11
Jun 14

Gelesenes – 11. Juni 2014

Leider die Nachricht über die DDoS-Attacken gegen Evernote und Feedly… ohne Feedly fühle ich mich ja ein bisschen … Informationslos ;). Gut, dass ich immer noch genug  zum Lesen gespeichert habe…


04
Okt 12

Digitalen Staubwedel schwingen

Ganz schön eingestaubt hier. Schade eigentlich. Aber was soll ich machen. Das Leben ruft und all die vielen Dinge, die erlebt werden wollen. Ganz zu schweigen von jenen interessanten Dingen, die ich gerne wissen und lernen möchte und die, die sich einfach so die Aufmerksamkeit krallen. Dabei könnte ein bisschen Übung, schmieren der eingerosteten Blogger-Finger gar nicht schaden. So habe ich beim Schreiben für die Plan3t.info-Stimmen erschrocken festgestellt, dass es mir gar nicht mehr so leicht fällt, all die vielen tollen Themen in ungezwungene Worte zu packen.

So kann das nicht bleiben. Vor allem nicht, wenn netzphilosophieren, ehemals weblog.netzgeschaedigt im nächsten Jahr sein 10jähriges Jubiläum feiern möchte. Und zu berichten, zu dokumentieren gibt es genug. Und da Twitter in letzter Zeit mehr und mehr Richtung Facebook und Google wandert, wäre es für mich doch eigentlich an der Zeit, wieder meine eigene Blase zu besteigen. Oder wohl besser ohne Blase an einer virtuellen Wand Zettel aufhängen. Eine Art netzphilosophieren-Bäumchen bilden.

Das Bild gefällt mir. Ein Netz-Bäumchen deren Äste sich in die unterschiedlichesten Richtungen ausstrecken. Und zu dem, was es hier noch aus der Vergangenheit zu entdecken gibt – und wo dringend dringend mal ein Staubwedel herumwirbeln muss, so im Zuge der Link-Halbwertszeit1- gibt es sicherlich ganz neue Zweige.

Und jetzt mache ich mir mal Gedanken über eine bessere Variante der Quellen-Verwaltung. Die aktuelle Mischung aus Delicious (Twitter-Linkes & Favoriten), Readability (Kindle-Fütterer) und dem Google Reader ist eher ineffizient. Also auf zum Wissenspool Literaturverwaltung & Bibliotheken, auf dem einiges an Information (nicht nur) zum Thema Literaturverwaltung zusammengetragen wurde und weiterhin wird. Mal schauen, ob ich dort etwas für mich praktikables finde.

 


  1. auf SpiegelOnline gab es am 22.09.2012 zum Thema einen ganz lesenswerten Artikel mit dem Titel “Das Netz vergisst schnell” []

20
Jun 10

Stille der Konzentration

Hatte ich nicht schon vor mehren Monaten beschlossen, wieder einmal mehr zu bloggen? Wie ihr lesen – bzw. nicht lesen konntet, wurde daraus eher weniger. Die Gründe sind einfach.

Das, was mein Blog früher war, eine Art Linkdump, Erinnerungs-Schatzkiste für meine Fundstücke im Web, ist heute überholt. Links landen bei Twitter, Delicious, Google Buzz oder Facebook, je nachdem mit wem ich die Informationsfetzen und Inspirationsquellen teilen möchte.

Zwar könnte ich, wie es der ein oder andere Blogger macht, den Verlust des originären Inhaltes mit Tages- oder Wochenzusammenfassungen meines Netztreibens (z.B. auf Twitter) ausgleichen. Für mich würde dies jedoch eine unnötige Redundanz bedeuten. Damit ist nach all den Jahren (sieben an der Zahl) mein Blog nicht mehr der Mittelpunkt meines Schaffens.

Zen
Worauf konzentrierst du dich?

Und so passiert es, dass die Zeit vergeht und die Aufmerksamkeit auf ein anderes Medium, auf viele andere Medien gerichtet ist und der fast schon überflüssige Blog hinten über fällt. Ich nehme an, dass dies ein ganz normaler Prozess ist. Jedes Kind kennt es schließlich, dass die neuesten Spielzeuge die interessantesten sind ^.~.

Glücklicherweise gehörte ich auch früher schon zu den Kindern, die ihre alten Spielzeuge nie vollends vergessen haben und so hatte ich auch immer Ideen für mein kleines Weblog im Hinterkopf. Immerhin ändert sich mit jeder neuen Kommunikationsplattform, mit jedem neuen Online-Tool ein klein wenig meine Sichtweise auf das Medium Blog.

Ich mag diese Perspektivenwechsel. Doch um diese sehen und erfahren zu können, muss und möchte ich hinsehen, lesen, zuhören, lernen. Dies braucht Aufmerksamkeit und Zeit. Rare Güter in der heutigen Zeit. Ich gönnte und gönne mir diesen Luxus.

Bei all dem Input brauche ich zudem die Zeit, dass Erfahrene zu verarbeiten und meine Schlüsse daraus zu ziehen, Informationen zu vernetzen und (hoffentlich) Wissen zu generieren. Nicht jeder dieser Schritte oder der Endprodukte ist für die Öffentlichkeit reif, bestimmt und/oder von Nutzen. Darum die Stille, eine Stille der Konzentration – nicht die der Aufgabe ^.~


20
Mrz 10

Auswertung Blogparade: Schneeskulptur

Spontan habe ich am 3. Januar dazu aufgerufen, mir doch eure Schneemänner zu zeigen. Vielleicht war dies etwas zu spontan und unüberlegt, denn die Resonanz ist leider etwas gering ausgefallen. Dies ist mit der Grund, weswegen ich die Auswertung so lange vor mir herschob, wofür ich mich von ganzem Herzen entschuldigen möchte. Da es mir mit jeder Woche, die ins Land streicht, peinlicher wird nehme ich den Arschtritts Pierros dankend an und nutze die dadurch gewonnene Energie die Auswertung endlich vorzunehmen.

Nun aber zu den Beiträgen. Insgesamt habe ich in den Kommentaren und bei meinen Trackbacks 3 Schneekunstwerke ausmachen können: Lindas sitzende Schneefrau, Maras Schneemann der anderen Art und Pierros Luise. Alle so kreativ wie ich erhoffte, selbst ohne viel Schnee ^.~, aber schaut sie euch besser selbst an:

Klees Schneefrau Maras Schneemann Pierros Luise
Bild: Lindas, Maras und Pierros Schneekunstwerke
(Klick auf das Bild bringt dich zum Originalbeitrag)

Auslosung

Die Auslosung habe ich ganz klassisch mit einem Beutel und drei kleinen Zetteln durchgeführt. Meine bessere Hälfte spielte Glücksfeerich und zog folgende Gewinne:

“Little Book of Snowflakes” Pierro
einmonatiger Premium-Zugang bei DeviantArt Linda
30×45cm Poster Mara

Herzlichen Glückwunsch euch dreien! Und ansonsten hoffe ich, dass dies die letzten Schneebilder sind, die wir vorerst zu Gesicht bekommen ^-^’’ Der sich endlich herausgetraute Frühling darf gerne bleiben!


03
Jan 10

Blogparade: Zeig’ her deine Schneeskulptur!

Eigentlich sollte meine erste Blogparade ein anderes Thema haben, doch nach dem Schneeschaufeln heute morgen kam mir die Idee und nun muss ich sie einfach spontan umsetzen.  ;) Die Aufgabe ist einfach:

Zeigt mir Photos von euren(!) Schneeskulpturen!

Und weil ich gerade Lust dazu habe und das Ganze dadurch vielleicht für euch reizvoller ist, lasse ich mir auch noch eine Kleinigkeit einfallen habe ich mir 3 Kleinigkeiten einfallen lassen, welche ich unter allen Teilnehmern verlose. Also los:

Wie nehme ich teil?

  1. Nach draußen gehen und eine Schneeskulptur bauen (oder anderweitig mit dem Schnee kreativ werden, falls die Menge an gefallenem Schnee nicht für einen Schneemann reicht)
  2. Schneeskulptur photographieren
  3. Darüber bloggen, twittern oder das Bild anderweitig online stellen
  4. Mich in den Kommentaren benachrichtigen, falls dies nicht eh schon automatisch geschehen ist ^.~

Für deine Skulptur hast du Zeit bis zum 31. Januar, dann sammele ich sämtliche bei mir eingegangenen Bilder und ziehe den Gewinner ^-^.

Wichtig: Zur Auswertung werde ich 75×75 Pixel große Vorschau-Thumbnails von deinem Bild erstellen und diese dann in einem Showcase-Artikel sammeln. Natürlich verlinkt zum Originalbeitrag, damit jeder Besucher dein Meisterwerk auch in kompletter Schönheit betrachten kann. Wenn du dies nicht möchtest, musst du mir dies bitte mitteilen!!! In jenem Falle werde ich den Artikel/das Bild einfach nur verlinken.

Ansonsten bitte ich darum, dass du wirklich nur selbst gebaute Schneeskulpturen photographierst und einreichst. Und in der “Lostrommel” landet jede Person am Ende nur einmal!!

Was kann ich gewinnen?

Nach Stöbern und Grübeln habe ich folgende Kleinigkeiten für drei Teilnehmer zu verlosen:

  • “The Little Book of Snowflakes” von Kenneth George Libbrecht
  • Einen Monat Premium-Zugang zu deviantART
  • Deine Schneeskulptur (oder auch ein anderes Bild) als 30x45cm Poster

So, damit habe ich nun alles Wichtige gesagt ^-^. Zur Inspiration zeige ich noch meine Skulptur, deren Bau mich heute morgen zu dieser Blogparade inspirierte ^-^”

Meine Schneeskulptur
Die Schneekatze wacht über unser Haus =^.^= (Klicke zum Vergrößern)

Und jetzt: Raus mit dir in den Schnee, Skulptur bauen und photographieren!!! ^.~


28
Jun 09

[Updated] Wand der Möglichkeiten

“Was mache ich denn jetzt?” – Wie so häufig stellte sich mir eben diese Frage. Üblicherweise lande ich dann vor dem Computer, probiere Programme aus, lese Newsfeeds oder lasse mich mehr oder weniger gezielt durchs Netz treiben bis der Abend mit einem guten Buch oder einem interessanten Gespräch ausklingt.

Heute jedoch erinnerte ich mich an einen Blogartikel über die einfache Erstellung eines Projektstrukturplans (PSP) bei Jahooda. Zwar ist das Ziel dort ein anderes, doch die im Artikel erwähnten Schritte lassen sich auch gut für die Findung unabhängiger Kleinstprojekte verwenden.

So haben mein Freund und ich uns zuerst einmal hingesetzt und notierten in einem schnellen Brainstorming alle uns einfallenden Tätigkeiten auf Post-its. Anschließend habe ich versucht die einzelnen Tätigkeiten an der Wand sinnvoll zu gruppieren. Zu guter Letzt versah ich jede Gruppe, bzw. die einzelnen Richtungen mit dem zugehörigen Stichwort.

Mein Ergebnis

Post-its an der Wand
Bild 1 Meine “Wand der Möglichkeiten”
(Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

In Bild 1 kannst du dir das Ergebnis meines ersten Versuchs ansehen. “Die Wand der Möglichkeiten” hängt neben meinem Schreibtisch und zwar dermaßen, dass ich sie schnell im Blick habe. Desweiteren sind die Worte so groß geschrieben, dass ich sie auch aus mehreren Metern Entfernung (vom anderen Ende des Raumes) gut lesen kann. Die Stichworte helfen mir, schneller eine Tätigkeit zu finden, die zu meiner aktuellen Stimmung passt. Sie sind auf andersfarbigen Zetteln notiert, so dass sie besonders schnell in mein Auge fallen.

Fazit

Aktuell bin ich von dieser Sammlung sehr begeistert und ich denke, in der nächsten Zeit wird noch die ein oder andere Tätigkeit hinzu kommen. Für andere Problemstellungen werde ich auf jeden Fall auf eben jenes Schema zurückgreifen. Die Post-it-Notes machen das System schnell und unkompliziert. Außerdem fühlt es sich an, als ob mir allein die Größe einen besseren Überblick gibt. Es ist viel einfacher, einen Schritt zurück zu treten, damit eine andere Perspektive anzunehmen, auf dass viele neue Ideen purzeln.

Falls du dich fragst, warum ich für so meine “Freizeitplanung” solch einen Aufstand gemacht habe: Nur so ^-~. Die Methode war in meinem Hinterkopf und ist heraus gepurzelt. Und gute Gelegenheiten, Gelesenes auszuprobieren und auf Praktikabilität und “Passt zu mir” zu testen nehme ich gerne wahr. Schließlich hatte ich gerade nichts anderes zu tun ^-~.

Nochmal eine kleine Zusammenfassung:

Kochanleitung für die “Wand der Möglichkeiten”

Zutaten

  • Haftnotizzettel (am besten mehrfarbig)
  • Filzstift u/o Edding
  • Eine freie Wand, eine Tür oder eine andere große freie Fläche
    Zubereitung
  1. Sammeln: Schreibe alle Tätigkeiten die dir einfallen auf ein eigenes Post-It
  2. Gruppieren: Sortiere die Post-Its nach einem für dich hilfreichen Schema
  3. Benennen: Gebe den Gruppen, bzw. Richtungen ein Stichwort

Anwendung

  1. Auf welchen Bereich hab ich am ehesten Lust? (z.B. etwas Kreatives, Sport oder Soziales)
  2. Welche Tätigkeiten habe ich mir unter dem gewählten Stichwort notiert?
  3. Was sagt mir gerade am ehesten zu? oder “Ene-Mene-Miste”-Auszählreim ^.~

Die Methoden der anderen


02
Jan 09

2009: Jahr der Kreativität und Innovation

Da hat sich die Europaische Union doch mal ein schönes Motto für das neue Jahr ausgesucht. 2009 soll ganz im Zeichen der Kreativität und Innovation stehen.

Screenshot
Mehr Informationen zum Jahr der Kreativität und Innovation stellt die EU auf einer speziellen Webseite bereit

Bessere Neujahrswünsche könnte ich mir (fast) nicht vorstellen. So wünsche auch ich dir ein kreatives und innovatives neues Jahr! Auf das viel Motivation und Enthusiasmus dir den Weg zu neuen, wiederentdeckten und ständig präsenten Dingen säumen!

Falls du noch ein bisschen Inspiration suchst bezüglich eines neuen, kreativen Hobbies um z.B. deine Fernseh- oder Computerzeit zu reduzieren, habe ich im Folgenden noch eine kleine Liste für dich. ^_~

  • Ein wenig auf DeviantArt stöbern
  • Ein wenig auf Flickr Stöbern
  • Lichtmalerei für dich entdecken
  • Es mit Papierkunst versuchen
  • Musikalisch neue Wege ausprobiern
  • Eine Hobbysuchmaschine anschmeißen
  • In deine alten Tagebuch-/Blogeinträge hineinschauen
  • In alte Blogeinträgen deines Lieblingsblogs hineinlesen
  • Soziale Bookmarkdienste nutzen
  • Auf Webseiten stolpern
  • In der Bücherei neue Sektionen betreten
  • Auf 43things über interessante Ziele lesen
  • Dir die schönsten Erlebnisse deiner Freunde erzählen lassen
  • Interessante Menschen beobachten
  • Dir Brief (Email) freunde in anderen Ländern suchen (z.B. via MySpace, Facebook und Konsorten)
  • Die angestaubten Basteln-/Photographier-/Zeichenutensilien aus dem Schrank holen und anfangen

[via creaffective blog]


22
Okt 08

Ist den schon Weihnachten?

