08
Nov 09

Wo hat sich der Play-Button schon wieder versteckt?

Und wieder ein neues Spiel für Fans der Hoshi-Saga. Im Gegensatz zu dem zuletzt vorgestellten Schlüssel-Such-Spiel ist ClickPlay jedoch ein wenig anspruchsvoller.

In diesem Such-Spiel ist der Play-Button das zu findende und klickende Element. Damit der Play-Button erscheint muss du kleine Minispiele mit einer möglichst geringen Anzahl an Mausklicks lösen, bzw. erst einmal herausfinden um welche Art von Spiel es sich gerade handelt.

Screenshot ClickPlay
Bild 1: Begib dich auf die Suche nach dem Play-Button

Bezüglich der einzelnen Herausforderungen gibt es die üblichen Verdächtigen aber auch (zumindest mir) neue Konzepte. Dabei ist häufiger die Augen-Hand-Koordination gefragt und mehrfach waren für mich Aufgaben mit meiner etwas langsamen und unpräzisen Laptop-Maus nur schwer zu bewältigen.

Hinterlegt ist das Spiel mit einer swingigen Jazz-Musik, die leider nach ein paar Loops etwas aufdringlich werden kann. Hier hilft die eingebaute Mute-Funktion (Lautsprecher-Symbol in der rechten oberen Ecke). Außerdem kann die Qualität der grafischen Darstellung mit Hilfe des danebenliegenden Sternes verringert werden.

Update: Mehr? Glück gehabt, seit kurzem gibt es ClickPlay 2 für mehr Suchen-und-Finden Spaß à la Hoshi Saga ^-^ [via Passion for Puzzles]


07
Nov 09

netzgeschädigt?

In den letzten Monaten war es sehr ruhig in meinem kleinen Weblog netzgeschaedigt. Dafür gab es mehrere Gründe.

Beim Bearbeiten von Bewerbungsunterlagen kam mir die Frage, wie mich mein Blog wohl bei einem zukünftigen Arbeitgeber widerspiegeln würde. Ganz voran der Name: „netzgeschaedigt“. Dieses so negativ klingende Wort. Was würde es wohl bei einem mir vollkommen unbekannten Menschen auslösen?

Netzgeschädigt kann schließlich so etwas wie mangelnde Konzentrationsfähigkeit, ständiges Sitzen vor dem Computer, mangelnde Sozialkompetenzen und ähnliches heißen. Allem voran trägt es in sich die Passivität dem Internet ausgeliefert zu sein. Nicht die beste Art sich zu verkaufen (um nicht zu sagen, eine ganz schlechte ^.~).

Der nächste Gedanke, der fast instantan in meinem Kopf auftauchte war: „Das bin ich nicht!“ Vielleicht gab es eine Zeit – vor vielen Jahren (~6) als dieser Blog entstand – in denen ich von der Vielfältigkeit an Möglichkeiten, die sich mir mit Hilfe des Internets boten überwältigt war; eine Zeit in der mich das Netz beherrschte – in der ich tatsächlich netzgeschaedigt war, doch inzwischen hat sich die Zeit verändert und viel wichtiger: Ich habe mich verändert, ich habe mich weiterentwickelt und bin an vielen Aufgaben und Herausforderungen gewachsen.

Das, was ich früher als netzgeschaedigt betrachtete: Viele, lange Emails, IM, lange Onlinezeiten, … all dies ist heute normal, vieles davon sogar ein fast unverzichtbarer Teil des Alltags; besser gesagt die Fortentwicklung dessen. Das, was mich früher Stunden „gefangen hielt“, kann ich heute gezielt einsetzen und nutzen. Ich entscheide, wohin es mich treibt und was ich mit dem „Werkzeug Internet“ schaffen oder konsumieren möchte. Eine schöne Gewissheit, die mich auch ein kleines bisschen stolz macht.

Was aber nun mit dem Namen? Und woher einen neuen zaubern?

