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	<title>netzphilosophieren &#187; Bücher</title>
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	<description>Über die Dinge, die ich mag: Informationen, Webentwicklung, Bücher, Tools, Logikrätsel, Japanisch, ...</description>
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		<title>Douglas Coupland &#8220;Microsklaven&#8221;</title>
		<link>http://netzphilosophieren.de/2008/11/douglas-coupland-microsklaven/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 22:56:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[nerd]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[Douglas Coupland &#8220;Microsklaven&#8221; Wie sieht das Leben, wie sehen die Gedanken eines Geeks aus, welcher bei Microsoft arbeitet? Hat dieser eigentlich ein Leben? Wie sieht er die Welt? Wenn du dir irgendwann einmal solche oder &#228;hnliche Fragen gestellt hast oder du dich in irgendeiner Form f&#252;r die Subkultur der technikfaszinierten Welt der 90er interessierst und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="r">
<dt><a title="Microsklaven bei Amazon.de" href="http://www.amazon.de/gp/product/3442435617"><img src="http://netzphilosophieren.de/img/2008-11-28.jpg" alt="Cover Microsklaven" /></a></dt>
<dd><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442435617?ie=UTF8&amp;tag=weblognetzges-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3442435617">Douglas Coupland &#8220;Microsklaven&#8221;</a> </dd>
</dl>
<p><strong>Wie sieht das Leben, wie sehen die Gedanken eines Geeks aus</strong>, welcher bei Microsoft arbeitet? Hat dieser eigentlich ein Leben? <strong>Wie sieht er die Welt</strong>? Wenn du dir irgendwann einmal solche oder &#228;hnliche Fragen gestellt hast oder du dich in irgendeiner Form f&#252;r die Subkultur der <strong>technikfaszinierten Welt der 90er</strong> interessierst und mit ein bisschen <strong>verschrobenem Nerd-Sein</strong> umgehen kannst, k&#246;nnte “<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442435617">Microsklaven</a>” von <a href="http://www.coupland.com/">Douglas Coupland</a> vielleicht etwas f&#252;r dich sein.</p>
<p>In <strong>Tagebuch-Form</strong> niedergeschrieben darfst du als Leser <strong>ein paar Jahre im Leben des mittzwanzigers Daniel Underwood und seiner Freunde begleiten</strong>. Eine Gruppe technikbegeisterter Programmierer die in einer spartanischen WG wohnen und im Dienste des gro&#223;en Bills stehen.</p>
<p>Die dabei <strong>nicht ganz so geradlinigen – um nicht “verr&#252;ckte” zu sagen – Gedankeng&#228;nge</strong> zu verfolgen; die Phasen, welche einzelne Pers&#246;nlichkeiten durchmachen zu beobachten war f&#252;r mich sehr angenehm. Wahrscheinlich lag dies am <strong>sanften, vor sich dahin Pl&#228;tschern der Ereignisse</strong>, fast schon entgegengesetzt zu dem Informationsrausch, welcher nicht selten meinen Alltag dominiert. Au&#223;erdem f&#252;hlten sich die Erinnerungen der Geschehnisse von Daniel auf eine Gewisse Art und Weise sehr famili&#228;r an.</p>
<p>Couplands Roman ist f&#252;r mich ein <strong>gutes Lesefutter f&#252;r Zwischendurch</strong>, er k&#246;nnte fast der Inhalt eines Blogges sein, welcher noch als “richtiges Tagebuch” gef&#252;hrt wird. Situationsbeschreibungen, mehr oder weniger verr&#252;ckte Geschichten und die Philosophien der Schlaflosen gew&#252;rzt mit einer<strong> Prise Technik-Slang, Markentheorien und Rebellion</strong> – naja, ein bisschen ^-^.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Mir hat es Spa&#223; gemacht, dieses Buch zu lesen. Nicht zu letzt wahrscheinlich deswegen, weil ich mich mit diesen kleinen bzw. gr&#246;&#223;eren Nerds schon irgendwie identifizieren kann. Es hat <strong>mich ber&#252;hrt an der Entwicklung der Pers&#246;nlichkeiten teilzuhaben</strong>. Und gerade zum Ende erinnert mich Microsklaven an <strong>das positive Gef&#252;hl, dass <span style="color: #008040;">es eine wichtige Sache im Leben gibt, f&#252;r die es sich immer zu k&#228;mpfen lohnt: gute Freude</span></strong>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit der 50-Seiten-Regel mehr Lesen</title>
		<link>http://netzphilosophieren.de/2008/11/mit-der-50-seiten-regel-mehr-lesen/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 12:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Lifehacks]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon vor einer Weile habe ich in einem von mir verfolgten Lifehack-Blog, Put Things Off, dar&#252;ber gelesen, wie Nick Cernis sich die Aufgabe stellte, ein Buch pro Woche zu lesen. In seinem sehr lesenswerten Artikel beschreibt er zun&#228;chst, wieso er dieses Ziel hat um anschlie&#223;end f&#252;nf Tipps zu geben, wie eben jenes Ziel erreicht werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon vor einer Weile habe ich in einem von mir verfolgten Lifehack-Blog, <a href="http://putthingsoff.com/">Put Things Off</a>, dar&#252;ber gelesen, wie Nick Cernis sich die Aufgabe stellte, <a href="http://putthingsoff.com/one-book-a-week/" class="broken_link" rel="nofollow">ein Buch pro Woche zu lesen</a>. In seinem sehr <strong>lesenswerten Artikel</strong> beschreibt er zun&#228;chst, <strong>wieso</strong> er dieses Ziel hat um anschlie&#223;end <strong>f&#252;nf Tipps</strong> zu geben, wie eben jenes Ziel erreicht werden kann.</p>
<dl>
<dt><img src="http://netzphilosophieren.de/img/2008-11-23.jpg" alt="Ausschnitt des B&#252;cherstapels" /></dt>
<dd><strong>Bild 1</strong> Ein kleiner Teil des zu bew&#228;ltigenden B&#252;cherstapels</dd>
</dl>
<p>Da mein <strong>zu-Lesen-Stapel gro&#223;</strong> und die Zahl der B&#252;cher, die ich in den letzten Jahren las eher gering geblieben ist – obwohl ich das Lesen an sich wirklich liebe – inspirierte mich Cernis’ Artikel sehr. Besonders seinen Ansatz, <strong>immer mindestens 50 Seiten zu lesen, wenn man ein Buch zur Hand nimmt</strong>, verankerte sich in meinem Ged&#228;chtnis.</p>
<blockquote><p>The 50 page rule is simple. It goes like this:</p>
<p>Whenever you pick up your book, read 50 pages or more.</p>
<p>Using this neat idea, you can comfortably <strong>read a 350 page book in a week by</strong> <strong>simply picking it up once a day!</strong> The concept encourages you to start reading only if you intend to relax and immerse yourself into a good chunk of your latest literary tipple.</p></blockquote>
<p>Eines Abends dachte ich mir also: “<strong><span style="color: #008040;">Es kann nicht schaden, es einfach mal auszuprobieren</span></strong>.” Gepaart mit <a href="http://netzphilosophieren.de/?p=860">Seinfelds Ketten-Methode</a> hat sich mein Buch-pro-Zeit-Verh&#228;ltnis innerhalb der letzten Monate enorm verbessert.</p>
<p>Ich bin enorm begeistert dar&#252;ber, wie durch die Tatsache, dass ich jeden Abend versuche <strong>“nur” 50 Seiten zu lesen um meine Kette nicht zu brechen,</strong> ich in den letzten Wochen tats&#228;chlich etwa ein Buch pro Woche las. Dieses <strong>positive Gef&#252;hl</strong> r&#252;hrt zum einen daher, dass ich tats&#228;chlich sehe, dass mein Buchstapel “kleiner” wird und ich meine Zeit sinnvoller nutze. Und auf der anderen Seite lese ich an Stelle sinnfreier Unterhaltungsverbl&#246;dung<em> spannende und sehr inspirierende Geschichten</em>.</p>
<p>Jetzt freue ich mich dar&#252;ber<em> mehr Dinge zu verstehen</em> und wei&#223;, dass sich das Universum sich f&#252;r mich verschw&#246;rt um mir weiterzuhelfen, wenn ich danach verlange meinen Traum zu verwirklichen<sup><a href="http://netzphilosophieren.de/2008/11/mit-der-50-seiten-regel-mehr-lesen/#footnote_0_1329" id="identifier_0_1329" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Paulo Coelho The Alchemist &ldquo;And, when you want something, all the universe conspires in helping you to achieve it.&rdquo;">1</a></sup>, au&#223;erdem gibt es viele <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3596150655?ie=UTF8&amp;tag=weblognetzges-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3596150655">Themen, &#252;ber die es</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3404605969?ie=UTF8&amp;tag=weblognetzges-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3404605969">zu diskutieren lohnt</a> (oder auch nicht ^-~) und die mir <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442444497?ie=UTF8&amp;tag=weblognetzges-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3442444497">neue Einblicke</a> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0425158640?ie=UTF8&amp;tag=weblognetzges-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0425158640">in andere Welten liefern</a>. <strong>Sehr zu empfehlende Gef&#252;hle!</strong> ^-^</p>
