28
Jun 09

[Updated] Wand der Möglichkeiten

“Was mache ich denn jetzt?” – Wie so häufig stellte sich mir eben diese Frage. Üblicherweise lande ich dann vor dem Computer, probiere Programme aus, lese Newsfeeds oder lasse mich mehr oder weniger gezielt durchs Netz treiben bis der Abend mit einem guten Buch oder einem interessanten Gespräch ausklingt.

Heute jedoch erinnerte ich mich an einen Blogartikel über die einfache Erstellung eines Projektstrukturplans (PSP) bei Jahooda. Zwar ist das Ziel dort ein anderes, doch die im Artikel erwähnten Schritte lassen sich auch gut für die Findung unabhängiger Kleinstprojekte verwenden.

So haben mein Freund und ich uns zuerst einmal hingesetzt und notierten in einem schnellen Brainstorming alle uns einfallenden Tätigkeiten auf Post-its. Anschließend habe ich versucht die einzelnen Tätigkeiten an der Wand sinnvoll zu gruppieren. Zu guter Letzt versah ich jede Gruppe, bzw. die einzelnen Richtungen mit dem zugehörigen Stichwort.

Mein Ergebnis

Post-its an der Wand
Bild 1 Meine “Wand der Möglichkeiten”
(Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

In Bild 1 kannst du dir das Ergebnis meines ersten Versuchs ansehen. “Die Wand der Möglichkeiten” hängt neben meinem Schreibtisch und zwar dermaßen, dass ich sie schnell im Blick habe. Desweiteren sind die Worte so groß geschrieben, dass ich sie auch aus mehreren Metern Entfernung (vom anderen Ende des Raumes) gut lesen kann. Die Stichworte helfen mir, schneller eine Tätigkeit zu finden, die zu meiner aktuellen Stimmung passt. Sie sind auf andersfarbigen Zetteln notiert, so dass sie besonders schnell in mein Auge fallen.

Fazit

Aktuell bin ich von dieser Sammlung sehr begeistert und ich denke, in der nächsten Zeit wird noch die ein oder andere Tätigkeit hinzu kommen. Für andere Problemstellungen werde ich auf jeden Fall auf eben jenes Schema zurückgreifen. Die Post-it-Notes machen das System schnell und unkompliziert. Außerdem fühlt es sich an, als ob mir allein die Größe einen besseren Überblick gibt. Es ist viel einfacher, einen Schritt zurück zu treten, damit eine andere Perspektive anzunehmen, auf dass viele neue Ideen purzeln.

Falls du dich fragst, warum ich für so meine “Freizeitplanung” solch einen Aufstand gemacht habe: Nur so ^-~. Die Methode war in meinem Hinterkopf und ist heraus gepurzelt. Und gute Gelegenheiten, Gelesenes auszuprobieren und auf Praktikabilität und “Passt zu mir” zu testen nehme ich gerne wahr. Schließlich hatte ich gerade nichts anderes zu tun ^-~.

Nochmal eine kleine Zusammenfassung:

Kochanleitung für die “Wand der Möglichkeiten”

Zutaten

  • Haftnotizzettel (am besten mehrfarbig)
  • Filzstift u/o Edding
  • Eine freie Wand, eine Tür oder eine andere große freie Fläche
    Zubereitung
  1. Sammeln: Schreibe alle Tätigkeiten die dir einfallen auf ein eigenes Post-It
  2. Gruppieren: Sortiere die Post-Its nach einem für dich hilfreichen Schema
  3. Benennen: Gebe den Gruppen, bzw. Richtungen ein Stichwort

Anwendung

  1. Auf welchen Bereich hab ich am ehesten Lust? (z.B. etwas Kreatives, Sport oder Soziales)
  2. Welche Tätigkeiten habe ich mir unter dem gewählten Stichwort notiert?
  3. Was sagt mir gerade am ehesten zu? oder “Ene-Mene-Miste”-Auszählreim ^.~

Die Methoden der anderen


19
Apr 09

Einen Anfang finden …

ist gar nicht so leicht. Nachdem ich mehr als drei Monate eher ungern einen Blick in meinen Blog geworfen habe – nehme ich jetzt einfach mal Jnins wieder bloggen und Caschys Anstoß bei Twitter als Motivation und Arschtritt “einfach anzufangen”.

Einfach anfangen” ist leichter gesagt als getan, dass kennt bestimmt jeder. Es gibt Dinge, da scheint mich eine unsichtbare Wand, ein wirklich steiler Berganstieg davon zu trennen, loszulegen.

Genügend Ansätze, wie ich dies überwinden könnte sind mir theoretisch bekannt, praktisch fällt es mir dennoch schwer. Der Schweinehund, der Schweinehund – etliche Bücher wurden schon über ihn geschrieben. Den Berg abtragen, Schritt für Schritt erklimmen, eine Aufgabe mit Hilfe von Seinfelds Ketten-Methode zur Gewohnheit werden lassen, positive Belohnungen als Motivator einsetzen, mit einem – leider erst noch zu findenden – Trick intrinsische Motivation schaffen, die mich in einen automatischen Flow-Zustand versetzt.

Ich habe festgestellt, dass mir eine Sache, welche ich entweder in “Simplify your Life” oder “So zähmen Sie Ihren inneren Schweinehund” (Review) gelesen habe, wirklich gut hilft. Dort wird empfohlen, die Dinge wirklich direkt ohne Bedenkzeit anzupacken – mir gar nicht die Zeit zu lassen, zu überlegen ob ich Lust habe oder nicht – denn wenn ich ehrlich bin, gibt es immer Argumente, die gegen eine Sache sprechen. Hilfreich ist es vorher zu wissen, was ich machen möchte. Dann kann ich meinen Plan Schritt für Schritt, möglichst ohne über ein “was mache ich jetzt” nachzudenken, abarbeiten.

Auch spontan funktioniert es: Ich sehe etwas, möchte es ändern und ändere es gleich. So wie ich jetzt einfach darauf losgeschrieben habe, nachdem ich den Tweet las. Und wenn erst einmal ein Anfang gemacht ist, wird es für mich wesentlich einfacher, am Ball zu bleiben.

Und in diesem Zuge behebe ich jetzt einfach mal die Dinge, die mich vom Bloggen abgehalten haben:

  1. Eine Liste von über 50 Dingen, über die ich noch gerne bloggen wollte
  2. Das Design meines Blogs

Die Lösung für Punkt zwei wird natürlich etwas länger dauern – aber auch hier muss ich einfach nur einen Anfang machen und Problem Nummer eins ist schnell gelöst: Löschen! Ganz nach etwas, was ich im Zuge der Low Informations Diet Welle letzten Herbst gelesen habe (und jetzt leider nicht mehr finde): die wirklich interessanten Sachen werden wieder auftauchen.

Dadurch, dass ich all die Links und Ideen lösche, werfe ich einen gewaltigen Ballast von meinen Schultern (“darüber schreiben zu müssen”) der es mir erschwerte, wieder anzufangen. Erinnert an das Gefühl eines aufgeräumten Schreibtisches und zugehörigem gefüllten Altpapier-Container ^.~

Damit wäre dann wohl ein Anfang gemacht. :)

Dankeschön Jnin und Caschy für die Inspiration und den Anstoß!


23
Nov 08

Mit der 50-Seiten-Regel mehr Lesen

Schon vor einer Weile habe ich in einem von mir verfolgten Lifehack-Blog, Put Things Off, darüber gelesen, wie Nick Cernis sich die Aufgabe stellte, ein Buch pro Woche zu lesen. In seinem sehr lesenswerten Artikel beschreibt er zunächst, wieso er dieses Ziel hat um anschließend fünf Tipps zu geben, wie eben jenes Ziel erreicht werden kann.

Ausschnitt des Bücherstapels
Bild 1 Ein kleiner Teil des zu bewältigenden Bücherstapels

Da mein zu-Lesen-Stapel groß und die Zahl der Bücher, die ich in den letzten Jahren las eher gering geblieben ist – obwohl ich das Lesen an sich wirklich liebe – inspirierte mich Cernis’ Artikel sehr. Besonders seinen Ansatz, immer mindestens 50 Seiten zu lesen, wenn man ein Buch zur Hand nimmt, verankerte sich in meinem Gedächtnis.

The 50 page rule is simple. It goes like this:

Whenever you pick up your book, read 50 pages or more.

Using this neat idea, you can comfortably read a 350 page book in a week by simply picking it up once a day! The concept encourages you to start reading only if you intend to relax and immerse yourself into a good chunk of your latest literary tipple.

Eines Abends dachte ich mir also: “Es kann nicht schaden, es einfach mal auszuprobieren.” Gepaart mit Seinfelds Ketten-Methode hat sich mein Buch-pro-Zeit-Verhältnis innerhalb der letzten Monate enorm verbessert.

Ich bin enorm begeistert darüber, wie durch die Tatsache, dass ich jeden Abend versuche “nur” 50 Seiten zu lesen um meine Kette nicht zu brechen, ich in den letzten Wochen tatsächlich etwa ein Buch pro Woche las. Dieses positive Gefühl rührt zum einen daher, dass ich tatsächlich sehe, dass mein Buchstapel “kleiner” wird und ich meine Zeit sinnvoller nutze. Und auf der anderen Seite lese ich an Stelle sinnfreier Unterhaltungsverblödung spannende und sehr inspirierende Geschichten.

Jetzt freue ich mich darüber mehr Dinge zu verstehen und weiß, dass sich das Universum sich für mich verschwört um mir weiterzuhelfen, wenn ich danach verlange meinen Traum zu verwirklichen1, außerdem gibt es viele Themen, über die es zu diskutieren lohnt (oder auch nicht ^-~) und die mir neue Einblicke in andere Welten liefern. Sehr zu empfehlende Gefühle! ^-^


  1. Paulo Coelho The Alchemist “And, when you want something, all the universe conspires in helping you to achieve it.” []

13
Nov 08

Eigene Interessen wiederentdecken

Beim Aufräumen meines Schreibtisches und dem damit einhergehenden Sortieren und Abheften diverser Papiere bin ich heute auf einen kleinen Zettel gestoßen, den ich schon vor einiger Zeit für meine Therapie erstellt hatte. Die Aufgabenstellung lautete: “Dinge, Interessen und Hobbys, die ich in letzter Zeit vernachlässigt habe”.

Zeichenutensilien
Bild 1 Zeichenutensilien

Diese Vernachlässigung kann relativ schnell auftauchen. Etwas Stress im Job, dazu die ständige Informationsflut und immer wieder kleinen Dinge, die man “mal eben” zu erledigen hat. Und dann kommt es bei mir häufiger vor, wenn im am Abend oder dem Wochenende zu Hause auf dem Sofa sitze, den Rechner abgeschaltet und den letzten Spühlberg beseitigt habe, dass ich keinen richtigen Plan mehr habe, was ich eigentlich machen möchte oder könnte. Oder aber ich fühle mich “einfach viel zu geschlaucht”.

