachen Online Lernen

Nachdem ich letztens über eine Seite berichtete, die darüber Auskunft gibt, wie man eine Sprache für sich finden kann, folgen nun ein paar interessante Artikel und Linklisten und meine persönliche Methode zur Thematik: „Sprache Online Lernen„.

Beginnen möchte ich mit dem BraveNewTraveller. Dieser informiert gleich in mehreren Artikeln: „7 Tips For Learning a Foreign Language on the Road„, „How to Learn Chinese: Student vs. Teacher“ und „8 Free Online Resources for Learning a New Language„. Auch PickTheBrain beschreibt, was man alles tun kann, um einer neuen Sprache mächtig zu werden: „How to Learn a Foreign Language„.

Einfacher ist es natürlich, wenn eine Sammlung an diversen Kursen nach Sprache sortiert gelistet wird. Eine solche findet sich bei Word2Word oder Linkword Languages (Update: Inzwischen hat Linkword Languages seine Inhalte geändert. Anstelle der Links zu freien Kursen, gibt es hier nur noch eine Auflistung von kommerziellen Audiokursen). Eine meiner Lieblingsresourcen betreffend dieses Themas ist jedoch OpenCulture.

screenshot Linkworld languages
Link World Languages verlinkte viele verschiedene Sprachkurse

Zu guter Letzt muss eine Sprache, welche man lernt auch praktiziert werden. Dafür helfen Online-Plattformen wie z.B. italki, unilang.org, lifemocha oder xLingo. (viiiel) Mehr (70+) Links finden sich in einem Artikel von Mashable. Mir persönlich gefällt es auch auf 43things gut. Trainieren der englischen Sprache, Gleichgesinnte und damit Unterstützung finden, mit Menschen aus der ganzen Welt in Kontakt kommen und Sprach-Tandems-Partner treffen.

Ich persönlich finde Kurse, Lernspiele und andere Informationen meistens auf die altmodische Weise: mit einer Suchmaschine. Andere Anlaufpunkt sind soziale Bookmarkdienste, wie z.B. del.icio.us und mr.wong. Anhand der Stichworte (meist Sprache+Kurs oder ähnliches) kann man die nützlichsten und informativsten Angebote finden. Ab und zu werfe ich auch einen Blick in eine Blogsuche oder Technorati. Habe ich einen Blog gefunden, welcher sich intensiver mit der Thematik beschäftigt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, von dort aus mehr zu finden. Es lebe die Vernetzung ^-~.

^-^ Und jetzt werde ich mir mal Mango Languages und Babbel ansehen.


18
Feb 08

Kanji lernen mit Lernkartei

Bisher komme ich mit Heisigs Methode zum Lernen der Kanji sehr gut klar. Etwa 10-15 Kanji täglich, dazu Wiederholung des bereits Gelernten mit Hilfe des 5-Boxen-Systems (real und virtuell) und Reviewing the Kanji [Review].

Screenshot Kanji Learnbox
404 Karten in fünf Boxen

Die 400er Grenze habe ich gestern überschritten und ich muss sagen, noch habe ich das Gefühl, es schaffen zu können. Natürlich existiert einen Unterschied zwischen den neu gelernten Kanjis und jenen, die ich ganz am Anfang lernte, allerdings geht es in beide Richtungen.

Zum einen ist mit mehr Zeichen im Kopf die Wahrscheinlichkeit des Vertauschens größer, auf der anderen Seite ist mir die Methode vertrauter, so dass es leichter fällt, mir Geschichten auszudenken oder bereits existierende miteinander zu verknüpfen.

Alles in Allem ist meine größte Motivation zu sehen, dass es funktioniert. Durch die regelmäßige Beschäftigung, etwa 30-60 Minuten pro Tag, mache ich es mir leichter. Außerdem scheint es der perfekte Ausgleich zum Schreiben meiner Arbeit zu sein. Hier sind die künstlerischen, kreativen Sinne gefragt, nicht das doch manchmal etwas trockene, logische Wissen der Statistik oder Algorithmen zur Berechnung von optimaler Separation. ^-^ (Nicht, dass es nicht auch spannend ist, aber wenn man den ganzen Tag daran gearbeitet hat, ist es auch irgendwann gut und zumindest ich bin froh, etwas ganz anderes machen zu können).

Foto meiner Lernutensilien
Lernutensilien: 5-Kammerbox und Karteikarten, Stift und Papier

Bald ist auch endlich die reale 4. Box voll und ich bin gespannt, ob ich mich noch an die Kanjis, die sich dort verstecken erinnern kann. Im übrigen ist das 5-Boxen-Prinzip sehr einfach:

Alle neuen Karten kommen in die erste Kammer. Die erste Kammer wird regelmäßig abgefragt und alle erfolgreich abgefragten Karten kommen in die zweite Kammer. Dies geschieht solange, bis die zweite Kammer voll ist. Dann fragt man etwa 1cm der vollen zweiten Kammer ab. Bei Erfolg wandern die Karten in die dritte Kammer, bei Misserfolg zurück in die erste Kammer. Nun wird wieder solange mit der ersten Kammer gelernt, bis die zweite Kammer wieder voll ist. Dieser Prozess wiederholt sich, bis auch die dritte Kammer voll ist, die vierte und irgendwann auch die fünfte. Sämtliche falsch beantworteten Karten kommen zurück in das erste Fach.

Wichtig ist: Das Prinzip besagt, wenn Inhalte der fünften Kammer beim Abfragen gekonnt sind, sind sie im Gedächtnis verankert ;) vorausgesetzt natürlich, man beschäftigt sich regelmäßig (täglich) mit dem zu Lernenden. Angewendet werden kann dies übrigens für alle möglichen Inhalte. Nicht nur Vokabeln sondern z.B. auch Geschichtsdaten, Persönlichkeiten, Matheformeln ^.~

Ich verwende übrigens die kleine Lernbox des AOL-Verlags. Sie ist aus Pappe, für DinA 8 Kärtchen geeignet und mit etwa 3,50€ wirklich eine lohnenswerte Anschaffung. Man kann so etwas allerdings auch sehr leicht selbst basteln. Wer mehr über das System und die Hintergrund wissen möchte, sollte sich dazu die sehr guten und ausführlichen Informationen zum Thema Lernkartei von Werner Stangl ansehen.

Im übrigen würde ich auf die reale Version der Lernkartei nicht verzichten wollen, so gut Reviewing the Kanji auch ist. Zwar kann man auch dort eigene Lernsätze verfassen und die Übersetzung der englischen Begriffe ist ein weiterer Lernschritt, die Beschäftigung mit der Erstellung der realen Karten sorgt allerdings dafür, dass ich mir wirklich die Zeit nehme, mich mit den einzelnen Kanji und ihrer Schreibweise anzufreunden. ^.~


16
Feb 08

Welche Sprache lerne ich jetzt?

