29
Jun 08

Fernsehn 30. Juni – 6. Juli – Alternativen

Nachdem ich ein bißchen bei Kino.de geblättert habe und außer 2046 (Di, 1.Juli 23:25 BR) keinen interessanten Film gesehen habe, das Wetter außerdem viel zu schön ist, als drinnen vor dem Computer oder dem Fernseher zu sitzen, habe ich beschlossen, Fernsehn Fernsehn sein zu lassen und meine Liste für die nächste Woche auf eben jenen einen Tipp zu beschränken ^-~. Schließlich gibt es viele andere Dinge, die gerade bei diesem Wetter draußen Spaß machen:

  • Ein gutes Buch lesen
  • Ein paar Kanji lernen
  • Malen oder Zeichnen
  • Frisbee, Fußball, Volleyball, Indiaca, Hackisack, Federball,
  • Schwimmbad
  • Grillparty mit Freunden
  • Das R(h)einkultur-Festival in 26. Auflage am 5. Juli in der Rheinaue Bonn mit z.B. Schandmaul, Tomte, Ben Folds, Sportfreunde Stiller … umsonst und draußen ^-~
  • Einen neuen Eissalon ausprobieren
  • Die Welt im Sommer fotographieren
  • Purzelbäume oder Räder schlagen
  • Die Füße in einem Brunnen abkühlen lassen
  • Bootchen fahren
  • Den Balkon/Garten/… verschönern
  • Tourist in der eigenen Stadt spielen
  • Vogelgezwitscher sammeln
  • Sitzen und die Sommerluft atmen
  • Den Grillen beim Zirpen zuhören
  • Auf einen Spielplatz gehen und endlich mal wieder Schaukeln oder Rutschen ^-^
  • Am 4. Juli zur Wissenschaftsnacht in Bonn gehen und z.B. bis um Mitternacht im Botanischen Garten verweilen und den Pflanzen in der Abenddämmerung zusehen
  • Oder vielleicht lieber zur FeenCon, welche am 4. und 5. Juli in der Bad Godesberger Stadthalle stattfindet?
  • Für Technik-Fans und solche, die gerne mal ein Rätsel lösen, könnte die GPS-Tour durch Bonn „City-Caching“ interessant sein ^.~
  • Vielleicht lieber auf den Spuren der „Spionage in Bonn“ ?
  • Außerdem spielt das Orquesta Buena Vista Social Club am Di, den 1. Juli auf der Bonner Museumsmeile (35€)
  • Mehr freie Musik draußen: MiaoMio sowie Die Hazels auf der Terasse der Stadthalle Bad Godesberg am 2.Juli um 18:00 Uhr

Ich bin dann mal wieder offline ^.~


20
Jun 08

Inspiration von(m) Selbst

Wann bist du das letzte Mal dein eigenes Geschriebenes durchgegangen, hast in alten Gedanken gekramt und damit vielleicht die ein oder andere Erinnerung herausgeholt?

Bei mir ist es etwas länger her, wobei – eigentlich ist dies gelogen – denn gerade vor ein paar Minuten habe ich ein wenig durch meinen Blog geblättert und war überrascht; überrascht von der Vielfalt, den Ideen, den Texten. Es war, als hätte ich vollkommen vergessen, dass ich all dies jemals geschrieben habe. Wobei, ich fürchte, die traurige Wahrheit ist, dass ich es vergessen habe.

Alte Gedanken, Neue Motivation

Ich gehöre zu dem Typ Mensch, der Dinge schreibt und sie dann zur Seite legt. Ich greife sie nicht wieder auf, tägliche, wöchentliche Reviews gehören bei mir nicht zum Standard. Eigentlich schade, denn so wirkt es im Moment, geht mir dadurch eine fantastische Möglichkeit verloren, positive Gefühle in mein Leben zu bringen.

Gerade für all jene, die wie ich mit einem etwas schwächer ausgeprägten Selbstbewustsein zu kämpfen haben, gibt es wahrscheinlich nichts besseres, als auf Entdeckungsreise in den eigenen Gedanken zu gehen, zu sehen, was man geschaffen hat. Was für ein großer Fundus an Ideen liegt mir dort zu Füßen.  In Momenten, in denen mir die Welt da draußen grau und ohne Motivation oder Inspiration daher kommt, in denen ich mich verloren fühle und nichts mit mir anzufangen weiß, sollte ich unbedingt darauf  zurückgreifen, mich daran laben.