Leichtes Spiel für die trügerische Entspannung des Fernsehers oder des Computers. Einfach mal “nichts tun” und sich “zu dröhnen lassen” mit – nicht selten sinnfreier – “Fast-Food-Unterhaltung”. Dabei habe ich schon häufig festgestellt, wie viel entspannender es ist, etwas ganz anderes zu machenaktiv zu sein – um wirklich vom Alltagsstress abzuschalten. Und hierbei ist mir eine Liste, wie die oben erwähnte, sehr hilfreich.

Wichtig ist, dass Dinge aufgeschrieben werden, an denen man schon zu einem früheren Zeitpunkt im Leben Spaß hatte; Dinge, welche dazu führten, dass die Zeit “wie im Fluge vergeht”. Bei dem Brainstorming zur Erstellung der Liste solltest Du genügend Zeit verwenden und definitiv in verschiedenste Richtungen denken – je mehr Punkte du am Ende auf deiner Liste hast, desto besser. Im folgenden als Beispiel ein paar Dinge meiner Liste:

Musikinstrumente
Bild 2 Musizieren?!

  • Tanzen
  • Wissen über: Florenz während der Renaissance
  • Zeichnen
  • Französisch
  • Englisch
  • Backen
  • Privpages.de erneuern
  • Singen

Praktisch ist es auch, wenn du ein Tagebuch oder ein Weblog besitzt. Dann kannst du einfach zurück blättern und schauen, womit du in der Vergangenheit deine Zeit verbracht hast. Und dann stellt sich bei mir die Inspiration meistens ganz von selbst ein. “Ich könnte doch noch …. oder aber das … ich wollte schon immer jenes wissen”. Und mit einem kleinen Kick gegen den inneren Schweinehund entscheide ich mich für den “scheinbar anstrengenderen Zeitvertreib”, der sich am Ende des Tages für mich meist als wesentlich erfüllender herausstellt.


30
Sep 08

Martin Reichert “Wenn ich mal groß bin”

oder “Das Lebensabschnittsbuch für die Generation Umhängetasche”.

Oh man, wenn einen mal eine Erkältung bei den  Temperaturen [es war Sommer, August, als ich dies schrieb] erwischt. Das ist nicht lustig! Aber seit etwas mehr als einer Woche habe ich heute Abend zum ersten mal wieder das Gefühl, mehr als zwei zusammenhängende Sätze (oder Zeilen Code) am Computer zusammenschreiben zu können.

Glücklicherweise hatte ich vor ein paar Tagen, als ich nachts partout nicht schlafen konnte und “Wenn ich mal groß bin” gerade fertig gelesen hatte einen großen “Mein Kopf schreibt Artikel”-Flash. Und weil ich schon so häufig gelesen habe, dass, wenn der Kopf arbeitet und einen nicht schlafen lässt, man die Gedanken aufschreiben soll, habe ich dies sogar getan und somit nicht alles vergessen, was mir zu diesem doch sehr diskussionsanregenden Buch durch den Kopf ging.

snip —

Lieber Leser, das was du bis hierhin gelesen hast, ist nun schon wieder ein paar Wochen alt, besser gesagt etwa einen Monat. Durch ein kleines Missgeschick ist eine Rohversion des Eintrages auch schon mal in meinem Newsfeed gelandet, hier und heute gibt es jedoch endlich das überarbeitete, ausformulierte Geschreibsel. ^-~

— snip —

Gerade höre ich in einem meiner Lieblingspodcasts, SWR2 Leben, einen Bericht jenem Buch und dem darin behandelten Thema des Nicht-Erwachsenwerdens. Inspiriert dadurch und ein wenig am schlechten Gewissen gekitzelt möchte ich den angefangenen Artikel nun endlich zu Ende zu führen.

Es gibt sehr vieles, was mir damals, nach der Lektüre von „Wenn ich mal groß bin: Das Lebensabschnittsbuch für die Generation Umhängetasche“ von Martin Reichert durch den Kopf gegangen ist. Aufwühlendes, Philosophisches, Neugieriges, Euphorisches, Zerknirschendes und sehr viel Inspiration!

Allem voran stellte sich bei mir schon während des Lesens die Erleichterung ein, endlich mal etwas gelesen zu haben, was dem allgegenwärtigen Jugendwahn entgegen tritt und – zumindest im Kontext meines Lebens – mir ein wenig die Bestätigung gibt, dass definitiv nichts Falsches daran ist „erwachsen zu sein„.  Besser gesagt, dass es eine Bereicherung ist und man sich nicht mehr verstecken muss, hinter der Jugend, der Unsicherheit die sie mit sich bringt und all den Fassaden, um dazu zu gehören.

Zwar gehöre ich nicht direkt in die von Reichert beschriebene Generation – obwohl ich wirklich an meiner Umhängetasche hänge ^_^“ – dennoch hält auch mir das Buch einen Spiegel vor und warnt mich quasi davor, nicht den Absprung zu verpassen. Der typische Anhänger der Generation Umhängetasche ist um die 30+, hat keinen wirklich festen Job,  lebt vom Heute ins Morgen und ist ständig bemüht, ‚hip‘ zu sein und bloß nicht erwachsen (=spießig) zu werden. Sein Leben ist überall und nirgendwo und alles andere als berechenbar, denn Möglichkeiten muss man sich ja offen halten.

Im Gegensatz zu dem Generationenbuch „iCool“ von Ric Graf ist Generation Umhängetasche gut strukturiert und bietet dem gewillten Leser nützliche Aspekte. Es ist im Stil eines Selbsthilfebuches aufgezogen. Eine Art Ratgeber, mit Hilfe dessen man in x Schritten den alten Balast loswerden und einen Weg in eine ‚unbeschwerte‘ Erwachsenenwelt einschlagen kann. In wie fern man Reicherts Buch als Ratgeber oder eher als Pop- bzw. Unterhaltungsliteratur sehen möchte, kann bestimmt hitzig diskutiert werden ^.~.

Ich kann mir zumindest gut vorstellen, dass die Meinungen zu dem Buch sehr stark auseinander gehen. Kontroversen darüber, ob die Beschreibung der Generation so passt oder nicht kann man letztendlich bei dem Genre der Generationsbücher nicht vermeiden. Wie Martin Reichert selbst schön schreibt:

“ […] die jeweiligen Vertreter dieser vergleichweisen kleinen Gruppen [beschrieben Generationen] im späteren ‚erwachsenen‘ Leben eher über eine publizistische Stimme verfügen und somit den Diskurs bestimmen. […] “  1

Dagegen helfen dann Talkshows, YouTube, MySpace und nicht zuletzt Blogs. Im übrigen rechne ich es dem taz-Autoren sehr hoch an, dass er auf diesen Punkt eingeht und auch andere Generationenbücher nicht unberücksichtigt lässt. Hier lese ich nicht die Arroganz anderer, welche nicht an sich zweifeln sondern absolute Wahrheit predigen, bzw. ihre Wahrheit als die absolute (Sicherlich ist dies nur ein Verkaufsrezept – eines, welches mir persönlich jedoch bitter aufstößt).

Nicht selten habe ich mich bei allen bisher gelesenen Generationsbüchern gefragt, in welcher Parallelwelt ich leben muss, dass ich ohne Drogen und wilde Sexorgien aufgewachsen bin und auch heute eher wenige Menschen kenne, zu deren Lebensstil diverse Aufputschmittel (abgesehen von Kaffee) und das ganze drum herum gehören. Und somit finde ich es gut, wenn ein Autor nicht von einem „ganzheitlichen Wir“ schreibt.

Was mir während des Lesens auffiel: Gerade wenn es darum geht, in welchen Hals man die Umhängetaschengeschichten bekommt, spielt die Intonation des inneren Lesers eine sehr große Rolle. Mein innerer Vorleser hat das gut gemacht, etwas bissig ohne das bereits oben erwähnten Zwinkern im Auge vermissen zu lassen. So dass es mir letztendlich viel Spaß gemacht hat, dies Buch zu lesen.

Einzig das vorletzte Kapitel fiel etwas aus der Rolle. Aber ich nehme an, dass ich hier einfach nicht genug Insiderkenntnisse habe, um den Witz zu verstehen. Leider war ich noch nie in Berlin und zu der Medienwelt gehöre ich auch nicht, und ein bisschen zu jung bin ich ebenfalls. Vielleicht muss ich das Kapitel irgendwann einfach noch mal durchlesen und sehen, ob ich es auf meine Welt übertragen kann. Auf meine Heimat, auf die Stadt, in der ich zur Schule ging, in der ich jung war und – ja.

Zu guter letzt, habe ich noch eine Kleinigkeit, welche mir positiv ins Auge gehüpft ist. Obwohl Sprache ja nicht unbedingt mein naturgegebenes Talent ist, gefällt es mir viel besser, in Büchern gut geschriebene Texte zu lesen. Solche, welche mich herausfordern, welche unsere vielfältige und ausdrucksstarke Sprache nutzen und nicht masakrieren. Und Dinge, wie Wörter, die ich bisher noch nie geschrieben gesehen habe – deutsche, für mich quasi ausgestorbene Wörter, machen einen Text für mich memorabler. Er wird dadurch zu etwas Besonderem. Und so mag es albern klingen, aber die Verwendung von „linnenen“ hat sich bei mir positiv ins Gedächtnis gebrannt und hinterlässt bei mir das Gefühl, dass der Autor die Wörter die er verwendete wohl gewählt hat. Es fühlt sich für mich in keinster Weise so dahingerotzt an, wie es – im Nachhinein betrachtet – bei „iCool“ der Fall war.

Fazit

Nun, warum fand ich das Buch jetzt gut? Weil es so angenehm war, etwas zu lesen, was mich inspiriert, erwachsen zu werden. Was mir auch ein wenig die kleinen Sünden aufgezeigt hat, Sentimentalitäten die längst überholt sind und die einem, wenn man mal ehrlich ist, weder Spaß machen noch irgendwelchen anderen Nutzen bringen. Häufig ist es sogar eher das Gegenteil – sie machen traurig. Außerdem bietet es eine phantastische  Diskussionsgrundlage, zum Philosophieren, zum Weiterdenken ^-^

Weiterlesen/-hören/-sehen


  1. Martin Reichert „Wenn ich mal groß bin“, S. 69 Z.6ff []

27
Sep 08

Ich bin glücklich!

