13
Mai 08

Tippen, tippen, schneller tippen

Den Typeracer, ein wirklich süßes Tool zum Testen und Verbessern der eigenen Tippgeschwindigkeit ist in den letzten Wochen in dem ein oder anderen Blog vorgestellt worden.

Screenshot Typeracer
Wie schnell kannst Du tippen?

Schon etwas länger ist es her, dass eine andere Seite, der Speetest von 10-fast-fingers, eine ähnliche Aufmerksamkeit bekam. MakeUseOf stellte nun in einem Artikel weitere Offline und Web2.0 Anwendungen vor, die die Tippfähigkeiten des gemeinen Computernutzers verbessern können. Dabei ist z.B. Keybr.com, welche neben der Möglichkeit den abzutippenden Text frei zu wählen – ob zufällig, selbst eingegeben oder aus einem RSS-Feed – auch den Verlauf der Leistung speichert. So kann man sich die Entwicklung der Fehler und auch der Geschwindigkeit anzeigen lassen. Und schon etwas mehr als einem Jahr hatte MakeUseOf schon auf die Verbesserung des Tippvermögens auf spielerische Art und Weise hingewiesen und mehrere Spiele vorgestellt.

Ich persönlich habe die 10 Finger Technik ganz klassisch an Hand eines Heftchens zum Erlernen des Schreibmaschinen-Schreibens erlernt. Trainiert und verbessert habe ich meine Geschwindigkeit anschließend allerdings durch das Chatten. Dort habe ich nicht selten mit mehreren Menschen gleichzeitig via IM geredet und mich mit ihnen über Gott und die Welt ausgetauscht – und damit sich niemand vernachlässigt fühlte, blieb mir nur eines übrig: Schnelleres Tippen. Etwas, was sich heute noch häufig auszahlt, erst recht, wenn man auf der englischen Taste nicht überlegen muss, wo sich nun die Umlaute befinden sollten, wenn man das Tastaturlayout ändert. Daher kann ich nur empfehlen, die vielen tollen Möglichkeiten, die es gibt um das 10-Finger-Schreiben zu erlernen, auch zu nutzen! ^-~


29
Feb 08

[Updated] Sprachen Online Lernen

Nachdem ich letztens über eine Seite berichtete, die darüber Auskunft gibt, wie man eine Sprache für sich finden kann, folgen nun ein paar interessante Artikel und Linklisten und meine persönliche Methode zur Thematik: „Sprache Online Lernen„.

Beginnen möchte ich mit dem BraveNewTraveller. Dieser informiert gleich in mehreren Artikeln: „7 Tips For Learning a Foreign Language on the Road„, „How to Learn Chinese: Student vs. Teacher“ und „8 Free Online Resources for Learning a New Language„. Auch PickTheBrain beschreibt, was man alles tun kann, um einer neuen Sprache mächtig zu werden: „How to Learn a Foreign Language„.

Einfacher ist es natürlich, wenn eine Sammlung an diversen Kursen nach Sprache sortiert gelistet wird. Eine solche findet sich bei Word2Word oder Linkword Languages (Update: Inzwischen hat Linkword Languages seine Inhalte geändert. Anstelle der Links zu freien Kursen, gibt es hier nur noch eine Auflistung von kommerziellen Audiokursen). Eine meiner Lieblingsresourcen betreffend dieses Themas ist jedoch OpenCulture.

screenshot Linkworld languages
Link World Languages verlinkte viele verschiedene Sprachkurse

Zu guter Letzt muss eine Sprache, welche man lernt auch praktiziert werden. Dafür helfen Online-Plattformen wie z.B. italki, unilang.org, lifemocha oder xLingo. (viiiel) Mehr (70+) Links finden sich in einem Artikel von Mashable. Mir persönlich gefällt es auch auf 43things gut. Trainieren der englischen Sprache, Gleichgesinnte und damit Unterstützung finden, mit Menschen aus der ganzen Welt in Kontakt kommen und Sprach-Tandems-Partner treffen.

Ich persönlich finde Kurse, Lernspiele und andere Informationen meistens auf die altmodische Weise: mit einer Suchmaschine. Andere Anlaufpunkt sind soziale Bookmarkdienste, wie z.B. del.icio.us und mr.wong. Anhand der Stichworte (meist Sprache+Kurs oder ähnliches) kann man die nützlichsten und informativsten Angebote finden. Ab und zu werfe ich auch einen Blick in eine Blogsuche oder Technorati. Habe ich einen Blog gefunden, welcher sich intensiver mit der Thematik beschäftigt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, von dort aus mehr zu finden. Es lebe die Vernetzung ^-~.

^-^ Und jetzt werde ich mir mal Mango Languages und Babbel ansehen.


18
Feb 08

Kanji lernen mit Lernkartei

Bisher komme ich mit Heisigs Methode zum Lernen der Kanji sehr gut klar. Etwa 10-15 Kanji täglich, dazu Wiederholung des bereits Gelernten mit Hilfe des 5-Boxen-Systems (real und virtuell) und Reviewing the Kanji [Review].