<hr style="border-style:1px solid #555;"><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1329" class="footnote">Paulo Coelho <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0722532938?ie=UTF8&amp;tag=weblognetzges-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0722532938">The Alchemist</a> “And, when you want something, all the universe conspires in helping you to achieve it.”</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Blogparade: &quot;10 B&#252;cher, die man gelesen haben muss&quot;</title>
		<link>http://netzphilosophieren.de/2008/10/blogparade-10-bcher-die-man-gelesen-haben-muss/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 03:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Stöckchen und Tests]]></category>
		<category><![CDATA[Blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ich in den letzten Tagen schon beim Thema Lesen und B&#252;cher war, passt die Blogparade “10 B&#252;cher, die man gelesen haben muss” des Read it! Blogs noch genau in die Reihe [via Feel-Better-Blog]. Au&#223;erdem wird es langsam kalt und st&#252;rmisch drau&#223;en, quasi perfektes Wetter, um sich mit einem guten Buch und einem hei&#223;en Tee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich in den letzten Tagen schon beim Thema Lesen und B&#252;cher war, passt die <a href="http://readit.korsti.de/111/10-buecher-die-man-gelesen-haben-muss-blog-parade">Blogparade “10 B&#252;cher, die man gelesen haben muss”</a> des <a href="http://readit.korsti.de/">Read it!</a> Blogs noch genau in die Reihe [via <a href="http://feel-better-blog.de/2008/10/01/10-buecher-die-ich-fuer-absolut-lesenswert-halte/">Feel-Better-Blog</a>]. Au&#223;erdem wird es langsam kalt und st&#252;rmisch drau&#223;en, quasi perfektes Wetter, um sich mit einem<strong> guten Buch</strong> und einem <strong>hei&#223;en Tee oder Kakao</strong> in die Sofaecke zu m&#252;mmeln, die<strong> F&#252;&#223;e gut in eine Decke</strong> einzupacken und sich der <strong>Lekt&#252;re hinzugeben</strong>.</p>
<p>Also nun gut, komme ich nun zur Parade:</p>
<blockquote><p>Die Frage m&#246;chte ich einfach mal in die Runde werfen und rufe alle dazu auf, ihre zehn Lieblingsb&#252;cher zu benennen, beziehungsweise eine Liste der B&#252;cher aufzustellen, die sie w&#228;rmstens empfehlen w&#252;rden. Ich denke, wenn sich jeder auf zehn Werke beschr&#228;nkt, landen auch nur die Top-Empfehlungen in den Aufz&#228;hlungen – und bieten viele neue Lese-Anregungen. <sup><a href="http://netzphilosophieren.de/2008/10/blogparade-10-bcher-die-man-gelesen-haben-muss/#footnote_0_1212" id="identifier_0_1212" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Auzug &amp;#8220;10 B&amp;#252;cher, die man gelesen haben muss (Aktion)&amp;#8221; von Read it!">1</a></sup></p></blockquote>
<p>Da ich es immer recht schwer finde, Rangordnungen zu erstellen, gibt es folgend eine <strong>unsortierte Auflistung der B&#252;cher</strong>, die ich gerne gelesen habe und die ich gerne weiterempfehlen w&#252;rde.</p>
<ul>
<li><strong>Umberto Eco</strong> &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3423115815/ref=nosim?tag= weblognetzges-21">Das Focaultsche Pendel</a>&#8221; <em>Es hat zwar Sitzfleisch gebraucht, bis ich &#252;ber die ersten, recht anstrengenden hunter(e) Seiten hinweg war &#8211; letztendlich hat es sich f&#252;r mich allerdings absolut gelohnt. Dieses Buch stellte damals meine Weltsicht auf den Kopf</em></li>
<li><strong>Margaret Atwood</strong> &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3442722993/ref=nosim?tag= weblognetzges-21">Der Report der Magd</a>&#8221; (eng: The Handmaids Tale)<em> Gesellschaftskritik mal anders. Mein erster dystopischer Roman. Gerade am Ende bewegte mich das Buch recht stark, auch wenn ich mich nicht mehr an Details erinnern kann. (Finger weg von der Verfilmung!!!)</em></li>
<li><strong>Samuell Beckett</strong> &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/351812465X/ref=nosim?tag= weblognetzges-21">Warten auf Godot</a>&#8221; <em>Geniale Dialoge. Philosophisch interessant.</em></li>
<li><strong>Audrey Niffenegger</strong> &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3596509831/ref=nosim?tag= weblognetzges-21">Die Frau des Zeitreisenden</a>&#8221; <em>Einfach eine wundervolle Liebesgeschichte.</em></li>
<li><strong>Herbert G.Wells</strong> &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/342312234X/ref=nosim?tag= weblognetzges-21">Die Zeitmaschine</a>&#8221; <em>Utopie oder Dystopie? Irgendetwas dazwischen. Auf jeden Fall sehr beeindruckendes Buch &#252;ber das, was die Zukunft bringen k&#246;nnte.</em></li>
<li><strong>Frances Hodgson Burnett</strong> &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/0140622373/ref=nosim?tag= weblognetzges-21">A little Princess</a>&#8221; <em>Wer etwa in meinem Alter ist und damals die Animes auf Tele5 oder RTL2 auch so geliebt hat, wird sich vielleicht an den Anime &#8220;Kleine Prinzessin Sara&#8221; erinnern. Dieses Anime beruht auf dem Buch von F.H.Burnett. Das Buch ist nicht weniger empfehlenswert. Nein, eigentlich noch mehr. Solche eine Zauberhafte Person und so viel Magie habe ich selten in einem Buch erlebt. </em></li>
<li><strong>Herman Hesse</strong> &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3518366823/ref=nosim?tag= weblognetzges-21">Siddhartha</a>&#8221; <em>Einfach ein wundervolles, positives Buch.</em></li>
<li><strong>Katherine Neville</strong> &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3442442389/ref=nosim?tag= weblognetzges-21">Das Montglane-Spiel</a>&#8221; <em>Spannend, berauschend, verschw&#246;rerisch. Und verwirrend sprunghaft zwischen Vergangenheit und Gegenwart.</em></li>
<li> <strong>Paulo Coelho</strong> &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3257233051/ref=nosim?tag= weblognetzges-21">Veronika beschlie&#223;t zu sterben</a>&#8221; <em>Selten habe ich mich nach der Lekt&#252;re eines Buches so positiv beschwingt gef&#252;hlt.</em></li>
<li><strong>Andrew Crumey</strong> &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3832178023/ref=nosim?tag= weblognetzges-21">Rousseau und die geilen Pelztierchen</a>&#8221; <em>Ein Buch, dass es Wert ist, sich darauf einzulassen. Ich habe mich wirklich k&#246;stilch am&#252;siert. </em>[<a href="http://netzphilosophieren.de/?p=835">Review</a>]<em><br />
</em></li>
</ul>
<p>Huch, das waren ja schon zehn B&#252;cher ^-^&#8221;, dabei h&#228;tte ich jetzt noch quasi ewig weiterschreiben k&#246;nnen. Aber: nach zehn B&#252;chern ist Schluss, ich halte mich an die Regeln und st&#246;bere weiter in den Listen der anderen Blogparaden-Teilnehmer und <a href="http://readit.korsti.de/127/zwischenstand-der-blog-parade">freue mich auf die Auswertung</a>.</p>
<hr style="border-style:1px solid #555;"><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1212" class="footnote">Auzug &#8220;<a href="http://readit.korsti.de/111/10-buecher-die-man-gelesen-haben-muss-blog-parade#comment-154">10 B&#252;cher, die man gelesen haben muss (Aktion)&#8221; von Read it!</a></li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>B&#252;cherst&#246;ckchen</title>
		<link>http://netzphilosophieren.de/2008/10/bcherstckchen/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 03:08:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Stöckchen und Tests]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Stöckchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Och, das ist aber ein schickes St&#246;ckchen, welches ich da gerade in Gilly’s playground entdeckt habe, das nehm’ ich doch glatt mal mit ^-^’’ Habe schon so lange keines mehr gehabt. Gebunden oder Taschenbuch? Definitiv Taschenbuch Amazon oder Buchhandel? Es kommt so ein bi&#223;chen darauf an, was ich lesen m&#246;chte und wo es teurer ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Och, das ist aber ein schickes St&#246;ckchen, welches ich da gerade <a href="http://blog.gilly.ws/2008/09/27/buecherstoeckchen">in Gilly’s playground entdeckt</a> habe, das nehm’ ich doch glatt mal mit ^-^’’ Habe schon so lange keines mehr gehabt.</p>
<dl class="r">
<dt><img src="http://netzphilosophieren.de/img/2008-10-01.jpg" alt="Lesen" /></dt>
</dl>
<ul>
<li><strong>Gebunden oder Taschenbuch?<br />
</strong>Definitiv Taschenbuch</li>
<li><strong>Amazon oder Buchhandel?<br />
</strong>Es kommt so ein bi&#223;chen darauf an, was ich lesen m&#246;chte und wo es teurer ist. Ich w&#252;rde mal sagen, meine B&#252;chereink&#228;ufe verteilen sich recht gleichm&#228;&#223;ig auf B&#252;cherl&#228;den, Amazon und Flohmarkt/Ebay</li>
