21
Jul 14

Gelesenes – 21. Juli 2014

  • denkbonus : “Flug MH 17 ein fliegender Holländer?“, Jürgen Apitzsch (21.7.2014)
    Die Verschwörungstheorie zum Wochenanfang ^.~
  • Wirtschaft im Alltag – einfach erklärt : “Meine T-Shirts: Made in Bangladesh, China, Turkey“, Steffen Tiemann (21.7.2014)
    Auch wenn ich in Punkten anderer Meinung bin, finde ich wichtig, dass das Thema auf den Tisch kommt – weil es so wichtig ist. Da wir nicht von heute auf morgen das komplette System umstellen können… steter Tropfen höhlt den Stein. ;)
    Btw. seit einigen Monaten gibt es in Bonn Endenich einen Store von Alma & Lovis.
  • Gigaom : “The story of WebP: How Google wants to speed up the web, one image at a time“, Janko Roettgers (19.7.2014)
    Interessantes zu Entwicklungen bei der Auslieferungen von Bildern. WebP als serverintensive eierlegende Wollmillchsau (klein, Transparenz, Animation, Millions of Colors); entwickelt von Google, integriert in Android und bisher nicht von Firefox, IE oder Safari unterstützt.
  • HBR Blog Network : “The Right Way to Unplug When You’re on Vacation“, Alexandra Samuel (15.7.2014)
    Ein Liste an nützlichen Tipps zum Erholen von der Arbeit ohne Arbeit – und was dabei zu berücksichtigen sein könnte. Kann man Lesen, muss man nicht. Gute Erinnerung allemal. Mit einem bewussten Umgang mit sich und seiner Umwelt und der Fähigkeit zur Selbstreflexion eher offensichtlich.
  • OpenSource.com : “Collaborative science writing made easier with JotGit“, John Lees-Miller (16.6.2014)
    JotGit ein Projekt eines Co-Founders von writeLaTeX to watch

    With JotGit, we use powerful tools like git, LaTeX, and Markdown on the back end, but we wrap them up in a simple, collaborative, WYSIWYG front end. Ultimately, you can use whichever tools you prefer.

    Q: http://opensource.com/life/14/6/scientific-writing-with-jotgit

  • TheGuardian : “DRM and HTML5: it’s now or never for the Open Web“, Harry Halpin (6.6.2013)
    Ein Aufruf zur Beteiligung an Entwicklung von Standards

11
Jul 14

Gelesenes – 10. Juli 2014

  • Netzpolitik.org :  “Liste indizierter Webseiten geleakt: Bundesprüfstelle bestätigt Netz-Sperren-Kritik wie Overblocking“, Andre Meister (8. Juli 2014)
    Dazugelernt: Einmal auf der Liste, 25 Jahre auf der Liste
  • Lib{Cache : “Wie einfach ist die Bibliothek?“, Timo Glaser (1. Juli 2014)
    Zum OCLC Report “At a Tipping Point: Education, Learning and Libraries“.
    Veränderte Lernbedingungen, Fokus vom Produkt auf die Bedürfnisse des Nutzers; Benutzbarkeit und was der Nutzer möchte heruntergebrochen in Fragen, die man sich als Bibliothek stellen könnte.
  • Lib{Cache : “Der Golem oder: Wie einfach ist die Bibliothek Teil 2“, Timo Glaser (7. Juli 2014)
    Bibliothek vs. Amazon mit Fokus auf einfache Nutzung. Man rate, wer “gewinnt” – leider. Umso trauriger potentielle Konsequenzen, denn auch Amazon hat ein begrenztes Portfolio.
  • OpenSource.com : “An open-minded Internet safety curriculum“, Charlie Reisinger (8. Juli 2014)
    Welche Themen sollten auf dem Lernplan zum Thema “Internetsichereit” nicht fehlen? Vorschläge, die imho gerne Gehör finden dürfen. Soziale, wirtschaftliche, politische Apsekte der Medien, des Internets – eine kritische Auseinandersetzung mit dem aktuellen Ist und den möglichen Richtungen. Für die nächste Diskussion:

    • Technology origin, ownership, and rights
    •  Is your device open? Can it be legally modified? What is DRM?
    •  Who are the developers behind a given project? What are their motivations?
    •  What are open document formats? Can I read my files 20 years from now?
    •  What is a software license? Why does it matter?
    •  What is a technology patent? How do patents help or hinder innovation?
    •  Technology ethics and privacy
    •  Who is watching your online behaviors? What is the motivation for doing so? What do they gain? What do you lose?
    •  If a student researches a gender identity issue, a medical condition, or a controversial book, what becomes of that search history?
    •  How do social media sites manipulate behaviors? Where is the line between testing features and clinical research requiring consent?

    CC by-sa: http://opensource.com/education/14/7/internet-safety-classroom-education

  • Education Rethink : “Seven Ideas for Avoiding Blogging Burnout“, John Spencer (Juni 2014)
    Erinnert mich an Zeiten, in denen gefühlt <übertrieben>jeder dritte Blogbeitrag ums Wie-Bloggen ging.</übertrieben>. Mein Lieblingspunkt ist ja: “Ignore the metrics” ;) und hinzufügen würde ich persönlich “Wenn ich nicht blogge, dann blogge ich eben nicht.” – aber das kann ich mir wahrscheinlich auch nur im guten Gewissen leisten, dass ich primär für meine eigene Dokumentation blogge ;).
  • Wired : “How Working on Multiple Screens Can Actually Help You Focus“, Clive Thompson (7. Juli .2014)
    Mehrere Ebenen wie bei ausgebreiteten Blättern und wichtiger Punkt: bedachter Umgang mit den Geräten ist essentiell.
  • Wired : “Can This “Neuroscience Based” Music App Really Boost Your Brain Power By 400%?“, Christian Jarrett (7. Juli 2014)
    Der Artikel hing versehentlich am Vorhergendem an. Kritische Auseinandersetzung mit dem Thema gefällt mir. Eine App für all die diversene Gehirne ^-^”..
  • Aus Liebe zur Freiheit : ““Frauensachen” sind nicht unbedingt Frauensache – zum Streit um Brandeins“, Antje Schrupp (7. Juli 2014)
    Fehlendes Thema thematisiert. Lesenswerter Kommentar.
  • Wired : “The Next Big Programming Language You’ve Never Heard Of“, Cade Metz (7. Juli 2014)
    Über die Entstehung und die Ziele von D. Die Arbeit an einer Programmiersprache, die so mächtig und schnell wie C++ sein soll, aber benutzerfreundlicher. Spannender Artikel.
Creative Commons License

25
Jun 14

Gelesenes – 25. Juni 2014

  • Tofugu: “All About Hikikomori: Japan’s Missing Million“, Kaitlin Stainbrook (18.6.2014)
    Mehr zum Thema, hier eine andere Perspektive. Inklusive der Historie des Begriffes, der von Saito Tamaki geprägt wurde (“Social withdrawal – Adolescence without End“, 1998).
  • The Observer : “Why have young people in Japan stopped having sex?“, Abigail Haworth (20.10.2013)
    Spannend zu vergleichen, wie unterschiedlich das Storytelling in diesem und dem in der Zeit erschienen Artikel, den ich zuvor las, ausgeführt wird. Wie der Thematik durch Erzählung von Einzelschicksalen ein Gesicht gegeben wird oder wie hier und dort noch ein weiteres, passend erscheindes Thema eingeflochten wird. Inhaltlich für mich eher ein Teaser.
    Bemerkenswert ist spontan auch die unterschiedliche Betrachtung der Rolle der Frau. Wo der Autor (Zeit) sich auf die “zurechtgemachten Frauen” stürzt, die auf jagt nach dem Beamten fürs Leben sind und möglichst schnell heiraten wollen, betrachtet die Autorin (Observer) den Genderunterschied Japans und die Wahrnemung gut gebildeter Frauen.

    Japan’s Institute of Population and Social Security reports an astonishing 90% of young women believe that staying single is “preferable to what they imagine marriage to be like”.”

    Könnte man nun etwas hineininterpretieren… muss man aber auch nicht ;).

  • Telepolis : “Der Alleskönner“, ?? (19.6.2014)
    Neues zum Thema Oxytocin. Lässt alter Mäuse Muskelaufbau besser funktionieren. “Oxytocin is an age-specific circulating hormone that is necessary for muscle maintenance and regeneration” C.Elabd, W.Cousin et. al. Nature Communications 5, Article number:4082 doi:10.1038/ncomms5082
  • Research Information : “Time to call time on the library catalogue?“, Sian Harris (Research Information: June/July 2014)
    Zusammenfassung des UKSG Mettings im April
    * University of Utrecht entschied bereits 2012 den Bibliothekskatalog abzuschaffen. Eingeschlagener Weg: Discovery verbessern :

    “This includes adding holding information to discovery tools, sharing SFX knowledge bases with Google Scholar and Scopus, opening the repository for harvesting, and supporting easy authentication for off campus access.”

    * Aufmerksamkeit auf die Übermacht Googles / Google Scholars. Sollen Bibliotheken sich wirklich darauf verlassen oder vllt. doch etwas eigenes schaffen?
    * LISU Studie zur Nutzung von Resource Discovery Systemen: “Wie Google sein”: Nutzer reagieren positiv. Interssant: Sichtbar- und Entdeckbackkeit durch RDS als Motivator für Publisher. Obwohl keine klaren Beweise existieren
    * Langzeitstudie von M. Levine-Clark (U.o. Denver), J.McDonald (U.o. Southern California), J.Price (SCELC Consortium) zur Nutzung von e-Medien (COUNTER JR1) mit und ohne RDS. 33 Bibliotheken, 6 pro RDS-System (Primo, Summon, EDS, WorldCat Local) + 9 Kontrollbibiotheken:

    “The study results showed that journal usage at Summon and Primo institutions increased more than with the other two services in the study and the control group.”

  • Phil Bradley’s weblog : “The destruction of digital data“, Phil Bradley (19.6.2014)
    Diskussion bzw. Diskussionsanregung zum Löschen von Webseiten aus Googles Suchindizes nach EuGH-Urteil (“Löschung vergangen Fehlers eines Privatmenschs” – Google “lokal”) und dem Supreme Court of British Columbia. (“Löschung von Firmenkonkurrent der Betriebsgeheimnisse stahl” – Google komplett). Fass geöffnet, wo geht es hin? Was bedeutet dies für den Informationsbezug? Wie sollten sich Bibliotheken diesbezüglich aufstellen? Eine schwierige Diskussion…
  • Harvard Business Review : “How to Spend the First 10 Minutes of Your Day“, Ron Friedman (19.6.2014)
    Nichts Neues und doch: Verknüpfung zur hohen Kochkunst (“Mise-en-Place“). Bevor der Koch anfängt, muss alles (Werkzeuge, Lebensmittel) bereit stehen.
  • Alltagsforschung.de : “Gehirndoping – So stärken Sie Ihre Disziplin“, Daniel Rettig (24.Juni 2014)
    Führt man sich negative Konsequenzen in der Zukunft vor Augen, reagieren andere Gehirnregionen und können dafür sorgen, dass man disziplinierter ist. Zumindest existierte eine solche Tendenz bei 182 Freiwilligen.
  • Netzpolitik.org : “Entwurf für EU-White-Paper zur Urheberrechtsreform geleakt“, Leonhard Dobusch (23.6.2014)
    White Paper (PDF), Begeisterung liest sich anders. <überspitz>Wenigstens Browsen und Verlinken scheint erlaubt zu sein.</überspitz> ;)
  • Omnisophi : “DD218: Wie prüft man jemanden, ob er versteht“, Gunter Dueck (Juni 2014)
    Einblicke in Duecks Beisitzerzeiten; Wie er durch einen Blick in die Augen das Verständnis beurteilt; Gelernt ist leider nicht gleichzusetzen mit verstanden. Schöner Abschluss mit dem Rat dem Meister zuzuhören, der nicht erklärt, wie etwas geht, sondern wie man den Weg zum Verständnis findet.

28
Jun 09

[Updated] Wand der Möglichkeiten

“Was mache ich denn jetzt?” – Wie so häufig stellte sich mir eben diese Frage. Üblicherweise lande ich dann vor dem Computer, probiere Programme aus, lese Newsfeeds oder lasse mich mehr oder weniger gezielt durchs Netz treiben bis der Abend mit einem guten Buch oder einem interessanten Gespräch ausklingt.

Heute jedoch erinnerte ich mich an einen Blogartikel über die einfache Erstellung eines Projektstrukturplans (PSP) bei Jahooda. Zwar ist das Ziel dort ein anderes, doch die im Artikel erwähnten Schritte lassen sich auch gut für die Findung unabhängiger Kleinstprojekte verwenden.

So haben mein Freund und ich uns zuerst einmal hingesetzt und notierten in einem schnellen Brainstorming alle uns einfallenden Tätigkeiten auf Post-its. Anschließend habe ich versucht die einzelnen Tätigkeiten an der Wand sinnvoll zu gruppieren. Zu guter Letzt versah ich jede Gruppe, bzw. die einzelnen Richtungen mit dem zugehörigen Stichwort.

Mein Ergebnis

Post-its an der Wand
Bild 1 Meine “Wand der Möglichkeiten”
(Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

In Bild 1 kannst du dir das Ergebnis meines ersten Versuchs ansehen. “Die Wand der Möglichkeiten” hängt neben meinem Schreibtisch und zwar dermaßen, dass ich sie schnell im Blick habe. Desweiteren sind die Worte so groß geschrieben, dass ich sie auch aus mehreren Metern Entfernung (vom anderen Ende des Raumes) gut lesen kann. Die Stichworte helfen mir, schneller eine Tätigkeit zu finden, die zu meiner aktuellen Stimmung passt. Sie sind auf andersfarbigen Zetteln notiert, so dass sie besonders schnell in mein Auge fallen.

Fazit

Aktuell bin ich von dieser Sammlung sehr begeistert und ich denke, in der nächsten Zeit wird noch die ein oder andere Tätigkeit hinzu kommen. Für andere Problemstellungen werde ich auf jeden Fall auf eben jenes Schema zurückgreifen. Die Post-it-Notes machen das System schnell und unkompliziert. Außerdem fühlt es sich an, als ob mir allein die Größe einen besseren Überblick gibt. Es ist viel einfacher, einen Schritt zurück zu treten, damit eine andere Perspektive anzunehmen, auf dass viele neue Ideen purzeln.

Falls du dich fragst, warum ich für so meine “Freizeitplanung” solch einen Aufstand gemacht habe: Nur so ^-~. Die Methode war in meinem Hinterkopf und ist heraus gepurzelt. Und gute Gelegenheiten, Gelesenes auszuprobieren und auf Praktikabilität und “Passt zu mir” zu testen nehme ich gerne wahr. Schließlich hatte ich gerade nichts anderes zu tun ^-~.

Nochmal eine kleine Zusammenfassung:

Kochanleitung für die “Wand der Möglichkeiten”

Zutaten

  • Haftnotizzettel (am besten mehrfarbig)
  • Filzstift u/o Edding
  • Eine freie Wand, eine Tür oder eine andere große freie Fläche
    Zubereitung
  1. Sammeln: Schreibe alle Tätigkeiten die dir einfallen auf ein eigenes Post-It
  2. Gruppieren: Sortiere die Post-Its nach einem für dich hilfreichen Schema
  3. Benennen: Gebe den Gruppen, bzw. Richtungen ein Stichwort

Anwendung

  1. Auf welchen Bereich hab ich am ehesten Lust? (z.B. etwas Kreatives, Sport oder Soziales)
  2. Welche Tätigkeiten habe ich mir unter dem gewählten Stichwort notiert?
  3. Was sagt mir gerade am ehesten zu? oder “Ene-Mene-Miste”-Auszählreim ^.~

Die Methoden der anderen


19
Apr 09

Einen Anfang finden …

ist gar nicht so leicht. Nachdem ich mehr als drei Monate eher ungern einen Blick in meinen Blog geworfen habe – nehme ich jetzt einfach mal Jnins wieder bloggen und Caschys Anstoß bei Twitter als Motivation und Arschtritt “einfach anzufangen”.