Illustration

Ja, es gibt sie, diese Momente in denen man ich glücklich ist bin. Und umso schöner werden sie, wenn ich plötzlich mitten in allem Überschwang stehen bleibe und feststelle: “Wow – ich bin glücklich!”

Wenn Dich mal so ein Moment erwischen sollte, genieß ihn, lass ihn Dich umarmen und all die kleinen Dinge, die urplötzlich so groß werden weil sie in bunten Farben vor Deiner Nase herumhüpfen ^-^ Deine Stimmung noch weiter erhellen. Das Leben hat glücklicherweise so viele tolle Kleinigkeiten, die es lebenswert machen können!

So, und um noch einen kleinen Melismus loszuwerden (ich weiß, ich weiß, andere haben das auch schon gedacht, gesagt, geschrieben ^-^’’):

Glück kann man nicht erzwingen, man muss es zulassen.

In diesem Sinne, lasse ich doch einfach mal häufiger das Glück zu, welches auf meiner Nase sitzt. ^-^’’ Mosern und Meckern, schlecht gelaunt oder traurig sein ist auf Dauer schließlich ganz schön anstrengend. Und es gibt so viele Dinge, über die ich eigentlich glücklich bin, wenn ich ihnen endlich mal die verdiente Aufmerksamkeit schenke.


30
Aug 08

Don’t Panic – Eine Woche ohne Internet!

Seit zwei Tagen bin ich nun ohne Internet. Eine interessante Erfahrung. So stellte ich gleich zu Anfang fest, wie sehr ich heutzutage davon abhängig bin, online zu sein. Viele Dinge schlage ich ganz selbstverständlich im Internet nach: Wie wird das Wetter? Wann fährt der Bus? Was koche ich heute? Was kommt gerade im Fernsehen? Diese und andere kleinen Alltagsfragen neige ich mit einem schnellen Blick in die Weiten des Netzes zu beantworten.

Da ich unter der Woche in meinem Büro des Internetzugangs habhaft bin, kann ich jedoch mit der ein oder anderen Vorkehrung mein Leben an die Gegebenheiten anpassen, bzw. Informationen und Ähnliches offline verfügbar machen. Eigentlich ist dies nichts besonderes, schließlich habe ich nicht anderes gemacht, als ich noch mit Modem unterwegs war – dennoch, man gewöhnt sich doch rasch an das, was man hat und stellt erst fest, wie sehr es mit dem eigenen Alltag verschränkt ist, wenn es einmal nicht verfügbar ist.

Hier zur Inspiration nun die verschiedenen Dinge, die ich durchgeführt habe, um auch ohne Internet ein wenig meiner Leidenschaft frönen zu können:

  • E-Mail: Meine Mails habe ich mit Hilfe eines Mailprogrammes offline verfügbar gemacht. Seit Google Mail bin ich dahingehend etwas schlampig geworden. Mit Thunderbird und dem Pop3-Zugang (oder auch IMAP, wobei man hierbei darauf achten muss, dass die Mails wirklich heruntergeladen werden) ist ein offline lesen und antworten (gesendet wird natürlich erst wieder, wenn der Rechner am Netz ist) ein Kinderspiel.
  • Newsfeeds: Die englische Version des Google Readers bietet glücklicherweise eine Verknüpfung mit dem Programli Google Gears an, diese ermöglicht es, die neuesten 2000 Einträge offline verfügbar zu machen. Alternativ hätte ich einfach auf einen Feedreader zurückgegriffen. Einen kleinen Nachteil gibt es bei meiner Methode allerdings schon: Offline gibt es keine Bilder!
  • Andere Artikel: Offline-Zeiten sind quasi die beste Möglichkeit, meine doch etwas lange ToRead-Liste gespeicherter Bookmarks anzugehen. Hierfür speichere ich die Seiten mit der Firefox-Erweiterung ScrapBook zum offline lesen. Bei dieser Prozedur man darauf achten, dass auch wirklich alle Seiten eines Artikels gespeichert werden ;).
  • Videos: Schon länger wollte ich das ein oder andere Video der „Reihe“  TED Talks, ansehen. Meistens fehlte mir dazu jedoch die Zeit oder Geduld. Für die Tage ohne Internet habe ich mir nun die betreffenden Videos mit der Firefox-Erweiterung Fast Video Download heruntergeladen. So kann ich sie mir gemütlich mit dem VLC Video Client ansehen, auch ohne mit dem Internet verbunden zu sein.
  • Bloggen: Auch ohne Internetverbindung mag ich gerne meine Blogideen aufschreiben können, ohne sie später großartig hin und her kopieren zu müssen. Dazu verwende ich dass Blogging Tool Windows Life Writer. Dieses hat auch den Vorteil, dass es den Stil des eigenen Blogs auslesen kann und somit beim Schreiben ein wenig „Heimatgefühle“ aufkommen lässt.
  • TV-Programm: Hier gibt es mehrere Programme, mit denen man das TV-Programm offline verfügbar machen kann. Meine aktuelle Wahl – wenn ich auch nicht 100%ig zufrieden damit bin – ist TeXXas. Das Wichtigste ist schließlich, dass es funktioniert. Und wenn ich wissen möchte, welche Sendung aktuell auf einem Sender läuft, frage ich einfach den Videotext.
  • Nachrichten & Wetter: Hier greife ich ganz oldschool auf Radio und Fernseher zurück. Gerade morgens gibt es im Radio halbstündlich Nachrichten mit Wettervorhersage. Und wenn es einmal dringen ist, schaue ich in den Videotext.
  • Kommunikation: Wenn es mal schnell gehen muss hilft hier klassisch: Telefon, SMS und sogar die Schneckenpost. Je nach Nutzerverhalten des Gegenübers kann ein Brief, der i.d.R. einen Tag unterwegs ist, um einiges Schneller gelesen werden als die Mail, die vorgeschrieben noch einen oder zwei Tage darauf warten muss, bis sie abgeschickt werden kann.

Was jedoch final für mich Internet und Informationsjunkie wichtig ist: Die gewonnene Offline-Zeit kann ich ruhig mal mit Alternativen zum vor dem Computer sitzen und im Internet herum hängen ausschmücken. Davon gibt es eine Menge und ich habe sie auch schon in dem ein oder anderen Artikel aufgelistet. Nur um auf Nummer sicher zu gehen, soll aber auch hier eine Liste mit Unternehmungen nicht fehlen:

  • Freunde treffen
  • Lesen
  • Wohnung verschönern (streichen, Möbel restaurieren,…)
  • Balkonien genießen
  • Basteln, Zeichnen, Malen,…
  • Videoabend
  • Grillen
  • Spazieren gehen
  • Photographieren
  • Wellnessabende mit Fußbad, Mani- und Pediküre, Gurkenmaske,…
  • Backup-CDs ausmisten
  • Alte Klamotten durchgehen und sich von Unnötigem trennen
  • Eine Sprache lernen ;)
  • Sport treiben
  • Neue Backrezepte ausprobieren (Da stehen schließlich noch so ein paar Kochbücher
  • Tourist in der eigenen Stadt spielen (Museen, Rundtouren, Dinge entdecken)
  • Restaurants, Geschäfte,… testen und Artikel für Qype schreiben
  • Blogdrafts endlich einmal ausformulieren (40 to go ^-^“)
  • Listen erstellen
  • Bewusst wahrnehmen, wie viel Zeit man plötzlich hat
  • und und und ^.^

Noch nicht genug? Beim Durchgehen meiner offline gespeicherten Newfeeds, stelle ich gerade fest, dass Dumb Little Man just vor drei Tagen das gleiche Thema aufgegriffen hat: „11 Productive Things To Do When You Can’t Access The Internet„.


20
Jun 08

Inspiration von(m) Selbst

Wann bist du das letzte Mal dein eigenes Geschriebenes durchgegangen, hast in alten Gedanken gekramt und damit vielleicht die ein oder andere Erinnerung herausgeholt?

Bei mir ist es etwas länger her, wobei – eigentlich ist dies gelogen – denn gerade vor ein paar Minuten habe ich ein wenig durch meinen Blog geblättert und war überrascht; überrascht von der Vielfalt, den Ideen, den Texten. Es war, als hätte ich vollkommen vergessen, dass ich all dies jemals geschrieben habe. Wobei, ich fürchte, die traurige Wahrheit ist, dass ich es vergessen habe.

Alte Gedanken, Neue Motivation

Ich gehöre zu dem Typ Mensch, der Dinge schreibt und sie dann zur Seite legt. Ich greife sie nicht wieder auf, tägliche, wöchentliche Reviews gehören bei mir nicht zum Standard. Eigentlich schade, denn so wirkt es im Moment, geht mir dadurch eine fantastische Möglichkeit verloren, positive Gefühle in mein Leben zu bringen.

Gerade für all jene, die wie ich mit einem etwas schwächer ausgeprägten Selbstbewustsein zu kämpfen haben, gibt es wahrscheinlich nichts besseres, als auf Entdeckungsreise in den eigenen Gedanken zu gehen, zu sehen, was man geschaffen hat. Was für ein großer Fundus an Ideen liegt mir dort zu Füßen.  In Momenten, in denen mir die Welt da draußen grau und ohne Motivation oder Inspiration daher kommt, in denen ich mich verloren fühle und nichts mit mir anzufangen weiß, sollte ich unbedingt darauf  zurückgreifen, mich daran laben.

Alex Shalman ging vor wenigen Tagen mit seinem Artikel „Use A Bragging Journal To Harvest Every Success“ in eine ähnliche Richtung und auch DumbLittleMan greift ein sogenanntes Bragging-Journal in dem Beitrag „10 Crafty Ways To Create Unshakable Confidence“ auf. Als ich diese Artikel las musste ich sehr daran denken, welch positiven Einfluss es auf mich hatte, eine “Dinge die ich am heutigen Tag geschafft habe”-Liste zu führen und dass ich unbedingt wieder damit anfangen sollte!

Und dieses Mal mit einer kleinen Verbesserung. Ich möchte nicht mehr nur einfach schreiben, zur Seite legen und vergessen. Ich möchte das, was ich geschaffen habe, benutzen um daran zu wachsen, um mich zu inspirieren, zu motivieren und alte Ideen wieder entdecken, die im Alltagstrott ganz nach hinten in die letzten Windungen meines Gehirnes verschwunden sind.

Noch Ein Paar Links

Und für ein wenig externe Inspiration, habe ich noch ein paar Artikel zum Thema „Wöchentlicher Rückblick und Aufarbeitung“ herausgekramt:


31
Mai 08

Einfach Mal Auslassen

Den Computer nach der Arbeit. Einen ganzen Abend genießen mit Lesen, Telefonieren, Unterhalten. Keinen Druck machen ob dem Informationsschwall, den man verpassen könnte oder den Mails. „Ich müsste mal wieder bloggen?!“ So ein Käse, ich blogge aus Spaß an der Freude wenn mir danach ist, also warum selbst unter Druck setzen?