<li><strong>Lesezeichen oder Eselsohr?<br />
</strong>Eselsohr? Auf gar keinen Fall! Das kommt in keines meiner B&#252;cher – zumindest nicht absichtlich. Entweder ein Lesezeichen oder wenn ich gerade keines zur Hand habe einen Zettel oder alles, was irgendwie zwischen die Seiten passt, ob Haargummi oder Fernbedienung. Und wenn es ganz hart auf hart kommt, muss ich mir eben die Seitenzahl merken!</li>
<li><strong>Ordnen nach Autor, Titel oder ungeordnet?<br />
</strong>Gr&#246;&#223;tenteils ungeordnet. Nur ein bisschen nach Genre zusammengestellt.</li>
<li><strong>Behalten, wegwerfen oder verkaufen?<br />
</strong>Es kommt stark auf die B&#252;cher an. Wenn ich das Buch echt gerne mag, wird es behalten, alle anderen werden verkauft oder verschenkt, der B&#252;cherei gespendet oder in den <a href="http://www.buergerstiftung-bonn.de/cms/kunst_kultur.php">Offenen B&#252;cherschrank der Stadt Bonn</a> gestellt.</li>
<li><strong>Schutzumschlag behalten oder wegwerfen? </strong><br />
Da ich gr&#246;&#223;tenteils Taschenb&#252;cher habe, stellt sich mir diese Frage kaum. Aber wenn dann doch mal ein gebundenes Buch und dieses dann auch noch mit Schutzumschlag, wird dieser auch behalten.</li>
<li><strong>Mit Schutzumschlag lesen oder ohne?</strong><br />
Ohne, der st&#246;rt nur.</li>
<li><strong>Kurzgeschichte oder Roman?</strong><br />
Kommt auf die Stimmung an.</li>
<li><strong>Harry Potter oder Lemony Snicket?</strong><br />
Wer ist Lemony Snicket? Uhm – ^-^&#8221;. Und Harry Potter habe ich auch nicht gelesen. Ich habe keine Ahnung ^-^&#8221;</li>
<li><strong>Aufh&#246;ren wenn man m&#252;de ist oder wenn das Kapitel zu Ende ist?</strong><br />
Wenn mir die Augen zufallen, fallen sie mir zu, da bringt es auch nichts, das Kapitel zu Ende zu lesen, w&#252;rde ich eh nichts mehr von mitbekommen</li>
<li><strong>“Die Nacht war dunkel und st&#252;rmisch” oder “Es war einmal”?</strong><br />
Es kommt darauf an, was daraus gemacht wird ^-^&#8221;</li>
<li><strong>Kaufen oder leihen?</strong><br />
Eher leihen, au&#223;er ich muss das Buch unbedingt haben oder es ist g&#252;nstig oder ich kann es nicht leihen.</li>
<li><strong>Neu oder gebraucht?</strong><br />
Vollkommen egal!</li>
<li><strong>Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder St&#246;bern?</strong><br />
Erst einmal St&#246;bern und dann schauen, dass die Rezensionen nicht unterirdisch sind.</li>
<li><strong>Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?</strong><br />
Das kommt sehr stark auf das Genre und die Art und Weise, wie es geschrieben wurde an.</li>
<li><strong>Morgens, mittags oder nachts lesen?</strong><br />
Vor dem einschlafen oder nach Feierabend/am Wochenende gem&#252;tlich auf dem Sofa</li>
<li><strong>Einzelband oder Serie?</strong><br />
Bin nicht geduldig genug f&#252;r Serien. Au&#223;erdem will ich &#8220;&#246;ffter mal was Neues!&#8221;</li>
<li><strong>Lieblingsserie?</strong><br />
Im weitesten Sinne: Reiterhof Dreililien</li>
<li><strong>Lieblingsbuch von dem noch nie jemand geh&#246;rt hat?</strong><br />
Also bitte, &#8220;noch nie jemand geh&#246;rt&#8221;??? Das w&#228;re wohl etwas utopisch ^-^&#8221;.  Von denen, die ich gerne gelesen habe, ist &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3832178023/ref=nosim?tag=weblognetzges-21">Rousseau und die geilen Pelztierchen</a>&#8221; von Andrew Crumey wahrscheinlich das unbekannteste</li>
<li><strong>Lieblingsbuch das du letztes Jahr gelesen hast?</strong><br />
Definitiv &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3596509831/ref=nosim?tag=weblognetzges-21">Die Frau des Zeitreisenden</a>&#8221; von Audrey Niffenegger</li>
<li><strong>Welches Buch liest du gegenw&#228;rtig?</strong><br />
&#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3453173325/ref=nosim?tag=weblognetzges-21">Idoru</a>&#8221; William Gibson</li>
<li><strong>Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?</strong><br />
&#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3423115815/ref=nosim?tag=weblognetzges-21">Das Focaultsche Pendel</a>&#8221; von Umberto Eco</li>
<li><strong>Lieblingsautoren?</strong><br />
Umberto Eco, Margaret Atwood, Herman Hesse, Samuel Beckett</li>
</ul>
<p>Und wie ist es mit<strong> deinen Lesegewohnheiten</strong>? Wenn du magst, bedien dich einfach und nimm das St&#246;ckchen mit ^-^&#8221;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Martin Reichert &#8220;Wenn ich mal gro&#223; bin&#8221;</title>
		<link>http://netzphilosophieren.de/2008/09/martin-reichert-wenn-ich-mal-gro-bin/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 03:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lifehacks]]></category>
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		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<description><![CDATA[oder “Das Lebensabschnittsbuch f&#252;r die Generation Umh&#228;ngetasche”. Oh man, wenn einen mal eine Erk&#228;ltung bei den  Temperaturen [es war Sommer, August, als ich dies schrieb] erwischt. Das ist nicht lustig! Aber seit etwas mehr als einer Woche habe ich heute Abend zum ersten mal wieder das Gef&#252;hl, mehr als zwei zusammenh&#228;ngende S&#228;tze (oder Zeilen Code) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>oder “Das Lebensabschnittsbuch f&#252;r die Generation Umh&#228;ngetasche”.</h3>
<dl class="r">
<dt><a href="http://www.amazon.de/dp/3596179467/ref=nosim?tag=weblognetzges-21"><img src="http://netzphilosophieren.de/img/2008-09-30.jpg" alt="Cover Wenn ich mal gro&#223; bin" /></a></dt>
</dl>
<p>Oh man, wenn einen mal eine Erk&#228;ltung bei den  Temperaturen [<em>es war Sommer, August, als ich dies schrieb</em>] erwischt. Das ist nicht lustig! Aber seit etwas mehr als einer Woche habe ich heute Abend zum ersten mal wieder das Gef&#252;hl, mehr als zwei zusammenh&#228;ngende S&#228;tze (oder Zeilen Code) am Computer zusammenschreiben zu k&#246;nnen.</p>
<p>Gl&#252;cklicherweise hatte ich vor ein paar Tagen, als ich nachts partout<strong> nicht schlafen konnte</strong> und “Wenn ich mal gro&#223; bin” gerade fertig gelesen hatte einen gro&#223;en <strong>“Mein Kopf schreibt Artikel”-Flash</strong>. Und weil ich schon so h&#228;ufig gelesen habe, dass, wenn der Kopf arbeitet und einen nicht schlafen l&#228;sst, man die <strong>Gedanken aufschreiben</strong> soll, habe ich dies sogar getan und somit nicht alles vergessen, was mir zu diesem doch sehr diskussionsanregenden Buch durch den Kopf ging.</p>
<p style="text-align: center;"><em>&#8211; </em><em>snip &#8211;</em></p>
<p>Lieber Leser, das was du bis hierhin gelesen hast, ist nun schon wieder ein paar Wochen alt, besser gesagt etwa einen Monat. Durch ein kleines Missgeschick ist eine Rohversion des Eintrages auch schon mal in meinem Newsfeed gelandet, hier und heute gibt es jedoch endlich das &#252;berarbeitete, ausformulierte Geschreibsel. ^-~</p>
<p style="text-align: center;"><em>&#8211; snip &#8211;</em></p>
<p>Gerade h&#246;re ich in <a href="http://netzphilosophieren.de/?p=766">einem meiner Lieblingspodcasts, SWR2 Leben</a>, einen Bericht jenem Buch und dem darin behandelten <strong>Thema des Nicht-Erwachsenwerdens</strong>. Inspiriert dadurch und ein wenig am schlechten Gewissen gekitzelt m&#246;chte ich den angefangenen Artikel nun endlich zu Ende zu f&#252;hren.</p>
<p>Es gibt sehr <strong>vieles</strong>, was mir damals, nach der Lekt&#252;re von &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3596179467/ref=nosim?tag=weblognetzges-21">Wenn ich mal gro&#223; bin: Das Lebensabschnittsbuch f&#252;r die Generation Umh&#228;ngetasche</a>&#8221; von Martin Reichert <strong>durch den Kopf gegangen</strong> ist. Aufw&#252;hlendes, Philosophisches, Neugieriges, Euphorisches, Zerknirschendes und <strong>sehr viel Inspiration</strong>!</p>
<p>Allem voran stellte sich bei mir schon w&#228;hrend des Lesens die Erleichterung ein, endlich mal etwas gelesen zu haben, <strong>was dem allgegenw&#228;rtigen Jugendwahn entgegen tritt</strong> und &#8211; zumindest im Kontext meines Lebens &#8211; mir ein wenig die Best&#228;tigung gibt, dass definitiv nichts Falsches daran ist &#8220;<strong>erwachsen zu sein</strong>&#8220;.  Besser gesagt, dass es <strong>eine Bereicherung</strong> ist und man sich <strong>nicht mehr verstecken </strong>muss, hinter der Jugend, der Unsicherheit die sie mit sich bringt und all den Fassaden, um dazu zu geh&#246;ren.</p>