Einfach anfangen” ist leichter gesagt als getan, dass kennt bestimmt jeder. Es gibt Dinge, da scheint mich eine unsichtbare Wand, ein wirklich steiler Berganstieg davon zu trennen, loszulegen.

Genügend Ansätze, wie ich dies überwinden könnte sind mir theoretisch bekannt, praktisch fällt es mir dennoch schwer. Der Schweinehund, der Schweinehund – etliche Bücher wurden schon über ihn geschrieben. Den Berg abtragen, Schritt für Schritt erklimmen, eine Aufgabe mit Hilfe von Seinfelds Ketten-Methode zur Gewohnheit werden lassen, positive Belohnungen als Motivator einsetzen, mit einem – leider erst noch zu findenden – Trick intrinsische Motivation schaffen, die mich in einen automatischen Flow-Zustand versetzt.

Ich habe festgestellt, dass mir eine Sache, welche ich entweder in “Simplify your Life” oder “So zähmen Sie Ihren inneren Schweinehund” (Review) gelesen habe, wirklich gut hilft. Dort wird empfohlen, die Dinge wirklich direkt ohne Bedenkzeit anzupacken – mir gar nicht die Zeit zu lassen, zu überlegen ob ich Lust habe oder nicht – denn wenn ich ehrlich bin, gibt es immer Argumente, die gegen eine Sache sprechen. Hilfreich ist es vorher zu wissen, was ich machen möchte. Dann kann ich meinen Plan Schritt für Schritt, möglichst ohne über ein “was mache ich jetzt” nachzudenken, abarbeiten.

Auch spontan funktioniert es: Ich sehe etwas, möchte es ändern und ändere es gleich. So wie ich jetzt einfach darauf losgeschrieben habe, nachdem ich den Tweet las. Und wenn erst einmal ein Anfang gemacht ist, wird es für mich wesentlich einfacher, am Ball zu bleiben.

Und in diesem Zuge behebe ich jetzt einfach mal die Dinge, die mich vom Bloggen abgehalten haben:

  1. Eine Liste von über 50 Dingen, über die ich noch gerne bloggen wollte
  2. Das Design meines Blogs

Die Lösung für Punkt zwei wird natürlich etwas länger dauern – aber auch hier muss ich einfach nur einen Anfang machen und Problem Nummer eins ist schnell gelöst: Löschen! Ganz nach etwas, was ich im Zuge der Low Informations Diet Welle letzten Herbst gelesen habe (und jetzt leider nicht mehr finde): die wirklich interessanten Sachen werden wieder auftauchen.

Dadurch, dass ich all die Links und Ideen lösche, werfe ich einen gewaltigen Ballast von meinen Schultern (“darüber schreiben zu müssen”) der es mir erschwerte, wieder anzufangen. Erinnert an das Gefühl eines aufgeräumten Schreibtisches und zugehörigem gefüllten Altpapier-Container ^.~

Damit wäre dann wohl ein Anfang gemacht. :)

Dankeschön Jnin und Caschy für die Inspiration und den Anstoß!


02
Jan 09

2009: Jahr der Kreativität und Innovation

Da hat sich die Europaische Union doch mal ein schönes Motto für das neue Jahr ausgesucht. 2009 soll ganz im Zeichen der Kreativität und Innovation stehen.

Screenshot
Mehr Informationen zum Jahr der Kreativität und Innovation stellt die EU auf einer speziellen Webseite bereit

Bessere Neujahrswünsche könnte ich mir (fast) nicht vorstellen. So wünsche auch ich dir ein kreatives und innovatives neues Jahr! Auf das viel Motivation und Enthusiasmus dir den Weg zu neuen, wiederentdeckten und ständig präsenten Dingen säumen!

Falls du noch ein bisschen Inspiration suchst bezüglich eines neuen, kreativen Hobbies um z.B. deine Fernseh- oder Computerzeit zu reduzieren, habe ich im Folgenden noch eine kleine Liste für dich. ^_~

  • Ein wenig auf DeviantArt stöbern
  • Ein wenig auf Flickr Stöbern
  • Lichtmalerei für dich entdecken
  • Es mit Papierkunst versuchen
  • Musikalisch neue Wege ausprobiern
  • Eine Hobbysuchmaschine anschmeißen
  • In deine alten Tagebuch-/Blogeinträge hineinschauen
  • In alte Blogeinträgen deines Lieblingsblogs hineinlesen
  • Soziale Bookmarkdienste nutzen
  • Auf Webseiten stolpern
  • In der Bücherei neue Sektionen betreten
  • Auf 43things über interessante Ziele lesen
  • Dir die schönsten Erlebnisse deiner Freunde erzählen lassen
  • Interessante Menschen beobachten
  • Dir Brief (Email) freunde in anderen Ländern suchen (z.B. via MySpace, Facebook und Konsorten)
  • Die angestaubten Basteln-/Photographier-/Zeichenutensilien aus dem Schrank holen und anfangen

[via creaffective blog]


23
Nov 08

Mit der 50-Seiten-Regel mehr Lesen

Schon vor einer Weile habe ich in einem von mir verfolgten Lifehack-Blog, Put Things Off, darüber gelesen, wie Nick Cernis sich die Aufgabe stellte, ein Buch pro Woche zu lesen. In seinem sehr lesenswerten Artikel beschreibt er zunächst, wieso er dieses Ziel hat um anschließend fünf Tipps zu geben, wie eben jenes Ziel erreicht werden kann.

Ausschnitt des Bücherstapels
Bild 1 Ein kleiner Teil des zu bewältigenden Bücherstapels

Da mein zu-Lesen-Stapel groß und die Zahl der Bücher, die ich in den letzten Jahren las eher gering geblieben ist – obwohl ich das Lesen an sich wirklich liebe – inspirierte mich Cernis’ Artikel sehr. Besonders seinen Ansatz, immer mindestens 50 Seiten zu lesen, wenn man ein Buch zur Hand nimmt, verankerte sich in meinem Gedächtnis.

The 50 page rule is simple. It goes like this:

Whenever you pick up your book, read 50 pages or more.

Using this neat idea, you can comfortably read a 350 page book in a week by simply picking it up once a day! The concept encourages you to start reading only if you intend to relax and immerse yourself into a good chunk of your latest literary tipple.

Eines Abends dachte ich mir also: “Es kann nicht schaden, es einfach mal auszuprobieren.” Gepaart mit Seinfelds Ketten-Methode hat sich mein Buch-pro-Zeit-Verhältnis innerhalb der letzten Monate enorm verbessert.

Ich bin enorm begeistert darüber, wie durch die Tatsache, dass ich jeden Abend versuche “nur” 50 Seiten zu lesen um meine Kette nicht zu brechen, ich in den letzten Wochen tatsächlich etwa ein Buch pro Woche las. Dieses positive Gefühl rührt zum einen daher, dass ich tatsächlich sehe, dass mein Buchstapel “kleiner” wird und ich meine Zeit sinnvoller nutze. Und auf der anderen Seite lese ich an Stelle sinnfreier Unterhaltungsverblödung spannende und sehr inspirierende Geschichten.

Jetzt freue ich mich darüber mehr Dinge zu verstehen und weiß, dass sich das Universum sich für mich verschwört um mir weiterzuhelfen, wenn ich danach verlange meinen Traum zu verwirklichen1, außerdem gibt es viele Themen, über die es zu diskutieren lohnt (oder auch nicht ^-~) und die mir neue Einblicke in andere Welten liefern. Sehr zu empfehlende Gefühle! ^-^


  1. Paulo Coelho The Alchemist “And, when you want something, all the universe conspires in helping you to achieve it.” []

13
Nov 08

Eigene Interessen wiederentdecken

Beim Aufräumen meines Schreibtisches und dem damit einhergehenden Sortieren und Abheften diverser Papiere bin ich heute auf einen kleinen Zettel gestoßen, den ich schon vor einiger Zeit für meine Therapie erstellt hatte. Die Aufgabenstellung lautete: “Dinge, Interessen und Hobbys, die ich in letzter Zeit vernachlässigt habe”.

Zeichenutensilien
Bild 1 Zeichenutensilien

Diese Vernachlässigung kann relativ schnell auftauchen. Etwas Stress im Job, dazu die ständige Informationsflut und immer wieder kleinen Dinge, die man “mal eben” zu erledigen hat. Und dann kommt es bei mir häufiger vor, wenn im am Abend oder dem Wochenende zu Hause auf dem Sofa sitze, den Rechner abgeschaltet und den letzten Spühlberg beseitigt habe, dass ich keinen richtigen Plan mehr habe, was ich eigentlich machen möchte oder könnte. Oder aber ich fühle mich “einfach viel zu geschlaucht”.

Leichtes Spiel für die trügerische Entspannung des Fernsehers oder des Computers. Einfach mal “nichts tun” und sich “zu dröhnen lassen” mit – nicht selten sinnfreier – “Fast-Food-Unterhaltung”. Dabei habe ich schon häufig festgestellt, wie viel entspannender es ist, etwas ganz anderes zu machenaktiv zu sein – um wirklich vom Alltagsstress abzuschalten. Und hierbei ist mir eine Liste, wie die oben erwähnte, sehr hilfreich.

Wichtig ist, dass Dinge aufgeschrieben werden, an denen man schon zu einem früheren Zeitpunkt im Leben Spaß hatte; Dinge, welche dazu führten, dass die Zeit “wie im Fluge vergeht”. Bei dem Brainstorming zur Erstellung der Liste solltest Du genügend Zeit verwenden und definitiv in verschiedenste Richtungen denken – je mehr Punkte du am Ende auf deiner Liste hast, desto besser. Im folgenden als Beispiel ein paar Dinge meiner Liste:

Musikinstrumente
Bild 2 Musizieren?!

  • Tanzen
  • Wissen über: Florenz während der Renaissance
  • Zeichnen
  • Französisch
  • Englisch
  • Backen
  • Privpages.de erneuern
  • Singen

Praktisch ist es auch, wenn du ein Tagebuch oder ein Weblog besitzt. Dann kannst du einfach zurück blättern und schauen, womit du in der Vergangenheit deine Zeit verbracht hast. Und dann stellt sich bei mir die Inspiration meistens ganz von selbst ein. “Ich könnte doch noch …. oder aber das … ich wollte schon immer jenes wissen”. Und mit einem kleinen Kick gegen den inneren Schweinehund entscheide ich mich für den “scheinbar anstrengenderen Zeitvertreib”, der sich am Ende des Tages für mich meist als wesentlich erfüllender herausstellt.


27
Sep 08

Ich bin glücklich!

Illustration

Ja, es gibt sie, diese Momente in denen man ich glücklich ist bin. Und umso schöner werden sie, wenn ich plötzlich mitten in allem Überschwang stehen bleibe und feststelle: “Wow – ich bin glücklich!”

Wenn Dich mal so ein Moment erwischen sollte, genieß ihn, lass ihn Dich umarmen und all die kleinen Dinge, die urplötzlich so groß werden weil sie in bunten Farben vor Deiner Nase herumhüpfen ^-^ Deine Stimmung noch weiter erhellen. Das Leben hat glücklicherweise so viele tolle Kleinigkeiten, die es lebenswert machen können!

So, und um noch einen kleinen Melismus loszuwerden (ich weiß, ich weiß, andere haben das auch schon gedacht, gesagt, geschrieben ^-^’’):

Glück kann man nicht erzwingen, man muss es zulassen.

In diesem Sinne, lasse ich doch einfach mal häufiger das Glück zu, welches auf meiner Nase sitzt. ^-^’’ Mosern und Meckern, schlecht gelaunt oder traurig sein ist auf Dauer schließlich ganz schön anstrengend. Und es gibt so viele Dinge, über die ich eigentlich glücklich bin, wenn ich ihnen endlich mal die verdiente Aufmerksamkeit schenke.


30
Aug 08

Don’t Panic – Eine Woche ohne Internet!

Seit zwei Tagen bin ich nun ohne Internet. Eine interessante Erfahrung. So stellte ich gleich zu Anfang fest, wie sehr ich heutzutage davon abhängig bin, online zu sein. Viele Dinge schlage ich ganz selbstverständlich im Internet nach: Wie wird das Wetter? Wann fährt der Bus? Was koche ich heute? Was kommt gerade im Fernsehen? Diese und andere kleinen Alltagsfragen neige ich mit einem schnellen Blick in die Weiten des Netzes zu beantworten.

Da ich unter der Woche in meinem Büro des Internetzugangs habhaft bin, kann ich jedoch mit der ein oder anderen Vorkehrung mein Leben an die Gegebenheiten anpassen, bzw. Informationen und Ähnliches offline verfügbar machen. Eigentlich ist dies nichts besonderes, schließlich habe ich nicht anderes gemacht, als ich noch mit Modem unterwegs war – dennoch, man gewöhnt sich doch rasch an das, was man hat und stellt erst fest, wie sehr es mit dem eigenen Alltag verschränkt ist, wenn es einmal nicht verfügbar ist.

Hier zur Inspiration nun die verschiedenen Dinge, die ich durchgeführt habe, um auch ohne Internet ein wenig meiner Leidenschaft frönen zu können:

  • E-Mail: Meine Mails habe ich mit Hilfe eines Mailprogrammes offline verfügbar gemacht. Seit Google Mail bin ich dahingehend etwas schlampig geworden. Mit Thunderbird und dem Pop3-Zugang (oder auch IMAP, wobei man hierbei darauf achten muss, dass die Mails wirklich heruntergeladen werden) ist ein offline lesen und antworten (gesendet wird natürlich erst wieder, wenn der Rechner am Netz ist) ein Kinderspiel.
  • Newsfeeds: Die englische Version des Google Readers bietet glücklicherweise eine Verknüpfung mit dem Programli Google Gears an, diese ermöglicht es, die neuesten 2000 Einträge offline verfügbar zu machen. Alternativ hätte ich einfach auf einen Feedreader zurückgegriffen. Einen kleinen Nachteil gibt es bei meiner Methode allerdings schon: Offline gibt es keine Bilder!
  • Andere Artikel: Offline-Zeiten sind quasi die beste Möglichkeit, meine doch etwas lange ToRead-Liste gespeicherter Bookmarks anzugehen. Hierfür speichere ich die Seiten mit der Firefox-Erweiterung ScrapBook zum offline lesen. Bei dieser Prozedur man darauf achten, dass auch wirklich alle Seiten eines Artikels gespeichert werden ;).
  • Videos: Schon länger wollte ich das ein oder andere Video der “Reihe”  TED Talks, ansehen. Meistens fehlte mir dazu jedoch die Zeit oder Geduld. Für die Tage ohne Internet habe ich mir nun die betreffenden Videos mit der Firefox-Erweiterung Fast Video Download heruntergeladen. So kann ich sie mir gemütlich mit dem VLC Video Client ansehen, auch ohne mit dem Internet verbunden zu sein.
  • Bloggen: Auch ohne Internetverbindung mag ich gerne meine Blogideen aufschreiben können, ohne sie später großartig hin und her kopieren zu müssen. Dazu verwende ich dass Blogging Tool Windows Life Writer. Dieses hat auch den Vorteil, dass es den Stil des eigenen Blogs auslesen kann und somit beim Schreiben ein wenig “Heimatgefühle” aufkommen lässt.
  • TV-Programm: Hier gibt es mehrere Programme, mit denen man das TV-Programm offline verfügbar machen kann. Meine aktuelle Wahl – wenn ich auch nicht 100%ig zufrieden damit bin – ist TeXXas. Das Wichtigste ist schließlich, dass es funktioniert. Und wenn ich wissen möchte, welche Sendung aktuell auf einem Sender läuft, frage ich einfach den Videotext.
  • Nachrichten & Wetter: Hier greife ich ganz oldschool auf Radio und Fernseher zurück. Gerade morgens gibt es im Radio halbstündlich Nachrichten mit Wettervorhersage. Und wenn es einmal dringen ist, schaue ich in den Videotext.
  • Kommunikation: Wenn es mal schnell gehen muss hilft hier klassisch: Telefon, SMS und sogar die Schneckenpost. Je nach Nutzerverhalten des Gegenübers kann ein Brief, der i.d.R. einen Tag unterwegs ist, um einiges Schneller gelesen werden als die Mail, die vorgeschrieben noch einen oder zwei Tage darauf warten muss, bis sie abgeschickt werden kann.

