03
Feb 05

Ausmisten

Ich kann es nur absolut empfehlen! Wenn ihr zwei Minuten Zeit habt und nicht wisst, was ihr tun soll, nehmt euch euren alten Krempel zur Hand und mistet aus! Seid dabei ganz ehrlich mit euch selbst: Werdet ihr diese Dinge jemals wieder in die Hand nehmen?

Ich mache es im Moment mit meinem Papierkram. Ist ein tolles Gefühl. Dinge, die ich nie wieder ansehen werde, aber dennoch nicht komplett verlieren möchte scanne ich ein und archiviere sie digital. Das reicht und sorgt dafür, dass nicht überall kleine Mappen rumliegen mit Zeugs, welches ich – wie gesagt – eh nie wieder ansehe.

Versucht es auch mal ;)


03
Feb 05

Maßstäbe – Ansprüche

Richtige Maßstäbe finden. Im Anschluss an die Sache mit den Vergleichen. Ansprüche runterschrauben, realistisch werden lassen. Kein Wunder, dass man irgendwann frustriert ist, wenn man ständig danach strebt so zu sein

– wie Leute mit wesentlich mehr Lebenserfahrung.
– wie Leute, die irgendwelche Dinge professionel machen.
– wie Leute, die richtig viel Unterstützung bekommen.
– wie Leute, die richtig viel Geld haben.

Womit ich nicht sagen will, dass es nicht falsch ist, nach etwas zu streben. Im Gegenteil. Ich glaube, erst durch die Tatsache, dass ich immer versucht habe, so „toll“ zu sein, wie meine älteren Geschwister, habe ich es geschafft, all das zu erreichen, was ich bis jetzt erreicht habe (Ist zwar nicht viel, aber ich bin auf manche Dinge schon stolz, auch wenn sie vielleicht in der Gesellschaft nicht mehr so viel zählen).

Aber in manchen Dingen muss man versuchen realistisch zu bleiben. Und sich seine eigenen Maßstäbe zu schaffen. Unter den Vorraussetzungen, die man selbst hat, unter Berücksichtigung der eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten. Und der Umstände, in denen man lebt. Und dann, Schritt für Schritt, kann man diese verbessern, kann man sich verbessern. Und das ganze möglichst in kleinen Schritten, so dass man nicht auf die Nase fällt, spricht scheitert, weil man sich viel zu viel vorgenommen hat.

Darunter fällt vor allem der Anspruch, irgendwelche Dinge „perfekt“ zu machen.
Außerdem, wie langweilig wäre es, wenn man alles perfekt könnte. Nichts mehr zu entdecken, nichts mehr zu erlernen.

Also, meine Aufgabe: Ändern des Anspruches von „perfekt sein“ auf „mich verbessern“ ^-^“

Und um dies direkt in die Tat umzusetzen, wende ich mich direkt wieder den verschiedenen Methoden zu, mit denen man Kristalle analysieren kann


03
Feb 05

Vergleich – Konkurrenz

Konkurrenz treibt an, bringt weiter. Aber nicht immer ist Konkurrenz gut. Ich habe mich seit jeher häufig mit meinen Mitmenschen verglichen und wollte eigentlich immer „so toll sein“, wie sie. Angefangen bei meinen Geschwistern bis hin zu Freunden. In meiner Kindheit oder auch später hat mich das zu enormen Leistungen getrieben. Denn Geschwister, die mehr als 10 Jahre älter sind, als man selbst kann man nur mit viel Engagement erreichen – und das wollte ich irgendwie immer.

Zum Thema Geschwister übrigens interessant ein Artikel aus dem Magazin Zeit Wissen.

Bei mir hat sich dieses Konkurrenzdenken irgendwann extrem ins negative geändert. Gerade, wenn ich die Sache mit meinen Geschwistern betrachte. Ich werde sie nie erreichen können und das ist ein Faktum, welches mich etwas belastet, denn auch wenn ich es weiß und mich am liebsten nicht mit ihnen vergleichen würde, ist der Vergleich da.

Auch beim Vergleich mit anderen stehe ich immer schlecht da. Liegt wohl daran, dass ich mich nur in jenen Punkten verlgeiche, in denen ich schlechter bin, oder die man einfach nicht vergleichen kann, weil die Punkte zu unterschiedlich gelebt werden. Wie auch immer, ist dieses Konkurrenz- und Vergleichsdenken einer der Hauptauslöser meines mangelnden Selbstvertrauen.

Die Frage ist, wie komme ich da herraus. Ich versuche zu umgehen, mich mit anderen zu vergleichen, aber das geht nicht. Außerdem wird man immer und immer wieder vergleichen ausgesetzt. Die Methode, mich vorher klein zu machen, um mich dem Vergleich zu entziehen, sollte ich dringend ablegen.

Wie bekommt man ein gesundes Verhältnis von sich zu anderen? Wie kann man auch Vergleiche zulassen, in denen man nicht so schlecht abschneidet und sie auch akzeptiert, Ausreden à la „Das ist aber nur weil …, wenn der das auch so lange gemacht hätte, dann …“ nicht durchkommen lässt?

Das muss ich irgendwie ändern …


01
Feb 05

Abwechslungsreich Lernen

Mir hilft es, mir an einem Tag nicht nur ein Lernbereich vorzunehmen. Wenn mein Kopf z.B. voll von Quantenmechanik ist, wende ich ich der Experimentalphysik zu. Mit dem Vorteil, dass mir das dann erst einmal wesentlich leichter fällt. Erstens, weil es nicht theoretisch ist, zweitens weil ich nichts rechnen muss und drittens, weil ich mich dort eher den Zusammenhängen widmen kann.

Und nach einer Pause kommt am Abend dann der entspannendste Teil. Aufbereitung des am Tag Gelernten. Bei mir in Form von texen der Aufgaben oder zusammenstellen von Übersichten, welche ich dann auch texe.

‚texen‘ ist bei mir der Ausdruck für „Ich schreibe etwas in LaTeX“. Mittels LaTeX kann man PDF Dokumente erzeugen. Dafür wird der getexte Quellcode mit pdflatex kompiliert. Auf Windows kann man dies mit der Umgebung Miktex machen, bei Unixsystemen ist das dafür benötigte Programm meistens vorhanden und man benötigt nur einen Befehl um die Quellcode-Datei zu kompilieren.


01
Feb 05

Methode der Microschritte

Über das „Wie man Dinge angehen kann“ berichtet das Weblog einfach-persoenlich, es geht um „die Methode der Micro-Schritte“. Einfach mal lesen.