Eine Frage, die sich mir zwar im Moment nicht stellt – denn ich bin noch mitten im Lernprozess all der Sprachen, die ich gerne einigermaßen beherrschen würde ^-~ Bzw., wie man vielleicht erahnen kann, im Moment hauptsächlich dem Japanischen ^-^ – aber welche durchaus ihre Berechtigung hat ^-~ oder haben sollte.

Wie dem auch sei, heute bin ich über eine Seite gestolpert, die hilfreiche und interessante Informationen für denjenigen bietet, der noch Zeit hat, eine neue Sprache zu lernen. How to learn any language beschäftigt sich nicht damit, welche Sprachen man lernen könnte, listet Gründe und bietet weitere Hinweise, wie man vorgehen kann.

Screenshot der Sprachliste
Übersichtlich werden etwa 40 Sprachen aufgelistet

In einer Tabelle werden etwa 40 Sprachen verglichen. Hierbei wird die Schwierigkeit (persönliche Erfahrung des Autors und der Forenmitglieder) , die Popularität, Transparenz, der Wirtschaftswert (GDP), die Anzahl der Länder und die Anzahl der Menschen, die diese Sprache sprechen aufgelistet. Zusätzlich ein kurzer Satz, wieso es sich lohnt – oder nicht lohnt – diese Sprache zu lernen. Etwa die Hälfte aller dort erwähnten Sprachen warten mit einer nähere Beschreibung auf, in der auf Nützlichkeit und Dinge wie „Chicness“, Kultur und Variationen in einem kurzen Statement eingegangen wird.

Sehr nützlich sind auch die Informationen darüber, wie man für sich die „passende“ Sprache findet. Und der Guide zum Erlernen einer Sprache. Forum und Bücherreviews fehlen natürlich nicht. Und zusätzlich gibt es eine kleine Geschichtsstunde, in der der italienische Kardinal Joseph Caspar Mezzofanti vorgestellt wird. Ein Herr, der beeindruckende 38 Sprachen beherrschte.

Und für jeden, der jetzt noch gute Argumente benötigt, sich auf den Allerwertesten zu setzten und eine neue Sprache zu lernen, hier eine kleine Liste an vielleicht inspirierenden Artikeln:

Zu guter Letzt meine (über den Lauf der Zeit für mich extrahierten) Argumente:

  • Mein Gedächtnis wird „jung gehalten“ (man kann ja nicht früh genug damit anfangen ^-^)
  • Ich lerne dadurch neue Menschen kennen und erweitere so meinen Horizont
  • Regelmäßige kleine Erfolgserlebnisse (wenn man dran bleibt) verschaffen ein gutes Gefühl!
  • Ich habe nicht das Gefühl, meine Zeit zu vergeuden, in dem ich vor dem Fernseher/Computer sitze
  • Vielleicht wird mein Marktwert erhöht (zeige Eigeninitiative, bilde mich weiter, usw.)
  • Es wird vielleicht nützlich sein, wenn ich das betreffende Land besuche :)
  • Und ganz wichtig: Es macht Spaß!!

05
Feb 08

Hiragana und Katakana online lernen

Vor einer Weile hatte ich bereits Heisigs „Die Kana lernen und Behalten“ vorgestellt. Um die beiden japanischen Silbenschriftarten Hiragana und Katakana, oder kurz die Kana, zu erlernen, kann man jedoch auch eine der vielen kostenlosen Online-Angebote in Anspruch nehmen. Ein großer Vorteil dieser Methode ist, dass man sich in vielen Fällen die Strichreihenfolge direkt animiert ansehen kann.

Eine der vielen Online-Lern-Möglichkeiten ist der Japanese Writing Tutor. Neben den Kana werden hier auch noch einige Kanji vorstellt und deren Bedeutung, Aussprache und Schreibweise erläutert. Die Seite ist sehr schlicht gehalten und vor allem für das Studium der Kana geeignet.

Katakana auf der Seite des Yoshida Instituts

Eine weitere Seite, die in diese Richtung geht, mir allerdings von der Aufmachung etwas besser gefällt, ist jene des Yoshida Institutes. Auch hier gibt es die Kana aufgelistet und inklusive animierten Hilfsgrafiken.

Nur schreiben und lernen macht natürlich nicht so viel Spaß. Hier kommt das Japanese Online Self-Help Utility (JOSHU). Dort gibt es verschiedene Wortsuchspiele, welche eine schöne Anwendung des Gelernten darstellen und vor allem für jene interessant sind, die eigentlich noch kein japanisch beherrschen und sich nur die Kana beigebracht haben. Abgesehen davon ist JOSHU auch anderweitig eine nützliche Resource für den Lernenden der japanischen Sprache.

Kana-Trainer

Gleiches gilt im übrigen auch für die Seite von Kai Hase. Neben einigen Lesetexten und Informationen zur Grammatik findet sich dort auch ein kleiner Kana-Trainer, welcher in verschiedenen, auswählbaren Schwierigkeitsstufen die Katakana und Hiragana abfragt.

Nicht nur zum Lernen der Kana interessant ist Tae Kim’s Japanese Guide. Dort finden sich neben sehr viel Information und Übungen zur japanischen Grammatik u.A. auch Aufgaben zum Training der Hiragana und Katakana. Eine Seite, die ich mir definitiv merken werde ^-~.

Wem die englischen Erklärungen auf Dauer zu anstrengend sind, sollte auf jeden Fall bei Embjapan vorbeisehen. Dies ist bestimmt eine der besten deutschen Japan-Communities, die mir bisher über den Weg gelaufen sind und natürlich gibt es auch dort einen Bereich, der sich mit den Silbenschriftarten beschäftigt.

Immer noch nicht genug? Dann wirf bitte einen Blick in die Linkliste des Yuko-Forums oder erfreue Dich an learn-hiragana-katakana.com.


19
Jan 08

Reviewing the Kanji

Vor ein paar Tagen habe ich über das Buch „Die Kanji lernen und behalten“ von J.W.Heisig/R.Rauther berichtet.

Screenshot Reviewing the Kanji
Reviewing the Kanji ist eine kostenlose online Lernplattform für Fans der Heisig-Methode

Eine sehr gute Ergähnzung zu den Büchern und den selbst erstellten Lernkarten, bietet die Seite Reviewing the Kanji. Dort eröffnet sich, vom Autoren autorisiert, eine gute Möglichkeit zum Studium der Zeichen. Einen kostenlosen Account angelegt, kann man die gerade gelernten Kanjis in die virtuelle Lernkartei hinzufügen und diese mit Hilfe des 5-Stufen-Prinzips online durcharbeiten oder sich mit anderen Lernenden im Forum austauschen.

Bei jedem einzelnen Kanji kann das Mitglied seine eigene (optional öffentliche) Merkgeschichte eingeben, desweiteren werden die öffentlichen Merkgeschichten der anderen Mitglieder angezeigt. Eine gute Inspiration – zumindest wenn man der englischen Sprache mächtig ist.