Was jedoch final für mich Internet und Informationsjunkie wichtig ist: Die gewonnene Offline-Zeit kann ich ruhig mal mit Alternativen zum vor dem Computer sitzen und im Internet herum hängen ausschmücken. Davon gibt es eine Menge und ich habe sie auch schon in dem ein oder anderen Artikel aufgelistet. Nur um auf Nummer sicher zu gehen, soll aber auch hier eine Liste mit Unternehmungen nicht fehlen:

  • Freunde treffen
  • Lesen
  • Wohnung verschönern (streichen, Möbel restaurieren,…)
  • Balkonien genießen
  • Basteln, Zeichnen, Malen,…
  • Videoabend
  • Grillen
  • Spazieren gehen
  • Photographieren
  • Wellnessabende mit Fußbad, Mani- und Pediküre, Gurkenmaske,…
  • Backup-CDs ausmisten
  • Alte Klamotten durchgehen und sich von Unnötigem trennen
  • Eine Sprache lernen ;)
  • Sport treiben
  • Neue Backrezepte ausprobieren (Da stehen schließlich noch so ein paar Kochbücher
  • Tourist in der eigenen Stadt spielen (Museen, Rundtouren, Dinge entdecken)
  • Restaurants, Geschäfte,… testen und Artikel für Qype schreiben
  • Blogdrafts endlich einmal ausformulieren (40 to go ^-^”)
  • Listen erstellen
  • Bewusst wahrnehmen, wie viel Zeit man plötzlich hat
  • und und und ^.^

Noch nicht genug? Beim Durchgehen meiner offline gespeicherten Newfeeds, stelle ich gerade fest, dass Dumb Little Man just vor drei Tagen das gleiche Thema aufgegriffen hat: “11 Productive Things To Do When You Can’t Access The Internet“.


29
Jun 08

Fernsehn 30. Juni – 6. Juli – Alternativen

Nachdem ich ein bißchen bei Kino.de geblättert habe und außer 2046 (Di, 1.Juli 23:25 BR) keinen interessanten Film gesehen habe, das Wetter außerdem viel zu schön ist, als drinnen vor dem Computer oder dem Fernseher zu sitzen, habe ich beschlossen, Fernsehn Fernsehn sein zu lassen und meine Liste für die nächste Woche auf eben jenen einen Tipp zu beschränken ^-~. Schließlich gibt es viele andere Dinge, die gerade bei diesem Wetter draußen Spaß machen:

  • Ein gutes Buch lesen
  • Ein paar Kanji lernen
  • Malen oder Zeichnen
  • Frisbee, Fußball, Volleyball, Indiaca, Hackisack, Federball,
  • Schwimmbad
  • Grillparty mit Freunden
  • Das R(h)einkultur-Festival in 26. Auflage am 5. Juli in der Rheinaue Bonn mit z.B. Schandmaul, Tomte, Ben Folds, Sportfreunde Stiller … umsonst und draußen ^-~
  • Einen neuen Eissalon ausprobieren
  • Die Welt im Sommer fotographieren
  • Purzelbäume oder Räder schlagen
  • Die Füße in einem Brunnen abkühlen lassen
  • Bootchen fahren
  • Den Balkon/Garten/… verschönern
  • Tourist in der eigenen Stadt spielen
  • Vogelgezwitscher sammeln
  • Sitzen und die Sommerluft atmen
  • Den Grillen beim Zirpen zuhören
  • Auf einen Spielplatz gehen und endlich mal wieder Schaukeln oder Rutschen ^-^
  • Am 4. Juli zur Wissenschaftsnacht in Bonn gehen und z.B. bis um Mitternacht im Botanischen Garten verweilen und den Pflanzen in der Abenddämmerung zusehen
  • Oder vielleicht lieber zur FeenCon, welche am 4. und 5. Juli in der Bad Godesberger Stadthalle stattfindet?
  • Für Technik-Fans und solche, die gerne mal ein Rätsel lösen, könnte die GPS-Tour durch Bonn “City-Caching” interessant sein ^.~
  • Vielleicht lieber auf den Spuren der “Spionage in Bonn” ?
  • Außerdem spielt das Orquesta Buena Vista Social Club am Di, den 1. Juli auf der Bonner Museumsmeile (35€)
  • Mehr freie Musik draußen: MiaoMio sowie Die Hazels auf der Terasse der Stadthalle Bad Godesberg am 2.Juli um 18:00 Uhr

Ich bin dann mal wieder offline ^.~


20
Jun 08

Inspiration von(m) Selbst

Wann bist du das letzte Mal dein eigenes Geschriebenes durchgegangen, hast in alten Gedanken gekramt und damit vielleicht die ein oder andere Erinnerung herausgeholt?

Bei mir ist es etwas länger her, wobei – eigentlich ist dies gelogen – denn gerade vor ein paar Minuten habe ich ein wenig durch meinen Blog geblättert und war überrascht; überrascht von der Vielfalt, den Ideen, den Texten. Es war, als hätte ich vollkommen vergessen, dass ich all dies jemals geschrieben habe. Wobei, ich fürchte, die traurige Wahrheit ist, dass ich es vergessen habe.

Alte Gedanken, Neue Motivation

Ich gehöre zu dem Typ Mensch, der Dinge schreibt und sie dann zur Seite legt. Ich greife sie nicht wieder auf, tägliche, wöchentliche Reviews gehören bei mir nicht zum Standard. Eigentlich schade, denn so wirkt es im Moment, geht mir dadurch eine fantastische Möglichkeit verloren, positive Gefühle in mein Leben zu bringen.

Gerade für all jene, die wie ich mit einem etwas schwächer ausgeprägten Selbstbewustsein zu kämpfen haben, gibt es wahrscheinlich nichts besseres, als auf Entdeckungsreise in den eigenen Gedanken zu gehen, zu sehen, was man geschaffen hat. Was für ein großer Fundus an Ideen liegt mir dort zu Füßen.  In Momenten, in denen mir die Welt da draußen grau und ohne Motivation oder Inspiration daher kommt, in denen ich mich verloren fühle und nichts mit mir anzufangen weiß, sollte ich unbedingt darauf  zurückgreifen, mich daran laben.

Alex Shalman ging vor wenigen Tagen mit seinem Artikel “Use A Bragging Journal To Harvest Every Success” in eine ähnliche Richtung und auch DumbLittleMan greift ein sogenanntes Bragging-Journal in dem Beitrag “10 Crafty Ways To Create Unshakable Confidence” auf. Als ich diese Artikel las musste ich sehr daran denken, welch positiven Einfluss es auf mich hatte, eine “Dinge die ich am heutigen Tag geschafft habe”-Liste zu führen und dass ich unbedingt wieder damit anfangen sollte!

Und dieses Mal mit einer kleinen Verbesserung. Ich möchte nicht mehr nur einfach schreiben, zur Seite legen und vergessen. Ich möchte das, was ich geschaffen habe, benutzen um daran zu wachsen, um mich zu inspirieren, zu motivieren und alte Ideen wieder entdecken, die im Alltagstrott ganz nach hinten in die letzten Windungen meines Gehirnes verschwunden sind.

Noch Ein Paar Links

Und für ein wenig externe Inspiration, habe ich noch ein paar Artikel zum Thema “Wöchentlicher Rückblick und Aufarbeitung” herausgekramt:


31
Mai 08

Einfach Mal Auslassen

Den Computer nach der Arbeit. Einen ganzen Abend genießen mit Lesen, Telefonieren, Unterhalten. Keinen Druck machen ob dem Informationsschwall, den man verpassen könnte oder den Mails. “Ich müsste mal wieder bloggen?!” So ein Käse, ich blogge aus Spaß an der Freude wenn mir danach ist, also warum selbst unter Druck setzen?

Morgen, quasi heute ist auch noch ein Tag ^-^. Die Meldungen über Googles neues Favicon, die aktuellsten Softwareupdates, dem Versuch Firefox’ demnächst einen Download-Weltrekord aufzustellen, tolle neue Web2.0 Applikationen, und und und laufen mir nicht weg.

Dafür gewinne ich einen wirklich schönen, produktiven (!) und entspannten Abend, der mich mal wieder daran erinnert, dass ich hartnäckiger den PC einfach mal aus lassen sollte. Denn auch wenn sie nur nebenbei läuft, das Ablenkungspotential ist groß.


02
Apr 08

Aus “genervt sein” Motivation gewinnen

Wutausbruch
Bleistiftskizze nach G.L.Bernini: Anima damnata

Ist doch mal eine etwas andere Herangehensweise. Wieso im “schlecht gelaunt”-Modus hängen bleiben und sich ständig weiter selbst nerven wenn man aus den Ursprungsproblemen Motivation schaffen kann?

Zumindest ist es mir gerade so gegangen. Bei meinem Newsfeed-Check in der Mittagspause überfiel sie mich mal wieder, die “Warum muss das denn sein”-Stimmung, welche meistens gepaart mit Unzufriedenheit und Meckerlaune dazu führt, dass es mir nicht besser geht. Gut ist es dann, wenn ich mich in solchen Moment dabei erwische und anschließend aus dem Negativen etwas Positives entsteht.

Der Gedanke dahinter ist eigentlich relativ simpel. Anstatt nur passiv vor dem Problem (oder der Mücke) zu sitzen, sich zu mokieren, zu lamentieren und heiße Luft zu produzieren ^_~ aufstehen und selbst aktiv werden – oder aber einsehen, dass das Gegrummel nur Mittel zum Zweck ist, irgendwann muss schließlich jedes Kesselchen mal Dampf ablassen!

Im Falle des Überdrucks eigenen sich übrigens richtig gut:

  • Putztouren (damit und einem Schmutzradierer *hüstel* bekommt man den übelsten Dreck ab!)
  • Kabbeln mit dem Partner (Kitzelattacke!)
  • Schatten- oder Kissenboxen
  • Sport (alternativ ganz kurz mit absoluter Leistung sprinten)
  • Schreien (ich gebe zu, häufig etwas schwierig umzusetzten)
  • Kritzeln (z.B. ein Blatt Papier so schnell wie möglich mit einem Stift komplett farbig gestalten – unda bei kommt es nicht auf Schönheit an)

Natürlich hat da jeder seine eigenen Vorlieben und auch bei mir wirkt Methode xy manchmal super und an anderen Tagen gar nicht ^_^. Ich seh’ das ganz locker und finde, man muss das wohl oder übel heuristisch angehen – Pauschallösungen gibt es bei solchen Dingen nun einmal nicht.

Jetzt weiche ich allerdings ein wenig vom Thema ab, komme ich also zurück zur Motivation: Mich motivierte es damals sehr, als mir plötzlich auffiel, dass es so viel sinnvoller – in dreifacher Weise – für mich ist, den Frust in Lust umzuwandeln:

  1. Sich nicht über Dinge ärgern bringt Entspannung und Gelassenheit.
  2. Sich mit den Ärgernissen auseinander zu setzten bringt häufig neues Wissen oder aber Befriedung dadurch, dass eine Aufgabe erledigt wurde.
  3. Wie häufig beschwere ich mich, dass ich für Dinge, die ich lernen möchte, keine Anwendung habe. Gerade bei Ärgernissen rund um Internet bietet sich hier eine quasi unendlich große Spielwiese voller Aufgaben!

Klingt für mich logisch und überzeugend. Und so werde ich mein kleines Ärgernis nutzen, um demnächst mein Wissen zu erweitern und anschließend das Problem zu beheben. Und bis dahin besteht keine Notwendigkeit mehr, sich darüber aufzuregen, womit die Energie für wichtigere Dinge gespart wäre.

Mein kleines Ärgernis war es übrigens, dass die Feedburner Anhänge in manchen Newsfeeds ein Vielfaches des eigentlichen Inhaltes einnehmen. Daraus kam die Motivation und die Aufgabe für “nach der Diplomarbeit”: Schreibe ein Greasemonkey-Script, dass solche Zusatzinformationen (alle zwischen <hr> und <div>) ausblendet.


29
Mrz 08

Deutsche Blogs zum Thema Persönlichkeitsentwicklung

Viralmythen hat es in einem seiner Blogeinträge aufgegriffen und schon seit längerem frage ich mich: “Wo verstecken sich eigentlich die deutschen Lifehack-Blogs?“, also jene Blogs, die sich mit der Thematik Persönlichkeitsentwicklung, Zeitmanagement, Lebensoptimierung usw. beschäftigen.

Da ich mir diese Frage immer mal wieder stellte, habe ich in den letzen Wochen aktiver meine Augen aufgehalten und versucht, solche kleinen deutschsprachigen Perlen aufzusammeln. Letztendlich bin ich mehr oder weniger fündig geworden, auch wenn die Themengebiete in den einzelnen Blogs sehr gesplittet sind und häufiger in die Richtung eLearning oder Entspannung & Esotherik geht.

  •  Wege zur Ruhe – Hier geht es tatsächlich mehr um Entspannung, wie der Titel schon vermuten lässt. Nichts desto trotz ein Blog mit guten Anregungen zur Verbesserung der Lebensqualität.
  • Karriere-Bibel – Dieser Blog erinnert mich mit am meisten an die englischen Pendants, Lifehacker, Lifehack.org & Co.
  • Selbstadministration – Und noch ein deutscher Blog, der den englischen Pendants sehr ähnelt.
  • Imgriff – Aller guter Dinge sind drei – oder wie war das? ^.~
  • Feel Better Blog – Dieser Blog geht wieder mehr Richtung Entspannung und “sich selbst etwas Gutes tun”.
  • Durchblickerblog – Hier ist die Mischung etwas breiter und auch persönlicher. In der Eigenbeschreibung heißt es “Benjis kleine Einsichten in Selbstmanagement, GTD und Tipps, Tools und Kniffe die helfen, die Dinge geregelt zu kriegen.”
  • Endlich Fit – Ein Multi-User-Blog, der Potential zeigt. Der eigene Untertitel lässt verlauten: Fit im Geist, im Körper, in Business und IT.
  • Das Produktiv – Ist eines meiner neusten Entdeckungen. Untertitel: “Lifehacks für Hochbegabte & Hochkreative” – aber ich denke, auch als “Normalo” findet man dort sehr interessante Inspiration ^-^
  • Bewerberblog – Sehr speziell aber gut gemacht und auch für “Nicht-Arbeitssuchende” interessant!
  • JobBlog – Auch eher eine breitere Mischung – allerdings keine schlechte! :)

Sollte doch eigentlich reichen, oder? Ok, ich gebe zu – wo ich die Seiten nun alle abgesurft bin, habe ich auch mal den ein oder anderen Link im Blogroll geöffnet und habe noch ein paar neue Links zu verschleudern: work.innovation Blog , Excellence Blog, ToolBlog, Armin Karge, Vorsicht – Persönlichkeitsentwicklung!  Wobei einige Blogs allerdings durch das Fehlen eines Fullfeed-Newsfeeds von mir nicht gelesen werden werden. Bin ein ungeduldiger Mensch mit wenig Zeit *hüstel* Und irgendwo muss man ja anfangen, Prioritäten und Aussortierungskriterien zu setzen, auf das man nicht den ganzen Tag Newsfeeds ließt ^-^.


