Ruhe-Raum

19. March 2007 1 Kommentar

So etwas würde ich mir an unserem Institut wünschen. Einen Ruhe-Raum, in dem man nach dem Mittagessen eine halbe Stunde lang Stille genießen kann. Ohne Rechner-Rauschen oder Kommunikation. Einfach ein relativ karg eingerichteter Ort, nicht grell aber auch nicht düster. Vielleicht eins, zwei Pflanzen und ein kleiner Zimmerbrunnen. Kissen auf dem Boden zum Sitzen, ein paar Sessel oder Hocker. (Da muss ich ja glatt an den Meditations~/Ruheraum bei der Expo 2000 denken)

Ich freue mich auf den Sommer, denn dann kann ich mich nach dem Mittagessen unter einene Baum setzten und mich somit wenigstens den Rechner-Klängen entziehen, die mich mitlerweile richtig kirre machen können. Und vielleicht finde ich irgendwo bei uns (vielleicht hinter der Anatomie?) ein Plätzchen, welches nicht all zu sehr dem Stadt-Lärm ausgesetzt ist. Oder noch besser mich auf einen kleinen Spaziergang in den Botanischen Garten begeben.

Vielleicht sollte ich mir auch einfach für die Uni einen kleinen Zen-Garten basteln. Dazu vielleicht noch ein Bonsai und Wassergeräusche auf dem mp3-Player sowie ein kleines “Bitte nicht stören”-Schildchen auf dem Monitor… warum eigentlich nicht. Ein bißchen Ruhe für zwischendurch ist schließlich produktionssteigernd.

[Updated] Wissen sammeln im Netz

18. March 2007 1 Kommentar

Da gibt es natürlich eine Menge interessanter Seiten ^.~ Und einige Nachschlagewerke oder anders nützliche Seiten mag ich heute einmal vorstellen.

Wie wäre es z.B. mit den W-Akten – Bildung die keiner braucht. Auf Willis Besserwisserseiten gibt es alle mögliche Information, die man nicht zum überleben braucht, welche aber gut als amüsante Party-Unterhaltung dienen können. Außerdem werden auch die Fragen Neugieriger beantwortet und ich persönlich stehe ja auf die Fakten der Woche. Ich freue mich schon darauf, wenn es von dieser Seite *hoff* irgendwann einmal einen Newsfeed gibt.

Etwas ähnliches betreibt die Studipedia, die sich selbst die Enzyklopedie ohne Sinn betitelt. Als “freie Satiere- und Nonsens-Enzyklopädie” besteht sie auch schon eine ganze Weile und besitzt gar nicht so wenige Artikel.

Eine andere tolle Seite ist der Redensarten-Index. Ich neige ja leider dazu mehrere Redensarten zu vermischen oder einfach nicht die richtigen Worte zu einer Redewendung zu finden und bringe dann Dinge wie “Mit dem kann man ja Kühe melken” *stark übertreibt*. Besonders genial finde ich, dass es von der Seite auch ein Redensarten-Such-Plugin für Firefox gibt.

Etwas ähnliches auf Englisch ist das Urban Dictionary. Zwar irgendwie schon sehr abgehoben, zeigt es allerdings interessante Züge in der englischen Sprache. Erinnert mich irgendwie an das Ponds Wörterbuch der Jugendsprache, welches ich irgendwann mit 17 oder 18 mal kostenlos in der Schule bekommen habe (Ganz realistisch haben wie viele der Wörter, die dort aufgeführt waren, nicht verwendet).

Wo ich dann jetzt endgültig im Themenbereich Sprache bin, komme ich nicht umhin auf das Speech Accent Archive hinzuweisen. Auf dieser Seite kann man erfahren, wie Menschen aus den verschiedensten Ländern ein und den selben englisch-sprachigen Text vorlesen.

Eine andere Richtung der Bildung deckt Mythography ab. Wie der Titel der Seite schon erahnen lässt, geht es hier um Mythologie. Man kann dort Helden und Götter der grieschichen, römischen oder keltische Mythologie nachschlagen und erhält jeweils einen Artikel angenehmer länge, der gleich auf die verbundenen Personen verweist.

Nachtrag: Ganz vergeseen: Natürlich gibt es auch Listen mit Links zu diversen anderen Nachschlagewerken, z.B. bei der Wikipedia oder eLib [Link aktualisiert].

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Das Packet ist da

17. March 2007 Keine Kommentare

Juchuuh ;) Meine Amazon Packet ist da. Und an dieser Stelle mag ich meiner Familie noch mal ein ganz großes Dankeschön entgegenwerfen und ihnen zeigen, was sie mir zum Geburtstag geschenkt haben ;)

Bild von dem Inhalt meines Amazon Packetes
Der Inhalt meines Amazon Packetes

Habe richtig zugeschlagen:

  • Marc Bernabé “Japanisch mit Manga”
  • J.W.Heisig / K.Gresbrand “Die Kana lernen und behalten Teil 1+2″
  • Thievery Corporation “The Mirror Conspiracy”
  • Air “Moon Safari”
  • De-Phazz “Godsdog”
  • Massive Attack “Mezzanine”
  • OST “Das letzte Einhorn”

Hach ja, schön :). Ich weiß gar nicht, was ich zuerst hören soll. Ähm, doch ;) ich glaube “Happiness” von De-Phazz wird den Ausschlag geben.

