05
Apr 07

Die Kana lernen und behalten

„Die Kana lernen und behalten“ J.W. Heisig / K. Gresbrand

Ein wahrlich geniales Buch zum Erlernen der Hiragana und Katakana: „Die Kana lernen und behalten Teil 1 + 2„.

Bisher fehlte mir immer die Zeit, mich mit der Methodik der Bilder und Pfade zum Erlernen komplexer Sachverhalte – oder weniger komplexer Zahlenkombinationen – auseinanderzusetzten. In dem Buch von J.W. Heisig und K. Gresbrand konnte ich im eigenen Gehirne erfahren, wie gut sie funktioniert.

Das Buch ist aufgeteilt in zwei Teile. Im jeweils 6 Lektionen werden dem Leser imEersten die Hiragana, sowie Nigorierungs-, Plosiv- und Längungszeichen, im Zweiten die Katakana sowie die zugehörigen Nigorierungs- und Plosivzeichen beigebracht.

Hierbei geht es nicht linear voran. Man springt innerhalb der Lektionen von Zeichen zu Zeichen und folgt dabei häufig einem Faden, mit dessen Hilfe man sich die verschiedenen Zeichen merken kann. Das Springen ist von Nöten, da die Zeichen „alphabetisch“ angehordnet sind, was jedoch nicht der optimalen Lernreihenfolge entspricht.

Das etwas hochgestochene „Alle Hiragana und Katakana in je 3 Stunden“ hatte bei mir am Anfang schon Zweifel geweckt. Nach Bearbeitung des ersten Teiles muss ich jedoch eingestehen, das dies tatsächlich zutreffend ist. Zwar werde ich noch Wiederholungen benötigen um manche Zeichen endgültig zu festigen, ich muss zur Verteidigung des Buches jedoch sagen, dass ich nicht immer mit vollster Konzentration gelernt habe – manchmal im Bus, oder zwischen Tür -und Angel.

Besonders erwähnenswert finde ich die Motivation, die für mich von diesem Buch ausgeht ist. Es motiviert schließlich nichts mehr als ein schnell sichtbarer Erfolg!

Nun aber genug der Worte ^.~ Ein viel besseres Bild des Buches und der Aufbereitung des Lernstoffes bietet die Leseprobe PDF.


20
Mrz 07

Shell, Bash, Bahnhof?

Aus gegebenem Anlass komme ich nicht umhin, mich mit jenem Betriebssystem auseinanderzusetzten, welches am wenigsten mein Herz frohlocken lässt.

Bevor jetzt irgendwelche Klagen kommen ^.~ ich erkenne neidlos an, dass das, was man mit Linux-Distributionen alles so anstellen kann, wirklich fast unschlagbar ist. Ganz abgesehen davon, dass es sich dabei nun einmal nicht um ein proprietäres Betriebssystem handelt, welches … ach lassen wir das – ich denke mal, jeder hat so seine Erfahrungen mit Microsoft gemacht und kann sich seine Meinung dazu bilden.

Wie dem auch sei, ich bin faul und ein Windowsbenutzer der – fast – ersten Stunde, wenn man davon absieht, dass ich mit MS Dos und GeoWorks angefangen habe *hüstel*. Lange Rede ohne viel Sinn…

Nun muss ich mich also mit den diversen Dingen auseinandersetzten, die bei Linux so anfallen. Welchen Window-Manager verwende ich, wie bekomme ich den verdammten NumLock automatisch angestellt und allem voran die Arbeit mit dem Terminal. Glücklicherweise gibt es Hilfe in den weiten Welten des Netzes.

Sehr hilfreich ist z.B. die Shell-Anleitung von LinuxCommand.org. Für mich eines der besten Tutorials (von jenen, die mir unter die Augen gekommen sind). Wer eine Anleitung lieber auf Deutsch haben möchte, dem mag ich /bin/bash empfehlen. Nicht ganz so umfangreich, was von Vorteil sein kann, da einen die Möglichkeiten bei Linux (Würde mich eigentlich jemand hauen, wenn ich Unix schreiben würde, weil es doch „Eh dasselbe ist“?) manchmal schier erschlagen können.

Auch eine schöne Seite, die neben Bash auch Kommandozeilenbefehle für Windows listet die Kommandozeilenreferenz SS64.com. Und da ich mir noch keinen FTP-Klienten für Linux ausgesucht habe, verwende ich auch für FTP-Aktionen das Terminal, wobei mir die Referenz des FTP Software Labs sehr hilfreich zur Seite steht.

Noch keinen Blick hineingeworfen habe ich in die „20 Must Read HOWTOs and Guides for Linux“ des Blogs Foogazi. Überhaupt sieht dieses Blog sehr interessant aus – ich fürchte ich muss meinem Newsreader eine weitere Kategorie hinzufügen.


18
Mrz 07

[Updated] Wissen sammeln im Netz

Da gibt es natürlich eine Menge interessanter Seiten ^.~ Und einige Nachschlagewerke oder anders nützliche Seiten mag ich heute einmal vorstellen.

Wie wäre es z.B. mit den W-Akten – Bildung die keiner braucht. Auf Willis Besserwisserseiten gibt es alle mögliche Information, die man nicht zum überleben braucht, welche aber gut als amüsante Party-Unterhaltung dienen können. Außerdem werden auch die Fragen Neugieriger beantwortet und ich persönlich stehe ja auf die Fakten der Woche. Ich freue mich schon darauf, wenn es von dieser Seite *hoff* irgendwann einmal einen Newsfeed gibt.