Das habe ich vor etwas mehr als einer Woche gedacht, als ich neben zwei Büchersendungen – die ich auf Grund eines Bücherrausches bei Ebay nicht wirklich verwunderlich fand – ein wirklich gut duftendes Päckchen von Jnin in meinem Briefkasten gefunden habe! :)

Die Päckchen
Bild 1 Gleich drei Päcken und eines, welches ganz unbeschreiblich gut roch ^-^”

Mit ganz viel Freude ausgepackt – live auspacking kannst Du in Jnins Blog nachlesen ;) – und wirklich sehr überrascht gewesen über diese wundervollen kleinen Aufmerksamkeiten mag ich Jeannine jetzt noch mal auf diesem Wege ein ganz herzliches Dankeschön für ihr tolles “Mini-Carapacket” ^-^’’  zukommen lassen!

Die Überraschung
Bild 2 Eine guteriechende Überraschung!

^-^’’ Das Spatzbad ist ja sooo süß und ich freue mich schon sehr darauf, es mir wenn es so richtig kalt ist, mit der duftenden, das Wasser grün färbenden Essenz im Badewasser so richtig gut gehen zu lassen. Besonders mit der Geschichte im Hinterkopf, die das Spazbad begleitet:

Das war ein Tag! Versteckspiel im Nieselregen und Fangen in der Matschepample, dass es nur so spritzte. “Wir sehen aus wie Wildschweine”, ruft der kleine Dreckspatz und die anderen Kinder lachen. Hoffentlich gibt’s daheim keinen Ärger… Aber Mama schüttelt nur kurz den Kopf. Sie steckt die Wildschweinsachen in die Waschmaschine und den Dreckspatz in die Badewanne mit waldgrasgrünem Wasser: “Tief durchatmen, kleiner Dreckspatz – damit Du Dich nicht erkältest!” Brav atmet er den milden Kräuterdruft ein und alles in ihm wird langsam wohlig warm. Er freut sich schon auf morgen- auf die nächsten großen Abendteuer.

Da mag ich direkt schon selbst wieder im Matsch herumtollen ^-^’’ Warum eigentlich nicht – ein schöner Spaziergang in der goldenen Herbstsonne und sich wie ein Kind darüber freuen, mit den Füßen das herabgefallene Laub aufwirbeln zu können.

Leider scheint die Sonne im Moment nicht so gülden und im Nieselregen fangen zu spielen  wäre ob meines momentanen Gesundheitszustandes *hatschi* wohl auch keine all zu gute Idee. Da muss mich der kleine Hello Kitty-Bär wohl noch ein bisschen Glück bringen ^-^’’. Dieser hat übrigens auch beim richtigen Bären große Euphorie ausgelöst.

Und die niedlichen Pflaster sind ja eigentlich fast zu schade zum Verwenden ^-^’’. Da muss ich beim Plätzchenbacken gut aufpassen. Letzten Samstag ging schon alles gut. ^-^’’ Zwei verschiedene Sorten von Schokocookies haben wir ausprobiert. Dazu vielleicht später mehr.

Hach ja –so eine schöne kleine große Überraschung. Vielen vielen Dank! Fühlt sich an wie Weihnachten und versetzt mich schon ein bisschen in “Geschenke-Überleg-Vorbereite-Stimmung”.  Vielen, vielen Dank!


30
Sep 08

Martin Reichert “Wenn ich mal groß bin”

oder “Das Lebensabschnittsbuch für die Generation Umhängetasche”.

Oh man, wenn einen mal eine Erkältung bei den  Temperaturen [es war Sommer, August, als ich dies schrieb] erwischt. Das ist nicht lustig! Aber seit etwas mehr als einer Woche habe ich heute Abend zum ersten mal wieder das Gefühl, mehr als zwei zusammenhängende Sätze (oder Zeilen Code) am Computer zusammenschreiben zu können.

Glücklicherweise hatte ich vor ein paar Tagen, als ich nachts partout nicht schlafen konnte und “Wenn ich mal groß bin” gerade fertig gelesen hatte einen großen “Mein Kopf schreibt Artikel”-Flash. Und weil ich schon so häufig gelesen habe, dass, wenn der Kopf arbeitet und einen nicht schlafen lässt, man die Gedanken aufschreiben soll, habe ich dies sogar getan und somit nicht alles vergessen, was mir zu diesem doch sehr diskussionsanregenden Buch durch den Kopf ging.

snip –

Lieber Leser, das was du bis hierhin gelesen hast, ist nun schon wieder ein paar Wochen alt, besser gesagt etwa einen Monat. Durch ein kleines Missgeschick ist eine Rohversion des Eintrages auch schon mal in meinem Newsfeed gelandet, hier und heute gibt es jedoch endlich das überarbeitete, ausformulierte Geschreibsel. ^-~

– snip –

Gerade höre ich in einem meiner Lieblingspodcasts, SWR2 Leben, einen Bericht jenem Buch und dem darin behandelten Thema des Nicht-Erwachsenwerdens. Inspiriert dadurch und ein wenig am schlechten Gewissen gekitzelt möchte ich den angefangenen Artikel nun endlich zu Ende zu führen.

Es gibt sehr vieles, was mir damals, nach der Lektüre von “Wenn ich mal groß bin: Das Lebensabschnittsbuch für die Generation Umhängetasche” von Martin Reichert durch den Kopf gegangen ist. Aufwühlendes, Philosophisches, Neugieriges, Euphorisches, Zerknirschendes und sehr viel Inspiration!

Allem voran stellte sich bei mir schon während des Lesens die Erleichterung ein, endlich mal etwas gelesen zu haben, was dem allgegenwärtigen Jugendwahn entgegen tritt und – zumindest im Kontext meines Lebens – mir ein wenig die Bestätigung gibt, dass definitiv nichts Falsches daran ist “erwachsen zu sein“.  Besser gesagt, dass es eine Bereicherung ist und man sich nicht mehr verstecken muss, hinter der Jugend, der Unsicherheit die sie mit sich bringt und all den Fassaden, um dazu zu gehören.

Zwar gehöre ich nicht direkt in die von Reichert beschriebene Generation – obwohl ich wirklich an meiner Umhängetasche hänge ^_^” – dennoch hält auch mir das Buch einen Spiegel vor und warnt mich quasi davor, nicht den Absprung zu verpassen. Der typische Anhänger der Generation Umhängetasche ist um die 30+, hat keinen wirklich festen Job,  lebt vom Heute ins Morgen und ist ständig bemüht, ‘hip’ zu sein und bloß nicht erwachsen (=spießig) zu werden. Sein Leben ist überall und nirgendwo und alles andere als berechenbar, denn Möglichkeiten muss man sich ja offen halten.

Im Gegensatz zu dem Generationenbuch “iCool” von Ric Graf ist Generation Umhängetasche gut strukturiert und bietet dem gewillten Leser nützliche Aspekte. Es ist im Stil eines Selbsthilfebuches aufgezogen. Eine Art Ratgeber, mit Hilfe dessen man in x Schritten den alten Balast loswerden und einen Weg in eine ‘unbeschwerte’ Erwachsenenwelt einschlagen kann. In wie fern man Reicherts Buch als Ratgeber oder eher als Pop- bzw. Unterhaltungsliteratur sehen möchte, kann bestimmt hitzig diskutiert werden ^.~.

Ich kann mir zumindest gut vorstellen, dass die Meinungen zu dem Buch sehr stark auseinander gehen. Kontroversen darüber, ob die Beschreibung der Generation so passt oder nicht kann man letztendlich bei dem Genre der Generationsbücher nicht vermeiden. Wie Martin Reichert selbst schön schreibt:

” [...] die jeweiligen Vertreter dieser vergleichweisen kleinen Gruppen [beschrieben Generationen] im späteren ‘erwachsenen’ Leben eher über eine publizistische Stimme verfügen und somit den Diskurs bestimmen. [...] ”  1

Dagegen helfen dann Talkshows, YouTube, MySpace und nicht zuletzt Blogs. Im übrigen rechne ich es dem taz-Autoren sehr hoch an, dass er auf diesen Punkt eingeht und auch andere Generationenbücher nicht unberücksichtigt lässt. Hier lese ich nicht die Arroganz anderer, welche nicht an sich zweifeln sondern absolute Wahrheit predigen, bzw. ihre Wahrheit als die absolute (Sicherlich ist dies nur ein Verkaufsrezept – eines, welches mir persönlich jedoch bitter aufstößt).

Nicht selten habe ich mich bei allen bisher gelesenen Generationsbüchern gefragt, in welcher Parallelwelt ich leben muss, dass ich ohne Drogen und wilde Sexorgien aufgewachsen bin und auch heute eher wenige Menschen kenne, zu deren Lebensstil diverse Aufputschmittel (abgesehen von Kaffee) und das ganze drum herum gehören. Und somit finde ich es gut, wenn ein Autor nicht von einem “ganzheitlichen Wir” schreibt.

Was mir während des Lesens auffiel: Gerade wenn es darum geht, in welchen Hals man die Umhängetaschengeschichten bekommt, spielt die Intonation des inneren Lesers eine sehr große Rolle. Mein innerer Vorleser hat das gut gemacht, etwas bissig ohne das bereits oben erwähnten Zwinkern im Auge vermissen zu lassen. So dass es mir letztendlich viel Spaß gemacht hat, dies Buch zu lesen.

Einzig das vorletzte Kapitel fiel etwas aus der Rolle. Aber ich nehme an, dass ich hier einfach nicht genug Insiderkenntnisse habe, um den Witz zu verstehen. Leider war ich noch nie in Berlin und zu der Medienwelt gehöre ich auch nicht, und ein bisschen zu jung bin ich ebenfalls. Vielleicht muss ich das Kapitel irgendwann einfach noch mal durchlesen und sehen, ob ich es auf meine Welt übertragen kann. Auf meine Heimat, auf die Stadt, in der ich zur Schule ging, in der ich jung war und – ja.

Zu guter letzt, habe ich noch eine Kleinigkeit, welche mir positiv ins Auge gehüpft ist. Obwohl Sprache ja nicht unbedingt mein naturgegebenes Talent ist, gefällt es mir viel besser, in Büchern gut geschriebene Texte zu lesen. Solche, welche mich herausfordern, welche unsere vielfältige und ausdrucksstarke Sprache nutzen und nicht masakrieren. Und Dinge, wie Wörter, die ich bisher noch nie geschrieben gesehen habe – deutsche, für mich quasi ausgestorbene Wörter, machen einen Text für mich memorabler. Er wird dadurch zu etwas Besonderem. Und so mag es albern klingen, aber die Verwendung von “linnenen” hat sich bei mir positiv ins Gedächtnis gebrannt und hinterlässt bei mir das Gefühl, dass der Autor die Wörter die er verwendete wohl gewählt hat. Es fühlt sich für mich in keinster Weise so dahingerotzt an, wie es – im Nachhinein betrachtet – bei “iCool” der Fall war.

Fazit

Nun, warum fand ich das Buch jetzt gut? Weil es so angenehm war, etwas zu lesen, was mich inspiriert, erwachsen zu werden. Was mir auch ein wenig die kleinen Sünden aufgezeigt hat, Sentimentalitäten die längst überholt sind und die einem, wenn man mal ehrlich ist, weder Spaß machen noch irgendwelchen anderen Nutzen bringen. Häufig ist es sogar eher das Gegenteil – sie machen traurig. Außerdem bietet es eine phantastische  Diskussionsgrundlage, zum Philosophieren, zum Weiterdenken ^-^

Weiterlesen/-hören/-sehen


  1. Martin Reichert “Wenn ich mal groß bin”, S. 69 Z.6ff []

27
Sep 08

Ich bin glücklich!

Illustration

Ja, es gibt sie, diese Momente in denen man ich glücklich ist bin. Und umso schöner werden sie, wenn ich plötzlich mitten in allem Überschwang stehen bleibe und feststelle: “Wow – ich bin glücklich!”

Wenn Dich mal so ein Moment erwischen sollte, genieß ihn, lass ihn Dich umarmen und all die kleinen Dinge, die urplötzlich so groß werden weil sie in bunten Farben vor Deiner Nase herumhüpfen ^-^ Deine Stimmung noch weiter erhellen. Das Leben hat glücklicherweise so viele tolle Kleinigkeiten, die es lebenswert machen können!

So, und um noch einen kleinen Melismus loszuwerden (ich weiß, ich weiß, andere haben das auch schon gedacht, gesagt, geschrieben ^-^’’):

Glück kann man nicht erzwingen, man muss es zulassen.

In diesem Sinne, lasse ich doch einfach mal häufiger das Glück zu, welches auf meiner Nase sitzt. ^-^’’ Mosern und Meckern, schlecht gelaunt oder traurig sein ist auf Dauer schließlich ganz schön anstrengend. Und es gibt so viele Dinge, über die ich eigentlich glücklich bin, wenn ich ihnen endlich mal die verdiente Aufmerksamkeit schenke.


05
Sep 08

Aber meine Bücher nehmen sie mir nicht!

Wobei – bei der ungewöhnlichen Häufung von Ausfällen kabelgebundener Dienste in unserem Haus fehlt eigentlich nur noch, dass der Strom aufgibt. Aber das wollen wir mal nicht hoffen. Unser Kühlschrank hält die Kälte nur für 5 Stunden und das Wochenende steht an! ^-^

Was ist geschehen? Nachdem ich nun schon eine Woche ohne Internetverbindung bin – und ich bezweifle, dass sich da ohne größeres Gequengel etwas ändern wird –  ist gestern Abend auch unser Fernsehkabel hopps gegangen. Das Schicksal hat wohl eindeutig beschlossen, dass ich zu häufig vor diesen eckigen Kästen sitze (Wobei ich Fernsehn für mich quasi keine Beschäftigung mehr ist – außer ich habe kein Internet -_-”) Glücklicherweise hat es dabei allerdings außer acht gelassen, dass des Bärs Fernseher über DVBT versorgt ist *puh*. ^-^ Muharhar.


05
Jul 08

Vokabeln lernen und Reis spenden

Mit dem Project/”Spiel” FreeRice des World Food Programms kann man gleich zwei gute Dinge auf einmal verrichten. Zum einen seinen Wortschatz der Englischen Sprache aufbessern und zum anderen je richtig zugeordnetem Wort 20 Reiskörner spenden lassen.

Screenshot Free Rice
Bild1 Pro richtig zugeordnetem Word werden 20 Reiskörner gespendet!

Eine wirklich gute Motivation jeden Tag ein paar neue Wörter zu lernen oder mit altbekannten neu zu verknüpfen.


20
Jun 08

Inspiration von(m) Selbst

Wann bist du das letzte Mal dein eigenes Geschriebenes durchgegangen, hast in alten Gedanken gekramt und damit vielleicht die ein oder andere Erinnerung herausgeholt?

Bei mir ist es etwas länger her, wobei – eigentlich ist dies gelogen – denn gerade vor ein paar Minuten habe ich ein wenig durch meinen Blog geblättert und war überrascht; überrascht von der Vielfalt, den Ideen, den Texten. Es war, als hätte ich vollkommen vergessen, dass ich all dies jemals geschrieben habe. Wobei, ich fürchte, die traurige Wahrheit ist, dass ich es vergessen habe.

Alte Gedanken, Neue Motivation

Ich gehöre zu dem Typ Mensch, der Dinge schreibt und sie dann zur Seite legt. Ich greife sie nicht wieder auf, tägliche, wöchentliche Reviews gehören bei mir nicht zum Standard. Eigentlich schade, denn so wirkt es im Moment, geht mir dadurch eine fantastische Möglichkeit verloren, positive Gefühle in mein Leben zu bringen.

