Ausgegrabene Albträume

22. April 2008 Keine Kommentare

Wow. Ich blätterte auf der Suche nach einem Link durch alte Blogeinträge und fand dort folgende Beschreibungen doch sehr extremer Albträume – ich erinnere mich noch lebhaft an die Panik, die sie mir während des Erlebens verschafften. Was mich sehr erstaunt, ist das doch recht positive Gefühl der Erkenntnis, welche sie mir heute vermitteln. Kennt ihr dieses Gefühl?

Irgendwie muss ich in diesem Kontext an eine sehr bemerkenswerte Zeile denken,

Breakdowns are a Natural Part of Progress,

welche ich letztens in einem Blogeintrag von The Executive Assistant’s Toolbox gelesen habe. Manchmal kommt ein inneres Gefühl der Zufriedenheit wirklich aus den seltsamsten Quellen.

Traum Nummer 1

Im ersten wollte mich jemand umbringen, ich bin gerannt und gerannt und gerannt. Schauplatz war die Straße in der ich aufgewachsen bin. Dort gibt es eine Stelle, an der keine Häuser stehen, dort ist der Fluss sehr nahe und eine relativ steile Böschung – auf der anderen Seite der Straße steht über die ganze Länge eine etwa 3-4 Meter hohe Mauer, die den Weinberg-Schlamm abhalten soll. Der, der mich umbringen wollte, lenkte die ganze Zeit mit einem Bus auf mich. Und dann war da ein Polizist, der jedoch ziemlich hilflos war.

Also bin ich gerannt, die Straße hoch bis in den nächsten Stadtteil, dort am Ende der Mauer wohnte meine Exbeste Freundin. Ich wusste, dass der Mensch wieder kommen würde. Direkt nebenan war plötzlich eine Polizeistation und ein leerstehendes Haus. Man sagt mir, dort sei ich sicher. Und dann beobachtete ich skeptisch das Treiben. Das Haus der ehemaligen Freundin. Dort schien eine Party gefeiert zu werden, Busse voller cooler Menschen strömten hinein. Und dann die Polizei und um die Ecke der Straße kam mein Verfolger.

Und die Polizei griff zu, und nahm den Falschen fest. So habe ich das Haus verlassen um ihnen verständlich zu machen, dass den Menschen, den sie dort in der Zange haben, ein Freund ist und nicht der Verfolger. Dieser kam dann allerdings um die Ecke, und wieder wollte ich rennen. Die Polizei war nutzlos… und ich begriff, dass es mir nicht helfen würde, wenn ich rannte. Also habe ich mich auf ihn drauf geschmissen und gewartet, dass irgendein Beamter kommt um ihm Handschellen anzulegen.

Traum Nummer 2

Wir wohnen im Dachgeschoss eines etwas älteren Hauses. Um dort hinzukommen muss man diverse Stockwerke in einem Treppenhaus hinter sich lassen. Allerdings handelt es sich nicht um ein normales Treppenhaus. Jedes Stockwerk birgt andere Schwieirigkeiten. Man ist arm, und so existieren keine Treppenstufen, sondern Konstruktionen aus Holz.

Immer muss man vorsichtig sein, dass man die richtige Latte betritt, damit nicht alles zusammenbricht. Manche Übergänge – Stufen kann man das nicht nennen – bestehen aus Pappe oder nur aus Stegen, die in Halb-Meter-Abständen im nichts schweben. Ich bin nicht schlank, nicht sportlich. Jedes Hinaufsteigen zu unserer Wohnung ist eine Tortur für mich. Die anderen können es nicht nachvollziehen.

Dann bekommen wir Besuch. Cousine und Cousin aus Leipzig und ihre Tochter. Ganz anders, als ich sie in Erinnerung habe. So blond und… Wir gehen die ersten Stockwerke zu unserer Wohnung, die plötzlich über einem Kaufhaus liegt. Allerdings ist dieses mehr oder weniger ausgestorben. Leerliegende Geschäfte. Dennoch gehe ich mit meiner Großcousine einkaufen. Sie steht in einem Geschäft und probiert wundervolle Klamotten an. Solche, von denen ich nur Träumen konnte, hineinzupassen.

