21
Feb 08

Tag der Muttersprache

Flyer Tag der Muttersprache
21.2 Tag der Muttersprache

Heute, am 21.Februar ist internationaler Tag der Muttersprache. Und gleichzeitig Beginn des internationalen Jahr der Sprachen 2008. Etwas, was ich nicht unerwähnt lassen wollte, nachdem es heute morgen – irgendwie beiläufig – im WDR5 Morgenradio erwähnt wurde.

Wer nun Blut geleckt hat, sollte unbedingt auch mal auf die Seite des UNESCO Couriers werfen. In der Ausgabe 1-2008 werden Sprachen und ihre Exotik behandelt. Mehr Informationen gibt es zusätzlich auf dem Portal der UNESCO.

Ich persönlich kann dem Motto nur zustimmen „Languages matter!“. Auch wenn es mir nicht gerade einfach fällt, denn meine Talente liegen nicht im sprachlichen Bereich ^-~ versuche ich mein Bestes zu geben und „Deutsch“ zu schreiben.

Languages matter!

Also nicht immer auf die im Ohr klingenden, gewohnten englischen Begriffe zurück zu greifen, sondern zu überlegen: „Wie heißt es eigentlich in meiner Sprache?

Zugegebenermaßen kommt dabei manchmal seltsamer Schwachsinn heraus – und andere Dinge kann man im Englischen so schön kurz und prägnant ausdrücken, während im Deutschen umständliche Satzkonstruktionen von Nöten sind. Dennoch ist mir meine Sprache wichtig – und immer wieder bin ich erstaunt, welche interessanten Dinge es mich lehrt, seit dem ich darauf achte und mich damit beschäftige.

Sprache ist Kultur, Sprache ist Identifikation. Ist euch schon aufgefallen, wie ihr euch die Sprachgewohnheiten eurer Freunde aneignet und sie Dinge von euch übernehmen? Habt ihr euch schon mal Gedanken über die Herkunft mancher Wörter gemacht? Falls nicht, vielleicht kann ich euch ein wenig anstecken mit meiner Begeisterung! Sprache erweitert den Horizont und macht Spaß! Versucht es mal ^.~!!!


16
Feb 08

Welche Sprache lerne ich jetzt?

Eine Frage, die sich mir zwar im Moment nicht stellt – denn ich bin noch mitten im Lernprozess all der Sprachen, die ich gerne einigermaßen beherrschen würde ^-~ Bzw., wie man vielleicht erahnen kann, im Moment hauptsächlich dem Japanischen ^-^ – aber welche durchaus ihre Berechtigung hat ^-~ oder haben sollte.

Wie dem auch sei, heute bin ich über eine Seite gestolpert, die hilfreiche und interessante Informationen für denjenigen bietet, der noch Zeit hat, eine neue Sprache zu lernen. How to learn any language beschäftigt sich nicht damit, welche Sprachen man lernen könnte, listet Gründe und bietet weitere Hinweise, wie man vorgehen kann.

Screenshot der Sprachliste
Übersichtlich werden etwa 40 Sprachen aufgelistet

In einer Tabelle werden etwa 40 Sprachen verglichen. Hierbei wird die Schwierigkeit (persönliche Erfahrung des Autors und der Forenmitglieder) , die Popularität, Transparenz, der Wirtschaftswert (GDP), die Anzahl der Länder und die Anzahl der Menschen, die diese Sprache sprechen aufgelistet. Zusätzlich ein kurzer Satz, wieso es sich lohnt – oder nicht lohnt – diese Sprache zu lernen. Etwa die Hälfte aller dort erwähnten Sprachen warten mit einer nähere Beschreibung auf, in der auf Nützlichkeit und Dinge wie „Chicness“, Kultur und Variationen in einem kurzen Statement eingegangen wird.

Sehr nützlich sind auch die Informationen darüber, wie man für sich die „passende“ Sprache findet. Und der Guide zum Erlernen einer Sprache. Forum und Bücherreviews fehlen natürlich nicht. Und zusätzlich gibt es eine kleine Geschichtsstunde, in der der italienische Kardinal Joseph Caspar Mezzofanti vorgestellt wird. Ein Herr, der beeindruckende 38 Sprachen beherrschte.

