Stöckchen: Musik zum Erinnern

23. June 2008 2 Kommentare

Stöckchen mag ich doch gerne, vor allem, wenn ich sie mal nicht klauen oder einfach so mitnehmen muss ;). Deswegen nehme ich jenes, welches mir Jnin zugeschmissen hat, doch gerne an. Es geht darum “5 Musikstücke die einen an etwas Besonderes erinnern zu nennen, wobei die dazugehörige Erinnerungen nicht unbedingt genannt werden muss”. Mache ich aber trotzdem. Denn in vollem Positivismus-Wahn versuche ich mir nur die Lieder herauszusuchen, bei denen die Erinnerung mir zumindest ein Lächeln auf die Lippen zaubert – die “heul”-Lieder lasse ich einfach mal weg.

Nummer 1: “Radio Gaga” von Queen (YouTube, Songza)

Warum? Weil meine Schwestern mir immer und immer wieder erzählten, wie ich als kleines Kind durch das Wohnzimmer gehüpft bin und zu Radio Gaga getanzt habe. ^-^’’

Nummer 2: “I just died in your arms tonight” von Cutting Crew (YouTube, Songza)

Total verknüpft mit meinem besten Freund während der Abi-Zeit. Er war so sehr in mich verliebt, dass er mir die Sterne vom Himmel geholt hätte. Obwohl zwischen uns “nie mehr als Freundschaft” war, war doch weit mehr als Freundschaft zwischen uns. Heute würde ich sagen, er war mein eigentlich erster Freund, zumindest was das Vertrauen und Fallen lassen anging. Aber pssst ;) Und auch wenn das Lied fürchterliche 80er Jahre Mukke ist – es erinnert mich an eine wundervolle Zeit und Freunde, die für immer ein Platz in meinem Herzen haben werden, auch wenn ich das damals nicht so ganz realisierte.

Nummer 3: “Hunter” von Dido (YouTube, Songza)

Dieses Lied steht sinnbildlich für den Moment, an dem ich realisierte, dass mein erster Freund nicht wirklich mit mir zusammen war, dass er nicht in mich verliebt war. Bei mir sah die Sache leider anders aus – aber tief in mir drinnen wusste ich “Ich muss raus aus der Beziehung”. Leider habe ich nicht darauf gehört und es ist letzendlich nicht ganz so gut ausgegangen. In gewisser Weise sang ich mir mit diesem Lied damals selbst zu, dass ich mich gehen lassen sollte. Hmm …. Auch wenn sich das jetzt eher traurig anhört, gibt mir “Hunter” und vor allem die Erinnerung daran, wie es immer in meinem Kopf herumschwirrte sehr viel Stärke. Heute weiß ich, dass eines meiner ganzen Ichs auf mich aufpasst.

Nummer 4: “My Sharona” von The Knack (YouTube, Songza)

Dieses Lied steht für den Film meiner Jugend: “Reality Bites“. Abgöttich habe ich ihn geliebt und in der Tat habe ich ihn sogar häufiger gesehen als “Dirty Dancing” ^-^’’. Dementsprechend durfte die Musik und vor allem “My Sharona” auf keiner “Party” fehlen. Und ganz wie im Film hüpfte ich wild in der Gegend herum und fühlte mich ausgelassen und ein kleines bisschen losgelöst von meinem doch recht ernsten (selbst gewählt) Alltag.

Nummer 5: “For the First Time”  von Kenny Loggins (YouTube, Songza)

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Weihnachten, 15jähiges Mädchen voll in der Pupertät, Flipper auf dem PC im Dauerrausch um der Langeweile zu entgehen, Kenny Loggins “For the First Time” in Dauerschleife. Ich habe mich tief der Melodramatik hingegeben, dem “ich möchte jetzt einen Freund” oder zumindest nicht alleine sein mit meiner Famlie (“alle soooo alt” war mein Gedanke wohl damals.) Oh mein Gott bin ich darin versunken…. ^-^’’ Damals war ich traurig, heute zaubert es ein Lächeln auf mein Gesicht und jagt mir immer noch einen Schauer über den Rücken. Denn Gefühle selbst erleben zu dürfen ist noch viel schöner, als sich in vermeintlichen Gefühlen auf Grund von Musik, Filmen oder Büchern zu flüchten ^-^”

Soo, das waren die fünf Lieder, verzeiht mir die 80/90er Jahre Grausamkeiten. ^-~ In diesem Kontext übrigens ganz interessant: Vor mehr als 3 Jahren hatte ich schon mal ein Musik-Stöckchen zugeschmissen bekommen, welches u.A. auch fünf erinnerungsträchtige Lieder erfragte, damals wählte ich neben “Hunter” “Summer Sun” von Koop (YouTube, Songza), “Floralis” von Rondo Veneziano, “Sad Lisa” von Cat Stevens (YouTube, Songza) und “Where does the ocean go” von Illaria Graziano (YouTube, Songza).