Alex Shalman ging vor wenigen Tagen mit seinem Artikel „Use A Bragging Journal To Harvest Every Success“ in eine ähnliche Richtung und auch DumbLittleMan greift ein sogenanntes Bragging-Journal in dem Beitrag „10 Crafty Ways To Create Unshakable Confidence“ auf. Als ich diese Artikel las musste ich sehr daran denken, welch positiven Einfluss es auf mich hatte, eine “Dinge die ich am heutigen Tag geschafft habe”-Liste zu führen und dass ich unbedingt wieder damit anfangen sollte!

Und dieses Mal mit einer kleinen Verbesserung. Ich möchte nicht mehr nur einfach schreiben, zur Seite legen und vergessen. Ich möchte das, was ich geschaffen habe, benutzen um daran zu wachsen, um mich zu inspirieren, zu motivieren und alte Ideen wieder entdecken, die im Alltagstrott ganz nach hinten in die letzten Windungen meines Gehirnes verschwunden sind.

Noch Ein Paar Links

Und für ein wenig externe Inspiration, habe ich noch ein paar Artikel zum Thema „Wöchentlicher Rückblick und Aufarbeitung“ herausgekramt:


31
Mai 08

Einfach Mal Auslassen

Den Computer nach der Arbeit. Einen ganzen Abend genießen mit Lesen, Telefonieren, Unterhalten. Keinen Druck machen ob dem Informationsschwall, den man verpassen könnte oder den Mails. „Ich müsste mal wieder bloggen?!“ So ein Käse, ich blogge aus Spaß an der Freude wenn mir danach ist, also warum selbst unter Druck setzen?

Morgen, quasi heute ist auch noch ein Tag ^-^. Die Meldungen über Googles neues Favicon, die aktuellsten Softwareupdates, dem Versuch Firefox‘ demnächst einen Download-Weltrekord aufzustellen, tolle neue Web2.0 Applikationen, und und und laufen mir nicht weg.

Dafür gewinne ich einen wirklich schönen, produktiven (!) und entspannten Abend, der mich mal wieder daran erinnert, dass ich hartnäckiger den PC einfach mal aus lassen sollte. Denn auch wenn sie nur nebenbei läuft, das Ablenkungspotential ist groß.


02
Apr 08

Aus „genervt sein“ Motivation gewinnen

Wutausbruch
Bleistiftskizze nach G.L.Bernini: Anima damnata

Ist doch mal eine etwas andere Herangehensweise. Wieso im „schlecht gelaunt“-Modus hängen bleiben und sich ständig weiter selbst nerven wenn man aus den Ursprungsproblemen Motivation schaffen kann?

Zumindest ist es mir gerade so gegangen. Bei meinem Newsfeed-Check in der Mittagspause überfiel sie mich mal wieder, die „Warum muss das denn sein“-Stimmung, welche meistens gepaart mit Unzufriedenheit und Meckerlaune dazu führt, dass es mir nicht besser geht. Gut ist es dann, wenn ich mich in solchen Moment dabei erwische und anschließend aus dem Negativen etwas Positives entsteht.

Der Gedanke dahinter ist eigentlich relativ simpel. Anstatt nur passiv vor dem Problem (oder der Mücke) zu sitzen, sich zu mokieren, zu lamentieren und heiße Luft zu produzieren ^_~ aufstehen und selbst aktiv werden – oder aber einsehen, dass das Gegrummel nur Mittel zum Zweck ist, irgendwann muss schließlich jedes Kesselchen mal Dampf ablassen!

Im Falle des Überdrucks eigenen sich übrigens richtig gut:

  • Putztouren (damit und einem Schmutzradierer *hüstel* bekommt man den übelsten Dreck ab!)
  • Kabbeln mit dem Partner (Kitzelattacke!)
  • Schatten- oder Kissenboxen
  • Sport (alternativ ganz kurz mit absoluter Leistung sprinten)
  • Schreien (ich gebe zu, häufig etwas schwierig umzusetzten)
  • Kritzeln (z.B. ein Blatt Papier so schnell wie möglich mit einem Stift komplett farbig gestalten – unda bei kommt es nicht auf Schönheit an)

Natürlich hat da jeder seine eigenen Vorlieben und auch bei mir wirkt Methode xy manchmal super und an anderen Tagen gar nicht ^_^. Ich seh‘ das ganz locker und finde, man muss das wohl oder übel heuristisch angehen – Pauschallösungen gibt es bei solchen Dingen nun einmal nicht.