Gerade für all jene, die wie ich mit einem etwas schwächer ausgeprägten Selbstbewustsein zu kämpfen haben, gibt es wahrscheinlich nichts besseres, als auf Entdeckungsreise in den eigenen Gedanken zu gehen, zu sehen, was man geschaffen hat. Was für ein großer Fundus an Ideen liegt mir dort zu Füßen.  In Momenten, in denen mir die Welt da draußen grau und ohne Motivation oder Inspiration daher kommt, in denen ich mich verloren fühle und nichts mit mir anzufangen weiß, sollte ich unbedingt darauf  zurückgreifen, mich daran laben.

Alex Shalman ging vor wenigen Tagen mit seinem Artikel “Use A Bragging Journal To Harvest Every Success” in eine ähnliche Richtung und auch DumbLittleMan greift ein sogenanntes Bragging-Journal in dem Beitrag “10 Crafty Ways To Create Unshakable Confidence” auf. Als ich diese Artikel las musste ich sehr daran denken, welch positiven Einfluss es auf mich hatte, eine “Dinge die ich am heutigen Tag geschafft habe”-Liste zu führen und dass ich unbedingt wieder damit anfangen sollte!

Und dieses Mal mit einer kleinen Verbesserung. Ich möchte nicht mehr nur einfach schreiben, zur Seite legen und vergessen. Ich möchte das, was ich geschaffen habe, benutzen um daran zu wachsen, um mich zu inspirieren, zu motivieren und alte Ideen wieder entdecken, die im Alltagstrott ganz nach hinten in die letzten Windungen meines Gehirnes verschwunden sind.

Noch Ein Paar Links

Und für ein wenig externe Inspiration, habe ich noch ein paar Artikel zum Thema “Wöchentlicher Rückblick und Aufarbeitung” herausgekramt:


31
Mai 08

Einfach Mal Auslassen

Den Computer nach der Arbeit. Einen ganzen Abend genießen mit Lesen, Telefonieren, Unterhalten. Keinen Druck machen ob dem Informationsschwall, den man verpassen könnte oder den Mails. “Ich müsste mal wieder bloggen?!” So ein Käse, ich blogge aus Spaß an der Freude wenn mir danach ist, also warum selbst unter Druck setzen?

Morgen, quasi heute ist auch noch ein Tag ^-^. Die Meldungen über Googles neues Favicon, die aktuellsten Softwareupdates, dem Versuch Firefox’ demnächst einen Download-Weltrekord aufzustellen, tolle neue Web2.0 Applikationen, und und und laufen mir nicht weg.

Dafür gewinne ich einen wirklich schönen, produktiven (!) und entspannten Abend, der mich mal wieder daran erinnert, dass ich hartnäckiger den PC einfach mal aus lassen sollte. Denn auch wenn sie nur nebenbei läuft, das Ablenkungspotential ist groß.


03
Mrz 08

Burzeltag oder “Wie die Zeit vergeht”

Und schon wieder ein Jahr herum. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Aber ich habe mir “sagen lassen” – irgendwann in irgendeinem Podcast – dass dies daran liegt, dass man im “Alter” weniger aufregende Dinge erlebt und sich dadurch an weniger erinnert. Dies führt dazu, dass man das Gefühl hat, die Zeit ginge schneller vorüber.

Um genauer zu sein:

Kinder hätten ein anderes Zeitempfinden, weil sie jeden Tag Neues entdeckten und ständig Unbekanntes verarbeiten müssten, sagt der Tutzinger Ökonom und Zeitforscher Martin Held. Dadurch erfordere jeder Augenblick eine größere Präsenz. Jeder Moment werde intensiv wahrgenommen. Jeder Tag scheint daher lang zu sein. «Wenn wir älter werden, wird vieles zur Routine. Dadurch kommt es uns so vor, als würde die Zeit schneller vergehen», erläutert der Wissenschaftler.

Quelle: Warum vergeht die Zeit im Alter schneller?

Am Anfang des Jahres hatte ich ein paar sehr produktive Tage und musste feststellen, dass es für mich ein Unterschied wie Tag und Nacht ist, wenn ich die Zeit produktiv nutze und sie nicht nur verstreichen lasse ^.~

Nun werde ich meine Zeit jedoch sinnvoll nutzen und den Tag mit vielen kleinen und großen motivierenden Dingen erfüllen.

Noch ein wenig Lektüre zum Thema:


09
Nov 07

Organisations-Templates zum Ausdrucken

Organized Home offeriert eine sehr große Anzahl an praktischen und schicken Templates zum Organisieren des täglichen und nicht ganz so alltäglichen (Weihnachten) Lebens.

Screenshot der Weihnachts-Templates Liste
Die Weihnachts-Templates von Organized Home

Von Kalendern bis hin zu Einkaufs- und Notfalls-Checklisten gibt es fast alles was der moderne Lifehacker zum Planen seines Haushaltes benötigt. Das riecht fast nach einem Großauftrag für den Copyshop des Vertrauens. ^.~

Nur auf die Templates hinzuweisen reicht allerdings nicht. Mir persönlich sagt auch der Blog sehr zu. Rund um die Haushalts- und Lebensorganisation, Tipps und Tricks zum Ausmisten und natürlich auch Links zu Artikeln ähnlichen Kalibers; das Ganze gut aufbereitet. Quasi perfekt zur Herbst- und Wintersaisson, wenn es draußen ungemütlich wird und man wieder mehr Zeit hat, sich um sein Nest und sein Leben zu kümmern.


13
Mai 07

Sommerpause

Zurück im Herbst – oder wenn es etwas zu erzählen gibt.

Für den Moment bin ich draußen und erfahre das Leben. Genieße die Sonne, den Regen, den Wind. Erfinde mich neu und habe viel Spaß dabei.


03
Mrz 07

Bestandsaufnahme der letzten 24 Jahre

Zur Feier des Tages, garantiert unvollständig ^.~ 24 Dinge, die mir zu den letzten 24 Jahren einfallen

  • Eine spontane Fahrt ans Meer (mit Bettina & Edi)
  • Auftritt mit einer Metalband (Rosegrove)
  • Wildes “campen”- übernachten in einem Auto
  • Meiner Relilehrerin gesagt, dass ihr Unterricht so schlecht sei, dass ich es nicht für sinnvoll erächte, daran teilzunehmen
  • Ich habe ne echt kleine ICQ-Nummer – zumindest die erste von den dreien
  • Segelte mit einerm Zweimaster übers Ijslemeer
  • Schloss sich ungefragt einer Parisreise zweier Schulkameradinnen an, weil sie mit nach Paris wollte
  • East 17 Konzert als ich 14 war – ohne die Namen der Kerle zu kennen
  • Hat mal gekellnert
  • Hat mal im Kinderturnen als Co-Trainerin gearbeitet
  • Hatte mal den 3. Platz bei einem Kinderturnfest
  • Im Wiener Hofgarten Waltzer getanzt
  • Ballkönigin geworden (Die Wahl war manipuliert ^.~)
  • Von der Uni spendierte Fahrt nach Warschau auf Grund guter Leistungen
  • Besitze eine der wenigen deutschen “Reiterhof Dreililien” Fanseiten (mir ist eigentlich nur eine andere nicht wirklich richtige Seite bekannt)
  • Auf Bäume geklettert
  • Im Nachtzug gereist
  • Unter einem Brückenbogen Lieder gesungen
  • Barfuss im starken Sommerregen durch die Stadt getanzt und bis auf die Haut nass geworden
  • Von zu Hause ausgezogen (in dem sie in den Zug stieg …)
  • Besuchte die DDR (Beweisstempel in meinem Kinderausweis ^.~ )
  • Frühes herumbasteln an einem PC (Commodore PC 286 mit 80MB Festplatte, MS Dos und Geoworks, später Windows 3.1 – kann allerdings auch sein, dass ich jetzt zwei PC’s vermische, war da noch soo klein)
  • Im Kunstunterricht durften wir in Kleingruppen einen kompletten Raum gestalten, Thema “Lee(h)rräume”
  • Im Schulchor, ~Orchester und der Schülerzeitung mitgearbeitet (Layout & Coverbild)

Hui, das war schwer. Allerdings auch schön, mir Gedanken zu machen, was ich eigentlich schon alles erlebt habe – und dass es gar nicht soo wenig ist. Viele schöne Erinnerungen, Dinge bei denen ich heute richtig schmunzeln kann sind mir dabei wieder ins Gedächtnis gekommen.


26
Feb 07

HandyInfo – Fahrplaninfo mobil

HandyMobil KVB

Genauso etwas habe ich gesucht. Und was für ein Glück, dass ich darüber gestolpert bin ^.^ Rheinland-Mobil bietet gesponsort von der Sparkasse KölnBonn die Java2-Application HandyInfo KVB an, mit der man schnell und einfach Verbindungen mit Hilfe des Handys suchen kann.

Das Programm zu verwenden ist relativ einfach – und mit dem Internet wird erst verbunden, nachdem man Start-, Zielort, Haltestellen und eine Uhrzeit eingegeben hat. Sehr praktisch ist, dass man die Ortschaften aus einer Liste auswählen kann. Damit muss man nur die Haltestellennamen tippen. Es gibt auch die Möglichkeit, Haltestellen als Favoriten einzurichten. Mehr über die Anwendung und ihre Funktionen erfährt man im Handbuch PDF.

Bisheriger Hacken: Irgendwie konnte das Tool noch keine Verbindung zur Datenbank herstellen *grübel* – was ich da wohl falsch gemacht habe?? Wäre schade, wenn es nicht funktonieren würde, denn im Notfall eine Fahrplanauskunft dabeizuhaben kann nicht schaden. Und mit Hilfe eines Mini-Browsers (z.B. OperaMini) vrs-info.de zu besuchen, dass muss nicht unbedingt sein.


21
Feb 07

Umgeräumt

Ja, auch in einem 8m²-Zimmer gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, seinen Schreibtisch unterzubringen. Ich testen inzwischen die dritte Version. Auch wenn ich mich mit dem Schreibtisch in den Raum, dem Rücken zur Wand sitztend, die Sonne in mein Gesicht scheinend, stehend wirklich wohl gefühlt habe – auch wegen gutem Feng-Shui ^.~ (Mit dem Gesicht zur Tür und auch zum Fenster) – störte es mich doch, dass mir diese Variante einfach seeehr viel Platz gestohlen hat. Wohlmerklich Platz zum laufen, Platz in meinem Zimmer, denn was Unterbringungsmöglichkeiten angeht, war es eigentlich eine gute Lösung.

Foto meines Schreibtisches
Bild meines Schreibtisches in neuer Position

Nun steht der Schreibtisch so, dass ich mit dem Rücken zur Tür – quasi genau um 180° gedreht – sitze. In meinem kleinen Zimmer eröffnet sich nun scheinbar unendlich viel Raum und ich kann meine Magnettafel endlich sinnvoll nutzen. Da ich nun um zu arbeiten, nicht mehr ganz so häufig an meinem Schreibtisch sitzen werde, denke ich, dass es ok ist, mit dem Rücken zur Tür zu sitzen. Leider kann ich weder meinen Drucker noch meinen Scanner ständig an den PC anschließen, da dies einfach das Raumklima stören und meinen Tisch mit letztendlich nicht wirklich häufig benötigtem Kram zustellen würde.

Entschuldigt das schlechte Bild. Die Kamera meines Handys lässt bei schlechten Lichtverhältnissen leider etwas zu wünschen übrig. Aber ich denke, ich werde ein besseres nachreichen, sobald ich mir die Digicam meines Bären ausgeliehen oder ein Foto bei besseren Lichtverhältnissen gemacht habe.


30
Jan 07

Willkommen in der Familienpackung – SE K610i

SE K610i – ein kleines Weihnachtsgeschenk oder eine große Belohnung für die bestandenen Prüfungen.
Warum das Ganze? Neues Handy, neuer Vertrag?

  1. Mein alter “Kartenvertrag” – soweit man das bei Prepaid-Karten sagen darf – war einfach viel zu teuer.
  2. Wenn ich das Handy hätte gebrauchen können, war meine Karte leer.
  3. Die Tastensperre meines Siemens A55 hat sich ständig von selbst aufgehoben – welch Glück, dass es noch nie die Feuerwehr angerufen hat.
  4. In Anbetracht der Tatsache, dass ich demnächst in der Uni “wohnen werde” ^.~ fand ich es eine gute Idee, dort eine Homezone einrichten zu lassen, damit ich dort wie auf Festnetz zu erreichen bin.
  5. Ich war mehr als unzufrieden mit dem Vorhandensein und der Stärke des E-Plus-Netzes.
  6. Ich fand die Idee, demnächst immer eine Kamera dabei haben zu können irgendwie verlockend.
Mein Sony Ericsson K610i
Sony Ericsson K610i [Flickr]

Für dieses Spielzeug entschieden habe ich mich mal wieder wegen der unvernünftigsten Gründen, die es gibt – meinem Bauch und meinem ästhetischen Empfinden. Natürlich habe ich auch mal ein Blick auf die Daten geworfen und mir sogar Zeitungen mit Tests angesehen. Der Preis spielte natürlich ebenso eine Rolle, denn ich kann mir definitiv kein Handy für Hundert oder mehr Euro leisten. Da kam es mir wirklich zu gute, dass das gute Stück zu dem O2 Genion Vertrag nur knapp 10 € kostete.

Nach ein paar Wochen Spielzeit bin ich nach wie vor sehr begeistert. Der Sache mit den etwas engen Tasten bin ich eigentlich ganz gut gewachsen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich schon fleißig geübt habe, denn dieses eine kleine Tetris-ähnliche Spiel lässt mich etwas süchteln. Auch die etwas ungünstig liegende Internettaste war bisher kein Problem – ich bin noch nicht darauf gekommen, was vielleicht auch daran liegen mag, dass ich bevorzugt die mittlere an Stelle der vorgeschlangenen linken oberen Auswahltaste verwende.

Nach meinem kleinen Handychen ohne großartige Extra-Funktionen bin ich diesem Phone direkt verfallen. Kalender, Alarme, individuell einstellbare Verknüpfungen zum schnellen Zugriff auf die Lieblingsanwendungen, Musik- und Videoplayer sowie natürlich die beiden Kameras und Spiele. Da kann ich fast schon etwas nachvollziehen, wieso Jamba und Co nicht aufhören härtnäckig zu werben.

Wo ich gut überleiten kann zu einem anderen Thema. Warum um Himmels Willen bezahlt irgendjemand so viel Geld für so hässliche Themes oder Wallpaper wie sie in der Fernsehwerbung angeboten werden – oder Klingeltöne?? *kopfschüttel* Schon das von SE mitgelieferte Übertragungstool beinhaltet die wirklich simple Möglichkeit eigene Hintergründe für das Handy zu erstellen. Und für komplexere Themenanpassung gibt es den Theme Creator Pro oder myTheme Creator. Und wo Creator-Tools sind, gibt es auch Communities, in denen die Themes angeboten werden, so z.B. bei Lasyk oder Mobile9. Bei ersterem habe ich auch mein aktuelles Theme “Flower” gefunden.

