Das Problem mit den dynamischen Inhalten: Alte Webserversicherungen zum Leben erwecken – Teil 2

Die Wahl haben zwischen Neuschreiben von altem Code oder doch Container anlegen, die mit alten PHP/MySQL-Versionen laufen. Es gibt noch eine dritte Möglichkeit, die jedoch voraussetzt, dass die Sicherungen auf den alten portablen Webservern unter WinXP noch einwandfrei funktionieren (was sie nur bedingt tun): Eine statische Sicherung der PHP-Ausgaben.

Alle drei Mölichkeiten sind mehr oder weniger – sehr – zeitaufwändig. Reverse Engineering hat das Problem, dass ich sowohl vor 10+ Jahren als auch jetzt ein absoluter Noob bin, was das Schreiben ordentlichen Codes angeht. Damals, weil es neu war – und heute, weil ich zuletzt vor etwa 10 Jahren wirklich aktiv gecoded habe. Seitdem ist viel passiert.

Mit einer steigenden Komplexität des Codes – Frameworks, Bibliotheken wird die Entwicklung einfacher/strukturierter – niemand muss das Rad mehr neu erfinden – doch die Komplexität dahinter steigt: viele Abhängigkeiten. Wird alles noch gewartet? Die Wetten, wie es in einem Jahr aussieht sind klar.

Trotz allem Aufwand wollte ich eines der Projekte wieder zum Leben erwecken. Was hat sich im letzten Jahrzehnt in PHP verändert? Wie funktionieren neue Funktionen? Es hat etwas befriedigendes, wenn dann nach und nach die PHP-Fehler verschwinden und die eigentlichen Inhalte ausgegeben werden. Und doch auch die traurige Gewissheit, dass es nicht sinnvoll ist, sämtlichen schlechten Code von damals in einer vermutlich ebenso schlechten Version wieder zum Leben zu erwecken. Bleiben die Optionen 2 und 3.

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