Morgen, quasi heute ist auch noch ein Tag ^-^. Die Meldungen über Googles neues Favicon, die aktuellsten Softwareupdates, dem Versuch Firefox‘ demnächst einen Download-Weltrekord aufzustellen, tolle neue Web2.0 Applikationen, und und und laufen mir nicht weg.

Dafür gewinne ich einen wirklich schönen, produktiven (!) und entspannten Abend, der mich mal wieder daran erinnert, dass ich hartnäckiger den PC einfach mal aus lassen sollte. Denn auch wenn sie nur nebenbei läuft, das Ablenkungspotential ist groß.


02
Apr 08

Aus „genervt sein“ Motivation gewinnen

Wutausbruch
Bleistiftskizze nach G.L.Bernini: Anima damnata

Ist doch mal eine etwas andere Herangehensweise. Wieso im „schlecht gelaunt“-Modus hängen bleiben und sich ständig weiter selbst nerven wenn man aus den Ursprungsproblemen Motivation schaffen kann?

Zumindest ist es mir gerade so gegangen. Bei meinem Newsfeed-Check in der Mittagspause überfiel sie mich mal wieder, die „Warum muss das denn sein“-Stimmung, welche meistens gepaart mit Unzufriedenheit und Meckerlaune dazu führt, dass es mir nicht besser geht. Gut ist es dann, wenn ich mich in solchen Moment dabei erwische und anschließend aus dem Negativen etwas Positives entsteht.

Der Gedanke dahinter ist eigentlich relativ simpel. Anstatt nur passiv vor dem Problem (oder der Mücke) zu sitzen, sich zu mokieren, zu lamentieren und heiße Luft zu produzieren ^_~ aufstehen und selbst aktiv werden – oder aber einsehen, dass das Gegrummel nur Mittel zum Zweck ist, irgendwann muss schließlich jedes Kesselchen mal Dampf ablassen!

Im Falle des Überdrucks eigenen sich übrigens richtig gut:

  • Putztouren (damit und einem Schmutzradierer *hüstel* bekommt man den übelsten Dreck ab!)
  • Kabbeln mit dem Partner (Kitzelattacke!)
  • Schatten- oder Kissenboxen
  • Sport (alternativ ganz kurz mit absoluter Leistung sprinten)
  • Schreien (ich gebe zu, häufig etwas schwierig umzusetzten)
  • Kritzeln (z.B. ein Blatt Papier so schnell wie möglich mit einem Stift komplett farbig gestalten – unda bei kommt es nicht auf Schönheit an)

Natürlich hat da jeder seine eigenen Vorlieben und auch bei mir wirkt Methode xy manchmal super und an anderen Tagen gar nicht ^_^. Ich seh‘ das ganz locker und finde, man muss das wohl oder übel heuristisch angehen – Pauschallösungen gibt es bei solchen Dingen nun einmal nicht.

Jetzt weiche ich allerdings ein wenig vom Thema ab, komme ich also zurück zur Motivation: Mich motivierte es damals sehr, als mir plötzlich auffiel, dass es so viel sinnvoller – in dreifacher Weise – für mich ist, den Frust in Lust umzuwandeln:

  1. Sich nicht über Dinge ärgern bringt Entspannung und Gelassenheit.
  2. Sich mit den Ärgernissen auseinander zu setzten bringt häufig neues Wissen oder aber Befriedung dadurch, dass eine Aufgabe erledigt wurde.
  3. Wie häufig beschwere ich mich, dass ich für Dinge, die ich lernen möchte, keine Anwendung habe. Gerade bei Ärgernissen rund um Internet bietet sich hier eine quasi unendlich große Spielwiese voller Aufgaben!

Klingt für mich logisch und überzeugend. Und so werde ich mein kleines Ärgernis nutzen, um demnächst mein Wissen zu erweitern und anschließend das Problem zu beheben. Und bis dahin besteht keine Notwendigkeit mehr, sich darüber aufzuregen, womit die Energie für wichtigere Dinge gespart wäre.

Mein kleines Ärgernis war es übrigens, dass die Feedburner Anhänge in manchen Newsfeeds ein Vielfaches des eigentlichen Inhaltes einnehmen. Daraus kam die Motivation und die Aufgabe für „nach der Diplomarbeit“: Schreibe ein Greasemonkey-Script, dass solche Zusatzinformationen (alle zwischen <hr> und <div>) ausblendet.


29
Mrz 08

Deutsche Blogs zum Thema Persönlichkeitsentwicklung

Viralmythen hat es in einem seiner Blogeinträge aufgegriffen und schon seit längerem frage ich mich: „Wo verstecken sich eigentlich die deutschen Lifehack-Blogs?„, also jene Blogs, die sich mit der Thematik Persönlichkeitsentwicklung, Zeitmanagement, Lebensoptimierung usw. beschäftigen.

Da ich mir diese Frage immer mal wieder stellte, habe ich in den letzen Wochen aktiver meine Augen aufgehalten und versucht, solche kleinen deutschsprachigen Perlen aufzusammeln. Letztendlich bin ich mehr oder weniger fündig geworden, auch wenn die Themengebiete in den einzelnen Blogs sehr gesplittet sind und häufiger in die Richtung eLearning oder Entspannung & Esotherik geht.

  •  Wege zur Ruhe – Hier geht es tatsächlich mehr um Entspannung, wie der Titel schon vermuten lässt. Nichts desto trotz ein Blog mit guten Anregungen zur Verbesserung der Lebensqualität.
  • Karriere-Bibel – Dieser Blog erinnert mich mit am meisten an die englischen Pendants, Lifehacker, Lifehack.org & Co.
  • Selbstadministration – Und noch ein deutscher Blog, der den englischen Pendants sehr ähnelt.
  • Imgriff – Aller guter Dinge sind drei – oder wie war das? ^.~
  • Feel Better Blog – Dieser Blog geht wieder mehr Richtung Entspannung und „sich selbst etwas Gutes tun“.
  • Durchblickerblog – Hier ist die Mischung etwas breiter und auch persönlicher. In der Eigenbeschreibung heißt es „Benjis kleine Einsichten in Selbstmanagement, GTD und Tipps, Tools und Kniffe die helfen, die Dinge geregelt zu kriegen.“
  • Endlich Fit – Ein Multi-User-Blog, der Potential zeigt. Der eigene Untertitel lässt verlauten: Fit im Geist, im Körper, in Business und IT.
  • Das Produktiv – Ist eines meiner neusten Entdeckungen. Untertitel: „Lifehacks für Hochbegabte & Hochkreative“ – aber ich denke, auch als „Normalo“ findet man dort sehr interessante Inspiration ^-^
  • Bewerberblog – Sehr speziell aber gut gemacht und auch für „Nicht-Arbeitssuchende“ interessant!
  • JobBlog – Auch eher eine breitere Mischung – allerdings keine schlechte! :)

Sollte doch eigentlich reichen, oder? Ok, ich gebe zu – wo ich die Seiten nun alle abgesurft bin, habe ich auch mal den ein oder anderen Link im Blogroll geöffnet und habe noch ein paar neue Links zu verschleudern: work.innovation Blog , Excellence Blog, ToolBlog, Armin Karge, Vorsicht – Persönlichkeitsentwicklung!  Wobei einige Blogs allerdings durch das Fehlen eines Fullfeed-Newsfeeds von mir nicht gelesen werden werden. Bin ein ungeduldiger Mensch mit wenig Zeit *hüstel* Und irgendwo muss man ja anfangen, Prioritäten und Aussortierungskriterien zu setzen, auf das man nicht den ganzen Tag Newsfeeds ließt ^-^.


16
Mrz 08

Speed Reading – Schneller Lesen

Eine Sache, welche auf meiner To-Learn-Liste steht ist es, meine Lese-Geschwindigkeit zu erhöhen. Um dies zu erreichen, ist es für mich wichtig unter anderem folgende Dinge zu üben:

  • Subvocalizing reduzieren, d.h. den Text nicht im Kopf mitsprechen
  • Sprünge und doppeltes Lesen während des Lesens vermeiden
  • Schnell lesen üben, wobei es primär auf die Geschwindigkeit und nicht auf das Verstehen ankommt
  • Die Augen flüssig über den Text gleiten lassen und mehrere Wörter, vielleicht sogar Textpassagen auf einmal erfassen

Eine wichtige Voraussetzung, um wirklich schnell zu lesen ist bei mir definitiv Konzentration bzw. Fokussierung. Stille um mich herum und keine Ablenkungen wie z.B. Musik, oder noch schlimmer Fernseher oder Gespräche. Ich bin empfindlich, selbst das Rauschen meines Computers könnte mich schon ablenken.

Zusätzlich ist es für mich persönlich auch wichtig, eine gute Leseumgebung zu haben. Zum einen um Störungen vorzubeugen, zum anderen um mich wohl zufühlen. Und letztendlich hilft mir auch die Gewohnheit, schneller in einen Text zu finden.

Bei digitalen Texten, Weblog-Artikeln oder längeren Texten auf Webseiten, versuche ich es ähnlich zu halten: Ablenkungen so weit wie möglich eindämmen. Dies bedeutet:

  • Instant Messanger, E-Mail-Benachrichtigungen und andere Benachrichtigungstools aus
  • Browser oder Text im Vollbildschirm-Modus ansehen
  • Aufrecht und somit auch aufmerksam vor den Monitor setzen und mich nicht irgendwie davor hängen

Speed Reading Tools

Glücklicherweise gibt es auch Hilfen, digitale Texte schneller und unabgelenkter zu Lesen.

Screenshot Spreeder
Mit Spreeder schneller lesen

Eines der Online-Tools zum schnelleren Lesen von digitalen Texten ist Spreeder? Der betreffende Text muss in die Textbox hinein kopiert und anschließend nur noch der Startknopf betätigt werden. Schon geht es los. Textformat, -größe und natürlich auch die Geschwindigkeit sind einstellbar.

Andere Programme stehen zum Download bereit, wie z.B. der WordFlashReader [via Lifehacker].

Mehr Lektüre zum Thema

Wer mehr zum Thema Speed-Reading lesen möchte, kann für einen kurzen Überblick den Wikipedia-Artikel über das Schnelllesen besuchen. Und natürlich gibt es genügend Lifehack-Seiten, welche das Thema mehr oder weniger ausführlicher und persönlicher Note behandelt haben.

