14
Nov 08

Meine Lieblings-Podcasts IV: Deutsch im Fokus

Dieses Mal handelt es sich nicht um einen Podcast, welchen ich vorstellen möchte, sondern um gleich drei. Die Deutsche Welle hat in ihrer riesige Auswahl an Podcasts, die du dir auf folgender Übersichtsseite näher betrachten kannst, eine Rubrik, die es mir sehr angetan hat. Diese heißt Deutsch im Fokus.

Screenshot Deutsche Welle: Deutsch im Fokus
Bild 1 Drei kleine aber feine Podcasts der Deutschen Welle zur deutschen Sprache

Deutsch im Fokus besteht aus insgesamt drei Podcasts: Sprachbar, Stichwort und Deutsch im Alltag – Alltagsdeutsch. Diese sprechen natürlich all jene an, die Deutsch als Fremdsprache (DAF) lernen. Daher sind sie in der Rubrik Deutschkurse einsortiert. Alle drei Podcasts funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip: Zu einem bestimmten Thema (ein Sprichwort, ein Stichwort oder einer Phrase) wird beschrieben, erläutert und erklärt, was es sprachlich, kulturell oder anderweitig dazu zu wissen gibt. Woher kommt die Redewendung, welche regionalen Unterschiede gibt es, wo muss man aufpassen und natürlich – was bedeutet ein Wort in welchem Kontext.

In nur fünf bis fünfzehn Minuten pro Folge kann auch ein Muttersprachler noch einiges über seine Sprache lernen. Besonders interessant finde ich es, herauszufinden, woher eigentlich die ein oder andere Redewendung oder das aktuell thematisierte Wort stammt.

Diese drei Podcasts haben es geschafft, dass ich mich wieder intensiver mit dem Wie und Warum des Gebrauchs meiner Sprache beschäftige. Etwas, was nach der Schulzeit und dem darauf folgenden naturwissenschaftlichen Studium zu kurz gekommen wäre, wäre ich nicht auf die Podcasts der Deutschen Welle gestoßen. In leichte Häppchen serviert stärkt Deutsch im Fokus das Bewusstsein, welches ich meiner Muttersprache entgegenbringe. Die Folgen sensibilisieren mich auch für die Problematik der aussterbenden Wörter und verstümmelten Grammatik und lassen mich versuchen, bei der Verwendung des Deutschen, im Rahmen meiner Möglichkeiten, aus dem Vollen zu schöpfen.

Meine Lieblingspodcasts

Da dies die vierte Vorstellung ist, folgt nun schnell die Linkrunde zu den drei zuvor vorgestellten Podcasts:

Leider hat Kerner ja aufgehört diese Talksendung zu moderieren und somit existieren auch die lustigen Kochrunden nicht mehr mit ihm. Doch auch der Nachfolger kann zu beliebiger Zeit in der Kochrunde beobachtet werden: Lanz kocht. Da bei Kochen mit Kerner ja vor allem die Köche der Garant für lustige, interessante und lehrreiche Unterhaltung waren, und Lanz zumindest in den Folgen, die ich gesehen habe sehr darum bemüht war Kerners Stil zu kopieren – sollte der Spaßfaktor der Sendung auch weiterhin erhalten geblieben sein.


28
Aug 08

Da war noch so ein Stock …

…, ein kreativer Namens-Stock, der vor gefühlt ewiger Zeit an meine Bloggertür flog. Geschmissen hat ihn Jnin und wie bereits erwähnt geht es um kreatives Werkeln mit dem eigenen Namen. ^-^’’ Genauer: “Nehme die Buchstaben Deines Vornamens und baue einen Satz, dessen Wörter mit den jeweiligen Buchstaben anfangen. Mache dies für Deinen Namen und für drei weitere Blogger, an die der Stock weitergereicht werden soll.”

Smile

Also los gehts:

M eine
E euphorischen,
L ebhaften
A bende
N ennen
I nsider
E rschreckend. ^-^’’

Da könnte sogar etwas dran sein *hüstel* *herum hüpft* Nun reiche ich den Stock also weiter und hoffe, ich erwische niemand zum wiederholten Male, bzw. wenn erwische ich denn?

Pierro: P illosophisch    I st     E ines   R öhrenden   R ockers   O perette.
Oliver: O ftmals   L ieben  I nternetbewohner   V ielseitige   E rlebnisreiche   R eisen.
Markus: M edaillenverdächtige  A rtikel   R eviewen   K onstruktiv    U eberwältigende   S oftware.

Es wird einfacher wenn man es häufiger macht. Und Canoo.net hilft definitiv auf der Suche nach einem passenden Verb oder Adjektiv ^-^’’.


17
Jul 08

Entschlüssle den Maya-Code

Wenn Du schon immer eine außergewöhnliche Schrift lesen lernen wolltest, solltest Du unbedingt einen Blick auf NOVAs Cracking the Maya Code werfen.

Screenshot 'Cracking the Maya Code'
Entschlüssle den Maya-Code

Neben dem interessanten Inhalt, ist die Seite des öffentlichen Fernsehsenders auch medial gut aufgemacht. Schrift für Schritt werden die verschiedenen Elemente des Steinmonuments Stela 3, einer Steintafel aus dem Mayagebiet Piedra Negras im Nordwesten von Guatemala multimedial erklärt.

