10
Feb 08

mangArte – ein Magazin von arte

Das ich ein Fan von arte bin, ist sicherlich schon aufgefallen ^-^; auch dass ich dem ein oder anderen Manga nicht abgeneigt bin. Wie würdet ihr nun erwarten, dass ich auf eine Kombination von beidem reagiere?

Ganz klar, sehr begeistert! Auch wenn es sich bei mangArte, einem Mangamagazin von arte bereits um einen alten Hut zu handeln scheint. Immerhin ist inzwischen schon die 32 Ausgabe draußen! Wo hatte ich da bloß meine Augen???

Glücklicherweise gibt es ein Archiv – mööhh – das leider nicht funktioniert. Zumindest nicht so, wie man es sich auf den ersten Blick denken könnte. Aber so langsam verstehe ich das Prinzip, dazu später.

Wie dem auch sei – monatlich wird ein Mangaka vorgestellt. Neben einem Interview gibt es auch eine längere oder kürzere Geschichte zu lesen. Aktuell ist es das 32seitige Werk Hikage von Kumiko Suzuki. Ansonsten finden sich weitere Informationen oder Interviews zum Thema in der Sektion Manga-Lexikon.

Unter den Punkten Inhalte und Begegnungen kann man sich die Geschichten und „Artikel“, sowie Kurzstrips der vorhergehenden Ausgaben ansehen.


09
Feb 08

Notfallplan für „Miese Laune“-Momente erstellen

„Eigentlich könnte ich gerade k…….. mich meiner Innereien entledigen“.

Wer kennt solche Moment nicht?! Und wenn sie einmal da sind, ist es immer gut, das ein oder andere Mittel an der Hand zu haben, wie man solch einer Stimmung begegnet. Denn erst einmal darin gefangen, ist es unter Umständen gar nicht so einfach, wieder heraus zu finden.

Nun gut, was könnte ich also machen? Zuerst einmal brain-stormen, d.h. alles aufschreiben, was mir einfällt, so viel wie möglich. Was geht oder nicht geht, wird später überlegt!

Schreiben, spazieren gehen, Bad nehmen, Kissenboxen, Schattenboxen, Freund durchkitzeln, mich durchkitzeln lassen, Freunde anrufen, zeichnen, Japanisch lernen, Brief schreiben, markierte Newsfeed-Artikel lesen, CD-Sammlung sortieren, Bücherregal entstauben, Badezimmer putzen, laut singen, auf einem Bein durch die Wohnung hüpfen, einen Kopfstand machen, Rechnungen abheften, Yoga, meditieren, Socken ausmisten, Kochbücher durchwältzen und mir ein Rezept für morgen aussuchen, Pflanzen abstauben, Werbung auseinander reißen, Lesen, Gilmore Girls schauen, Fotos durchsehen, Fingernägel polieren und lackieren, Fußbad, Fußmassage, Leuchturmbild weiter malen, Schreibtischschublade ausmisten, Schreibtisch abräumen und abwaschen, Stifte auf Tauglichkeit prüfen, ein Blatt komplett in bunten Farben ausmalen (mit Buntstiften), eine Liste mit mindestens 100 Punkten erstellen, einmal die Straße hoch und runter sprinten, die Pferde beobachten, fotographieren, backen, IKEA Katalog durchgehen und nach Inspiration suchen, Civilisation spielen, neue Musik entdecken, tief durchatmen

Wie vielleicht aufgefallen sein mag, die meisten Punkte auf meiner Liste haben nichts mit dem Computer zu tun. Und dies aus triftigem Grund, denn in den meisten Fällen fühle ich mich noch schlechter, wenn ich dem stillen Gefährten mein Leid klage.

Gerade das Internet eröffnet viele Möglichkeiten der Kommunikation, in meinem Falle ist es allerdings auch so, dass ich mich dadurch gerade noch einsamer fühlen kann. Die Untätigkeit, in die ich verfalle ob meiner Depression, der Unzufriedenheit mit mir und der Welt wird unterstützt dadurch, dass ich mich langweile, ärgere über „die Dummheit der Welt“. Ich kann mich nicht mehr an der Inspiration, welche da draußen herumfliegt erfreuen.

Und so weiß ich, sobald die einzige Beschäftigung aus dem Drücken des Refresh-Buttons besteht, ist es für mich Zeit, die Kiste herunter zu fahren!