Und für jeden, der jetzt noch gute Argumente benötigt, sich auf den Allerwertesten zu setzten und eine neue Sprache zu lernen, hier eine kleine Liste an vielleicht inspirierenden Artikeln:

Zu guter Letzt meine (über den Lauf der Zeit für mich extrahierten) Argumente:

  • Mein Gedächtnis wird „jung gehalten“ (man kann ja nicht früh genug damit anfangen ^-^)
  • Ich lerne dadurch neue Menschen kennen und erweitere so meinen Horizont
  • Regelmäßige kleine Erfolgserlebnisse (wenn man dran bleibt) verschaffen ein gutes Gefühl!
  • Ich habe nicht das Gefühl, meine Zeit zu vergeuden, in dem ich vor dem Fernseher/Computer sitze
  • Vielleicht wird mein Marktwert erhöht (zeige Eigeninitiative, bilde mich weiter, usw.)
  • Es wird vielleicht nützlich sein, wenn ich das betreffende Land besuche :)
  • Und ganz wichtig: Es macht Spaß!!

19
Jan 08

Reviewing the Kanji

Vor ein paar Tagen habe ich über das Buch „Die Kanji lernen und behalten“ von J.W.Heisig/R.Rauther berichtet.

Screenshot Reviewing the Kanji
Reviewing the Kanji ist eine kostenlose online Lernplattform für Fans der Heisig-Methode

Eine sehr gute Ergähnzung zu den Büchern und den selbst erstellten Lernkarten, bietet die Seite Reviewing the Kanji. Dort eröffnet sich, vom Autoren autorisiert, eine gute Möglichkeit zum Studium der Zeichen. Einen kostenlosen Account angelegt, kann man die gerade gelernten Kanjis in die virtuelle Lernkartei hinzufügen und diese mit Hilfe des 5-Stufen-Prinzips online durcharbeiten oder sich mit anderen Lernenden im Forum austauschen.

Bei jedem einzelnen Kanji kann das Mitglied seine eigene (optional öffentliche) Merkgeschichte eingeben, desweiteren werden die öffentlichen Merkgeschichten der anderen Mitglieder angezeigt. Eine gute Inspiration – zumindest wenn man der englischen Sprache mächtig ist.

Hierin besteht für den deutschen Schüler unter Umständen der einzige Nachteil, denn neben der Seite sind natürlich auch die dem Kanji zugeordneten Wörter auf Englisch. In den meisten Fällen ist dies zwar kein Problem, dennoch treten ab und zu Übersetzungsschwierigkeiten auf.

Klicke hier um das Bild zu vergrößern

Glücklicherweise ist das Problem irgendwann einmal auch einem Menschen aufgefallen, welcher sich mit dem Erstellen von Greasemonkey-Skripten auskennt. Daher existiert inzwischen ein Greasemonkey-Skript namens Kanji.Koohii: Substitute keywords, mit dem man die Schlüsselwörter mit einem simplen Klick auf das Wort verändern kann.

Die Verwendung des Greasemonkey-Skriptes ist sehr einfach. Voraussetzung ist, dass der Benutzer Firefox verwendet und die Greasemonkey-Erweiterung installiert hat. Anschließen kann das Greasemonkey-Skript direkt installiert werden. Befindet man sich nun im Studieren-Bereich (Study) der Webseite auf einer Kanji-Karte, genügt ein einmaliger Klick auf das Stichwort, die Eingabe des eigenen Schlüsselwortes und einmalige Bestätigung mit Enter, damit die Änderung wirksam bleibt, auch im Abfrage-Bereich (Review).

Es existieren auch weitere Greasemonkey-Skripte, wie man in Forenbeitrag Site enhancements by users (Greasemonkey scripts) nachlesen kann.

Ich bin sehr froh, diese Seite und das Greasemonkey-Script gefunden zu haben. Denn eine zusätzliche Wiederholung schadet meinem Lernerfolg definitiv nicht!