Wem das Durchklicken zu mühsam ist, kann links oben auf “Complete Audio” klicken und bekommt die gesamte Erklärung gemütlich erzählt: Zurücklehnen und genießen.

Interessierst Du Dich im speziellen für die Entschlüsselung von Maya-Schriften, könnte der Blog Maya Decipherment etwas für Dich sein. Seit etwas mehr als einem Jahr schreibt dort Prof. Dr. David Stuart über das Fachgebiet der Maya-Epigraphik. Solltest Du der spanischen Sprache mächtig sein, könnte auch ein Blick auf den Blog Mayistas reizvoll sein.

Im Peabody Museum of  Archaeology and Ethnology können einige Maya-Inschriften virutell begutachtet werden. Mit dem Maya Hyroglyphische Inschriften Programm wird dort auch aktive Forschung im Bereich der Entschlüsselung betrieben.


05
Jul 08

Vokabeln lernen und Reis spenden

Mit dem Project/”Spiel” FreeRice des World Food Programms kann man gleich zwei gute Dinge auf einmal verrichten. Zum einen seinen Wortschatz der Englischen Sprache aufbessern und zum anderen je richtig zugeordnetem Wort 20 Reiskörner spenden lassen.

Screenshot Free Rice
Bild1 Pro richtig zugeordnetem Word werden 20 Reiskörner gespendet!

Eine wirklich gute Motivation jeden Tag ein paar neue Wörter zu lernen oder mit altbekannten neu zu verknüpfen.


29
Feb 08

[Updated] Sprachen Online Lernen

Nachdem ich letztens über eine Seite berichtete, die darüber Auskunft gibt, wie man eine Sprache für sich finden kann, folgen nun ein paar interessante Artikel und Linklisten und meine persönliche Methode zur Thematik: „Sprache Online Lernen„.

Beginnen möchte ich mit dem BraveNewTraveller. Dieser informiert gleich in mehreren Artikeln: „7 Tips For Learning a Foreign Language on the Road„, „How to Learn Chinese: Student vs. Teacher“ und „8 Free Online Resources for Learning a New Language„. Auch PickTheBrain beschreibt, was man alles tun kann, um einer neuen Sprache mächtig zu werden: „How to Learn a Foreign Language„.

Einfacher ist es natürlich, wenn eine Sammlung an diversen Kursen nach Sprache sortiert gelistet wird. Eine solche findet sich bei Word2Word oder Linkword Languages (Update: Inzwischen hat Linkword Languages seine Inhalte geändert. Anstelle der Links zu freien Kursen, gibt es hier nur noch eine Auflistung von kommerziellen Audiokursen). Eine meiner Lieblingsresourcen betreffend dieses Themas ist jedoch OpenCulture.

screenshot Linkworld languages
Link World Languages verlinkte viele verschiedene Sprachkurse

Zu guter Letzt muss eine Sprache, welche man lernt auch praktiziert werden. Dafür helfen Online-Plattformen wie z.B. italki, unilang.org, lifemocha oder xLingo. (viiiel) Mehr (70+) Links finden sich in einem Artikel von Mashable. Mir persönlich gefällt es auch auf 43things gut. Trainieren der englischen Sprache, Gleichgesinnte und damit Unterstützung finden, mit Menschen aus der ganzen Welt in Kontakt kommen und Sprach-Tandems-Partner treffen.

Ich persönlich finde Kurse, Lernspiele und andere Informationen meistens auf die altmodische Weise: mit einer Suchmaschine. Andere Anlaufpunkt sind soziale Bookmarkdienste, wie z.B. del.icio.us und mr.wong. Anhand der Stichworte (meist Sprache+Kurs oder ähnliches) kann man die nützlichsten und informativsten Angebote finden. Ab und zu werfe ich auch einen Blick in eine Blogsuche oder Technorati. Habe ich einen Blog gefunden, welcher sich intensiver mit der Thematik beschäftigt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, von dort aus mehr zu finden. Es lebe die Vernetzung ^-~.

^-^ Und jetzt werde ich mir mal Mango Languages und Babbel ansehen.


21
Feb 08

Tag der Muttersprache

Flyer Tag der Muttersprache
21.2 Tag der Muttersprache

Heute, am 21.Februar ist internationaler Tag der Muttersprache. Und gleichzeitig Beginn des internationalen Jahr der Sprachen 2008. Etwas, was ich nicht unerwähnt lassen wollte, nachdem es heute morgen – irgendwie beiläufig – im WDR5 Morgenradio erwähnt wurde.

Wer nun Blut geleckt hat, sollte unbedingt auch mal auf die Seite des UNESCO Couriers werfen. In der Ausgabe 1-2008 werden Sprachen und ihre Exotik behandelt. Mehr Informationen gibt es zusätzlich auf dem Portal der UNESCO.

Ich persönlich kann dem Motto nur zustimmen „Languages matter!“. Auch wenn es mir nicht gerade einfach fällt, denn meine Talente liegen nicht im sprachlichen Bereich ^-~ versuche ich mein Bestes zu geben und „Deutsch“ zu schreiben.

Languages matter!

Also nicht immer auf die im Ohr klingenden, gewohnten englischen Begriffe zurück zu greifen, sondern zu überlegen: „Wie heißt es eigentlich in meiner Sprache?