16
Mrz 08

Speed Reading – Schneller Lesen

Eine Sache, welche auf meiner To-Learn-Liste steht ist es, meine Lese-Geschwindigkeit zu erhöhen. Um dies zu erreichen, ist es für mich wichtig unter anderem folgende Dinge zu üben:

  • Subvocalizing reduzieren, d.h. den Text nicht im Kopf mitsprechen
  • Sprünge und doppeltes Lesen während des Lesens vermeiden
  • Schnell lesen üben, wobei es primär auf die Geschwindigkeit und nicht auf das Verstehen ankommt
  • Die Augen flüssig über den Text gleiten lassen und mehrere Wörter, vielleicht sogar Textpassagen auf einmal erfassen

Eine wichtige Voraussetzung, um wirklich schnell zu lesen ist bei mir definitiv Konzentration bzw. Fokussierung. Stille um mich herum und keine Ablenkungen wie z.B. Musik, oder noch schlimmer Fernseher oder Gespräche. Ich bin empfindlich, selbst das Rauschen meines Computers könnte mich schon ablenken.

Zusätzlich ist es für mich persönlich auch wichtig, eine gute Leseumgebung zu haben. Zum einen um Störungen vorzubeugen, zum anderen um mich wohl zufühlen. Und letztendlich hilft mir auch die Gewohnheit, schneller in einen Text zu finden.

Bei digitalen Texten, Weblog-Artikeln oder längeren Texten auf Webseiten, versuche ich es ähnlich zu halten: Ablenkungen so weit wie möglich eindämmen. Dies bedeutet:

  • Instant Messanger, E-Mail-Benachrichtigungen und andere Benachrichtigungstools aus
  • Browser oder Text im Vollbildschirm-Modus ansehen
  • Aufrecht und somit auch aufmerksam vor den Monitor setzen und mich nicht irgendwie davor hängen

Speed Reading Tools

Glücklicherweise gibt es auch Hilfen, digitale Texte schneller und unabgelenkter zu Lesen.

Screenshot Spreeder
Mit Spreeder schneller lesen

Eines der Online-Tools zum schnelleren Lesen von digitalen Texten ist Spreeder? Der betreffende Text muss in die Textbox hinein kopiert und anschließend nur noch der Startknopf betätigt werden. Schon geht es los. Textformat, -größe und natürlich auch die Geschwindigkeit sind einstellbar.

Andere Programme stehen zum Download bereit, wie z.B. der WordFlashReader [via Lifehacker].

Mehr Lektüre zum Thema

Wer mehr zum Thema Speed-Reading lesen möchte, kann für einen kurzen Überblick den Wikipedia-Artikel über das Schnelllesen besuchen. Und natürlich gibt es genügend Lifehack-Seiten, welche das Thema mehr oder weniger ausführlicher und persönlicher Note behandelt haben.

Ohne großes Auswahlverfahren bin ich damals, als ich mich anfing dafür zu interessieren, auf TurboRead Speed Reading als Leitfaden gelandet.

Schlussbermerkung

Am Ende sollte man jedoch nicht vergessen, dass es nicht nur auf das schnelle Lesen ankommt. Auf PickTheBrain gibt es dazu einen sehr interessanten Artikel über die Verbesserung des Leseverständnisses. Oder aber Scott H. Young mit “Beyond Speed – How to Read Smart

Und wenn ich zum x-ten Mal feststelle, dass ich an dem gleichen Absatz hänge, dann akzeptiere ich einfach, dass der Moment nicht der richtige Moment zum Lesen ist. Dann heißt es aufstehen, spazieren gehen, mein Zimmer aufräumen, Zeichnen, Japanisch lernen, einen Briefschreiben, trainieren oder was auch immer anderes machen – und es einfach eine Stunde später noch einmal versuchen ^.~


28
Feb 08

Entspann’ Dich mal!

Notiz an mein Alter Ego: Entspannung dringend nötig!!!

Tief durchatmen, Workrave einschalten und die Mikropausen ernst nehmen – alle Glieder von mir strecken. Zwischendurch den Computer in den Ruhezustand schicken und mir selbst eine Runde “Sitzen” (manche nennen es Meditation ^.~) gönnen. Lauschen auf die Geräusche des Alltags, den Körper spüren, die Atmung erfahren, einfach für einen Moment aussteigen.

Himmel über Bonn
Wintermorgen

Genieße das Essen! Schmeckst Du die vielen Geschmacksrichtungen, spürst Du die Konsistenz, wie sie sich in Deinem Mund ändert? Riechst Du die Zutaten? Kleine Oasen der Ruhe erkennen und auskosten.

Am Morgen, am Abend; Wasser, das meine Haut berührt, Gerüche der Seife, die Pferde auf der Wiese beim Blick aus dem Fenster. Für einen Moment innehalten und mich anlächeln. Ein Lächeln, das mir Mut zuspricht, dass mir sagt “Alles wird gut, Du schaffst das schon!”

Wie entspannst Du Dich?


25
Feb 08

Selbst-Sabotage gelistet

Über drei Ecken gefunden bei Ubiki: “How to be miserable as an artist“.

Wenn ich frei übersetzen darf, “Dinge, die man als Künstler machen muss, um sich miserabel zu fühlen“:

  1. Vergleiche Dich ständig mit anderen Künstlern
  2. Spreche mit Deiner Familie über Deine Arbeit und erwarte, dass sie dich anspornen
  3. Den Erfolg Deiner Karriere misst Du nur an Hand eines einzigen Projektes
  4. Du bleibst bei dem, was Du weist
  5. Verkaufe Deine Expertise unter Wert
  6. Lass Dir vom Geld diktieren, was Du zu machen hast
  7. Beuge Dich dem gesellschaftlichen Druck
  8. Beschäftige Dich nur mit der Arbeit, die Deine Familie liebt
  9. Mache immer das, was der Galerist/ Geldgeber/Kunde/Benutzer/Gläubiger verlangt
  10. Stelle Dir unerreichbare/ Dich überfordernde Ziele, die Du bis morgen erreicht haben musst

Als ich dies las, musste ich es auf andere Alltagsdinge übertragen. Ob Beziehungen zu Freunden oder der Job, wie häufig rutscht man in die ein oder andere Gedanken- und Verhaltensfalle. Und natürlich führt es dazu, dass man sich wirklich miserabel fühlt.

Vor einer Weile habe ich einen Artikel mit ähnlichem Tenor im Positivity Blog gelesen, “7 Habits of Highly Ineffective People“. Frei übersetzt wurde empfohlen:

  1. Nicht auftauchen
  2. Den halben Tag durch Aufschieben verschwenden
  3. Sich mit Dingen beschäftigen, die im Moment nicht das wichtigste sind
  4. Zu viel Denken
  5. Überall das Negative und die Nachteile sehen
  6. An den eigenen Gedanken festhalten und äußere Einflüsse abwehren
  7. Ständiger Informationsüberfluss

Den Artikel zu lesen, lohnt sich auf jeden Fall, den jeder einzelne Punkt ist an Hand von Beispielen erläutert.

Ich finde es sehr gut, immer mal wieder über Artikel dieser Art zu stolpern. Nur so werden ich auf diese Verhaltensweisen aufmerksam und habe die Möglichkeit, der Selbst-Sabotage ein Ende zu setzen.

Sicherlich ist es auch interessant, eine eigene, persönliche Liste des Selbst-Sabotage-Aktes zu erstellen und sie sich groß an eine Wand zu pinnen. “Wann stelle ich mir mal wieder selbst ein Bein? In welchen Momenten verhalte ich mich selbstschädigend?”

Es ist gar nicht so einfach, jedoch sehr aufschlussreich. Wichtig ist, dass man dabei ungestört ist und sich wirklich die Zeit dafür nimmt. Und natürlich ehrlich zu sich selbst ist.


13
Feb 08

Lass’ es zur Gewohnheit werden

Geht es euch manchmal auch so, dass ihr nach Monaten (oder Jahren) feststellt, dass ihr vor eben jener Zeit einmal richtig gute Dinge gemacht und es anschließend total vergessen habt? Dinge, die eine sehr positive Wirkung hatten; halfen, Klarheit zu finden, über das, was man wirklich wollte.

Per Zufall bin ich heute über einen meiner Texte gestolpert, “Dinge, die ich gerne machen mag”, welchen ich vor etwa eineinhalb Jahren verfasst habe. Ich las ihn und dabei ereilten mich zwei Erkenntnisse:

  • Ab und zu sollte ich mir die Zeit nehmen, die Dinge, die ich schreibe auch zu lesen
  • Manch eine “Übung” ist wichtig genug, um sie aktiv(!) zur Gewohnheit zu machen

Sich regelmäßig mit den eigenen Wünschen und Zielen auseinander zu setzten, und zwar bewusst, gehört definitiv zu der Kategorie der sinnvollen Übungen.

Damit habe ich natürlich keine neue Weisheit entdeckt. Schon sehr häufig habe ich im ein oder anderen “Lifehack-Blog” darüber (quer)gelesen. Dennoch ist es wie mit vielen Dingen im Leben, sie bringen einem nichts, bis man sie nicht am eigenen Körper erfahren hat, bzw. die Erkenntnis selbst zu einem hernieder gefahren ist ^.~

Scan tägliche ToDo-Liste
Tägliche ToDo-Liste nach Seinfeld’s Chain Method

Was die Aneignung neuer Gewohnheiten angeht, hatte ich bisher den größten Erfolg mit meiner Version von Seinfeld’s Chain. Nachdem ich sehr lange nach einer digitalen ToDo-Liste suchte, welche für tägliche Tätigkeiten zu verwenden ist, allerdings nie wirklich zufrieden war, bin ich zum guten alten Stift und Papier zurück gekehrt.

Die “Ketten”-Methode stellte sich für mich als ein wirklich nützliches Tool für all die kleinen Dinge heraus, die man sich zur Gewohnheit machen möchte. Den Druck aufzubauen, eine bereits aus mehreren Kreuzchen (oder noch besser, etwas lustigerem, Sternchen, Herzchen, Krönchen) bestehende Kette, die anzeigt, dass man bereits mehrere Tage lang durchgehalten hat, ist für mich tatsächlich eine Hilfe.

Bisher habe ich sie nur für die täglichen Kleinigkeiten verwendet, z.B.

  • Ein ordentliches Frühstück zum Verhindern von Heißhunger-Attacken
  • Meditation zur Entspannung
  • Etwa eine halbe Stunde Japanisch lernen
  • Rückenübungen
  • Lesen

Ich bin zuversichtlich, dass sich das Prinzip auch gut für wöchentlich oder monatlich wiederkehrende Dinge eignet. An Stelle von Tagen werden Wochennummern oder Monatszahlen verwendet. In wie fern die “geringere Regelmäßigkeit” ein Problem darstellt, werde ich dann wohl sehen ….


09
Feb 08

Notfallplan für “Miese Laune”-Momente erstellen

“Eigentlich könnte ich gerade k…….. mich meiner Innereien entledigen”.

Wer kennt solche Moment nicht?! Und wenn sie einmal da sind, ist es immer gut, das ein oder andere Mittel an der Hand zu haben, wie man solch einer Stimmung begegnet. Denn erst einmal darin gefangen, ist es unter Umständen gar nicht so einfach, wieder heraus zu finden.

Nun gut, was könnte ich also machen? Zuerst einmal brain-stormen, d.h. alles aufschreiben, was mir einfällt, so viel wie möglich. Was geht oder nicht geht, wird später überlegt!

Schreiben, spazieren gehen, Bad nehmen, Kissenboxen, Schattenboxen, Freund durchkitzeln, mich durchkitzeln lassen, Freunde anrufen, zeichnen, Japanisch lernen, Brief schreiben, markierte Newsfeed-Artikel lesen, CD-Sammlung sortieren, Bücherregal entstauben, Badezimmer putzen, laut singen, auf einem Bein durch die Wohnung hüpfen, einen Kopfstand machen, Rechnungen abheften, Yoga, meditieren, Socken ausmisten, Kochbücher durchwältzen und mir ein Rezept für morgen aussuchen, Pflanzen abstauben, Werbung auseinander reißen, Lesen, Gilmore Girls schauen, Fotos durchsehen, Fingernägel polieren und lackieren, Fußbad, Fußmassage, Leuchturmbild weiter malen, Schreibtischschublade ausmisten, Schreibtisch abräumen und abwaschen, Stifte auf Tauglichkeit prüfen, ein Blatt komplett in bunten Farben ausmalen (mit Buntstiften), eine Liste mit mindestens 100 Punkten erstellen, einmal die Straße hoch und runter sprinten, die Pferde beobachten, fotographieren, backen, IKEA Katalog durchgehen und nach Inspiration suchen, Civilisation spielen, neue Musik entdecken, tief durchatmen

Wie vielleicht aufgefallen sein mag, die meisten Punkte auf meiner Liste haben nichts mit dem Computer zu tun. Und dies aus triftigem Grund, denn in den meisten Fällen fühle ich mich noch schlechter, wenn ich dem stillen Gefährten mein Leid klage.

Gerade das Internet eröffnet viele Möglichkeiten der Kommunikation, in meinem Falle ist es allerdings auch so, dass ich mich dadurch gerade noch einsamer fühlen kann. Die Untätigkeit, in die ich verfalle ob meiner Depression, der Unzufriedenheit mit mir und der Welt wird unterstützt dadurch, dass ich mich langweile, ärgere über “die Dummheit der Welt”. Ich kann mich nicht mehr an der Inspiration, welche da draußen herumfliegt erfreuen.

Und so weiß ich, sobald die einzige Beschäftigung aus dem Drücken des Refresh-Buttons besteht, ist es für mich Zeit, die Kiste herunter zu fahren!

Nun also wieder zurück zu meiner Liste. Sie ist nicht kurz, sie könnte sicherlich auch länger sein, sicherlich ist es gut – immer mal wieder darüber zu gehen und sie zu ergänzen, wirklich unsinnige Dinge herauszustreichen. Denn gerade in “bad mood” Momenten ist der “keine Lust darauf” Teufel extrem widerwärtig! ^·~

Und dann kann man sich noch überlegen: Welche Dinge fallen mir einfacher und sorgen doch meistens dafür, dass es mir besser geht? Dann eine kleine Reihenfolge aufstellen und sich damit einen Plan zurechtlegen.

Folgender habe ich mir zusammen gestellt:

  1. Tief durchatmen
  2. Schrei mal laut oder mach Dir laute Musik an (hüpf dazu rum!)
  3. Schreib Dir von der Seele, was Dich gerade ankotzt
  4. Nimm ein Bad/Fußbad und kümmere Dich darum, dass Du Dich wohl in Deinem Körper fühlst
  5. Rufe Freunde an und sorge dafür, dass Du Gesellschaft hast
  6. Falls 5. nicht möglich ist: Suche Dir eine Beschäftigung: Du hast da doch so eine Liste mit ganze vielen Ideen!

