25
Sep 08

Wie wäre es mit einer KaraokeParty?

Nun, muss ich es zugeben, ich bin ein Karaoke-Fan. Zwar nur im stillen Kämmerlein, dort aber umso lieber und schräger. Und vor wenigen Tagen bin ich nun über eine Internetseite gestolpert, die mein Sängerherz hat hochschlagen lassen, und zwar KaraokeParty.com.

Screenshot KaraokeParty
Bild 1: Wie gut triffst Du den Ton?

KaraokeParty funktioniert in etwa wie SingStar oder die freie Variante UltraStar. Die gesungenen Tonhöhen werden mit den geforderten verglichen und eine Endpunktzahl berechnet. Der Vorteil ist natürlich, dass man weder ein Programm herunterladen, noch die Lieder zusammenbasteln muss. Zumindest nicht, wenn man einen Flashplayer installiert hat. Und natürlich funktioniert der Vergleich der gesungen und geforderten Tonhöhen nur mit angeschlossenem und freigeschaltetem Mikrofon.

Auf KaraokeParty kann man momentan aus etwas unter 100 Liedern wählen, auf der Startseite präsentiert über einen schicken Coverflow. Diese Zahl wächst beständig, so sind innerhalb der letzten Woche 12 neue Songs hinzugekommen. Die Auswahl der Lieder lässt sich dabei durchaus sehen. So lassen sich auf der Seite sowohl ältere als auch neuere Ohrwürmer finden, wie z.B. Klassiker von ABBA, Madonna, Elvis Presley oder Bryan Adams aber auch aktuelle Künstler wie z.B. Rhianna, Duffy oder Kate Perry.

Sehr gut gefällt mir, dass man die Schwierigkeitsstufe des zu singenden Liedes variieren kann indem man entscheidet, ob eine normale oder die instrumentale Version des Songs verwendet wird. Wobei die instrumentale Version durchaus Backgroundsänger oder Zweitstimmen enthält, die man nun einmal nicht selbst singen kann.

Hört sich fast perfekt an, oder? Seitdem ich mich dort angemeldet habe, halte ich ein wenig nach einem Haken Ausschau, allerdings konnte ich bisher nichts entdecken. Es kostet nichts, Werbung ist mir bisher auch noch nicht aufgefallen. Ob sie wohl unser schräges Gesingsang irgendwo ausstellen? Just kidding.

Naja, einen kleines Etwas gibt es allerdings schon, wobei ich mir vorstellen könnte, dass dies einfach an meinem zu geringen Upload liegen könnte: Das, was ich singe, kommt immer etwas verzögert an. Dies  verringert die Punktzahl natürlich, schmälert allerdings in keinster Weise den Spaß!


04
Aug 08

Der Vogel bekommt mehr und mehr Federn

In der Version 0.3.1 beherrscht Songbird nun auch Tabs

Wie ihr vielleicht seht, ist der Entwurf zu diesem Artikel schon etwas älter, sein Statement jedoch ist immer noch aktuell. Wer bisher noch keinen Blick auf den auf der Mozilla-Engine basierenden Audioplayer (und mehr) geworfen hat, sollte dies spätestens mit dem Release der Version 0.7 nachholen! Aber keine Bange, bis V0.7 ist noch ein wenig Zeit!

Screenshot Songbird 0.7 RC1
Bild 1 Songbird zeigt sich in neuem Gewand

Vor zwei Tagen ist die Version 0.7 RC1 zum Testen für alle Überneugierigen herausgekommen. Neben einem komplett überarbeiteten Gefieder (ja, Federn, so werden die Skins für Songbird genannt), welches wirklich schick und schnell daher kommt, gibt es neue Details wie z.B. intelligente Playlisten, die Möglichkeit einen Konzertkalender einzubinden und eine gut funktionierende last.fm Unterstützung. Schneller ist es auch geworden, das im Schlüpfen befindliche Vögelchen; dies gilt vor allem für den Scan von Mediadateie – egal ob auf Festplatten oder aus Deinem Lieblings-mp3-Blog.

Im Allgemeinen wird – nein ist – Songbird für mich, wenn er mal geschlüpft ist, ein würdiger iTunes-Konkurrent werden. Auch andere Features, wie z.B. eine „Search as you type“-Funktion lässt das Vögelchen nicht missen. Und während ich Musik höre, kann ich mit der gleichen Applikation im Internet surfen – mit Tabs ;) – und mittels diverser Addons den Player nach meinen eigenen Bedürfnissen erweitern, so z.B. automatisch Flickr-Bilder des laufenden Künstlers anzeigen lassen oder andere Spielchen.