<p>Zwar geh&#246;re ich nicht direkt in die von Reichert beschriebene Generation &#8211; obwohl ich wirklich an meiner Umh&#228;ngetasche h&#228;nge ^_^&#8221; &#8211; dennoch <strong>h&#228;lt auch mir das Buch einen Spiegel vor </strong>und warnt mich quasi davor, <em>nicht den Absprung zu verpassen</em>. Der <strong>typische Anh&#228;nger</strong> der Generation Umh&#228;ngetasche ist um die<em> 30+, hat keinen wirklich festen Job,  lebt vom Heute ins Morgen </em>und ist <em>st&#228;ndig bem&#252;ht, &#8216;hip&#8217; zu sein</em> und <em>blo&#223; nicht erwachsen (=spie&#223;ig) zu werden</em>. Sein Leben ist <em>&#252;berall und nirgendwo</em> und alles andere als berechenbar, denn M&#246;glichkeiten muss man sich ja offen halten.</p>
<p>Im Gegensatz zu dem Generationenbuch <a href="http://netzphilosophieren.de/?p=653">&#8220;iCool&#8221; von Ric Graf </a>ist Generation Umh&#228;ngetasche <strong>gut</strong> <strong>strukturiert</strong> und <em>bietet dem gewillten Leser n&#252;tzliche Aspekte</em>. Es ist im <strong>Stil eines Selbsthilfebuches</strong> aufgezogen. Eine Art Ratgeber, mit Hilfe dessen man <strong>in x Schritten den alten Balast loswerden</strong> und einen <strong>Weg in eine &#8216;unbeschwerte&#8217; Erwachsenenwelt</strong> einschlagen kann. In wie fern man Reicherts Buch als <strong>Ratgeber oder eher als Pop- bzw. Unterhaltungsliteratur </strong>sehen m&#246;chte, kann bestimmt hitzig diskutiert werden ^.~.</p>
<p>Ich kann mir zumindest gut vorstellen, dass die Meinungen zu dem Buch sehr stark auseinander gehen. <strong>Kontroversen</strong> dar&#252;ber, ob die Beschreibung der Generation so passt oder nicht kann man letztendlich bei dem Genre der Generationsb&#252;cher <strong>nicht vermeiden</strong>. Wie Martin Reichert selbst sch&#246;n schreibt:</p>
<blockquote><p>&#8221; [...] die jeweiligen Vertreter dieser vergleichweisen kleinen Gruppen [<em>beschrieben Generationen</em>] im sp&#228;teren &#8216;erwachsenen&#8217; Leben eher &#252;ber eine publizistische Stimme verf&#252;gen und somit den Diskurs bestimmen. [...] &#8220;  <sup><a href="http://netzphilosophieren.de/2008/09/martin-reichert-wenn-ich-mal-gro-bin/#footnote_0_1114" id="identifier_0_1114" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Martin Reichert &amp;#8220;Wenn ich mal gro&amp;#223; bin&amp;#8221;, S. 69 Z.6ff">1</a></sup></p></blockquote>
<p>Dagegen helfen dann Talkshows, YouTube, MySpace und nicht zuletzt Blogs. Im &#252;brigen rechne ich es dem <a href="http://www.taz.de/1/archiv/detailsuche/?no_cache=1&amp;tx_hptazsearch_pi1[ressort]=&amp;tx_hptazsearch_pi1[search_term]=martin+reichert&amp;tx_hptazsearch_pi2[submit_button].x=0&amp;tx_hptazsearch_pi2[submit_button].y=0">taz-Autoren</a> sehr hoch an, dass er auf diesen Punkt eingeht und auch <strong>andere Generationenb&#252;cher nicht unber&#252;cksichtigt l&#228;sst</strong>. Hier lese ich nicht die Arroganz anderer, welche nicht an sich zweifeln sondern absolute Wahrheit predigen, bzw. ihre Wahrheit als die absolute (Sicherlich ist dies nur <em>ein</em> Verkaufsrezept &#8211; eines, welches mir pers&#246;nlich jedoch bitter aufst&#246;&#223;t).</p>
<p>Nicht selten habe ich mich bei allen bisher gelesenen Generationsb&#252;chern gefragt, in welcher Parallelwelt ich leben muss, dass ich ohne <strong>Drogen und wilde Sexorgien</strong> aufgewachsen bin und auch heute eher wenige Menschen kenne, zu deren Lebensstil diverse Aufputschmittel (abgesehen von Kaffee) und das ganze drum herum geh&#246;ren. Und somit <em>finde ich es gut, wenn ein Autor nicht von einem &#8220;ganzheitlichen Wir&#8221; schreibt</em>.</p>
<p>Was mir w&#228;hrend des Lesens auffiel: Gerade wenn es darum geht, in welchen Hals man die Umh&#228;ngetaschengeschichten bekommt, <strong>spielt die Intonation des inneren Lesers eine sehr gro&#223;e Rolle</strong>. Mein innerer Vorleser hat das gut gemacht,<em> etwas bissig </em>ohne das bereits oben erw&#228;hnten<em> Zwinkern im Auge </em>vermissen zu lassen. So dass es mir letztendlich viel Spa&#223; gemacht hat, dies Buch zu lesen.</p>
<p>Einzig das vorletzte Kapitel fiel etwas aus der Rolle. Aber ich nehme an, dass ich hier einfach nicht genug Insiderkenntnisse habe, um den Witz zu verstehen. Leider war ich noch nie in <strong>Berlin</strong> und zu der <strong>Medienwelt</strong> geh&#246;re ich auch nicht, und ein bisschen zu jung bin ich ebenfalls. Vielleicht muss ich das Kapitel irgendwann einfach noch mal durchlesen und sehen, ob ich es auf meine Welt &#252;bertragen kann. Auf meine <strong>Heimat</strong>, auf die Stadt, in der ich zur Schule ging, in der ich jung war und &#8211; ja.</p>
<p>Zu guter letzt, habe ich noch eine <em>Kleinigkeit</em>, welche mir <strong>positiv ins Auge geh&#252;pft</strong> ist. Obwohl Sprache ja nicht unbedingt mein naturgegebenes Talent ist, gef&#228;llt es mir viel besser, in B&#252;chern <strong>gut geschriebene Texte </strong>zu lesen. Solche, welche mich <strong>herausfordern</strong>, welche unsere <em>vielf&#228;ltige und ausdrucksstarke Sprache </em>nutzen und nicht masakrieren. Und Dinge, wie W&#246;rter, die ich bisher noch nie geschrieben gesehen habe &#8211; deutsche,<em> f&#252;r mich quasi ausgestorbene W&#246;rter, machen einen Text f&#252;r mich memorabler</em>. Er wird dadurch zu etwas Besonderem. Und so mag es albern klingen, aber die Verwendung von &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Linnen">linnenen</a>&#8221; hat sich bei mir positiv ins Ged&#228;chtnis gebrannt und hinterl&#228;sst bei mir das Gef&#252;hl, dass der <strong>Autor die W&#246;rter die er verwendete wohl gew&#228;hlt hat</strong>. Es f&#252;hlt sich f&#252;r mich <em>in keinster Weise so dahingerotzt </em>an, wie es &#8211; im Nachhinein betrachtet &#8211; bei &#8220;iCool&#8221; der Fall war.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Nun, warum fand ich das Buch jetzt gut? Weil es so <strong>angenehm war, etwas zu lesen, was mich inspiriert, erwachsen zu werden</strong>. Was mir auch ein wenig die <strong>kleinen S&#252;nden aufgezeigt hat,</strong> <em>Sentimentalit&#228;ten die l&#228;ngst &#252;berholt sind</em> und die einem, wenn man mal ehrlich ist, weder Spa&#223; machen noch irgendwelchen anderen Nutzen bringen. H&#228;ufig ist es sogar eher das Gegenteil &#8211; sie machen traurig. Au&#223;erdem bietet es eine <strong>phantastische  Diskussionsgrundlage</strong>, zum Philosophieren, zum Weiterdenken ^-^</p>
<h3>Weiterlesen/-h&#246;ren/-sehen</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/leben/rueckschau/-/id=660144/nid=660144/did=3858152/1cb07lt/index.html">Podcast: SWR2 Leben: Blo&#223; nicht festlegen</a></li>
<li><a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/703328" class="broken_link" rel="nofollow">Bericht in dem Magazin Polylux</a></li>
<li><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/438717">Interview mit M.Reichert auf Jetzt.de</a></li>
<li><a href="http://www.zoomer.de/news/topthema/reichert-illies-und-co-/martin-reichert-liest/video/die-existentielle-wucht-der-schwerkraft" class="broken_link" rel="nofollow">Video einer Lesung von M.Reichert auf zoomer.de</a></li>
<li><a href="http://www.radioeins.de/programm/programmbeitraege/200807/_wenn_ich_mal_gross.html" class="broken_link" rel="nofollow">Gespr&#228;ch mit dem Autoren auf radioeins</a></li>
</ul>
<hr style="border-style:1px solid #555;"><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1114" class="footnote">Martin Reichert &#8220;Wenn ich mal gro&#223; bin&#8221;, S. 69 Z.6ff</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>LibraryThing: Virtueller B&#252;cherschrank</title>
		<link>http://netzphilosophieren.de/2008/07/librarything-virtueller-bucherschrank/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 06:16:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Tools]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Web2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie sieht es meinem B&#252;cherschrank aus? Zugegebenerma&#223;en, in meinem Realen einigerma&#223;en chaotisch. Da ich nur ein einziges B&#252;cherregal besitze, versteckt sich gut die H&#228;lfte meiner B&#252;cher hinter seinesgleichen. Aber, dank dem seit August 2005 bestehenden LibraryThing (welches es inzwischen auch in einer deutschen Version gibt) habe ich eine recht gute &#220;bersicht meiner B&#252;cher in meinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sieht es meinem <strong>B&#252;cherschrank</strong> aus? Zugegebenerma&#223;en, in meinem Realen einigerma&#223;en chaotisch. Da ich nur ein einziges B&#252;cherregal besitze, versteckt sich gut die H&#228;lfte meiner B&#252;cher hinter seinesgleichen. Aber, dank dem seit August 2005 bestehenden <a href="http://www.librarything.de">LibraryThing</a> (welches es inzwischen auch in einer deutschen Version gibt) habe ich eine recht <strong>gute &#220;bersicht meiner B&#252;cher</strong> in <a href="http://www.librarything.de/catalog/chise">meinem <strong>virtuellen B&#252;cherschrank</strong></a>.</p>