Hierin besteht für den deutschen Schüler unter Umständen der einzige Nachteil, denn neben der Seite sind natürlich auch die dem Kanji zugeordneten Wörter auf Englisch. In den meisten Fällen ist dies zwar kein Problem, dennoch treten ab und zu Übersetzungsschwierigkeiten auf.

Klicke hier um das Bild zu vergrößern

Glücklicherweise ist das Problem irgendwann einmal auch einem Menschen aufgefallen, welcher sich mit dem Erstellen von Greasemonkey-Skripten auskennt. Daher existiert inzwischen ein Greasemonkey-Skript namens Kanji.Koohii: Substitute keywords, mit dem man die Schlüsselwörter mit einem simplen Klick auf das Wort verändern kann.

Die Verwendung des Greasemonkey-Skriptes ist sehr einfach. Voraussetzung ist, dass der Benutzer Firefox verwendet und die Greasemonkey-Erweiterung installiert hat. Anschließen kann das Greasemonkey-Skript direkt installiert werden. Befindet man sich nun im Studieren-Bereich (Study) der Webseite auf einer Kanji-Karte, genügt ein einmaliger Klick auf das Stichwort, die Eingabe des eigenen Schlüsselwortes und einmalige Bestätigung mit Enter, damit die Änderung wirksam bleibt, auch im Abfrage-Bereich (Review).

Es existieren auch weitere Greasemonkey-Skripte, wie man in Forenbeitrag Site enhancements by users (Greasemonkey scripts) nachlesen kann.

Ich bin sehr froh, diese Seite und das Greasemonkey-Script gefunden zu haben. Denn eine zusätzliche Wiederholung schadet meinem Lernerfolg definitiv nicht!


14
Jan 08

Die Kanji lernen und behalten 1

Über den Band „Die Kana lernen und behalten“ von J.W.Heisig/R.Rauther habe ich bereits in einem früheren Blogpost schwärmerisch berichtet. Nun muss ich mein Loblied mindestens für das erste der beiden Folgebänder anstimmen. (Das zweite habe ich noch nicht bearbeitet ;))

Die Kanji lernen und behalten 1″

Die Kanji lernen und behalten“ ist in zwei Bände eingeteilt. Nummer eins beschäftigt sich nur mit Schreibweise und Bedeutung von 2042 Zeichen, während dem Studierenden im zweiten Band die chinesische und japanische Lesung der Zeichen, sowie weitere Wissensinhalte näher gebracht werden. Leseproben zu beiden Bändern gibt es auf Kanji-lernen.de.

Nach wie vor bin ich von der Methode überzeugt, sich die Zeichen an Hand von möglichst absurden oder kuriosen Geschichten zu merken. Nach ein paar duzend Zeichen habe ich schon automatisch angefangen, mir eigene Merksätze zusammen zu reimen.

Die Anleitung, wie man am passendsten seine Lernkarten erstellt, so dass die fehlenden Informationen, welche erst mit Band zwei kommen, problemlos eingefügt werden können, kommt leider erst in der fünften Lektion – könnte für mich etwas früher geschehen sein. Nichts desto trotz schreibe ich fleißig meine Karteikärtchen und erfreue mich der täglichen Motivation zehn oder zwanzig neue Kanjis zu lernen.

Screenshot KanjiGym Light

KanjiGym light hilft beim Lernen

Das unter Kanji-Gym.de angebotene kostenlose Java-Programm ist zwar eine nette Ergänzung, meiner Meinung aber nicht wirklich praktikabel, da es keine Statistik über gelernte und vergessene Zeichen gibt. Wenigstens kann man die zu überprüfenden Kartensätze lektionsweise oder anhand eines Nummernblocks auswählen. Aber was beschwere ich mich ^.~ handelt es sich doch immerhin um eine Light-Version, welche es sogar für Palm OS gibt.

Und noch ein kleines Bonus, welches auf der Seite von Herrn Rauther zu entdecken gibt. Für all jene, die zu ungeduldig sind, die Karteikarten selbst zu schreiben, gibt es dort eine ausdruckbare PDF-Vorlage der Karten PDF. Dieses muss entweder auf einem Duplex-fähigen Drucker oder aber manuell so ausgedruckt werden, dass die immer aufeinanderfolgenden Seiten auf einem Blatt landen – ansonsten könnte man natürlich auch kleben.

Nun denn, die Kanji rufen. ^.~ Zumindest mich zu meiner täglichen Lektion.


25
Nov 07

Zeichnen lernen

Anleitungen und Inspiration aus dem Web

Sehr inspirierend ist der Blog Trumpetvines Travels, in dem die Autorin, Martha (nicht nur) ihre Skizzen vorstellt. In dem Artikel „How I Sketch: Part Two, Demonstration“ zeigt die Künstlerin, wie ihre Werke Schritt für Schritt entstehen.

Eine recht große Auswahl an Anleitungen, die nach Schwierigkeitsgraden und in Motivbereiche unterteilt sind, findet sich auf Drawspace.com. Das Ganze ist in einer Art Kurs-System aufgemacht. Leider muss man sich dort (soweit ich das sehe kostenlos) registrieren, um mehr als die Einleitungstutorials lesen zu können. Sehr praktisch finde ich, dass die Anleitungen als PDF zur Verfügung gestellt werden.

Eher für Comic- oder Manga-Begeisterte ist die Tutorial-Sektion von Polykarbon. Hier findet sich zwar der ein oder andere 404er, im Großen und Ganzen kann man über die existierenden Anleitungen jedoch nicht meckern.

Und zu guter Letzt noch eine kleine aber feine Anleitung, wie man aus einer Skizze ein nettes, digital colloriertes Kunstwerk erschafft: Painting Tutorial des Studio Qube.


22
Okt 07

HTML Playground – learning by doing

Screenshot HTML Playground
Lerne XHTML und CSS am Beispiel

Mir persönlich hat es schon immer mehr gebracht, Dinge am praktischen Beispiel zu erlernen. Daher finde ich das Konzept des HTML Playgronds schon einmal sehr einladend. Doch neben dem guten, wenn auch nicht neuen, Konzept ist vor allem die Umsetzung gelungen!

In fünf Feldern kann man die Möglichkeiten des Zusammenspiels von XHTML und CSS entdecken. Im ersten Bereich der Seite wird das Tag, welches man näher kennenlernen möchte ausgewählt. Daraufhin erscheint unten mittig ein Beispielcode und die Anzeige dessen, was der Browser dazu ausspuckt rechts daneben.

Klickt man im Beispielcode auf irgendeinen HTML-Tag (grün) erscheint unten links wahlweise eine Liste der möglichen HTML-Attribute oder CSS-Eigenschaften. Möchte man eines der Attribute, oder eine CSS Eigenschaft an Hand des ausgewählten Tags testen, muss man nur auf den runden Pluspunkt drücken und den Wert auswählen, on the Fly ändert sich nun die Anzeige im Minifenster.