Songbird unter Linux

Wie alle anderen Mozilla-Produkte gibt es Songbird für alle gänigen Plattformen. Sehr einfach fand ich die Installation unter Ubuntu (Gutsy). Hierfür muss nur das Paket heruntergeladen, entpackt und am besten direkt im Ordner ~/bin/: kopiert werden.

1
2
mel@kotoko:> mv Songbird_0.7.0rc1_linux-i686.tar.gz ~/bin/
mel@kotoko:> tar -xf  Songbird_0.7.0rc1_linux-i686.tar.gz

Anschließend kann die komprimierte Datei gelöscht und der Einfachheit halber ein symbolischer Link Erstellt werden. Dieser hilft, dass man den Player von überall her aufrufen kann1.

1
2
mel@kotoko:> rm Songbird_0.7.0rc1_linux-i686.tar.gz
mel@kotoko:> ln -s ~/bin/Songird/songbird ~/bin/songbird

Anschließend steht dem Musikgenuss mit Songbird nichts mehr im Weg. Geöffnet wird der Player mit einem schnellen Alt+F2 und dem Tippen von songbird – oder auf eine der anderen vielen Arten und Weisen2.


  1. Sofern der Pfad ~/bin/ in der PATH-Variable enthalten ist – teste dies z.B. mit „echo $PATH„ []
  2. Im Terminal songbird eintippen, mit Hilfe von Gnome-Do oder Launchy ^-^“, einer Verknüpfung auf dem Desktop (die allerdings selbst angelegt werden muss), … []

23
Jun 08

Stöckchen: Musik zum Erinnern

Stöckchen mag ich doch gerne, vor allem, wenn ich sie mal nicht klauen oder einfach so mitnehmen muss ;). Deswegen nehme ich jenes, welches mir Jnin zugeschmissen hat, doch gerne an. Es geht darum “5 Musikstücke die einen an etwas Besonderes erinnern zu nennen, wobei die dazugehörige Erinnerungen nicht unbedingt genannt werden muss”. Mache ich aber trotzdem. Denn in vollem Positivismus-Wahn versuche ich mir nur die Lieder herauszusuchen, bei denen die Erinnerung mir zumindest ein Lächeln auf die Lippen zaubert – die “heul”-Lieder lasse ich einfach mal weg.

Nummer 1: “Radio Gaga” von Queen (YouTube, Songza)

Warum? Weil meine Schwestern mir immer und immer wieder erzählten, wie ich als kleines Kind durch das Wohnzimmer gehüpft bin und zu Radio Gaga getanzt habe. ^-^’’

Nummer 2: “I just died in your arms tonight” von Cutting Crew (YouTube, Songza)

Total verknüpft mit meinem besten Freund während der Abi-Zeit. Er war so sehr in mich verliebt, dass er mir die Sterne vom Himmel geholt hätte. Obwohl zwischen uns “nie mehr als Freundschaft” war, war doch weit mehr als Freundschaft zwischen uns. Heute würde ich sagen, er war mein eigentlich erster Freund, zumindest was das Vertrauen und Fallen lassen anging. Aber pssst ;) Und auch wenn das Lied fürchterliche 80er Jahre Mukke ist – es erinnert mich an eine wundervolle Zeit und Freunde, die für immer ein Platz in meinem Herzen haben werden, auch wenn ich das damals nicht so ganz realisierte.

Nummer 3: “Hunter” von Dido (YouTube, Songza)

Dieses Lied steht sinnbildlich für den Moment, an dem ich realisierte, dass mein erster Freund nicht wirklich mit mir zusammen war, dass er nicht in mich verliebt war. Bei mir sah die Sache leider anders aus – aber tief in mir drinnen wusste ich “Ich muss raus aus der Beziehung”. Leider habe ich nicht darauf gehört und es ist letzendlich nicht ganz so gut ausgegangen. In gewisser Weise sang ich mir mit diesem Lied damals selbst zu, dass ich mich gehen lassen sollte. Hmm …. Auch wenn sich das jetzt eher traurig anhört, gibt mir „Hunter“ und vor allem die Erinnerung daran, wie es immer in meinem Kopf herumschwirrte sehr viel Stärke. Heute weiß ich, dass eines meiner ganzen Ichs auf mich aufpasst.

