23
Okt 08

Zwitscherndes 3sat und arte

Bei Twitter war ich mir nie wirklich sicher, in wie fern ich einen Nutzen daraus ziehen oder Gefallen daran finden könnte, bzw. irgendetwas damit anfangen. Innerhalb der letzten Tage habe ich jedoch neben der Kommunikation die Sache gefunden, für die sich mein Twitteraccount definitiv lohnt.

Screenshot Twitter 3sat Screenshot Twitter arte
Bild 1 3sat und arte zwitschern ihr Fernsehprogramm

Als Fan von 3sat und arte bin ich extrem erfreut darüber, dass diese beiden öffentlich-rechtlichen Sender zeitaktuell beim Anfang einer Sendung einen Tweet rausschicken. Was mir auch sehr gut gefällt ist, dass arte zusätzlich darüber benachrichtigt, wenn eine neue Sendung in ihren Video-On-Demand-Service arte+7 hinzugefügt wird. Eben genanntes findest Du auf den Twitteraccounts 3sat und ARTEtv_de oder ArteTV, wenn Du auf die Plus7 Infos verzichten möchte. Arte bietet außerdem noch weitere Feeds an. Zum einen jener, der das französische Programm ankündigt: ARTEtv_fr, und artedeutschland mit Informationen und Hinweisen zu Sendungen und Themen.

Weitere Twitter-Accounts aus den deutschen öffentlich-rechtlichen Medien sind Die Tagesschau, 1LIVE_Fernseher und RadioTrackback. Meiner Meinung nach könnte es da ruhig mehr geben ^-^’’. Gibt es wahrscheinlich auch und ich habe einfach nur falsch gesucht. Falls Du noch weitere kennst: Immer her damit! ^.~


02
Okt 08

Blogparade: "10 Bücher, die man gelesen haben muss"

Da ich in den letzten Tagen schon beim Thema Lesen und Bücher war, passt die Blogparade “10 Bücher, die man gelesen haben muss” des Read it! Blogs noch genau in die Reihe [via Feel-Better-Blog]. Außerdem wird es langsam kalt und stürmisch draußen, quasi perfektes Wetter, um sich mit einem guten Buch und einem heißen Tee oder Kakao in die Sofaecke zu mümmeln, die Füße gut in eine Decke einzupacken und sich der Lektüre hinzugeben.

Also nun gut, komme ich nun zur Parade:

Die Frage möchte ich einfach mal in die Runde werfen und rufe alle dazu auf, ihre zehn Lieblingsbücher zu benennen, beziehungsweise eine Liste der Bücher aufzustellen, die sie wärmstens empfehlen würden. Ich denke, wenn sich jeder auf zehn Werke beschränkt, landen auch nur die Top-Empfehlungen in den Aufzählungen – und bieten viele neue Lese-Anregungen. 1

Da ich es immer recht schwer finde, Rangordnungen zu erstellen, gibt es folgend eine unsortierte Auflistung der Bücher, die ich gerne gelesen habe und die ich gerne weiterempfehlen würde.

  • Umberto EcoDas Focaultsche PendelEs hat zwar Sitzfleisch gebraucht, bis ich über die ersten, recht anstrengenden hunter(e) Seiten hinweg war – letztendlich hat es sich für mich allerdings absolut gelohnt. Dieses Buch stellte damals meine Weltsicht auf den Kopf
  • Margaret AtwoodDer Report der Magd“ (eng: The Handmaids Tale) Gesellschaftskritik mal anders. Mein erster dystopischer Roman. Gerade am Ende bewegte mich das Buch recht stark, auch wenn ich mich nicht mehr an Details erinnern kann. (Finger weg von der Verfilmung!!!)
  • Samuell BeckettWarten auf GodotGeniale Dialoge. Philosophisch interessant.
  • Audrey NiffeneggerDie Frau des ZeitreisendenEinfach eine wundervolle Liebesgeschichte.
  • Herbert G.WellsDie ZeitmaschineUtopie oder Dystopie? Irgendetwas dazwischen. Auf jeden Fall sehr beeindruckendes Buch über das, was die Zukunft bringen könnte.
  • Frances Hodgson BurnettA little PrincessWer etwa in meinem Alter ist und damals die Animes auf Tele5 oder RTL2 auch so geliebt hat, wird sich vielleicht an den Anime „Kleine Prinzessin Sara“ erinnern. Dieses Anime beruht auf dem Buch von F.H.Burnett. Das Buch ist nicht weniger empfehlenswert. Nein, eigentlich noch mehr. Solche eine Zauberhafte Person und so viel Magie habe ich selten in einem Buch erlebt.
  • Herman HesseSiddharthaEinfach ein wundervolles, positives Buch.
  • Katherine NevilleDas Montglane-SpielSpannend, berauschend, verschwörerisch. Und verwirrend sprunghaft zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
  • Paulo CoelhoVeronika beschließt zu sterbenSelten habe ich mich nach der Lektüre eines Buches so positiv beschwingt gefühlt.
  • Andrew CrumeyRousseau und die geilen PelztierchenEin Buch, dass es Wert ist, sich darauf einzulassen. Ich habe mich wirklich köstilch amüsiert. [Review]