Neue Themes installieren geht extrem einfach. Handy entweder mit Hilfe des mitgelieferten SE Synchronisationtools, der wundervollen Freewarelösung MyPhoneExplorer (dazu werde ich bestimmt noch mal einen extra Artikel schreiben ^.~, so viel wie das kann) oder via einfachem Datentransfer, wobei die im Gerät integrierte Flash-Karte als normale Speicherkarte verwendet wird, auf den Speicherstick in dem Handy zugreifen und die *.thm Datei in das Ordner Theme laden. Über Einstellungen > Bildschirm > Designs kann dann auf die in diesen Ordnern liegende Themen zugegriffen werden.

Wie man vielleicht aus dem oben stehenden Text entnehmen kann, bin ich noch sehr euphorisch. Auf jeden Fall macht es mir jetzt wesentlich mehr Spaß, das Ding auch zu benutzen. Will heißen, ich werde mehr darauf achten, dass der Akku voll ist und ich es auch hören oder wenigstens spüren kann. Zudem kann ich von der Homezone nur schwärmen. Gelegt habe ich sie mir in die Nähe des Physikalischen Instituts, so dass sie auf jeden Fall bis zum Poppelsdorfer Schloss und zur Bibliothek gehen sollte – so war der Plan. In der Realität bin ich inzwischen sowohl bei mir zu Hause, als auch noch in Teilen der Innenstadt, in Endenich, Poppelsdorf und Ippendorf noch über die Festnetznummer zu erreichen. Genial! Ich freu mich ja so auf den Sommer und überhaupt – Kommunikation – Leben!!!!

Naja, so ein klein bißchen was Kritisches muss ich dann aber doch loswerden. Also hier noch eine kleine, unsortierte Liste an Dingen die mir bisher aufgefallen sind:

  • Wenn man viel spielt, geht der Akku schon recht schnell leer und manchmal hackt die Flash-Animation des Themes etwas.
  • Es ist auch schon einmal passiert, dass sich das Handy ausschaltete.
  • Auf die Internettaste zu kommen, kann teuer werden, da man sich dann direkt einwählt. Ein Ausweg dafür wäre, die Internetprofile einfach zu löschen – solange man nicht vor hat mit dem Handy ins Internet zu gehen oder MMS zu verschicken!
  • Die Töne sind etwas komisch, aber die Freispruchfunktion wirklich gut (habe jetzt keinen Vergleich, aber qualitativ für mich definitiv top!).
  • Ich finde es doof, dass man zweimal klicken muss, um sich die Kontakte ansehen zu können.
  • Ich habe noch nicht herausgefunden, wie die Kurzwahl funktioniert – habe mich zugegebenermaßen damit aber auch noch nicht auseinandergesetzt.
  • Die Bedienungsanleitung könnte etwas mehr bebildert sein. Vorallem zum besseren Verständnis der Bedienelemente und Icons. Ich wäre nicht von selbt darauf gekommen, dass der mich ein wenig an ein RSS-Icon (A propos, einen RSS-Reader hat das Ding auch – soll aber nicht so toll sein, habe ich irgendwo gelesen. Habe ihn selbst jedoch noch nicht ausprobiert.) erinnernde bläuliche Kasten das Symbol für UMTS-Empfang darstellt.
  • Bei zu wenig Licht braucht man gar nicht versuchen Photos zu machen, außer man nimmt starke Körnigkeit in Kauf. Bin schon am überlegen, ob ich mir nicht einen Blitz zulegen soll. Aber ob sich das lohnt …

29
Jan 07

Lebenszeichen

Ich habe sie hinter mir! Endlich, endlich. Anstrengend war es und so richtig bekomme ich die Prüfungsangst nicht in den Griff – aber das soll für die nächsten Monate auch keine Rolle mehr spielen.

Ich freue mich auf das, was jetzt kommt. Das Arbeiten in der Gruppe an einem Thema, welches mich interessiert und auf das ich mich voll und ganz konzentrieren kann. Und die Möglichkeit, die Arbeit auf der Arbeit zu lassen und meine Freizeit zu Hause wirklich als Freizeit verwenden zu können. Lieber mal länger im Büro sein, dafür zu Hause entspannen können.

Entspannen … *träum*


02
Jan 07

Happy 2007

Ein wundervolles 2007 wünsche ich euch, hoffe ihr seid gut hineingerutscht und mit keinem allzugroßen Kater wieder aufgewacht. Wir haben es gerade so geschafft, nicht einzuschlafen. ^.~ Die lange Fahrt aus der Schweiz zurück am Vortag von Sylvester und eine fiese Erkältung saßen uns ein wenig in den Gliedern. Letztere befindet sich glücklicherweise inzwischen im Endstadium, so dass ich mich neuen Zielen zuwenden kann. Und ganz der menschlichen Natur nach, – nach irgendwem, den ich letztens gelesen, gehört oder gesehen habe – eignen sich äußere Fixpunkte gut um einen weiteren Motivationsschub für neue und alte Ziele zu erhalten. Also fasse ich mich heute kurz, wünsche einen geruhsame erste Woche im Jahr 2007 und viel Energie, Motivtion und Inspiration für jeden neuen Tag in eurem Leben ^.~.


05
Dez 06

Schönheitsideal

… oder die Macht der Grafikbearbeitung und demjenigen, der dahinter sitzt.

Wie aus normal werbeschön wird

Das Video ist ein Teil der Dove Kampagne für wahre Schönheit – ähm, oder auf Deutsch: Initiative der wahren Schönheit.


14
Nov 06

Koop in concert

Gestern abend war es dann soweit. Gegen halb sieben haben wir uns auf den Weg gemacht um ganz unvernünftig mit dem Auto in die Nähe des Stadtgartens zu kommen. Entgegen aller Erwartungen war dies gar nicht so schwer, unter anderem auch wegen der guten Wegbeschreibung. Kurzentschlossen und nachdem wir einmal eine Schleife fahren mussten, haben wir uns für ein Parkhaus entschieden, dass etwa ein bis zwei Kilometer vom Stadtgarten entfernt liegt. Dummerweise war der Himmel uns nicht ganz so gnädig gesonnen, so dass wir relativ feucht am Stadtgarten ankamen, um uns direkt die ersten Karten an der Abendkasse sicherten. Will heißen, wir waren ziemlich früh. Die Verkäuferin schaute uns etwas amüsiert an, als wir fragten, ob es denn noch Karten gäbe.

Wie auch Petersen von The Loud Minority in seinem Artikel über das Konzert in Hamburg berichtet, wurde das gestrige Konzert in Köln eher in einer gemütlichen kleinen Runde genossen. Ich bezweifele, dass es gar 100 Besucher waren, allerdings ist es gut möglich, dass ich die Besucherzahl unterschätze. Auf jeden Fall war es gemütlich leer. Dennoch gerade so viele Besucher, dass es nicht zu wenig waren.

Wann das Konzert anfing weiß ich nicht mehr, es war auf jeden Fall gegen halb 11 fertig. Also zu einer sehr moderaten Zeit – im Gegensatz zum letzten Mal ^-^”. Der Anfang ging jedoch etwas schleppend. Zumindest wurden einige Besucher zwischenzeitlich etwas ungeduldig. Der nette Jazz, der im Hintergrund lief, war jedoch genug, mich bei der Stange zu halten. Dieses Mal lief das Konzert ohne Vor-Act. Direkt kamen Koop & ihre Musiker auf die Bühne. Einzeln und ein klein wenig inszeniert.

Neben Kontrabass, Vibraphon, Schlagzeug, Keyboard und Computer (und was sich noch so hinter dem Mac versteckte ;) auf dem Pult hinter dem Magnus Zingmark und Oscar Simonsson standen – ganz in Manier des Koop Island Covers mit blauem Lidschatten und Negligés – gab es einen weiteren Musiker der zwischen Posaune und karibischen Trommeln (??) wechselte. Schick, schick. Ich bin ja absoluter Fan des Vibraphones … in Kombination mit Kontrabass ^-^” und überhaupt – tolle Kombination. Und meine absolute Hochachtung haben sie dafür, dass sie bei manchen Lieder auf Gesangsaufnahmen spielen. Stelle ich mir tierisch schwer vor.

Angefangen wurde mit “Koop Island Blues”, glaube ich ^-^” und weiter ging es mit anderen Lieder von “Koop Island”. So ein bißchen hatte ich das Gefühl, einige waren nur wegen der absolut bezaubernden Yukimi Nagano da. Zumindest bekam sie die herzlichste Begrüßung. Besondere Freunde ging durch das Publikum, als zu “Summer Sun” angestimmt wurde, nicht anders, als ich es über das Konzert in Hamburg gelesen habe. Da ich mich sehr gefreut habe, dieses Lied ein weiteres mal Live zu hören, kann ich dieses durchaus verstehen.

Neben “Summer Sun” gab es unter anderem “Tonight”, “Waltz for Koop” als eine der Zugaben – genauer kann ich mich jetzt nicht mehr erinneren. Dafür bin ich einfach zu viel rumgehopst. Praktisch, eine Überleitung. Irgendwie hat es mich sehr erstaunt, wie ruhig doch die Masse an Zuschauern dieses Konzert verfolgte. Wie kann man denn bei den Klängen von Koop stillstehen? Da kamen mir die Kölner doch etwas unterkühlt vor, wie sie ganz intellektuell an ihren Drinks nippend dem Sound der Band folgten. Ich glaube, zwischendrin wurde es auch Koop etwas zu träge, haben sie doch erfolglose Versuche gestartet, etwas Bewegung in die Meute zu bekommen, in dem sie explizit zum Tanzen, Klatschen oder Feuerzeug in die Luft recken aufforderten. ;)

Wie dem auch sei – schnell war es vorbei. Sie ließen sich zwar noch zu einer zweiten Zugabe überreden, dann war es entgültig vorbei. *schnüff* Doch trotz der Kürze, die mir ja bereits von den CDs bekannt ist, hat mir das Konzert sehr viel Spaß gemacht. Glücklicherweise habe ich trotz des Zappelns heute keinen Muskelkater. Und im Hintergrund läuft jetzt die Life-CD, die gestern für 5 € standen werden konnte. Darauf ist ein 61 minütiger Mitschnitt des Auftritts in Montreux von 2002. Und ich glaube, dort ist auch der ein oder andere Song von “Sons of Koop” dabei – muss ich allerdings noch mal gegenprüfen.


13
Nov 06

Routenplanung mit Google Maps

Bisher wurden Reiserouten und ähnliches von mir immer mit Map24 geplant. Dieses Mal habe ich es direkt mit Google Maps probiert, da ich mir dort sowieso den Zielort von oben angesehen haben.

Das Ergebnis der Routenplanung überzeugt mich. Vorallem die Druckversion ist sehr übersichtlich.

Google Maps Routenplaner Druckansicht

Neben der textlichen Wegbeschreibung mit Einbahnstraßen-Kennzeichnungen gibt es auch eine bildliche Gesamtübersicht und eine Umgebungs-Karte von Start- und Zielort.

Ob sich das ganze in der Praxis bewährt werden wir heute Abend sehen. Aber ich bin da eigentlich sehr zuversichtlich.

Nachtrag: Die Routenplanung wurde verwendet und ich bin hochzufrieden damit! Wir sind anhand der Beschreibung gut zu unserem Ziel gekommen. Die (k)m- und Minuten-Angaben waren dabei sehr hilfreich. Ich werde wohl dabei bleiben ^.~.


10
Okt 06

In Einheiten “Bis der Bus kommt”

Auch ein guter Titel für ein Buch ^-^”. Wie auch immer.

Manchmal verhält es sich schon komisch, mit der Zeit und vorallem meiner Zeitwahrnehmung. Mir ist soeben aufgefallen, dass ich sehr häufig die Uhrzeit nur in relativen Einheiten begreife. Ich schaue zwar auf die Uhr, die eigentliche Uhrzeit bleibt mir allerdings ein Rätsel. Meistens spielen sogar nur die “Einerminuten” eine Rolle. Vor allem eben dann, wenn ich auf den Bus warte, denn dieser kommt nun einmal alle 10 Minuten, zumindest zu normalen Zeiten.

Dieses relative Auffassen der Uhrzeit hat eben dazu geführt, dass ich jemandem auf die Frage nach der Uhrzeit die etwas seltsame Antwort “Kurz vor Bus kommt” gegeben habe. Kurz danach konnte ich wenigstens die beiden Ziffern aus meinem Gedächtnis kramen, aus denen sich die Minuten zusammengesetzt haben. Peinlich, peinlich – andererseits sehr aufschlussreich.

Die Antwort kam dermaßen schnell, dass sie mir quasi meine Einheit der Zeit offenbarte. Und wenn ich näher darüber nachdenke, ist es häufig so, dass ich in “bis xyz” denke. Wobei es sich bei xyz um Termine und wirklich häufig um öffentliche Verkehrsmittel handelt, manchmal jedoch auch Fernsehsendungen oder feste Uhrzeiten, die sich in meinem Leben als gute Start- und Endzeiten herausgestellt haben.

Irgendwie schon seltsam – auf der anderen Seite eine sehr gute Art und Weise für mich mehr Information in weniger Wörtern zu speichern und unnütze Informationen wegzulassen. Bleibt die Frage, ob das jetzt gut ist, oder schlecht – ob ich mich durch diese “bis”-Mentalität mehr unter Druck setze als ich es mit dem ständigen kompletten Begreifen der Uhrzeit täte. Wer weiß…

Nachtrag Gerade gesehen: Interessant zum Thema ist der bei Lifehack.org erschienen Artikel Life is a Series of Units.


08
Sep 06

Neues Raumgefühl

In meinem Zimmer gibt es genau eine Ecke, in die die Sonne etwas länger scheint, bzw. überhaupt. Irgendwie hat es mich heute gepackt und da ich sowieso die Fenster putze in der Mittagspause habe ich mal ein bißchen umgeräumt.

Photo vom Schreibtisch Photo vom Schreibtisch
Zwei Photos von der neuen Schreibtischecke, mit dem Tisch in den Raum

Da die vorherige Anordnung die wohl am besten für diesen 8 m² Raum geeignete Anordnung war, kann es jetzt nur schlechter werden. Dennoch tut Abwechslung von Zeit zu Zeit gut und gerade der Standort meines Schreibtisches, wie ich sitze und was ich im Auge habe finde ich sehr angenehm. Und weil es nun einmal so steht, werde ich es für eine Weile testen und die Vor- und Nachteile ins Auge fassen.

Hier schon mal die Dinge, die mir direkt ins Auge fallen:

  • Ich sitze in der Sonne! => Positive Gefühle, Endorphine, Sommer, Sonne, Lebenslust… Yaaaahooooooo!
  • Der Tisch steht im Raum, damit muss ich immer aufstehen, wenn ich etwas holen muss und darum herum gehen. Hierbei handelt es sich eigentlich um ein Nachteil. Aber auf der anderen Seite um einen klaren Vorteil, da ich mich so mehr bewegen muss.
  • Insgesamt habe ich weniger Platz für Zeug, da ich den Tisch schlecht als Ablagefläche nutzen kann, wenn er im Raum steht. Aber auch hier gibt es einen positiven Effekt: Dinge ansehen, Ordnung neu Strukturieren und überdenken, ob ich Zeug wirklich noch benötige.
  • Mehr Platz auf meinem Tisch. Er ist freier, offener – mehr Platz für Kreativität.
  • Wie oben schon erwähnt: Es eröffnet sich mir eine vollkommen neue Perspektive. Und das bewirkt bei mir Motivation!
  • Jetzt können auch zwei Leute bequem am Tisch arbeiten. Sich dabei sogar gegenüber sitzen.
  • Es kann sein, dass mein Zimmer an gastfreundlichkeit verliert, weil der Tisch im Raum steht. Mal schauen, wie es wird, wenn ich aufgeräumt habe.
  • Eeeks – noch kein Platz für meinen Scanner. Ganz doof. Und ich will meinen Tisch damit nicht vollstopfen. Aber da wird sich bestimmt eine Lösung finden ^-^”.
  • Dafür hat mein Drucker jetzt einen guten Platz.
  • Hmm, kein Platz mehr für meine Yogamatte. In der Tat sehr doof. Denn die ist einer meiner Lieblingsplätze in diesem Zimmer.
  • Vom Bett aus kann man nicht mehr ohne weiteres Fernsehn. Ist aber nicht tragisch. ^-^” Wer will das schon.
  • Ich komme wesentlich besser an die Kabel von meinem PC, diese werden damit auch nicht mehr so übel zustauben. Dafür sieht man den Kabelsalat mehr und fast direkt, wenn man mein Zimmer betritt.
  • Ich kann meine Füße endlich ausstrecken, weil meine “Speicherkiste” nicht mehr unter dem Schreibtisch steht. Dafür weiß ich nicht, wo ich sie hin tun soll.
  • Das vorher ganz öffenbare Fenster ist jetzt nicht mehr wirklich ganz öffenbar. Damit benötige ich vor dem anderen jetzt ein Fliegengitter

Mal schauen, wie lange das so bleibt ^-^” und welches die K.O. Argumente sind.