Ohne großes Auswahlverfahren bin ich damals, als ich mich anfing dafür zu interessieren, auf TurboRead Speed Reading als Leitfaden gelandet.

Schlussbermerkung

Am Ende sollte man jedoch nicht vergessen, dass es nicht nur auf das schnelle Lesen ankommt. Auf PickTheBrain gibt es dazu einen sehr interessanten Artikel über die Verbesserung des Leseverständnisses. Oder aber Scott H. Young mit „Beyond Speed – How to Read Smart

Und wenn ich zum x-ten Mal feststelle, dass ich an dem gleichen Absatz hänge, dann akzeptiere ich einfach, dass der Moment nicht der richtige Moment zum Lesen ist. Dann heißt es aufstehen, spazieren gehen, mein Zimmer aufräumen, Zeichnen, Japanisch lernen, einen Briefschreiben, trainieren oder was auch immer anderes machen – und es einfach eine Stunde später noch einmal versuchen ^.~


29
Feb 08

[Updated] Sprachen Online Lernen

Nachdem ich letztens über eine Seite berichtete, die darüber Auskunft gibt, wie man eine Sprache für sich finden kann, folgen nun ein paar interessante Artikel und Linklisten und meine persönliche Methode zur Thematik: „Sprache Online Lernen„.

Beginnen möchte ich mit dem BraveNewTraveller. Dieser informiert gleich in mehreren Artikeln: „7 Tips For Learning a Foreign Language on the Road„, „How to Learn Chinese: Student vs. Teacher“ und „8 Free Online Resources for Learning a New Language„. Auch PickTheBrain beschreibt, was man alles tun kann, um einer neuen Sprache mächtig zu werden: „How to Learn a Foreign Language„.

Einfacher ist es natürlich, wenn eine Sammlung an diversen Kursen nach Sprache sortiert gelistet wird. Eine solche findet sich bei Word2Word oder Linkword Languages (Update: Inzwischen hat Linkword Languages seine Inhalte geändert. Anstelle der Links zu freien Kursen, gibt es hier nur noch eine Auflistung von kommerziellen Audiokursen). Eine meiner Lieblingsresourcen betreffend dieses Themas ist jedoch OpenCulture.

screenshot Linkworld languages
Link World Languages verlinkte viele verschiedene Sprachkurse

Zu guter Letzt muss eine Sprache, welche man lernt auch praktiziert werden. Dafür helfen Online-Plattformen wie z.B. italki, unilang.org, lifemocha oder xLingo. (viiiel) Mehr (70+) Links finden sich in einem Artikel von Mashable. Mir persönlich gefällt es auch auf 43things gut. Trainieren der englischen Sprache, Gleichgesinnte und damit Unterstützung finden, mit Menschen aus der ganzen Welt in Kontakt kommen und Sprach-Tandems-Partner treffen.

Ich persönlich finde Kurse, Lernspiele und andere Informationen meistens auf die altmodische Weise: mit einer Suchmaschine. Andere Anlaufpunkt sind soziale Bookmarkdienste, wie z.B. del.icio.us und mr.wong. Anhand der Stichworte (meist Sprache+Kurs oder ähnliches) kann man die nützlichsten und informativsten Angebote finden. Ab und zu werfe ich auch einen Blick in eine Blogsuche oder Technorati. Habe ich einen Blog gefunden, welcher sich intensiver mit der Thematik beschäftigt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, von dort aus mehr zu finden. Es lebe die Vernetzung ^-~.

^-^ Und jetzt werde ich mir mal Mango Languages und Babbel ansehen.


28
Feb 08

Entspann‘ Dich mal!

Notiz an mein Alter Ego: Entspannung dringend nötig!!!

Tief durchatmen, Workrave einschalten und die Mikropausen ernst nehmen – alle Glieder von mir strecken. Zwischendurch den Computer in den Ruhezustand schicken und mir selbst eine Runde „Sitzen“ (manche nennen es Meditation ^.~) gönnen. Lauschen auf die Geräusche des Alltags, den Körper spüren, die Atmung erfahren, einfach für einen Moment aussteigen.

Himmel über Bonn
Wintermorgen

Genieße das Essen! Schmeckst Du die vielen Geschmacksrichtungen, spürst Du die Konsistenz, wie sie sich in Deinem Mund ändert? Riechst Du die Zutaten? Kleine Oasen der Ruhe erkennen und auskosten.

Am Morgen, am Abend; Wasser, das meine Haut berührt, Gerüche der Seife, die Pferde auf der Wiese beim Blick aus dem Fenster. Für einen Moment innehalten und mich anlächeln. Ein Lächeln, das mir Mut zuspricht, dass mir sagt „Alles wird gut, Du schaffst das schon!“

Wie entspannst Du Dich?


25
Feb 08

Selbst-Sabotage gelistet

Über drei Ecken gefunden bei Ubiki: „How to be miserable as an artist„.

Wenn ich frei übersetzen darf, „Dinge, die man als Künstler machen muss, um sich miserabel zu fühlen„:

  1. Vergleiche Dich ständig mit anderen Künstlern
  2. Spreche mit Deiner Familie über Deine Arbeit und erwarte, dass sie dich anspornen
  3. Den Erfolg Deiner Karriere misst Du nur an Hand eines einzigen Projektes
  4. Du bleibst bei dem, was Du weist
  5. Verkaufe Deine Expertise unter Wert
  6. Lass Dir vom Geld diktieren, was Du zu machen hast
  7. Beuge Dich dem gesellschaftlichen Druck
  8. Beschäftige Dich nur mit der Arbeit, die Deine Familie liebt
  9. Mache immer das, was der Galerist/ Geldgeber/Kunde/Benutzer/Gläubiger verlangt
  10. Stelle Dir unerreichbare/ Dich überfordernde Ziele, die Du bis morgen erreicht haben musst

Als ich dies las, musste ich es auf andere Alltagsdinge übertragen. Ob Beziehungen zu Freunden oder der Job, wie häufig rutscht man in die ein oder andere Gedanken- und Verhaltensfalle. Und natürlich führt es dazu, dass man sich wirklich miserabel fühlt.

Vor einer Weile habe ich einen Artikel mit ähnlichem Tenor im Positivity Blog gelesen, „7 Habits of Highly Ineffective People„. Frei übersetzt wurde empfohlen:

  1. Nicht auftauchen
  2. Den halben Tag durch Aufschieben verschwenden
  3. Sich mit Dingen beschäftigen, die im Moment nicht das wichtigste sind
  4. Zu viel Denken
  5. Überall das Negative und die Nachteile sehen
  6. An den eigenen Gedanken festhalten und äußere Einflüsse abwehren
  7. Ständiger Informationsüberfluss

Den Artikel zu lesen, lohnt sich auf jeden Fall, den jeder einzelne Punkt ist an Hand von Beispielen erläutert.

Ich finde es sehr gut, immer mal wieder über Artikel dieser Art zu stolpern. Nur so werden ich auf diese Verhaltensweisen aufmerksam und habe die Möglichkeit, der Selbst-Sabotage ein Ende zu setzen.

Sicherlich ist es auch interessant, eine eigene, persönliche Liste des Selbst-Sabotage-Aktes zu erstellen und sie sich groß an eine Wand zu pinnen. „Wann stelle ich mir mal wieder selbst ein Bein? In welchen Momenten verhalte ich mich selbstschädigend?“

Es ist gar nicht so einfach, jedoch sehr aufschlussreich. Wichtig ist, dass man dabei ungestört ist und sich wirklich die Zeit dafür nimmt. Und natürlich ehrlich zu sich selbst ist.


13
Feb 08

Lass‘ es zur Gewohnheit werden

Geht es euch manchmal auch so, dass ihr nach Monaten (oder Jahren) feststellt, dass ihr vor eben jener Zeit einmal richtig gute Dinge gemacht und es anschließend total vergessen habt? Dinge, die eine sehr positive Wirkung hatten; halfen, Klarheit zu finden, über das, was man wirklich wollte.

Per Zufall bin ich heute über einen meiner Texte gestolpert, „Dinge, die ich gerne machen mag“, welchen ich vor etwa eineinhalb Jahren verfasst habe. Ich las ihn und dabei ereilten mich zwei Erkenntnisse:

  • Ab und zu sollte ich mir die Zeit nehmen, die Dinge, die ich schreibe auch zu lesen
  • Manch eine „Übung“ ist wichtig genug, um sie aktiv(!) zur Gewohnheit zu machen

Sich regelmäßig mit den eigenen Wünschen und Zielen auseinander zu setzten, und zwar bewusst, gehört definitiv zu der Kategorie der sinnvollen Übungen.

Damit habe ich natürlich keine neue Weisheit entdeckt. Schon sehr häufig habe ich im ein oder anderen „Lifehack-Blog“ darüber (quer)gelesen. Dennoch ist es wie mit vielen Dingen im Leben, sie bringen einem nichts, bis man sie nicht am eigenen Körper erfahren hat, bzw. die Erkenntnis selbst zu einem hernieder gefahren ist ^.~

Scan tägliche ToDo-Liste
Tägliche ToDo-Liste nach Seinfeld’s Chain Method

Was die Aneignung neuer Gewohnheiten angeht, hatte ich bisher den größten Erfolg mit meiner Version von Seinfeld’s Chain. Nachdem ich sehr lange nach einer digitalen ToDo-Liste suchte, welche für tägliche Tätigkeiten zu verwenden ist, allerdings nie wirklich zufrieden war, bin ich zum guten alten Stift und Papier zurück gekehrt.

Die „Ketten“-Methode stellte sich für mich als ein wirklich nützliches Tool für all die kleinen Dinge heraus, die man sich zur Gewohnheit machen möchte. Den Druck aufzubauen, eine bereits aus mehreren Kreuzchen (oder noch besser, etwas lustigerem, Sternchen, Herzchen, Krönchen) bestehende Kette, die anzeigt, dass man bereits mehrere Tage lang durchgehalten hat, ist für mich tatsächlich eine Hilfe.

Bisher habe ich sie nur für die täglichen Kleinigkeiten verwendet, z.B.

  • Ein ordentliches Frühstück zum Verhindern von Heißhunger-Attacken
  • Meditation zur Entspannung
  • Etwa eine halbe Stunde Japanisch lernen
  • Rückenübungen
  • Lesen

Ich bin zuversichtlich, dass sich das Prinzip auch gut für wöchentlich oder monatlich wiederkehrende Dinge eignet. An Stelle von Tagen werden Wochennummern oder Monatszahlen verwendet. In wie fern die „geringere Regelmäßigkeit“ ein Problem darstellt, werde ich dann wohl sehen ….