Im Bereich oben rechts wird immer die Beschreibung dessen, was man als letztes anklickte angezeigt. Sehr nützlich ist, dass hier auch eine Notiz über Kompatibilität auftaucht.

[via Dr. Web Magazin Nachlese September 2007]


17
Sep 07

Learning a language

Einmal aus der Schule raus, benutzt man zwar öfter – häufig passiv – das angeeignete Wissen, wie groß ist aber die Wahrscheinlichkeit, sich nochmals mit Grammatik und Satzstellungen auseinander zu setzen?

In meinem Fall war sie sehr gering – bis ich auf die Podcasts der Deutschen Welle gestoßen bin. Namentlich Sprachbar, Alltagsdeutsch und Stichwort – drei Podcasts, die sich mit der deutschen Sprache befassen und nicht nur demjenigen Einblicke bietet, der sich mit Deutsch als Fremdsprache herumquält.

Hier geht es um Worte, ihre ursprüngliche Bedeutung, die Wandlung in der Zeit; um Redewendungen und ihre Herkunft, auch in verschiedenen Dialekten. Ein wenig Grammatik und viel Gesellschaftswissenschaftliches einfach, verständlich und interessant aufbereitet. Alles in allem, sehr gut gemacht. Angenehm zum nebenbei Hören, da die Sendungen nur zwischen 5 und 20 Minuten lang sind.

Das Interesse einmal geweckt, begebe ich mich gerne auf die Suche nach weiteren inspira~und edukativen Quellen. Das Augenmerk habe ich hierbei zunächst auf das Englische gelegt.

Screenshot Grammar Girl
Grammar Girl – Quick and dirty tips for better writing

Fündig geworden bin ich mit Grammar Girl’s Quick and Dirty Tips for Better Wrinting, eine Unterrubrik der Seite Quick and Dirty Tips. Mignon Fogarty, alias the Grammar Girl, bietet in ihrem Podcasts innerhalb von etwa fünf Minuten kurze Antworten auf (nicht nur) grammatikalische Fragen der Zuhörer oder Themen, die sie gerade beschäftigen. Besonders hilfreich sind hierbei die „Quick and dirty tips“ – kleine Eselsbrücken, mit denen man sich die ein oder andere grammatikalische Regel gut einprägen kann. Das ganze mit einem ausführlichen Transkript.

Ein anderer Podcast, der mir recht gut gefällt, ist Just Vocabulary. Hier werden täglich – ebenfalls in etwa fünf Minuten – zwei Wörter vorgestellt, ihre Bedeutung erklärt, Synonyme gefunden und im Kontext betrachtet, wie die Wörter verwendet werden. Zur Verfestigung des Wissens gibt es sowohl am Ende jeder Episode eine kleine und nach jeweils fünf Tagen eine umfangreiche Wiederholung der zuletzt gelernten Wörter. Auch bei diesem Podcast existiert ein Transkript.

Podcasts sind eine schöne Sache, um sich schnell Wissen über Grammatik oder Ahnliches anzueignen, und das Hörverständnis zu verbessern. Wirklich einprägen tut sich das Gelernte allerdings erst, wenn man es aktiv anwendet. Am sinnvollsten ist dies natürlich in einem Land mit der jeweiligen Muttersprache.

Für mich ist dies im Moment leider nicht realisierbar, allerdings habe ich Alternativen gefunden, mit denen der Austausch mit Muttersprachlern und das Training meiner Kenntnisse verwirklicht werden können.

Zum Einen habe ich begonnen regelmäßig in einer englischsprachigen Community zu schreiben. 43things ist mein großer Helfer, denn ich stehe dort nicht alleine mit dem Ziel meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Für mich wichtig: Ich habe mir Verbündete gesucht.

Desweiteren, und hier ergab das Eine das Andere, habe ich einen Email-Austausch mit einer Muttersprachlerin gestartet, welcher als Ziel das Verbessern unserer beider Sprachkenntnisse hat. Sie bekommt von mir Hilfe mit dem Deutschen, sie korrigiert mein Englisch – ein sogenanntes Sprach-Tandem. Heutzutage, mit Emails, IM und VoIP einfach und effektiv. Und bringt nebenbei Spaß und erweitert den kulturellen Horizont.

Alles in allem, habe ich das Gefühl, dass mein Gesamtpacket,

  1. Lernen – mit Hilfe von Podcasts, Grammatikbüchern und Internetseiten
  2. Lesen – Artikel, Blogs, Bücher
  3. Hören – Hörbücher, Podcasts, Unterhaltungen
  4. Sprechen – Unterhaltungen
  5. Schreiben – Email, Briefe, Blogs, Artikel

mich weiterbringt. Ein gutes Gefühl ist es, mehr zu verstehen, das eigene Wissen zu erweitern und anzuwenden. Etwas, was ich nur empfehlen kann!


05
Apr 07

Die Kana lernen und behalten

„Die Kana lernen und behalten“ J.W. Heisig / K. Gresbrand

Ein wahrlich geniales Buch zum Erlernen der Hiragana und Katakana: „Die Kana lernen und behalten Teil 1 + 2„.

Bisher fehlte mir immer die Zeit, mich mit der Methodik der Bilder und Pfade zum Erlernen komplexer Sachverhalte – oder weniger komplexer Zahlenkombinationen – auseinanderzusetzten. In dem Buch von J.W. Heisig und K. Gresbrand konnte ich im eigenen Gehirne erfahren, wie gut sie funktioniert.

Das Buch ist aufgeteilt in zwei Teile. Im jeweils 6 Lektionen werden dem Leser imEersten die Hiragana, sowie Nigorierungs-, Plosiv- und Längungszeichen, im Zweiten die Katakana sowie die zugehörigen Nigorierungs- und Plosivzeichen beigebracht.

Hierbei geht es nicht linear voran. Man springt innerhalb der Lektionen von Zeichen zu Zeichen und folgt dabei häufig einem Faden, mit dessen Hilfe man sich die verschiedenen Zeichen merken kann. Das Springen ist von Nöten, da die Zeichen „alphabetisch“ angehordnet sind, was jedoch nicht der optimalen Lernreihenfolge entspricht.

Das etwas hochgestochene „Alle Hiragana und Katakana in je 3 Stunden“ hatte bei mir am Anfang schon Zweifel geweckt. Nach Bearbeitung des ersten Teiles muss ich jedoch eingestehen, das dies tatsächlich zutreffend ist. Zwar werde ich noch Wiederholungen benötigen um manche Zeichen endgültig zu festigen, ich muss zur Verteidigung des Buches jedoch sagen, dass ich nicht immer mit vollster Konzentration gelernt habe – manchmal im Bus, oder zwischen Tür -und Angel.