<dl style="width: 400px;">
<dt><a title="Meinen virtuellen B&#252;cherschrank besuchen" href="http://www.librarything.de/catalog/chise"><img src="http://netzphilosophieren.de/img/2008-07-24t.jpg" alt="Screenshot LibraryThing" /></a></dt>
<dd><strong>Bild1:</strong> Virtueller B&#252;cherschrank bei <a href="http://www.librarything.de">LibraryThing</a></dd>
</dl>
<p>Was mir wirklich gut gef&#228;llt, neben den &#252;blichen Dingen einer <strong>sozialen Community</strong>, wie z.B. in den Buchsammlungen anderer Mitglieder zu <strong>st&#246;bern und dort interessante B&#252;cher zu finden</strong> oder aber Rezensionen schreiben und lesen, ist die M&#246;glichkeit, einzugeben, wann man ein Buch gelesen hat, bzw. den <strong>aktuellen Lesestatus</strong>. Bisher hatte ich immer versucht, meine Lese-Liste doch recht umst&#228;ndlich mit Amazon, einem nicht ganz so sch&#246;nen WP-Plugin oder einem selbstgebastelten Script zu beobachten, habe aber meistens irgendwann die Mu&#223;e verloren. Mit LT ist dies wesentlich einfacher und auch noch sch&#246;n pr&#228;sentiert.</p>
<p>Verlieren kann man sich allerdings im LT <strong>Zeitgeist</strong> &#8211; verst&#228;ndlicherweise, gibt es doch abertausende von B&#252;chern auf der Welt, &#252;ber die man etwas sagen oder schreiben kann ^-^&#8221;. &#220;berhaupt ist dies eine weitere Community in der man seeehr viel Zeit verbringen kann, wenn man das m&#246;chte. <strong>In den zwei Jahren</strong>, die ich dort nun angemeldet bin, hat <strong>sich sehr viel getan</strong>. Zwar gef&#228;llt mir das Aussehen immer noch nicht so richtig &#8211; eine Mischung aus Lachsfarben und Braun in Kombination mit Mint war noch nie so mein Fall &#8211; aber die <em>Bedienfreundlichkeit, die Funktionen und die Internationalisierung hat sich sehr verbessert</em>.</p>
<h3>Alternativen zu LibraryThings</h3>
<p>Der Vollst&#228;ndigkeit halber hier nur noch kurz ein paar Alternativen zu LT welche in eine &#228;hnliche Richtung gehen:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.lovelybooks.de/">LovelyBooks</a> ist eine &#8220;deutsche Version&#8221; &#8211; <strong>etwas moderner gestylt </strong>und<strong> flashiger </strong>aber in &#228;hnliche Farbkombi. Geh&#246;rt wie StudiVZ zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verlagsgruppe_Georg_von_Holtzbrinck">Verlangsgruppe Holtzbrinck</a>.</li>
<li><a href="http://www.shelfari.com">Shelfari</a> ist eine <strong>englische B&#252;chercommunity</strong>. Ein bisschen mehr Web2.0 ein bisschen weniger Inhalt.</li>
<li>F&#252;r <a href="http://www.shelfmates.com/">Shelfmates</a> gilt wahrscheinlich &#228;hnliches wie f&#252;r Shelfari. Wirklich hineinsehen kann man allerdings nicht. Members only!</li>
<li><a href="http://www.readme.cc/de/home/">Readme.cc</a> ist eine mehrsprachige Plattform, die ganz anders her&#252;berkommt als die bisher genannten Webseiten. Hier gibt es keine Coverbilder &#8211; soweit ich das sehe &#8211; sondern P<strong>hotos vom Leser mit dem entsprechenden Buch</strong>.</li>
<li><a href="http://www.reliwa.de/books">Reliwa</a> ist hingegen etwas <em>mehr als nur eine Lesergemeinschaft</em>. Man kann dort in seine Bibliothek auch <strong>Musik</strong> und <strong>Filme</strong> hinzuf&#252;gen</li>
<li><a href="http://www.bookcrossing.com/">BookCrossing</a> &#8211; wer kennt es nicht ^-^&#8221;. Nicht ganz das, was die anderen sind, geht es schlie&#223;lich nicht wirklich um den eigenen B&#252;cherschrank, daf&#252;r mit einem wesentlich gr&#246;&#223;eren Unterhaltungsfaktor. Ist euch schon mal ein Buchcrossing-Buch &#252;ber den Weg gelaufen?<strong> Free the books</strong>!</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Margaret Atwood &#8220;Oryx und Crake&#8221;</title>
		<link>http://netzphilosophieren.de/2008/07/margaret-atwood-oryx-und-crake/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 15:20:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[Margaret Atwood &#8220;Orxy und Crake&#8220; Habe ich bereits erw&#228;hnt, dass ich Margaret Atwood wirklich gerne lese? Und diese Tatsache hat sich mit “Oryx und Crake” dem letzten Werk, welches ich von ihr gelesen habe, nicht ver&#228;ndert – eher im Gegenteil. F&#252;r mich ist schon irgendwie eine geniale Autorin. “Oryx und Crake” ist ein typischer Dystopia-Roman. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="r">
<dt><a title="Oryx und Crake bei Amazon.de" href="http://www.amazon.de/dp/3833301392/ref=nosim?tag=weblognetzges-21"><img src="http://netzphilosophieren.de/img/Oryx&amp;Crake.jpg" alt="" /></a></dt>
<dd>Margaret Atwood</dd>
<dd>&#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3833301392/ref=nosim?tag=weblognetzges-21">Orxy und Crake</a>&#8220;</dd>
</dl>
<p>Habe ich bereits erw&#228;hnt, dass ich Margaret Atwood wirklich gerne lese? Und diese Tatsache hat sich mit “<a href="http://www.amazon.de/dp/3833301392/ref=nosim?tag=weblognetzges-21">Oryx und Crake</a>” dem letzten Werk, welches ich von ihr gelesen habe, nicht ver&#228;ndert – eher im Gegenteil. F&#252;r mich ist schon irgendwie eine geniale Autorin.</p>
<p>“Oryx und Crake” ist ein typischer <strong>Dystopia</strong>-Roman. Wir befinden uns in einer <strong>Zukunft</strong> die so in etwa <strong>nach der Zukunft der Menschheit</strong> spielt. Aus der Sicht des Schneemensch (bzw. Jimmy), der als einziger – zumindest geht er davon aus &#8211; &#220;berlebender unserer Rasse in einer Welt <em>nach der gro&#223;en Katastrophe lebt</em>, geschildert. Nach und nach erf&#228;hrt der Leser, was <em>vor der Katastrophe passierte</em> und <em>wie die Welt danach aussieh</em>t.</p>
<p>In <em>typischer Atwood-Manier</em> wei&#223; sie es auch in diesem Werk, <strong>verschiedene Handlungsstr&#228;nge</strong>, oder in diesem Falle verschiedene <strong>Zeitschienen</strong>, Gegenwart und Vergangenheit <strong>geschickt zu verweben</strong>. So blieb ich beim Lesen, am Ende des Tages, nicht selten mit dem <strong>Gef&#252;hl zur&#252;ck, schneller weiterlesen zu m&#252;ssen </strong>^-^&#8221;, damit ich endlich erfahre wie es weiter geht. Und f&#252;r mich muss ein Buch  genauso sein!</p>
<p>Vom Gef&#252;hl w&#228;hrend des Lesens erinnert mich “Oryx und Crake” ein wenig an “<a href="http://www.amazon.de/dp/342312234X/ref=nosim?tag=weblognetzges-21">Die Zeitmaschine</a>” von H.G. Wells (<strong>Lesebefehl</strong> ^.~) Nur dass mich Atwoods Buch dieses Mal sprachlich nicht 100%ig vom Hocker gerissen hat. Ich wei&#223; nicht, ob es an der &#220;bersetzung liegt oder ob “Oryx und Crake” tats&#228;chlich sprachlich etwas schw&#228;cher ist als “<a href="http://www.amazon.de/dp/3548607187/ref=nosim?tag=weblognetzges-21">Der Report der Magd</a>” oder “<a href="http://www.amazon.de/dp/3596151538/ref=nosim?tag=weblognetzges-21">Katzenauge</a>”. Es &#228;rgert mich ein bisschen, dass ich “Oryx und Crake” nicht im <a href="http://www.amazon.de/dp/1844080285/ref=nosim?tag=weblognetzges-21">Original, also in englischer Sprache</a>, gelesen habe. Ich denke, das w&#228;re besser gewesen, auch um die wirkliche Sprache der Autorin kennen zu lernen. Daran war einzig und allein der Remitenden-Laden, <a href="http://www.qype.com/place/94986-Lit-media-Buchdiscount-Bonn">Lit Media Buchdiscount</a>, in Bonn Schuld. ^.~ Ach quatsch. Wer wei&#223;, wie lange ich das Buch nicht gelesen h&#228;tte, wenn es mich dort nicht angelacht h&#228;tte.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Wie dem auch sei, mein Fazit zu “Oryx und Crake”: Ein <strong>kurzweiliges</strong> und <strong>interessantes</strong> Buch welches auch zu <strong>netten Diskussionsrunden f&#252;hren</strong> kann! Es ist zumindest f&#252;r jeden, der auf <strong>Dystopia</strong>-Romane steht empfehlenswert. Auch f&#252;r Leser von anderer<strong> philosophischer bzw. gesellschaftskritischer Fiktion, </strong>wobei, je nach Anspruch des Lesers, eventuell Entt&#228;uschung aufkommen k&#246;nnte, da es in diesem Bereich definitiv bessere und tiefgehendere B&#252;cher gibt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rousseau und die geilen Pelztierchen</title>
		<link>http://netzphilosophieren.de/2008/01/rousseau-und-die-geilen-pelztierchen/</link>
		<comments>http://netzphilosophieren.de/2008/01/rousseau-und-die-geilen-pelztierchen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 10:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://weblog.netzgeschaedigt.de/?p=835</guid>