Hach ja, wenn ich “Summer Sun” so höre, erinnert es mich daran, dass ich mal meine aktuelle Playlist an den Sommer anpassen sollte! ^-^

Was das Weiterschmeißen des Stöckchens angeht, würde ich mal sagen, heute ist Selbstbedienung angesagt ;) Also nehmt und freut euch!

CSS Tricks Screencast Tutorials

22. June 2008 Keine Kommentare

Natürlich gibt es eine Menge schriftliche Tutorials, Howtos, Anleitungen, Artikel im Netz zu diversen den Bereich Webdevelopement betreffenden Themen. Manchmal ist es jedoch auch einfach mal schön, sich “berieseln” zu lassen, Dinge vorgemacht und kommentiert zu bekommen. Daher möchte ich gerne die Screencast Tutorials von CSS Tricks empfehlen.

CSS Tricks Screenshot
Lasse Dich von CSS-Tricks via Screencast weiterbilden oder inspirieren

Neben Tricks und Tipps zum Thema CSS gibt es in den momentan 23 Screencast umfassenden Archiv unter anderem eine Anleitung, wie man eine außergewöhnliche und individuelle Twitter-Seite erstellt, eine Einleitung in jQuery oder mehrere Vorträge (2 verschiedene Designs) zu Thema, wie man einen Photoshop-Entwurf in HTML/CSS umsetzt.

Die Screencasts sind sehr angenehm, ein gut verständliches Englisch und soweit ich es bisher gesehen habe, auch ohne unnötiges Geplapper, welches nichts mit dem Thema zu tun hat.

Drift – Geleite das Fischlein zum sicheren Kreis

21. June 2008 Keine Kommentare

Heute habe ich mal wieder etwas für das gemeine Kind im Manne oder der Frau ^-^’’. Armorgames hat mich mit einem weiteren Flash-Spielchen gefesselt. In Drift geht es darum, den Fisch ins Sichere zu bringen – was hier bedeutet, ihn einmal durch den Kreis (der zuerst gefunden werden muss) schwimmen zu lassen.

Screenshot Drift
Bild 1: Geschafft! Der sichere Kreis ist erreicht.

Den Fisch bewegt ihr fort, in dem ihr mit der Maus auf die Punkte klickt. Dies sorgt dafür, dass der Fisch einen Impuls in die jeweilige angezeigte Richtung erhält, wobei die Trägheit zu berücksichtigen ist und sich auch die Geschwindigkeit des Fischleins ändert, je nachdem, wie lange ihr mit der Maus auf dem Punkt festhaltet.

Das Gleiten könnte so schön sein, gäbe es nicht die üblichen Hürden. Hütet euch vor der Dunkelheit, und passt auf, dass euch die grünen Pfeile nicht in eben jene katapultieren. Auch vor den rotierenden Sternen solltet ihr euch in acht nehmen und in einem anderen Level müsst ihr z.B. erst einmal herausfinden, wie ihr das Fischlein so beschleunigt, dass es nicht von den Wänden zerquetscht wird. Gar nicht so einfach ^-^.

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Inspiration von(m) Selbst

20. June 2008 Keine Kommentare

Wann bist du das letzte Mal dein eigenes Geschriebenes durchgegangen, hast in alten Gedanken gekramt und damit vielleicht die ein oder andere Erinnerung herausgeholt?

Bei mir ist es etwas länger her, wobei – eigentlich ist dies gelogen – denn gerade vor ein paar Minuten habe ich ein wenig durch meinen Blog geblättert und war überrascht; überrascht von der Vielfalt, den Ideen, den Texten. Es war, als hätte ich vollkommen vergessen, dass ich all dies jemals geschrieben habe. Wobei, ich fürchte, die traurige Wahrheit ist, dass ich es vergessen habe.