Zugegebenermaßen kommt dabei manchmal seltsamer Schwachsinn heraus – und andere Dinge kann man im Englischen so schön kurz und prägnant ausdrücken, während im Deutschen umständliche Satzkonstruktionen von Nöten sind. Dennoch ist mir meine Sprache wichtig – und immer wieder bin ich erstaunt, welche interessanten Dinge es mich lehrt, seit dem ich darauf achte und mich damit beschäftige.

Sprache ist Kultur, Sprache ist Identifikation. Ist euch schon aufgefallen, wie ihr euch die Sprachgewohnheiten eurer Freunde aneignet und sie Dinge von euch übernehmen? Habt ihr euch schon mal Gedanken über die Herkunft mancher Wörter gemacht? Falls nicht, vielleicht kann ich euch ein wenig anstecken mit meiner Begeisterung! Sprache erweitert den Horizont und macht Spaß! Versucht es mal ^.~!!!


16
Feb 08

Welche Sprache lerne ich jetzt?

Eine Frage, die sich mir zwar im Moment nicht stellt – denn ich bin noch mitten im Lernprozess all der Sprachen, die ich gerne einigermaßen beherrschen würde ^-~ Bzw., wie man vielleicht erahnen kann, im Moment hauptsächlich dem Japanischen ^-^ – aber welche durchaus ihre Berechtigung hat ^-~ oder haben sollte.

Wie dem auch sei, heute bin ich über eine Seite gestolpert, die hilfreiche und interessante Informationen für denjenigen bietet, der noch Zeit hat, eine neue Sprache zu lernen. How to learn any language beschäftigt sich nicht damit, welche Sprachen man lernen könnte, listet Gründe und bietet weitere Hinweise, wie man vorgehen kann.

Screenshot der Sprachliste
Übersichtlich werden etwa 40 Sprachen aufgelistet

In einer Tabelle werden etwa 40 Sprachen verglichen. Hierbei wird die Schwierigkeit (persönliche Erfahrung des Autors und der Forenmitglieder) , die Popularität, Transparenz, der Wirtschaftswert (GDP), die Anzahl der Länder und die Anzahl der Menschen, die diese Sprache sprechen aufgelistet. Zusätzlich ein kurzer Satz, wieso es sich lohnt – oder nicht lohnt – diese Sprache zu lernen. Etwa die Hälfte aller dort erwähnten Sprachen warten mit einer nähere Beschreibung auf, in der auf Nützlichkeit und Dinge wie „Chicness“, Kultur und Variationen in einem kurzen Statement eingegangen wird.

Sehr nützlich sind auch die Informationen darüber, wie man für sich die „passende“ Sprache findet. Und der Guide zum Erlernen einer Sprache. Forum und Bücherreviews fehlen natürlich nicht. Und zusätzlich gibt es eine kleine Geschichtsstunde, in der der italienische Kardinal Joseph Caspar Mezzofanti vorgestellt wird. Ein Herr, der beeindruckende 38 Sprachen beherrschte.

Und für jeden, der jetzt noch gute Argumente benötigt, sich auf den Allerwertesten zu setzten und eine neue Sprache zu lernen, hier eine kleine Liste an vielleicht inspirierenden Artikeln:

Zu guter Letzt meine (über den Lauf der Zeit für mich extrahierten) Argumente:

  • Mein Gedächtnis wird „jung gehalten“ (man kann ja nicht früh genug damit anfangen ^-^)
  • Ich lerne dadurch neue Menschen kennen und erweitere so meinen Horizont
  • Regelmäßige kleine Erfolgserlebnisse (wenn man dran bleibt) verschaffen ein gutes Gefühl!
  • Ich habe nicht das Gefühl, meine Zeit zu vergeuden, in dem ich vor dem Fernseher/Computer sitze
  • Vielleicht wird mein Marktwert erhöht (zeige Eigeninitiative, bilde mich weiter, usw.)
  • Es wird vielleicht nützlich sein, wenn ich das betreffende Land besuche :)
  • Und ganz wichtig: Es macht Spaß!!

19
Jan 08

Reviewing the Kanji

Vor ein paar Tagen habe ich über das Buch „Die Kanji lernen und behalten“ von J.W.Heisig/R.Rauther berichtet.

Screenshot Reviewing the Kanji
Reviewing the Kanji ist eine kostenlose online Lernplattform für Fans der Heisig-Methode

Eine sehr gute Ergähnzung zu den Büchern und den selbst erstellten Lernkarten, bietet die Seite Reviewing the Kanji. Dort eröffnet sich, vom Autoren autorisiert, eine gute Möglichkeit zum Studium der Zeichen. Einen kostenlosen Account angelegt, kann man die gerade gelernten Kanjis in die virtuelle Lernkartei hinzufügen und diese mit Hilfe des 5-Stufen-Prinzips online durcharbeiten oder sich mit anderen Lernenden im Forum austauschen.

Bei jedem einzelnen Kanji kann das Mitglied seine eigene (optional öffentliche) Merkgeschichte eingeben, desweiteren werden die öffentlichen Merkgeschichten der anderen Mitglieder angezeigt. Eine gute Inspiration – zumindest wenn man der englischen Sprache mächtig ist.

Hierin besteht für den deutschen Schüler unter Umständen der einzige Nachteil, denn neben der Seite sind natürlich auch die dem Kanji zugeordneten Wörter auf Englisch. In den meisten Fällen ist dies zwar kein Problem, dennoch treten ab und zu Übersetzungsschwierigkeiten auf.