		<description><![CDATA[Rousseau und die geilen Pelztierchen Nein, Rousseau und die geilen Pelztierchen ist nichts f&#252;r pr&#252;de Menschen, welchen es schon beim Gedanken an Pornographie rot in die Nase steigt &#8211; oder aber sie sind gerade die perfekte Zielgruppe. Eins ist jedenfalls sicher, ein Sprachmuffel darf man nicht sein, denn ansonsten wird man sich schon sehr schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="r">
<dt><img src="http://netzphilosophieren.de/img/2008-01-23.jpg" alt="Cover Rousseau und die geilen Pelztierchen" /></dt>
<dd>Rousseau und die geilen Pelztierchen</dd>
</dl>
<p>Nein, <a href="http://www.amazon.de/Rousseau-geilen-Pelztierchen-Andrew-Crumey/dp/3832178023/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1200252392&amp;sr=8-1">Rousseau und die geilen Pelztierchen</a> ist nichts f&#252;r pr&#252;de Menschen, welchen es schon beim Gedanken an Pornographie rot in die Nase steigt &#8211; oder aber sie sind gerade die perfekte Zielgruppe.</p>
<p>Eins ist jedenfalls sicher, ein <strong>Sprachmuffel darf man nicht sein</strong>, denn ansonsten wird man sich schon sehr schnell &#252;ber den geschwollenen Stil eines Gro&#223;teil des Textes aufregen. Nicht umsonst wird der Autor, <a href="http://www.crumey.toucansurf.com/">Andrew Crumey</a> auf der R&#252;ckseite mit Umberto Eco und Christian Norfolk in einem Atemzug genannt. Wobei &#8211; an Eco kommt er bei mir nicht heran. Besser gefallen als Norfolks &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Lemprieres-W%C3%B6rterbuch-Lawrence-Norfolk/dp/3442720133">Lemprière&#8217;s W&#246;rterbuch</a>&#8221; hat mir das Buch jedoch allemal!</p>
<p>Zwei Teile der Geschichte spielen in der heutigen Zeit, ein weiterer im Frankreich des sp&#228;ten 17ten Jahrhunderts &#8211; diese <strong>drei Geschichten</strong>, welche der Autor <strong>parallel erz&#228;hlt</strong>, sind nat&#252;rlich miteinander verkn&#252;pft. Auf welche Art und Weise erf&#228;hrt der Leser selbstverst&#228;ndlich erst nach und nach ^·~</p>
<p>Grob geht es um eine <strong>geheimnisvolle Enzyklop&#228;die</strong>,  zwei Kopisten die fl&#252;chten m&#252;ssen, nachdem sie einen geheimnisvollen Auftrag erhielten, zwei etwas &#228;ltere <strong>Geisteswissenschaftler,</strong> deren Leidenschaft die B&#252;cher sind, wie Mr.Mee, einer der Gelehrten und quasi der Protagonist, <strong>die heutige Welt entdeckt</strong> und nat&#252;rlich um die <strong>Liebe</strong>. Letzeres allerdings nicht ganz so, wie man sich dies vielleicht zuerst vorstellen mag. Das h&#246;rt sich jetzt etwas trocken an, ist es aber nicht &#8211; im Gegenteil! Ich habe mich k&#246;stlich am&#252;siert!</p>
<p>Und damit kann ich guten Gewissens sagen, Andrew Crumey ist definitiv ein Autor (&#252;brigens Physiker ^.~) den ich mir merken werde!!</p>
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		<title>Projekt Gutenberg</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 05:23:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[oder &#8220;Hat jemand einen Sack Zeit f&#252;r mich?&#8221; Seit L&#228;ngerem &#252;berlege ich schon, mich in die Lekt&#252;re von &#8220;Klassikern&#8221; der Literatur zu st&#252;rzen. Das Projekt Gutenberg bietet sich mir dabei als eine sehr n&#252;tzliche Quelle an. Viele Werke, in einige Sprachen und manchmal sogar mehreren unterschiedlichen &#220;bersetzungen, werden dort angeboten. Dies f&#252;hrt dazu, dass ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>oder &#8220;Hat jemand einen Sack Zeit f&#252;r mich?&#8221;</p>
<p>Seit L&#228;ngerem &#252;berlege ich schon, mich in die Lekt&#252;re von <strong>&#8220;Klassikern&#8221; der Literatur</strong> zu st&#252;rzen. Das <a href="http://www.gutenberg.org/wiki/Main_Page">Projekt Gutenberg</a> bietet sich mir dabei als eine sehr n&#252;tzliche Quelle an. Viele Werke, in einige Sprachen und manchmal sogar mehreren unterschiedlichen &#220;bersetzungen, werden dort angeboten.</p>
<p>Dies f&#252;hrt dazu, dass ich inzwischen eine <strong>&#8220;kleine&#8221; Liste</strong> an B&#252;chern und Novellen habe, welche ich mir ansehen und am Besten auch lesen mag. </p>
<ul>
<li><a href="http://www.gutenberg.org/etext/514">Louisa May Alscott &#8220;Little Woman&#8221;</a> </li>
<li><a href="http://www.gutenberg.org/etext/11175"> Guy deMaupassant &#8220;L&#8217;inutile beauté&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.gutenberg.org/etext/7205">Nietzsche &#8220;Also sprach Zarathustra&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.gutenberg.org/etext/2199">Homer &#8220;The Iliad&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.gutenberg.org/etext/4300">James Joyce &#8220;Ulysses&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.gutenberg.org/etext/35">H.G.Wells &#8220;The Time Machine&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.gutenberg.org/etext/36">H.G.Wells &#8220;The War of the Worlds&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.gutenberg.org/etext/902">Oscar Wilde &#8220;The Happy Prince and Other Tales&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.gutenberg.org/etext/174">Oscar Wilde &#8220;The Picture of Dorian Gray&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.gutenberg.org/etext/844">Oscar Wilde &#8220;The Importance of Being Earnest&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.gutenberg.org/etext/11">Lewis Carroll &#8220;Alice&#8217;s Adventures in Wonderland&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.gutenberg.org/etext/932">Edgar Allan Poe &#8220;The Fall of the House of Usher&#8221;</a></li>
<li>Irgendetwas von <a href="http://www.gutenberg.org/browse/authors/d#a37">Charles Dickens</a></li>
<li><a href="http://www.gutenberg.org/etext/2229">Goehte&#8217;s Faust I</a> und <a href="http://www.gutenberg.org/etext/2230">Faust II</a></li>
<li><a href="http://www.gutenberg.org/etext/1514">William Shakespeare &#8220;A Midsummer Night&#8217;s Dream&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.gutenberg.org/etext/9108">Gotthold Ephraim Lessing &#8220;Emilia Galotti&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.gutenberg.org/etext/1999">Aldous Huxley &#8220;Crome Yellow&#8221;</a></li>
</ul>
<p><strong>Sind die B&#252;cher kostenlos?</strong><br />
Das Gutenberg Projekt schreibt hierzu:<em> Die meisten B&#252;cher sind frei, sowohl zum pers&#246;nlichen als auch anderem Gebrauch</em>, weil sie <strong>in den USA nicht mehr vom Copyright gesch&#252;tzt</strong> sind.  Wirft man hingegen einen Blick auf die Informationen des <a href="http://gutenberg.spiegel.de/index.php?id=22" class="broken_link" rel="nofollow">deutschen Gutenberg Projektes</a> (auf Spiegel.de), wird eine Freiheit des Urheberrechtes nicht zwingend gew&#228;hrleistet. Die Verwertbarkeit der Texte liest sich auf der deutschen Seite etwas strikter als in der englischen Version.</p>
<p><strong>Mehr?</strong><br />
Noch nicht genug Literatur? Dann habe ich da vielleicht noch <strong>einen interessanten Link</strong>. Die Macher von <a href="http://onlinebooks.library.upenn.edu/">The Online Books Page</a> haben sich zum Ziel gesetzt, eine m&#246;glichst umfangreiche <strong>Liste der im Internet frei erh&#228;ltlichen B&#252;cher</strong> zu erstellen. Praktisch f&#252;r mich Informations-Junkie: &#220;ber neu eingetragene Texte informiert ein <a href="http://onlinebooks.library.upenn.edu/newrss.xml">Newsfeed <sup>RSS</sup></a>.</p>
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		<title>Die Kana lernen und behalten</title>
		<link>http://netzphilosophieren.de/2007/04/die-kana-lernen-und-behalten/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2007 06:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[japanisch]]></category>
		<category><![CDATA[lernen]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Die Kana lernen und behalten&#8221; J.W. Heisig / K. Gresbrand Ein wahrlich geniales Buch zum Erlernen der Hiragana und Katakana: &#8220;Die Kana lernen und behalten Teil 1 + 2&#8220;. Bisher fehlte mir immer die Zeit, mich mit der Methodik der Bilder und Pfade zum Erlernen komplexer Sachverhalte &#8211; oder weniger komplexer Zahlenkombinationen &#8211; auseinanderzusetzten. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="r">
<dt><img src="http://netzphilosophieren.de/img/2007-04-05.jpg" alt="Cover 'Die Kana lernen und behalten'" /></dt>
<dd>&#8220;Die Kana lernen und behalten&#8221; J.W. Heisig / K. Gresbrand</dd>
</dl>