Diesen dann als “bad mood” Notfall Zettel irgendwo groß und bunt irgendwo an den Schrank oder die Wand heften.

Sobald man sich in der Schlechten Stimmung erwischt heißt es dann: Keine Widerrede, Augen zu und durch! Denn sobald man einmal etwas angefangen hat, merkt man schon, wie die Tätigkeit die Lebensgeister zurückholt. Am Ende des Tages noch eine “Was habe ich heute alles Gutes gemacht”-Liste und eine Massage vom Liebsten und der morgige Tag wird nur noch halb so schlimm werden.


28
Jan 08

Informationsüberlauf durch Newsfeeds bekämpfen

Wahrscheinlich bin ich nicht die Einzige, die sich in die Flut der Newsfeeds gestürzt und dadurch ab und zu mit horrenden Zahlen ungelesener Artikel zu kämpfen hat. Irgendwann dachte ich mir, “dieser Stress muss ja nicht sein”, so dass ich mir, inspiriert von dem ein oder anderen Lifehack-Blogpost über Einfachheit und Fokussierung, eine Routine – eigentlich sind es mehrere – zurecht bastelte, die den Stress minimieren sollte und dies glücklicherweise auch tat.

Bei all dem ist außerdem wichtig, dass ich ehrlich zu mir bin: Interessiert mich ein Eintrag wirklich, oder hetze ich nur einem falschen Ideal hinterher “Das könnte man Wissen wollen”?

Tägliche Routine:
Durchscannen der neuen Einträge, alles, was sich irgendwie interessant anhört erhält einen Stern, eine tiefer gehende Analyse bezüglich Nützlichkeit und das Lesen erfolgt später.

Wöchentliche Routine:
Wenn ich etwas Ruhe habe (samstags oder sonntags morgens) gehe ich die markierten Artikel noch einmal etwas sorgfältiger durch – jedoch: auch jetzt lese ich die Artikel (meistens) nicht. Manche Neuigkeiten stellen sich beim zweiten darauf-sehen als uninteressant heraus, also: Sternchen weg, Zeit gespart.

Anschließend nehme ich mir Zeit für die wirklich interessanten Artikel. Hierbei habe ich verschiedene Vorgehensweisen:

  • Lesen nach Themen: Habe ich beim vorhergehenden Scannen gesehen, dass es mehr als einen Artikel zu einem Thema gibt, lese ich diese in einem Bündel.
  • Abstracts: Artikel, die nicht vollständig sind, öffne ich in einem neuen Browserfenster (oder Tab) und entferne ihre Markierung. Die Tabs gehe ich einzeln durch und speichere die Artikel mit @read-Tag in meinen Bookmarks – wiederum zur späteren Bearbeitung.
  • Ansonsten lese ich nach Interesse. Manchmal hören sich Artikel gut an, passen aber nicht zur aktuellen Stimmung. Anstatt mich hindurch zu quälen und am Ende nichts von den vielleicht tollen Ideen mitzunehmen (passiert mir vor allem bei englischen Artikeln), bleibt die Markierung erhalten und der Text wird beim nächsten Durchgang gelesen – oder aber auch eliminiert, weil er bis dahin überholt oder uninteressant geworden ist.

Diese Routinen erspart mir sehr Zeit, Nerven und vor allem habe ich damit eine Möglichkeit gefunden, mich gegen das Gefühl des Informationsüberflusses zur Wehr zu setzen. Inzwischen schreckt es mich nicht mehr ab, wenn mein Newsreader mir mehrere hundert ungelesene Newsfeeds anzeigt, da ich weiß: Ich lese nur das, was mich wirklich interessiert – und zwar nicht jetzt, sonder am Wochenende, ungestört, wenn ich Zeit dazu habe.

Natürlich setzt dies voraus, dass ich mir dafür auch Zeit nehme und mich dann auch wirklich darauf konzentriere. Dies bedeutet: Vollbildmodus des Browsers (F11 – alternativ den Hintergrund mit JediConcentrate abblenden), keine ablenkenden Hintergrundgeräusche (Radio, TV) oder Bilder (TV), Instant Messanger, Skype, Email-Benachrichtigungs-Tools bleiben aus und die Tür verschlossen.

Bis es mir zur Gewohnheit wurde, erforderte es ein wenig Disziplin. Diese hat sich allerdings definitiv ausgezahlt. Ich bin entspannter und habe das Gefühl, aus dem Gelesenen etwas mitnehmen zu können: Inspiration, Motivation und natürlich auch Wissen – nicht zu vergessen ^.~ endlich wieder Spaß!


26
Jan 08

Q10 – konzentriert Schreiben leicht gemacht

Schon vor einiger Zeit las ich in einem meiner Lieblingsblogs, Caschys-Blog, über den Editor Q10. Es hörte sich nützlich an, ein Editor der auf sämtlichen Schnick-Schnack verzichtet, nichts weiter ist, als eine einfarbige Fläche, die sich über den Bildschirm ausbreitet und dem Creativen die volle Fokussierung auf das Geschriebene ermöglicht.

Heruntergeladen war das kleine portable Programm schnell, entpackt ebenso und dann auch leider schon vergessen. Dies ist wohl ein kleiner Nachteil von portabler Software, welche sich nicht überall mit Links verewigt. Glücklicherweise verliert weder das Haus, noch der Computer etwas ^.~ so entdeckte ich Q10 heute in meinem Ordner für portable Programme wieder.

Screenshot Q10
Q10, Schreiben ohne Ablenkung

Beim Starten des Editors legte sich sogleich eine schwarzer Vorhang auf meinen Monitor. Welch’ Erinnerung an die alten DOS-Zeiten, in denen ich leidenschaftlich kleine Geschichten in dem DOS-Editor tippte: monospace, weiß auf schwarz, ohne viel Ablenkung. Die Erinnerung an damalige Zeiten verstärkte sich durch den Schreibmaschinenklang beim Tippen. Der Sound ist dabei sehr dezent.

Also habe ich ein wenig losgetippt, bis sich mir die Frage stellte, wie dieser Editor wohl bedient würde. Glücklicherweise verwendet er die üblichen Tastaturkürzel für die gängigen Dateioperationen. Eine Übersicht der Kürzel gibt es in der Hilfe (F1).

Sehr praktisch ist die Timer-Funktion. Mit der Tastenkombination Strg+T öffnet der Benutzer ein kleines Fenster, in dem er eine beliebige Minutenzahl oder aber ein vorgegebenes Intervall einstellen kann. Ist das Intervall vergangen, “piepst ein Wecker” und eine kleine grüne Einblendung auf der rechten Seite der Statusleiste setzt darüber in Kenntnis, dass die Zeit verstrichen ist. Als besonderes Feature wird desweiteren angezeigt, wie viele Wörter in der verstrichenen Zeit geschrieben wurden.

Das “Auftreten des Editors”, sowie weitere Einstellungen, kann man im Einstellungsfenster vornehmen. Dieses wird mit Strg+P aufgerufen. Es gibt dort u.A. die Möglichkeit, Tippgeräusche zu deaktivieren, Inhalte der Statusleiste festzulegen oder das Dokument automatisch speichern zu lassen.

In der Statusleiste, welche am unteren Ende des Dokumentes erscheint und mit Strg+B ausgeblendet werden kann, erscheint standardmäßig die Anzahl der Wörter, Seiten und Zeichen, sowie der Name der Datei und die aktuelle Uhrzeit. Wie z.B. die Seiten gezählt werden sollen, kann ebenfalls im Einstellungsfenster angegeben werden.

Möchte man schnell in seinem Text navigieren, ohne ständig zur Maus greifen zu müssen, kann man auf die bekannten verdächtigen zurück greifen:

Tastenkombination Aktion
Strg+Pfeil oben/unten Springt jeweils einen Absatz nach oben/unten
Strg Bild hoch/runter Springt an das erste/letze Zeichen des aktuellen Bildschirmausschnitts
Strg+Pos1 Springt an den Anfang des Dokuments
Strg+Ende Springt an das Ende des Dokuments
Umschalt+Strg+Pfeile Markiert nach links, rechts, oben unten ab Cursorposition in Wort-/Absatzschritten

Alles in Allem gefällt er mir sehr gut, dieser Editor. Definitiv im Sinne der Produktivitätssteigerung!


18
Nov 07

Was möchte ich mit meinem Leben anfangen??

Vor einer Weile lass ich im Dumb Little Man Blog folgenden Artikel: 22 Geheimnisse, wie man seine Träume entdeckt und sie lebt. Dort erwähnt wurde die Internetseite The One Question – “What to do with my life”. Neugierig wie ich bin, habe ich mich dort ein wenig umgesehen und als Fan von Tests, habe ich mich auch den Fragen gestellt.

Was dabei herauskam war sehr aufschlussreich und inspirierend. Und sehr gerne greife ich auf das, was ich damals schrieb, zurück, wenn mir mal wieder Zweifel ob meinen Träumen und Fähigkeiten kommen. Denn irgendwie ist alles da *zeigt auf ihren Kopf und auf ihr Herz* drin, versteckt sich von Zeit zu Zeit aber sehr hartnäckig.

Die Auswertung des Testes besteht übrigens aus der Auflistung dessen, was man schrieb und einem Kommentar, der beschreibt, was die Antworten aussagen.

Wahrscheinlich ist es hilfreich, diese Übung in regelmäßigeren Abständen durchzuführen. Denn nicht immer fällt einem Alles ein oder aber bestimmte Dinge haben sich geändert. Dafür ist das Leben nun mal ein Fluss der ständigen Weiterentwicklung. Außerdem ist es ein gutes Aufmerksamkeitstraining. ^·~

Im folgenden meine damaligen Ergüsse, welche der Vollständigkeit halber – und zur Dokumentation und ständigen Erinnerung – hier (für mich) nicht fehlen dürfen.

   

What are you naturally curious about?

How everything is connected. From the inner of the universe, history, religions, social sciences, literature, media to psychology. I want to understand the logic behind everything. Give me more information!

Comments: Your answer to this question gives you an indication what are the different topics where your passion may lie. You may find here clues about a suitable profession for you or a field you want to work on. Often what we naturally do we enjoy the most too.

What would you change about the world?

If I could, I would give every child the chance to live a good life! And – give them the possibility of become everything they want to be! No cruelness, no fear, no starving!!! Children should be able to enjoy their live as children having only one goal: figuring out who they want to be!

Comments: What makes you angry the most shows you in a way what you care about the most, what is close to your heart. It is unlikely that you are emotionally strongly moved by something you are not even slightly passionate about.

What would you love to do or accomplish before you die?

  • Live in Paris
  • Learn Japanese
  • Visit Japan
  • Travel through the world
  • Make children’s live more worthy!
  • Work in science (CERN)
  • Have my own flat
  • Have assured that all members of my family can live a happy life!
  • Do something which shows that I am not stupid
  • Get a PhD
  • Find a job which provides a good work/life balance
  • Adopt a child
  • Write a book
  • Get healthy again
  • Be successful in one kind of sport

Comments: The things you listed as answers not only give you an idea of your goals, but also values – what is important to you and how wou would like to live your life. See if you can spot any themes in your things to do list.

What would you do if could not fail?

No failure? Get a PhD in physics. I then would try to work in positions that would give me a great influence on big companies and make them rethink: It’s not the money they earn that counts! It’s about the community! The children! And in the end, I will go back to a small house on the land, with my partner and have a calm end of life.

Comments: This question helped you to think without limitations. There is a good chance you wrote here things that you really want to do.

What would you do if you would not be limited by money?

Be a lifelong student. Study one subject after another. In addition I would try to organize projects that help people to help themselves and try to build schools and other things children on this planet needs to get a chance!

Comments: Similar to the last one, the question removed barriers from your thinking and brought out your inner desires. Remember that you might be able to earn money following your passion too.

What would you like to hear at your funeral?

She died happy, without regrets. She believed in the mankind although there were so many wars and so much hate outside! She inspired me, made me rethink, let me feel beloved.

Comments: Your answer shows you what you value and how you would like to live your life, what is truly important to you.

What are the things you currently enjoy doing?

Working on the web pages; having success at work when the code does what he should; making people laugh and being happy!; create surprises and presents for people I like; read newsfeeds; catch information; taking photographs; writing; learning about psychology; watching animes; improving my language skills; in general improve things I’m not good at; watching the world; go to cinema; dreaming about

Comments: Very straightforward – your passion may lie in one of those activities.

What were the activities or tasks you were doing when you felt most empowered?

co-trainer at a children gymnastic group; dancing; being occupied with sports, schools and other stuff;

Comments: When you are passionate about some project or assignment, you feel energized, you don’t get tired and you feel excited. Dormant forces, faculties and talents become alive and you discover yourself to be a greater person than you ever dreamed yourself to be. If you felt something like this when doing the tasks you listed, this might be it or at least you’re close.

What would you most like to be acknowledged for so far in your life?

  • the children in the gymnastic group liked me
  • I finished school with good grades
  • I almost finished my studies although having problems with a depression
  • I don’t have problems going to foreign countries and cities where I don’t understand the spoken or written language
  • I managed to live on my own
  • I was always a “good girl” (no drugs, no cigarettes, no wild sex … no life)

Comments: You only take pride in things that matter to you. The question is if these things matter you the most?

If you had only one wish, what would it be?

Reduce the wish of everybody to get more and more and more and only think of oneself!

Comments: Now that you gave it some thought, try to think of at least 5 more people for whom you could make a wish, include strangers. After you’ve done this for a little while, see what trends you see. This will be at least very close to your purpose.

Whose life do you want to be living?

I guess, there is nobody whose life I would want to live!

Comments: If you did pick anyone, why did you choose these people? There is something about their achievements, lifestyle or other aspects of life that you find desirable. That’s is a hint.

What ideas are you most inspired by?

The idea of people being kind and understanding – no money – no need to work – but the possibility of doing everything one wants to do. Plus getting every support one needs. A one to one support from a superior person to which one could look up and learn from.

Comments: If there is an idea that really inspires you, that could very well be your purpose.

With whom would you like to surround myself?

I would like to be surrounded by people who are interested by more than a few things. Intelligent in all kind of things, not only logical or social,… They should be creative, nose – should have interesting stories behind their live. They should be inspiring. But not to unique. And they should not be extreme. Open minded and thoughtful, but also full of warmth.

Comments: You become who you drink coffee with. The kind of people you want to have around you tells you what kind of a person you want t be.

Do you take responsibility for what is happening to you?

I guess so – but it’s hard work.

Comments: Only you can change your future and create the life you want to live, noone else. If you blame others and shift the responsibility away from you, you are looking for answers in a wrong place. If you said yes, congratulations.
Now that you have gone through this exercise, answered all the questions and read the answers once again – do you see patterns in your answers? Identify what are the common themes in your answers and you will find your passion and purpose in life.


09
Nov 07

Organisations-Templates zum Ausdrucken

Organized Home offeriert eine sehr große Anzahl an praktischen und schicken Templates zum Organisieren des täglichen und nicht ganz so alltäglichen (Weihnachten) Lebens.

Screenshot der Weihnachts-Templates Liste
Die Weihnachts-Templates von Organized Home

Von Kalendern bis hin zu Einkaufs- und Notfalls-Checklisten gibt es fast alles was der moderne Lifehacker zum Planen seines Haushaltes benötigt. Das riecht fast nach einem Großauftrag für den Copyshop des Vertrauens. ^.~

Nur auf die Templates hinzuweisen reicht allerdings nicht. Mir persönlich sagt auch der Blog sehr zu. Rund um die Haushalts- und Lebensorganisation, Tipps und Tricks zum Ausmisten und natürlich auch Links zu Artikeln ähnlichen Kalibers; das Ganze gut aufbereitet. Quasi perfekt zur Herbst- und Wintersaisson, wenn es draußen ungemütlich wird und man wieder mehr Zeit hat, sich um sein Nest und sein Leben zu kümmern.