Bestandsaufnahme der letzten 24 Jahre

3. March 2007 Keine Kommentare

Zur Feier des Tages, garantiert unvollständig ^.~ 24 Dinge, die mir zu den letzten 24 Jahren einfallen

  • Eine spontane Fahrt ans Meer (mit Bettina & Edi)
  • Auftritt mit einer Metalband (Rosegrove)
  • Wildes “campen”- übernachten in einem Auto
  • Meiner Relilehrerin gesagt, dass ihr Unterricht so schlecht sei, dass ich es nicht für sinnvoll erächte, daran teilzunehmen
  • Ich habe ne echt kleine ICQ-Nummer – zumindest die erste von den dreien
  • Segelte mit einerm Zweimaster übers Ijslemeer
  • Schloss sich ungefragt einer Parisreise zweier Schulkameradinnen an, weil sie mit nach Paris wollte
  • East 17 Konzert als ich 14 war – ohne die Namen der Kerle zu kennen
  • Hat mal gekellnert
  • Hat mal im Kinderturnen als Co-Trainerin gearbeitet
  • Hatte mal den 3. Platz bei einem Kinderturnfest
  • Im Wiener Hofgarten Waltzer getanzt
  • Ballkönigin geworden (Die Wahl war manipuliert ^.~)
  • Von der Uni spendierte Fahrt nach Warschau auf Grund guter Leistungen
  • Besitze eine der wenigen deutschen “Reiterhof Dreililien” Fanseiten (mir ist eigentlich nur eine andere nicht wirklich richtige Seite bekannt)
  • Auf Bäume geklettert
  • Im Nachtzug gereist
  • Unter einem Brückenbogen Lieder gesungen
  • Barfuss im starken Sommerregen durch die Stadt getanzt und bis auf die Haut nass geworden
  • Von zu Hause ausgezogen (in dem sie in den Zug stieg …)
  • Besuchte die DDR (Beweisstempel in meinem Kinderausweis ^.~ )
  • Frühes herumbasteln an einem PC (Commodore PC 286 mit 80MB Festplatte, MS Dos und Geoworks, später Windows 3.1 – kann allerdings auch sein, dass ich jetzt zwei PC’s vermische, war da noch soo klein)
  • Im Kunstunterricht durften wir in Kleingruppen einen kompletten Raum gestalten, Thema “Lee(h)rräume”
  • Im Schulchor, ~Orchester und der Schülerzeitung mitgearbeitet (Layout & Coverbild)

Hui, das war schwer. Allerdings auch schön, mir Gedanken zu machen, was ich eigentlich schon alles erlebt habe – und dass es gar nicht soo wenig ist. Viele schöne Erinnerungen, Dinge bei denen ich heute richtig schmunzeln kann sind mir dabei wieder ins Gedächtnis gekommen.

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Wie man für einen Blog schreibt

2. March 2007 4 Kommentare

Blackbox WWW hat eine sehr umfangreiche Liste zu Artikeln erstellt, die sich mit der Thematik “Erfolgreiches Bloggen” beschäftigten. Neugierig wie ich bin, habe ich mir den ein oder anderen Artikel auch mal durchgelesen um festzustellen, dass es mir egal ist, was dort so geschrieben wird. Dies liegt wohl größtenteils daran, dass ich kein Interesse habe “erfolgreich zu bloggen” ;).

Im Gegenteil – zu viel Aufmerksamkeit macht mir Angst. Aus vergangenen Erfahrungen weiß ich, dass ich ein Talent habe, mich in die Nesseln zu setzten. Dies rüht hauptsächlich daher, dass ich meine meistens doch sehr aus dem Bauch heraus geschriebenen Artikeln, in den wenigsten Fällen nach dem Fertigstellen nochmals durchlese (Wobei ich versuche, dies zu ändern, schon alleine um die Grammatik zu verbessern und Rechtschreibfehler zu vermeiden).

Mein Fazit aus dem was ich gelesen habe und was mir selbst dazu einfällt ist wohl eigentlich nur eins: Wenn man sowieso nur aus Spaß an der Freude und dem Schreiben bloggt, ist es eigentlich egal, wie man es macht – vor allem, wenn man nicht auf Kommentare aus ist. Für mich hat es funktioniert, einfach auszuprobieren. Den Stil zu wechseln, die Inhalte – einfach zu schauen, wohin es mich führt.

Gewonnen habe ich dabei eine Plattform, mit deren Hilfe ich an meinen Fähigkeiten arbeiten kann, einen Ort, der mir als Speicher für “digitale Erinnerungen” dient und die Möglichkeit, mich kreativ auszutoben. Und wenn dabei für den ein oder anderen etwas Inspiration oder eine Lösung – oder zumindest ein Ansatz – abfällt: Um so besser ^.^

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