09
Feb 08

Notfallplan für „Miese Laune“-Momente erstellen

„Eigentlich könnte ich gerade k…….. mich meiner Innereien entledigen“.

Wer kennt solche Moment nicht?! Und wenn sie einmal da sind, ist es immer gut, das ein oder andere Mittel an der Hand zu haben, wie man solch einer Stimmung begegnet. Denn erst einmal darin gefangen, ist es unter Umständen gar nicht so einfach, wieder heraus zu finden.

Nun gut, was könnte ich also machen? Zuerst einmal brain-stormen, d.h. alles aufschreiben, was mir einfällt, so viel wie möglich. Was geht oder nicht geht, wird später überlegt!

Schreiben, spazieren gehen, Bad nehmen, Kissenboxen, Schattenboxen, Freund durchkitzeln, mich durchkitzeln lassen, Freunde anrufen, zeichnen, Japanisch lernen, Brief schreiben, markierte Newsfeed-Artikel lesen, CD-Sammlung sortieren, Bücherregal entstauben, Badezimmer putzen, laut singen, auf einem Bein durch die Wohnung hüpfen, einen Kopfstand machen, Rechnungen abheften, Yoga, meditieren, Socken ausmisten, Kochbücher durchwältzen und mir ein Rezept für morgen aussuchen, Pflanzen abstauben, Werbung auseinander reißen, Lesen, Gilmore Girls schauen, Fotos durchsehen, Fingernägel polieren und lackieren, Fußbad, Fußmassage, Leuchturmbild weiter malen, Schreibtischschublade ausmisten, Schreibtisch abräumen und abwaschen, Stifte auf Tauglichkeit prüfen, ein Blatt komplett in bunten Farben ausmalen (mit Buntstiften), eine Liste mit mindestens 100 Punkten erstellen, einmal die Straße hoch und runter sprinten, die Pferde beobachten, fotographieren, backen, IKEA Katalog durchgehen und nach Inspiration suchen, Civilisation spielen, neue Musik entdecken, tief durchatmen

Wie vielleicht aufgefallen sein mag, die meisten Punkte auf meiner Liste haben nichts mit dem Computer zu tun. Und dies aus triftigem Grund, denn in den meisten Fällen fühle ich mich noch schlechter, wenn ich dem stillen Gefährten mein Leid klage.

Gerade das Internet eröffnet viele Möglichkeiten der Kommunikation, in meinem Falle ist es allerdings auch so, dass ich mich dadurch gerade noch einsamer fühlen kann. Die Untätigkeit, in die ich verfalle ob meiner Depression, der Unzufriedenheit mit mir und der Welt wird unterstützt dadurch, dass ich mich langweile, ärgere über „die Dummheit der Welt“. Ich kann mich nicht mehr an der Inspiration, welche da draußen herumfliegt erfreuen.

Und so weiß ich, sobald die einzige Beschäftigung aus dem Drücken des Refresh-Buttons besteht, ist es für mich Zeit, die Kiste herunter zu fahren!

Nun also wieder zurück zu meiner Liste. Sie ist nicht kurz, sie könnte sicherlich auch länger sein, sicherlich ist es gut – immer mal wieder darüber zu gehen und sie zu ergänzen, wirklich unsinnige Dinge herauszustreichen. Denn gerade in „bad mood“ Momenten ist der „keine Lust darauf“ Teufel extrem widerwärtig! ^·~

Und dann kann man sich noch überlegen: Welche Dinge fallen mir einfacher und sorgen doch meistens dafür, dass es mir besser geht? Dann eine kleine Reihenfolge aufstellen und sich damit einen Plan zurechtlegen.

Folgender habe ich mir zusammen gestellt:

  1. Tief durchatmen
  2. Schrei mal laut oder mach Dir laute Musik an (hüpf dazu rum!)
  3. Schreib Dir von der Seele, was Dich gerade ankotzt
  4. Nimm ein Bad/Fußbad und kümmere Dich darum, dass Du Dich wohl in Deinem Körper fühlst
  5. Rufe Freunde an und sorge dafür, dass Du Gesellschaft hast
  6. Falls 5. nicht möglich ist: Suche Dir eine Beschäftigung: Du hast da doch so eine Liste mit ganze vielen Ideen!

Diesen dann als „bad mood“ Notfall Zettel irgendwo groß und bunt irgendwo an den Schrank oder die Wand heften.

Sobald man sich in der Schlechten Stimmung erwischt heißt es dann: Keine Widerrede, Augen zu und durch! Denn sobald man einmal etwas angefangen hat, merkt man schon, wie die Tätigkeit die Lebensgeister zurückholt. Am Ende des Tages noch eine „Was habe ich heute alles Gutes gemacht“-Liste und eine Massage vom Liebsten und der morgige Tag wird nur noch halb so schlimm werden.


29
Jan 08

Programme schnell starten mittels Tastenkombi

Häufig verwendete Programme via Tastendruck unter Windows XP schneller starten, hierbei handelt es sich wahrscheinlich um kein großes Geheimnis, dennoch bin ich erst vor kurzem auf den Geschmack gekommen und mag es inzwischen nicht mehr missen.

Es geht ganz einfach. Zuerst das Eigenschaftenfenster der höchstwahrscheinlich schon im Startmenü oder auf dem Desktop vorhandene Verknüpfung zum Programm mittels rechtem Mausklick > Eigenschaften öffnen. Es erscheint dann ein Fenster wie jenes oben links im Screenshot.

Screenshot klein
Klicken für eine größere Ansicht: Screenshot Verknüpfungsmenü und Eigenschaftenfenster

Das Feld hinter Tastenkombination aktivieren (mit der Maus hineinklicken) und anschließend die gewünschte Tastaturkombination drücken. Diese erscheint in dem Eingabefeld, so dass man eine gute Kontrolle hat, welche Kombination letztendlich gespeichert wird.

Bei den Tastenkombinationen ist es wichtig, dass man keine bereits belegten Kombinationen verwendet. Ich habe es nach dem Try-And-Error Prinzip versucht und bin bisher konfliktfrei geblieben. Meine Tastaturkürzel fangen immer mit Alt+Strg+Umschalt an, zusätzlich ein weiterer Buchstabe der in Anlehnung an das zu öffnende Programm steht:

Im übrigen kann ich nur empfehlen, kleine Tools, die man nicht ständig braucht, z.B. eine virtuelle Desktop-Umgebung, die FTP-DropBox oder JediConcentrate, erst dann zu starten, wenn man sie benötigt! Das spart Arbeitsspeicher und nach dem Hochfahren des Rechners muss nicht ganz so viel gestartet werden. Kleinvieh macht eben auch Mist! ^.~

Für alle anderen Programme, die ich nicht ganz so häufig aufrufe, verwende ich dann den praktischen Programmstarter Launchy [Review]. Alt+Leertaste und den Programmnamen tippen, Enter, fertig ^-^ oder ein klick in mein RocketDock.


28
Jan 08

Informationsüberlauf durch Newsfeeds bekämpfen

Wahrscheinlich bin ich nicht die Einzige, die sich in die Flut der Newsfeeds gestürzt und dadurch ab und zu mit horrenden Zahlen ungelesener Artikel zu kämpfen hat. Irgendwann dachte ich mir, „dieser Stress muss ja nicht sein“, so dass ich mir, inspiriert von dem ein oder anderen Lifehack-Blogpost über Einfachheit und Fokussierung, eine Routine – eigentlich sind es mehrere – zurecht bastelte, die den Stress minimieren sollte und dies glücklicherweise auch tat.

Bei all dem ist außerdem wichtig, dass ich ehrlich zu mir bin: Interessiert mich ein Eintrag wirklich, oder hetze ich nur einem falschen Ideal hinterher „Das könnte man Wissen wollen“?

Tägliche Routine:
Durchscannen der neuen Einträge, alles, was sich irgendwie interessant anhört erhält einen Stern, eine tiefer gehende Analyse bezüglich Nützlichkeit und das Lesen erfolgt später.

Wöchentliche Routine:
Wenn ich etwas Ruhe habe (samstags oder sonntags morgens) gehe ich die markierten Artikel noch einmal etwas sorgfältiger durch – jedoch: auch jetzt lese ich die Artikel (meistens) nicht. Manche Neuigkeiten stellen sich beim zweiten darauf-sehen als uninteressant heraus, also: Sternchen weg, Zeit gespart.

Anschließend nehme ich mir Zeit für die wirklich interessanten Artikel. Hierbei habe ich verschiedene Vorgehensweisen:

  • Lesen nach Themen: Habe ich beim vorhergehenden Scannen gesehen, dass es mehr als einen Artikel zu einem Thema gibt, lese ich diese in einem Bündel.
  • Abstracts: Artikel, die nicht vollständig sind, öffne ich in einem neuen Browserfenster (oder Tab) und entferne ihre Markierung. Die Tabs gehe ich einzeln durch und speichere die Artikel mit @read-Tag in meinen Bookmarks – wiederum zur späteren Bearbeitung.
  • Ansonsten lese ich nach Interesse. Manchmal hören sich Artikel gut an, passen aber nicht zur aktuellen Stimmung. Anstatt mich hindurch zu quälen und am Ende nichts von den vielleicht tollen Ideen mitzunehmen (passiert mir vor allem bei englischen Artikeln), bleibt die Markierung erhalten und der Text wird beim nächsten Durchgang gelesen – oder aber auch eliminiert, weil er bis dahin überholt oder uninteressant geworden ist.

Diese Routinen erspart mir sehr Zeit, Nerven und vor allem habe ich damit eine Möglichkeit gefunden, mich gegen das Gefühl des Informationsüberflusses zur Wehr zu setzen. Inzwischen schreckt es mich nicht mehr ab, wenn mein Newsreader mir mehrere hundert ungelesene Newsfeeds anzeigt, da ich weiß: Ich lese nur das, was mich wirklich interessiert – und zwar nicht jetzt, sonder am Wochenende, ungestört, wenn ich Zeit dazu habe.

Natürlich setzt dies voraus, dass ich mir dafür auch Zeit nehme und mich dann auch wirklich darauf konzentriere. Dies bedeutet: Vollbildmodus des Browsers (F11 – alternativ den Hintergrund mit JediConcentrate abblenden), keine ablenkenden Hintergrundgeräusche (Radio, TV) oder Bilder (TV), Instant Messanger, Skype, Email-Benachrichtigungs-Tools bleiben aus und die Tür verschlossen.

Bis es mir zur Gewohnheit wurde, erforderte es ein wenig Disziplin. Diese hat sich allerdings definitiv ausgezahlt. Ich bin entspannter und habe das Gefühl, aus dem Gelesenen etwas mitnehmen zu können: Inspiration, Motivation und natürlich auch Wissen – nicht zu vergessen ^.~ endlich wieder Spaß!