Nummer 4: “My Sharona” von The Knack (YouTube, Songza)

Dieses Lied steht für den Film meiner Jugend: „Reality Bites„. Abgöttich habe ich ihn geliebt und in der Tat habe ich ihn sogar häufiger gesehen als „Dirty Dancing“ ^-^’’. Dementsprechend durfte die Musik und vor allem „My Sharona“ auf keiner “Party” fehlen. Und ganz wie im Film hüpfte ich wild in der Gegend herum und fühlte mich ausgelassen und ein kleines bisschen losgelöst von meinem doch recht ernsten (selbst gewählt) Alltag.

Nummer 5: “For the First Time”  von Kenny Loggins (YouTube, Songza)

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Weihnachten, 15jähiges Mädchen voll in der Pupertät, Flipper auf dem PC im Dauerrausch um der Langeweile zu entgehen, Kenny Loggins “For the First Time” in Dauerschleife. Ich habe mich tief der Melodramatik hingegeben, dem “ich möchte jetzt einen Freund” oder zumindest nicht alleine sein mit meiner Famlie (“alle soooo alt” war mein Gedanke wohl damals.) Oh mein Gott bin ich darin versunken…. ^-^’’ Damals war ich traurig, heute zaubert es ein Lächeln auf mein Gesicht und jagt mir immer noch einen Schauer über den Rücken. Denn Gefühle selbst erleben zu dürfen ist noch viel schöner, als sich in vermeintlichen Gefühlen auf Grund von Musik, Filmen oder Büchern zu flüchten ^-^“

Soo, das waren die fünf Lieder, verzeiht mir die 80/90er Jahre Grausamkeiten. ^-~ In diesem Kontext übrigens ganz interessant: Vor mehr als 3 Jahren hatte ich schon mal ein Musik-Stöckchen zugeschmissen bekommen, welches u.A. auch fünf erinnerungsträchtige Lieder erfragte, damals wählte ich neben „Hunter“ “Summer Sun” von Koop (YouTube, Songza), “Floralis” von Rondo Veneziano, “Sad Lisa” von Cat Stevens (YouTube, Songza) und “Where does the ocean go“ von Illaria Graziano (YouTube, Songza).

Hach ja, wenn ich „Summer Sun“ so höre, erinnert es mich daran, dass ich mal meine aktuelle Playlist an den Sommer anpassen sollte! ^-^

Was das Weiterschmeißen des Stöckchens angeht, würde ich mal sagen, heute ist Selbstbedienung angesagt ;) Also nehmt und freut euch!


11
Jun 08

Musik nach Stimmung hören mit Moodstream

Ein wirklich schön gemachtes Flash-Musik/Media-Spielzeug ist es, von dem hier, hier und hier berichtet wurde. Mit Moodstream ist können Musik, Bilder und Videos ausgewählt nach Stimmung gehört und angesehen werden.

Screenshot Moodstream
Bild1: Wie hätten sie’s den gerne?

In jeweils vier Stufen kann zwischen Happy & Sad, Calm & Lively, Humorous & Serious, Nostalgic & Contemporary sowie Warm & Cool gewählt und somit ein “Musikfernsehn” nach der momentanen Stimmung zusammengestellen werden.

Mir persönlich gefällt die Möglichkeit sehr gut, zu wählen ob man Lieder mit oder ohne viel Vocals haben möchte. Gerade bei Unterhaltungen oder beim Programmieren, wo vielleicht nur dezente Hintergrundmusik gefragt ist, kann ein “less Vocals” sehr nützlich sein.

Für einen schnellen Test verschiedener Stimmungskombinationen werden sechs Voreinstellungen (Presets) angeboten. Von inspirierend, intensive bis schlicht und klar.

Lieder die einem beim Hören besonders gefallen, können im sogenannten Moodboard abgelegt werden. Für registrierte Benutzer kann dieses auch für späteres Hören gespeichert werden. Der einzige Haken den ich momentan feststelle: Es werden keine kompletten Lieder gestreamt – oder habe ich mich verhört?? Vielleicht gibt es komplette Lieder auch nur für den registrierten Nutzer, oder nur über Pump Audio Soundtrack?? Weiß jemand mehr darüber?


31
Mai 08

Soundflavor

Schick, schick. Mit Soundflavor kann neue Musik entdeckt oder bekannte gehört und gesehen werden.

Screenshot Soundflavor
Bild1: Welches Musikrichtung möchtest Du heute?