Da kam mir der Zufall zur Hilfe. Während einer interessanten Konversation mit Bettina Bäumler, die mich während des Selbstlernkurses Bibliothek 2.009 (initiiert von Christian Hauschke & Edlef Stabenau) mit immer neuen Fragen inspirierte, meine Gedanken zum Thema Web2.0 zu erläutern, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Mit so viel Leidenschaft kann ich über die Möglichkeiten und die Potentiale dieses Mediums philosophieren, dass es aus netzgeschaedigt heraus eigentlich nur eine sinnvolle Weiterentwicklung gibt.

Und somit präsentiere ich euch heute stolz:

netzphilosophieren.de

Weiterhin mit meinen Fundstücken, Gedanken, Techniken und Werkzeugen, eben jenen Dingen die mich interessieren und die ich gerne sammeln möchte weil es mir Spaß macht und vielleicht die ein oder andere Person daraus auch einen Nutzen ziehen kann.


28
Jun 09

[Updated] Wand der Möglichkeiten

“Was mache ich denn jetzt?” – Wie so häufig stellte sich mir eben diese Frage. Üblicherweise lande ich dann vor dem Computer, probiere Programme aus, lese Newsfeeds oder lasse mich mehr oder weniger gezielt durchs Netz treiben bis der Abend mit einem guten Buch oder einem interessanten Gespräch ausklingt.

Heute jedoch erinnerte ich mich an einen Blogartikel über die einfache Erstellung eines Projektstrukturplans (PSP) bei Jahooda. Zwar ist das Ziel dort ein anderes, doch die im Artikel erwähnten Schritte lassen sich auch gut für die Findung unabhängiger Kleinstprojekte verwenden.

So haben mein Freund und ich uns zuerst einmal hingesetzt und notierten in einem schnellen Brainstorming alle uns einfallenden Tätigkeiten auf Post-its. Anschließend habe ich versucht die einzelnen Tätigkeiten an der Wand sinnvoll zu gruppieren. Zu guter Letzt versah ich jede Gruppe, bzw. die einzelnen Richtungen mit dem zugehörigen Stichwort.

Mein Ergebnis

Post-its an der Wand
Bild 1 Meine “Wand der Möglichkeiten”
(Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

In Bild 1 kannst du dir das Ergebnis meines ersten Versuchs ansehen. “Die Wand der Möglichkeiten” hängt neben meinem Schreibtisch und zwar dermaßen, dass ich sie schnell im Blick habe. Desweiteren sind die Worte so groß geschrieben, dass ich sie auch aus mehreren Metern Entfernung (vom anderen Ende des Raumes) gut lesen kann. Die Stichworte helfen mir, schneller eine Tätigkeit zu finden, die zu meiner aktuellen Stimmung passt. Sie sind auf andersfarbigen Zetteln notiert, so dass sie besonders schnell in mein Auge fallen.

Fazit

Aktuell bin ich von dieser Sammlung sehr begeistert und ich denke, in der nächsten Zeit wird noch die ein oder andere Tätigkeit hinzu kommen. Für andere Problemstellungen werde ich auf jeden Fall auf eben jenes Schema zurückgreifen. Die Post-it-Notes machen das System schnell und unkompliziert. Außerdem fühlt es sich an, als ob mir allein die Größe einen besseren Überblick gibt. Es ist viel einfacher, einen Schritt zurück zu treten, damit eine andere Perspektive anzunehmen, auf dass viele neue Ideen purzeln.

Falls du dich fragst, warum ich für so meine “Freizeitplanung” solch einen Aufstand gemacht habe: Nur so ^-~. Die Methode war in meinem Hinterkopf und ist heraus gepurzelt. Und gute Gelegenheiten, Gelesenes auszuprobieren und auf Praktikabilität und “Passt zu mir” zu testen nehme ich gerne wahr. Schließlich hatte ich gerade nichts anderes zu tun ^-~.

