02
Mrz 07

Wie man für einen Blog schreibt

Blackbox WWW hat eine sehr umfangreiche Liste zu Artikeln erstellt, die sich mit der Thematik „Erfolgreiches Bloggen“ beschäftigten. Neugierig wie ich bin, habe ich mir den ein oder anderen Artikel auch mal durchgelesen um festzustellen, dass es mir egal ist, was dort so geschrieben wird. Dies liegt wohl größtenteils daran, dass ich kein Interesse habe „erfolgreich zu bloggen“ ;).

Im Gegenteil – zu viel Aufmerksamkeit macht mir Angst. Aus vergangenen Erfahrungen weiß ich, dass ich ein Talent habe, mich in die Nesseln zu setzten. Dies rüht hauptsächlich daher, dass ich meine meistens doch sehr aus dem Bauch heraus geschriebenen Artikeln, in den wenigsten Fällen nach dem Fertigstellen nochmals durchlese (Wobei ich versuche, dies zu ändern, schon alleine um die Grammatik zu verbessern und Rechtschreibfehler zu vermeiden).

Mein Fazit aus dem was ich gelesen habe und was mir selbst dazu einfällt ist wohl eigentlich nur eins: Wenn man sowieso nur aus Spaß an der Freude und dem Schreiben bloggt, ist es eigentlich egal, wie man es macht – vor allem, wenn man nicht auf Kommentare aus ist. Für mich hat es funktioniert, einfach auszuprobieren. Den Stil zu wechseln, die Inhalte – einfach zu schauen, wohin es mich führt.

Gewonnen habe ich dabei eine Plattform, mit deren Hilfe ich an meinen Fähigkeiten arbeiten kann, einen Ort, der mir als Speicher für „digitale Erinnerungen“ dient und die Möglichkeit, mich kreativ auszutoben. Und wenn dabei für den ein oder anderen etwas Inspiration oder eine Lösung – oder zumindest ein Ansatz – abfällt: Um so besser ^.^


25
Feb 07

Update auf 2.1 -> 2.1.1

Musste ja auch langsam mal sein. Schon seit längerem, wenn ich dem WP-Dashboard glauben schenken darf, seit 33 Tagen, ist die neuste Version von WordPress draußen. Hört auf den schönen Namen WordPress 2.1 Ella. Also habe ich vor vier Tagen in den sauern Apfel gebissen und mal wieder ein Datenbank-Backup gemacht, um gestern dann noch mal ein Update zu fahren um auf die aktuelle Version 2.1.1 zu kommen. ^.^

Das Update ist auch der Grund, weswegen sich etwas an meinem Webseiten-Inhalt geändert hat. Denn neben dem Update habe ich auch mal mein Plugin-Ordner bereinigt und von Null angefangen. Da dies dazu führte, dass einige Funktionen nicht mehr vorhanden waren, habe ich mich vorerst von diesen Seiten getrennt. Da es sich dabei u.A. um das Archiv handelt wird dies kein Zustand von langer Dauer sein. Das Archiv ist wieder hergestellt.

Inzwischen habe ich auch wieder das ein oder andere PlugIn installiert, wie man auf meiner Info-Seite nachlesen kann. Ich habe mir fest vorgenommen, diese Liste immer zu ergänzen, wenn ich ein neues PlugIn installiere. Mal sehen, wie gut ich diesen Vorsatz durchhalten kann.

Zu guter letzt noch ein Kommentar zu einer Neuerung. Ich liebe die Automatische-Speichern-Funktion, die sie im Administrationsbereich für das Schreiben von Artikeln eingefügt haben. Nie wieder wird mir ein Posting verloren gehen! Ich bin ja sooo begeistert. Ansonsten habe ich irgendwo halb-gelesen, dass sie das PlugIn-Sytem geändert haben, so dass es sinnvoll ist, einen Blick auf die PlugIn-Kompatibilitäts-Liste zu werfen.