Screenshot Kanji Learnbox
404 Karten in fünf Boxen

Die 400er Grenze habe ich gestern überschritten und ich muss sagen, noch habe ich das Gefühl, es schaffen zu können. Natürlich existiert einen Unterschied zwischen den neu gelernten Kanjis und jenen, die ich ganz am Anfang lernte, allerdings geht es in beide Richtungen.

Zum einen ist mit mehr Zeichen im Kopf die Wahrscheinlichkeit des Vertauschens größer, auf der anderen Seite ist mir die Methode vertrauter, so dass es leichter fällt, mir Geschichten auszudenken oder bereits existierende miteinander zu verknüpfen.

Alles in Allem ist meine größte Motivation zu sehen, dass es funktioniert. Durch die regelmäßige Beschäftigung, etwa 30-60 Minuten pro Tag, mache ich es mir leichter. Außerdem scheint es der perfekte Ausgleich zum Schreiben meiner Arbeit zu sein. Hier sind die künstlerischen, kreativen Sinne gefragt, nicht das doch manchmal etwas trockene, logische Wissen der Statistik oder Algorithmen zur Berechnung von optimaler Separation. ^-^ (Nicht, dass es nicht auch spannend ist, aber wenn man den ganzen Tag daran gearbeitet hat, ist es auch irgendwann gut und zumindest ich bin froh, etwas ganz anderes machen zu können).

Foto meiner Lernutensilien
Lernutensilien: 5-Kammerbox und Karteikarten, Stift und Papier

Bald ist auch endlich die reale 4. Box voll und ich bin gespannt, ob ich mich noch an die Kanjis, die sich dort verstecken erinnern kann. Im übrigen ist das 5-Boxen-Prinzip sehr einfach:

Alle neuen Karten kommen in die erste Kammer. Die erste Kammer wird regelmäßig abgefragt und alle erfolgreich abgefragten Karten kommen in die zweite Kammer. Dies geschieht solange, bis die zweite Kammer voll ist. Dann fragt man etwa 1cm der vollen zweiten Kammer ab. Bei Erfolg wandern die Karten in die dritte Kammer, bei Misserfolg zurück in die erste Kammer. Nun wird wieder solange mit der ersten Kammer gelernt, bis die zweite Kammer wieder voll ist. Dieser Prozess wiederholt sich, bis auch die dritte Kammer voll ist, die vierte und irgendwann auch die fünfte. Sämtliche falsch beantworteten Karten kommen zurück in das erste Fach.

Wichtig ist: Das Prinzip besagt, wenn Inhalte der fünften Kammer beim Abfragen gekonnt sind, sind sie im Gedächtnis verankert ;) vorausgesetzt natürlich, man beschäftigt sich regelmäßig (täglich) mit dem zu Lernenden. Angewendet werden kann dies übrigens für alle möglichen Inhalte. Nicht nur Vokabeln sondern z.B. auch Geschichtsdaten, Persönlichkeiten, Matheformeln ^.~

Ich verwende übrigens die kleine Lernbox des AOL-Verlags. Sie ist aus Pappe, für DinA 8 Kärtchen geeignet und mit etwa 3,50€ wirklich eine lohnenswerte Anschaffung. Man kann so etwas allerdings auch sehr leicht selbst basteln. Wer mehr über das System und die Hintergrund wissen möchte, sollte sich dazu die sehr guten und ausführlichen Informationen zum Thema Lernkartei von Werner Stangl ansehen.

Im übrigen würde ich auf die reale Version der Lernkartei nicht verzichten wollen, so gut Reviewing the Kanji auch ist. Zwar kann man auch dort eigene Lernsätze verfassen und die Übersetzung der englischen Begriffe ist ein weiterer Lernschritt, die Beschäftigung mit der Erstellung der realen Karten sorgt allerdings dafür, dass ich mir wirklich die Zeit nehme, mich mit den einzelnen Kanji und ihrer Schreibweise anzufreunden. ^.~


16
Feb 08

Welche Sprache lerne ich jetzt?

Eine Frage, die sich mir zwar im Moment nicht stellt – denn ich bin noch mitten im Lernprozess all der Sprachen, die ich gerne einigermaßen beherrschen würde ^-~ Bzw., wie man vielleicht erahnen kann, im Moment hauptsächlich dem Japanischen ^-^ – aber welche durchaus ihre Berechtigung hat ^-~ oder haben sollte.

Wie dem auch sei, heute bin ich über eine Seite gestolpert, die hilfreiche und interessante Informationen für denjenigen bietet, der noch Zeit hat, eine neue Sprache zu lernen. How to learn any language beschäftigt sich nicht damit, welche Sprachen man lernen könnte, listet Gründe und bietet weitere Hinweise, wie man vorgehen kann.