Nochmal eine kleine Zusammenfassung:

Kochanleitung für die “Wand der Möglichkeiten”

Zutaten

  • Haftnotizzettel (am besten mehrfarbig)
  • Filzstift u/o Edding
  • Eine freie Wand, eine Tür oder eine andere große freie Fläche
    Zubereitung
  1. Sammeln: Schreibe alle Tätigkeiten die dir einfallen auf ein eigenes Post-It
  2. Gruppieren: Sortiere die Post-Its nach einem für dich hilfreichen Schema
  3. Benennen: Gebe den Gruppen, bzw. Richtungen ein Stichwort

Anwendung

  1. Auf welchen Bereich hab ich am ehesten Lust? (z.B. etwas Kreatives, Sport oder Soziales)
  2. Welche Tätigkeiten habe ich mir unter dem gewählten Stichwort notiert?
  3. Was sagt mir gerade am ehesten zu? oder “Ene-Mene-Miste”-Auszählreim ^.~

Die Methoden der anderen


27
Apr 09

Finde den Schlüssel

Bist du ein Fan der Hoshi Saga (Teil 2 und 3, Review)? Falls ja, könnte dir auch “me and the key” Spaß bereiten. In 25 Leveln musst du mit Hilfe von Einfallsreichtum, Geschick und einer schneller Reaktion den Schlüssel ausfindig machen um zum nächsten Level zu gelangen.

Screenshot me and the key
Bild 1: Finde den Pinguin, welcher den Schlüssel trägt

Bart Bonte, welcher auf Bontegames.com das ein oder andere kurzweilige Flashspiel anbietet, greift bei “me and the key” zum Teil auf bekannte Spielprinzipien zurück. So müssen für manche Level Breakout-Challenges oder dem heißen Draht nachempfundene Rätsel gelöst werden.

Wo und wie du die Schlüssel finden kann, werde ich hier nicht verraten ^-~. Im Vergleich zu den Sternensagen ist “me and the key” allerdings recht einfach zu bewältigen und geht damit viel zu schnell vorüber. Ein perfektes Spiel für eine 5-Minuten-Pause.

[via Passion for Puzzles]


26
Apr 09

Blogparade: Firefox-Add-Ons

Zeichnung: Firefox-Tan
Firefox-Tan

Da ich experimentierfreudig bin und meine beiden Rechner nur eine bestimmte Menge an Firefox-Add-Ons vertragen ohne mein System zu sehr auszubremsen, gibt es eine gewisse Fluktuation im Bereich meiner installierten Firefox-Erweiterungen. Dies hat mich dazu bewogen, trotz all der Artikel, die ich bereits über Erweiterungen geschrieben habe, bei der Blogparade “Was sind die besten Firefox-Addons?” des Tipps-Archivs mitzumachen.

Die Fragestellung der Blogparade lautet:

Welches sind die besten Firefox Erweiterungen? Welche Firefox Addons setzt ihr ein und was bewirken sie?

Hier folgen nun also meine Auflistung der Erweiterungen, welche mir am Besten gefallen, alle weiteren, die ich installiert habe und – als Zusatz – eine Liste der Erweiterungen, die sofort wieder in meiner Firefox-Installation landen würden, wenn ich die Systemkapazitäten hätte ^-^’’.