Und wo ich gerade dabei bin ^.~ (von wegen zu guter letzt) für alle Junkies, die immer interessiert sind an neuesten PlugIns, Themes und Updates sei der Blog Weblogs Tool Collection empfohlen.


11
Nov 06

PC Eigenleben macht keinen Spass

Und ich hasse es wie die Pest, wenn der Computer sich entscheidet, einfach so neu hochzufahren – Verzeihung.

Dabei hatte ich so einen schönen Text geschrieben, über Lizenzen, darüber, dass, seitdem meine Seite wieder von Robotern durchsucht werden darf, Google vermehrt Leute auf diesen Weblog schickt, und dass der Blog bei manchen Suchbegriffen unverständlich hoch positioniert ist… usw.

Dann gab es da noch iRights, eine Seite über die ich gestoßen bin, nachdem ich nach der Creative Commons Lizenz Ausschau gehalten habe. Denn ich glaube, ich muss mir über diese Thematik so langsam Gedanken machen.

Tja, darüber hätten Sie jetzt hier lesen können, hätte mein PC nicht beschlossen, sich selbst auszuschalten. Da ich ein „Spontant-Schreiber“ bin, fühle ich mich außer Stande, diesen Text so zu rekonstruieren, dass ich damit Leben könnte. Schade – mich ärgert es – letztendlich ist es jedoch nichts, weswegen ich mich auch nur eine Sekunde weiter aufregen sollte. Also schließe ich dies ab und widme mich wieder dem Tagesgeschäft.


04
Sep 06

Sparte oder Breitgefächert

Seit geraumer Zeit überlege ich, ob es nicht langsam Zeit für eine Neuorientierung dieses Blogs ist. Natürlich entwickelt sich der Schreibstil, der Inhalt und alles andere genauso wie bei mir quasi stufenlos mit der Zeit weiter. Aber gerade was Themenbereich und Format angeht muss eine Zäsur von Zeit zu Zeit wahrscheinlich sein.

Während des Duschens sind mir also ein paar Gedanken über Sparten- und breitgefächerte Blogs durch den Kopf gegangen. Ich persönlich lese bevorzugt themenspezifische Blogs, die zwar gerne auch Ausflüge enthalten dürfen, aber im großen und ganzen hauptsächlich Sachen enthalten, die mich auch interessieren.

Ist ein Blog sehr flexibel in seiner Themenauswahl gibt es harte Kriterien für das Gelesen werden. Entweder ich kenne den Autor persönlich oder mag ihn gerne kennen lernen oder aber ich halte etwas von seiner Meinung und/oder seinem Schreibstil. Alles sehr subjektiv und für die große Masse an – sicherlich auch sehr brillianten Blogs – ein K.O.-Kriterium.

Und wann halte ich etwas von der Meinung einer Person? Also entweder ich weiß, dass derjenige Ahnung hat von dem, worüber er schreibt oder ich schätze seine persönliche Einstellung. Zweiteres ist seltener der Fall, denn es setzt vorraus, dass ich mich mit der Person beschäftige. Da ich jedoch Kontakten über das Internet sehr kritisch gegenüberstehe, und ich i.a. dann lieber nicht die Zeit dafür investiere, sind es eher zufällige Entdeckungen, die mich auf die Meinung einer Person aufmerksam machen.

Irgendwie hört sich das doof an. Und wenn ich es mir genau betrachte, enthält mein Blog im Moment alle K.O.-Kriterien zum nicht Gelesen werden ^-^“. Da stellt sich mir die Frage: „Sollte ich meinen Blog so schreiben, wie ich ihn selbst nicht lesen würde?“ Ist das ein Kriterium?

Also die Frage, wieso schreibe ich überhaupt? Weil es mir Spaß macht, weil ich gerne schreibe und weil ich tief in mir doch hoffe, damit dem ein oder anderen Spaß machen zu können, zu helfen oder einfach nur ein bißchen Bewegung in die Hirnrinde gebracht zu haben. Die Gewichtung der Gründe ist dabei nicht fix. Mal ist es mehr der Spaß am Schreiben, mal mehr die Hoffnung, etwas schönes zu schaffen, was gelesen werden könnte.