<p>Ein wahrlich geniales Buch zum Erlernen der Hiragana und Katakana: &#8220;<a href="http://www.gresbrand.de/kana-lernen.de/">Die Kana lernen und behalten Teil 1 + 2</a>&#8220;.</p>
<p>Bisher fehlte mir immer die Zeit, mich mit der Methodik der Bilder und Pfade zum Erlernen komplexer Sachverhalte &#8211; oder weniger komplexer Zahlenkombinationen   &#8211; auseinanderzusetzten. In dem Buch von J.W. Heisig und K. Gresbrand konnte ich im eigenen Gehirne erfahren, wie gut sie funktioniert.</p>
<p>Das Buch ist aufgeteilt in zwei Teile. Im jeweils 6 Lektionen werden dem Leser imEersten die Hiragana, sowie Nigorierungs-, Plosiv- und L&#228;ngungszeichen, im Zweiten die Katakana sowie die zugeh&#246;rigen Nigorierungs- und Plosivzeichen beigebracht.</p>
<p>Hierbei geht es nicht linear voran. Man springt innerhalb der Lektionen von Zeichen zu Zeichen und folgt dabei h&#228;ufig einem Faden, mit dessen Hilfe man sich die verschiedenen Zeichen merken kann. Das Springen ist von N&#246;ten, da die Zeichen &#8220;alphabetisch&#8221; angehordnet sind, was jedoch nicht der optimalen Lernreihenfolge entspricht.</p>
<p>Das etwas hochgestochene &#8220;Alle Hiragana und Katakana in je 3 Stunden&#8221; hatte bei mir am Anfang schon Zweifel geweckt. Nach Bearbeitung des ersten Teiles muss ich jedoch eingestehen, das dies tats&#228;chlich zutreffend ist. Zwar werde ich noch Wiederholungen ben&#246;tigen um manche Zeichen endg&#252;ltig zu festigen, ich muss zur Verteidigung des Buches jedoch sagen, dass ich nicht immer mit vollster Konzentration gelernt habe &#8211; manchmal im Bus, oder zwischen T&#252;r -und Angel.</p>
<p>Besonders erw&#228;hnenswert finde ich die Motivation, die f&#252;r mich von diesem Buch ausgeht ist. Es motiviert schlie&#223;lich nichts mehr als ein schnell sichtbarer Erfolg!</p>
<p>Nun aber genug der Worte ^.~ Ein viel besseres Bild des Buches und der Aufbereitung des Lernstoffes bietet die <a href="http://www.gresbrand.de/kana-lernen.de/uploads/Main/Die%20Kana%20lernen%20und%20behalten%20-%20Leseprobe.pdf">Leseprobe <sup>PDF</sup></a>.</p>
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		<title>iCool &#8211; Wir sind so jung, so falsch, so umgetrieben</title>
		<link>http://netzphilosophieren.de/2006/07/icool-wir-sind-so-jung-so-falsch-so-umgetrieben/</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Jul 2006 06:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;iCool &#8211; Wir sind so jung, so falsch, so umgetrieben&#8221; von Ric Graf Fertig geworden bin ich gestern mit &#8220;iCool &#8211; Wir sind so jung, so falsch, so umgetrieben&#8221; von Ric Graf. Ein Buch in dem der Autor an Hand von erlebten Situationen die Probleme seiner Generation reflektiert. Ich bin auf das Buch &#252;ber mehrere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="r">
<dt><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499621428/028-2883143-1291753?v=glance&#038;n=299956" title="iCool bei Amazon"><img src="http://netzphilosophieren.de/img/2006-07-23.jpg" alt="Coverbild iCool" /></a></dt>
<dd>&#8220;iCool &#8211; Wir sind so jung, so falsch, so umgetrieben&#8221; von Ric Graf</dd>
</dl>
<p>Fertig geworden bin ich gestern mit <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499621428/028-2883143-1291753?v=glance&#038;n=299956" class="ext">&#8220;iCool &#8211; Wir sind so jung, so falsch, so umgetrieben&#8221;</a> von Ric Graf. Ein Buch in dem der Autor an Hand von erlebten Situationen die Probleme seiner Generation reflektiert. </p>
<p>Ich bin auf das Buch &#252;ber mehrere Zeitschriftenartikel gekommen. Zuerst war ich eher abgeneigt es zu lesen &#8211; stand es auf meiner &#8220;blo&#223; nicht lesen&#8221;-Liste. Nach einem Artikel in der <a href="http://www.iq-world.com/web/frameset.php" class="ext">IQStyle</a> diesen Monats jedoch machte mich das Buch dann doch neugierig. </p>
<p>In dem Artikel ging es um die &#8220;Generation Unentschieden&#8221;, um uns, die wir &#8220;so viele M&#246;glichkeiten haben, nur nicht die M&#246;glichkeit uns festzulegen&#8221;. In diesem Artikel wurde Ric Graf aus seinem Buch mehrmals zittiert. Und zu diesem Zeitpunkt dachte ich mir &#8220;Hey, so unpassend ist das gar nicht&#8221;. </p>
<p>Da mich das Thema &#8220;was uns so besch&#228;ftigt, was uns ausmacht, wer wir sind&#8221; schon irgendwie interessiert habe ich mir das Buch also bestellt und gelesen. Nach den ersten Kapiteln war ich allerdings schon sehr entt&#228;uscht. Ric Graf beschreibt Situationen, meist Gespr&#228;che mit anderen Menschen, Bekannten, Freunden, in welchen  ihm Besonders die Probleme seiner Generation bewusst werden &#8211; in denen andere dies  best&#228;tigen.</p>
<p>Meiner Meinung nach ist seine Welt jedoch sehr spezielle &#8211; er ist ein intellektueller Medienmensch. Der in In-Kreisen verkehrt, eine nicht unbetr&#228;chtliche Menge an den unterschiedlichsten Drogen konsumiert, s&#228;uft, raucht, Party feiert und dazwischen Zweifel hat, wie sein Leben weitergehen soll. In einer Passage spricht er &#252;ber die &#252;blichen Langweiler &#8211; ich w&#252;rde in diese Gruppierung definitiv z&#228;hlen, falls ich nicht noch viel schlimmer w&#228;re: Opportunist, Schleimer, Freak, Feigling, ohne Ideale und ohne den Drang cool zu sein. Wie auch immer meine Lebensweise in den Augen eines solchen Party-Menschens aussehen w&#252;rde. Oh, wahrscheinlich eines, was sie &#252;berhaupt nicht ab k&#246;nnen, so scheint es mir: Gew&#246;hnlich.</p>
<p>Ein gutes hat dieses Buch allerdings. Obwohl es nicht durch Sprache brilliert (ist aber auch nicht schlecht geschrieben), obwohl es in meinen Augen sehr speziell ist, ist es f&#252;r mich eine gute Diskussionsgrundlage. Und es er&#246;ffnet mir einen vollkommen neuen Blickwinkel. Denn mit solche einem Typus Mensch habe ich eher selten &#8211; eher nie &#8211; zu tun. Und es ist schon so, dass einige der Probleme, die der Autor beschreibt, auch auf &#8220;die Anderen&#8221; zutreffen. Auch ich habe das Problem einsam zu sein, oder mich verloren zu f&#252;hlen. Angst zu haben, unsicher zu sein. Ob dies jedoch diese Generation ausmacht oder ob es ein allgemeines Ph&#228;nomen bei den &#8220;Halbstarken&#8221; ist, stelle ich jetzt einfach in den Raum. </p>
<p>Wie ihr seht, ich k&#246;nnte ewig weiter blubbern ^-^&#8221;. Das Thema besch&#228;ftigt mich, ist jedoch sehr komplex und ein schaler Beigeschmackt bleibt immern, denn die Informationsaufnahme wird der Komplexit&#228;t nie gerecht werden. Also freue ich mich dar&#252;ber, einen anderen Blickwinkel entdeckt zu haben und ein Buch gelesen, welches mich zum Nachdenken und Diskutieren anregt. Kaufen w&#252;rde ich es mir allerdings nicht nocheinmal <em class="mel">Besitze es ja auch schon ^.~</em> aber aus der Bibliothek oder von irgendwem geliehen und anschlie&#223;end bei einem sch&#246;nen Wein oder nem Eiskaffee ausdiskutiert ist es sicherlich lesenswert. Solange man kritisch bleibt und sich im Hinterkopf beh&#228;lt, dass er nicht alle dieser Generation vertritt. (Dies ist vor allem wichtig, wenn &#228;ltere dieses Buch lesen ^-^&#8221; .. wir sind nicht alle so &#8211; blo&#223; nicht!!!!! Wir haben uns nicht alle f&#252;r Party, Drogen und Alkholo als Fluchtmittel vor den Entscheidungen, vor dem Leben entschieden&#8230; )</p>
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		<title>Der Gott der kleinen Dinge</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jul 2006 21:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[Arundhati Roy &#8220;Der Gott der kleinen Dinge&#8221; Vor ein paar Tagen bin ich damit fertig geworden. Ein Buch &#252;ber ein indisches Zwillingspaar &#8211; zweieiige Zwillinge &#8211; Esthappen und Rahel. Aber wie beschreibe ich es denn &#8211; das trifft es &#252;berhaupt nicht. &#8220;Der Gott der kleinen Dinge&#8221; ist ein erstaunliches Buch. Nichts f&#252;r all jene, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="r">
<dt><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442724686/" title="Zur Amazonseite &#252;ber 'Gott der kleinen Dinge'"><img src="http://netzphilosophieren.de/img/2006-07-08a" alt="" /></a></dt>
<dd>Arundhati Roy &#8220;Der Gott der kleinen Dinge&#8221;</dd>
</dl>
<p>Vor ein paar Tagen bin ich damit fertig geworden. Ein Buch &#252;ber ein indisches Zwillingspaar &#8211; zweieiige Zwillinge &#8211; Esthappen und Rahel. Aber wie beschreibe ich es denn &#8211; das trifft es &#252;berhaupt nicht. <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442724686/302-2764937-7735238?v=glance&#038;n=299956" class="ext">&#8220;Der Gott der kleinen Dinge&#8221;</a> ist ein erstaunliches Buch. Nichts f&#252;r all jene, die es linear m&#246;gen. Es wird gesprungen &#8211; hin und zur&#252;ck &#8211; und wieder an den Anfang. Und langsam baut sich die Geschichte der beiden auf. Und dann ist da noch Sophie-Mol, das M&#228;dchen, dass von allen sofort geliebt wurde &#8211; und das starb. </p>
