03
Okt 06

Schon mal gemacht?

  • Einen ganzen Vor- oder Nachmittag in der Bibliothek verbracht. Und das ohne eine Vorstellung, welche Bücher man gerne hätte. Einfach durch die Regale stöbern, sich dabei Zeit lassend, immer mal wieder reingreifen und reinlesen um Neues zu entdecken. In die hintersten Ecken gehen und die Sachbücherbestände durchsehen (Das lohnt sich vor allem in der Bonner Hauptbücherei, denn auch bei den Sachbüchern versteckt sich der ein oder andere „Roman“ und eine Menge wirklich schöner Bücher).
  • Während es regnet unter den Bäumen einer Allee Schutz suchen, dabei vollkommen trocken bleiben und einen unvergleichbaren Eindruck aufsaugen:
    Photo: Bonn - Endenich Hainstraße - Richtung Lengsdorf
    Blick in die Hainstraße – Endenich Richtung Lengsdorf

    Das Rauschen des Regens, das Plätschern des durch die Blätter durchtropfenden Nasses, die vom Wind bewegten Blätter, der duft der Natur.

    Photo: Bonn - Blick auf den Kreuzberg
    Blick auf den Kreuzberg

    Zugegebenermaßen ist die Saison dafür bald vorbei, da die Bäume einfach nicht mehr genügend Blattwerk „zur Verfügung stellen“ ;). Super Stelle in Bonn dafür: Endenich – Hainstraße – ganz am Ende der Allee.

  • Ganz früh morgens aufgestanden und der Welt beim Erwachen zusehen und vor allem zuhören. Gerade im Herbst ist dies wunderbar – vor allem, wenn man an einem Fluß wohnt. Wie die Nebel aus dem Wasser aufsteigen und an einem schönen Tag ganz langsam von der Sonne durchbrochen werden. Wie die Welt erst unter diesem Schleier liegt, dumpf und still, um später in gleißendes Licht getaucht zu werden. Genialer Ort für solche Beobachtungen ist das Mittelrheintal. Eine Zugfahrt um diese Zeit kann ich sehr empfehlen. Weiterer Ort: Bingen – Burg Klopp (alternativ ein Platz im Gymnasium ^.~). Von dort hat man einen wunderbaren Blick ins Binger Loch und den Mittelrheintal. Von der erhöhten Position wirkt das Schauspiel der Aufsteigenden Nebel um ein Vielfaches besser als anders. Hat mir damals doch so einige müde Stunden versüßt ^-^“.

Fortsetzung folgt …


27
Sep 06

Jedi Concentrate

Am Computer häufig abgelenkt von den im Hintergrund liegenden Fenstern? Wandert der Blick immer wieder heraus aus der Arbeitsfläche, ist dein Monitor aber zu groß oder Du magst einfach kein Vollbild? Dann ist Jedi Conentrate genau das richtige.

Screenshot Jedi Concentrate in action
Screenshot: Jedi Concentrate in Aktion

Das kleine Windowstool hat sich eine tolle Möglichkeit von Mac OS X abgeschaut und erweitert Windows um eine sehr praktische Funktion. Auf Knopfdruck verdunkelt sich der Hintergrund um einen einzustellenden Betrag. Und hilf damit, sich auf das aktuell interessante Fenster zu konzentrieren.

Für mich wird es wahrscheinlich kein „Autorun“-Tool werden, da es mir dafür einfach zu viel Arbeitsspeicher frisst. Aber für den Fall der Fälle definitiv gut geeignet (Z.B. auch für Screenshots).