Meine Top 5 Firefox-Erweiterungen

  • Tab Mix Plus
    Ohne diese Erweiterung geht bei mir gar nichts. Tab Mix Plus bietet sehr umfangreiche und mächtige Anpassungsmöglichkeiten u.a. des Tab- und Tableisten-Verhaltens. Ob es das automatische Öffnen von Favoriten oder Adressleisteneingaben in einem neuen (Hintergrund-) Tab oder das Klickverhalten auf Tabs ist – diese Erweiterung ermöglicht es mir, das Füchsen ganz an meine Wünsche anzupassen.
  • Delicious Bookmarks
    Was gibt es schöneres, als seine Favoriten immer bei sich zu haben, egal auf welchem Rechner man sich befindet? Für mich ist dies definitiv die Erweiterung, welche ich benötige um mich auf einem Rechner heimisch zu fühlen. Egal ob auf der Arbeit, bei meinem Freund oder auf Heimatbesuch – meine Favoritenleiste sieht nach ein paar Klicks überall gleich aus. Mit den Delicious Bookmarks kann ich schnell auf meine Links zugreifen, neue speichern und werde benachrichtigt, wenn mir Links aus meinem Netzwerk zugesendet wurden.
  • Ubiquity
    Meine neueste Liebe ist Ubiquity. Diese Erweiterung bringt eine umfangreiche und beliebig erweiterbare Kommandozeile mit der man innerhalb der gerade besuchten Seite z.B. schnell ein Wort nachschlagen, einen Tweet (inkl. is.gd-URL-Verkürzung) absetzen oder eine  Karte mit einer ausgewählten Adresse anzeigen lassen.
  • Download Statusbar
    Diese praktische Erweiterung hilft, laufende und gelaufene Downloads übersichtlich und ohne das sie stören im Auge zu behalten. Entweder als Leiste am unteren Rand des Fensters oder im Kompaktmodus als Statusleistenicon.
  • Greasemonkey
    Und noch eine Erweiterung ohne die ich ungerne surfen möchte. Mittels Greasmonkey-Scripten können Seiten manipuliert oder deren Funktion erweitert werden. So kann ich damit z.B. die Kanji-Lernseite basierend auf Heisigs System, Kanji.Koohii, an meine Bedürfnisse und die Karteikarten an meine Sprache anpassen oder den Google Reader mit neuen Shortcuts bestücken.

Weitere installierte Add-Ons

Vielleicht wunderst du dich, wo meine ganzen Web-Developer-Add-Ons hingekommen sind. Diese habe ich in ein eigens dafür angelegtes Profil verfrachtet, so dass sie den Fuchs im Alltag nicht ganz so sehr aufplustern. Sie gehören allerdings definitiv zu der jetzt folgenden Liste, in der die Erweiterungen aufgelistet werden, welche ich sofort in meinem Profil hinzufügen würde, wenn der Rechner es zu lassen würde.

Erweiterungen, die ich gerne noch installieren würde

  • Cooliris (fka. PicLens) – aus Galiern eine praktische Slideshow erstellt bekommen (Review)
  • Firebug – Diverse Webentwickler-Tools
  • HTML Validator – Einfaches Überprüfen der Validität einer Webseite über ein Statusicon
  • IE-TabTab mit Internet Explorer Engine öffnen
  • Linkification – Textlinks in anklickbare Links verwandeln
  • Organize Status Bar – Die Statusbar aufräumen
  • ScreenGrabScreenshots von Webseiten erstellen (Review)
  • TableTools – beliebige Tabellen sortieren
  • Web Developer Diverse Webentwickler-Tools in einer praktischen Toolbar vereint

Das war’s dann mal für’s Erste ^-^’’. Wenn du bei der Blogparade mitmachen möchtest hast du noch bis zum 31. Mai April Zeit. Zusätzlich wird unter allen Bloggern die mitgemacht haben und dies mit einer Mail an info[.at.]tipps-archiv|de bestätigt haben (Blogurl,Artikelurl) sieben Preise zu gewinnen:

1 x GDATA Interent Security 2009
2 x USB-Stick aus dem Hause Sandisc mit 8 GByte
1 x USB-Stick Transcend mit 2 GByte
1 x Bannerplatz 125×125 50.000 Einblendungen
1 x Bannerplatz 125×125 40.000 Einblendungen
1 x Bannerplatz 125×125 30.000 Einblendungen

Falls du bei der Verlosung mitmachst wünsche ich dir viel Glück – ansonsten viel Freude beim Entdecken der ein oder anderen Erweiterung, die du vielleicht noch nicht kanntest.