Huch, das waren ja schon zehn Bücher ^-^“, dabei hätte ich jetzt noch quasi ewig weiterschreiben können. Aber: nach zehn Büchern ist Schluss, ich halte mich an die Regeln und stöbere weiter in den Listen der anderen Blogparaden-Teilnehmer und freue mich auf die Auswertung.

  1. Auzug „10 Bücher, die man gelesen haben muss (Aktion)“ von Read it! []

01
Okt 08

Bücherstöckchen

Och, das ist aber ein schickes Stöckchen, welches ich da gerade in Gilly’s playground entdeckt habe, das nehm’ ich doch glatt mal mit ^-^’’ Habe schon so lange keines mehr gehabt.

Lesen
  • Gebunden oder Taschenbuch?
    Definitiv Taschenbuch
  • Amazon oder Buchhandel?
    Es kommt so ein bißchen darauf an, was ich lesen möchte und wo es teurer ist. Ich würde mal sagen, meine Büchereinkäufe verteilen sich recht gleichmäßig auf Bücherläden, Amazon und Flohmarkt/Ebay
  • Lesezeichen oder Eselsohr?
    Eselsohr? Auf gar keinen Fall! Das kommt in keines meiner Bücher – zumindest nicht absichtlich. Entweder ein Lesezeichen oder wenn ich gerade keines zur Hand habe einen Zettel oder alles, was irgendwie zwischen die Seiten passt, ob Haargummi oder Fernbedienung. Und wenn es ganz hart auf hart kommt, muss ich mir eben die Seitenzahl merken!
  • Ordnen nach Autor, Titel oder ungeordnet?
    Größtenteils ungeordnet. Nur ein bisschen nach Genre zusammengestellt.
  • Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
    Es kommt stark auf die Bücher an. Wenn ich das Buch echt gerne mag, wird es behalten, alle anderen werden verkauft oder verschenkt, der Bücherei gespendet oder in den Offenen Bücherschrank der Stadt Bonn gestellt.
  • Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?
    Da ich größtenteils Taschenbücher habe, stellt sich mir diese Frage kaum. Aber wenn dann doch mal ein gebundenes Buch und dieses dann auch noch mit Schutzumschlag, wird dieser auch behalten.
  • Mit Schutzumschlag lesen oder ohne?
    Ohne, der stört nur.
  • Kurzgeschichte oder Roman?
    Kommt auf die Stimmung an.
  • Harry Potter oder Lemony Snicket?
    Wer ist Lemony Snicket? Uhm – ^-^“. Und Harry Potter habe ich auch nicht gelesen. Ich habe keine Ahnung ^-^“
  • Aufhören wenn man müde ist oder wenn das Kapitel zu Ende ist?
    Wenn mir die Augen zufallen, fallen sie mir zu, da bringt es auch nichts, das Kapitel zu Ende zu lesen, würde ich eh nichts mehr von mitbekommen
  • “Die Nacht war dunkel und stürmisch” oder “Es war einmal”?
    Es kommt darauf an, was daraus gemacht wird ^-^“
  • Kaufen oder leihen?
    Eher leihen, außer ich muss das Buch unbedingt haben oder es ist günstig oder ich kann es nicht leihen.
  • Neu oder gebraucht?
    Vollkommen egal!
  • Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
    Erst einmal Stöbern und dann schauen, dass die Rezensionen nicht unterirdisch sind.
  • Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
    Das kommt sehr stark auf das Genre und die Art und Weise, wie es geschrieben wurde an.
  • Morgens, mittags oder nachts lesen?
    Vor dem einschlafen oder nach Feierabend/am Wochenende gemütlich auf dem Sofa
  • Einzelband oder Serie?
    Bin nicht geduldig genug für Serien. Außerdem will ich „öffter mal was Neues!“
  • Lieblingsserie?
    Im weitesten Sinne: Reiterhof Dreililien
  • Lieblingsbuch von dem noch nie jemand gehört hat?
    Also bitte, „noch nie jemand gehört“??? Das wäre wohl etwas utopisch ^-^“.  Von denen, die ich gerne gelesen habe, ist „Rousseau und die geilen Pelztierchen“ von Andrew Crumey wahrscheinlich das unbekannteste
  • Lieblingsbuch das du letztes Jahr gelesen hast?
    Definitiv „Die Frau des Zeitreisenden“ von Audrey Niffenegger
  • Welches Buch liest du gegenwärtig?
    Idoru“ William Gibson
  • Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?
    Das Focaultsche Pendel“ von Umberto Eco
  • Lieblingsautoren?
    Umberto Eco, Margaret Atwood, Herman Hesse, Samuel Beckett