Im Moment finde ich es gut, dass ich so weniger Ecken habe, in denen ich Zeug verstecken kann. Denn damit werde ich mir eher überlegen, ob ich Dinge brauche oder was ich besser mit Ihnene machen kann. Eine Herausforderung. Ich mache jetzt aber schnell fertig, denn die Mittagspause ist gleich vorbei ^-^”.


08
Sep 06

Der Neue

Yahooooo ^-^” der neue IKEA-Katalog ist da. Gestern lag er auf der Treppe und wurde schnell annektiert.

Der neue IKEA-Katalog

Und abends dann das gemütliche Familienfest ^-^”. IKEA-Katalog blättern mit meinem Bär ^-^ . Ein tolles Gefühl, denn bald, bald ist es so weit.

Schöne Sachen gibt es. Dunkle IVAR Regalteile. Würde mir das streichen sparen. Aber ich möchte ja von IVAR weg. Ganz schön viele Muster, extrem bunt und schwarz weiß. Gefällt mir eigentlich, wäre aber doof, mir das zu kaufen, weil ich mich schnell sattsehen würde ^-^”. Wie dem auch sei… ich muss es selbst sehen. Auf den nächsten IKEA Besuch ^-^..


03
Sep 06

Desktop-Show mal anders

Inspiriert von On My Desk und einem Auftrag habe ich ein paar Fotos meiner Wohnung und meines Arbeitsplatzes gemacht. Irgendwie finde ich es im Moment sehr gemütlich und dachte mir, ich lasse euch einfach daran teilhaben.

Foto: Mein Schreibtisch
Schreibtisch – meine kreative Umgebung

Das ist er also, mein Schreibtisch. Ausnahmsweise mal aufgeräumt. Mit einer Menge Zeug und ganz gegen Zen-Regeln mit einem Monitor, der den Fluß bremst. Zumindest, wenn ich irgendeiner Sendung, die ich irgendwann einmal gesehen habe, Glauben schenken darf. ^-^

Foto: Blick auf meinen Monitor
Schreibtisch – meine kreative Umgebung – in Großaufnahme

Und noch einmal in Nahaufnahme. Mein schöner flacher Monitor mit Post-Its und schiefer Webcam. Müsste mal den Treiber suchen, denn nach der Reinstallation habe diesen noch nicht wieder aufgespielt.

Foto: Meine Kuschelecke
Die gemütliche Ecke, zum Reinknautschen und Wohlfühlen ^-^

Und zu guter letzt ein Bild von meiner gemütlichen Ecke. Mit einem Kissen im Nacken, den Füßen auf dem Stuhl und einem Buch in der Hand lässt es sich dort wirklich aushalten. So habe ich auch in meinen kleinen 12m² ein ultimatives Couchgefühl. ^.~ Eignet sich auch super zum Häckeln/Stricken und Podcasthören – Handarbeit und hören ist übrigens eine Superkombi!!

Und wie immer gibt es nur eine Schlussfolgerung für mich: Ich mag meine Wohnung. Ich hoffe, euch geht es auch so, und falls nicht: *husch husch* lasst euch was einfallen und ändert etwas daran. Inspiration gibt es schließlich genug und ein bißchen Farbe oder ein bißchen Stoff können Wunder wirken. ^.~.


02
Sep 06

Inspiration als Motivationsquelle

Eigenkreativität ist eine Fähigkeit, welche ich nicht unbedingt mein Eigen nennen kann. Um Dinge zu erschaffen benötigte ich Inspiration. Selbst für die Idee etwas zu erschaffen, benötige ich Inspiration. Wie sehr bewundere ich Menschen, die auch ohne Inspiration kreativ sein können, oder die ihre Inspiration schon aus den einfachsten Dingen, wie Blumen, Wolkenbildern oder Steinen nehmen können.

Habe ich jedoch eine Quelle der Inspiration gefunden, kann eine Menge Motivation daraus entstehen, solange ich mir nicht selbst im Weg stehe – eine Problematik, die sicherlich dem ein oder anderen bekannt ist. Ich finde es wirklich schwer, mich aus den selbstgeschaufelten Löchern “Kann ich nicht”, “Keine Zeit” oder dem einfachen Mangel an Anfangs-Schubkraft herauszumanovrieren. Meine Trägheit kann enorm sein.

Vor einigen Wochen habe ich dann das Internet als Inspirationsquelle wiederentdeckt. Obwoh ich mich ständig dort bewege war mir nicht bewusst, was für ein Potential auch in dieser Richtung von Blogs ausgehen kann. Immer schon war es so, dass andere kreative Menschen mich mitreißen konnten, dass ich daraus meine Motivation gefunden habe, dass sie mich inspirierten.

Die Suche nach solchen Blogs und auch anderen Quellen hat mich in einen gewissen Rausch versetzt. Schnell erweiterte sich meine Liste der abonnierten Newsfeeds. Neben den bereits erwähnten Kochblogs auch um Seiten, die sich mit Mustern und Printdesign beschäftigten, mit allgemeinem und Produktdesign, wie z.B. DesignSponge, Print & Pattern, Oh Joy!, Swissmiss oder auch Notcot. Dann aber auch Seiten, bei denen es wirklich ums Basteln geht, wie beim Craftzine Blog oder um “Einrichtungsschnüffeleien” wie z.B. bei Apartment Therapy oder On My Desk.

Den Hals kann ich dabei gar nicht wirklich vollbekommen, immer mehr schöne Ideen und Dinge mag ich sehen, denn davon geht für mich eine enorme Energie aus. Und Energie kann nie schaden, um sich gegen den Faulheitsdrang, auf der Couch sitzen zu bleiben und weiterhin nichts sinnvolles mit seiner Zeit zu machen, anzukämpfen.

Da ich früher schon einmal ein sehr aktiver und kreativer Mensch war, der nicht nur daran dachte, etwas umzusetzten, sondern es auch tat, bin ich bester Zuversicht, dies auch wieder erreichen zu können. Und neben dem Willen, das Leben wieder in den Griff zu bekommen, einen zweiten Antriebsmotor zu haben kann definitiv nicht Schaden. Inspiration, fliege zu mir, bringe mir und zeige mir, was ich alles machen kann, wenn ich mich nur aufraffe.


30
Aug 06

Gedanken zum Real-Life-Spam

Ein Lächeln geht über mein Gesicht, ich höre das Klappern eines Briefkasten. Und dann, nicht nur eines, sondern gleich mehrere, dazu ein fröhliches Gepfeife – das Signal für mich: Die Post ist da! In freudiger Erwartung dackele ich also hinaus und sehe, ob sich auch in meiner kleine realen Freudich-Box etwas befindet.

In den meisten Fällen findet sich dort allerdings nur Real-Life-Spam, also Werbung. Wer kennt das nicht. Irgendwie hat dies in den letzten Monaten auch noch extrem zugenommen. Und neben der Papierverschwendung bietet eine Kollaboration aus verschiedenen Werbetreibenden nun auch einen extra wasserfesten Werbe-Pack, eingeschweißt in Plastik-Folie und mit bestechendem Fernsehprogramm der Post. Nun ja – jetzt muss ich mich ein paar Sekunden mehr damit beschäftigen, denn schließlich mag ich den Müll trennen.

Auf der anderen Seite gibt es dann allerdings doch Werbung, über die ich mich freue. Bin ja auch nur eine Frau ^-^”. Also muss ich das ganze Zeug sowieso in die Hand nehmen um eventuelle Werbeblättchen vom lokalen Einkaufsmarkt herauszusortieren. Dabei ist mir heute Morgen mal wieder die ähnlichkeit zwischen den Werbeblättchen und dem virtuellen Spam aufgefallen, denn wenn man bedenkt, wieviel Zeugs man bekommt, mit dem man so überhaupt nichts anfangen kann.

Schließlich habe ich weder ein Auto noch ein Haustier, besitze kein Haus und auch keine große Wohnung, so dass Heimwerker-Läden, so interessant sie sein können ^-^”, für mich keine interessanten Angebote erstellen können. Abgesehen davon, dass Angebote ja nicht immer bedeuten, dass es wirklich gut wäre, sich darauf einzulassen. Der Beutetrieb des Menschens wird teilweise schon wirklich gut ausgenutzt.

Im Gegensatz zu Email-Spam kann man die Werbeblättchen dann aber tatächlich auch sinnvoll nutzen ^.~. Als Sammelstelle für Biomüll zum Beispiel. Kartoffelschalen direkt im Werbeblatt sammeln hat bei mir Tradition – jetzt hoffe ich nur, dass die Druckfarbe der Blätter nicht so extrem schädlich ist *grübel* Gibt es dazu Studien? Viel besser noch lässt sich Werbung – vor allem für all jene, die keine Zeitung abonniert haben – sehr gut als Bastelunterlage verwenden, solange man nicht mit Kleister oder sehr feuchten Farben arbeitet. Hat also doch noch irgendwie was gutes. Denn meinen Tisch versauen mag ich nicht unbedingt und nicht alles ist abwaschbar.


15
Aug 06

Raus aus dem Internet?

Vor ein paar Monaten? Jahren? habe ich einmal einen relativ barschen Artikel geschrieben, der dazu aufrief, das Internet zu verlassen, den PC auszuschalten und ein wenig am realen Leben teilzunehmen. Beim Import meines Scrapbooks nach Flock bin ich darauf und auf die damaligen Kommentare darüber gestolpert.

Rückwirkend betrachtet schäme ich mich ein wenig (mehr) für die Art und Weise, wie ich diesen Artikel geschrieben habe. Vor allem, weil ich in ihm eindeutig den Leser anzusprechen schien, ihn in gewissem Maße vor den Kopf stieß. Diesen Artikel schrieb ich damals mit Leidenschaft, aus vollem Herzen und in gewisserweise aus der Frustration heraus, mal wieder meine Zeit mit dem Medium Internet verschwendet zu haben, anstatt am “wahren Leben” teilzunehmen. Und ich schrieb ihn damals hauptsächlich für mich. Die Anschuldigungen, die ich erhob, konnte ich nur gegen mich erheben.

Inzwischen hat sich nicht viel, aber doch etwas an meinem Verhalten geändert. Zwar verbringe ich immer noch viel zu viel Zeit vor meinem Computer, flüchte vor der Realität und ertappe mich dabei, dass ich mich langweile, sinnlose Klickspiele spiele und das Gefühl Einsamkeit, vor dem ich zu flüchten versuche, eher verstärkt wird, doch habe ich das Gefühl, dass es einen weiteren Aspekt im Umgang mit dem Internet gibt, welcher langsam in meiner Betrachtungsweise Fuß fasst.

Ich bin ein Informationsjunkie, wenn ich könnte, würde ich sämtliches Wissen wie ein Schwamm aufsaugen. Durch eine neue Strukturierung meines Umgangs mit dem Wissen, welches ich über das Internet erhalten kann, habe ich es geschafft, dass das Gefühl der Überforderung und der Informationsüberlauf ein wenig abgenommen hat. Zwar habe ich ein vernünftiges Maß noch lange nicht erreicht, doch ich fühle mich so, als ob ich den richtigen Weg einschlagen würde.

Am Anfang stand die Selektion, so würde ich es ausdrücken. Und wenn ich mich doch immer wieder dabei ertappe, von der unendlichen Fülle an wirklich interessanten Informationen übermannt zu werden, habe ich es gelernt – schweren Herzens – mich von Newsfeeds, Podcasts, Links zu trennen, die nicht ganz so optimal auf meine Denkweise zugeschnitten sind.

So genial die Inhalte einer Seite oder eines Podcasts sein mögen, wenn der Newsfeed keinen guten Abstract enthält oder ich den Macher, die Macherin des Podcasts unsympathisch finde, macht es keinen Spaß, meine Zeit darauf zu verwenden, diesen Dinge meine Zeit zu schenken. Also liegen sie in meinem Newsreader oder Podcatcher, müllen meine Favoriten zu und in mir wächst das Gefühl der Unzufriedenheit und Überforderung mit jeder Erhöhung der “ungelesene Item”-Anzeige.

Vor nicht allzulanger Zeit war es für mich alles andere als logisch, mich als Konsequenz dieser Gefühle, einfach von dem entsprechenden Item zu trennen. Ganz groß leuchtete nämlich in solchen Fällen eine “Du verpasst etwas”-Leuchte in meinem Gehirn auf. Noch so eine hartnäckige Institution meines Geistes. Mir fällt es schwer, diese inneren Klötze von meinem Bein abzuschütteln, aber wie heißt es so schön ^.~ “Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen”. Also werde ich Schritt für Schritt lernen loszulassen und mich damit arrangieren, dass mein Gehirn nicht für ein allumfassendes Wissen ausgestattet ist.

Unter diesen Vorraussetzungen möchte ich das Internet natürlich ungerne missen. Denn Radio oder Fernseher sind mit ihrer eher dürftigen Auswahl nicht mein Zukunftsmedium und Zeitschriften – würde ich nicht lesen. Dafür stecke ich noch zu sehr im Geschwindigkeitsrausch der “neuen Technologien” fest. Vielleicht lerne ich es irgendwann, mich so vollkommen zu entspannen und locker über mein Wissensdefizit hinweg zu sehen, dass ich mich stundenweise aus dieser mulitmedialen Welt ausklinken kann. Dass ich gemütlich ein Buch lesen kann, mit meinen Freunden klönen und in den Tag leben.

Eine Schocktherapie, wie ich sie damals von mir selbst verlangte wäre jedoch nicht das, was mich wirklich glücklich machen würde. Dafür liegt mir dieses Medium zu sehr am Herzen. Schließlich finde ich hier eine Menge Inspiration, ausgehend von den kreativen Köpfen dieser Welt, interessante Informationen und auch jede Menge Wissen. Dieses Medium schult meinen kritischen Umgang mit Informationen – mehr noch als das Fernsehen (ich mag es kaum glauben, dass ich das schreibe ^-^”) – und eröffnet mir eine so bunte und vielfälltige Welt an Interessen und Ideen. Natürlich gibt es diese auch im realen Leben, doch für mich liegen diese Dinge nicht einmal annähernd so offen vor meinen Füßen, wie im Netz. Unter Gleichgesinnten erzählen nun einmal die meisten viel eher von ihren exotischen Hobbies.