Alte Gedanken, Neue Motivation

Ich gehöre zu dem Typ Mensch, der Dinge schreibt und sie dann zur Seite legt. Ich greife sie nicht wieder auf, tägliche, wöchentliche Reviews gehören bei mir nicht zum Standard. Eigentlich schade, denn so wirkt es im Moment, geht mir dadurch eine fantastische Möglichkeit verloren, positive Gefühle in mein Leben zu bringen.

Gerade für all jene, die wie ich mit einem etwas schwächer ausgeprägten Selbstbewustsein zu kämpfen haben, gibt es wahrscheinlich nichts besseres, als auf Entdeckungsreise in den eigenen Gedanken zu gehen, zu sehen, was man geschaffen hat. Was für ein großer Fundus an Ideen liegt mir dort zu Füßen.  In Momenten, in denen mir die Welt da draußen grau und ohne Motivation oder Inspiration daher kommt, in denen ich mich verloren fühle und nichts mit mir anzufangen weiß, sollte ich unbedingt darauf  zurückgreifen, mich daran laben.

Alex Shalman ging vor wenigen Tagen mit seinem Artikel “Use A Bragging Journal To Harvest Every Success” in eine ähnliche Richtung und auch DumbLittleMan greift ein sogenanntes Bragging-Journal in dem Beitrag “10 Crafty Ways To Create Unshakable Confidence” auf. Als ich diese Artikel las musste ich sehr daran denken, welch positiven Einfluss es auf mich hatte, eine “Dinge die ich am heutigen Tag geschafft habe”-Liste zu führen und dass ich unbedingt wieder damit anfangen sollte!

Und dieses Mal mit einer kleinen Verbesserung. Ich möchte nicht mehr nur einfach schreiben, zur Seite legen und vergessen. Ich möchte das, was ich geschaffen habe, benutzen um daran zu wachsen, um mich zu inspirieren, zu motivieren und alte Ideen wieder entdecken, die im Alltagstrott ganz nach hinten in die letzten Windungen meines Gehirnes verschwunden sind.

Noch Ein Paar Links

Und für ein wenig externe Inspiration, habe ich noch ein paar Artikel zum Thema “Wöchentlicher Rückblick und Aufarbeitung” herausgekramt:

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Blogparade – Tascheninhalt

19. June 2008 2 Kommentare

Maya von eisitu hat zu einer Blogparade über Tascheninhalte aufgerufen. Da auch ich mich nicht davon freisprechen kann, häufig eine Tasche in irgendeiner Form mit mir herumzutragen, muss ich da natürlich mitmachen ^_~. Die Tasche, die ich in der Regel mit mir herumschleppe, ist meine heißgeliebte und daher schon etwas vertragene Tokidoki-Tasche.

Tascheninhalt
Bild1: Tascheninhalt ausgekippt

Wie man vielleicht schon auf den ersten Blick erkennen kann: Ganz so ordentlich bin ich im Einräumen meiner Tasche nicht, denn es finden sich meist irgendwo darin Dinge, die eigentlich in Mäppchen, das Portemonnaie oder den Mülleimer gehören. Nun der Reihe nach:

  1. Die Tasche, die geliebte – von Tokidoki rapu, rapu … ^-^ 
  2. Der Filofax-Timer, den ich viel zu selten benutze
  3. Mein Portemonnaie (dakine)
  4. Mein allerliebster Lieblings-Notitzblock von Clairefontaine, der leider leider bald vollgeschrieben ist
  5. Alte Kassenbons
  6. Tablettenzeugs (Aspirin und so)
  7. Stifte, die es nicht mehr in das “Mäppchen” geschafft haben
  8. Karten, die es nach Verwendung nicht in mein Portemonnaie geschafft haben, hier der Bibliotheksausweis, häufiger trifft man in den Untiefen der Taschen allerdings meine Mensa-Karte an
  9. Gummibänder, die ich brauche, damit der Stecker des Headsets nicht aus dem Handy herausrutscht und der Hörgenuss damit zur Totur wird
  10. Mein Klingelmonster (SE k610i)
  11. Taschentücher
  12. Bonbons (nicht mehr das drin, was drauf steht)
  13. Mein geliebtes Muji-Stifte-Etui mit Markern, Bleistiften und ähnlichem
  14. Das Headset für’s Handy, welches ich häufiger als mp3-Player als zum Telefonieren verwende
  15. Gut versteckt ein paar Hargummis

Was mir gerade noch auffällt: Nicht auf dem Bild ist mein Schlüssel, der bevorzugt unter allen Dingen in meiner Tasche verweilt.