06
Apr. 07

Meine Lieblings-Podcasts I: SWR2 Leben/Eckpunkt

Kennst Du dieses Gefühl: Du liest, hörst oder siehst etwas und eigentlich könntest Du die ganze Zeit nur nicken, "Ja, ja, jaaaaa - genauso sehe ich es auch" schreien? Da werden Dinge erzählt, die Dir immer im Kopf herum schwebten, welche Dich jedoch häufig haben zweifeln lassen, weil die meisten Menschen nach außen so anders zu denken schienen.

Gestern ging es mir so mit einer Folge des Podcasts SWR 2 - Leben RSS "Götter, Pokemons und das Böse". Eine Japanerin (?) berichtete an Hand der Beobachtungen, welche sie mit ihren eigenen Kindern machte über die verschiedenen Auffassungen von Gut und Böse, dem Verhalten der Menschen bezüglich solcher Dinge im westlichen Kulturkreis und Japan. Eigentlich kann ich diesen Bericht nur jedem ans Herz legen. Es gibt in sowohl in Schrift- RTF als auch (noch) als Podcastbeitrag. Leider sind im eigentlich SWR-Podcast immer nur die letzten 10 Beträge verfügbar. Bei Podster.de oder Podcast.de finden sich neben dieser auch alle anderen Folgen - können dort sogar direkt aus dem Browser angehört werden.

Desweiteren sendeten sie über die letzen Monaten hinweg eine sehr interessante Reihe über die verschiedensten Therapieformen bei seelischen Problemen. Diese fand ich sehr spannend. Außerdem kann ich mir gut vorstellen, dass das lesen oder anhören sehr hilfreich sein könnte, falls man auf der Suche nach einer Therapie ist und etwas anderes als Gesprächs- oder Verhaltenstherapie wünscht - oder einfach nur über Alternativen informiert sein möchte.

Die allgemeine Thematik des Podcasts ist relativ weitreichend. Ich würde es beschreiben als "Themen, die sich rund um den Menschen, sein Verhalten, Interaktion mit der Gesellschaft, soziale und kulturelle Entwicklungen, ...", fasse damit wahrscheinlich aber nur einen geringen Teil.

Übrigens kann ich allgemein die SWR2 Podcasts empfehlen. Um Freizeit-Stress zu vermeiden, ist es allerdings sinnvoll, eine Auswahl, bezüglich der Beiträge, die man hören möchte, zu treffen. Sonst müsste man wohl den ganzen Tag Podcasts hören ;).

Noch ein kleiner Hinweis:
Sowohl bei Podster, als auch bei Podcast.de wird der Podcast nicht - wie er auf den Seiten des SWRs heißt - unter SWR2 Leben, sondern unter SWR2 Eckpunkt geführt.


05
Apr. 07

Die Kana lernen und behalten

Ein wahrlich geniales Buch zum Erlernen der Hiragana und Katakana: "Die Kana lernen und behalten Teil 1 + 2".

Bisher fehlte mir immer die Zeit, mich mit der Methodik der Bilder und Pfade zum Erlernen komplexer Sachverhalte - oder weniger komplexer Zahlenkombinationen - auseinanderzusetzten. In dem Buch von J.W. Heisig und K. Gresbrand konnte ich im eigenen Gehirne erfahren, wie gut sie funktioniert.

Das Buch ist aufgeteilt in zwei Teile. Im jeweils 6 Lektionen werden dem Leser imEersten die Hiragana, sowie Nigorierungs-, Plosiv- und Längungszeichen, im Zweiten die Katakana sowie die zugehörigen Nigorierungs- und Plosivzeichen beigebracht.

Hierbei geht es nicht linear voran. Man springt innerhalb der Lektionen von Zeichen zu Zeichen und folgt dabei häufig einem Faden, mit dessen Hilfe man sich die verschiedenen Zeichen merken kann. Das Springen ist von Nöten, da die Zeichen "alphabetisch" angehordnet sind, was jedoch nicht der optimalen Lernreihenfolge entspricht.

Das etwas hochgestochene "Alle Hiragana und Katakana in je 3 Stunden" hatte bei mir am Anfang schon Zweifel geweckt. Nach Bearbeitung des ersten Teiles muss ich jedoch eingestehen, das dies tatsächlich zutreffend ist. Zwar werde ich noch Wiederholungen benötigen um manche Zeichen endgültig zu festigen, ich muss zur Verteidigung des Buches jedoch sagen, dass ich nicht immer mit vollster Konzentration gelernt habe - manchmal im Bus, oder zwischen Tür -und Angel.

Besonders erwähnenswert finde ich die Motivation, die für mich von diesem Buch ausgeht ist. Es motiviert schließlich nichts mehr als ein schnell sichtbarer Erfolg!

Nun aber genug der Worte ^.~ Ein viel besseres Bild des Buches und der Aufbereitung des Lernstoffes bietet die Leseprobe PDF.


29
März 07

Handarbeit Querbeet

Entmüllung meiner geschmackvollen Bookmarks, mal wieder ... dieses Mal dreht sich alles um die Handarbeit.

Die erste Seite ist zwar ein wenig "späte 90er" (Sternenhintergrund) bietet dafür eine umfangreiche Sammlung an Links zu Häkel-Anleitungen und ist, wie ich gerade feststelle, nur noch eine Leiche, die 404er produziert. Na gut.

Sehr schön finde ich Free Craft Projects. Eine Seite die viele Anleitungen, meistens mit Bild, gut sortiert präsentiert. Ein Blog, den ich sehr inspirativ finde, und der häufig schöne Instruktionen verlinkt - wie in diesem Falle die Anleitung zum Geschenk einpacken mit Stoff - ist der Blog des Craftzines.