Wie man in Bild1 schon sieht, kann man neben einer Suche die Musik nach Genre, den Inhalten der Lyrics (nach Stimmung oder Thema), dem Zeitraum oder freie Erhältlichkeit auswählen. Nach kostenloser Registrierung kann auch eine Playliste erstellt werden. Playlisten von anderen Nutzern kann man sich aber auch ohne Registrierung ansehen, oder aber die Ergebnisse der Suche oder dem Auswählen aus den Listen.

Wobei, anhören trifft es ja nicht 100%ig, denn eigentlich ist es eher Music-TV, denn die Musik wird, soweit ich das sehe, von YouTube gewonnen. Nette Verknüpfung von Services. Natürlich darf da das Angebot der Anzeige der Playlisten oder einem Player Widget für soziale Netzwerke wie z.B. Facebook oder MySpace nicht fehlen.


20
Apr 08

Musikblog „Motel de Moka“

Vor ein paar Wochen entdeckt und mich absolut begeistert: Der Musikblog Motel de Moka stellt fast täglich eine Playliste aus Musik vor.

Fast tägliche Playlisten mit genialer Musik

Die Autoren haben auch ein Händchen dafür, ihre Playlisten passend mit einem „Cover“ zu versehen und natürlich auch die Geschichte zu der Songauswahl zu erzählen. ^-^

Die Titel, die ich bisher gehört habe, gehen von Easy Listening über Jazz, Hip-Hop, Pop und Rock. Sehr angenehme Mischungen zum nebenbei Hören oder auch drauf konzentrieren! Gefällt mir außerordentlich gut. Und das der Blog in Kombination mit Songbird rockt ^-^ und einen ungetrübten Hörgenuss und gleichzeitige Informationslust-Befriedung bietet muss ich bestimmt nicht erwähnen. ^-~


24
Mrz 08

Modernes Mixtapes mit Mixwit

Genauso wie Disketten-Laufwerke am Computer sind Kassettenlaufwerke in der Stereoanlage am Aussterben. Wer dennoch ein Mixtape erstellen möchte – und zwar in originellerer Weise als auf CD gebrannt – sollte unbedingt einmal bei Mixwit vorbeisehen.

Screenshot Mixwit
Mit Mixwit eigene Mixtapes erstellen

Dort ist es möglich, aus eigenen hochgeladene Musikdateien oder solchen, die aus dem Internet mit Hilfe der Suchmaschine SeeqPod [Review] gesucht und gefunden wurden, eine Playliste zu erstellen, die anschließend online als „Mixtape gespeichert“ wird.

Zuvor kann allerdings noch das Aussehen der Kassette angepasst werden. Style und Farbe oder ein eigenes Cover, Titel und Glanz können verändert werden. Um das Tape speichern und später evtl. noch einmal verändern zu können, muss man sich auf Mixwit mit einer E-Mail-Adresse Achtung – das Eingabeformular setzt die englische Tastaturbelegung voraus, bei dem das Klammeräffchen (@) auf Umschalt+2 (also unserem Anführungszeichen „) liegt.registrieren.

Mixtape Anime & J-Pop
Anime & J-Pop Mixtape

Und wer jetzt Lust und Laune hat, kann sich mein kleines Mixtape zum Thema Anime&J-Pop anhören. ^-^“ Ich habe das ein oder andere meiner Lieblingslieder aus Animes wie z.B. Ghost in the Shell (Yoko Kanno, Ilaria Graziano), Noein, Read or Die (Taku Iwasaki) , Nana (Anna Tsuchiya, Olivia), Bleach (High and Mighty Colors, Rie Fu, Orange Range) gesucht und gefunden und daraus ein bunt gemischtes Mix-Tape zusammen gestellt.


08
Mrz 08

Musikalisches Gemüse

Einfach fantastisch, was der Japaner Heita aus und mit Gemüse macht!

Musikalisches Gemüse

Ein wenig aushöhlen, Löcher hineinschneiden oder mehrere Gemüsearten kombinieren und damit Musikinstrumente erstellen. Oben seht ihr Screenshots mit Links zu drei seiner kreativen Arbeiten: die Karotten-Lauch-Panflöte, die Karotten-Zucchini-Paprika-Trompete und eine Karotten-Rettich-Pilz-Querflöte!

Wie ihr vielleicht richtig vermutet, hat er noch mehr zu bieten. Instrumente aus Broccoli, Kohl oder Äpfeln. Auf seiner YouTube-Seite gibt es die ganze Liste der Videos. Definitiv ein kurioses, aber auch kultiges Hobby!

Und wer die Japanische Sprache bereits beherrscht, der versteht auch Anleitungen und Kommentare ^-~ – ansonsten heißt es Wortfetzen aufschnappen und sich an den Bildern und der Musik erfreuen.