Klicke hier um das Bild zu vergrößern

Glücklicherweise ist das Problem irgendwann einmal auch einem Menschen aufgefallen, welcher sich mit dem Erstellen von Greasemonkey-Skripten auskennt. Daher existiert inzwischen ein Greasemonkey-Skript namens Kanji.Koohii: Substitute keywords, mit dem man die Schlüsselwörter mit einem simplen Klick auf das Wort verändern kann.

Die Verwendung des Greasemonkey-Skriptes ist sehr einfach. Voraussetzung ist, dass der Benutzer Firefox verwendet und die Greasemonkey-Erweiterung installiert hat. Anschließen kann das Greasemonkey-Skript direkt installiert werden. Befindet man sich nun im Studieren-Bereich (Study) der Webseite auf einer Kanji-Karte, genügt ein einmaliger Klick auf das Stichwort, die Eingabe des eigenen Schlüsselwortes und einmalige Bestätigung mit Enter, damit die Änderung wirksam bleibt, auch im Abfrage-Bereich (Review).

Es existieren auch weitere Greasemonkey-Skripte, wie man in Forenbeitrag Site enhancements by users (Greasemonkey scripts) nachlesen kann.

Ich bin sehr froh, diese Seite und das Greasemonkey-Script gefunden zu haben. Denn eine zusätzliche Wiederholung schadet meinem Lernerfolg definitiv nicht!


14
Jan 08

Die Kanji lernen und behalten 1

Über den Band „Die Kana lernen und behalten“ von J.W.Heisig/R.Rauther habe ich bereits in einem früheren Blogpost schwärmerisch berichtet. Nun muss ich mein Loblied mindestens für das erste der beiden Folgebänder anstimmen. (Das zweite habe ich noch nicht bearbeitet ;))

Die Kanji lernen und behalten 1″

Die Kanji lernen und behalten“ ist in zwei Bände eingeteilt. Nummer eins beschäftigt sich nur mit Schreibweise und Bedeutung von 2042 Zeichen, während dem Studierenden im zweiten Band die chinesische und japanische Lesung der Zeichen, sowie weitere Wissensinhalte näher gebracht werden. Leseproben zu beiden Bändern gibt es auf Kanji-lernen.de.

Nach wie vor bin ich von der Methode überzeugt, sich die Zeichen an Hand von möglichst absurden oder kuriosen Geschichten zu merken. Nach ein paar duzend Zeichen habe ich schon automatisch angefangen, mir eigene Merksätze zusammen zu reimen.

Die Anleitung, wie man am passendsten seine Lernkarten erstellt, so dass die fehlenden Informationen, welche erst mit Band zwei kommen, problemlos eingefügt werden können, kommt leider erst in der fünften Lektion – könnte für mich etwas früher geschehen sein. Nichts desto trotz schreibe ich fleißig meine Karteikärtchen und erfreue mich der täglichen Motivation zehn oder zwanzig neue Kanjis zu lernen.

Screenshot KanjiGym Light

KanjiGym light hilft beim Lernen

Das unter Kanji-Gym.de angebotene kostenlose Java-Programm ist zwar eine nette Ergänzung, meiner Meinung aber nicht wirklich praktikabel, da es keine Statistik über gelernte und vergessene Zeichen gibt. Wenigstens kann man die zu überprüfenden Kartensätze lektionsweise oder anhand eines Nummernblocks auswählen. Aber was beschwere ich mich ^.~ handelt es sich doch immerhin um eine Light-Version, welche es sogar für Palm OS gibt.

Und noch ein kleines Bonus, welches auf der Seite von Herrn Rauther zu entdecken gibt. Für all jene, die zu ungeduldig sind, die Karteikarten selbst zu schreiben, gibt es dort eine ausdruckbare PDF-Vorlage der Karten PDF. Dieses muss entweder auf einem Duplex-fähigen Drucker oder aber manuell so ausgedruckt werden, dass die immer aufeinanderfolgenden Seiten auf einem Blatt landen – ansonsten könnte man natürlich auch kleben.

Nun denn, die Kanji rufen. ^.~ Zumindest mich zu meiner täglichen Lektion.


28
Okt 07

Canoo.net – Wörterbuch und mehr

Aus der Schule raus und Jahre lang nichts mehr mit Grammatik, Satzstellungen und Flexion am Hut? Dann stellt sich eine Frage und natürlich ist der passende Duden nicht zur Hand. In solch einem Falle hilft Canoo.net weiter, „Wörterbücher und Grammatik für Deutsch“.

Gerade für meinen Sprach-Tandem E-Mail Wechsel ist es essentiell, dass ich eine Quelle habe, auf die ich verweisen kann und die praktischer Weise die Dinge auf Deutsch und Englisch erklärt! Und dies sehr ausführlich, mit Beispielen und verweisen auf ähnliche oder Sonderfälle.

Screenshot eines Beispielbildes
Anhand eines Screenshot wird der Aufbau einer Rubrik erklärt.

Zudem ist die Menge an Gebieten der deutschen Sprache sehr gut abgedeckt. Tatsächlich findet sich dort alles von Wörterbüchern, Wort– und Satzgrammatik, der Wortbildung bis hin zur Rechtschreibung. In jeder Rubrik werden die Unterrubriken und wie sie verwendet werden mit einem kleinen Screenshot erklärt. Dies ist sehr hilfreich.