12
Jul 06

Schlafrhytmus und Aktivphasen

Hui, warm ist’s mir. Dafür habe ich einiges geschafft und bin sehr froh darum. Der Kühlschrank ist ausgewaschen – was dringend notwendig war – die Wäsche gewaschen und das gröbste Chaos beseitigt, ein Fliegengitter an das Küchenfenster montiert und die Wassermelone gegessen, bevor sie ungenießbar wird. ^-^“

Und jetzt habe ich noch den ganzen Abend vor mir ^-^“. Denn mein Schlafrhytmus hat sich ein wenig den Temperaturen angepasst. So habe ich mich heute Mittag drei Stunden von zwei bis fünf hingelegt, weil mit mir einfach nichts mehr anzufangen war und ich mich nur noch sehr schwer konzentrieren konnte. Jetzt, wo es draußen sehr angenehm wird, habe ich die Fenster weit geöffnet und nutze die Zeit, frisch ausgeruht und motiviert. So muss das sein ^-^“.

Ich persönlich habe diesen Schlafrhytmus im Sommer für mich entdeckt. Ich bin begeistert und vielleicht werde ich es über die Lernphase hinweg beibehalten. Dann könnte ich unter Umständen auch mal nützlicher sein für irgendwelche Parties ^.^ und hänge nicht schon um halb 12 wie ein Schluck Wasser in der Kurve in den Sesseln. *gg*

A propos Wasser. Durst habe ich. Aber bei dem Wetter kein Wunder. Mag es zwar sehr, aber auf den hauchdünnen Wasserfilm der meine Haut manchmal überzieht, wenn ich sehr aktiv bin, könnte ich schon ohne weiteres verzichten ^-^.

Wie auch immer. Ich gönne mir jetzt ein wenig gute Musik, ein Fußbad und einen entspannenden Abendausklang bei einer guten Lektüre.


03
Jul 06

Erfrischendes Fußbad

Wow, bei solche warmen Wetter und Glühfüßen kann ich ein kühles Fußbad absolut empfehlen. Sehr praktisch, auch während ich am Schreibtisch sitze, kann ich meine Quadratlatschen in einen Behälter mit kühlem Wasser stecken. Und von oben weht eine leichte Priese Wind in mein Zimmer – oder auch nicht *hüstel*. Und nach einer Weile lege ich dann eine Lernpause ein und verwöhne meine Füße ein bißchen. Um dann, voll erfrischt, wieder weiter machen zu können. Sehr angenehm und für mich auch irgendwie motivierend ^-^“.


20
Feb 05

Informationsüberlauf

Ein interessanter Artikel bei physorg.com: Wie viel Information ist zu viel Information? Gefragt haben sich dies Psychologen der University of Queensland und sind zu folgendem Schluss gekommen:

At the level of the four-way interactions, participants made comments such as “Everything fell apart and I had to go back. […] If the number of variables to be considered exceeds human processing capacity then the worker will drop his or her mental bundle and become unable to proceed.

Jetzt sehe ich mich natürlich in meiner These von der Komplexität der Welt, und dass ich deswegen nicht damit zurecht komme, bestätigt. Mein Streben nach einfachen Relationen, Möglichkeiten alles zu erfassen – weswegen ich die Physik so faszinierend finde – ist nach oben genannten Thesen nicht möglich. Dies erklärt dann auch, wieso ich immer wieder daran verzweifle, dass ich nicht alles erfassen kann. Klingt blöd. ^-^“

Ich bin eben kein Politiker, der das Komplexe beschränkt -, obwohl es eigentlich nicht möglich ist und daher werden auf jeden Fall falsche Entscheidungen gefällt. Ein interessanter Gedankengang meines Schatzes ♥ den ich einfach mal aufgreife und weiterführe ^-^ Dazu noch ein Zitat aus dem Artikel:

More seriously, the worker may revert to a simplified version of the task that does not take all aspects into account and therefore may make the wrong decision.

Wie dem auch sei, da diese Professoren auch nur Menschen und demnach nicht in der Lage sind, alle Dinge zu erfassen ^-^“ und überhaupt sowieso ;), betrachte ich diese Studie mit genügend Skeptik und tue das, was ich in solchen Momenten immer mache: Warten auf mehr Informationen, mit denen ich mein Hirn füttern kann, auf dass ich vielleicht doch irgendwann einmal einen Blick auf das komplexe ganze werfen kann. Immer in der Gewissheit, dass dies nie geschehen wird – bin ja schließlich keine hypermega-intelligente Rechenmaschine.