Besonders erwähnenswert finde ich die Motivation, die für mich von diesem Buch ausgeht ist. Es motiviert schließlich nichts mehr als ein schnell sichtbarer Erfolg!

Nun aber genug der Worte ^.~ Ein viel besseres Bild des Buches und der Aufbereitung des Lernstoffes bietet die Leseprobe PDF.


20
Mrz 07

Shell, Bash, Bahnhof?

Aus gegebenem Anlass komme ich nicht umhin, mich mit jenem Betriebssystem auseinanderzusetzten, welches am wenigsten mein Herz frohlocken lässt.

Bevor jetzt irgendwelche Klagen kommen ^.~ ich erkenne neidlos an, dass das, was man mit Linux-Distributionen alles so anstellen kann, wirklich fast unschlagbar ist. Ganz abgesehen davon, dass es sich dabei nun einmal nicht um ein proprietäres Betriebssystem handelt, welches … ach lassen wir das – ich denke mal, jeder hat so seine Erfahrungen mit Microsoft gemacht und kann sich seine Meinung dazu bilden.

Wie dem auch sei, ich bin faul und ein Windowsbenutzer der – fast – ersten Stunde, wenn man davon absieht, dass ich mit MS Dos und GeoWorks angefangen habe *hüstel*. Lange Rede ohne viel Sinn…

Nun muss ich mich also mit den diversen Dingen auseinandersetzten, die bei Linux so anfallen. Welchen Window-Manager verwende ich, wie bekomme ich den verdammten NumLock automatisch angestellt und allem voran die Arbeit mit dem Terminal. Glücklicherweise gibt es Hilfe in den weiten Welten des Netzes.

Sehr hilfreich ist z.B. die Shell-Anleitung von LinuxCommand.org. Für mich eines der besten Tutorials (von jenen, die mir unter die Augen gekommen sind). Wer eine Anleitung lieber auf Deutsch haben möchte, dem mag ich /bin/bash empfehlen. Nicht ganz so umfangreich, was von Vorteil sein kann, da einen die Möglichkeiten bei Linux (Würde mich eigentlich jemand hauen, wenn ich Unix schreiben würde, weil es doch „Eh dasselbe ist“?) manchmal schier erschlagen können.

Auch eine schöne Seite, die neben Bash auch Kommandozeilenbefehle für Windows listet die Kommandozeilenreferenz SS64.com. Und da ich mir noch keinen FTP-Klienten für Linux ausgesucht habe, verwende ich auch für FTP-Aktionen das Terminal, wobei mir die Referenz des FTP Software Labs sehr hilfreich zur Seite steht.

Noch keinen Blick hineingeworfen habe ich in die „20 Must Read HOWTOs and Guides for Linux“ des Blogs Foogazi. Überhaupt sieht dieses Blog sehr interessant aus – ich fürchte ich muss meinem Newsreader eine weitere Kategorie hinzufügen.


18
Mrz 07

[Updated] Wissen sammeln im Netz

Da gibt es natürlich eine Menge interessanter Seiten ^.~ Und einige Nachschlagewerke oder anders nützliche Seiten mag ich heute einmal vorstellen.

Wie wäre es z.B. mit den W-Akten – Bildung die keiner braucht. Auf Willis Besserwisserseiten gibt es alle mögliche Information, die man nicht zum überleben braucht, welche aber gut als amüsante Party-Unterhaltung dienen können. Außerdem werden auch die Fragen Neugieriger beantwortet und ich persönlich stehe ja auf die Fakten der Woche. Ich freue mich schon darauf, wenn es von dieser Seite *hoff* irgendwann einmal einen Newsfeed gibt.

Etwas ähnliches betreibt die Studipedia, die sich selbst die Enzyklopedie ohne Sinn betitelt. Als „freie Satiere- und Nonsens-Enzyklopädie“ besteht sie auch schon eine ganze Weile und besitzt gar nicht so wenige Artikel.

Eine andere tolle Seite ist der Redensarten-Index. Ich neige ja leider dazu mehrere Redensarten zu vermischen oder einfach nicht die richtigen Worte zu einer Redewendung zu finden und bringe dann Dinge wie „Mit dem kann man ja Kühe melken“ *stark übertreibt*. Besonders genial finde ich, dass es von der Seite auch ein Redensarten-Such-Plugin für Firefox gibt.

Etwas ähnliches auf Englisch ist das Urban Dictionary. Zwar irgendwie schon sehr abgehoben, zeigt es allerdings interessante Züge in der englischen Sprache. Erinnert mich irgendwie an das Ponds Wörterbuch der Jugendsprache, welches ich irgendwann mit 17 oder 18 mal kostenlos in der Schule bekommen habe (Ganz realistisch haben wie viele der Wörter, die dort aufgeführt waren, nicht verwendet).

Wo ich dann jetzt endgültig im Themenbereich Sprache bin, komme ich nicht umhin auf das Speech Accent Archive hinzuweisen. Auf dieser Seite kann man erfahren, wie Menschen aus den verschiedensten Ländern ein und den selben englisch-sprachigen Text vorlesen.

Eine andere Richtung der Bildung deckt Mythography ab. Wie der Titel der Seite schon erahnen lässt, geht es hier um Mythologie. Man kann dort Helden und Götter der grieschichen, römischen oder keltische Mythologie nachschlagen und erhält jeweils einen Artikel angenehmer länge, der gleich auf die verbundenen Personen verweist.

Nachtrag: Ganz vergeseen: Natürlich gibt es auch Listen mit Links zu diversen anderen Nachschlagewerken, z.B. bei der Wikipedia oder eLib [Link aktualisiert].


17
Mrz 07

Das Packet ist da

Juchuuh ;) Meine Amazon Packet ist da. Und an dieser Stelle mag ich meiner Familie noch mal ein ganz großes Dankeschön entgegenwerfen und ihnen zeigen, was sie mir zum Geburtstag geschenkt haben ;)

Bild von dem Inhalt meines Amazon Packetes
Der Inhalt meines Amazon Packetes

Habe richtig zugeschlagen:

  • Marc Bernabé „Japanisch mit Manga“
  • J.W.Heisig / K.Gresbrand „Die Kana lernen und behalten Teil 1+2“
  • Thievery Corporation „The Mirror Conspiracy“
  • Air „Moon Safari“
  • De-Phazz „Godsdog“
  • Massive Attack „Mezzanine“
  • OST „Das letzte Einhorn“

Hach ja, schön :). Ich weiß gar nicht, was ich zuerst hören soll. Ähm, doch ;) ich glaube „Happiness“ von De-Phazz wird den Ausschlag geben.


14
Sep 06

Digitales Wörterbuch der Gegenwartssprache

Ein wirklich tolles und nützliches Projekt ist es, welches die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaft dort aufgezogen hat.

Screenshot DWDS
Screenshot des Suchergebnis „Leben“ des Digitalen Wörterbuches der deutschen Sprache im 20. Jh.

