21
Sep. 07

LaTeX Beamer Paket

Zum Erstellen von Präsentationen sehr zu Empfehlen (besonders dann, wenn sie viele Formeln enthalten) ist das LaTeX-Beamer Packet. Vielleicht werde ich in Kürze mehr dazu schreiben. Bis dahin mag ich auf eine Reihe sehr guter Anleitungen und Tipps hinweisen:


19
Sep. 07

Fokussierung auf ein Eingabemedium

Hinter diesem aufgeblustertem Titel versteckt sich nichts Anderes, als die Empfehlung der Gewinnung von Zeit und Fokus durch Benutzung von Tastaturkürzeln. Nicht, dass ich dazu große Studien erstellt oder weitere Personen aus meinem Umkreis befragt hätte, es handelt sich lediglich um eine Beobachtung in meinem Verhalten.

Seitdem ich mit meiner Diplomarbeit begonnen und in Folge dessen mehr Zeit mit Linux verbracht habe, und mich mit der Verbesserung meiner Lebensqualität mit Hilfe von Lifehacks beschäftigt habe, stellte ich fest, dass ich konzentrierter arbeiten kann, wenn meine Finger auf der Tastatur verweilen.

Spontan würde ich dies darauf schieben, dass es den sogenannten Flow, mit dem man vollkommen in einer Aufgabe aufgeht, unterstützt. Sicherlich nur einer von vielen Gründen, welche sowieso irgendwie alle miteinander verknüpft sind. Weitergehende Lektüre von z.B. Lifehack.org und Lifehacker.com, Pick the Brain oder The Positivity Blog empfehlen - tolle Blogs mit sehr inspirierenden Artikeln!

Wie sieht es nun aus mit den Tastaturkürzeln?
Angefangen hat es mit meinem Newsreader. Zu faul, mich aus meiner "gesunden" Sitzposition herauszubewegen (ich wollte gerade sitzen), begann ich, mir die Tastaturkürzel einzuprägen, mit denen ich durch den Google Reader navigieren konnte. Praktischerweise, falls einem das ein oder andere entfallen sein sollte, kann man sein Gedächtnis mit dem Fragezeichen auffrischen (tippe Umschalt+ß). Es erscheint dann eine Übersicht über alle Tastaturkürzel. Mit Hilfe von Greasemonkey und Google Reader Quick Links brachte ich dem Google Reader u.a. das Öffnen von Originalartikeln in einem neuen Tab (ff) bei.

Da meine Finger sich an das Liegen auf der Tastatur gewöhnt hatten, kamen auch schnell Hotkeys für die Navigation im Firefox hinzu (z.B. STRG+TAB für das Wechseln zwischen den Reitern oder Alt+ (1,2,3...) für die Auswahl des 1.,2.,3. ... Reiter).

Nach langer Zeit des mich darüber Ärgerns fand ich auch heraus, wie ich der Backspace-Taste endlich wieder die Funktionalität der Navigation im Seitenverlauf zuweisen konnte (Firefox unter Linux hat dies nicht als Default-Einstellung). Möchte man mit Backspace eine Seite im Tab-Verlauf zurück, und mit TAB-Backspace eine vor, genügt es nach Eingabe von about:config den Wert der Eigenschaft browser.backspace_action auf 0 zu setzen.

Unter Linux hat es sich wie von selbst ergeben. Emacs kann man eigentlich nur mit Tastatur gut bedienen. Glücklicherweise gibt es hier das ein oder andere Cheat Sheet (für den visuellen Lerntyp empfehelswert: das Emacs visual cheet sheet) und die geniale GNU Emacs Reference Card oder ansonsten wäre ich wohl hoffnungslos verloren gewesen.

Ansonsten möchte man natürlich auch schnell zwischen verschiedenen virtuellen Desktops hin- und her-wechseln, bzw. zwischen verschieden Tabs im Terminal, oder aber zwei verschiedenen Keyboard-Layouts (Notwendig, wenn man, wie es bei uns der Fall ist, eine amerikanische Tastatur hat und ab und zu mal Umlaute schreiben mag - und kein Problem mit dem Blind tippen hat) usw.. Hier war es eine große Hilfe für mich, dass man unter Gnome im Kontrollzentrum quasi alle möglichen Tastaturkombinationen mit diversen wichtigen Funktionen nachschlagen kann. (Hierzu kann ich nicht wirklich mehr schreiben, weil es dafür wahrscheinlich zu viele Unteschiede gibt, deswegen ein schneller Link zu Mr.Wong und Pio's Blog, weil er sich so viel Mühe mit der Darstellung gegeben hat ^‧~)


17
Sep. 07

Learning a language

Einmal aus der Schule raus, benutzt man zwar öfter - häufig passiv - das angeeignete Wissen, wie groß ist aber die Wahrscheinlichkeit, sich nochmals mit Grammatik und Satzstellungen auseinander zu setzen?

In meinem Fall war sie sehr gering - bis ich auf die Podcasts der Deutschen Welle gestoßen bin. Namentlich Sprachbar, Alltagsdeutsch und Stichwort - drei Podcasts, die sich mit der deutschen Sprache befassen und nicht nur demjenigen Einblicke bietet, der sich mit Deutsch als Fremdsprache herumquält.

Hier geht es um Worte, ihre ursprüngliche Bedeutung, die Wandlung in der Zeit; um Redewendungen und ihre Herkunft, auch in verschiedenen Dialekten. Ein wenig Grammatik und viel Gesellschaftswissenschaftliches einfach, verständlich und interessant aufbereitet. Alles in allem, sehr gut gemacht. Angenehm zum nebenbei Hören, da die Sendungen nur zwischen 5 und 20 Minuten lang sind.

Das Interesse einmal geweckt, begebe ich mich gerne auf die Suche nach weiteren inspira~und edukativen Quellen. Das Augenmerk habe ich hierbei zunächst auf das Englische gelegt.

Screenshot Grammar Girl
Grammar Girl - Quick and dirty tips for better writing

Fündig geworden bin ich mit Grammar Girl's Quick and Dirty Tips for Better Wrinting, eine Unterrubrik der Seite Quick and Dirty Tips. Mignon Fogarty, alias the Grammar Girl, bietet in ihrem Podcasts innerhalb von etwa fünf Minuten kurze Antworten auf (nicht nur) grammatikalische Fragen der Zuhörer oder Themen, die sie gerade beschäftigen. Besonders hilfreich sind hierbei die "Quick and dirty tips" - kleine Eselsbrücken, mit denen man sich die ein oder andere grammatikalische Regel gut einprägen kann. Das ganze mit einem ausführlichen Transkript.

Ein anderer Podcast, der mir recht gut gefällt, ist Just Vocabulary. Hier werden täglich - ebenfalls in etwa fünf Minuten - zwei Wörter vorgestellt, ihre Bedeutung erklärt, Synonyme gefunden und im Kontext betrachtet, wie die Wörter verwendet werden. Zur Verfestigung des Wissens gibt es sowohl am Ende jeder Episode eine kleine und nach jeweils fünf Tagen eine umfangreiche Wiederholung der zuletzt gelernten Wörter. Auch bei diesem Podcast existiert ein Transkript.

Podcasts sind eine schöne Sache, um sich schnell Wissen über Grammatik oder Ahnliches anzueignen, und das Hörverständnis zu verbessern. Wirklich einprägen tut sich das Gelernte allerdings erst, wenn man es aktiv anwendet. Am sinnvollsten ist dies natürlich in einem Land mit der jeweiligen Muttersprache.

Für mich ist dies im Moment leider nicht realisierbar, allerdings habe ich Alternativen gefunden, mit denen der Austausch mit Muttersprachlern und das Training meiner Kenntnisse verwirklicht werden können.

Zum Einen habe ich begonnen regelmäßig in einer englischsprachigen Community zu schreiben. 43things ist mein großer Helfer, denn ich stehe dort nicht alleine mit dem Ziel meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Für mich wichtig: Ich habe mir Verbündete gesucht.

Desweiteren, und hier ergab das Eine das Andere, habe ich einen Email-Austausch mit einer Muttersprachlerin gestartet, welcher als Ziel das Verbessern unserer beider Sprachkenntnisse hat. Sie bekommt von mir Hilfe mit dem Deutschen, sie korrigiert mein Englisch - ein sogenanntes Sprach-Tandem. Heutzutage, mit Emails, IM und VoIP einfach und effektiv. Und bringt nebenbei Spaß und erweitert den kulturellen Horizont.

Alles in allem, habe ich das Gefühl, dass mein Gesamtpacket,

  1. Lernen - mit Hilfe von Podcasts, Grammatikbüchern und Internetseiten
  2. Lesen - Artikel, Blogs, Bücher
  3. Hören - Hörbücher, Podcasts, Unterhaltungen
  4. Sprechen - Unterhaltungen
  5. Schreiben - Email, Briefe, Blogs, Artikel

mich weiterbringt. Ein gutes Gefühl ist es, mehr zu verstehen, das eigene Wissen zu erweitern und anzuwenden. Etwas, was ich nur empfehlen kann!


16
Sep. 07

Wer "Objects of Desire" mag ...

... könnte eventuell auch Inspiration im atelier v. finden.

Unter dem Titel "umdenken" haben die Kreativen 30 Alltagsgegenstände zweckentfremdet und sie neue Aufgaben übernehmen lassen. Da wird ein Tennisball zum Ohrschützer und ein Kaktus zum Anti-Schnuller. Das Projekt, inzwischen abgeschlossen, ist auch als Buch erhältlich.

Screenshot Atelier V.
Umgedacht wird im atelier v.

Im aktuell laufenden Projekt "entdecken" werden nicht nur eine, sondern gleich mehrere neue Verwendungsmöglichkeiten für die Objekte präsentiert. Bisher wurde ein Regenschirm und eine Salatschleuder mit anderen Augen betrachtet.

Sehr kreativ und inspirativ und definitiv beide Daumen nach oben für die Ideen!


15
Sep. 07

Floorplanner

Neben einigen neuen Erfahrungen, Erkenntnissen und Erlebnissen brachten mir die letzten Monate auch einen Umzug. Aus dem schönen Endenich, meiner kleinen, schnuckeligen 16m²-Wohnung, habe ich es nun in einen zwei-Zimmer-Palast geschafft, welchen ich mit meinem Bär bewohne.

Da es nun galt, eine 67m²-Wohnung zu beziehen, gab es Einiges zu planen. Da das Internet mein bester Freund in praktischen Dingen ist, habe ich natürlich dort nach einer passenden Möglichkeit gesucht, Möbel einfach und unstressig durch die Gegend zu schieben. ^.~ Gestoßen bin ich auf Floorplanner.com.

Das ist unsere Wohnung im Floorplanner eingerichtet
Unsere Wohnung auf Floorplanner.com

Neben einem Premium-Account kann man dort einen kostenlosen Account anlegen, mit dem man einen Raumplan und vier mögliche "Planungen" speichern kann. Das Erstellen des Raumplanes funktioniert sehr intuitiv, Wände können mit der Maus gezogen und exakt nachbearbeitet werden, sowohl was ihre Länge, aber auch was ihre Dicke angeht. Am Ende spuckt Floorplanner auch die Quadratmeter und andere nützliche Informationen aus.

Sehr gut gefallen hat mir, dass Besucher des Floorplans ihre eigenen Vorstellungen von der Einrichtung speichern können - sofern noch ein Speicherplatz dafür vorhanden ist. Aus einer breiten Palette können Möbel ausgewählt und angepasst werden. In einem Eigenschaften-Menü, welches sich beim Klicken auf das jeweilige Element öffnet, können Größe, Drehung, Farbe und Beschriftung eingestellt werden.

Alles in allem ein sehr schöne Spielerei, besonders dann zu empfehlen, wenn man noch in Vorfreude und voller Elan vor dem Umzug keinen Zugang zur richtigen Wohnung hat. Und perfekt in Kombination mit dem virtuellen IKEA-Katalog.