19
Sep 07

Fokussierung auf ein Eingabemedium

Hinter diesem aufgeblustertem Titel versteckt sich nichts Anderes, als die Empfehlung der Gewinnung von Zeit und Fokus durch Benutzung von Tastaturkürzeln. Nicht, dass ich dazu große Studien erstellt oder weitere Personen aus meinem Umkreis befragt hätte, es handelt sich lediglich um eine Beobachtung in meinem Verhalten.

Seitdem ich mit meiner Diplomarbeit begonnen und in Folge dessen mehr Zeit mit Linux verbracht habe, und mich mit der Verbesserung meiner Lebensqualität mit Hilfe von Lifehacks beschäftigt habe, stellte ich fest, dass ich konzentrierter arbeiten kann, wenn meine Finger auf der Tastatur verweilen.

Spontan würde ich dies darauf schieben, dass es den sogenannten Flow, mit dem man vollkommen in einer Aufgabe aufgeht, unterstützt. Sicherlich nur einer von vielen Gründen, welche sowieso irgendwie alle miteinander verknüpft sind. Weitergehende Lektüre von z.B. Lifehack.org und Lifehacker.com, Pick the Brain oder The Positivity Blog empfehlen – tolle Blogs mit sehr inspirierenden Artikeln!

Wie sieht es nun aus mit den Tastaturkürzeln?
Angefangen hat es mit meinem Newsreader. Zu faul, mich aus meiner “gesunden” Sitzposition herauszubewegen (ich wollte gerade sitzen), begann ich, mir die Tastaturkürzel einzuprägen, mit denen ich durch den Google Reader navigieren konnte. Praktischerweise, falls einem das ein oder andere entfallen sein sollte, kann man sein Gedächtnis mit dem Fragezeichen auffrischen (tippe Umschalt+ß). Es erscheint dann eine Übersicht über alle Tastaturkürzel. Mit Hilfe von Greasemonkey und Google Reader Quick Links brachte ich dem Google Reader u.a. das Öffnen von Originalartikeln in einem neuen Tab (ff) bei.

Da meine Finger sich an das Liegen auf der Tastatur gewöhnt hatten, kamen auch schnell Hotkeys für die Navigation im Firefox hinzu (z.B. STRG+TAB für das Wechseln zwischen den Reitern oder Alt+ (1,2,3…) für die Auswahl des 1.,2.,3. … Reiter).

Nach langer Zeit des mich darüber Ärgerns fand ich auch heraus, wie ich der Backspace-Taste endlich wieder die Funktionalität der Navigation im Seitenverlauf zuweisen konnte (Firefox unter Linux hat dies nicht als Default-Einstellung). Möchte man mit Backspace eine Seite im Tab-Verlauf zurück, und mit TAB-Backspace eine vor, genügt es nach Eingabe von about:config den Wert der Eigenschaft browser.backspace_action auf 0 zu setzen.

Unter Linux hat es sich wie von selbst ergeben. Emacs kann man eigentlich nur mit Tastatur gut bedienen. Glücklicherweise gibt es hier das ein oder andere Cheat Sheet (für den visuellen Lerntyp empfehelswert: das Emacs visual cheet sheet) und die geniale GNU Emacs Reference Card oder ansonsten wäre ich wohl hoffnungslos verloren gewesen.

Ansonsten möchte man natürlich auch schnell zwischen verschiedenen virtuellen Desktops hin- und her-wechseln, bzw. zwischen verschieden Tabs im Terminal, oder aber zwei verschiedenen Keyboard-Layouts (Notwendig, wenn man, wie es bei uns der Fall ist, eine amerikanische Tastatur hat und ab und zu mal Umlaute schreiben mag – und kein Problem mit dem Blind tippen hat) usw.. Hier war es eine große Hilfe für mich, dass man unter Gnome im Kontrollzentrum quasi alle möglichen Tastaturkombinationen mit diversen wichtigen Funktionen nachschlagen kann. (Hierzu kann ich nicht wirklich mehr schreiben, weil es dafür wahrscheinlich zu viele Unteschiede gibt, deswegen ein schneller Link zu Mr.Wong und Pio’s Blog, weil er sich so viel Mühe mit der Darstellung gegeben hat ^·~)


17
Sep 07

Learning a language

Einmal aus der Schule raus, benutzt man zwar öfter – häufig passiv – das angeeignete Wissen, wie groß ist aber die Wahrscheinlichkeit, sich nochmals mit Grammatik und Satzstellungen auseinander zu setzen?

In meinem Fall war sie sehr gering – bis ich auf die Podcasts der Deutschen Welle gestoßen bin. Namentlich Sprachbar, Alltagsdeutsch und Stichwort – drei Podcasts, die sich mit der deutschen Sprache befassen und nicht nur demjenigen Einblicke bietet, der sich mit Deutsch als Fremdsprache herumquält.

Hier geht es um Worte, ihre ursprüngliche Bedeutung, die Wandlung in der Zeit; um Redewendungen und ihre Herkunft, auch in verschiedenen Dialekten. Ein wenig Grammatik und viel Gesellschaftswissenschaftliches einfach, verständlich und interessant aufbereitet. Alles in allem, sehr gut gemacht. Angenehm zum nebenbei Hören, da die Sendungen nur zwischen 5 und 20 Minuten lang sind.

Das Interesse einmal geweckt, begebe ich mich gerne auf die Suche nach weiteren inspira~und edukativen Quellen. Das Augenmerk habe ich hierbei zunächst auf das Englische gelegt.

Screenshot Grammar Girl
Grammar Girl – Quick and dirty tips for better writing

Fündig geworden bin ich mit Grammar Girl’s Quick and Dirty Tips for Better Wrinting, eine Unterrubrik der Seite Quick and Dirty Tips. Mignon Fogarty, alias the Grammar Girl, bietet in ihrem Podcasts innerhalb von etwa fünf Minuten kurze Antworten auf (nicht nur) grammatikalische Fragen der Zuhörer oder Themen, die sie gerade beschäftigen. Besonders hilfreich sind hierbei die “Quick and dirty tips” – kleine Eselsbrücken, mit denen man sich die ein oder andere grammatikalische Regel gut einprägen kann. Das ganze mit einem ausführlichen Transkript.

Ein anderer Podcast, der mir recht gut gefällt, ist Just Vocabulary. Hier werden täglich – ebenfalls in etwa fünf Minuten – zwei Wörter vorgestellt, ihre Bedeutung erklärt, Synonyme gefunden und im Kontext betrachtet, wie die Wörter verwendet werden. Zur Verfestigung des Wissens gibt es sowohl am Ende jeder Episode eine kleine und nach jeweils fünf Tagen eine umfangreiche Wiederholung der zuletzt gelernten Wörter. Auch bei diesem Podcast existiert ein Transkript.

Podcasts sind eine schöne Sache, um sich schnell Wissen über Grammatik oder Ahnliches anzueignen, und das Hörverständnis zu verbessern. Wirklich einprägen tut sich das Gelernte allerdings erst, wenn man es aktiv anwendet. Am sinnvollsten ist dies natürlich in einem Land mit der jeweiligen Muttersprache.

Für mich ist dies im Moment leider nicht realisierbar, allerdings habe ich Alternativen gefunden, mit denen der Austausch mit Muttersprachlern und das Training meiner Kenntnisse verwirklicht werden können.

Zum Einen habe ich begonnen regelmäßig in einer englischsprachigen Community zu schreiben. 43things ist mein großer Helfer, denn ich stehe dort nicht alleine mit dem Ziel meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Für mich wichtig: Ich habe mir Verbündete gesucht.

Desweiteren, und hier ergab das Eine das Andere, habe ich einen Email-Austausch mit einer Muttersprachlerin gestartet, welcher als Ziel das Verbessern unserer beider Sprachkenntnisse hat. Sie bekommt von mir Hilfe mit dem Deutschen, sie korrigiert mein Englisch – ein sogenanntes Sprach-Tandem. Heutzutage, mit Emails, IM und VoIP einfach und effektiv. Und bringt nebenbei Spaß und erweitert den kulturellen Horizont.

Alles in allem, habe ich das Gefühl, dass mein Gesamtpacket,

  1. Lernen – mit Hilfe von Podcasts, Grammatikbüchern und Internetseiten
  2. Lesen – Artikel, Blogs, Bücher
  3. Hören – Hörbücher, Podcasts, Unterhaltungen
  4. Sprechen – Unterhaltungen
  5. Schreiben – Email, Briefe, Blogs, Artikel

mich weiterbringt. Ein gutes Gefühl ist es, mehr zu verstehen, das eigene Wissen zu erweitern und anzuwenden. Etwas, was ich nur empfehlen kann!


19
Apr 07

Achtsamkeit: Zuhören

Wann hast Du das letzte Mal ganz bewusst hingehört? Eine sehr schöne Sache, entspannend und einen aus dem Alltagstrott herausholend. Und was man da alles jenseits des Straßen-Stadt-Lärms hören kann:

  • Das Schlagen der Kirchenglocken
  • Den Wind in den Bäumen
  • Die eigenen Schritte auf dem Boden
  • Vogelgesang (z.B. einen Specht oder Taubengurren)
  • Lachende Kinder

Und noch ein paar Impressionen von meinem heutigen Tag ;)

Aufgenommen vor dem HISKP

24
Mrz 07

[Updated] Die Hobby-Suchmaschine

Welcher findige Webprogrammierer mag sich dem annehmen? Eine Community, die sich rund um die Thematik Freizeitgestaltung dreht. Interessen eingeben und Hobbies die man ausübt, an Hand dessen wird eine Datenbank erstellt. Und Hobbies ein Interessenprofil bzw. umgekehrt zugeordnet.

Jemand wie ich, der zwar viele Interessen, aber keine richtigen Hobbies hat (Aktivitäten jenseits von “Ich lese über etwas, was mich interessiert”) kann dann in eine Suchmaske ein paar Interessen eingeben und schauen, welche Freizeitaktivitäten ausgespuckt werden.

Optimal wäre es, wenn man auch diverse Dinge ausschließen oder bevorzugen könnte. So etwas wie Aktivitäten nur “in der Stadt” oder “auf dem Land” oder “ohne Ausgaben”, “zu Hause”, “draußen”. Kategorien wie z.B. Sportart, Handarbeit, “Hauhalt” wären auch nicht schlecht.

Eine grobe Idee, die jetzt schon mehrere Monate in meinem Kopf herum geistert. Gibt es so etwas schon? (Muss es doch eigentlich irgendwo geben ^.~) Mir fehlt leider sowohl das Wissen als auch die Zeit und zusätzlich die Lust ein so umfangreiches Projekt zu erstellen. Benutzen würde ich es jedoch sofort. *hmmm*

Ich glaube, ich geh dann mal googlen ^.^”

Nachtrag:
Manchmal finde ich Seiten über eine Suche, die Leute auf meine Seite gebracht haben ^.~ Etwas in der Art einer Hobby-Suchmaschine scheint hobby-check.de zu sein.

Nachtrag 2:
Lifehack.org hat mich darauf gestoßen: Discover a Hobby. Das sollte es wohl tun…


01
Mrz 07

Was würdest Du Dir …

“… eigentlich gerne mal gönnen?”, fragt der Autor von Wohlfühlen. Sehr gute Frage und hier ein paar Antworten:

  • Eine professionelle Ganz-Körper-Massage
  • Einmal zur Fusspflege
  • Einmal zur Maniküre
  • Einmal zur Kosmetikerin und Rundum-Wohlfühprogramm für’s Gesicht
  • Ein 4-Gänge-Menu oder so mit meinem Bär ohne Hetze oder andere nervende Gäste (Das gibt’s zum Diplom!)
  • Einen persönlichen Motivations- und Fitnesstrainer inklusive einer privaten Fitnessanlage ohne andere Menschen
  • Ein richtig gutes Grafiktablett
  • Einen Mac
  • Einen langen Nachmittag in der Stadtbibliothek, auf meinen Socken und mit einem Kissen, damit ich mich vor das jeweilige Bücherregal gemütlich hinsetzten kann
  • Ein richtig langes Bad nehmen mit Kerzen und Duftöl

Hmm … *sfz* Das hört sich gut an. Und das ein oder andere werde ich sicherlich irgendwann einmal umsetzten.

Bis dahin werden mir die günstigen Varianten meine Stunden versüßen:

  • Gesichtsmaske von dm
  • Nach dem Duschen in einem bedufteten Raum genüsslich und ausführlich eincremen
  • Sich vom Bären den Nacken massieren lassen
  • Bei einem leckeren Cappuchino und entspannender Musik ein schönes Buch lesen
  • Am Rhein in der Sonne spazieren gehen
  • Leckeres Essen kochen
  • Einen gemütlichen Abend mit Freunden verbringen
  • Eine Traumreise unternehmen
  • Mir eine schöne Zukunft vorstellen

Eine ganz besonderere Herausforderung, wo ich mir doch so selten etwas gönne ist vor allem Dieses:

  • Auf mich achten
  • Auch mal nette Worte für mich übrig haben
  • Meine Leistungen anerkennen
  • Auch mal Fünfe gerade sein lassen
  • Das Streben nach Perfektion aus dem Auge verlieren
  • Mich wohlfühlen

10
Okt 06

In Einheiten “Bis der Bus kommt”

Auch ein guter Titel für ein Buch ^-^”. Wie auch immer.

Manchmal verhält es sich schon komisch, mit der Zeit und vorallem meiner Zeitwahrnehmung. Mir ist soeben aufgefallen, dass ich sehr häufig die Uhrzeit nur in relativen Einheiten begreife. Ich schaue zwar auf die Uhr, die eigentliche Uhrzeit bleibt mir allerdings ein Rätsel. Meistens spielen sogar nur die “Einerminuten” eine Rolle. Vor allem eben dann, wenn ich auf den Bus warte, denn dieser kommt nun einmal alle 10 Minuten, zumindest zu normalen Zeiten.

Dieses relative Auffassen der Uhrzeit hat eben dazu geführt, dass ich jemandem auf die Frage nach der Uhrzeit die etwas seltsame Antwort “Kurz vor Bus kommt” gegeben habe. Kurz danach konnte ich wenigstens die beiden Ziffern aus meinem Gedächtnis kramen, aus denen sich die Minuten zusammengesetzt haben. Peinlich, peinlich – andererseits sehr aufschlussreich.

Die Antwort kam dermaßen schnell, dass sie mir quasi meine Einheit der Zeit offenbarte. Und wenn ich näher darüber nachdenke, ist es häufig so, dass ich in “bis xyz” denke. Wobei es sich bei xyz um Termine und wirklich häufig um öffentliche Verkehrsmittel handelt, manchmal jedoch auch Fernsehsendungen oder feste Uhrzeiten, die sich in meinem Leben als gute Start- und Endzeiten herausgestellt haben.

Irgendwie schon seltsam – auf der anderen Seite eine sehr gute Art und Weise für mich mehr Information in weniger Wörtern zu speichern und unnütze Informationen wegzulassen. Bleibt die Frage, ob das jetzt gut ist, oder schlecht – ob ich mich durch diese “bis”-Mentalität mehr unter Druck setze als ich es mit dem ständigen kompletten Begreifen der Uhrzeit täte. Wer weiß…

Nachtrag Gerade gesehen: Interessant zum Thema ist der bei Lifehack.org erschienen Artikel Life is a Series of Units.