04
Mrz 08

Metronom Online

Wer gerade ein Metronom benötigt, oder aber einen 440Hz Ton; wer wissen möchte, wie viele BPM benötigt werden, damit ein Musikstück adagio oder largo gespielt wird, der ist bei Metronom Online genau richtig.

Screenshot Metronom Online
Online Taktgeber: Metronom Online

Der BPM-Bereich liegt zwischen 40 und 208 BPD und kann eingestellt werden, in dem die kleinen runden Punkte bei der Zahl mit der Maus angeklickt werden.


26
Feb 08

Songza – Musiksuche mit sozialem Touch

Songza ist eine weitere Musiksuchmaschine, mit der man Lieder suchen und gleichzeitig anhören kann.

Songza Screenshot
Songza Musiksuche

Lieder können zu einer Playliste hinzugefügt werden, getwittert oder als Link weiter versendet. Außerdem werden von One Llama empfohlene andere Künstler passend zum Eingegebenen gelistet. Die Qualität der Datei kann über den rate-Button bewertet werden.

Songza spricht von sich selbst als Seite, die sich dem Humanen Interface Design verschrieben hat, bzw. demonstrieren möchte, wie dieses angewendet werden könnte.

[…] term used by Jef Raskin to describe interfaces that reflect how people actually use software. Songza presents this concept through its clean, clutter-free design and transparent remote control.

Gerade die „Fernbedienung“ finde ich in der Tat unerwartet und gewöhnungsbedürftig. Schließlich sind auf den meisten Webseiten Bedienelementen an fixen Positionen (z.B. am Anfang oder Ende einer Zeile). Hier öffnen sich die weiteren Optionen zu einem Titel am Mauszeiger, was durchaus Vorteile mit sich bringt.


12
Feb 08

Gimado – Musiksuche mit „Flow“

Auch nett – was man da manchmal findet, wenn man auf die Suchbegriffe klickt, die andere auf meine Seite führten.

Gimado mit Cover-Flow ähnlicher Künstlervorstellung

Mich brachten sie zu Neonsushi, welches mich wiederum zu Gimado brachte. Gimando ist eine weitere Musik-Suchmaschine, und zwar eine mit einem netten Feature ;).

Alle 24 Stunden werden neue Künstler vorgestellt, und dies im Stil des iTunes Cover-Flow ansehen. Die Künstler scheinen nach einem Blogeintrag der Macher von Hand ausgewählt zu sein. Ein einfacher Klick auf die Cover, verschiebt die Ansicht, doppelklickt man auf ein CD-Cover, erscheint eine Liste anhör- und downloadbare Lieder, die bei einer Suche nach dem Künstler und dem betreffenden Album ausgespuckt werden.

Diese Art der Vorstellung von Künstlern finde ich gut :) und habe auch gleich eine interessante Künstlerin für mich entdeckt.


09
Feb 08

Songerize/SeeqPod – mal eben schnell reinhören

Irgendwann las ich einmal, dass das beste Mittel gegen Ohrwürmer ist, das betreffende Lied einmal zu Ende zu hören.

Mit Songerize in beliebige Titel reinhören

Mit Songerize kann man dies ganz einfach machen. Titel und Interpret eingeben und los geht’s. Sehr praktisch auch, wenn man ein Lied vorstellen möchte, oder aber gerne mitreden würde, wenn sich die Kollegen über Song xy streiten. ^.~

SeeqPod zum Suchen und Hören

Woher die Musik kommt? Songerize selbst beschreibt sich als vereinfachte Version der Musiksuchmaschine SeeqPod. Hmm, wenn ich mir diese allerdings so ansehe, sie gefällt mir eigentlich wesentlich besser. Denn neben Musik wird in den Suchergebnissen auch auf Videos verwiesen. Und daraus kann man sich dann eine eigene Playliste erstellen. Schön!

Und von der Präsentation und den Ergebnissen her um einiges netter als die von Songbird verwendete Suchmaschine Skreemr, eben total Web2.0 *hüstel*.


28
Jan 08

Kaki King in Concert!

Ja was fand ich da heute morgen Tolles in meinem virtuellen Briefkasten?

Kaki King in Concert

Kaki King, eine wirklich begnadete Gitarristin, kommt am 3. Februar 2008 in die Fiffi-Bar nach Köln. Gegen 5 Euro – so stand es in der Email – gibt es nicht nur sie sondern auch die Kölner Band Voltaire. Start ist um 21.00 Uhr, die Fiffi-Bar findet ihr in der Rolandstr. 99 in der Kölner Südstadt.

Ja wo ist denn da der Hacken?? ^-^“ Ich fürchte, da muss ich hin ^-^

Das einzige, was etwas komisch ist, ist dass nirgends auf ihren Seiten dieser Konzert-Termin erwähnt wird. Nur im Blog von Voltaire steht davon etwas geschrieben... ein Geheimtipp?!!!

Nachtrag: Da kam noch eine sehr freundliche Bestätigung von DC-sara (Bubonix)! Vielen Dank! Also, 3. Februar im Kalender vermerken, dann Freunde einpacken und in die Fiffi-Bar pilgern ^-~


22
Mrz 07

Kaki King (Eine Entdeckung via Songbird)

Manchmal überrascht es mich, was sich so auf meiner Festplatte findet. Nach dem Neuinstallieren der iTunes-Version habe ich mal meine Musik-Bibliothek auf den neuesten Stand gebracht und dabei einige Lieder aufgenommen, die ich in jener Zeit heruntergeladen habe, als ich Songbird testete. Denn dieses tolle Programm, welches zur Zeit nur in einer Entwickler Vorschau-Version zu erhalten ist, ist weit mehr als ein einfacher Mediaplayer inklusive Bibliothek.

Testweise hatte ich eines der dort voreingestellten Musik-Blogs oder einen Podcast, ich weiß es nicht mehr genau, angeklickt und die Funktionen getestet, Musik aus solchen Medien zu spielen. Dabei werden die Lieder automatisch in auf der Festplatte gespeichert und in die Medienbibliothek aufgenommen.

Kaki King „Until We Felt Red“

Hierbei waren 2 Lieder von Kaki King, einer amerikanischen Musikerin, welche mich mit ihrem Gitarrenspiel, dem Gesang und der gesamten Atmosphäre der Musik verzauberte. Es erinnert mich ein wenig an Anime-Soundtracks. „Yellowcake“ an Arjuna, und andere an den OST von „Serial Experiments Lain“. Sanfte Gitarrenmusik, manchmal mit Text, manchmal auch ohne. Ich gehöre eigentlich nicht so sehr zu den Fans der Gitarre, aber sie schafft es tatsächlich, mich für ihre Musik zu begeister (Zumindest mit all jenen Liedern, die ich von ihr hören konnte).

Hier der Link zu Kaki Kings MySpace Seite. Dort kann man sich auch vier ihrer Stücke anhören (Davon zwei, welche sich von jenen, die man auf ihrer Seite anhören kann unterscheiden). Ich persönlich liebe „Yellowcake“. Irgendwie ist Kaki Kings Musik eine Mischung aus elektronischer Musik, Pop, klassischer Gitarre und niedlichem kindhaftem Gesang, zerbrechlich und doch, von Zeit zu Zeit mit bedrohlichen Elementen, und intensiver. Es fällt mir schwer, es zu beschreiben. Und gerade dies gefällt mir.


14
Nov 06

Koop in concert

Gestern abend war es dann soweit. Gegen halb sieben haben wir uns auf den Weg gemacht um ganz unvernünftig mit dem Auto in die Nähe des Stadtgartens zu kommen. Entgegen aller Erwartungen war dies gar nicht so schwer, unter anderem auch wegen der guten Wegbeschreibung. Kurzentschlossen und nachdem wir einmal eine Schleife fahren mussten, haben wir uns für ein Parkhaus entschieden, dass etwa ein bis zwei Kilometer vom Stadtgarten entfernt liegt. Dummerweise war der Himmel uns nicht ganz so gnädig gesonnen, so dass wir relativ feucht am Stadtgarten ankamen, um uns direkt die ersten Karten an der Abendkasse sicherten. Will heißen, wir waren ziemlich früh. Die Verkäuferin schaute uns etwas amüsiert an, als wir fragten, ob es denn noch Karten gäbe.

Wie auch Petersen von The Loud Minority in seinem Artikel über das Konzert in Hamburg berichtet, wurde das gestrige Konzert in Köln eher in einer gemütlichen kleinen Runde genossen. Ich bezweifele, dass es gar 100 Besucher waren, allerdings ist es gut möglich, dass ich die Besucherzahl unterschätze. Auf jeden Fall war es gemütlich leer. Dennoch gerade so viele Besucher, dass es nicht zu wenig waren.

