22
Mrz 07

Kaki King (Eine Entdeckung via Songbird)

Manchmal überrascht es mich, was sich so auf meiner Festplatte findet. Nach dem Neuinstallieren der iTunes-Version habe ich mal meine Musik-Bibliothek auf den neuesten Stand gebracht und dabei einige Lieder aufgenommen, die ich in jener Zeit heruntergeladen habe, als ich Songbird testete. Denn dieses tolle Programm, welches zur Zeit nur in einer Entwickler Vorschau-Version zu erhalten ist, ist weit mehr als ein einfacher Mediaplayer inklusive Bibliothek.

Testweise hatte ich eines der dort voreingestellten Musik-Blogs oder einen Podcast, ich weiß es nicht mehr genau, angeklickt und die Funktionen getestet, Musik aus solchen Medien zu spielen. Dabei werden die Lieder automatisch in auf der Festplatte gespeichert und in die Medienbibliothek aufgenommen.

Kaki King „Until We Felt Red“

Hierbei waren 2 Lieder von Kaki King, einer amerikanischen Musikerin, welche mich mit ihrem Gitarrenspiel, dem Gesang und der gesamten Atmosphäre der Musik verzauberte. Es erinnert mich ein wenig an Anime-Soundtracks. „Yellowcake“ an Arjuna, und andere an den OST von „Serial Experiments Lain“. Sanfte Gitarrenmusik, manchmal mit Text, manchmal auch ohne. Ich gehöre eigentlich nicht so sehr zu den Fans der Gitarre, aber sie schafft es tatsächlich, mich für ihre Musik zu begeister (Zumindest mit all jenen Liedern, die ich von ihr hören konnte).

Hier der Link zu Kaki Kings MySpace Seite. Dort kann man sich auch vier ihrer Stücke anhören (Davon zwei, welche sich von jenen, die man auf ihrer Seite anhören kann unterscheiden). Ich persönlich liebe „Yellowcake“. Irgendwie ist Kaki Kings Musik eine Mischung aus elektronischer Musik, Pop, klassischer Gitarre und niedlichem kindhaftem Gesang, zerbrechlich und doch, von Zeit zu Zeit mit bedrohlichen Elementen, und intensiver. Es fällt mir schwer, es zu beschreiben. Und gerade dies gefällt mir.


24
Feb 07

Notepad++

Notepad++ ist der Editor meiner Wahl. Klein, schnell, portabel und mit mir inzwischen unverzichtbaren Features bietet er alles, was ich brauche um meine Webseiten zu entwickeln oder anderen Code zu erstellen.

Screenshot Notepad++
Screenshot von Notepad++

Syntax-Highlighting, mehrere geöffnete Dateien in einem getabten Fenster und und und, vor allem aber ein Plug-In, welches dafür sorgt, dass die in einem Script enthaltenen Funktionen aufgelistet werden und direkt anspringbar sind. Genial!

Mit Hilfe einiger Handarbeit und einem Script kann Notepad++ den Standard Windows-Editor auch komplett ersetzten.

Ansonsten gibt es auch eine Projekt-Verwaltung und einen Dateibrowser, welcher bei mir leider die Macke hat, alle Laufwerke zu testen und sich dann jedes Mal beschwert, dass diverse Laufwerke keine Datenträger enthalten. Jeder, der einen schnellen aber sehr gut verwendbaren Editor als Notepad-Ersatz sucht, sollte mal einen Blick auf diese Perle werfen. Außerdem handeltes sich dabei um Open Source, lizensiert unter GPL.


15
Feb 07

MUJI.de

Endlich gibt es auch eine deutsche Seite des Kultshop’s MUJI. Wurde auch langsam mal Zeit ^.~.

Screenshot Muji.de
Muji.de besitzt Infos zum Unternehmen und Produktkataloge

Für jede der sieben Kategorien Wohnen, Haushalt, Küche, Schreibwaren, Reisen, Körperpflege & Wellness sowie Fashion gibt es einen eigenen Katalog, den man als PDF herunterladen kann. Mittels eines Bestellformulares, welches via Fax zurückgesendet werden soll (ob wohl auch die normale Briefpost geht ^.~), können nun auch Dinge bestellt werden. Leider nur für all jene interessant, die eine der im Bestellformular genannten Kreditkarten besitzen.

Neben Presseinformationen, Filial-Auflistungen und der Geschichte hinter Muji und ihren Produkten gibt es auf der Seite eigentlich nicht so hervorstechendes. Ein richtiger Online-Shop würde mich mehr reizen. Aber für den Anfang sind die Kataloge definitiv nicht von schlechten Eltern!


30
Jan 07

Willkommen in der Familienpackung – SE K610i

SE K610i – ein kleines Weihnachtsgeschenk oder eine große Belohnung für die bestandenen Prüfungen.
Warum das Ganze? Neues Handy, neuer Vertrag?