Nun denn. Es ist schon spät und langsam werde ich müde. Aber für ein, zwei Seiten werde ich noch ein wenig Energie aufbringen können. Also, raus aus dem Internet, schön eingekuschelt in die Decke und noch ein paar Seiten, ganz klassisch im Buch gelesen. ^.~


01
Jul 06

Gedankenfetzen

  • Ich mag es, wenn sich die Menschen wie Kleinkinder über etwas freuen – je mehr, desto besser – deswegen konnte ich gestern gegen acht nur mit einem Lächeln auf den Lippen durch die Welt gehen
  • Warum vergessen manche Menschen, dass Bücher nicht immer einen Sinn, einen Zwecke, eine tiefere Bedeutung haben müssen? Wieso können sie sich manchmal nicht einfach auf die Geschichte einlassen, die ihnen erzählt wird? Müssen immer meckern, einen Sinn suchen und alles schlecht machen?
  • Manchmal fällt es mir schwer, nicht ständig irgendwelche Verbesserungsvorschläge und Optimierungsabgebote von mir zu geben. “Das könnte was für Dich sein,… oh, das ist solch eine Erleichterung”… dabei sind die wenigsten Menschen daran interessiert Lösungen zu erhalten, nach denen sie nicht gefragt haben. Noch schlimmer, es sind Lösungen von einem anderen Menschen – und somit für sie höchstwahrscheinlich ungenügend. Oder der Stolz verbietet es Ihnen, sich mit den Lösungsmöglichkeiten anderer auseinanderzusetzten, weil es eben solche anderer sind.
  • Wir sind die “Generation Unentschieden” (Behauptet Ric Graf in ‘icool’ Notiz an mich selbst: Buch lesen)? Hmm, ich weiß nicht, obwohl. Wenn ich den Artikel in der IQstyle lese “Lost in Transition” etwas wahres ist da schon dran, und dann finde ich einen Gedanken von mir wieder – ein Gefühl -> “dazwischen”. Ich fühle mich dazwischen. Zwischen allem, den Generationen, den Werten, den Ideen… Definitiv ist diese Thematik eine Diskussion wert – darf sie nur nicht vergessen, unter den vielen anderen spannenden Thematiken, die die Zeit bietet.
  • Ich mag das Magazin u_mag. Ich mag die Schreibweise, ich mag den Sarkasmus … ich glaube, ich habe min. eine Zeitschrift für mich gefunden, die mit Text besticht und nicht mit Werbung nervt. ^-^
  • 24 Stunden für morgen: Ja. Ja!! Diese Seite mag ich mir näher ansehen. Denn ich bin für die Zukunft – und ich finde, jeder Mensch verdient eine Zukunft. Allen voran die Kinder. Und wenn uns eins geraubt wurde – dann eine sichere Zukunft. Dies ist allerdings kein Zustand, mit dem wir uns abfinden müssen.

28
Jun 06

^-^ Meine Eltern & die “neue Technik”

Och wie süüüüß. *hüstel* Ach, herlich :) und schön und spaßig – und ich freu mich ja so. Habe gerade mit meinen Eltern telefoniert – und da sie es inzwischen auch zu einem Breitbandzugang geschafft haben – bzw. ihnen wahrscheinlich ohne dass sie es realisiert haben (so wie es mir damals auch ging) plötzlich über einen Verfügten, meinem Cousin sei Dank – habe ich ihnen eben mal ein paar Bilder mit der Webcam geliefert. Üble Qualität, aber Spaß hatten wir trotzdem. Und dann muss ich wieder daran denken, wie schön es ist, sich wie kleine Kinder zu freuen. Und freue mich darüber, dass man es auch im Alter (noch, wieder) kann ^-^”. Ich bin dankbar, dass ich solche Eltern habe ^-^”. *juchuh* Und kann solche Erlebnisse nur weiter empfehlen *kicher-freu*…


06
Jun 06

Endlich DSL

Juchuuuuhhhh ^-^

Nicht mehr schleichen – endlich Bilder betrachten können. Endlich parallel ins Internet und telefonieren. Endlich Podcasts und Online-Radio ^-^

Was mache ich denn jetzt als erstes??

Hach – toll :)


12
Apr 06

keine Zeit

Die neuen Vorlesungen haben begonnen. Daher werde ich wahrscheinlich auch in nächster Zeit nicht dazu kommen Animes anzusehen oder irgendwie anders in dieser Richtung aktiv zu werden. Vielleicht kommt ziwschendurch das ein oder andere – wenn ich zufällig darüber stolpere – vielleicht baer auch nicht. ;) Also nicht wundern.

Ich wünsche euch eine schöne Zeit! LG, Mel


04
Mrz 06

Wie schööööön

Mein Papa hat mir ein paar Bilder aus der Heimat geschickt:

Wie schön *sfz* Das erinnert mich ein wenig an die Winter, in denen ich auf dem Fluss Schlittschuh laufen konnte. :) Sieht richtig traumhaft aus…

Auch wenn bei uns noch ein paar weiße Fetzen zu sehen sind, im Durchschnitt sieht es hier eher grau aus.


23
Jan 06

Viel zu tun …

habe ich im Moment. Daher komme ich auch nicht zum Anime schauen. Außerdem warte ich absolut gespannt auf die nächste Folge von Bleach *arrrgh*. ^-^”

Vor eineinhalb Wochen habe ich mich mit zwei Freundinnen zu einem Animeabend getroffen. Nach einigen technischen Problemen sind wir dann bei “Samurai Champloo” hängen geblieben. Irgendwie durchgeknallt, etwas blutrünstig, aber durchaus sehenswert. Werde mal sehen, ob ich dazu noch mehr schreibe, wenn ich mehr gesehen habe ^.~.

Ansonsten rücken die Klausurphasen näher, was für mich bedeutet: Lernen, lernen, lernen. ^-^”.. und leider wenig Zeit für die schönen Dinge im Leben 1.1 ok, das ist ein wenig übertrieben. ^-^”


16
Okt 05

Waschsymbole

Eine kleine Seite gegen die großen Fragezeichen am Waschtag ^-^”: Waschsymbole.de.


13
Okt 05

Schön, wieder da zu sein :)

Nach ein paar Wochen offline-Zeit ist es schön, meine Seiten langsam wieder online zu sehen ^-^”. Zwar habe ich wo anders geblogt, es ist aber nicht das selbe auf einem eigenen Webspace zu schreiben :).

Vielleicht war die Abstinenz gar nicht so schlecht. Es hat sich viel getan in den letzten Tagen :). Und vielleicht – nein, dieses mal schaffe ich es. Und alles wird besser. Ich wünsche euch schöne Herbsttage. Genißet den Sonnenschein. Und demnächst hier: gesammeltes Netzchaos ^-^”. Habe nämlich das ein oder andere nachzuholen.


23
Sep 05

Amazon

Ich habe das erste Mal etwas bei Amazon.de bestellt. Ein Buch für eine Freundin, eine CD und ein Manga, damit ich über 20 € komme. Ist schon eine feine Sache, wie es innerhalb von wenigen Tagen an die Haustür geliefert wird. Schlecht für den kleinen Bücherladen um die Ecke. Aber eins vermisse ich dann doch, ich kann das, was ich kaufen möchte nicht vorher sehen, berühren, nicht eine Seite aufschlagen und sehen, ob es mir gefallen könnte. Das kann ein Online-Buchladen nicht. Und deswegen werde ich meine Bücher auch weiterhin im Laden kaufen – außer wie jetzt, wenn ich keine Zeit habe, in die Stadt zu gehen, aber dringend etwas brauche. ^-^”


15
Aug 05

Wohltat

Es ist ja sooo schön, mehr als drei Programme laufen lassen zu können, ohne Angst zu haben, dass der Computer abstürzt ^-^” Bin wieder zu Hause. Ist auch schön, wenn auch etwas einsam *schnüff* ^-^” Puh. Muss mich auch wieder an die normalen Maus und Keyboard-Dimensionen gewöhnen. Haue dauernd daneben, weil ich die letzten Tage auf dem Laptop geschrieben habe. Meine Maus ist ja sooo schwer ^-^. Aber es funktioniert wenigstens alles *freu* *mehrfreu* … Der eigene Computer … das ist schon was ganz anderes… wie auch immer. Jetzt werde ich erst mal wieder richtig nach Hause kommen. Nachdem ich die paar Sachen auf meinen Computer gezogen habe, werde ich ausräumen und dann das Bad putzen. Ist nämlich ganz schön zugestaubt ^-^” wie der Rest des Zimmerchens. Nun denn. Carpe … was auch immer ^-^”


17
Jul 05

Freie Zeiteinteilung

So, die Klausur ist geschrieben. Das was jetzt folgt, ist Planung. Wie lerne ich am besten in der freien Zeit und was mache ich als Ausgleich. Als erstes werde ich wohl mal die Dinge tun, die ich seid Wochen aufschiebe. Arztbesuche, mich um mein Fahrrad und den Chor kümmern, Zimmer aufräumen und putzen und die Jahresgebühr von der Bib zahlen, damit ich wieder Bücher ausleihen kann.

Und ansonsten zwei Dinge erforschen: 1. Wie nutz man die Zeit, die man hat sinnvoll. Dazu gehört 1.a) Wie schaffe ich es, zu verhindern, dass ich abdrifte, Zeit verschwende, in dem ich den ganzen Tag vorm Fernseher bzw. meinem Computer sitze. Und 2. Wie verhindert man, dass einen ganz kleine Probleme aus der Bahn werfen. *grübel* …

Da war es wieder, das Problem. Selbstsicherheit, Standfestigkeit usw. …


04
Jul 05

Eine weitere Hürde

Ist übersprungen. Ich bin ja soooo froh, dass ich das überstanden habe. Der Seminarvortrag war zwar nicht toll, aber ich habe ihn überlebt! Ich habe nicht überzogen und ansonsten .. naja, war ich etwas schnell und von meinem Standpunkt sehr oberflächlich. Aber der Prof war dann doch die ganze Zeit sehr freundlich, hat sich im vorneherein schon gut gekümmert. Eine weitere positive Erfahrung in dieser Richtung. Ansonsten: Als Fazit, ich muss das noch viiiel häufiger machen und irgendwie wieder an Selbstbewusstsein kommen…

So, aber jetzt muss ich weiterarbeiten, das erledigen, was ich vernachlässigt habe und wieder Dinge schaffen. Ich werde es schaffen, irgendwie, solange ich nicht aufgebe. Für all jene, die ich liebe, die meine Herz bevölkern ;). *knuddeldrück*

Und all das was ich noch erledigen möchte ;):

  • Vorlesung nacharbeiten
  • Putzen
  • Kommunikation zur Außenwelt wieder aufbauen
  • Zettel nachrechnen
  • Zeitungen aussortieren
  • div. Ärzte abklappern :(
  • Zeichnen ;)
  • Um den Chor kümmern
  • Nani besuchen

28
Jun 05

Chor?

Ich bin am überlegen, wieder in einen Chor einzutreten. Mir fehlt das Singen irgendwie und ich glaube, einen Chor gefunden zu haben, der das “bietet”, was ich suche. Vom Repertoir erinnert er mich ein wenig an das, was ich auch in unserem Schulchor gesungen habe. Viele Lieder sind sogar (zumindest teilweise) auch in meinem Repertoire ^-^” auch wenn es wahrscheinlich schwierig ist, von einem Arrangement auf ein anderes zu wechseln ^-^”… aber erst einmal abwarten … ob ich mich das traue ;).

Nachtrag Ich war ganz mutig und habe eine Mail geschrieben *zitter* Mal schaun ^-^” … *tiefdurchatmen* Und mehr als “nö, wir nehmen momentan niemanden auf” kann ich nicht bekommen. *sfz* … und über alles andere brauche ich mir jetzt noch keine Sorgen machen!!! *grrr* Ich habe gesagt, KEINE SORGEN MACHEN!!! ^.~


27
Jun 05

Positives sehen

Für meinen Schatz , die fünf Dinge, die ich heute geschafft habe und auf die ich auch ein bißchen stolz bin:

  • Vortragsfolien erzeugt und Treffen überstanden
  • Gespült
  • 15 Minuten “Zwischenfreizeit” zum Aufräumen genutzt
  • Thermo gerechnet
  • Gezeichnet
  • Bett frisch bezogen
  • Der Computer war nicht den ganzen Tag an!! ;)

Und schönes gabe es auch viel. Die Luft im Moment ist sehr schön, und die singenden Vögel auch. Das Eisessen war schön und lecker. Pita Ten war sehr lustig. :) Es war schön, dich zu sehen. Schön ist mein aktuelles Kalendermotiv ^-^” übrigens ist dies auch die Vorlage für das Bild, welches eigentlich nur ein Übungsstück ist…. Der Beitrag im Radio über China und seine Wirtschaft war sehr interessant und zwischendrin spielten sie sehr angenehme und schöne Musik. Ich mag “leichte Unterhaltungsmusik der alten Schule” Wenn ich das für mich mal so nennen darf

Auf jeden Fall war das ein sehr schöner, aber auch produktiver Tag heute ;). Gleich werde ich noch ein wenig lesen. Ich mag “Die ersten drei Minuten” demnächst unbedingt fertig lesen. So, und deswegen mache ich den Computer auch gleich wieder aus.


23
Mai 05

Home sweet Home

Ach, habe ich noch gar nicht erwähnt. Seit heute Morgen um 7:11 Uhr bin ich wieder in der Heimat. Mir kommt es schon wieder vor, als ob dies ewig her wäre. Nach der Ankunft in Köln um 6:15 Uhr haben wir relativ schnell einen Anschluss nach Hause bekommen, so dass ich mich vor dem Seminar noch zwei Stunden hinlegen konnte.

Und danach … ach, es ist so schön, wieder zu Hause zu sein, seine eigene Dusche und seinen kompletten Kleider”schrank” zu haben ^-^” *freu*.

Jetzt habe ich mich erst einmal mit Cola eingedeckt, (Koffein ^-^”) damit ich den heutigen Tag produktiv überstehe. Habe schließlich immernoch viel zu tun.

Die Zugfahrt war übrigens ganz ok. Genauso wie auf der Hinfahrt, nur diesmal in einem vollen Abteil und die untersten Liegen. Und wenn ich das so vergleiche, muss ich sagen, unten liegen ist wesentlich besser Physikalisch ja sehr logisch, von wegen Schwerpunkt und so ^-^”, wesentlich weniger Schwanken, auch wenn die Liegen härter waren. Also, wenn ihr Liegewagen fahrt und die Möglichkeit die Liege auszuwählen habt, kann ich unten nur empfehlen. ^-^


22
Mai 05

Guten Morgen liebe Sorgen

Tja, auch heute Morgen ist es nicht später geworden. Diesmal stellte eine wundervoll *ironisch* laut singende partyfeiernde Crew den Weckservice. Wundervoll, diese Biergerauten Singstimmen. Aber es ist eben eine Jugendherberge ;o) und das frühe Aufstehen bringt wenigstens den Vorteil eines sauberen Bades und eines freien PCs.

Und nun ein wenig von gestern. Wir haben gestern die große Krakau-Tour gemacht. Einmal zur Burg, Wawel, welche 2 Min. zu Fuß von hier auf einem Berg liegt. Da wir dort auch früh ankamen, konnten wir sie auch ohne Besuchermassen bewundern. Dort haben wir uns die Kathedrale angesehen. Irgendein wichtiger Tag muss gestern gewesen sein, zumindest irgendeine millitärische Festivität. Über all lustig gekleidete Heinis, die dann später auch eine Art Parade vollzogen. Auf dem Hauptplatz wurde dies später auch weitergeführt.