Ich möchte diesen Dienst nicht mehr missen! Denn schließlich möchte ich meine Sprache nicht verlernen, oder ständig die z.B. beim Zwiebelfisch erwähnten Fehler begehen… bzw. wenigstens wissen, wie ich meine Muttersprache verunstalte.

Übrigens: Canoo gibt’s auch für die Werkzeugleiste (z.B. für das Suche-Eingabefeld im Firefox).


14
Okt 07

hai world – the LOLCODE

Bei folgendem Code handelt es sich in der Tat um ein funktionierendes „Hello World“-Script

HAI
CAN HAS STDIO?
VISIBLE "HAI WORLD!"
KTHXBYE

„Was ist das?“, mag man sich fragen und verwirrt auf den Codeschnipsel starren. Und bei genauerer Betrachtung erkennt man eine – vielleicht vertraute – Sprache. Beim LOLCODE handelt es sich um eine Programmiersprache, welche basierend auf der Chat- und 1337-Speak entwickelt wird.

Da beginnt der Code nicht mit irgendetwas sondern einem schlichten „HAI“ also Hallo und endet mit – einer im IRC wohl häufiger gesehenen Abkürzung – „KTHXBYE„. „Okay, thank you, bye“, übersetzt „Ah danke, das beantwortet meine Frage – und tschüss.“ So zieht es sich durch den ganzen Code, welcher auf der Homepage der Entwickler mit Hilfe von Beispielen beschrieben ist.

Und warum sollte man so etwas machen? Warum nicht! Schließlich macht es Spaß und je nach dem kann es die Lesbarkeit des Codes erhöhen. Aus pragmatischer Sicht kann ich mir sogar gut vorstellen, dass mit einer Sprache wie dieser das Interesse des ein oder anderen Teenagers geweckt werden könnte. Als Einstieg ist dies sicherlich nicht das Schlechteste.

Und wie dem auch sei, lustig ist es auf jeden Fall ^.^ oder zumindest kurios ^.~

Nachtrag
Perfekt dazu passt der Link über den ich gerade gestolpert bin: eine Version von 99 Bottles of Beer in LOLCODE ;). 99 Bottles of Beer ist ein Projekt, welches in möglichst vielen Programmiersprachen funktionierenden Code für das Lied 99 Bottles of Beer sammelt. Bisher haben sie es auf 1123 Sprachen gebracht.


17
Sep 07

Learning a language

Einmal aus der Schule raus, benutzt man zwar öfter – häufig passiv – das angeeignete Wissen, wie groß ist aber die Wahrscheinlichkeit, sich nochmals mit Grammatik und Satzstellungen auseinander zu setzen?

In meinem Fall war sie sehr gering – bis ich auf die Podcasts der Deutschen Welle gestoßen bin. Namentlich Sprachbar, Alltagsdeutsch und Stichwort – drei Podcasts, die sich mit der deutschen Sprache befassen und nicht nur demjenigen Einblicke bietet, der sich mit Deutsch als Fremdsprache herumquält.

Hier geht es um Worte, ihre ursprüngliche Bedeutung, die Wandlung in der Zeit; um Redewendungen und ihre Herkunft, auch in verschiedenen Dialekten. Ein wenig Grammatik und viel Gesellschaftswissenschaftliches einfach, verständlich und interessant aufbereitet. Alles in allem, sehr gut gemacht. Angenehm zum nebenbei Hören, da die Sendungen nur zwischen 5 und 20 Minuten lang sind.

Das Interesse einmal geweckt, begebe ich mich gerne auf die Suche nach weiteren inspira~und edukativen Quellen. Das Augenmerk habe ich hierbei zunächst auf das Englische gelegt.

Screenshot Grammar Girl
Grammar Girl – Quick and dirty tips for better writing

Fündig geworden bin ich mit Grammar Girl’s Quick and Dirty Tips for Better Wrinting, eine Unterrubrik der Seite Quick and Dirty Tips. Mignon Fogarty, alias the Grammar Girl, bietet in ihrem Podcasts innerhalb von etwa fünf Minuten kurze Antworten auf (nicht nur) grammatikalische Fragen der Zuhörer oder Themen, die sie gerade beschäftigen. Besonders hilfreich sind hierbei die „Quick and dirty tips“ – kleine Eselsbrücken, mit denen man sich die ein oder andere grammatikalische Regel gut einprägen kann. Das ganze mit einem ausführlichen Transkript.

Ein anderer Podcast, der mir recht gut gefällt, ist Just Vocabulary. Hier werden täglich – ebenfalls in etwa fünf Minuten – zwei Wörter vorgestellt, ihre Bedeutung erklärt, Synonyme gefunden und im Kontext betrachtet, wie die Wörter verwendet werden. Zur Verfestigung des Wissens gibt es sowohl am Ende jeder Episode eine kleine und nach jeweils fünf Tagen eine umfangreiche Wiederholung der zuletzt gelernten Wörter. Auch bei diesem Podcast existiert ein Transkript.

Podcasts sind eine schöne Sache, um sich schnell Wissen über Grammatik oder Ahnliches anzueignen, und das Hörverständnis zu verbessern. Wirklich einprägen tut sich das Gelernte allerdings erst, wenn man es aktiv anwendet. Am sinnvollsten ist dies natürlich in einem Land mit der jeweiligen Muttersprache.