  1. Mein alter „Kartenvertrag“ – soweit man das bei Prepaid-Karten sagen darf – war einfach viel zu teuer.
  2. Wenn ich das Handy hätte gebrauchen können, war meine Karte leer.
  3. Die Tastensperre meines Siemens A55 hat sich ständig von selbst aufgehoben – welch Glück, dass es noch nie die Feuerwehr angerufen hat.
  4. In Anbetracht der Tatsache, dass ich demnächst in der Uni „wohnen werde“ ^.~ fand ich es eine gute Idee, dort eine Homezone einrichten zu lassen, damit ich dort wie auf Festnetz zu erreichen bin.
  5. Ich war mehr als unzufrieden mit dem Vorhandensein und der Stärke des E-Plus-Netzes.
  6. Ich fand die Idee, demnächst immer eine Kamera dabei haben zu können irgendwie verlockend.
Mein Sony Ericsson K610i
Sony Ericsson K610i [Flickr]

Für dieses Spielzeug entschieden habe ich mich mal wieder wegen der unvernünftigsten Gründen, die es gibt – meinem Bauch und meinem ästhetischen Empfinden. Natürlich habe ich auch mal ein Blick auf die Daten geworfen und mir sogar Zeitungen mit Tests angesehen. Der Preis spielte natürlich ebenso eine Rolle, denn ich kann mir definitiv kein Handy für Hundert oder mehr Euro leisten. Da kam es mir wirklich zu gute, dass das gute Stück zu dem O2 Genion Vertrag nur knapp 10 € kostete.

Nach ein paar Wochen Spielzeit bin ich nach wie vor sehr begeistert. Der Sache mit den etwas engen Tasten bin ich eigentlich ganz gut gewachsen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich schon fleißig geübt habe, denn dieses eine kleine Tetris-ähnliche Spiel lässt mich etwas süchteln. Auch die etwas ungünstig liegende Internettaste war bisher kein Problem – ich bin noch nicht darauf gekommen, was vielleicht auch daran liegen mag, dass ich bevorzugt die mittlere an Stelle der vorgeschlangenen linken oberen Auswahltaste verwende.

Nach meinem kleinen Handychen ohne großartige Extra-Funktionen bin ich diesem Phone direkt verfallen. Kalender, Alarme, individuell einstellbare Verknüpfungen zum schnellen Zugriff auf die Lieblingsanwendungen, Musik- und Videoplayer sowie natürlich die beiden Kameras und Spiele. Da kann ich fast schon etwas nachvollziehen, wieso Jamba und Co nicht aufhören härtnäckig zu werben.

Wo ich gut überleiten kann zu einem anderen Thema. Warum um Himmels Willen bezahlt irgendjemand so viel Geld für so hässliche Themes oder Wallpaper wie sie in der Fernsehwerbung angeboten werden – oder Klingeltöne?? *kopfschüttel* Schon das von SE mitgelieferte Übertragungstool beinhaltet die wirklich simple Möglichkeit eigene Hintergründe für das Handy zu erstellen. Und für komplexere Themenanpassung gibt es den Theme Creator Pro oder myTheme Creator. Und wo Creator-Tools sind, gibt es auch Communities, in denen die Themes angeboten werden, so z.B. bei Lasyk oder Mobile9. Bei ersterem habe ich auch mein aktuelles Theme „Flower“ gefunden.

Neue Themes installieren geht extrem einfach. Handy entweder mit Hilfe des mitgelieferten SE Synchronisationtools, der wundervollen Freewarelösung MyPhoneExplorer (dazu werde ich bestimmt noch mal einen extra Artikel schreiben ^.~, so viel wie das kann) oder via einfachem Datentransfer, wobei die im Gerät integrierte Flash-Karte als normale Speicherkarte verwendet wird, auf den Speicherstick in dem Handy zugreifen und die *.thm Datei in das Ordner Theme laden. Über Einstellungen > Bildschirm > Designs kann dann auf die in diesen Ordnern liegende Themen zugegriffen werden.

Wie man vielleicht aus dem oben stehenden Text entnehmen kann, bin ich noch sehr euphorisch. Auf jeden Fall macht es mir jetzt wesentlich mehr Spaß, das Ding auch zu benutzen. Will heißen, ich werde mehr darauf achten, dass der Akku voll ist und ich es auch hören oder wenigstens spüren kann. Zudem kann ich von der Homezone nur schwärmen. Gelegt habe ich sie mir in die Nähe des Physikalischen Instituts, so dass sie auf jeden Fall bis zum Poppelsdorfer Schloss und zur Bibliothek gehen sollte – so war der Plan. In der Realität bin ich inzwischen sowohl bei mir zu Hause, als auch noch in Teilen der Innenstadt, in Endenich, Poppelsdorf und Ippendorf noch über die Festnetznummer zu erreichen. Genial! Ich freu mich ja so auf den Sommer und überhaupt – Kommunikation – Leben!!!!