Das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache im 20. Jahrhundert ist nicht nur Wörterbuch, sondern bietet Zusatzfunktionen, die für den Sprachbegeisterten – oder den zu Beigeisternden – wirklich nützlich sind.

Im Wörterbuchteil werden Begriffe beschrieben, aber auch Wortwendungen, Phrasen und Aphorismen von Schriftstellern oder Persönlichkeiten erwähnt. Sehr viel Information mit dem einzigen Nachteil darin, dass es dadurch etwas schwer zu lesen ist. Es handelt sich dabei übrigens über ein Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache.

Markiert man im Suchfeld die Funktion Wortinformationen, erhält man sowohl den Wörterbuch- als auch den Copora-Teil und zusätzlich dazu Wortkoalitionen sowie Synonyme, Hyperonyme und Hyponyme. (Ich werde den Service wohl gleich dazu nutzen müssen, um herauszufinden, was letztere beiden Wörter bedeuten. Ist mir in der Schulzeit nicht im Gedächtnis hängen bleibend begegnet. ^-^)

Ich weiß jetzt nicht, wie groß der Umfang dieses Wörterbuches ist und wann man dort an die Grenzen stößt. Vielleicht noch ganz interessant ist dieser Text aus den Nutzungsbedingungen:

Die Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) stellt Ihnen auf den folgenden Seiten kostenlos Recherchemöglichkeiten in einer Datenbank digitalisierter deutschsprachiger Texte zur Verfügung. Das an der BBAW beheimatete Projekt Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts (DWDS) konnte diese Datenbank aufbauen, weil Verlage, Zeitschriften und sonstige textgebende Institutionen und Personen bereit waren, dem DWDS elektronische Nutzungsrechte an urheberrechtlich geschützten Texten zu gewähren.


02
Sep 06

Inspiration als Motivationsquelle

Eigenkreativität ist eine Fähigkeit, welche ich nicht unbedingt mein Eigen nennen kann. Um Dinge zu erschaffen benötigte ich Inspiration. Selbst für die Idee etwas zu erschaffen, benötige ich Inspiration. Wie sehr bewundere ich Menschen, die auch ohne Inspiration kreativ sein können, oder die ihre Inspiration schon aus den einfachsten Dingen, wie Blumen, Wolkenbildern oder Steinen nehmen können.

Habe ich jedoch eine Quelle der Inspiration gefunden, kann eine Menge Motivation daraus entstehen, solange ich mir nicht selbst im Weg stehe – eine Problematik, die sicherlich dem ein oder anderen bekannt ist. Ich finde es wirklich schwer, mich aus den selbstgeschaufelten Löchern „Kann ich nicht“, „Keine Zeit“ oder dem einfachen Mangel an Anfangs-Schubkraft herauszumanovrieren. Meine Trägheit kann enorm sein.

Vor einigen Wochen habe ich dann das Internet als Inspirationsquelle wiederentdeckt. Obwoh ich mich ständig dort bewege war mir nicht bewusst, was für ein Potential auch in dieser Richtung von Blogs ausgehen kann. Immer schon war es so, dass andere kreative Menschen mich mitreißen konnten, dass ich daraus meine Motivation gefunden habe, dass sie mich inspirierten.

Die Suche nach solchen Blogs und auch anderen Quellen hat mich in einen gewissen Rausch versetzt. Schnell erweiterte sich meine Liste der abonnierten Newsfeeds. Neben den bereits erwähnten Kochblogs auch um Seiten, die sich mit Mustern und Printdesign beschäftigten, mit allgemeinem und Produktdesign, wie z.B. DesignSponge, Print & Pattern, Oh Joy!, Swissmiss oder auch Notcot. Dann aber auch Seiten, bei denen es wirklich ums Basteln geht, wie beim Craftzine Blog oder um „Einrichtungsschnüffeleien“ wie z.B. bei Apartment Therapy oder On My Desk.

Den Hals kann ich dabei gar nicht wirklich vollbekommen, immer mehr schöne Ideen und Dinge mag ich sehen, denn davon geht für mich eine enorme Energie aus. Und Energie kann nie schaden, um sich gegen den Faulheitsdrang, auf der Couch sitzen zu bleiben und weiterhin nichts sinnvolles mit seiner Zeit zu machen, anzukämpfen.

Da ich früher schon einmal ein sehr aktiver und kreativer Mensch war, der nicht nur daran dachte, etwas umzusetzten, sondern es auch tat, bin ich bester Zuversicht, dies auch wieder erreichen zu können. Und neben dem Willen, das Leben wieder in den Griff zu bekommen, einen zweiten Antriebsmotor zu haben kann definitiv nicht Schaden. Inspiration, fliege zu mir, bringe mir und zeige mir, was ich alles machen kann, wenn ich mich nur aufraffe.


31
Aug 06

Das große Zwiebel-Quiz

Hui, das große Zwiebel-Quiz hat’s in sich. Und etwas lernen kann man dabei auch. So weiß ich jetzt endlich, dass diese eine doofe Vergangenheitsform, deren Namen mir gerade nicht einfällt, von niesen „geniest“ ist und nicht etwa genossen. :) Oder aber, dass das Apostroph für Abkürzung von ‚es‘ geschrieben werden darf, aber dass nach der neuen Rechtschreibung zusammengezogene Wörter der Art „für das“ ohne das Hochkomma geschrieben werden.

Schon irgendwie interessant. Und dann habe ich gleich mal einen Blick in meinen alten neuen Duden geworfen. Was mir gar nicht gefällt ist, dass es dort eigentlich keine größere Verbgrammatik gibt. Sowohl im Microrobert (französisch) als auch in englischen Wörterbüchern fand ich die Deklinationstabellen für bestimmte Stämme sehr hilfreich. Aber wahrscheinlich muss ich mir dafür ein extra Buch anschaffen ^-^“.


07
Jun 06

Japanisch lernen

Möchte ich ja gerne. Ab und zu schaffe ich es auch, eins zwei Seiten in dem Japanisch-Kurs von Pons zu lesen und hören. Schon vor längerer Zeit habe ich dazu auch den ein oder anderen Link gesammelt. Kleine Tutorials aber auch umfangreichere Seiten, die evtl. hilfreich sein könnten.

Sehr schön finde ich die Tutorials bei Tokyocube, hier z.B. ein Happy Birthday Kurs, mit Vokabelerklärung und Sounddateien zur richtigen Aussprache.

Eine sehr umfangreiche Seite ist The Japanese Page. Hier gibt es auch gleich eine Community, mit der man zusammen lernen kann ^-^“. Ein kleiner aber feiner Kurs findet sich unter Free Japanese Lessons. In 9 Lektionen wird unter Berücksichtigung der Schriftzeichen die Sprache näher gebracht.

