CSS: Generierter Content

Ich weiß nicht, in wie fern Opera da mitmacht, der Internet Explorer kann es auf jeden Fall noch nicht. Mit CSS generierter Content bei Pseudo-Elementen.

Hööö, Bahnhof?
Also, bei CSS gibt es Pseudo-Elemente, diese erkennt man an den Doppelpünktchen. So sind :hover und :visited bekanntere Pseudo-Elemente (diese funktionieren sogar im IE ;))  :before und :after, :first-child, :last-child, :first-letter, :first-line eher unbekanntere. Es gibt auch noch andere, dafür bitte hier nachlesen ;).

Mit den Pseudo-Klassen kann man richtig schöne Formatierungen erstellen. Eine Möglichkeit wäre z.B., dass der erste Buchstabe eines Eintrages richtig groß sein soll, wie es in alten Büchern der Fall ist. Aber was ich gerne machen mag, ist extra Inhalt einfügen. Und zwar bei Links.

CSS generierten Inhalt einfügen
geht ganz einfach. Angenommen, vor jedem Link soll ein Kringel auftauchen, dann füge ich eine Definition für das Pseudo-Element a:before ein und erzeuge das Kringelchen mit content: ‘°’a:before {
 content: '° ';
}
So einfach geht das ;). Hier kann beliebiger Text eingefügt werden, welcher natürlich auch mit Hilfe von CSS formatiert werden kann (z.B. die Farbe kann geändert werden, die größe, die Zeilenhöhe…). Und es geht noch besser. Mit dem passenden Unicode-Code könnt ihr auch jedes Sonderzeichen einfügen lassen, mezzoblue erklärt es sehr schön und liefert ein paar schöne Glyphen ;).

Um beliebige Zeichen darzustellen, benötigt ihr den Unicode (z.B. über die Windows Zeichentabelle (nur die Zahl nach U+) oder direkt über die Unicode Seite). Diese wird dann hinter einem Backslash eingefügt.
a:before {
 content: "\123";
}
Und wenn der Browser es kann, taucht dann vor jedem Link das ausgewählte Zeichen auf. Eine Andwendungsmöglichkeit ist z.B. auch einen besuchten Link “abzuhacken”. Hierfür fügt man nach jedem besuchten Link ein Häckchen ein:
a:visited:before {
 content: "\2713";
}

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