Nun also wieder zurück zu meiner Liste. Sie ist nicht kurz, sie könnte sicherlich auch länger sein, sicherlich ist es gut – immer mal wieder darüber zu gehen und sie zu ergänzen, wirklich unsinnige Dinge herauszustreichen. Denn gerade in „bad mood“ Momenten ist der „keine Lust darauf“ Teufel extrem widerwärtig! ^·~

Und dann kann man sich noch überlegen: Welche Dinge fallen mir einfacher und sorgen doch meistens dafür, dass es mir besser geht? Dann eine kleine Reihenfolge aufstellen und sich damit einen Plan zurechtlegen.

Folgender habe ich mir zusammen gestellt:

  1. Tief durchatmen
  2. Schrei mal laut oder mach Dir laute Musik an (hüpf dazu rum!)
  3. Schreib Dir von der Seele, was Dich gerade ankotzt
  4. Nimm ein Bad/Fußbad und kümmere Dich darum, dass Du Dich wohl in Deinem Körper fühlst
  5. Rufe Freunde an und sorge dafür, dass Du Gesellschaft hast
  6. Falls 5. nicht möglich ist: Suche Dir eine Beschäftigung: Du hast da doch so eine Liste mit ganze vielen Ideen!

Diesen dann als „bad mood“ Notfall Zettel irgendwo groß und bunt irgendwo an den Schrank oder die Wand heften.

Sobald man sich in der Schlechten Stimmung erwischt heißt es dann: Keine Widerrede, Augen zu und durch! Denn sobald man einmal etwas angefangen hat, merkt man schon, wie die Tätigkeit die Lebensgeister zurückholt. Am Ende des Tages noch eine „Was habe ich heute alles Gutes gemacht“-Liste und eine Massage vom Liebsten und der morgige Tag wird nur noch halb so schlimm werden.


09
Feb 08

Songerize/SeeqPod – mal eben schnell reinhören

Irgendwann las ich einmal, dass das beste Mittel gegen Ohrwürmer ist, das betreffende Lied einmal zu Ende zu hören.

Mit Songerize in beliebige Titel reinhören

Mit Songerize kann man dies ganz einfach machen. Titel und Interpret eingeben und los geht’s. Sehr praktisch auch, wenn man ein Lied vorstellen möchte, oder aber gerne mitreden würde, wenn sich die Kollegen über Song xy streiten. ^.~

SeeqPod zum Suchen und Hören

Woher die Musik kommt? Songerize selbst beschreibt sich als vereinfachte Version der Musiksuchmaschine SeeqPod. Hmm, wenn ich mir diese allerdings so ansehe, sie gefällt mir eigentlich wesentlich besser. Denn neben Musik wird in den Suchergebnissen auch auf Videos verwiesen. Und daraus kann man sich dann eine eigene Playliste erstellen. Schön!

Und von der Präsentation und den Ergebnissen her um einiges netter als die von Songbird verwendete Suchmaschine Skreemr, eben total Web2.0 *hüstel*.


05
Feb 08

Hiragana und Katakana online lernen

Vor einer Weile hatte ich bereits Heisigs „Die Kana lernen und Behalten“ vorgestellt. Um die beiden japanischen Silbenschriftarten Hiragana und Katakana, oder kurz die Kana, zu erlernen, kann man jedoch auch eine der vielen kostenlosen Online-Angebote in Anspruch nehmen. Ein großer Vorteil dieser Methode ist, dass man sich in vielen Fällen die Strichreihenfolge direkt animiert ansehen kann.

Eine der vielen Online-Lern-Möglichkeiten ist der Japanese Writing Tutor. Neben den Kana werden hier auch noch einige Kanji vorstellt und deren Bedeutung, Aussprache und Schreibweise erläutert. Die Seite ist sehr schlicht gehalten und vor allem für das Studium der Kana geeignet.

Katakana auf der Seite des Yoshida Instituts

Eine weitere Seite, die in diese Richtung geht, mir allerdings von der Aufmachung etwas besser gefällt, ist jene des Yoshida Institutes. Auch hier gibt es die Kana aufgelistet und inklusive animierten Hilfsgrafiken.

Nur schreiben und lernen macht natürlich nicht so viel Spaß. Hier kommt das Japanese Online Self-Help Utility (JOSHU). Dort gibt es verschiedene Wortsuchspiele, welche eine schöne Anwendung des Gelernten darstellen und vor allem für jene interessant sind, die eigentlich noch kein japanisch beherrschen und sich nur die Kana beigebracht haben. Abgesehen davon ist JOSHU auch anderweitig eine nützliche Resource für den Lernenden der japanischen Sprache.