Nachdem wir uns die Burg zu genüge angesehen hatten, sind wir richtung Hauptplatz geschlendert. Sind dann in die Marienkirche und warteten mit den anderen Touris auf die Altar-Öffnung. Prächtiges Triptichon, welches um ca. 10 vor 12 von einer Nonne geöffnet wird.

Danach schlenderten wir Richtung “Stadtgrabenpark” Ich habe keine Ahnung, wie das Ding heißt, machten einen Zwischenstop in einer Pierogeria und legten uns dann eine Weile in den Park hin. Danach zurück zum Hostel, ein wenig frisch machen.

Am Morgen haben wir vom Hostel-Mensch erfahren, dass im jüdischen Viertel ein Suppenfest stattfindet, also haben wir uns, nachdem wir uns das Viertel und seine Synagogen ein wenig angesahen, auf den Platz begeben und uns unter die Menge gemischt. Sehr interessant. Bunt gemischtes Publikum und alle waren sie irgendwie am Suppe löffeln. Dazu ein bißchen Kultu, polnische Rock- & Popmusik.

Irgendwann sind wir weitergeschlendert und haben uns an die Weichsel gesetzt, Menschen & Hunde beobachtet und es uns gut gehen lassen. Abgeschließend noch lecker gegessen und den Tag ausklingen lassen.

Fazit: Schöne Stadt, ein wenig astregend, wenn man unter den Touristen ist. Leckeres Essen, schöne Sitzgelegenheiten. Und ein Sonnebrand ^-^” – konnte es nicht vermeiden.

Und heute Mittag geht es wieder nach Hause *sich ein wenig freut* * oder auch ein wenig mehr* Bis dahin machen wir es uns in irgendeinem Park gemütlich ^-^ und ich werde vielleicht ein bißchen Schalf nachholen…


15
Mai 05

Nur noch ein paar Stunden

Und mir ist ja sooo schlecht *aufgeregt sei* … und bis zu letzt schreibe ich am Protokoll. Wie auch immer. Eigentlich wollte ich Links usw. sammeln, aber andererseits brauche ich das nicht. Wofür gibt es schließlich google, del.icio.us und den kleinen physikblog. ^-^” *schüttel* Meine Latex-Vorlage-Datei muss ich allerdings trotzdem verlinken. *schlotter* Ich wünsche euch allen auf jeden Fall schöne Pfingsten!

Nachtrag: Mähh… die Aussicht auf Wetter sieht ja absolut bescheiden aus :((


03
Mai 05

Frühlingsgewitter

Frühlingsgewitter sind schön. Hier grummelt es gerade und gleich fängt es wahrscheinlich zu plätschern an. Innerhalb der letzten Wochen ist es hier in meiner Wahlheimat wahnsinnig grün geworden. Die Natur ist regelrecht explodiert. Und nun, wenn es regnet, in dicken klärenden Tropfen, raschelt und plätschert es und ich fühle mich wie in einer Waldhütte.

Ich muss unbedingt Fliegengitter an meine Fenster anbringen, damit ich den Frühlings-Regen-Geruch und das Plätschern und Grummeln hereinlassen kann. Und dann, alles Licht ausmachen und die Natur, die mir trotz Stadt geschenkt wird, genießen. Oder mit einem Buch eingekuschelt in eine gemütliche Decke schmöckern. *träum*

Schade, dass mir dazu keine Zeit bleibt. Obwohl, wenn ich mich beeile kann ich heute abend noch in der Literatur zum Top-Quark stöbern. Alternativ kann ich mir etwas über Holographie oder Drift-Kammern anlesen. Oder ich werde einfach schlafen und morgen früh, früh anfangen ^-^”.

Ach ja *sfz**freu*. Mir geht’s gerade gut. Ich habe genug zu tun, ich habe heute das ein oder andere geschafft und werde alles andere auch irgendwie hinbekommen. Und dann freue ich mich auf eine Woche Warschau. Ehre und ein bißchen Abendteuer.

Und nun gewittert es richtig *freu*.


30
Apr 05

Auf der Suche nach einem Sportverein und Erinnerungen

Das habe ich bis jetzt auch noch nicht gehört ^-^”. Es gibt einen Trend- und Allgemeinsportverein in Bonn. Naja, auch Sportvereine müssen mit der Zeit gehen. ^-^” *ach jah* *sfz* Was meine Kiddies inzwischen alle so machen *zurückerinner* Habe aber schon einen auf den ersten Blick vielversprechenden Kandidaten gefunden, zumindest sieht es nach mehr aus, als ich bis jetzt über andere Vereine in Endenich und rund um Endenich herum gefunden habe. ^-^”

Ach ja ^-^” Orts- und Vereinsleben ist schon was Feines, erst recht, wenn man es mit dem kompletten Luxus der Stadt haben kann. Ok, ich bin doch nicht ganz so der Vereinsmensch, aber die Zeit beim TV 1846 Bingen war schon schön :). Könnte sogar sein, dass ich da immer noch Mitglied bin ^-^”. Und beim Allgemeinturnen war ich früher der – ähm Vorturner .. das Mädchen für alles, quasi, die helfende Hand. Hat Spaß gemacht :) und ich vermisse es schon ein bißchen. Aber es ist schon ein bißchen krass, dass da immer noch die gleichen Leute rumhängen wie früher ^-^”. Naja. Ich glaube, für mich war es damals Zeit wegzugehen – habe da nie richtig reingepasst – zu den anderen. *so gefühlt hat* *sfz*


28
Apr 05

Viel zu tun

Ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht. So langsam merke ich, dass sich das Studium in eine “heiße” Phase übergeht. Ich muss mich anstrengen, ich muss etwas tun und ich möchte es auch. Ein wenig ist sie wiedergekommen – die Lust “Das Wissen wie ein Schwamm aufsaugen zu wollen”. Die überraschende Fahrt nach Warschau – Ehre, aber auch Verpflichtung – und vor allem, ein bißchen das Gefühl, doch kein absoluter Versager zu sein.

Und bis dahin bleibt viel zu tun. Auch mit den anderen Versuchen, dem Seminarvortrag. Ich habe wirklich Angst, mich übernommen zu haben, wieder zu scheitern, wieder in das Loch zu fallen. Ich bewundere alle, die genügend Selbstvertrauen haben, mit Fehlern und Scheitern umzugehen, nicht daran zu zerbrechen, sondern daraus zu lernen.

Ich habe mir letztens, als ich am Bahnhof wartete eine Zeitschrift gekauft, weil sie mit “Burnout der 25er” titelte. Neugierig bezüglich des Themas machte mich der Wikipedia-Artikel, welchen ich hier schon erwähnte.

Irgendwie schon seltsam, dies zu lesen. Überhaupt, manchmal habe ich das Gefühl psychische Probleme haben Konjunktur? Oder geht man nur inzwischen freier damit um und erkennt sie als jene an, versteckt sie nicht mehr sondern sieht sie quasi schon als “normal” an? Ich habe keine Ahnung – und ich kann es auch nicht wirklich beurteilen. Über solche Theorien könnten höchstens Statistiken etwas aussagen – und wie mein Erdkundelehrer damals sagte “Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast” Wahrscheinlich ein häufiger verwendetes Zitat, aber damals war es das erste Mal, dass ich es hörte. ^-^ Und überhaupt.

Ich komme vom einen zum nächsten, ungeordnet, ohne ordentlichen Zusammenhang. Ich bin müde und ich bin froh darüber. Ich komme nicht mehr zum denken. Und das freut mich. Das Denken, das Analysieren macht mich meistens zu einem Wrack. Denn wenn ich darüber nachdenke, was mich, was uns erwartet, *schüttel* kann ich nicht mehr daran glauben, dass alles gut wird. Und sind wir nicht sowieso schon viel zu pessimistisch? ….

Erinnert mich irgendwie an ein Interview – ich glaube bei Arte – mit einem britischen? amerikanischen?? Wirtschaftsjournalisten – der die Aussage tätigte, dass die Deutschen ein extrem pessimistisches Volk seinen und dies mit dazu führen würde, dass das Wirtschaftswachstum zu wünschen übrig ließe. Ich kann diese Aussage jetzt nicht belegen, denn dafür müsste ich wissen, wer sie gesagt hätte – aber irgendwie stimmt es zumindest in dem Punkt, in dem der verunsicherte Mensch nicht mehr konsumiert, sondern lieber spart…

Aber da verfransele ich mich jetzt lieber nicht – denn ich habe keine Ahnung von Wirtschaft und überhaupt ist meine Gehirnkapazität nicht in der Lage, sämtliche Umgebungsvariablen zu erfassen ;). Alles viel zu komplex. Also widme ich mich lieber der Physik, in der alles – mehr oder weniger – erfasst wird durch klare Strutkuren. Und wer weiß, vielleicht erlebe ich es noch, dass eine “Allumfassende Theorie”, eine Vereinheitlichung der Fundamentalkräfte gefunden wird. Ich fände es toll. Und solange lasse ich mich von unserer Welt im kleinen und im großen faszinieren, freue mich auf den Holographie-Versuch und die Erzeugung und Analyse von Top-Quarks. Ich will Wissen sammeln – und jetzt werde ich mir das nicht mehr ausreden lassen, auch nicht von mir selbst. ;)


26
Apr 05

Wieder nach Hause kommen

Das ist schön !! :)


05
Mrz 05

Schnee

Oh ist das schön ^-^” Es schneit und bleibt sogar liegen. Und das sogar in diesem warmen Loch ^-^” *freu* Wer es nicht glaubt – miserable Bilder mit der Webcam, aber dokumentieren wollte ich es doch.

Der Schnee bleibt liegen.

Es schneit - eine kurze Dokumentation des Schneiens.

Nicht wundern, wenn das zweite Bild zum Laden etwas länger benötigt. Es ist kleiner Mitschnitt der Webcam der den Akt des Schneiens festhalten soll. ^-^”


23
Feb 05

Ich bin unwürdig

*auf die Knie schmeißt*

Kennt ihr Waynes World?? Dort gibt es eine Szene, wo Wayne und Garth eine recht wichtigen und genialen Rockstar begegnen, auf die Knie fallen und “Ich bin unwürdig” ausrufen. So fühle ich mich gerade. Mit einem kleinen Unterschied. Die beiden haben sich aufgerappelt.

Respekt ist eine tolle Sache und nicht immer größenwahnsinnig zu werden ist sicherlich auch gut, aber wenn es einem nur im Weg steht… Also ziehe ich mich zurück zu dem Script über Elementarteilchen und Blasenkammern und warte darauf, dass ich vielleicht in acht Tagen weiser werde und in sieben nicht aus dem Versuch fliege.

Und ganz nebenbei frage ich mich, was es wohl zu bedeuten hat, bzw. was man wohl über mich sagen kann, auf Grund der Tatsache, dass ich Szenen aus Waynes World zitieren kann???


09
Feb 05

sofort erledigen

Notiz an mich selbst: Dinge immer sofort erledigen. Je weniger ich sie machen mag, desto schneller erledigen! Denn, ganz realistisch: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich es später mit mehr Freude tue? Richtig, nicht wirklich groß (Ok, es gibt Ausnahmen, aber das sind eben gerade solche welche).

Also, sofort tun. Denn dann ist es erledigt und ich muss mich nicht die ganze Zeit davor drücken und mich mies fühlen. Vielleicht nervt es, wenn die Eltern immer sagen “Mach es doch gleich!” aber bei manchen Dingen haben sie recht! ^.~ Bei anderen auch wiederrum nicht. Gezwungen aufräumen würde bei mir nichts bringen, denn dann wäre es lieblos und würde alles nur verschlimmbessern ^-^”

Abgesehen davon, ist das bei mir sowieso egal. ^-^” Einer der Vorteile, wenn man ausgezogen ist :o). Wobei ich eigentlich noch nie Probleme mit Unordnung hatte. Es war eben immer meine Ordnung ^-^”. Man muss es ja auch nicht übertreiben, es darf ja schon so aussehen, als ob hier jemand wohnt.

Aber wieder zurück zum Thema! Ab jetzt versuche ich Dinge, die mich nerven oder vor denen ich mich drücke, und bei denen ich genau weiß, dass sich das nicht ändern wird, gleich erledigen!

Als Belohnung kann ich meine Freizeit genießen und komme nicht in doofe Situationen! :)


03
Feb 05

Vergleich – Konkurrenz

Konkurrenz treibt an, bringt weiter. Aber nicht immer ist Konkurrenz gut. Ich habe mich seit jeher häufig mit meinen Mitmenschen verglichen und wollte eigentlich immer “so toll sein”, wie sie. Angefangen bei meinen Geschwistern bis hin zu Freunden. In meiner Kindheit oder auch später hat mich das zu enormen Leistungen getrieben. Denn Geschwister, die mehr als 10 Jahre älter sind, als man selbst kann man nur mit viel Engagement erreichen – und das wollte ich irgendwie immer.

Zum Thema Geschwister übrigens interessant ein Artikel aus dem Magazin Zeit Wissen.

Bei mir hat sich dieses Konkurrenzdenken irgendwann extrem ins negative geändert. Gerade, wenn ich die Sache mit meinen Geschwistern betrachte. Ich werde sie nie erreichen können und das ist ein Faktum, welches mich etwas belastet, denn auch wenn ich es weiß und mich am liebsten nicht mit ihnen vergleichen würde, ist der Vergleich da.

Auch beim Vergleich mit anderen stehe ich immer schlecht da. Liegt wohl daran, dass ich mich nur in jenen Punkten verlgeiche, in denen ich schlechter bin, oder die man einfach nicht vergleichen kann, weil die Punkte zu unterschiedlich gelebt werden. Wie auch immer, ist dieses Konkurrenz- und Vergleichsdenken einer der Hauptauslöser meines mangelnden Selbstvertrauen.

Die Frage ist, wie komme ich da herraus. Ich versuche zu umgehen, mich mit anderen zu vergleichen, aber das geht nicht. Außerdem wird man immer und immer wieder vergleichen ausgesetzt. Die Methode, mich vorher klein zu machen, um mich dem Vergleich zu entziehen, sollte ich dringend ablegen.

Wie bekommt man ein gesundes Verhältnis von sich zu anderen? Wie kann man auch Vergleiche zulassen, in denen man nicht so schlecht abschneidet und sie auch akzeptiert, Ausreden à la “Das ist aber nur weil …, wenn der das auch so lange gemacht hätte, dann …” nicht durchkommen lässt?

Das muss ich irgendwie ändern …


26
Jan 05

Studiengebühren

Dass Studiengebühren jetzt Rechtens sind, kann man ja überall lesen. Interessant finde ich die Aufzählung bei Pro-Physik, in der die Länderplanungen (Gleichlautende DPA-Meldung im Kölner Stadt-Anzeiger) angeschnitten werden.

Zwei Punkte haben meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen:

“Erwogen wird die Beschränkung auf Landeskinder, weil ein nicht zu finanzierender Studentenansturm aus Gebührenländern befürchtet wird.”

Wird über die Planung in Rheinland-Pfalz geschrieben. Das Problem ist offensichtlich, der Lösungsansatz ist irgendwie – er macht mich ein wenig sprachlos. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll – ist das mit irgendwelchen Rechten vereinbar, von wegen “alle Menschen sind gleich”?? – aber ich habe zu wenig Ahnung von solchen Dingen.