Für mich ist dies im Moment leider nicht realisierbar, allerdings habe ich Alternativen gefunden, mit denen der Austausch mit Muttersprachlern und das Training meiner Kenntnisse verwirklicht werden können.

Zum Einen habe ich begonnen regelmäßig in einer englischsprachigen Community zu schreiben. 43things ist mein großer Helfer, denn ich stehe dort nicht alleine mit dem Ziel meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Für mich wichtig: Ich habe mir Verbündete gesucht.

Desweiteren, und hier ergab das Eine das Andere, habe ich einen Email-Austausch mit einer Muttersprachlerin gestartet, welcher als Ziel das Verbessern unserer beider Sprachkenntnisse hat. Sie bekommt von mir Hilfe mit dem Deutschen, sie korrigiert mein Englisch – ein sogenanntes Sprach-Tandem. Heutzutage, mit Emails, IM und VoIP einfach und effektiv. Und bringt nebenbei Spaß und erweitert den kulturellen Horizont.

Alles in allem, habe ich das Gefühl, dass mein Gesamtpacket,

  1. Lernen – mit Hilfe von Podcasts, Grammatikbüchern und Internetseiten
  2. Lesen – Artikel, Blogs, Bücher
  3. Hören – Hörbücher, Podcasts, Unterhaltungen
  4. Sprechen – Unterhaltungen
  5. Schreiben – Email, Briefe, Blogs, Artikel

mich weiterbringt. Ein gutes Gefühl ist es, mehr zu verstehen, das eigene Wissen zu erweitern und anzuwenden. Etwas, was ich nur empfehlen kann!


18
Mrz 07

[Updated] Wissen sammeln im Netz

Da gibt es natürlich eine Menge interessanter Seiten ^.~ Und einige Nachschlagewerke oder anders nützliche Seiten mag ich heute einmal vorstellen.

Wie wäre es z.B. mit den W-Akten – Bildung die keiner braucht. Auf Willis Besserwisserseiten gibt es alle mögliche Information, die man nicht zum überleben braucht, welche aber gut als amüsante Party-Unterhaltung dienen können. Außerdem werden auch die Fragen Neugieriger beantwortet und ich persönlich stehe ja auf die Fakten der Woche. Ich freue mich schon darauf, wenn es von dieser Seite *hoff* irgendwann einmal einen Newsfeed gibt.

Etwas ähnliches betreibt die Studipedia, die sich selbst die Enzyklopedie ohne Sinn betitelt. Als „freie Satiere- und Nonsens-Enzyklopädie“ besteht sie auch schon eine ganze Weile und besitzt gar nicht so wenige Artikel.

Eine andere tolle Seite ist der Redensarten-Index. Ich neige ja leider dazu mehrere Redensarten zu vermischen oder einfach nicht die richtigen Worte zu einer Redewendung zu finden und bringe dann Dinge wie „Mit dem kann man ja Kühe melken“ *stark übertreibt*. Besonders genial finde ich, dass es von der Seite auch ein Redensarten-Such-Plugin für Firefox gibt.

Etwas ähnliches auf Englisch ist das Urban Dictionary. Zwar irgendwie schon sehr abgehoben, zeigt es allerdings interessante Züge in der englischen Sprache. Erinnert mich irgendwie an das Ponds Wörterbuch der Jugendsprache, welches ich irgendwann mit 17 oder 18 mal kostenlos in der Schule bekommen habe (Ganz realistisch haben wie viele der Wörter, die dort aufgeführt waren, nicht verwendet).

Wo ich dann jetzt endgültig im Themenbereich Sprache bin, komme ich nicht umhin auf das Speech Accent Archive hinzuweisen. Auf dieser Seite kann man erfahren, wie Menschen aus den verschiedensten Ländern ein und den selben englisch-sprachigen Text vorlesen.

Eine andere Richtung der Bildung deckt Mythography ab. Wie der Titel der Seite schon erahnen lässt, geht es hier um Mythologie. Man kann dort Helden und Götter der grieschichen, römischen oder keltische Mythologie nachschlagen und erhält jeweils einen Artikel angenehmer länge, der gleich auf die verbundenen Personen verweist.

Nachtrag: Ganz vergeseen: Natürlich gibt es auch Listen mit Links zu diversen anderen Nachschlagewerken, z.B. bei der Wikipedia oder eLib [Link aktualisiert].


14
Sep 06

Digitales Wörterbuch der Gegenwartssprache

Ein wirklich tolles und nützliches Projekt ist es, welches die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaft dort aufgezogen hat.

Screenshot DWDS
Screenshot des Suchergebnis „Leben“ des Digitalen Wörterbuches der deutschen Sprache im 20. Jh.

Das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache im 20. Jahrhundert ist nicht nur Wörterbuch, sondern bietet Zusatzfunktionen, die für den Sprachbegeisterten – oder den zu Beigeisternden – wirklich nützlich sind.

Im Wörterbuchteil werden Begriffe beschrieben, aber auch Wortwendungen, Phrasen und Aphorismen von Schriftstellern oder Persönlichkeiten erwähnt. Sehr viel Information mit dem einzigen Nachteil darin, dass es dadurch etwas schwer zu lesen ist. Es handelt sich dabei übrigens über ein Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache.

Markiert man im Suchfeld die Funktion Wortinformationen, erhält man sowohl den Wörterbuch- als auch den Copora-Teil und zusätzlich dazu Wortkoalitionen sowie Synonyme, Hyperonyme und Hyponyme. (Ich werde den Service wohl gleich dazu nutzen müssen, um herauszufinden, was letztere beiden Wörter bedeuten. Ist mir in der Schulzeit nicht im Gedächtnis hängen bleibend begegnet. ^-^)

Ich weiß jetzt nicht, wie groß der Umfang dieses Wörterbuches ist und wann man dort an die Grenzen stößt. Vielleicht noch ganz interessant ist dieser Text aus den Nutzungsbedingungen:

Die Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) stellt Ihnen auf den folgenden Seiten kostenlos Recherchemöglichkeiten in einer Datenbank digitalisierter deutschsprachiger Texte zur Verfügung. Das an der BBAW beheimatete Projekt Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts (DWDS) konnte diese Datenbank aufbauen, weil Verlage, Zeitschriften und sonstige textgebende Institutionen und Personen bereit waren, dem DWDS elektronische Nutzungsrechte an urheberrechtlich geschützten Texten zu gewähren.


31
Aug 06

Das große Zwiebel-Quiz

Hui, das große Zwiebel-Quiz hat’s in sich. Und etwas lernen kann man dabei auch. So weiß ich jetzt endlich, dass diese eine doofe Vergangenheitsform, deren Namen mir gerade nicht einfällt, von niesen „geniest“ ist und nicht etwa genossen. :) Oder aber, dass das Apostroph für Abkürzung von ‚es‘ geschrieben werden darf, aber dass nach der neuen Rechtschreibung zusammengezogene Wörter der Art „für das“ ohne das Hochkomma geschrieben werden.

Schon irgendwie interessant. Und dann habe ich gleich mal einen Blick in meinen alten neuen Duden geworfen. Was mir gar nicht gefällt ist, dass es dort eigentlich keine größere Verbgrammatik gibt. Sowohl im Microrobert (französisch) als auch in englischen Wörterbüchern fand ich die Deklinationstabellen für bestimmte Stämme sehr hilfreich. Aber wahrscheinlich muss ich mir dafür ein extra Buch anschaffen ^-^“.


29
Jun 06

Multilanguage

Cameron Moll schreibt unter anderem in einem Artikel über seinen Europa-Aufenthalt über ein Gespräch mit einer etwas älteren Dame:

Elderly lady: „(something in French I didn’t understand)“
Me: „Je ne parle pas français.“
Lady: „Je ne parle pas anglais, mais parlo italiano.“
Me: „Hablo español.“
Lady: „Ah, hablo un poquito nada mas.“

Musste ja so grinsen, denn es erinnert mich an ein Gespräch mit einer italienischen Verkäuferin, welches ich und ein paar Freundinnen auf unserer Klassenfahrt nach Elba hatten ^-^“. Ok, bei uns war es nicht ganz so – denn eine wirklich gemeinsame Sprache haben wir nicht gefunden. Aber wir alle waren flexibel genug, dass sie in einem langsamen Italienisch und wir in einem langsamen Gemisch aus Spanisch und Französisch sprachen.

Und dann musste ich an mein Erlebnis in Warschau denken. Als ich mich Händen und Füßen mit einer polnischen Kioskverkäuferin ohne jeglicher Sprachgemeinsmkeit eine Telefonkarte kaufte und wir uns alle köstlich amüsierten.

Ich mag diese Flexibilität ^.^ und ich finde es toll, wenn Menschen viele Sprachen sprechen – aber noch viel besser, wenn sie kein Problem damit haben, wenn man nicht die gleichen spricht ^-^“ und man sich dann trotzdem irgendwie versteht. Es hat irgendetwas sehr weltoffenes. ^-^“ Grenzenlos…

Ich muss dringend mehr Sprachen sprechen lernen ^-^ Und die Originalversion von Tango-Lesson besorgen ^-^“. Da geht es nämlich auch Querbet in den unterschiedlichsten Sprachen. Macht das ganze sehr lebendig. In der Synchro-Version geht das alles verloren…

Übrigens, nochmal zurück zur Inspirations-Quelle der Gedanken. ^-^“ Es lohnt sich, sich die Schweiz-Photostrecke von Herrn Moll bei Flickr anzusehen.


03
Feb 05

Eingebungen

Manchmal habe ich seltsame Wissensblitze. Da fallen einem auf einmal Dinge im „Alltag“ auf, mit denen man sich tausend Mal beschäftigt hat und über die man sich noch nie Gedanken gemacht hat. Bei mir war es heute der HTML-Code für das scharfe ’s‘ („ß“), also szlig. Da ich in der Lage bin Sütterlin zu schreiben, habe ich irgendwann schon herausgefunden, dass sich das ß aus dem normalen S und einem Endungs-S entwickelte.

Irgenwann letztens habe ich irgendwo gelesen, was eine Ligatur ist. Um Setzarbeit beim Drucken zu sparen, wurden häufig aufeinanderfolgende Buchstaben zu einem Druckstein vereint. Das Zusammenziehen von zwei oder auch mehreren Buchstaben sind Ligaturen.

Und gerade eben ist mir aufgefallen, dass dieses Szlig gar nichts anderes heißt als sz-Ligatur. ^-^“ Eigentlich offensichtlich, aber etwas, worüber ich mir – wie gesagt – noch nie Gedanken gemacht habe und gerade ist es eine Erkenntnis gewesen ^-^“ Wissen, das kein Mensch braucht.