Etwas ähnliches betreibt die Studipedia, die sich selbst die Enzyklopedie ohne Sinn betitelt. Als „freie Satiere- und Nonsens-Enzyklopädie“ besteht sie auch schon eine ganze Weile und besitzt gar nicht so wenige Artikel.

Eine andere tolle Seite ist der Redensarten-Index. Ich neige ja leider dazu mehrere Redensarten zu vermischen oder einfach nicht die richtigen Worte zu einer Redewendung zu finden und bringe dann Dinge wie „Mit dem kann man ja Kühe melken“ *stark übertreibt*. Besonders genial finde ich, dass es von der Seite auch ein Redensarten-Such-Plugin für Firefox gibt.

Etwas ähnliches auf Englisch ist das Urban Dictionary. Zwar irgendwie schon sehr abgehoben, zeigt es allerdings interessante Züge in der englischen Sprache. Erinnert mich irgendwie an das Ponds Wörterbuch der Jugendsprache, welches ich irgendwann mit 17 oder 18 mal kostenlos in der Schule bekommen habe (Ganz realistisch haben wie viele der Wörter, die dort aufgeführt waren, nicht verwendet).

Wo ich dann jetzt endgültig im Themenbereich Sprache bin, komme ich nicht umhin auf das Speech Accent Archive hinzuweisen. Auf dieser Seite kann man erfahren, wie Menschen aus den verschiedensten Ländern ein und den selben englisch-sprachigen Text vorlesen.

Eine andere Richtung der Bildung deckt Mythography ab. Wie der Titel der Seite schon erahnen lässt, geht es hier um Mythologie. Man kann dort Helden und Götter der grieschichen, römischen oder keltische Mythologie nachschlagen und erhält jeweils einen Artikel angenehmer länge, der gleich auf die verbundenen Personen verweist.

Nachtrag: Ganz vergeseen: Natürlich gibt es auch Listen mit Links zu diversen anderen Nachschlagewerken, z.B. bei der Wikipedia oder eLib [Link aktualisiert].


17
Mrz 07

Das Packet ist da

Juchuuh ;) Meine Amazon Packet ist da. Und an dieser Stelle mag ich meiner Familie noch mal ein ganz großes Dankeschön entgegenwerfen und ihnen zeigen, was sie mir zum Geburtstag geschenkt haben ;)

Bild von dem Inhalt meines Amazon Packetes
Der Inhalt meines Amazon Packetes

Habe richtig zugeschlagen:

  • Marc Bernabé „Japanisch mit Manga“
  • J.W.Heisig / K.Gresbrand „Die Kana lernen und behalten Teil 1+2“
  • Thievery Corporation „The Mirror Conspiracy“
  • Air „Moon Safari“
  • De-Phazz „Godsdog“
  • Massive Attack „Mezzanine“
  • OST „Das letzte Einhorn“

Hach ja, schön :). Ich weiß gar nicht, was ich zuerst hören soll. Ähm, doch ;) ich glaube „Happiness“ von De-Phazz wird den Ausschlag geben.


14
Sep 06

Digitales Wörterbuch der Gegenwartssprache

Ein wirklich tolles und nützliches Projekt ist es, welches die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaft dort aufgezogen hat.

Screenshot DWDS
Screenshot des Suchergebnis „Leben“ des Digitalen Wörterbuches der deutschen Sprache im 20. Jh.

Das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache im 20. Jahrhundert ist nicht nur Wörterbuch, sondern bietet Zusatzfunktionen, die für den Sprachbegeisterten – oder den zu Beigeisternden – wirklich nützlich sind.

Im Wörterbuchteil werden Begriffe beschrieben, aber auch Wortwendungen, Phrasen und Aphorismen von Schriftstellern oder Persönlichkeiten erwähnt. Sehr viel Information mit dem einzigen Nachteil darin, dass es dadurch etwas schwer zu lesen ist. Es handelt sich dabei übrigens über ein Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache.

Markiert man im Suchfeld die Funktion Wortinformationen, erhält man sowohl den Wörterbuch- als auch den Copora-Teil und zusätzlich dazu Wortkoalitionen sowie Synonyme, Hyperonyme und Hyponyme. (Ich werde den Service wohl gleich dazu nutzen müssen, um herauszufinden, was letztere beiden Wörter bedeuten. Ist mir in der Schulzeit nicht im Gedächtnis hängen bleibend begegnet. ^-^)

Ich weiß jetzt nicht, wie groß der Umfang dieses Wörterbuches ist und wann man dort an die Grenzen stößt. Vielleicht noch ganz interessant ist dieser Text aus den Nutzungsbedingungen:

Die Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) stellt Ihnen auf den folgenden Seiten kostenlos Recherchemöglichkeiten in einer Datenbank digitalisierter deutschsprachiger Texte zur Verfügung. Das an der BBAW beheimatete Projekt Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts (DWDS) konnte diese Datenbank aufbauen, weil Verlage, Zeitschriften und sonstige textgebende Institutionen und Personen bereit waren, dem DWDS elektronische Nutzungsrechte an urheberrechtlich geschützten Texten zu gewähren.