Zurück zum Thema. Spartenblogs haben es da bestimmt einfacher. Denn es gibt immer Menschen, die das gleiche Thema beschäftigt und die dann auf jeden Fall einen Gewinn aus dem erhalten, worüber man schreibt. Automatisch findet sich ein Häufchen Gleichgesinnter und Lesen und Gelesen werden sind irgendwie fester Bestandteil.

Ohne es in irgendeiner Weise negativ zu meinen, ist Schreiben in einem Themenkomplex ein „Auf Nummer Sicher gehen“. Und nebenbei kann es verhindern, dass man zu viel von sich preisgibt. Hmm…

Finallement bin ich leider nicht klüger. Oder vielleicht doch?

Es würde sich für mich nicht gut anfühlen, wenn ich mich beschränken würde. Wenn ich mir Themen vorgeben würde. Ich mag schreiben, wann und worüber es mir gerade in den Sinn kommt und auch nur dann, wenn ich mag. Dann würde ich für ein Publikum schreiben und wäre wesentlich enttäuschter, wenn sich immer noch niemand für die Dinge interessieren würde, die ich fabriziere. Besser also ich bleibe bei den Gedankenfetzen, dem Blubberbla, dem Schreiben über das, was mir in den Sinn kommt.

Und für die Momente, in denen ich darüber traurig bin, dass „keiner mich mag“: Schalte ich einfach den Computer aus, rufe eine Freundin an und treffe mich auf nen Tee ^-^“ und dann unterhalte ich mich einfach über die Dinge.


23
Jul 06

Shuttle Project – Schöneres WP-Admin-Panel

Das sieht gut aus.

Screenshot Broken Code | Shuttle
Screenshot der Seite Broken Code | Shuttle

Da haben sich ein paar zusammengeschlossen, um das WordPress-Admin-Panel zu verschönern, das ganze läuft unter dem Namen Shuttle Project. Das, was man sich dort bisher als Screenshots ansehen kann, sieht gar nicht so schlecht aus. ^.~ Ich bin gespannt, wann es implementiert wird… [via cne _LOG]

Und wo ich gerade bei WordPress bin. Wie ihr vielleicht gesehen habt, habe ich eine neue Art des Archives. Ich habe vor ein paar Tagen einmal mit verschiedenen Plug-Ins herumgspielt und bin im Moment bei Clean Archives Reloaded geblieben. Ein Plugin, welches dem Archiv mit Ajax unter der Verwendung von Moo.fx auf die Sprünge hilf, es klappbar macht. Nette Spielerei aber so ganz zufrieden bin ich nicht.

Allgemein hat sich die Menge an Plug-ins erhöht. Und natürlich ist auch die Zahl der Ajax-verwendeten Scripte gestiegen. Es wird einfacher, den WP-Blog anzupassen, selbst wenn man nicht allzuviel Ahnung von PHP oder JavaScript hat. Dort gibt es z.B. das WordPress Widget Plug-In, welches einem die einfache Anpassung der Seitenleiste gewährleisten soll. Ganz Web2.0, drag and drop.

Wie ich bereits erwähnte, gibt es eine Menge Plug-Ins. Doch einige funktionieren nach dem großen 1.5 -> 2 Update von WordPress nicht mehr, und nicht jede Plug-In Seite veröffentlicht einen Kompatibilitätshinweis bei den Scripten. Da es glücklicherweise Menschen gibt, die mitdenken existiert eine Kompatibilitäts-Liste der Plug-Ins, so dass man ohne bereuen in den Listen der verschiedensten WP-Benutzer schmöckern und sich inspirieren lassen kann. Natürlich gibt es inzwischen auch Listen, welche WP 2.0 kompatible Plug-Ins listen.

Eher allgemein für die Benutzung von WordPress nützlich sind das Blog Weblog Tools Collection und besonders die WordPress Guides by Podz. Hilfreiche Artikel, interessantes und Tips und Tricks.