Naja, so ein klein bißchen was Kritisches muss ich dann aber doch loswerden. Also hier noch eine kleine, unsortierte Liste an Dingen die mir bisher aufgefallen sind:

  • Wenn man viel spielt, geht der Akku schon recht schnell leer und manchmal hackt die Flash-Animation des Themes etwas.
  • Es ist auch schon einmal passiert, dass sich das Handy ausschaltete.
  • Auf die Internettaste zu kommen, kann teuer werden, da man sich dann direkt einwählt. Ein Ausweg dafür wäre, die Internetprofile einfach zu löschen – solange man nicht vor hat mit dem Handy ins Internet zu gehen oder MMS zu verschicken!
  • Die Töne sind etwas komisch, aber die Freispruchfunktion wirklich gut (habe jetzt keinen Vergleich, aber qualitativ für mich definitiv top!).
  • Ich finde es doof, dass man zweimal klicken muss, um sich die Kontakte ansehen zu können.
  • Ich habe noch nicht herausgefunden, wie die Kurzwahl funktioniert – habe mich zugegebenermaßen damit aber auch noch nicht auseinandergesetzt.
  • Die Bedienungsanleitung könnte etwas mehr bebildert sein. Vorallem zum besseren Verständnis der Bedienelemente und Icons. Ich wäre nicht von selbt darauf gekommen, dass der mich ein wenig an ein RSS-Icon (A propos, einen RSS-Reader hat das Ding auch – soll aber nicht so toll sein, habe ich irgendwo gelesen. Habe ihn selbst jedoch noch nicht ausprobiert.) erinnernde bläuliche Kasten das Symbol für UMTS-Empfang darstellt.
  • Bei zu wenig Licht braucht man gar nicht versuchen Photos zu machen, außer man nimmt starke Körnigkeit in Kauf. Bin schon am überlegen, ob ich mir nicht einen Blitz zulegen soll. Aber ob sich das lohnt …

03
Nov 06

Koop – Koop Island

Yaaaaahooo ^-^“ Endlich ist sie in meinem Besitz! Die neueste CD von Koop: „Koop Island„.

„Koop Island“ von Koop

Am Montag bestellt konnte ich sie am Mittwoch in meine Hände schließen und ihrer wunderbaren Musik verfallen.

„Koop Island“ ist, wenn man die „Alternative Takes“ von „Waltz of Koop“ herausnimmt die dritte CD des schwedischen Duos. Schon Waltz of Koop war ich verfallen. Und noch mehr der wahnsinnig niedlichen Yukimi Nagano, die das Duo 2001?02? in Köln begleitete. Dem ein oder anderen wird ihre Musik aus Werbespots oder als Hintergrundmusik aus dämlichen Einrichtungs-Shows bekannt sein, denn sie ist gefällig. Angenehmer Jazz, Swing?? mit Elektronik-Elementen (kenne mich mit Musik-Genren nicht aus). Melancholie und Beschwingtheit. Die neue CD hat mehr von Letzterem, eigentlich ist die Melancholie sehr in den Hintergrund gerückt, was die CD für mich zu einem wundervollen „Tanz“- und „Herumspring“-Werk macht. Ich kann noch weniger still sitzen als beim Vorgängerwerk.

Reinhören kann man z.B. bei Amazon oder aber auf Koops MySpace Account. Und dort kann man auch entdecken, dass Koop am 13. November um 20:30 (22:00 nach MySpace) Uhr im Kölner Stadtgarten sein wird. Oh wie sehr freue ich mich auf diese Abwechslung aus meinem Lern-Alltag! Kostet übrigens 18€ bzw. 15€ ermäßigt und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob sie jetzt Koop Island oder Alternative Takes performen – weil der Stadtgarten da widersprüchliche Infos verbreitet. Hoffe allerdings inständig, dass es ersteres ist :) (Alles andere wäre ja auch nicht sinnvoll irgendwie).

Ein kleines „Aber“ gibt es bei der CD dann allerdings doch. Naja, nur mit Augenzwinkern ;). Genauso wie bei „Waltz for Koop“ gibt es auch beim neuen Album nur neun Lieder. Mehr wäre natürlich schöner – weil ich die Musik so mag. Naja ^-^“. Wer eine andere Kritik – vor allem fachlich versierter – lesen möchte, kann sich die Review in der Zeit mal durchlesen. Einer Sache muss ich jedoch deutlich widersprechen: Bei dem Konzert in Köln vor ein paar Jahren waren sie weder verkleidet, noch haben sie posiert. Dafür bestochen durch einen genialen Mix aus realen Instrumenten und Technik. Unvergesslich für mich die Kombination aus Kontrabass und Xylophon, wenn ich mich recht erinnere.

Übrigens ;) Die erste CD „Sons of Koop“ ist leider noch nicht in meinem Besitz weil ich sie bisher noch nicht auftreiben konnte, bzw. 40 € für einen JP-Import der CD doch etwas teuer sind ^-^“… ist ja bald Weihnachten *hüstel*…