Eine weitere Seite, welche ich als Feed zur Inspirationsfindung nicht missen möchte, ist Curbly. Hierbei handelt es sich um eine Do-It-Yourself (DIY) Community.

Jetzt komme ich zu eher kleineren Seiten, welche nicht ganz so viele Anleitungen haben. WhatTheCraft? hat mich damals ob der süßen T-Shirt Umwandel-Anleitungen überzeugt. Auch beim MaizeProjects oder Deborah Merlo finden sich sehr liebenswerte Projekte. Oder aber bei Uniqueprojects. Hach ja - erinnert mich doch gleich wieder an Objects of Desire. ^.^''

Häkelfreunden kann ich Hook Me Up! empfehlen, mal etwas jenseits des Klorollenhalters häkeln ^.~ Eine andere Seite, die Inspiration (und Anleitungen) anbietet ist Crochet me. Neben diesen gibt es in dem Magazin auch Tutorials zu ausgefalleneren Häkeltechniken.

Wer immer dachte, dass Handarbeit irgendwie altbacken ist, sollte sich mal The AntiCraft umsehen, ich denke diese Seite wird mit ausgefallen Motiven eines besseren belehren. Ebenso Hello Yarn, welche mit einigen aktuellen Totenkopfmotiven aufwarten.

Für den Strickanfänger könnte der Knitlist Tips Page Index hilfreich sein und bildlich, diese - momentan nicht ansehbare (Flickr hat 'nen Schluckauf) - Bilderserie. Dort ausgelernt, kann man gleich zu Knitting Pattern Central weitersurfen und sich eine gefällige Anleitung aussuchen.

Als letztes noch etwas für die Papier-Falt-Fraktion. Einige relativ große Sammlung an Origamidiagramme gibt es auf origami.com.


22
März 07

Kaki King (Eine Entdeckung via Songbird)

Manchmal überrascht es mich, was sich so auf meiner Festplatte findet. Nach dem Neuinstallieren der iTunes-Version habe ich mal meine Musik-Bibliothek auf den neuesten Stand gebracht und dabei einige Lieder aufgenommen, die ich in jener Zeit heruntergeladen habe, als ich Songbird testete. Denn dieses tolle Programm, welches zur Zeit nur in einer Entwickler Vorschau-Version zu erhalten ist, ist weit mehr als ein einfacher Mediaplayer inklusive Bibliothek.

Testweise hatte ich eines der dort voreingestellten Musik-Blogs oder einen Podcast, ich weiß es nicht mehr genau, angeklickt und die Funktionen getestet, Musik aus solchen Medien zu spielen. Dabei werden die Lieder automatisch in auf der Festplatte gespeichert und in die Medienbibliothek aufgenommen.

Hierbei waren 2 Lieder von Kaki King, einer amerikanischen Musikerin, welche mich mit ihrem Gitarrenspiel, dem Gesang und der gesamten Atmosphäre der Musik verzauberte. Es erinnert mich ein wenig an Anime-Soundtracks. "Yellowcake" an Arjuna, und andere an den OST von "Serial Experiments Lain". Sanfte Gitarrenmusik, manchmal mit Text, manchmal auch ohne. Ich gehöre eigentlich nicht so sehr zu den Fans der Gitarre, aber sie schafft es tatsächlich, mich für ihre Musik zu begeister (Zumindest mit all jenen Liedern, die ich von ihr hören konnte).

Hier der Link zu Kaki Kings MySpace Seite. Dort kann man sich auch vier ihrer Stücke anhören (Davon zwei, welche sich von jenen, die man auf ihrer Seite anhören kann unterscheiden). Ich persönlich liebe "Yellowcake". Irgendwie ist Kaki Kings Musik eine Mischung aus elektronischer Musik, Pop, klassischer Gitarre und niedlichem kindhaftem Gesang, zerbrechlich und doch, von Zeit zu Zeit mit bedrohlichen Elementen, und intensiver. Es fällt mir schwer, es zu beschreiben. Und gerade dies gefällt mir.


19
März 07

Ruhe-Raum

So etwas würde ich mir an unserem Institut wünschen. Einen Ruhe-Raum, in dem man nach dem Mittagessen eine halbe Stunde lang Stille genießen kann. Ohne Rechner-Rauschen oder Kommunikation. Einfach ein relativ karg eingerichteter Ort, nicht grell aber auch nicht düster. Vielleicht eins, zwei Pflanzen und ein kleiner Zimmerbrunnen. Kissen auf dem Boden zum Sitzen, ein paar Sessel oder Hocker. (Da muss ich ja glatt an den Meditations~/Ruheraum bei der Expo 2000 denken)

Ich freue mich auf den Sommer, denn dann kann ich mich nach dem Mittagessen unter einene Baum setzten und mich somit wenigstens den Rechner-Klängen entziehen, die mich mitlerweile richtig kirre machen können. Und vielleicht finde ich irgendwo bei uns (vielleicht hinter der Anatomie?) ein Plätzchen, welches nicht all zu sehr dem Stadt-Lärm ausgesetzt ist. Oder noch besser mich auf einen kleinen Spaziergang in den Botanischen Garten begeben.

Vielleicht sollte ich mir auch einfach für die Uni einen kleinen Zen-Garten basteln. Dazu vielleicht noch ein Bonsai und Wassergeräusche auf dem mp3-Player sowie ein kleines "Bitte nicht stören"-Schildchen auf dem Monitor... warum eigentlich nicht. Ein bißchen Ruhe für zwischendurch ist schließlich produktionssteigernd.