Und wie ist es mit deinen Lesegewohnheiten? Wenn du magst, bedien dich einfach und nimm das Stöckchen mit ^-^“


30
Sep 08

Martin Reichert “Wenn ich mal groß bin”

oder “Das Lebensabschnittsbuch für die Generation Umhängetasche”.

Oh man, wenn einen mal eine Erkältung bei den  Temperaturen [es war Sommer, August, als ich dies schrieb] erwischt. Das ist nicht lustig! Aber seit etwas mehr als einer Woche habe ich heute Abend zum ersten mal wieder das Gefühl, mehr als zwei zusammenhängende Sätze (oder Zeilen Code) am Computer zusammenschreiben zu können.

Glücklicherweise hatte ich vor ein paar Tagen, als ich nachts partout nicht schlafen konnte und “Wenn ich mal groß bin” gerade fertig gelesen hatte einen großen “Mein Kopf schreibt Artikel”-Flash. Und weil ich schon so häufig gelesen habe, dass, wenn der Kopf arbeitet und einen nicht schlafen lässt, man die Gedanken aufschreiben soll, habe ich dies sogar getan und somit nicht alles vergessen, was mir zu diesem doch sehr diskussionsanregenden Buch durch den Kopf ging.

snip —

Lieber Leser, das was du bis hierhin gelesen hast, ist nun schon wieder ein paar Wochen alt, besser gesagt etwa einen Monat. Durch ein kleines Missgeschick ist eine Rohversion des Eintrages auch schon mal in meinem Newsfeed gelandet, hier und heute gibt es jedoch endlich das überarbeitete, ausformulierte Geschreibsel. ^-~

— snip —

Gerade höre ich in einem meiner Lieblingspodcasts, SWR2 Leben, einen Bericht jenem Buch und dem darin behandelten Thema des Nicht-Erwachsenwerdens. Inspiriert dadurch und ein wenig am schlechten Gewissen gekitzelt möchte ich den angefangenen Artikel nun endlich zu Ende zu führen.

Es gibt sehr vieles, was mir damals, nach der Lektüre von „Wenn ich mal groß bin: Das Lebensabschnittsbuch für die Generation Umhängetasche“ von Martin Reichert durch den Kopf gegangen ist. Aufwühlendes, Philosophisches, Neugieriges, Euphorisches, Zerknirschendes und sehr viel Inspiration!

Allem voran stellte sich bei mir schon während des Lesens die Erleichterung ein, endlich mal etwas gelesen zu haben, was dem allgegenwärtigen Jugendwahn entgegen tritt und – zumindest im Kontext meines Lebens – mir ein wenig die Bestätigung gibt, dass definitiv nichts Falsches daran ist „erwachsen zu sein„.  Besser gesagt, dass es eine Bereicherung ist und man sich nicht mehr verstecken muss, hinter der Jugend, der Unsicherheit die sie mit sich bringt und all den Fassaden, um dazu zu gehören.