09
Nov 07

Organisations-Templates zum Ausdrucken

Organized Home offeriert eine sehr große Anzahl an praktischen und schicken Templates zum Organisieren des täglichen und nicht ganz so alltäglichen (Weihnachten) Lebens.

Screenshot der Weihnachts-Templates Liste
Die Weihnachts-Templates von Organized Home

Von Kalendern bis hin zu Einkaufs– und Notfalls-Checklisten gibt es fast alles was der moderne Lifehacker zum Planen seines Haushaltes benötigt. Das riecht fast nach einem Großauftrag für den Copyshop des Vertrauens. ^.~

Nur auf die Templates hinzuweisen reicht allerdings nicht. Mir persönlich sagt auch der Blog sehr zu. Rund um die Haushalts– und Lebensorganisation, Tipps und Tricks zum Ausmisten und natürlich auch Links zu Artikeln ähnlichen Kalibers; das Ganze gut aufbereitet. Quasi perfekt zur Herbst- und Wintersaisson, wenn es draußen ungemütlich wird und man wieder mehr Zeit hat, sich um sein Nest und sein Leben zu kümmern.


19
Sep 07

Fokussierung auf ein Eingabemedium

Hinter diesem aufgeblustertem Titel versteckt sich nichts Anderes, als die Empfehlung der Gewinnung von Zeit und Fokus durch Benutzung von Tastaturkürzeln. Nicht, dass ich dazu große Studien erstellt oder weitere Personen aus meinem Umkreis befragt hätte, es handelt sich lediglich um eine Beobachtung in meinem Verhalten.

Seitdem ich mit meiner Diplomarbeit begonnen und in Folge dessen mehr Zeit mit Linux verbracht habe, und mich mit der Verbesserung meiner Lebensqualität mit Hilfe von Lifehacks beschäftigt habe, stellte ich fest, dass ich konzentrierter arbeiten kann, wenn meine Finger auf der Tastatur verweilen.

Spontan würde ich dies darauf schieben, dass es den sogenannten Flow, mit dem man vollkommen in einer Aufgabe aufgeht, unterstützt. Sicherlich nur einer von vielen Gründen, welche sowieso irgendwie alle miteinander verknüpft sind. Weitergehende Lektüre von z.B. Lifehack.org und Lifehacker.com, Pick the Brain oder The Positivity Blog empfehlen – tolle Blogs mit sehr inspirierenden Artikeln!

Wie sieht es nun aus mit den Tastaturkürzeln?
Angefangen hat es mit meinem Newsreader. Zu faul, mich aus meiner „gesunden“ Sitzposition herauszubewegen (ich wollte gerade sitzen), begann ich, mir die Tastaturkürzel einzuprägen, mit denen ich durch den Google Reader navigieren konnte. Praktischerweise, falls einem das ein oder andere entfallen sein sollte, kann man sein Gedächtnis mit dem Fragezeichen auffrischen (tippe Umschalt+ß). Es erscheint dann eine Übersicht über alle Tastaturkürzel. Mit Hilfe von Greasemonkey und Google Reader Quick Links brachte ich dem Google Reader u.a. das Öffnen von Originalartikeln in einem neuen Tab (ff) bei.

Da meine Finger sich an das Liegen auf der Tastatur gewöhnt hatten, kamen auch schnell Hotkeys für die Navigation im Firefox hinzu (z.B. STRG+TAB für das Wechseln zwischen den Reitern oder Alt+ (1,2,3…) für die Auswahl des 1.,2.,3. … Reiter).

Nach langer Zeit des mich darüber Ärgerns fand ich auch heraus, wie ich der Backspace-Taste endlich wieder die Funktionalität der Navigation im Seitenverlauf zuweisen konnte (Firefox unter Linux hat dies nicht als Default-Einstellung). Möchte man mit Backspace eine Seite im Tab-Verlauf zurück, und mit TAB-Backspace eine vor, genügt es nach Eingabe von about:config den Wert der Eigenschaft browser.backspace_action auf 0 zu setzen.

Unter Linux hat es sich wie von selbst ergeben. Emacs kann man eigentlich nur mit Tastatur gut bedienen. Glücklicherweise gibt es hier das ein oder andere Cheat Sheet (für den visuellen Lerntyp empfehelswert: das Emacs visual cheet sheet) und die geniale GNU Emacs Reference Card oder ansonsten wäre ich wohl hoffnungslos verloren gewesen.

Ansonsten möchte man natürlich auch schnell zwischen verschiedenen virtuellen Desktops hin- und her-wechseln, bzw. zwischen verschieden Tabs im Terminal, oder aber zwei verschiedenen Keyboard-Layouts (Notwendig, wenn man, wie es bei uns der Fall ist, eine amerikanische Tastatur hat und ab und zu mal Umlaute schreiben mag – und kein Problem mit dem Blind tippen hat) usw.. Hier war es eine große Hilfe für mich, dass man unter Gnome im Kontrollzentrum quasi alle möglichen Tastaturkombinationen mit diversen wichtigen Funktionen nachschlagen kann. (Hierzu kann ich nicht wirklich mehr schreiben, weil es dafür wahrscheinlich zu viele Unteschiede gibt, deswegen ein schneller Link zu Mr.Wong und Pio’s Blog, weil er sich so viel Mühe mit der Darstellung gegeben hat ^·~)


15
Apr 07

43Things für mich entdeckt

Ich brauche Motivation – Motivation, die vielen Dinge, die ich so gerne machen würde auch umzusetzten. Ich brauche Mut, um Dinge zu beginnen und Inspiration, Dinge zu finden, die mich reizen könnten.

In der Vergangenheit bereits gesehen, doch mit dem Dienst und dem Sinn dahinter nichts anfangen können habe ich die Seite danach nicht noch einmal besucht. Vor zwei Tagen dann bin ich nochmals über einen Blog-Eintrag auf 43Things aufmerksam geworden.

Man kann dort Dinge sammeln, welche man in seinem Leben machen möchte. Ob eine Sprache lernen, eine Stadt bereisen oder „Alle meine Entchen“ rückwärts rülpsen – Pardon. Die Ziele werden gesammelt, können mit Einträgen versehen werden, in denen näher auf Motivation, Fortschritt oder Gründe eingegangen werden kann, weshalb man die Idee inzwischen verworfen hat.

Heutzutage fast selbstverständlich können Ziele getagt werden und man kann herausfinden, wie beliebt das Ziel im Benutzerkreis der Seite ist. Rund herum existiert ein „Cheer“-System. Somit kann man anderen cheers zusprechen, sie damit quasi ermutigen. Kommentarmöglichkeiten, selbstredend, gibt es auch.

Die Frage ist, ob es wirklich sinnvoll ist, ich aus den Cheers etwas ziehen kann – überhaupt Kommentare erhält oder es ins Gegenteil umschlägt, wenn niemand sich für die eigenen Ziele interessiert … das muss ich für mich sehen. Im Moment überwiegt jedoch der positive Effekt. Die Möglichkeit, meine Ziele festzuhalten und viel wichtiger noch, die Möglichkeit Fortschritte festzuhalten. Denn damit sehe ich vielleicht einmal, was ich da eigentlich schon geschafft habe.


09
Apr 07

Google Reader Tastaturkürzel

Seid Kürzerem bin ich am überlegen, ob es für mich nicht sinnvoller ist, von meinem offline-Newsreader GreatNews zum online-Reader Google Reader zu wechseln. Dies würde sich für mich anbieten, da ich häufiger mit verschiedenen Computern und Betriebssystemen online bin.

Da ich ein kleiner Informationsjunkie bin, habe ich nichts dagegen, in meiner Mittagspause schnell einen Blick in meine Lieblingsfeeds werfen zu können oder auf dem aktuellen Stand zu sein, wenn ich bei meinem Freund übernachte. Dies spricht nun alles für einen online-Reader. Und davon gibt es ja eine Menge^.~

Mein Favorit ist allerdings Google Reader (Wer ihn ausprobieren möchte, jedoch keinen google-Account hat, kann gerne Bescheid sagen, ich habe noch ein paar Einladungen übrig). Nach und nach sehe ich immer mehr Dinge, die mir gefallen.

Screenshot Google Reader Tastaturkürzel Übersicht
Übersicht über die Tastaturkürzel im Google Reader

Heute bin ich über die sehr nützliche Tastaturkürzel-Hilfe gestoßen. Im Reader auf ‚? (SHIFT+ß) gedrückt wird eine Übersicht eingeblendet, mit Hilfe derer man schnell erfährt wie man am einfachsten via Tastatur innerhalb des Readers navigiert. Im Vollbildmodus (u) kann man so gemütlich mit Hilfe der Tastatur durch die einzelnen Artikel (n/p) navigieren und wenn dort alles gelesen ist, zum nächsten (ungelesenen) Ordner hüpfen (SHIFT+n SHIFT+o /Hierbei muss beachtet werden, dass beim wechseln des Ordners die erste Tastenkombination den Ordner wechselt und die zweite ihn dann auch wirklich öffnet!).

Ansonsten spricht die Art der Share-Funktion für den Google Reader und die Tatsache, dass ich die Artikel, welche ich mir merken wollte für mich nun von überall zugänglich sind (Zugegebenermaßen sind dies ja eher Standardvorteile von Online-Readern).


24
Mrz 07

[Updated] Die Hobby-Suchmaschine

Welcher findige Webprogrammierer mag sich dem annehmen? Eine Community, die sich rund um die Thematik Freizeitgestaltung dreht. Interessen eingeben und Hobbies die man ausübt, an Hand dessen wird eine Datenbank erstellt. Und Hobbies ein Interessenprofil bzw. umgekehrt zugeordnet.

Jemand wie ich, der zwar viele Interessen, aber keine richtigen Hobbies hat (Aktivitäten jenseits von „Ich lese über etwas, was mich interessiert“) kann dann in eine Suchmaske ein paar Interessen eingeben und schauen, welche Freizeitaktivitäten ausgespuckt werden.

Optimal wäre es, wenn man auch diverse Dinge ausschließen oder bevorzugen könnte. So etwas wie Aktivitäten nur „in der Stadt“ oder „auf dem Land“ oder „ohne Ausgaben“, „zu Hause“, „draußen“. Kategorien wie z.B. Sportart, Handarbeit, „Hauhalt“ wären auch nicht schlecht.