Sehr schön ist auch der The Japanese Writing Tutor, eine Seite, deren Schwerpunkt auf dem Schreiben der Zeichen liegt. Es wird vorgemalt, man kann direkt mitmachen. Ein Tägliches neues Kanji lernt man bei Mainichi-Kanji. Schöne Sache – schade, dass es dort keinen Newsfeed gibt ^-^“.

Eine weitere sehr umfangreiche Seite ist Japanese Kanji, auch diese bietet eine Lerngemeinschaft ^.~. The Kanji Site habe ich bestimmt schon einmal in einem älteren Artikel erwähnt. Auch hier gibt es jede Menge Zeichen. Gleiches gilt für den Kurs Jasms. Wobei es hier auch allgemeine Informationen zu Japan und seiner Kultur gibt ^.^

So, hat zwar nicht wirklich was damit zu tun ^-^“, aber weil der Links schon lange vor sich hinschmort: Für Fans der Asiatischen Emoticons sei Hiroette.com empfohlen1

Schon mal über Ähnliches berichtet: Japanisch via Podcast?!, Japanisch multimedial, Kanji, Muji und Co, Japanisch und Encyclopedia Mythica, Japanisch, ansonsten kawaii


  1. o(^°^)o []

27
Mai 06

Japanisch via Podcast?!

Japanisch lernen mit Hilfe eines Podcasts? Das hört sich gut an! Das ganze gibt es bei Japanesepod101.com.

Screenshot Planet Japan Podcast

Gehört davon habe ich im Planet Japan Podcast, den ich mir beim Bär heruntergeladen habe. Ach ja, schööön :) Ein weiterer Grund mich auf den 6. Juni zu freuen. ^-^ Juchuuuhhh… Podcasts, Onlineradio – ich komme :)….


01
Feb 05

Abwechslungsreich Lernen

Mir hilft es, mir an einem Tag nicht nur ein Lernbereich vorzunehmen. Wenn mein Kopf z.B. voll von Quantenmechanik ist, wende ich ich der Experimentalphysik zu. Mit dem Vorteil, dass mir das dann erst einmal wesentlich leichter fällt. Erstens, weil es nicht theoretisch ist, zweitens weil ich nichts rechnen muss und drittens, weil ich mich dort eher den Zusammenhängen widmen kann.

Und nach einer Pause kommt am Abend dann der entspannendste Teil. Aufbereitung des am Tag Gelernten. Bei mir in Form von texen der Aufgaben oder zusammenstellen von Übersichten, welche ich dann auch texe.

‚texen‘ ist bei mir der Ausdruck für „Ich schreibe etwas in LaTeX“. Mittels LaTeX kann man PDF Dokumente erzeugen. Dafür wird der getexte Quellcode mit pdflatex kompiliert. Auf Windows kann man dies mit der Umgebung Miktex machen, bei Unixsystemen ist das dafür benötigte Programm meistens vorhanden und man benötigt nur einen Befehl um die Quellcode-Datei zu kompilieren.


31
Jan 05

Neutraler Raum

Um mich von Ablenkungen fern zu halten, lerne ich ab dieser Woche jeweils 4 Stunden pro Tag in der Bibliothek. Das verhindert, dass ich den Fernseher anmache, ins Internet gehe, ein Buch lese oder putze, denn selbst das ist manchmal atraktiver als lernen.

Wenn man keine Möglichkeit hat, in eine Bibliothek zu gehen, eignet sich vielleicht auch ein anderer „neutraler Ort“, wie z.B. die Küche oder bei einer Freundin oder so. Natürlich kommt das dann auch immer auf alle „Umgebungsvariablen“ an. Als ich klein war, habe ich die Hausaufgaben immer direkt in der Küche gemacht, wenn ich aus der Schule kam. Dies hat mir viel gebracht, und ich hatte auch keine Probleme mit Ablenkung, weil unsere Küche wirklich nur Küche ist und auch immer aufgeräumt war.


30
Jan 05

Aus Angst zu versagen

Aus Angst zu versagen, probiere ich es erst gar nicht. Denn wenn ich nicht gelernt habe und dann mitschreibe und nicht bestehe, kann ich mir immer sagen, wenn ich gelernt hätte, hätte ich eine Chance.
Mein Freund hat mich darauf aufmerksam gemacht, weil er dieses „sich selbst beschummeln“ auch macht.

Bei dieser Klausur war es genauso. Das mit dem Lernen hat sich verzögert, weil ich krank war. Danach habe ich mir jegliche Chancen abgesprochen, weil es einfach zu viel Stoff für zu wenig Zeit war. Also habe ich mich abgelenkt und nicht gelernt. Habe mir eingeredet, dass ich meinen Kopf frei bekommen muss, bevor ich ordentlich anfangen kann zu lernen.

Zwei Tage vor der Klausur habe ich überlegt, ob ich mir nicht noch schnell irgendetwas einprügele, habe aber auch das nur halbherzig gemacht.

Gestern war die Klausur. Beim drübersehen kamen mir viele Dinge bekannt vor und ich bin sicher, eine Chance hätte gehabt zu haben, falls ich nur ein paar Dinge gelernt hätte. Da ich dies aber nicht getan habe, brauche ich mich während der Klausur nicht anstrengen.

Merkt ihr was? Hier ist die Ausrede wieder.

Dabei hätte ich kämpfen können und mit dem, was ich von letztem Jahr kann es einfach versuchen, einfach kämpfen und nachdenken. Aber ich gebe vorher auf. Damit es nicht peinlich wird, bearbeite ich ein paar Aufgaben und gebe nur die ab, bei der ich mir sicher bin, dass sie ein paar Punkte gibt.

Dann kann ich mir sagen: „Hey, ich habe nicht gelernt, und trotzdem was geschafft, wenn ich gelernt hätte, hätte ich die Klausur bestanden! Ich bin gar nicht so schlecht!“

Aber so funktioniert es leider nicht. Man kann nichts gewinnen, wenn man nicht kämpft und ich werde die Klausuren nie schaffen, wenn ich es gar nicht versuche. Und mir selbst vorzumachen, dass ich schlau genug bin, es zu schaffen, hilft nichts. Nur aus Angst, zu versagen, vorher aufgeben ist falsch.

Aber dieser Verhalten loszuwerden ist schwer. Ich pendele hin und her. Habe das Gefühl, je mehr ich kontinuierlich mache, desto besser geht es. Denn dann habe ich nicht so viel nachzuholen. Dann kann ich nicht sagen, „Ich habe keine Zeit, das alles so zu schaffen, dass es mir hilft“, und ich weiß, dass ich genug gemacht habe.

Wenn ihr die Chance habt, kontinuierlich zu arbeiten, dann macht es!! Denn dann reicht die Zeit, ihr benötigt nicht übermäßig viel Zeit pro Tag und man kommt nicht so schnell an den Punkt, dass einen der Stoff überrollt und man in die Position kommt, in der man vorher schon aufgibt, aus Angst, es nicht zu schaffen.