14
Jan 08

Die Kanji lernen und behalten 1

Über den Band „Die Kana lernen und behalten“ von J.W.Heisig/R.Rauther habe ich bereits in einem früheren Blogpost schwärmerisch berichtet. Nun muss ich mein Loblied mindestens für das erste der beiden Folgebänder anstimmen. (Das zweite habe ich noch nicht bearbeitet ;))

Die Kanji lernen und behalten 1″

Die Kanji lernen und behalten“ ist in zwei Bände eingeteilt. Nummer eins beschäftigt sich nur mit Schreibweise und Bedeutung von 2042 Zeichen, während dem Studierenden im zweiten Band die chinesische und japanische Lesung der Zeichen, sowie weitere Wissensinhalte näher gebracht werden. Leseproben zu beiden Bändern gibt es auf Kanji-lernen.de.

Nach wie vor bin ich von der Methode überzeugt, sich die Zeichen an Hand von möglichst absurden oder kuriosen Geschichten zu merken. Nach ein paar duzend Zeichen habe ich schon automatisch angefangen, mir eigene Merksätze zusammen zu reimen.

Die Anleitung, wie man am passendsten seine Lernkarten erstellt, so dass die fehlenden Informationen, welche erst mit Band zwei kommen, problemlos eingefügt werden können, kommt leider erst in der fünften Lektion – könnte für mich etwas früher geschehen sein. Nichts desto trotz schreibe ich fleißig meine Karteikärtchen und erfreue mich der täglichen Motivation zehn oder zwanzig neue Kanjis zu lernen.

Screenshot KanjiGym Light

KanjiGym light hilft beim Lernen

Das unter Kanji-Gym.de angebotene kostenlose Java-Programm ist zwar eine nette Ergänzung, meiner Meinung aber nicht wirklich praktikabel, da es keine Statistik über gelernte und vergessene Zeichen gibt. Wenigstens kann man die zu überprüfenden Kartensätze lektionsweise oder anhand eines Nummernblocks auswählen. Aber was beschwere ich mich ^.~ handelt es sich doch immerhin um eine Light-Version, welche es sogar für Palm OS gibt.

Und noch ein kleines Bonus, welches auf der Seite von Herrn Rauther zu entdecken gibt. Für all jene, die zu ungeduldig sind, die Karteikarten selbst zu schreiben, gibt es dort eine ausdruckbare PDF-Vorlage der Karten PDF. Dieses muss entweder auf einem Duplex-fähigen Drucker oder aber manuell so ausgedruckt werden, dass die immer aufeinanderfolgenden Seiten auf einem Blatt landen – ansonsten könnte man natürlich auch kleben.

Nun denn, die Kanji rufen. ^.~ Zumindest mich zu meiner täglichen Lektion.


28
Okt 07

Canoo.net – Wörterbuch und mehr

Aus der Schule raus und Jahre lang nichts mehr mit Grammatik, Satzstellungen und Flexion am Hut? Dann stellt sich eine Frage und natürlich ist der passende Duden nicht zur Hand. In solch einem Falle hilft Canoo.net weiter, „Wörterbücher und Grammatik für Deutsch“.

Gerade für meinen Sprach-Tandem E-Mail Wechsel ist es essentiell, dass ich eine Quelle habe, auf die ich verweisen kann und die praktischer Weise die Dinge auf Deutsch und Englisch erklärt! Und dies sehr ausführlich, mit Beispielen und verweisen auf ähnliche oder Sonderfälle.

Screenshot eines Beispielbildes
Anhand eines Screenshot wird der Aufbau einer Rubrik erklärt.

Zudem ist die Menge an Gebieten der deutschen Sprache sehr gut abgedeckt. Tatsächlich findet sich dort alles von Wörterbüchern, Wort– und Satzgrammatik, der Wortbildung bis hin zur Rechtschreibung. In jeder Rubrik werden die Unterrubriken und wie sie verwendet werden mit einem kleinen Screenshot erklärt. Dies ist sehr hilfreich.

Ich möchte diesen Dienst nicht mehr missen! Denn schließlich möchte ich meine Sprache nicht verlernen, oder ständig die z.B. beim Zwiebelfisch erwähnten Fehler begehen… bzw. wenigstens wissen, wie ich meine Muttersprache verunstalte.

Übrigens: Canoo gibt’s auch für die Werkzeugleiste (z.B. für das Suche-Eingabefeld im Firefox).