<p>Eine sehr lange Zeit war das Buch sehr spannend, denn erfahren hat man &#252;ber den Tod nichts. Anstattdessen wird liebevoll und sehr detailreich erz&#228;hlt. Von was? Vom Leben, den Ungerechtigkeiten, den Wunderlichkeiten, dem Hier, dem Jetzt, dem Gestern. Eingepackt in ein blumiges Gewandt, einer wundervollen Sprache, in der man zergehen kann. Sich einh&#252;llen und erstaunt aufwachen, weil man pl&#246;tzlich wo anders ist. </p>
<p>Ich &#252;bertreibe. </p>
<p>Leider hat mir das Ende des Buches nicht wirklich gefallen. F&#252;r meinen Geschmack war es den durchaus guten 3/4 des Anfanges nicht wirklich ebenb&#252;rtig. Es endet so abrupt, so lieblos &#8211; nein eigentlich alles andere als das &#8211; aber irgendwie&#8230; Es passt nicht. Mich l&#228;sst es &#8220;verst&#246;rt&#8221; zur&#252;ck. Und auch hier ist es &#252;bertrieben. </p>
<p>Vielleicht habe ich es aber auch einfach nicht verstanden ^-^&#8221;. </p>
<p><strong>Mein Fazit</strong>: Nichts f&#252;r Menschen, die Probleme mit Zeit-Spr&#252;ngen haben und so etwas f&#252;rchterlich finden. Nichts f&#252;r all jene, die blumige Ausf&#252;hrungen unm&#246;glich finden. Oder vielleicht gerade f&#252;r sie? Damit sie sich darin verlieren? </p>
<p>Es hat Spa&#223; gemacht, es zu lesen. Es war spannend und irgendwie auch mitrei&#223;end. Die Hauptfiguren wurden mir schon nahe. Sicherlich eine lesenswertes Buch. Und was die Sache mit dem Ende angeht&#8230; ich bin da sehr eigen ^-^&#8221;.</p>
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		<title>Lust auf Lesen &#8211; Leseproben</title>
		<link>http://netzphilosophieren.de/2006/06/lust-auf-lesen-leseproben/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jun 2006 22:19:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Netzgeschaedigt]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nat&#252;rlich ist es sch&#246;ner, in einen Buchladen zu gehen und dort in den B&#252;chern zu bl&#228;ttern, sie anzulesen, zu sehen, ob einem der Stil gef&#228;llt, sich die Geschichte interessant anh&#246;rt. Leider hat man manchmal nicht die M&#246;glichkeit dazu, und wenn man dennoch st&#246;bern m&#246;chte &#8211; neue B&#252;cher entdecken &#8211; helfen Online-Leseproben. Eine gute Auswahl gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nat&#252;rlich ist es sch&#246;ner, in einen Buchladen zu gehen und dort in den B&#252;chern zu bl&#228;ttern, sie anzulesen, zu sehen, ob einem der Stil gef&#228;llt, sich die Geschichte interessant anh&#246;rt. Leider hat man manchmal nicht die M&#246;glichkeit dazu, und wenn man dennoch st&#246;bern m&#246;chte &#8211; neue B&#252;cher entdecken &#8211; helfen Online-Leseproben. Eine gute Auswahl gibt es z.B. bei <a href="http://www.randomhouse.de/booksandmore/excerptlist.jsp?zone=1" class="ext">RandomHouse</a>, einer Verlagsgruppe, die irgendwie zu Bertelsmann geh&#246;rt. &#196;hnliches auch bei <a href="http://www.rowohlt.de/leseproben?thema=aktuell" class="ext">Rowohlt</a>. Und ebenso anderere gr&#246;&#223;ere Verlagsh&#228;user wie z.B. <a href="http://www.dtv.de/dtv.cfm?m=5" class="ext broken_link" rel="nofollow">dtv</a>, <a href="http://www.eichborn.de/s2/default.asp?id=16" class="ext">Eichborn</a>, <a href="http://www.droemer-knaur.de/sixcms/detail.php?template=leseproben_uebersicht" class="ext broken_link" rel="nofollow">Droemer Knaur</a>, . Bei manchen Verlagen lohnt es sich  vorbeizuschauen, um mal zu sehen, was es so Neues gibt, z.B. die <a href="http://www.fischerverlage.de/page/aktuelles" class="ext">Fischerverlage</a>, <a href="http://www.ullsteinbuchverlage.de" class="ext">Ullsteinbuchverlage</a>, </p>
<p>Auch Buchl&#228;den bieten gesammelte Leseproben an. Erw&#228;hne ich jetzt einfach mal <a href="http://www.thalia.de/shop/leseproben/show/" class="ext">Thalia</a> (haben den Bouvier aufgekauft). Sehr angenehm finde ich, dass die Leseprobe als PDF dargeboten wird ^-^&#8221;, bl&#246;d, dass sie nur Titel der B&#252;cher, nicht aber Autor nennen &#8211; wobei das jedoch auch wieder von Vorteil sein kann *gr&#252;bel*.</p>
<p>Oh, ganz interessant: Bei <a href="http://www.wer-zu-wem.de/dienstleister.php?auswahl=Buchverlage&#038;sort=m" class="ext">Wer-zu-Wem</a> gibt es eine Liste inclusive der Anzahl an Mitarbeiter in den einzelnen Verlagen. In wie fern dies eine vertrauensw&#252;rdige Quelle ist, wei&#223; ich nicht &#8211; interessant ist es allemal und als Sprungpunkt zu den verschiedensten Verlagen sicherlich zu gebrauchen. Oder man greift mal auf ein <a href="http://de.dir.yahoo.com/Firmen/Verlagswesen/" class="ext">Verzeichnis</a> zur&#252;ck oder die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Verlagen_im_deutschen_Sprachraum" class="ext">Wikipedia</a> ^.~  Ach was freue ich mich auf den Sommer &#8230;</p>
<p><strong>Nachtrag</strong>: *sfz* Und da war es wieder, mein Problem mit der fehlenden Zeit und alles gleichzeitig machen zu wollen, weil ich doch alles und so vieles gerne lesen w&#252;rde&#8230; </p>
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		<title>Das Schweinehundebuch</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2005 07:31:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;So z&#228;hmen Sie Ihren inneren Schweinehund&#8221; geschrieben von Marco von M&#252;nchhausen &#8211; meine momentane Lekt&#252;re :). Nachdem ich mir einen ganzen Schwung an Psycho-Ratgebern aus der B&#252;cherrei ausgeliehen habe und zuvor &#8220;Simplify your Life&#8221; gelesen habe, bin ich nun bei dem Schweinehundebuch gelandet. Irgendwie finde ich es motivierend und es passt besser zu meiner Lebenssituation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492239617/028-4612415-4173326" class="ext">&#8220;So z&auml;hmen Sie Ihren inneren Schweinehund&#8221;</a> geschrieben von <a href="http://www.vonmuenchhausen.de/" class="ext">Marco von M&uuml;nchhausen</a> &#8211; meine momentane Lekt&uuml;re :).
<p class="img r"><a href="http://www.amazon.de/gp/reader/3492239617/ref=sib_dp_pt/028-4612415-4173326#reader-link"><img src="http://netzphilosophieren.de/img/2005-12-06.jpg"/></a></p>
<p> Nachdem ich mir einen ganzen Schwung an Psycho-Ratgebern aus der B&uuml;cherrei ausgeliehen habe und zuvor &#8220;Simplify your Life&#8221; gelesen habe, bin ich nun bei dem Schweinehundebuch gelandet. Irgendwie finde ich es motivierend und es passt besser zu meiner Lebenssituation als z.B. &#8220;Simplify your life&#8221;. Zwar hat dieses mich ungemein motiviert, aufzur&auml;umen, zu entmisten, kurzum wirklich bedacht &uuml;ber mein Zeugs zu urteilen, ob ich es denn wirklich noch brauch oder nicht, im gro&szlig;en und ganzen hatte ich aber schon das Gef&uuml;hl es spricht eher den &auml;lteren, gehobeneren, gesetzteren, fester im Leben stehenden Menschen an&#8230; also nicht so einen Studenten, bei dem im Leben fast noch nichts regelm&auml;&szlig;ig verl&auml;uft ^-^&#8221;. </p>
<p>Wie dem auch sei ;). Am Schweinehunde-Buch bin ich noch dran. Sicherlich steht da vieles drin, was man schon wei&szlig;, was einem tierisch klar ist. Jedoch mir hilft es, das ganze objektiv geschrieben zu sehen von einer Person, die mich nicht kennt. Abgesehen davon gibt es neben Situationsbeschreibungen auch konkrete Tipps, wie man Dinge anders anpacken kann :), mit seinem Schweinehund und nicht gegen ihn ^-^&#8221;. </p>
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		<title>&#8220;Der tr&#228;umende Delphin&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2005 11:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade gelesen, extrem ger&#252;ht. &#8220;Der tr&#228;umende Delphin&#8221; ist eine wundersch&#246;ne kleine Geschichte von einem Delphin, der gegen den Strom schwimmt, und seinem Traum folgt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade gelesen, extrem ger&uuml;ht. </p>
<p class="img"><a href=""><img src="http://netzphilosophieren.de/img/2005-10-15_1.jpg" alt="Der tr&auml;umende Delphin" /></a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492229417/qid=1129375551/sr=8-1/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/302-6526848-9679228" class="ext">&#8220;Der tr&auml;umende Delphin&#8221;</a> ist eine wundersch&ouml;ne kleine Geschichte von einem Delphin, der gegen den Strom schwimmt, und seinem Traum folgt. </p>
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