Ist es euch auch mal passiert, dass ihr aufgegeben habt, bevor ihr angefangen habt, aus Angst, zu versagen??


08
Jan 05

Japanisch multimedial

Ich hätte nicht gedacht, dass mich eine einfach Suche nach den Begriffen download + kanji zu solch tollen Seiten führt. Natürlich primär zu Seiten, auf denen man Programme zum erlernen der japanischen Schriftzeichen finden kann. Aber wie es so ist mit dem Netz, man lässt sich gerne weitertragen. So brachte mich die Seite Popular Japan auf zwei tolle Seiten zum Thema japanischer Film: MidnightEye und Rapideyemovies. Die erste Seite sagt mir vor allem vom Design her zu, außerdem erinnert es mich an arte, und deren Stil mag ich richtig gerne. Leider sind die beiden Movie-Seiten noch nicht auf 2005 aktualisiert.

Aber wieder zurück zum Thema ^-^“. Mainichi Kanji ist eine weitere tolle Seite, auf die ich stieß. Dort kann man jeden Tag ein neues Kanji lernen. Sehr schön finde ich, dass nicht nur eine, sondern gleich drei Schreibarten der Zeichen vorgestellt werden und auch die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten.

Für jeden, der sich immer schon gefragt hat, was diese seltsamen Zeichen zwischen meinem Text sein sollen ^-^“ sei die Emoticonsübersicht von Hiroette empfohlen. Es gibt dort sogar noch eine weiter Übersicht.

Hilfe beim Erlernen der Schriftzeichen gibt es auch jede Menge. KanjiNirvana sieht sehr interessant aus oder auch KanjiGold. Mehr Informationen in Form einer sehr umfangreichen Linkliste gibt es beim Landesspracheninstitut NRW. Tabibito’s Japan-Seiten bieten angenehm aufgemachte Informationen zu Geschichte, Geographie und Co.

So schön diese ganzen Programme auch sind, hätte doch ganz gerne was in der Hand, ganz altmodisch, aus Papier. Bevorzugt natürlich Japanisch mit Manga. Aber wer weiß, wo ich mir doch jetzt keine Chips mehr kaufe, vielleicht habe ich das Buch dann bald zusammengespart. *frohlock*

Nun ja, noch ein wenig zum Anschauen. Tolle Bilder bei Terragalleria oder im Photo Essay Lost in Tokyo.


26
Mai 04

Lernhilfen und Unistress

Sind ja manchmal nicht sooo gut, und gerade bei einem stressigen Studium, wenn gar nichts klappt. Irgendwie hatte ich mir da mal eine Menge Links zusammengesammelt. So z.B. zum Thema Lerntechniken: So eine Seite der TU München über Lerntechniken oder Lerntechniken (für den Englischunterricht) oder die Leitseite Lerntechniken. Wenn man dann die ganze Zeit lernt und am Schreibtisch sitzt, hat man nicht selten Probleme mit den Schultern, dagegen soll Yoga für Schultern und Nacken helfen. Hab ich leider noch nicht ausprobiert, sollte das aber mal dringend machen. Wer allgemein Hilfe braucht, kann es eventuell mal im Beratungsnetz versuchen, ob diese Seite jedoch etwas taugt, weiß ich nicht. Etwas haariger: die Depressionssprechstunde und (Achtung, kann triggern)Tagebuch einer Depression.
Was ganz anderes, die Css-Intensivstation bietet Hilfe und Information für Webmaster. Ein bißchen Weiterbildung in Kunst und Geschichte: das Dante-Projekt und zu guter letzt noch ein bißchen was lustiges kirchlisches ^-^ Wie wäre es mit dem Tanz des Jesus oder vielleicht lieber einen Jesus.Aktion-Figur??


01
Mrz 04

Kino

Eigentlich habe ich mir nur noch mal die Seite zu Mona Lisas Lächeln angesehen – kam darüber zu der englischen Seite und darüber zu dem Film Tokyo Godfathers. Ich hoffe, er kommt bei uns in der Nähe in ein Kino und nicht irgendwann drei Jahre später als Special im Programmkino. Nun ja. Seid 14. Januar läuft er im englischsprachigen Raum. Ohh, mein Gott.

Ich bin gerade bei kino.de am nachschauen, wann Tokyo Godfathers in Deutschland in die Kinos kommt und da sehe ich, dass es eine Zeichentrickversion von Derrick gibt. o_O und Info’s zu Derick die Pflicht ruft. Die Seite scheint zwar noch im Aufbau – aber sie planen dort sogar ein Adventure. Ansonsten ist sie nett gestaltet, vorbeischauen lohnt sich also.
Bis jetzt weiß ich noch nicht, ob Tokyo Godfathers im Kino läuft, dafür habe ich noch eine Übersicht der Kinoneustarts gefunden. Praktisch mit Links zu den jeweiligen Verleihern und sehr einfach gehalten. In graphisch ansprechender Form bekommt man Infos und Trailer bei Filmstarts.de, eine Übersicht der neuen Filme sehe ich auf Anhieb aber nicht. Und irgendwie sieht es schlecht aus. Der Termin ist für dieses Jahr noch nicht bekannt gegeben. Also heißt es Öhrchen spitzen und aufmerksam sein ;). Und bloß nicht noch mal auf diese ganzen Übersichtsseiten gehen. Wie viele schöne Filme es gibt. *sfz* :o)
UIuiuiui .. und ein neuer Ghost in the Shell Kino-film: Innocent: Ghost in the shell ^-^“ lese ich gerade auf anime.de. OOOOOHhh, der Trailer (kleinste version) sieht verdammt vielversprechend aus. *sabber* und die Musik – mal wieder genial *gänsehautbekommt* – *sfz* Ich müsste japanisch können. Vielleicht würde mir da ja Japanisch mit Manga weiterhelfen ;). Naja, wohl eher ein Japanischkurs Aber da gibt es auch nur Japanisch II. Anfang eines neune Kurses wahrscheinlich erst wieder im Wintersemester. Mal schauen, vielleicht bekomme ich ja meinen Schatz überredet mitzumachen. Zu zweit Vokabeln pauken macht bestimmt mehr Spaß.
Oh, eine sehr schöne GitS-Seite: whispers in the ghost – nur so nebenbei ;). Ui und noch mehr gute Seiten Neomythos beschäftigt sich mit den neuen Mythologien. Interessant, gerade für Verschwörungstheorien-Fans. Mehr Infos für deutsche Anime und Comic-Fans gibt es bei Splashcomics auch wenn sich die News ziemlich wiederholen ;). Oh, und dort gibt es einige Online-Comics. Und das erinnert mich an MegaTokyo Sehr bekanntes und großes Web-Manga. *zwinker* *sfz* Und malen können mag ich auch. *schnüff* Naja, gut. Ich mach dann jetzt mal lieber noch was produktives!