Der zweite Abschnitt, der mir ins Auge fiel:

“HAMBURG will Studiengebühren für alle einführen und strebt zugleich eine Darlehensregelung an, bei der auch Bafög nur noch als zu verzinsender und vollständig zurückzuzahlender Kredit gewährt wird.”

Wow. Auf der einen Seite kann ich es verstehen, wenn man sagt, Bafög soll komplett zurückgezahlt werden, schließlich ist es ja nicht fair, dass die einen nichts bekommen und die anderen Teile der Ausbildung geschenkt.

Wenn ich jetzt einfach mal von mir selbst ausgehe. Im Moment ist mir extrem unwohl dabei, wie viele Schulden ich haben werde, wenn ich fertig bin. Ok, dagegen kann man anbringen, dass dies in anderen Ländern nichts Ungewöhnliches ist, mit den Schulden. Nach dem Studium ist man zumal einen niedrigen Lebensstandart gewöhnt. Wenn man dann also einen Job hat, kann man die Schulden relativ schnell zurückzahlen. Ja, wenn man denn einen Job bekommt. Und jetzt meldet sich meine “optimistische Weltanschauung”. Ich gehe nicht davon aus, dass ich direkt nach Abschluss meines Studiums einen Job bekommen werde, dabei studiere ich noch nicht mal eines der überfüllten geisteswissenschaftlichen Fächern. Vielleicht bin ich geblendet durch die Medien, durch pessimistische Berichte (denn im schwarz-malen sind wir gut – habe ich in mehreren Berichten gelesen und gehört #), aber das Bild, dass ich vom deutschen Arbeitsmarkt habe ist … niederschmetternd? Ich habe das Gefühl, nur wenn ich Superwoman bin, habe ich die Chance, einen Job zu bekommen. Da ich das nun leider nicht bin, stehe ich blöd da und habe eine Menge Schulden.

Um wieder auf das eigentliche Thema zurückzukommen *hüstel*: Wenn ich unter diesen Gesichtspunkten nur hätte studieren können; wenn ich alles zuzüglich Zinsen hätte zurückzahlen müssen, dann hätte ich nicht studiert. Selbst so wie es jetzt ist, finde ich es nicht gut. Ich versuche die Sache mit den Schulden zu verdrängen. Und nicht selten frage ich mich, wieso ich nicht einfach eine Ausbildung gemacht habe, wie es meine Eltern wollten, schließlich hätte ich ja auch in meiner Freizeit “das Wissen in mich aufsaugen” können. Ach ja… war ich mal idealistisch, früher, als ich noch klein und naiv war.

Ich mag im Lotto gewinnen und dann mag ich studieren, so wie man früher studiert hat. Wissen sammeln, seinen Horizont erweitern, im eigenen Tempo und vor allem in den Gebieten, die einen interessieren und nicht die notwendigen Scheine abarbeiten, weil man sonst ein Zeitproblem bekommt und am Schluss ohne finanzielle Unterstützung, abgeschlossene Ausbildung und Selbstvertrauen dasteht. Aber vielleicht war ich von Anfang an nicht für’s Studium geeignet – fehlende Grundlagen, weil Eltern keine Akademiker und in der Schule lernt man sowas ja auch nicht – nein, das meine ich nicht ernst – glaube ich.

Mehr zum Thema Studiengebühren z.B. Pro und Contra Studiengebühren (tagesschau.de), Kopf oder Zahl (Zeit) oder beim Spiegel.

# Nachtrag Weil ich es gerade gelesen habe: Deutsche sind Pessimimus-Weltmeister (tagesschau).


18
Jan 05

eigentlich habe ich nichts zu sagen …

Ich würde ja gerne etwas schreiben, aber irgendwie habe ich nichts zu verlinken, nichts zu sagen. Auf der einene Seite finde ich es schade, weil ich doch gerade (für meine Verhältnisse) einen so hohen Google-Pagerank habe auf der anderen Seite ist es mir eigentlich egal. Ich mag nicht irgendwelchen Trends hinterherrennen, oder mich über Planetopia aufregen (Schockwellenreiter, Spreeblick, Planetopia, Google:Blogoscoped). Ich mag auch gerade nichts über Bücher schreiben und ich habe auch keine Links, die ich besonders gut finde. Und überhaupt. Ich glaube, es ist mal wieder Zeit, meine Zeit dem richtigen Leben zu widmen. ^-^” Hört sich gut an. Und für Momente des Zweifels:

  • Puzzlen
  • Lesen
  • Sprache lernen
  • Fenster putzen
  • waschen
  • Geschenke basteln
  • Blumen umtopfen
  • alte Uniordner ausmisten
  • zeichnen
  • Kino
  • Bilder einscannen
  • Briefe schreiben
  • spazieren gehen
  • Sport machen
  • Museen
  • Flohmarkt
  • Bücherrei
  • Klamotten ausmisten
  • Sport machen !!
  • Vokabeln lernen
  • Freunde anrufen
  • schwimmen gehen
  • eislaufen gehen
  • Cocktailabend
  • Literaturabend ^-^”
  • einkaufen gehen
  • Windoof Backup erstellen

oder einfach bewusst leben ^-^”, Musik hören und auf meinen Bauch, der mir schon sagen wird, worauf ich Lust habe ^-^”.


04
Jan 05

Du – Sie – Ihr ??

Die Sache mit dem Respekt und dem Internt. Ich finde es extrem schwierig, die richtige Ansprechweise zu wählen. Im Internet ist man eher per Du oder will persönlicher sein, oder wie auch immer. Und alles in mir schreit nach Siezen. Ich entscheide mich dann doch dagegen und es ist falsch oder fühlt sich falsch an. Und dann kann man auch nicht wirklich zurück, weil es inkonsequent ist.
Ich möchte Menschen, die meinen Respekt verdienen, auch Respekt entgegen bringen. Führ mich heißt das dann auch “siezen”. Dennoch fühlt auch das sich im Internet komisch an. Gerade älteren Menschen gegenüber möchte ich höfflich sein und ihnen meinen Respekt erweisen, denn sie sind “älter und weiser” oder haben zumindest wesentlich mehr Lebenserfahrung. Irgendwie bin ich da noch recht altmodisch erzogen, finde aber eigentlich, es gehört zum guten Ton.
Auf der anderen Seite, wenn ich mich an meine Anfangszeiten erinnere, wo ich als 16 jährige mit über 30 Jährigen – über teilweise nicht wirklich kindgerechte Themen – gechattet habe, in solchen Moment gab es kein Sie mehr. Das wäre gar nicht möglich gewesen, abgesehen davon, konnte ich diesen Menschen auch keinen Respekt entgegen bringen.
Es ist seltsam, wahrscheinlich macht sich niemand großartige Gedanken darüber, man ist per-du oder nimmt es einfach an, denn das Medium schützt einen letztendlich vor der Konfrontation, und weil man nicht wirklich einen “Würdenträger” vor Augen hat oder einen Jungspund und auch unter Umständen gar nicht weiß, mit wem man es zu tun hat, fühlt man sich irgendwie gleichgestellt oder sogar überlegen, wo es gar nicht angebracht wäre. Man weiß es schließlich nicht. Man könnte mit seinem Chef reden – ohne es zu wissen – und mit ihm umgehen wie mit einem kleinen Kind … oder irgendetwas in der Art.
Vielleicht fühle ich mich aber auch nur so unwohl, jemanden, der in meinen Augen weit über mir steht, zu duzen, weil ich mich selbst so als so klein und unbedeutend erachte. Es ist ein hin und her. Ich möchte mich auf jeden Fall bei all jenen entschuldigen, denen es so vorkam, als hätte ich ihnen nicht genügend Respekt entgegen gebracht. In den meisten Fällen ist dieses Gefühl von meiner Seite nicht beabsichtigt, ich möchte all jenen, die es verdienen, den Respekt entgegen bringen. Vor allem all jenen, die älter sind als ich. Egal ob Müllmann oder Professor.
Und in Zukunft höre ich auf meinen Bauch, wenn er siezen will *sfz*

Macht sich eigentlich irgendwer sonst darüber Gedanken?? — Ich mache mir definitiv zu viele … *sfz* Und außerdem beziehe ich immer alles auf mich :( . Und für alle, die es noch nicht wissen: Ich bin am Übel der Welt Schuld!!! *traurigschaut* Naja, zumindest am Übel aller Menschen, die mich so kennen. :(


02
Jan 05

2005

Ein frohes neues Jahr wünsche ich euch allen, und dass ihr besser reingerutscht seid, als wir ;). Ein mal grippale Breitseite. ^-^ Da sagte nicht nur mein Körper “Pause”. Dennoch haben wir, also ich und mein Schatz schöne Tage verbracht.
Eins kann ich jedoch definitiv sagen: das Fernsehprogramm ist zum nicht Aushalten schlecht. So etwas von niveaulos und nervig. *kopfschüttel* Ständig Wiederholungen. Naja, ein wenig Information gibt es jedoch noch.
Mag an dieser Stelle all jenen, die Verwandte oder Bekannte verloren habe und all jenen, die alles verloren haben mein Beileid aussprechen. *still* Und ich wünsche euch viel Kraft und Energie weiterzumachen!!

Ihr alle da draußen, die ihr euch durch Zufall auf meine Seite verirrt, oder sie bewusst ansurft. Ich wünsche euch ein erfolgreiches und schönes 2005. Nehmt es in die Hand und lasst es zu einem schönene Jahr werden ;). Ich glaube an eure Kraft, all das zu bewirken, was ihr bewirken wollt, wenn ihr es nur wirklich anpackt.

So, und ich kümmere mich jetzt ums Frühstück. Und danach, mal schauen ;) was der Tag so bringt. Irgendwas spannendes bestimmt.


21
Okt 04

müde – schlafen – ferien

Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Aber das Leben denkt sich anderes. Meine To-Do-Liste

  • Quantenzettel
  • ‘stars and stellar evolution’ – Script lesen
  • Fenster putzen
  • k121 Protokoll
  • Quantenübersicht Teil2 zur laufenden Vorlesung
  • Bücher für den nächsten Versuch ausleihen
  • mich auf den nächsten Versuch vorbereiten
  • mich bei div. Freunden melden
  • Wäsche waschen
  • Bücher wegbringen
  • Bad putzen
  • Weihnachtsgeschenke überlegen
  • Gnuplot bedienen lernen
  • Latexfähigkeiten ausbauen
  • C++ oder irgendsowas
  • Shop-Script für meine Schwester suchen
  • Mail an Tutoren von Versuch k127
  • Wasser kaufen

Ein Tag hat definitiv zu wenig Stunden *sfz* Wo ist die Schokolade??


01
Okt 04

was ich mich gerade Frage

Warum m”ussen alle Vorlesungen, die mich interessieren entweder auf die FP-Termine fallen oder Dienstags von 10-12 Uhr stattfinden? *grummelheul* Total bescheuert. Wie soll ich es schaffen, bis zum 10. Semester alle meine Diplomprüfungen zu machen *sfz*.
Soll ich mir irgendwann einen gebrauchten Laptop kaufen? Und wieso kommen in allen Hörspielen ab und zu mal die gleiche Hintergrundmusik vor? Es ist seltsam bei den drei Fragezeichen die Hintergrundmusik von Regina Regenbogen zu hören. :(
Und sonst? Was sollte es sonst schon noch geben, oder interessiert ihr euch für unsere tollen Aufnahmen der Graphitoberfläche? Aber keine Angst, die werde ich euch auch noch irgendwann präsentieren. Habe ja nichts besseres zu tun, als eine Menge Schwachsinn zu schreiben … für mich und meinen Computer.


26
Sep 04

Zweifel

Wo findet man das, was für einen selbst wichtig ist? Wie findet man sich selbst und das Selbstvertrauen. Und das Gefühl, mit sich selbst zufrieden zu sein. Ohne den Lob und die Anerkennung anderer Menschen auskommen zu müssen? Ohne sich einsam zu fühlen, wenn niemand da ist? Sich selbst genug zu sein? Wie kommt man damit klar, dass man nicht dazu gehört, und wie wird es einem egal, ob man es ist, oder nicht?



Nun ja. Ich widme mich mal lieber wieder dem Rastertunnelmikroskop.


04
Sep 03

und wieder zu Hause

Jetzt bin ich wieder zu Hause – gaaaanz alleine und ich habe eine riesige Flut von Newslettern, die angesehen werden wollen. Bin jetzt inzwischen beim Krit-Letter und habe dort einen Link von einem Setzkasten gefunden. Sieht lustig aus. Und bei jedem Seitenbesuch finden sich in dem Schaukasten neue Gegenstände. Sinnfrei, aber auf die Idee muss man auch erst mal kommen.
Sooo, mein Teewasser ist fertig und jetzt stellt sich mir die Frage ob ich Pfefferminztee oder meinen Lieblings Milford Johannisbeere/Kirsch trinke. Wahrscheinlich letzteres *schleck*
Die Milfordseite ist doof, irgendwie funktioniert sie bei mir nicht. :( Soll wohl ein Flas kommen, aber die macher haben vergessen einen Skip-Button oder eine HTML alternative einzubauen :o( oder bin ich im Moment als Internet Explorer unterwegs und es funktioniert deshalb nicht *grübel* oh ja, tatsächlich ich bin als IE unterwegs *rotwerd* Funktioniert aber trotzdem nichtgrml* Oder nur mit Cookies *genervt schaut* nee, passiert immer noch nix – ich finde es erstaunlich, wie große Firmen, die was weiß ich wie viel Geld für ein Medienunternehmen ausgeben, dass ihnen so was macht, über den Tisch ziehen lassen in dem sie Minderwertige Produkte bekommen. Und so was sind Seiten für mich, die nur mit dem Internet Explorer anzuzeigen sind: Minderwertig.
*sfz* Naja, ich darf mir ja mit dem Witz den ich hier habe, kein Urteil erlauben *rotwerd* .. aber wenigstens kann man diese Seite mit jedem Browser betrachten. Sooo und jetzt mach ich mal weiter mit Newsletterlesen.
Hmmm tapas.de hört sich doch lecker an. OB die Rezepte, die es auf der Seite auszuprobieren gbit auch wirklich lecker sind, werde ich wohl mal irgendwann demnächst probieren ^.^ *frohlock*
*gg* Ja, da hat der Kritletter recht. Pop-Up’s, die auf der Liste der don’ts für barrierefreies Surfen stehen, hat man mit Mozilla ♥ schon fast vergessen. Pop-ups gibts hier nämlich nur wenn ich das ausdrücklich erlaube und bis jetzt kenne ich auch nur eine einzige Seite, die es irgendwie schafft, das Pop-up-Verbot von Mozilla zu umgehen ^_^
Uiii, es gibt Mozilla 1.5 beta, muss ich mir gleich mal runterladen ^.^;; Sooo und damit sag ich dann auch erst mal tschüss.


27
Jul 03

Die Suche nach dem Ich

Nun gut, da sitze ich nun, zappe zwischen StarSearch und einer Reportage über Alicia Keys auf MTV hin und her. Letzteres ist wesentlich interessanter und frage mich, womit ich mich eigentlich identifizieren kann. Naja. Nebenbei lese ich einen Artikel, der das Geheimnis der Eskalation der Gewalt erklären soll. Naja, nach dem Artikel in telepolis sind wir unschuldig, weil wir nach dem Prinzip Haust Du mich, haue ich Dich mehr. funktionieren, ganz automatisch. Nun gut. Wie mein Erdkunde-Lehrer immer gesagt hat, traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. In diesem Sinne…

Hmm… naja. Und jetzt. Werde ich ein bißchen laute Musik hören, ein wenig singen und dann … mal sehen.