03
Okt 06

Schon mal gemacht?

  • Einen ganzen Vor- oder Nachmittag in der Bibliothek verbracht. Und das ohne eine Vorstellung, welche Bücher man gerne hätte. Einfach durch die Regale stöbern, sich dabei Zeit lassend, immer mal wieder reingreifen und reinlesen um Neues zu entdecken. In die hintersten Ecken gehen und die Sachbücherbestände durchsehen (Das lohnt sich vor allem in der Bonner Hauptbücherei, denn auch bei den Sachbüchern versteckt sich der ein oder andere “Roman” und eine Menge wirklich schöner Bücher).
  • Während es regnet unter den Bäumen einer Allee Schutz suchen, dabei vollkommen trocken bleiben und einen unvergleichbaren Eindruck aufsaugen:
    Photo: Bonn - Endenich Hainstraße - Richtung Lengsdorf
    Blick in die Hainstraße – Endenich Richtung Lengsdorf

    Das Rauschen des Regens, das Plätschern des durch die Blätter durchtropfenden Nasses, die vom Wind bewegten Blätter, der duft der Natur.

    Photo: Bonn - Blick auf den Kreuzberg
    Blick auf den Kreuzberg

    Zugegebenermaßen ist die Saison dafür bald vorbei, da die Bäume einfach nicht mehr genügend Blattwerk “zur Verfügung stellen” ;). Super Stelle in Bonn dafür: Endenich – Hainstraße – ganz am Ende der Allee.

  • Ganz früh morgens aufgestanden und der Welt beim Erwachen zusehen und vor allem zuhören. Gerade im Herbst ist dies wunderbar – vor allem, wenn man an einem Fluß wohnt. Wie die Nebel aus dem Wasser aufsteigen und an einem schönen Tag ganz langsam von der Sonne durchbrochen werden. Wie die Welt erst unter diesem Schleier liegt, dumpf und still, um später in gleißendes Licht getaucht zu werden. Genialer Ort für solche Beobachtungen ist das Mittelrheintal. Eine Zugfahrt um diese Zeit kann ich sehr empfehlen. Weiterer Ort: Bingen – Burg Klopp (alternativ ein Platz im Gymnasium ^.~). Von dort hat man einen wunderbaren Blick ins Binger Loch und den Mittelrheintal. Von der erhöhten Position wirkt das Schauspiel der Aufsteigenden Nebel um ein Vielfaches besser als anders. Hat mir damals doch so einige müde Stunden versüßt ^-^”.

Fortsetzung folgt …


27
Sep 06

Jedi Concentrate

Am Computer häufig abgelenkt von den im Hintergrund liegenden Fenstern? Wandert der Blick immer wieder heraus aus der Arbeitsfläche, ist dein Monitor aber zu groß oder Du magst einfach kein Vollbild? Dann ist Jedi Conentrate genau das richtige.

Screenshot Jedi Concentrate in action
Screenshot: Jedi Concentrate in Aktion

Das kleine Windowstool hat sich eine tolle Möglichkeit von Mac OS X abgeschaut und erweitert Windows um eine sehr praktische Funktion. Auf Knopfdruck verdunkelt sich der Hintergrund um einen einzustellenden Betrag. Und hilf damit, sich auf das aktuell interessante Fenster zu konzentrieren.

Für mich wird es wahrscheinlich kein “Autorun”-Tool werden, da es mir dafür einfach zu viel Arbeitsspeicher frisst. Aber für den Fall der Fälle definitiv gut geeignet (Z.B. auch für Screenshots).


12
Jul 06

Schlafrhytmus und Aktivphasen

Hui, warm ist’s mir. Dafür habe ich einiges geschafft und bin sehr froh darum. Der Kühlschrank ist ausgewaschen – was dringend notwendig war – die Wäsche gewaschen und das gröbste Chaos beseitigt, ein Fliegengitter an das Küchenfenster montiert und die Wassermelone gegessen, bevor sie ungenießbar wird. ^-^”

Und jetzt habe ich noch den ganzen Abend vor mir ^-^”. Denn mein Schlafrhytmus hat sich ein wenig den Temperaturen angepasst. So habe ich mich heute Mittag drei Stunden von zwei bis fünf hingelegt, weil mit mir einfach nichts mehr anzufangen war und ich mich nur noch sehr schwer konzentrieren konnte. Jetzt, wo es draußen sehr angenehm wird, habe ich die Fenster weit geöffnet und nutze die Zeit, frisch ausgeruht und motiviert. So muss das sein ^-^”.

Ich persönlich habe diesen Schlafrhytmus im Sommer für mich entdeckt. Ich bin begeistert und vielleicht werde ich es über die Lernphase hinweg beibehalten. Dann könnte ich unter Umständen auch mal nützlicher sein für irgendwelche Parties ^.^ und hänge nicht schon um halb 12 wie ein Schluck Wasser in der Kurve in den Sesseln. *gg*

A propos Wasser. Durst habe ich. Aber bei dem Wetter kein Wunder. Mag es zwar sehr, aber auf den hauchdünnen Wasserfilm der meine Haut manchmal überzieht, wenn ich sehr aktiv bin, könnte ich schon ohne weiteres verzichten ^-^.

Wie auch immer. Ich gönne mir jetzt ein wenig gute Musik, ein Fußbad und einen entspannenden Abendausklang bei einer guten Lektüre.


03
Jul 06

Erfrischendes Fußbad

Wow, bei solche warmen Wetter und Glühfüßen kann ich ein kühles Fußbad absolut empfehlen. Sehr praktisch, auch während ich am Schreibtisch sitze, kann ich meine Quadratlatschen in einen Behälter mit kühlem Wasser stecken. Und von oben weht eine leichte Priese Wind in mein Zimmer – oder auch nicht *hüstel*. Und nach einer Weile lege ich dann eine Lernpause ein und verwöhne meine Füße ein bißchen. Um dann, voll erfrischt, wieder weiter machen zu können. Sehr angenehm und für mich auch irgendwie motivierend ^-^”.


20
Feb 05

Informationsüberlauf

Ein interessanter Artikel bei physorg.com: Wie viel Information ist zu viel Information? Gefragt haben sich dies Psychologen der University of Queensland und sind zu folgendem Schluss gekommen:

At the level of the four-way interactions, participants made comments such as “Everything fell apart and I had to go back. [...] If the number of variables to be considered exceeds human processing capacity then the worker will drop his or her mental bundle and become unable to proceed.

Jetzt sehe ich mich natürlich in meiner These von der Komplexität der Welt, und dass ich deswegen nicht damit zurecht komme, bestätigt. Mein Streben nach einfachen Relationen, Möglichkeiten alles zu erfassen – weswegen ich die Physik so faszinierend finde – ist nach oben genannten Thesen nicht möglich. Dies erklärt dann auch, wieso ich immer wieder daran verzweifle, dass ich nicht alles erfassen kann. Klingt blöd. ^-^”

Ich bin eben kein Politiker, der das Komplexe beschränkt -, obwohl es eigentlich nicht möglich ist und daher werden auf jeden Fall falsche Entscheidungen gefällt. Ein interessanter Gedankengang meines Schatzes ♥ den ich einfach mal aufgreife und weiterführe ^-^ Dazu noch ein Zitat aus dem Artikel:

More seriously, the worker may revert to a simplified version of the task that does not take all aspects into account and therefore may make the wrong decision.

Wie dem auch sei, da diese Professoren auch nur Menschen und demnach nicht in der Lage sind, alle Dinge zu erfassen ^-^” und überhaupt sowieso ;), betrachte ich diese Studie mit genügend Skeptik und tue das, was ich in solchen Momenten immer mache: Warten auf mehr Informationen, mit denen ich mein Hirn füttern kann, auf dass ich vielleicht doch irgendwann einmal einen Blick auf das komplexe ganze werfen kann. Immer in der Gewissheit, dass dies nie geschehen wird – bin ja schließlich keine hypermega-intelligente Rechenmaschine.


12
Feb 05

Wieso mag mich keiner?

Gerade gelesen Von der Kunst, Komplimente zu erhalten, betrifft mich irgendwie – im Sinne von “nimmt mich mit”. Der Artikel gehört zu Ego-net und scheint ein Ezine zum Thema Lebensstil, Kommunkation und Individualität, wenn ich mal so aus dem Header übernehmen darf. Es scheint sich um ein recht umfangreiches kostenloses Internetangebot zu handeln. Über die Seite eines “Briefwechsels” bin ich auf youth-life-line gestoßen. Es scheint ein gutes Angebot zu sein. Community für alle Unglücklichen, sollte man nicht hingehen, wenn man dazu neigt, sich runterziehen zu lassen, aber ich glaube, die Beschreibungen zu diversen psychischen “Macken” sind ganz gut. Wie dem auch sei ;) ich lese jetzt wieder in meinem schönen Buch und dann freue ich mich auf den Anruf von einem, der mich mag ♥ *lächel*


09
Feb 05

sofort erledigen

Notiz an mich selbst: Dinge immer sofort erledigen. Je weniger ich sie machen mag, desto schneller erledigen! Denn, ganz realistisch: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich es später mit mehr Freude tue? Richtig, nicht wirklich groß (Ok, es gibt Ausnahmen, aber das sind eben gerade solche welche).

Also, sofort tun. Denn dann ist es erledigt und ich muss mich nicht die ganze Zeit davor drücken und mich mies fühlen. Vielleicht nervt es, wenn die Eltern immer sagen “Mach es doch gleich!” aber bei manchen Dingen haben sie recht! ^.~ Bei anderen auch wiederrum nicht. Gezwungen aufräumen würde bei mir nichts bringen, denn dann wäre es lieblos und würde alles nur verschlimmbessern ^-^”

Abgesehen davon, ist das bei mir sowieso egal. ^-^” Einer der Vorteile, wenn man ausgezogen ist :o). Wobei ich eigentlich noch nie Probleme mit Unordnung hatte. Es war eben immer meine Ordnung ^-^”. Man muss es ja auch nicht übertreiben, es darf ja schon so aussehen, als ob hier jemand wohnt.

Aber wieder zurück zum Thema! Ab jetzt versuche ich Dinge, die mich nerven oder vor denen ich mich drücke, und bei denen ich genau weiß, dass sich das nicht ändern wird, gleich erledigen!

Als Belohnung kann ich meine Freizeit genießen und komme nicht in doofe Situationen! :)


07
Feb 05

Häppchenweise

Wie auch schon in Methode der Microschirtte erwähnt. Große Dinge aufteilen, kleine Schritte machen.

Und ich glaube, für Dinge die Spaß machen, die man macht, an Stelle des Lernens oder des Aufräumens, gilt dies auch. Dann hat man wesentlich länger davon und vernachlässigt nicht “seine Pflichten”.

Ich neige dazu, wenn ich von etwas begeistert bin, bis tief in die Nacht daran zu sitzen, nur weil ich es sofort fertig bekommen möchte. Ich werde es mir ab jetzt einteilen. Ich schreibe mir die Ideen auf, die Dinge, die noch fehlen und dann mache ich ein anderes Mal weiter. Dann habe ich noch an einem zweiten Tag Spaß und ich fühle mich nicht so ausgelaugt. Denn so schön der Rausch der Kreativität bei mir auch ist, meistens falle ich in ein Loch oder bin total aus dem Rhytmus geschmissen, weil ich erst um 5 ins Bett gegangen bin. Ganz abgesehen von den Gewissensbissen wegen der anderweitig genutzen Lernzeit.

Die meisten Dinge sind auch noch schön, wenn man sie nicht an einem Stück macht. ^-^ Also mache ich hiermit später oder morgen weiter. Habe einen guten Punkt zum Aufhören gefunden.


06
Feb 05

Anerkennung

Anerkennung haben wollen darf nicht zum Zwang werden. Man darf Anerkennung nicht mit Liebe verwechseln. Man ist kein schlechterer Mensch, nur weil man nicht alle zwei Minuten gesagt bekommt “Das hast du toll gemacht!”, “Wow, so würde ich das auch gerne können!” … Sich von solchen Dingen abhängig zu machen ist nicht gut.

*grummel* Es ist wieder einmal so weit, dass die Zweifel und der Drang nach Anerkennung und Aufmerksamkeit mein Wohlbefinden steuert.

Sich einerseits verstecken und auf der anderen Seite hoffend, entdeckt zu werden. Bloß nicht den Mund aufreißen “Hier bin ich, nehmt mich wahr!” Nur auf die falschen Wege.

Wie bekommt man das Gefühl weg, sich schlecht zu fühlen, weil einen im Moment niemand wahrnimmt … Man darf sich nicht über andere definieren. Ich bin ich und ich bin ich, weil ich so bin und nicht, weil andere mich dazu machen! Auch wenn niemand das sieht, was ich mache, oder hört was ich sage ist es deswegen nicht schlechter.

Ach Kopf ^-^” übernehm’ mal die Führung, bitte!


04
Feb 05

Bewusste Entscheidungen treffen

Eines meiner Probleme ist, dass ich mich zu schnell im Internet oder vor dem Fernseher verzettele. Dabei interessiert mich das, was ich dort tue nicht unbedingt, häufig ist es ein stupides durch die Gegend klicken und mich dabei Langweilen. Meine aktuelle Erkenntnis: Bewusst entscheiden was ich im nächsten Moment machen möchte.

Sicherlich ist es manchmal gut und sinnvoll, sich treiben zu lassen, im normalen Alltag, erst recht während eines Studiums, bei dem man auf Selbstdisziplin angewiesen ist, ist es jedoch eine pure Zeitverschwendung.

Ich kann mich jetzt entscheiden etwas zu machen. Ich kann mich dazu entscheiden, zu lesen, etwas an Seiten zu basteln oder eine Quantenaufgabe zu rechnen. Was ich danach mache ist solange offen, so dass kein Druck entsteht. Ich habe quasi danach immer noch die Möglichkeit, mich gehen zu lassen.

Wichtig ist bei der Entscheidung, ehrlich zu sich selbst zu sein. Habe ich mich für eine Tätigkeit entschieden, ist diese auch sinnvoll, oder durchführbar. Das beste Beispiel: Fernsehn. Ich versuche wie folgt vorzugehen:
“Will ich fernsehen? Kommt etwas, was ich sehen mag?”
Beantworte ich beide Fragen mit ja, ist es durchaus legitim dieser Tätigkeit nachzugehen. Kann ich die zweite Frage nicht bejahen, bringt es nichts, den Fernseher anzumachen, denn ich würde mich nur zudröhnen lassen und meine gute Zeit verschenken.

Wichtig ist dann, ein Zeitlimit im Auge zu haben. Beim Fernsehen Begrenzung auf die eine Sendung, die mich interessierte. Beim Lernen oder Lesen die Beschäftigung wechseln, wenn ich merke, dass meine Gedanken dauernd abschweifen. Bzw. beim Lernen das Gebiet wechseln oder “einfach mal” eine Runde um den Block gehen, aufstehen, mich bewegen und etwas anderes sehen.

Ich muss mich selbst wieder kennenlernen, um einschätzen zu können, wie ich meine Zeit am besten nutzen kann, ohne dabei ein Gefühl des Stresses oder Druckes zu entwickeln.


03
Feb 05

Ausmisten

Ich kann es nur absolut empfehlen! Wenn ihr zwei Minuten Zeit habt und nicht wisst, was ihr tun soll, nehmt euch euren alten Krempel zur Hand und mistet aus! Seid dabei ganz ehrlich mit euch selbst: Werdet ihr diese Dinge jemals wieder in die Hand nehmen?