Eine grobe Idee, die jetzt schon mehrere Monate in meinem Kopf herum geistert. Gibt es so etwas schon? (Muss es doch eigentlich irgendwo geben ^.~) Mir fehlt leider sowohl das Wissen als auch die Zeit und zusätzlich die Lust ein so umfangreiches Projekt zu erstellen. Benutzen würde ich es jedoch sofort. *hmmm*

Ich glaube, ich geh dann mal googlen ^.^“

Nachtrag:
Manchmal finde ich Seiten über eine Suche, die Leute auf meine Seite gebracht haben ^.~ Etwas in der Art einer Hobby-Suchmaschine scheint hobby-check.de zu sein.

Nachtrag 2:
Lifehack.org hat mich darauf gestoßen: Discover a Hobby. Das sollte es wohl tun…


30
Jan 07

Extensions 1 – Alltägliche Erleichterung

Lange lange hatte ich vor, diese Liste zu erstellen. Schon alleine aus dem praktischen Grund, eine vollständige Liste als Erinnerungsstütze zu haben, falls mir mein Profil einmal verloren gehen sollte.

Da es sich um keine geringe Anzahl an Erweiterungen handelt, beginne ich zuerst mit meinen Favoriten, ohne die ich nicht leben könnte. Kleine Tools, die das alltägliche Surfen erleichtern oder die Funktionalität von Firefox an meine Bedürfnisse anpassen.

  • Adblock Plus – Toole Erfindung. Erspart einem Werbebanner und sogar Layer-Ads. Ohne Adblock will ich nicht mehr surfen müssen!
  • AutoHide – Anpassen der angezeigten Toolbars, Titelleiste, etc. im Vollbildmodus (F11). Ich persönlich mag es gerne, wenn ich im Vollbildmodus auch meine Statusbar zur Verfüfung habe.
  • del.icio.us Bookmarks – Ich will Kühe – ähh, nein, meine del.icio.us-Bookmarks – und zwar überall. Flock hat mich von Bookmark-Collections überzeugt und del.icio.us Bookmarks bringt die Funktionalität auch dem Fuchs bei. Außerdem entfällt das ständige Synchronisieren der Bookmarks auf verschiedenen Rechnern. Ohne diese Erweiterung geht es bei mir nicht mehr!!
  • Download Statusbar – Die Downloads werden wahlweise in einer eigenen Statusbar oder einem Statusbaricon angezeigt. So hat man alles im Blick, ohne dass Fenster in der Gegend herumschwirren.
  • DownThemAll! – Erlaubt den Batch-Download von mehreren Dateien. Mag ich nicht mehr missen – vorallem, wenn ich mal Podcasts manuell downloade.
  • FlashGot – Leitet downloads auf einen Download-Manager um. Dies ist vor allem bei großen Dateien sinnvoll, die man unter Umständen nicht auf einmal herunterläd, sondern fortsetzen möchte.
  • Google Mail Notifier – Der Name sagt eigentlich alles. Ein kleines Statusbar-Icon klärt darüber auf, ob Mail im Google Mail Posteingang liegt und wie viel. Ist eine neue Mail angekommen, gibt es eine fliegende Benachrichtigung ^.
  • Linkification – Verlinkt URL’s oder Mailadressen, so dass diese anklickbar werden. Für Logfiles sollte man allerdings eine Regel erstellen, dass Linkifikation nicht ausgeführt wird, da das Script sonst Firefox blockieren kann. (Dafür gibt es allerdings auch noch eine andere Lösung, handelt es sich schließlich um das „Unresponsive Script Problem„.
  • Menu Editor – Die Menus des Füchschen müllen mit zunehmender Erweiterungszahl zu. Wer es schlicht oder individuell sortiert haben möchte, wird diese Erweiterung lieben, denn sie erlaubt einem das anpassen aller Menus.
  • MR Tech Local Install – Diese Erweiterung installiere ich immer zu erst – hilft sie ultimativ beim Umgang mit allen anderen Erweiterungen. So kann man damit z.B. die Verzögerung ausschalten oder wundervolle Listen der Erweiterungen erstellen oder diese backupen.
  • Organize Status Bar – Viele Erweiterungen bedeuten u.U. eine große Anzahl an neuen Buttons in der Statusleiste, die man nicht unbedingt benötigt. Da nicht jede Erweiterung das Ausschalten des Statusbar-Buttons erlaubt, springt diese Erweiterung hier ein. Die Icons können neu angeordnet oder ausgeblendet werden.
  • Print/Print Preview – Gerade bei Blogs macht es Sinn, sich die Druckvorschau anzusehen um zu testen, ob beim Drucken nicht die Hälfte abgeschnitten wird. Diese Erweiterung tauscht den normalen Druck-Button durch einen Knopf aus, mit dem man drucken kann oder aber die Druckvorschau angezeigt kommt.
  • Resizable Form Fields for Firefox – Diese Erweiterung ist unverzichtbar für all jene, die sich schon häufiger über zu kleine Editor-Fenster auf Webseiten geärgert haben. Leider funktioniert sie bei mir manchmal nicht.
  • Save Image in Folder – Direktes Speichern von Bildern in einstellbaren Ordnern aus dem Kontextmenu. So kann ich damit z.B. Hinergrundbilder direkt in meinen Wallpaperordner schicken.
  • ScrapBook – Speichern von Seiten, erlaubt auch nachträgliches Bearbeiten, so können z.B. störende Seitenelemente entfernt werden.
  • Tab Mix Plus – Bündelt alle möglichen Tab-Zusätze und Einstellungsmöglichkeiten in einer Erweiterung. So können z.B. Klickverhalten, Ladeverhalten und SingleWindow-Modus eingestellt werden.
  • Update Notifier – Bin ein faules Tier und mag daher, wenn man mich benachrichtigt, wenn es was neues gibt ^-^“ – auch wenn es sehr anstrengend sein kann nach einem Update x-Mal auf den Abbrechen-Button des Fensters zu klicken, welches mich fragt, ob ich denn jetzt neustarten möchte, da doch eine Erweiterung geupdatet wurde.

Nun denn, das war der erste Streich und der zweite folgt etwas später. Jetzt geht’s erst einmal in die Heia ^-^“ zum Knuddelbär.

UPDATE
Teil 2 ist da: Extensions 2 – Webdevelopement


14
Aug 06

Del.icio.us + Flock = *schmacht*

Ich gebe zu, ich bin verliebt. Und zwar in die Art und Weise, wie ich mit del.icio.us & Flock meine Favoriten verwalten kann. Und während an anderer Stelle der Weg zurück zu lokalen Bookmarks gegangen wird, bzw. diese wiederentdeckt werden. Habe ich entgültig mein Herz an die Kombination Flock + del.icio.us verloren.

Eigentlich fing alles ganz harmlos an. Flock habe ich installiert, um ihn auszuprobieren. Dann lag er dort, mehrere Wochen, mehr oder weniger unbeachtet auf meinem Rechner und alles war gut. Das er del.icio.us ordentlich integrieren sollte, hatte ich gelesen. Aber beim ersten darüberschauen hatte ich es nicht gesehen.

Vor einigen Tagen habe ich mich dann intensiver mit dem Browser beschäftigt. Habe gesehen, dass man unter Accounts & Services > Favorite Sharing seinen del.icio.us-Account integrieren kann. Habe ich getan und plötzlich eröffneten sich mir völlig neue Welten. Ein Blick in den Favoritenmanager zeigte mir nun alle online und offline gespeicherten Favoriten. Ich konnte sie bearbeiten, löschen, Beschreibungen und Tags hinzufügen.

Screenshot Flock Favoriten Manager
Flocks Favoritenmanger und Collections-Toggler [Click to enlarge]

Aber dort war noch etwas anderes, was mich wunderte. Wo war meine Ordnerstruktur hin verschwunden, die meine offline-Bookmarks immer so schön sortierte. Ordner gab es nicht mehr. Dafür jedoch Link-Kollektionen, in die man die Links einsortieren konnte. Zuerst hat mich diese Art und Weise des Sortierens verwirrt, doch ich mag es so sehr und möchte es nicht mehr missen, dass ich inzwischen auf Flock umgestiegen bin, obwohl ich auf die ein oder andere mir wichtige Erweiterung noch verzichten muss.

Das Tolle für mich: In der Favoritenbar wird immer eine Kollektion angezeigt. Klingt zuerst vielleicht doof, aber nachdem man den „Collections-Toggler“ angeschaltet hat, kann man sehr einfach zwischen den verschiedenen Kollektionen wechseln. Wunderbar, weil man so immer nur die Bookmarks direkt zur Verfügung hat, die man im Moment braucht. So z.B. alle GTD-Services oder alle Links, welche man benötigt, um die eigenen Webseiten zu verwalten. Oder aber alle Webmailer oder Links zu Online-Games.

Sehr gut gefällt mir auch die Umsetzung der Suche bei Flock. Optional erhält man on-the-fly während des Tippens Suchergebnisse aus den eigenen Bookmarks (Online + Offline) und der History. Auch der Favoriten-Manager besitzt eine on-the-fly-Suche. Leider scheint diese bei Suse Linux 9.x(?) nicht zu funktionieren. Und noch so ein +-Punkt. Ohne eine Erweiterung kann ich mit Flock meine Links auf all den Rechnern, die ich im Moment benutze (sind gar nicht mal so wenige), wirklich synchron verwenden ohne irgendetwas manuell anpassen zu müssen.

Einzig sollte man bei Flock darauf achten, in welche Richtung er die Bookmarks synchronisiert. Kann man nämlich auswählen. Zuerst hatte er bei mir die del.icio.us-Bookmarks immer überschrieben – das war nicht so genial. Habe dadurch den ein oder anderen Link dadurch verloren.

Wie dem auch sei, ich mag diesen Browser nicht mehr missen. Freue mich darüber, dass ich ihn auf allen von mir verwendeten Systemen (OS X,Linux (Suse,Fedora),Windoof XP) verwenden kann. Und ich bin wahnsinnig gespannt auf seine Weiterentwicklung ^.~.


19
Jan 06

Ruhezustand

Oh wie ist das schön. Den Computer in wenigen Sekunden hoch- und herunterzfahren ohne Probleme. Wieso ich das nicht schon früher entdeckt habe ^-^“. Nicht herunterfahren, nur auf den Ausschalter drücken. Alternativ, wenn man im Ausschalten-Menu von WinXP ist mal die Umschalttaste drücken. Dann wird aus dem Standby Ruhezustand. Und die Wartezeiten haben sich bei mir absolut minimiert. Klar, das blöde beenden und starten der Programme fällt ja jetzt weg.

Der Ruhezustand von Windows ist eine Funktion, die den kompletten Arbeitsspeicher auf die Festplatte speichert und dann den Computer herunter fährt. Wenn Sie den Computer dann wieder einschalten, dann werden diese Daten wieder eingelesen und alles ist genau so wie es vorher war.

Quelle: win-tipps.de