Kana-Trainer

Gleiches gilt im übrigen auch für die Seite von Kai Hase. Neben einigen Lesetexten und Informationen zur Grammatik findet sich dort auch ein kleiner Kana-Trainer, welcher in verschiedenen, auswählbaren Schwierigkeitsstufen die Katakana und Hiragana abfragt.

Nicht nur zum Lernen der Kana interessant ist Tae Kim’s Japanese Guide. Dort finden sich neben sehr viel Information und Übungen zur japanischen Grammatik u.A. auch Aufgaben zum Training der Hiragana und Katakana. Eine Seite, die ich mir definitiv merken werde ^-~.

Wem die englischen Erklärungen auf Dauer zu anstrengend sind, sollte auf jeden Fall bei Embjapan vorbeisehen. Dies ist bestimmt eine der besten deutschen Japan-Communities, die mir bisher über den Weg gelaufen sind und natürlich gibt es auch dort einen Bereich, der sich mit den Silbenschriftarten beschäftigt.

Immer noch nicht genug? Dann wirf bitte einen Blick in die Linkliste des Yuko-Forums oder erfreue Dich an learn-hiragana-katakana.com.


03
Feb 08

Qype – Community based City Guide

Und jetzt noch mal auf Deutsch: Qype ist ein eine Art Online-Stadtführer von Otto-Normalverbraucher für Otto-Normalverbraucher. Jeder kann mitmachen und besuchte Geschäfte, Cafés oder Kneipen, Sehenswürdigkeiten oder Dienstleister beschreiben und bewerten.

Irgendwie erstaunlich, dass ich bisher kein Sterbenswörtchen über diese Seite verloren habe. Immerhin handelt es sich dabei um die erste Adresse, welche ich ansurfe, wenn ich eine Empfehlung für ein Café, ein Restaurant oder ähnliches brauche!

In den letzten Monaten hat sich bei Qype sehr viel getan. So ist die Seite eines Hamburger Unternehmens inzwischen mehrsprachig, Gruppen können gebildet und auf der Seite geschriebene Kritiken direkt in den (externen) Blog des Mitgliedes eingefügt werden.

Es gibt neuerdings auch ein Bonuspunkte-System, bei dem gesammelte Credits gegen Gutscheine von mitmachenden Unternehmen eingetauscht werden können. Zugegebenermaßen ist dies im Moment hauptsächlich für Leute, die nach Hamburg kommen interessant, eine gratis Tapasplatte oder Ermäßigung bei Schönheitsbehandlungen gibt es allerdings auch schon für Kölner.

Natürlich ist alles „extrem Web 2.0„. Google-Maps werden zur Darstellung von Lagen verwendet, Inhalte können in Facebook eingestellt werden, selbstverständlich gibt es Tagging und ein Bewertungssystem. Auch eine mobile Version ist unter m.qype.com zu erreichen.

Hat man durch gute Kritiken (hier gibt es zwei Arten von gut: „hilfreich“ und „gut geschrieben„) , eingestellte Bilder oder ein große Anzahl von Kontakten 250 Punkte erreicht, steigt man zum Insider auf, ab 1000 Punkten darf man sich Advanced Insider nennen. Und Qype geht mit seinen (advanced) Insidern gut um :).

Bei jedem Aufstieg erhält man eine neues kleines Päckchen. Das Insider-Kit bestand bei mir aus einem Longsleeve, einem Schlüsselanhänger und etwas Süßem. Das Advanced Insider-Kit bot mir eine nützliche Umhängetasche und eine weitere süße Überraschung – neben Aufklebern.

Und auch zwischendurch kann es Überraschungen geben. Bei diversen Aktionen belohnt Qype seine fleißigen Schreiberlinge z.B. mit T-Shirts. Und ich habe auch schon mal was von Amazon-Gutscheinen gelesen. Außerdem wird dem Insider auch über neue Projekte berichtet.

Ganz nebenbei macht es auch noch Spaß. ^-^ Bisher sind mir dort nur sehr freundliche Menschen begegnet. Und bei der ein oder anderen Qypetour hätte man auch die Möglichkeit, die netten Menschen in live und Farbe kennen zu lernen und nebenbei neue Restaurants etc. zu entdecken.

Ob man ein Problem damit hat, durch den eigenen Inhalt dem Anbieter eine Werbeplattform (womit u.A. auch die Weiterentwicklung der Seite finanziert wird) zu schaffen, ist – wie bei vielen anderen Seiten – eine Sache, mit der man sich persönlich auseinandersetzen sollte.