Ich mache es im Moment mit meinem Papierkram. Ist ein tolles Gefühl. Dinge, die ich nie wieder ansehen werde, aber dennoch nicht komplett verlieren möchte scanne ich ein und archiviere sie digital. Das reicht und sorgt dafür, dass nicht überall kleine Mappen rumliegen mit Zeugs, welches ich – wie gesagt – eh nie wieder ansehe.

Versucht es auch mal ;)


03
Feb 05

Maßstäbe – Ansprüche

Richtige Maßstäbe finden. Im Anschluss an die Sache mit den Vergleichen. Ansprüche runterschrauben, realistisch werden lassen. Kein Wunder, dass man irgendwann frustriert ist, wenn man ständig danach strebt so zu sein

– wie Leute mit wesentlich mehr Lebenserfahrung.
– wie Leute, die irgendwelche Dinge professionel machen.
– wie Leute, die richtig viel Unterstützung bekommen.
– wie Leute, die richtig viel Geld haben.

Womit ich nicht sagen will, dass es nicht falsch ist, nach etwas zu streben. Im Gegenteil. Ich glaube, erst durch die Tatsache, dass ich immer versucht habe, so “toll” zu sein, wie meine älteren Geschwister, habe ich es geschafft, all das zu erreichen, was ich bis jetzt erreicht habe (Ist zwar nicht viel, aber ich bin auf manche Dinge schon stolz, auch wenn sie vielleicht in der Gesellschaft nicht mehr so viel zählen).

Aber in manchen Dingen muss man versuchen realistisch zu bleiben. Und sich seine eigenen Maßstäbe zu schaffen. Unter den Vorraussetzungen, die man selbst hat, unter Berücksichtigung der eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten. Und der Umstände, in denen man lebt. Und dann, Schritt für Schritt, kann man diese verbessern, kann man sich verbessern. Und das ganze möglichst in kleinen Schritten, so dass man nicht auf die Nase fällt, spricht scheitert, weil man sich viel zu viel vorgenommen hat.

Darunter fällt vor allem der Anspruch, irgendwelche Dinge “perfekt” zu machen.
Außerdem, wie langweilig wäre es, wenn man alles perfekt könnte. Nichts mehr zu entdecken, nichts mehr zu erlernen.

Also, meine Aufgabe: Ändern des Anspruches von “perfekt sein” auf “mich verbessern” ^-^”

Und um dies direkt in die Tat umzusetzen, wende ich mich direkt wieder den verschiedenen Methoden zu, mit denen man Kristalle analysieren kann


03
Feb 05

Vergleich – Konkurrenz

Konkurrenz treibt an, bringt weiter. Aber nicht immer ist Konkurrenz gut. Ich habe mich seit jeher häufig mit meinen Mitmenschen verglichen und wollte eigentlich immer “so toll sein”, wie sie. Angefangen bei meinen Geschwistern bis hin zu Freunden. In meiner Kindheit oder auch später hat mich das zu enormen Leistungen getrieben. Denn Geschwister, die mehr als 10 Jahre älter sind, als man selbst kann man nur mit viel Engagement erreichen – und das wollte ich irgendwie immer.

Zum Thema Geschwister übrigens interessant ein Artikel aus dem Magazin Zeit Wissen.

Bei mir hat sich dieses Konkurrenzdenken irgendwann extrem ins negative geändert. Gerade, wenn ich die Sache mit meinen Geschwistern betrachte. Ich werde sie nie erreichen können und das ist ein Faktum, welches mich etwas belastet, denn auch wenn ich es weiß und mich am liebsten nicht mit ihnen vergleichen würde, ist der Vergleich da.

Auch beim Vergleich mit anderen stehe ich immer schlecht da. Liegt wohl daran, dass ich mich nur in jenen Punkten verlgeiche, in denen ich schlechter bin, oder die man einfach nicht vergleichen kann, weil die Punkte zu unterschiedlich gelebt werden. Wie auch immer, ist dieses Konkurrenz- und Vergleichsdenken einer der Hauptauslöser meines mangelnden Selbstvertrauen.

Die Frage ist, wie komme ich da herraus. Ich versuche zu umgehen, mich mit anderen zu vergleichen, aber das geht nicht. Außerdem wird man immer und immer wieder vergleichen ausgesetzt. Die Methode, mich vorher klein zu machen, um mich dem Vergleich zu entziehen, sollte ich dringend ablegen.

Wie bekommt man ein gesundes Verhältnis von sich zu anderen? Wie kann man auch Vergleiche zulassen, in denen man nicht so schlecht abschneidet und sie auch akzeptiert, Ausreden à la “Das ist aber nur weil …, wenn der das auch so lange gemacht hätte, dann …” nicht durchkommen lässt?

Das muss ich irgendwie ändern …


01
Feb 05

Abwechslungsreich Lernen

Mir hilft es, mir an einem Tag nicht nur ein Lernbereich vorzunehmen. Wenn mein Kopf z.B. voll von Quantenmechanik ist, wende ich ich der Experimentalphysik zu. Mit dem Vorteil, dass mir das dann erst einmal wesentlich leichter fällt. Erstens, weil es nicht theoretisch ist, zweitens weil ich nichts rechnen muss und drittens, weil ich mich dort eher den Zusammenhängen widmen kann.

Und nach einer Pause kommt am Abend dann der entspannendste Teil. Aufbereitung des am Tag Gelernten. Bei mir in Form von texen der Aufgaben oder zusammenstellen von Übersichten, welche ich dann auch texe.

‘texen’ ist bei mir der Ausdruck für “Ich schreibe etwas in LaTeX”. Mittels LaTeX kann man PDF Dokumente erzeugen. Dafür wird der getexte Quellcode mit pdflatex kompiliert. Auf Windows kann man dies mit der Umgebung Miktex machen, bei Unixsystemen ist das dafür benötigte Programm meistens vorhanden und man benötigt nur einen Befehl um die Quellcode-Datei zu kompilieren.


01
Feb 05

Methode der Microschritte

Über das “Wie man Dinge angehen kann” berichtet das Weblog einfach-persoenlich, es geht um “die Methode der Micro-Schritte”. Einfach mal lesen.


31
Jan 05

Motivation

Ich bin müde, aber wenigstens auch begründet. Unser Plan, alles anders zu machen, läuft – ein wenig. Und wenn in dem einen Moment nicht, dann im nächsten, denn es ist nie zu spät und es ist nie der falsche Zeitpunkt. ^-^” Am nächsten Mittwoch haben wir unseren ersten FP II Versuch. Ich freue mich darauf, auch wenn es bedeutet, dass nun wieder eine Phase des absoluten Stresses eingeläutet wird.

Ein kleines Resume auf den ersten Monat. Ich habe es versucht, schien zu scheitern und habe dieses Mal nicht aufgegeben. Zwar bei der Klausur, aber nicht in meinem Leben. Es ist Zeit, das Leben wieder in die eigene Hand zu nehmen und mich nicht nur von Zufall zu Zufall und Faulheit zu Faulheit fallen zu lassen. Für mich versuche ich etwas zu ändern, denn so wie es jetzt ist, habe ich keine Zukunftschancen.

Ich habe auf meinen Wegen im Web eins, zwei Seiten gefunden, die vielleicht helfen könnten. Vielleicht beinhalten sie auch nur das, was ich bereits weiß, nichts desto trotz ist es eine kleine Unterstützung und ein wenig puschen: So bekommen sie ihre “Aufschieberitis” in den Griff bei Zeit zu Leben, Hilfe bei Prüfungsangst und ein Artikel Yoga gegen den Unistress. Letzeres ist wohl weniger mein Ding. Ich würde gerne Sport treiben, traue mich aber nicht, da ich mich aus Frust und Verzweiflung auf fast 100kg hochgefressen habe. Da stellt sich mir die Frage, wie kann ich wieder anfangen, ohne mich direkt zu überlasten. Hierzu ein kleiner Artikel des SWR. Gerade gefunden: Sportunterricht.de – interessante Informationen.

Nachtrag Gerade gelesen Weblog-Impuls #3: Die Methode der Micro-Schritte im Weblogeinfach-persoenlich – einfach mal lesen ;).


31
Jan 05

Sofort

Früher habe ich immer alles sofort gemacht und danach hatte ich viel Zeit. Inzwischen habe ich mich an den Alltagstrott gewöhnt und gehöre zu jenen Leuten, die unangenehme Dinge aufschieben. Vor allem was das Lernen vor Klausuren angeht.

Jetzt heißt es, die Gewohnheiten zu brechen, Dinge sofort zu erledigen:

Das Geschirr sofort abwaschen, die Vorlesungen direkt nacharbeiten und alle anderen Dinge, die ich gerne aufschiebe. Außerdem ist es nicht sinnvoll, auf den letzten Drücker zu lernen – für mich nicht – vielleicht bestehe ich damit die Klausur, aber kontinuierlich lernen bringt 1. weniger Stress und 2. sorgt es dafür, dass ich die Dinger länger behalte und sie mir auch im weiteren helfen.

Denn verankertes Wissen ist schneller wieder da und ich muss nicht beim nächsten Mal den alten Stoff komplett mitlernen.


31
Jan 05

Neutraler Raum

Um mich von Ablenkungen fern zu halten, lerne ich ab dieser Woche jeweils 4 Stunden pro Tag in der Bibliothek. Das verhindert, dass ich den Fernseher anmache, ins Internet gehe, ein Buch lese oder putze, denn selbst das ist manchmal atraktiver als lernen.

Wenn man keine Möglichkeit hat, in eine Bibliothek zu gehen, eignet sich vielleicht auch ein anderer “neutraler Ort”, wie z.B. die Küche oder bei einer Freundin oder so. Natürlich kommt das dann auch immer auf alle “Umgebungsvariablen” an. Als ich klein war, habe ich die Hausaufgaben immer direkt in der Küche gemacht, wenn ich aus der Schule kam. Dies hat mir viel gebracht, und ich hatte auch keine Probleme mit Ablenkung, weil unsere Küche wirklich nur Küche ist und auch immer aufgeräumt war.


30
Jan 05

Anerkennung ‘Ich bin stolz’

Ok, Punkt Nummer Eins. Es geht darum, nicht immer um Annerkennung betteln zu müssen. Wenn ich Kleinigkeiten gut finde, und ein wenig Stolz bin, dann schmälert diese Tatsache nicht, dass niemand es bemerkt. Es geht nicht darum, anderen zu gefallen, es geht darum, dass ich selbst damit zufrieden bin.

Leider geht das nicht so einfach, wie ich es mir immer wieder sage. “Mach’ doch einfach!” Nicht lange darüber nachdenken. Also, jetzt wird sich aktiv darüber Gedanken gemacht, worauf ich stolz bin, was ich gut finde. Ohne mich klein zu machen. *schwer*

Ich bin stolz darauf, dass ich manche Dinge schnell begreife.
Ich bin stolz darauf, dass ich ein unkompliziertes Verhältnis zu Computern habe.
Ich bin stolz darauf, dass ich alleine wohne und mein Leben wenigstens in Alltagsdingen wie Putzen oder Waschen auf die Reihe bekomme.
Ich bin stolz darauf, dass ich das FP geschafft habe.
Ich bin stolz darauf, dass ich mehrere Internetseiten besitze.
Ich bin stolz darauf, dass … hmm …

Ok, das war es auch schon, was ich mir eingestehen kann. Aber für den Anfang. Als ich die Sätze geschrieben habe, merkte ich immer wieder den Impuls, alles zu relativieren, es zu schmälern und nieder zu machen: Ich begreife ja nicht alles so schnell, ich kann nicht wirklich programmieren, nur stümpern, ich kann auch nicht richtig mit Linux umgehen… usw.

*tiefdurchatme* Aber es sind dennoch Dinge, auf die ich insgeheim stolz bin und ich immer hoffe, dass es irgendjemand bemerkt. Damit ich Anerkennung bekomme und dann vielleicht nicht mehr so klein sein muss. Ich selbst habe (von mir) keine Erlaubnis, mich gut zu fühlen. Will ja nicht eingebildet sein. Dabei ist ein gesundes Selbstvertrauen absolut notwendig!

Es würde mich interessieren, auf welche Dinge ihr bei euch stolz seid. Und zwar auch solche Dinge, die ihr mehr oder weniger heimlich bei euch denkt. Gerade, wenn ihr auch eher zum Typ “Ich mache mich klein” gehört.


30
Jan 05

Aus Angst zu versagen

Aus Angst zu versagen, probiere ich es erst gar nicht. Denn wenn ich nicht gelernt habe und dann mitschreibe und nicht bestehe, kann ich mir immer sagen, wenn ich gelernt hätte, hätte ich eine Chance.
Mein Freund hat mich darauf aufmerksam gemacht, weil er dieses “sich selbst beschummeln” auch macht.

Bei dieser Klausur war es genauso. Das mit dem Lernen hat sich verzögert, weil ich krank war. Danach habe ich mir jegliche Chancen abgesprochen, weil es einfach zu viel Stoff für zu wenig Zeit war. Also habe ich mich abgelenkt und nicht gelernt. Habe mir eingeredet, dass ich meinen Kopf frei bekommen muss, bevor ich ordentlich anfangen kann zu lernen.

Zwei Tage vor der Klausur habe ich überlegt, ob ich mir nicht noch schnell irgendetwas einprügele, habe aber auch das nur halbherzig gemacht.

Gestern war die Klausur. Beim drübersehen kamen mir viele Dinge bekannt vor und ich bin sicher, eine Chance hätte gehabt zu haben, falls ich nur ein paar Dinge gelernt hätte. Da ich dies aber nicht getan habe, brauche ich mich während der Klausur nicht anstrengen.

Merkt ihr was? Hier ist die Ausrede wieder.

Dabei hätte ich kämpfen können und mit dem, was ich von letztem Jahr kann es einfach versuchen, einfach kämpfen und nachdenken. Aber ich gebe vorher auf. Damit es nicht peinlich wird, bearbeite ich ein paar Aufgaben und gebe nur die ab, bei der ich mir sicher bin, dass sie ein paar Punkte gibt.

Dann kann ich mir sagen: “Hey, ich habe nicht gelernt, und trotzdem was geschafft, wenn ich gelernt hätte, hätte ich die Klausur bestanden! Ich bin gar nicht so schlecht!”

Aber so funktioniert es leider nicht. Man kann nichts gewinnen, wenn man nicht kämpft und ich werde die Klausuren nie schaffen, wenn ich es gar nicht versuche. Und mir selbst vorzumachen, dass ich schlau genug bin, es zu schaffen, hilft nichts. Nur aus Angst, zu versagen, vorher aufgeben ist falsch.

Aber dieser Verhalten loszuwerden ist schwer. Ich pendele hin und her. Habe das Gefühl, je mehr ich kontinuierlich mache, desto besser geht es. Denn dann habe ich nicht so viel nachzuholen. Dann kann ich nicht sagen, “Ich habe keine Zeit, das alles so zu schaffen, dass es mir hilft”, und ich weiß, dass ich genug gemacht habe.

Wenn ihr die Chance habt, kontinuierlich zu arbeiten, dann macht es!! Denn dann reicht die Zeit, ihr benötigt nicht übermäßig viel Zeit pro Tag und man kommt nicht so schnell an den Punkt, dass einen der Stoff überrollt und man in die Position kommt, in der man vorher schon aufgibt, aus Angst, es nicht zu schaffen.

Ist es euch auch mal passiert, dass ihr aufgegeben habt, bevor ihr angefangen habt, aus Angst, zu versagen??