Sie bleibt dort. Eine Freundin wartet nämlich schon auf sie, damit sie sich nicht mit uns abgegen muss. Ich mache mich auf den Weg nach oben, der noch beschwerlicher ist, als sonst. Ich nehme dann eine falsche Abzweigung und lande unter dem Dach einer Kirche. Ich rutsche aus und lande auf einer “Treppe” aus Holzplatten, es ist mehr eine Schräge, die schuppenartig zusammengesetzt ist. Ich rutsche, lande auf einer Plattform hoch über dem Kirchenraum von dem kein Weg zurückführt, bis auf die Schuppentreppe, doch die kann ich nicht mehr hinaufklettern. Als ich sie betrete bricht sie unter mir zusammen und ich falle zurück auf die Plattform.

Danach beginne ich zu schreien, und schreie…

Und dann kommen zwei Leute eine steinerne Treppe hinauf, die draußen vorbei führt. Die Plattform ist offen. Ein Hubschrauber – Ich werde über den Stacheldraht gehoben, der die Treppe zur Plattform hin abgrenzt.

Wohin Heute? nun mit WordPress

20. April 2008 Keine Kommentare

Oh, wie schön! ^-^ Bin gerade an Wohin Heute? erinnert – von paulinepauline, welche dort auch mal eine Weile an den Linktips mitschrieb – und darauf aufmerksam gemacht worden, dass die Seite nun unter WordPress läuft und somit in Blogform geführt wird. 12 Jahre ist die Seite, welche mit interessanten, kuriosen, witzigen Links um sich schmeißt ^.~, inzwischen alt. Da kann man nur sagen: “Chapeau – ich ziehe meinen (virtuellen) Hut!”

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Musikblog “Motel de Moka”

20. April 2008 Keine Kommentare

Vor ein paar Wochen entdeckt und mich absolut begeistert: Der Musikblog Motel de Moka stellt fast täglich eine Playliste aus Musik vor.

Screenshot Motel de Moka
Fast tägliche Playlisten mit genialer Musik

Die Autoren haben auch ein Händchen dafür, ihre Playlisten passend mit einem “Cover” zu versehen und natürlich auch die Geschichte zu der Songauswahl zu erzählen. ^-^

Die Titel, die ich bisher gehört habe, gehen von Easy Listening über Jazz, Hip-Hop, Pop und Rock. Sehr angenehme Mischungen zum nebenbei Hören oder auch drauf konzentrieren! Gefällt mir außerordentlich gut. Und das der Blog in Kombination mit Songbird rockt ^-^ und einen ungetrübten Hörgenuss und gleichzeitige Informationslust-Befriedung bietet muss ich bestimmt nicht erwähnen. ^-~

KategorienMusik Tags:

Zwei Wochen

11. April 2008 Keine Kommentare

Noch zwei Wochen bis zu meinem Diplomkolloquium. So langsam werde ich nervös und stelle fest, dass mir im Moment der Sinn fehlt, all die Ideen, die in der Draft-Sektion meines Adminbereichs liegen, umzusetzen. Eigentlich schade, denn die doch sehr angenehme Abwechselung zur Physik hat mich in den letzten Wochen gut bei Laune gehalten.

Wie dem auch sei, nun hat erst einmal die Arbeit und der Vortrag höchste Priorität. Keine Zeit für Flash-Games, WordPress-Erweiterungen oder Newsfeed-Orgien, so sehr ich mich danach sehen ^-^”.

Aber: Positiv ist, dass der Zeitrahmen, in dem ich mich vollkommen auf eine Sache konzentrieren muss, absehbar ist. Zwei Wochen, anschließend noch maximal 1 1/2 Wochen für Schönheitskorrekturen an der Arbeit und dann hoffentlich *toi toi toi* erst einmal ausschlafen, entspannen und zurück in die Gesellschaft. Wie ich mich darauf freue!!!