Noch mehr davon?? Meine Erklärung, woher die Pünktchen über den Umlauten her kommen: Früher wurde das ganze als „oe“, „ae“ und „ue“ geschrieben. Das „E“ sieht in Sütterlin wie folgt aus:

Irgendwann ist das „E“ nach oben gewandert, wurde etwas schludriger geschrieben, et voilà , da waren sie, die Pünktchen ^-^“

Nachtrag Manchmal bin ich von Ideen, die mir irgendwie eingefallen sind, so besessen, dass ich gar nicht sehe, dass sie falsch sind – oder nur teilweise richtig ^-^“ So auch hier geschehen. Glücklicherweise gibt es nette Menschen, die einen darauf aufmerksam machen ^-^“ Eigentlich dämlich, den Denkfehler, den ich da gemacht habe *schnell mal das Brett vom Kopf wegnimmt*

Also richtig ist, wie Hugo netterweise im Kommentar schreibt, dass das ganze aus dem s und dem z zusammengezogen wurde. *schäm* Steht da ja auch – eigentlich ^-^“
Danke an Hugo, der mich auf diesen Denkfehler aufmerksam gemacht hat! :)


01
Feb 05

In Erinnerungen schwelgt

Gefunden beim Briefedurchstöbern mit meiner Schwester. Meine allerersten Französischversuche in der vierten Klasse ^-^“, zu dem der erste Brief, den ich mit dem Computer geschrieben habe ^-^“. Nadeldrucker und GeoWorks – vielleicht – falls es nicht doch noch Dos war ^-^“.
*sfz* Das waren noch Zeiten ^-^“ … aber das „Gedicht“ kann ich immer noch. Ursprünglich haben wir es auf französisch gelernt. … à Paris, il y a une rue … ich glaube, damals wurde meine Liebe für die französische Sprache geweckt ^-^“


14
Nov 04

Pro Duden, Fremdwörterbücher & Co

Ich bin müde und versinke in einem Berg von FP-Sachen *haarerauf*. Dafür war ich mehr oder weniger produktiv, weiß jetzt, wie ich tolle Layer mit Origin mache und so. Bähh, ich spüre schon wieder den kalten Wind zwischen den Füßen, es zieht. Und ich bin trotzdem müde. Meine Finger sind kalt, aber immerhin noch nicht ganz so kalt, wie sie gestern waren ^-^. Nun gut.
Jetzt noch ein wenig Beta-Spektroskopie.

    Und meine Fragen an euch heute:

  • Wann habt ihr das letzte Mal in den Duden gesehen, und wegen welchem Wort?
  • Wann habt ihr das letzte Mal ein Wort im Fremdwörterbuch nachgeschlagen?
  • Wann habt ihr das letzte Mal ein Synonym benötigt?
  • Wann habt ihr euch das letzte Mal darüber Gedanken gemacht, wie ihr den Satz, den ihr gerade schreibt grammatikalisch schöner schreiben könntet?
  • Wann habt ihr euch das letzte Mal darüber Gedanken gemacht, dass ihr ein Wort andauernd wiederholt. (Und zwar nicht als stylistisches Mittel ^.~ – wie hieß das noch mal? Ach hät‘ ich doch mein tolles Deutschbuch nicht versteigert >.< - nachgeschlagen: ^-^Anadiplose heißt's)

^-^, Na, wie sieht’s aus? *lol* Ich gerade wieder… und dabei *lol* Wisst ihr was ein Gardedukorps ist?? Lustiges Wort. Kann man fast erraten. Ein altes Wort für Leibgarde. Ah, ja, bin wirklich müde. Kommt aus dem Französischen ^-^. Körperbeschützer ^-^“ Man ist das peinlich, das mir das nicht gleich aufgefallen ist *rotwerd* So, und bei mir geht es jetzt weiter.

*aufspring* *arm hochreiß* Gegen das Verkümmern der deutschen Sprache!!!! ^-^“ *umschau* *hüstel* Aber bitte haltet mir nicht meine riesigen Berge an Fehler vor, die ich im Laufe meiner Weblogzeit verzapft habe ^-^“. Ich kann mich quasi nur verbessern. Nein, ähm.. *rausred* Also, ich muss jetzt aber wirklich noch lernen ^-^“


06
Aug 04

Japanisch und Encyclopedia Mythica

Bin da über einen kleinen Japanischkurs gestoßen, der eigentlich ganz gut aussieht. Unterteilt in 16 Lektionen, die sowohl Grammatik als auch Aussprache beinhalten. Leider stockt Mozilla bei der Seite etwas, sonst hätte ich auch mal das Wörterbuch ausprobiert.

Andere Tutorials und mehr Information findet man in einer recht umfangreichen Linkliste bei japan-access, außerdem bietet diese Seite auch andere Informationen zur Kultur Japans.

Japan Access verweist unter anderem auch auf tombeck.com – eine Seite, die einen Vokabeltrainer nach kostenloser Registration zur Verfügung stellt.

Der Link zu dem Japanischkurs bei Jasms.de hatte ich schon mal in meinem Weblog, Wiederholungen können ja nicht schaden ^-^.

Noch einetwas anderes ^-^, bin über ein ziemlich interessantes und gut gemachtes Nachschlagewerk für Mythologie, Legenden und Folklore gestolpert: die Encyclopedia Mythica, sicherlich einen Blick wert.