Jetzt weiche ich allerdings ein wenig vom Thema ab, komme ich also zurück zur Motivation: Mich motivierte es damals sehr, als mir plötzlich auffiel, dass es so viel sinnvoller – in dreifacher Weise – für mich ist, den Frust in Lust umzuwandeln:

  1. Sich nicht über Dinge ärgern bringt Entspannung und Gelassenheit.
  2. Sich mit den Ärgernissen auseinander zu setzten bringt häufig neues Wissen oder aber Befriedung dadurch, dass eine Aufgabe erledigt wurde.
  3. Wie häufig beschwere ich mich, dass ich für Dinge, die ich lernen möchte, keine Anwendung habe. Gerade bei Ärgernissen rund um Internet bietet sich hier eine quasi unendlich große Spielwiese voller Aufgaben!

Klingt für mich logisch und überzeugend. Und so werde ich mein kleines Ärgernis nutzen, um demnächst mein Wissen zu erweitern und anschließend das Problem zu beheben. Und bis dahin besteht keine Notwendigkeit mehr, sich darüber aufzuregen, womit die Energie für wichtigere Dinge gespart wäre.

Mein kleines Ärgernis war es übrigens, dass die Feedburner Anhänge in manchen Newsfeeds ein Vielfaches des eigentlichen Inhaltes einnehmen. Daraus kam die Motivation und die Aufgabe für „nach der Diplomarbeit“: Schreibe ein Greasemonkey-Script, dass solche Zusatzinformationen (alle zwischen <hr> und <div>) ausblendet.


29
Mrz 08

Deutsche Blogs zum Thema Persönlichkeitsentwicklung

Viralmythen hat es in einem seiner Blogeinträge aufgegriffen und schon seit längerem frage ich mich: „Wo verstecken sich eigentlich die deutschen Lifehack-Blogs?„, also jene Blogs, die sich mit der Thematik Persönlichkeitsentwicklung, Zeitmanagement, Lebensoptimierung usw. beschäftigen.

Da ich mir diese Frage immer mal wieder stellte, habe ich in den letzen Wochen aktiver meine Augen aufgehalten und versucht, solche kleinen deutschsprachigen Perlen aufzusammeln. Letztendlich bin ich mehr oder weniger fündig geworden, auch wenn die Themengebiete in den einzelnen Blogs sehr gesplittet sind und häufiger in die Richtung eLearning oder Entspannung & Esotherik geht.

  •  Wege zur Ruhe – Hier geht es tatsächlich mehr um Entspannung, wie der Titel schon vermuten lässt. Nichts desto trotz ein Blog mit guten Anregungen zur Verbesserung der Lebensqualität.
  • Karriere-Bibel – Dieser Blog erinnert mich mit am meisten an die englischen Pendants, Lifehacker, Lifehack.org & Co.
  • Selbstadministration – Und noch ein deutscher Blog, der den englischen Pendants sehr ähnelt.
  • Imgriff – Aller guter Dinge sind drei – oder wie war das? ^.~
  • Feel Better Blog – Dieser Blog geht wieder mehr Richtung Entspannung und „sich selbst etwas Gutes tun“.
  • Durchblickerblog – Hier ist die Mischung etwas breiter und auch persönlicher. In der Eigenbeschreibung heißt es „Benjis kleine Einsichten in Selbstmanagement, GTD und Tipps, Tools und Kniffe die helfen, die Dinge geregelt zu kriegen.“
  • Endlich Fit – Ein Multi-User-Blog, der Potential zeigt. Der eigene Untertitel lässt verlauten: Fit im Geist, im Körper, in Business und IT.
  • Das Produktiv – Ist eines meiner neusten Entdeckungen. Untertitel: „Lifehacks für Hochbegabte & Hochkreative“ – aber ich denke, auch als „Normalo“ findet man dort sehr interessante Inspiration ^-^
  • Bewerberblog – Sehr speziell aber gut gemacht und auch für „Nicht-Arbeitssuchende“ interessant!
  • JobBlog – Auch eher eine breitere Mischung – allerdings keine schlechte! :)

Sollte doch eigentlich reichen, oder? Ok, ich gebe zu – wo ich die Seiten nun alle abgesurft bin, habe ich auch mal den ein oder anderen Link im Blogroll geöffnet und habe noch ein paar neue Links zu verschleudern: work.innovation Blog , Excellence Blog, ToolBlog, Armin Karge, Vorsicht – Persönlichkeitsentwicklung!  Wobei einige Blogs allerdings durch das Fehlen eines Fullfeed-Newsfeeds von mir nicht gelesen werden werden. Bin ein ungeduldiger Mensch mit wenig Zeit *hüstel* Und irgendwo muss man ja anfangen, Prioritäten und Aussortierungskriterien zu setzen, auf das man nicht den ganzen Tag Newsfeeds ließt ^-^.