Wann das Konzert anfing weiß ich nicht mehr, es war auf jeden Fall gegen halb 11 fertig. Also zu einer sehr moderaten Zeit – im Gegensatz zum letzten Mal ^-^“. Der Anfang ging jedoch etwas schleppend. Zumindest wurden einige Besucher zwischenzeitlich etwas ungeduldig. Der nette Jazz, der im Hintergrund lief, war jedoch genug, mich bei der Stange zu halten. Dieses Mal lief das Konzert ohne Vor-Act. Direkt kamen Koop & ihre Musiker auf die Bühne. Einzeln und ein klein wenig inszeniert.

Neben Kontrabass, Vibraphon, Schlagzeug, Keyboard und Computer (und was sich noch so hinter dem Mac versteckte ;) auf dem Pult hinter dem Magnus Zingmark und Oscar Simonsson standen – ganz in Manier des Koop Island Covers mit blauem Lidschatten und Negligés – gab es einen weiteren Musiker der zwischen Posaune und karibischen Trommeln (??) wechselte. Schick, schick. Ich bin ja absoluter Fan des Vibraphones … in Kombination mit Kontrabass ^-^“ und überhaupt – tolle Kombination. Und meine absolute Hochachtung haben sie dafür, dass sie bei manchen Lieder auf Gesangsaufnahmen spielen. Stelle ich mir tierisch schwer vor.

Angefangen wurde mit „Koop Island Blues“, glaube ich ^-^“ und weiter ging es mit anderen Lieder von „Koop Island“. So ein bißchen hatte ich das Gefühl, einige waren nur wegen der absolut bezaubernden Yukimi Nagano da. Zumindest bekam sie die herzlichste Begrüßung. Besondere Freunde ging durch das Publikum, als zu „Summer Sun“ angestimmt wurde, nicht anders, als ich es über das Konzert in Hamburg gelesen habe. Da ich mich sehr gefreut habe, dieses Lied ein weiteres mal Live zu hören, kann ich dieses durchaus verstehen.

Neben „Summer Sun“ gab es unter anderem „Tonight“, „Waltz for Koop“ als eine der Zugaben – genauer kann ich mich jetzt nicht mehr erinneren. Dafür bin ich einfach zu viel rumgehopst. Praktisch, eine Überleitung. Irgendwie hat es mich sehr erstaunt, wie ruhig doch die Masse an Zuschauern dieses Konzert verfolgte. Wie kann man denn bei den Klängen von Koop stillstehen? Da kamen mir die Kölner doch etwas unterkühlt vor, wie sie ganz intellektuell an ihren Drinks nippend dem Sound der Band folgten. Ich glaube, zwischendrin wurde es auch Koop etwas zu träge, haben sie doch erfolglose Versuche gestartet, etwas Bewegung in die Meute zu bekommen, in dem sie explizit zum Tanzen, Klatschen oder Feuerzeug in die Luft recken aufforderten. ;)

Wie dem auch sei – schnell war es vorbei. Sie ließen sich zwar noch zu einer zweiten Zugabe überreden, dann war es entgültig vorbei. *schnüff* Doch trotz der Kürze, die mir ja bereits von den CDs bekannt ist, hat mir das Konzert sehr viel Spaß gemacht. Glücklicherweise habe ich trotz des Zappelns heute keinen Muskelkater. Und im Hintergrund läuft jetzt die Life-CD, die gestern für 5 € standen werden konnte. Darauf ist ein 61 minütiger Mitschnitt des Auftritts in Montreux von 2002. Und ich glaube, dort ist auch der ein oder andere Song von „Sons of Koop“ dabei – muss ich allerdings noch mal gegenprüfen.


18
Jun 06

Songbird

Das sieht vielversprechend aus. Eine Preview-Version des OpenSource-Players Songbird ist vor einer Weile herausgekommen.

Screenshot von Songbird

Habe es mir eben einmal angesehen ^-^“ und muss sagen, dass ich mich wirklich auf die Weiterentwicklung des kleinen Vogels freue. ^.^ Noch fehlt natürlich eine Menge an Funktionalität, aber Musikspielen kann er schon. Im großen und ganzen scheint er vom Stil her so zu werden wie mein aktueller Player MediaMonkey. Whatever ^-^“ Ich bin mal gespannt und freue mich… *blubberbla*Habe ich eigentlich erwähnt, dass es sich dabei (natürlich) um ein systemunabhängiges Programm handelt?? Jahhoooo *Fähnchenraushol* ^.^ /~

Nachtrag: Und für jeden, der sich das ganze gerne ansehen mag, ohne es zu installieren, dem sei dieser Screencast empfohlen ^.~


13
Feb 06

Anime Sheet Music

Gleich zwei Seiten, auf denen sich Noten zu diversen Liedern aus Animes befinden, mag ich heute vorstellen.