Zwar gehöre ich nicht direkt in die von Reichert beschriebene Generation – obwohl ich wirklich an meiner Umhängetasche hänge ^_^“ – dennoch hält auch mir das Buch einen Spiegel vor und warnt mich quasi davor, nicht den Absprung zu verpassen. Der typische Anhänger der Generation Umhängetasche ist um die 30+, hat keinen wirklich festen Job,  lebt vom Heute ins Morgen und ist ständig bemüht, ‚hip‘ zu sein und bloß nicht erwachsen (=spießig) zu werden. Sein Leben ist überall und nirgendwo und alles andere als berechenbar, denn Möglichkeiten muss man sich ja offen halten.

Im Gegensatz zu dem Generationenbuch „iCool“ von Ric Graf ist Generation Umhängetasche gut strukturiert und bietet dem gewillten Leser nützliche Aspekte. Es ist im Stil eines Selbsthilfebuches aufgezogen. Eine Art Ratgeber, mit Hilfe dessen man in x Schritten den alten Balast loswerden und einen Weg in eine ‚unbeschwerte‘ Erwachsenenwelt einschlagen kann. In wie fern man Reicherts Buch als Ratgeber oder eher als Pop- bzw. Unterhaltungsliteratur sehen möchte, kann bestimmt hitzig diskutiert werden ^.~.

Ich kann mir zumindest gut vorstellen, dass die Meinungen zu dem Buch sehr stark auseinander gehen. Kontroversen darüber, ob die Beschreibung der Generation so passt oder nicht kann man letztendlich bei dem Genre der Generationsbücher nicht vermeiden. Wie Martin Reichert selbst schön schreibt:

“ […] die jeweiligen Vertreter dieser vergleichweisen kleinen Gruppen [beschrieben Generationen] im späteren ‚erwachsenen‘ Leben eher über eine publizistische Stimme verfügen und somit den Diskurs bestimmen. […] “  1

Dagegen helfen dann Talkshows, YouTube, MySpace und nicht zuletzt Blogs. Im übrigen rechne ich es dem taz-Autoren sehr hoch an, dass er auf diesen Punkt eingeht und auch andere Generationenbücher nicht unberücksichtigt lässt. Hier lese ich nicht die Arroganz anderer, welche nicht an sich zweifeln sondern absolute Wahrheit predigen, bzw. ihre Wahrheit als die absolute (Sicherlich ist dies nur ein Verkaufsrezept – eines, welches mir persönlich jedoch bitter aufstößt).

Nicht selten habe ich mich bei allen bisher gelesenen Generationsbüchern gefragt, in welcher Parallelwelt ich leben muss, dass ich ohne Drogen und wilde Sexorgien aufgewachsen bin und auch heute eher wenige Menschen kenne, zu deren Lebensstil diverse Aufputschmittel (abgesehen von Kaffee) und das ganze drum herum gehören. Und somit finde ich es gut, wenn ein Autor nicht von einem „ganzheitlichen Wir“ schreibt.

Was mir während des Lesens auffiel: Gerade wenn es darum geht, in welchen Hals man die Umhängetaschengeschichten bekommt, spielt die Intonation des inneren Lesers eine sehr große Rolle. Mein innerer Vorleser hat das gut gemacht, etwas bissig ohne das bereits oben erwähnten Zwinkern im Auge vermissen zu lassen. So dass es mir letztendlich viel Spaß gemacht hat, dies Buch zu lesen.

Einzig das vorletzte Kapitel fiel etwas aus der Rolle. Aber ich nehme an, dass ich hier einfach nicht genug Insiderkenntnisse habe, um den Witz zu verstehen. Leider war ich noch nie in Berlin und zu der Medienwelt gehöre ich auch nicht, und ein bisschen zu jung bin ich ebenfalls. Vielleicht muss ich das Kapitel irgendwann einfach noch mal durchlesen und sehen, ob ich es auf meine Welt übertragen kann. Auf meine Heimat, auf die Stadt, in der ich zur Schule ging, in der ich jung war und – ja.