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Kabellose Optische Maus – Versuch Nr. 3

8. April 2008 Keine Kommentare

Irgendwie habe ich bisher kein wirklich gutes Händchen beim Kauf von optischen kabellosen Mäusen bewiesen. Sowohl die Maus von Logitech als auch jene von Typhoon waren, gelinde gesagt, ein Griff ins Klo. Als nun vor ein paar Tagen anfing die bei dem Computer mitgelieferte Maus den unvermeidlichen Kabelbruch-Tod zu sterben, und ich notgedrungen wieder zur Typhoon-Maus zurückwechselte, stand mein Entschluss relativ schnell fest: “Da muss eine neue Maus her!” Ich weiß nicht was mit der Typhoon war, ob eingeschnappt, da sie ein Jahr unbenutzt dastand oder was auch immer, auf jeden Fall machte das Arbeiten mit ihr nur schlechte Laune.

Vor ein paar Tagen habe ich mich also in eines der Computergeschäfte meiner Wahl begeben, nachdem ich die letzten Tage schon mehrfach Bewertungen und diverse Tests studiert hatte. In wie fern ich es ein weiteres Mal mit einer kabellosen Maus probieren wollte, war mir noch nicht so ganz klar, diverse Pros und Kontras und natürlich auch die Sache mit dem Geld hatten mich eigentlich fast schon überzeugt, eine günstige und kabelgebundene Zwischenlösung zu suchen.

Beim Testgreifen, ~klicken und ~scrollen der Mäuse – sehr sehr wichtig für mich – stellte sich dann allerdings schnell heraus, dass die Favoriten aus dem Internet nicht wirklich in Frage kamen. Scrollräder, die viel zu leicht liefen und somit das Klicken auf eben jene quasi unmöglich machten, Seitentasten die ausgeleiert waren und viel zu kleine unbequeme Notebookmäuse flogen schnell aus der engeren Auswahl.

Da die Doppelklick-Macke, die damals (nicht nur) bei meiner Logitech-Maus aufgetaucht ist, nicht wirklich mein Vertrauen in diese Marke gestärkt hat (ich weiß, dass ist albern – aber das ungute Bauchgefühl ist nun einmal da), landete ich recht schnell bei zwei Trust-Mäusen, die zudem das unschlagbare Argument der Erschwinglichkeit hatten. Und dann dachte ich mir schließlich, ob ich mir für 10 Euro eine Übergangsmaus mit Kabel oder für 15 Euro ein weiteres Mal einer kabellosen Maus eine Chance gebe, da ist es sinnvoller einen neuen Versuch zu wagen.

Trust Mouse
Wireless Optical Mouse MI-4910D

So bin ich also mit der Wireless Optical Mouse MI-4910D von Trust nach Hause gekommen, und das obwohl das auf Grund eines dominierenden Rasters doch recht schwer zu laufen scheinende Scrollrädchen mich eigentlich nicht ganz so überzeugte. Nach den ersten Teststunden bin ich jedoch noch sehr begeistert von meinem Kauf. Zwar muss man für den Mittelklick noch etwas Kraft aufbringen – das klickt noch nicht ganz so weich wie Butter, wie es bei der häufig testgeklickten Version im Geschäft der Fall gewesen sein wird – aber ansonsten fasst sich die Maus sehr angenehm an und liegt gut in der Hand. Die Seitentasten lassen sich gut erreichen und ich hätte nie gedacht, wie schnell ich mich an das Scrollfeeling gewöhne und es nicht mehr missen mag. Positiv ist, dass obwohl das Mittelklicken Kraft braucht, das Scrollrad feststeht und nicht wegrollt – wie es bei anderen Mäusen der Fall war.

Mal sehen, was ich in einem halben Jahr so zu der Maus sage, bezüglich Klickverhalten, Batterielebensdauer (die laut Beschreibung besonders lang sein soll) und anderen Macken.

KategorienSoft- und Hardware Tags: