08
Jul 06

Der Gott der kleinen Dinge

Arundhati Roy „Der Gott der kleinen Dinge“

Vor ein paar Tagen bin ich damit fertig geworden. Ein Buch über ein indisches Zwillingspaar – zweieiige Zwillinge – Esthappen und Rahel. Aber wie beschreibe ich es denn – das trifft es überhaupt nicht. „Der Gott der kleinen Dinge“ ist ein erstaunliches Buch. Nichts für all jene, die es linear mögen. Es wird gesprungen – hin und zurück – und wieder an den Anfang. Und langsam baut sich die Geschichte der beiden auf. Und dann ist da noch Sophie-Mol, das Mädchen, dass von allen sofort geliebt wurde – und das starb.

Eine sehr lange Zeit war das Buch sehr spannend, denn erfahren hat man über den Tod nichts. Anstattdessen wird liebevoll und sehr detailreich erzählt. Von was? Vom Leben, den Ungerechtigkeiten, den Wunderlichkeiten, dem Hier, dem Jetzt, dem Gestern. Eingepackt in ein blumiges Gewandt, einer wundervollen Sprache, in der man zergehen kann. Sich einhüllen und erstaunt aufwachen, weil man plötzlich wo anders ist.

Ich übertreibe.

Leider hat mir das Ende des Buches nicht wirklich gefallen. Für meinen Geschmack war es den durchaus guten 3/4 des Anfanges nicht wirklich ebenbürtig. Es endet so abrupt, so lieblos – nein eigentlich alles andere als das – aber irgendwie… Es passt nicht. Mich lässt es „verstört“ zurück. Und auch hier ist es übertrieben.

Vielleicht habe ich es aber auch einfach nicht verstanden ^-^“.

Mein Fazit: Nichts für Menschen, die Probleme mit Zeit-Sprüngen haben und so etwas fürchterlich finden. Nichts für all jene, die blumige Ausführungen unmöglich finden. Oder vielleicht gerade für sie? Damit sie sich darin verlieren?

Es hat Spaß gemacht, es zu lesen. Es war spannend und irgendwie auch mitreißend. Die Hauptfiguren wurden mir schon nahe. Sicherlich eine lesenswertes Buch. Und was die Sache mit dem Ende angeht… ich bin da sehr eigen ^-^“.


04
Jul 06

Kabel1 Bizz über Videopodcasts

Schaue gerade eine Bizz-Reportage Wieso eigentlich???, Unterthema: So einfach stelle ich meinen eigenen Videopodcast ins Web. *lol* Ja, und dann präsentieren sie, wie ein Heini, mit einer Camera und einem Mac ein Video erstellt und es auf seinen iPod läd. So was lächerliches.

Kein Wort über eine Plattform, über die Programme, die man benötigt. Und das es mit einem Mac sicherlich einfacher ist, etwas auf einen iPod zu laden ist irgendwie logisch. Und natürlich ist das für den Ultra-Normalbürger easy, weil der auch garantiert einen Mac und einen iPod zu Hause hat. Und eine schnicke Webcam (das war schon eine vom besseren Kaliber).

Weiß ja nicht, was das Kabel1-Team sich für ein Zuschauer-Spektrum erhofft. Aber meine Schublade sieht Leute, die die technische Vorraussetzung haben nicht vorm Fernseher und Bizz schauen *kopfschüttel*. Abgesehen davon… sehr unprofessionel erklärt. Wenn ich keine Ahnung von dem Thema hätte, hätte mir dieser Beitrag sowas von gar nichts gesagt außer: „Ja, da gibt es ein Programm für und damit ist es ganz einfach“. Aber vielleicht findet sich auf ihrer Seite ja nützlicher Content. Da geh ich jetzt mal nachsehen. Eigentlich würde es sich für so einen Beitrag gehören, dass man ihn sich als „Videopodcast“ ansehen könnte ^-^“. Aber ersteinmal muss ich lange warten, damit ich die Seite überhaupt betreten kann *genervt schaut*

Ja, was dauert das denn?? Ich habe doch nix anderes laufen, was meine Bandbreite schmälern sollte. Mein Internet funktioniert auch… *grübel*

So, und jetzt bin ich ganz doll von mir enttäuscht: Warum schaue ich so einen Scheiß? Warum lasse ich mich davon ärgern und wieso will ich dann auch noch nachschauen. *kopfschüttel* Aus damit und weg dafür. Wie steht es eigentlich beim Fußball-Spiel? – [simpsonlike]Haaaaha[/simpsonlike] *mit dem Finger zeigt* *sich schlapp lacht* und noch mehr, wie ich gerade sehe [simpsonlike]HAAAAAAAHAAA[/simpsonlike]. Sorry, nehmt’s mir nicht übel. Irgendwie … obwohl. Es war ja schon niedlich, wie sich alle gefreut haben. Aber seid’s nicht traurig. Feiern kann man auch so ^-^“ – Oportunismus macht’s möglich, wer ist denn noch drin?? Ach wie gut, dass mir Fußball am A… vorbeigeht – jap, mit ‚ch‘. :P

Aber wieder zurück zum ursprünglichen Thema. Die Seite ist da – und ich finde es noch viel lächerlicher. Tatsächlich nicht mehr als ein kleiner Pfurtz an Info über Videopodcasting, bzw. darüber dass darüber geredet wird. Damit liegt der Informationsgehalt des Beitrages nah bei 0, ok – das ist zu stark kritisiert, immerhin wurde erwähnt, dass …. – tja, mhmm.. vielleicht haben sie erklärt, was ein Podcast ist, und dass man (oh Wunder) eine Kamera und einen Computer und Internet braucht um einen zu erstellen. *kopfschüttel* *sfz*

Und wenn ich das mal Resumiere, war es ein Werbebeitrag für Apple und den iPod. Nix anderes. Wieviel die dafür wohl bekommen haben?? Whatever… ich widme mich jetzt wieder dem …. ach, irgendetwas anderes ^-^“. Auf jeden Fall ohne Fernseher – außer auf Arte kommt was, aber das kann ich glücklicherweise total altmodisch nachschlagen.


03
Jul 06

Colibri vs. Launchy

Und noch eine Programm-Starter per Tastatureingabe. Gerade entdeckt: Launchy. Und soweit ich das bis jetzt sehe, werde ich Colibri hinter mir lassen und zu diesem Programm wechseln.

Screenshot von Launchy und Colibri
Im direkten Vergleich: Colibri (oben) und Launchy (unten)

Große Vorteile von Launchy: Mir gefällt die Art und Weise auf die das Programm funktioniert besser. Vorallem die Einstellungen des Programmes lassen sich wesentlich einfacher tätigen als bei Colibri. Dort ist es bei mir häufig noch Glücksache, dass ich da hinkomme, wo ich hinmöchte.

Sehr positiv finde ich auch, dass man bei Launchy sehr einfach zu durchsuchende Ordner angeben kann, sowie Dateiendungen, die bei der Suche berücksichtigt werden sollen. So kann man z.B. auch nach Playlisten (.m3u) oder nach .pdf’s suchen lassen und somit auch auf z.B. Tutorials zugreifen, ohne die Finger an die Maus legen zu müssen.

Anders als bei Colibri muss man das Eingabe-Fenster wieder mit dem Hotkey befehl ausblenden. Das Fenster blendet sich dann aus, wenn ein Programm aufgerufen wurde. Ansonsten muss man es manuell (mit dem Hotkey) schließen. Dies bedeutet zwar eine Handbewegung mehr, vermeidet aber das ungewollte Schließen des Fensters wenn man noch am überlegen ist, wie das Programm heißt Dies kam bei mir nicht selten vor.

Ein weiteres Feature, welches Colibri bisher nicht bietet, ist die Möglichkeit Skins zu verwenden. Launchy liefert hingegen verschiedene Aussehen mit, in verschiedenen Stilen und Größen.


22
Jun 06

Colibri – schneller Programmaufruf

Ein sehr nützliches Tool, dieses Vögelchen. Colibri ist eine Art Kommandozeile, die man über einen Hotkey aufruft, und deren Funktion darin besteht, beim Eintippen eines Begriffes ein dazu passendes Programm zu finden und dieses sobald man Enter drückt zu starten.

Ich möchte z.B. die Tango-Drop-Box öffnen um die hier zu verwendende Bilddatei hochzuladen. Anstatt dies über irgendeine Menuleiste zu tun, drücke ich STRG+Leertaste (Hotkey ist frei wählbar) und tippe Tango, das richtige Programm wird kurz danach angeboten, klick auf Enter und die DropBox ist da :). Toll. Genial, endlich muss ich mich nicht mehr durch bescheuerte Untermenus quälen, wenn ich Programme brauche, die ich eher selten benutze. ^-^“

Ich habe heute auch mal eine andere Technik ausprobiert ^-^“ und zwar habe ich das, was ich eben beschrieben habe als Screencast aufgezeichnet, wenn ihr auf das Bild klickt, könnt ihr euch diesen ansehen oder ihn downloaden ;). Ok, mehr neue Technik, da das Video nur 1MB groß ist, habe ich mich bei YouTube registriert und binde ihn direkt hier ein.hier ist das Video auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=f0FAh6O4Gr8

Tolle neue Welt ^-^“. Sehr begeistert ich bin.


15
Jun 06

11 Sekunden Podcast

Nein, kein Podcast, der nur 11 Sekunden dauert ;) – bei seconds11 makes you famous handelt es sich um eine Art Showcase für Podcasts – Entdeckungsmöglichkeit.

Screenshot seconds11

Die Podcasts werden mit Logo vorgestellt, und der Clou ist, dass man direkt reinhören kann – und zwar genau 11 Sekunden lang. Zwar erhält man damit keinen kompletten, aber dafür einen ersten Eindruck, ob man z.B. die Stimme und die Aufnahmequalität mag. ^-^“. Ich habe dort gleich einen französischen Japan-Podcast für mich entdeckt ^-^“, der sich relativ verständlich anhörte, und da ich nichts gegen das Auffrischen und Benutzen meiner Sprachkentnisse habe… wieso also nicht ^-^“.

Mir gefällt die Idee von PimpMyBrain, einfach etwas bunter und multimedialer als Standardportale wie z.B. Podcast.de, Dopcast.de oder Podster.de. ^.~ Da wird mein Podcatcher wohl wieder eine Weile brummen.