Zum einen Ichigo’s Sheet Music. Hier gibt es neben den Noten zusätzlich Midis und Dateien für ein Programm namens Finale Notepad. Besonders schön finde ich, dass es auf dieser Seite Noten zu meinen Lieblingsliedern von Ayashi no Ceres gibt. Auch ansonsten ist die Auswahl ok.

Die andere Seite, auf der man Noten erhalten kann ist Anime Scores. Die Noten sind hier meistens im PDF-Format und genauso wie bei Ichigo hautpsächlich für das Klavier.


22
Feb 05

Stöckchen-Weitwurf

Tommy hat mir das Stöckchen zugeworfen ;), mit hohen Erwartungen ^-^“ also mal schauen :) …

  1. Wie viele gigantische Bytes sind auf deinem Computer gespeichert?
    Hmmm, viel zu viele ^-^, aber bis 10 dauert es noch ein wenig…*hoffe ich*
  2. die letzte CD, die du gekauft hast…
    Evanescence „Fallen“, weil sie so günstig war ^-^“ – letzte aus absolutem „Verlangen“ gekaufte CD: Der Soundtrack zu Earth Girl Arjuna.
  3. Welches Lied hast du gerade gehört, als dich der Ruf ereilte?
    Mein Rechner summte leise vor sich hin …
  4. Fünf Lieder, die mir viel bedeuten oder die ich oft höre
    Das ist eine schwere Frage… ^-^“ Ich befrage mal das allwissende iTunes, welches mir sagt: Die fünf am häufigsten gespielten Lieder sind:

    • Herbert Grönemeyer „Halt mich
    • Dido „Hunter
    • Gabriela Robin „Cloe
    • Tatu „All the things she Said
    • Incubus „I wish you were here

    Ist zwar ein oder, aber dennoch: Lieder, die mir viel bedeuten ist schwerer, hängt stark von meiner Stimmung ab. Für den Moment:

    • Koop „Summer sun„, weil es ein tolles Konzert war mit ner süßen Sängerin und der Beginn meiner musikalischen Unabhängigkeit *hüstel* oder so … ^-^“
    • Cat Stevens „Sad Lisa„, das Lied meiner Internet-Begin-Zeit – der ersten stümperhaften Gehversuche inklusive unsinnigen Verliebens usw. ^-^“
    • Dido „Hunter„, die erste Trennung und das Lied passte sooo gut – Befreiung.
    • Rondo Veneziano „Floralis„, unendliche Male in Melancholie versunken, traurig und hoffnungsvoll, einfach ein schönes Klavierstück…
    • Ilaria Graziano „Where does the ocean go“ und schon wieder sowas melancholisches ^-^“ es erscheint mir so, dass in diesen Lebensphasen Musik am einprägsamsten ist.
  5. Wem wirfst du dieses Stöckchen zu (3 Personen und warum)?
    Und noch viel schwieriger ^-^“ also: An Jacky, weil ich peinlicherweise nicht wirklich viel aussagekräftiges über ihre Lieblingslieder weiß, Buddahbot, weil er das Stöckchen hoffentlich noch nicht hatte ^-^“ und ich überzeugt bin, dass er einen interessanten Musikgeschmack hat :). Gleiches gilt auch für BlockTM :o).

19
Jul 04

Musik und WAMP

Manchmal gibt es Lieder, die richtig gut passen. Im Moment ist es ‚some other time‚ von Gabriela Robin – Ghost in the Shell Stand alone Complex. Richtig schön *sfz* überhaupt lebe ich ja für meine Abience & Lounge & Anime Playlist ^-^“ (zumindest gerade in diesem Moment)
Habe mir bei sourceforge einen neuen WAMP (Windows-Apache-MySQL-PHP) Server besorgt: Uniform Server – besticht durch seine absolut unkomplizierte Installation und seine Größe ^-^“ und ich hoffe mal, dass sie eventuell in nächster Zeit ein Update auf PHP5 rausbringen. *hoff* Wäre auf jeden Fall schön. Mein alter Server hatte ja das Problem, dass er mit einer gnadenlos alten PHP-Version gelaufen ist *hüstel* Das ist auf jeden Fall nicht so gut…
Was ganz anderes… heute morgen bin ich auf eine ganz süße Seiten gestoßen: wildx.org