Zu guter letzt, habe ich noch eine Kleinigkeit, welche mir positiv ins Auge gehüpft ist. Obwohl Sprache ja nicht unbedingt mein naturgegebenes Talent ist, gefällt es mir viel besser, in Büchern gut geschriebene Texte zu lesen. Solche, welche mich herausfordern, welche unsere vielfältige und ausdrucksstarke Sprache nutzen und nicht masakrieren. Und Dinge, wie Wörter, die ich bisher noch nie geschrieben gesehen habe – deutsche, für mich quasi ausgestorbene Wörter, machen einen Text für mich memorabler. Er wird dadurch zu etwas Besonderem. Und so mag es albern klingen, aber die Verwendung von „linnenen“ hat sich bei mir positiv ins Gedächtnis gebrannt und hinterlässt bei mir das Gefühl, dass der Autor die Wörter die er verwendete wohl gewählt hat. Es fühlt sich für mich in keinster Weise so dahingerotzt an, wie es – im Nachhinein betrachtet – bei „iCool“ der Fall war.

Fazit

Nun, warum fand ich das Buch jetzt gut? Weil es so angenehm war, etwas zu lesen, was mich inspiriert, erwachsen zu werden. Was mir auch ein wenig die kleinen Sünden aufgezeigt hat, Sentimentalitäten die längst überholt sind und die einem, wenn man mal ehrlich ist, weder Spaß machen noch irgendwelchen anderen Nutzen bringen. Häufig ist es sogar eher das Gegenteil – sie machen traurig. Außerdem bietet es eine phantastische  Diskussionsgrundlage, zum Philosophieren, zum Weiterdenken ^-^

Weiterlesen/-hören/-sehen

  1. Martin Reichert „Wenn ich mal groß bin“, S. 69 Z.6ff []

25
Sep 08

Wie wäre es mit einer KaraokeParty?

Nun, muss ich es zugeben, ich bin ein Karaoke-Fan. Zwar nur im stillen Kämmerlein, dort aber umso lieber und schräger. Und vor wenigen Tagen bin ich nun über eine Internetseite gestolpert, die mein Sängerherz hat hochschlagen lassen, und zwar KaraokeParty.com.

Screenshot KaraokeParty
Bild 1: Wie gut triffst Du den Ton?

KaraokeParty funktioniert in etwa wie SingStar oder die freie Variante UltraStar. Die gesungenen Tonhöhen werden mit den geforderten verglichen und eine Endpunktzahl berechnet. Der Vorteil ist natürlich, dass man weder ein Programm herunterladen, noch die Lieder zusammenbasteln muss. Zumindest nicht, wenn man einen Flashplayer installiert hat. Und natürlich funktioniert der Vergleich der gesungen und geforderten Tonhöhen nur mit angeschlossenem und freigeschaltetem Mikrofon.

Auf KaraokeParty kann man momentan aus etwas unter 100 Liedern wählen, auf der Startseite präsentiert über einen schicken Coverflow. Diese Zahl wächst beständig, so sind innerhalb der letzten Woche 12 neue Songs hinzugekommen. Die Auswahl der Lieder lässt sich dabei durchaus sehen. So lassen sich auf der Seite sowohl ältere als auch neuere Ohrwürmer finden, wie z.B. Klassiker von ABBA, Madonna, Elvis Presley oder Bryan Adams aber auch aktuelle Künstler wie z.B. Rhianna, Duffy oder Kate Perry.

Sehr gut gefällt mir, dass man die Schwierigkeitsstufe des zu singenden Liedes variieren kann indem man entscheidet, ob eine normale oder die instrumentale Version des Songs verwendet wird. Wobei die instrumentale Version durchaus Backgroundsänger oder Zweitstimmen enthält, die man nun einmal nicht selbst singen kann.

Hört sich fast perfekt an, oder? Seitdem ich mich dort angemeldet habe, halte ich ein wenig nach einem Haken Ausschau, allerdings konnte ich bisher nichts entdecken. Es kostet nichts, Werbung ist mir bisher auch noch nicht aufgefallen. Ob sie wohl unser schräges Gesingsang irgendwo ausstellen? Just kidding.

Naja, einen kleines Etwas gibt es allerdings schon, wobei ich mir vorstellen könnte, dass dies einfach an meinem zu geringen Upload liegen könnte: Das, was ich singe, kommt immer etwas verzögert an. Dies  verringert die Punktzahl natürlich, schmälert allerdings in keinster Weise den Spaß!