Screenshot der Sprachliste
Übersichtlich werden etwa 40 Sprachen aufgelistet

In einer Tabelle werden etwa 40 Sprachen verglichen. Hierbei wird die Schwierigkeit (persönliche Erfahrung des Autors und der Forenmitglieder) , die Popularität, Transparenz, der Wirtschaftswert (GDP), die Anzahl der Länder und die Anzahl der Menschen, die diese Sprache sprechen aufgelistet. Zusätzlich ein kurzer Satz, wieso es sich lohnt – oder nicht lohnt – diese Sprache zu lernen. Etwa die Hälfte aller dort erwähnten Sprachen warten mit einer nähere Beschreibung auf, in der auf Nützlichkeit und Dinge wie „Chicness“, Kultur und Variationen in einem kurzen Statement eingegangen wird.

Sehr nützlich sind auch die Informationen darüber, wie man für sich die „passende“ Sprache findet. Und der Guide zum Erlernen einer Sprache. Forum und Bücherreviews fehlen natürlich nicht. Und zusätzlich gibt es eine kleine Geschichtsstunde, in der der italienische Kardinal Joseph Caspar Mezzofanti vorgestellt wird. Ein Herr, der beeindruckende 38 Sprachen beherrschte.

Und für jeden, der jetzt noch gute Argumente benötigt, sich auf den Allerwertesten zu setzten und eine neue Sprache zu lernen, hier eine kleine Liste an vielleicht inspirierenden Artikeln:

Zu guter Letzt meine (über den Lauf der Zeit für mich extrahierten) Argumente:

  • Mein Gedächtnis wird „jung gehalten“ (man kann ja nicht früh genug damit anfangen ^-^)
  • Ich lerne dadurch neue Menschen kennen und erweitere so meinen Horizont
  • Regelmäßige kleine Erfolgserlebnisse (wenn man dran bleibt) verschaffen ein gutes Gefühl!
  • Ich habe nicht das Gefühl, meine Zeit zu vergeuden, in dem ich vor dem Fernseher/Computer sitze
  • Vielleicht wird mein Marktwert erhöht (zeige Eigeninitiative, bilde mich weiter, usw.)
  • Es wird vielleicht nützlich sein, wenn ich das betreffende Land besuche :)
  • Und ganz wichtig: Es macht Spaß!!

05
Feb 08

Hiragana und Katakana online lernen

Vor einer Weile hatte ich bereits Heisigs „Die Kana lernen und Behalten“ vorgestellt. Um die beiden japanischen Silbenschriftarten Hiragana und Katakana, oder kurz die Kana, zu erlernen, kann man jedoch auch eine der vielen kostenlosen Online-Angebote in Anspruch nehmen. Ein großer Vorteil dieser Methode ist, dass man sich in vielen Fällen die Strichreihenfolge direkt animiert ansehen kann.

Eine der vielen Online-Lern-Möglichkeiten ist der Japanese Writing Tutor. Neben den Kana werden hier auch noch einige Kanji vorstellt und deren Bedeutung, Aussprache und Schreibweise erläutert. Die Seite ist sehr schlicht gehalten und vor allem für das Studium der Kana geeignet.

Katakana auf der Seite des Yoshida Instituts

Eine weitere Seite, die in diese Richtung geht, mir allerdings von der Aufmachung etwas besser gefällt, ist jene des Yoshida Institutes. Auch hier gibt es die Kana aufgelistet und inklusive animierten Hilfsgrafiken.

Nur schreiben und lernen macht natürlich nicht so viel Spaß. Hier kommt das Japanese Online Self-Help Utility (JOSHU). Dort gibt es verschiedene Wortsuchspiele, welche eine schöne Anwendung des Gelernten darstellen und vor allem für jene interessant sind, die eigentlich noch kein japanisch beherrschen und sich nur die Kana beigebracht haben. Abgesehen davon ist JOSHU auch anderweitig eine nützliche Resource für den Lernenden der japanischen Sprache.

Kana-Trainer

Gleiches gilt im übrigen auch für die Seite von Kai Hase. Neben einigen Lesetexten und Informationen zur Grammatik findet sich dort auch ein kleiner Kana-Trainer, welcher in verschiedenen, auswählbaren Schwierigkeitsstufen die Katakana und Hiragana abfragt.

Nicht nur zum Lernen der Kana interessant ist Tae Kim’s Japanese Guide. Dort finden sich neben sehr viel Information und Übungen zur japanischen Grammatik u.A. auch Aufgaben zum Training der Hiragana und Katakana. Eine Seite, die ich mir definitiv merken werde ^-~.

Wem die englischen Erklärungen auf Dauer zu anstrengend sind, sollte auf jeden Fall bei Embjapan vorbeisehen. Dies ist bestimmt eine der besten deutschen Japan-Communities, die mir bisher über den Weg gelaufen sind und natürlich gibt es auch dort einen Bereich, der sich mit den Silbenschriftarten beschäftigt.

Immer noch nicht genug? Dann wirf bitte einen Blick in die Linkliste des Yuko-Forums oder erfreue Dich an learn-hiragana-katakana.com.